Freitag, 30. Januar 2015

Raw Honey - Liquid Gold



Liquid Gold


Raw Honey is often referred to as “liquid gold” due to its highly therapeutic antibiotic, antifungal, antiviral, antiseptic, anti-aging and anticancer properties. 

Raw honey is not filtered, strained, or heated above 115 degrees Fahrenheit and provides far more benefits than regular honey as it is full of active enzymes, amino acids, vitamins, minerals, and fatty acids that are vital for keeping the body health and for preventing illness and disease. 

Raw honey contains vitamins such as B-complex and Vitamin C as well as minerals such as calcium, magnesium, potassium, and zinc. Raw honey has the power to strengthen the immune system, promote digestive health, reduce throat irritation, stabilize blood pressure, calm nerves, relieve morning sickness, balance blood sugar, heal ulcers, purify the blood, fight off colds and flu, soothe sore throats and laryngitis, and flush the kidneys. 

Raw honey is also great for digestion as it contains probiotics that help to keep the beneficial bacteria in the gut healthy and strong. 

Raw honey also functions as a expectorant and is known to benefit respiratory conditions such as bronchitis and asthma. 

Raw honey promotes restorative sleep and can aid in healing and rebuilding the body during the night. Raw Honey is hygroscopic, which means it draws all the moisture out of germs which ultimately kills them. 

This is why raw honey is an excellent first aid cream and can be applied externally, like a natural neosporin, to cuts, abrasions, rashes, and sores to keep the wounds sterile and quicken the healing process. 

Consider adding a teaspoon of raw honey to your lemon water and/or herbal tea everyday. It’s provides instant energy and great health benefits which can give you a much needed boost to your daily health routine.

Enzyme und Gesundheit




Was Enzyme für Sie tun können




Die Behandlung von Entzündungen, Schwellungen und Verletzungen mit Enzymen hat sowohl in der Schulmedizin als auch in der Naturheilkunde einen festen Platz. Mit diesen Substanzen aus der Natur können Sie in vielen Fällen die Einnahme chemischer, entzündungshemmender Medikamente oder Antibiotika umgehen. Lesen Sie im Folgenden, wie Sie mit Enzym-Präparaten den Heilungsprozess fördern und in eigener Regie z. B. Entzündungen der Nebenhöhlen und Gelenke in den Griff bekommen können.








So wirken Enzyme


Im menschlichen Körper sind bisher etwa 30.000 verschiedene Enzyme bekannt, die Stoffwechselprozesse der verschiedensten Art in Gang setzen, beschleunigen oder auch bremsen. Die Enzyme selbst sind aus Aminosäuren aufgebaute Eiweißmoleküle, die allein durch ihre Anwesenheit wirken und sich bei den Stoffwechselvorgängen nicht verändern.

Bromelain und Papain heißen die beiden wichtigsten eiweißspaltenden Enzyme. Bromelain ist Bestandteil der Ananasfrucht, Papain findet sich in der noch grünen Schale der Papaya. Trypsin und Chymotrypsin, zwei weitere proteolytische Enzyme, werden aus den Sekreten der Bauchspeicheldrüse gewonnen. Diese Enzyme beschleunigen den natürlichen Entzündungsablauf, indem sie Zelltrümmer und in der Wundumgebung anfallende Plasmaproteine sowie Fibrin (Protein der Blutgerinnung) abbauen. Zusätzlich aktivieren sie die Fresszellen der Immun-Abwehr (Phagozyten) und beschleunigen den Abtransport der Abbauprodukte über den Blut- und Lymphweg. Die dabei entstehende abschwellende Wirkung vermindert den Gewebedruck auf die Nervenzellen, sodass es auch zu einer Schmerzlinderung kommt.




Diese Wirkungen können Sie sich zunutze machen, indem Sie bei Entzündungen der unterschiedlichsten Art Fertigpräparate aus Enzymen einnehmen. Bei welchen Beschwerden Ihnen diese Therapie helfen kann und was Sie dabei beachten sollten, lesen Sie weiter unten.


So helfen Ihnen Enzyme


Eine Enzym-Therapie wird nicht von den gesetzlichen Kassen erstattet. Die entsprechenden Medikamente sind nicht rezeptpflichtig und eignen sich gut zur unterstützenden Selbstbehandlung. Bei diesen Beschwerden können Ihnen Enzyme helfen:

- Nebenhöhlenentzündungen

- Rheuma

- Schwellungen nach operativen Eingriffen

- Muskelschmerzen (z. B. bei Fibromyalgie, Muskelkater)

- Wundheilungsstörungen

- begleitend bei Krebserkrankungen

- Arthrose

- chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn)

- Harnwegs- und Prostata-Entzündungen

- Venenentzündungen

- Prellungen und Verstauchungen

- entzündliche Zahnerkrankungen

Schon im Jahr 2001 konnte eine Studie der Universität Köln zeigen, dass ein Papain-Präparat die Auswirkungen einer schulmedizinischen Brustkrebsbehandlung verringern kann. Die Forscher hatten 239 Patientinnen, die einen operativen Eingriff, eine Strahlen-, Chemo- oder Hormontherapie hinter sich hatten, etwa ein Jahr lang täglich mit einem entsprechenden Präparat behandelt. Die bei derartigen Behandlungen üblichen Nebenwirkungen konnten bei 75% der Patientinnen der Enzym-Gruppe verringert werden. In der Kontrollgruppe ohne Enzympräparate gaben nur 55% eine Besserung an. Das sollten Sie bei einer Enzym-Therapie beachten:

- Nehmen Sie die Präparate auf nüchternen Magen entweder eine halbe Stunde vor oder zwei Stunden nach den Mahlzeiten ein.

- Beginnen Sie bei akuten Entzündungen mit einer Stoßtherapie, bei der Sie für zwei Tage dreimal täglich fünf Dragees einnehmen. Reduzieren Sie anschließend auf zweimal täglich zwei Dragees.

- Enzyme erhöhen die Aufnahme von Antibiotika ins Blut. Sie können sie daher parallel zu den vom Arzt verordneten Medikamenten einnehmen.

- Enzyme nicht in Eigenregie anwenden bei: Blutgerinnungsstörungen, Einnahme von gerinnungshemmenden Medikamenten wie Marcumar® und Acetylsalicylsäure (ASS), Einnahme von Kortison und Rheumamitteln, schweren Leber- und Nierenschäden



Donnerstag, 29. Januar 2015

Nahrung für die Haut


Nahrung für die Haut



Auch ohne teure Wundermittel können Sie Ihre Haut zum Strahlen bringen.


Gehen Sie in den Supermarkt: Einfache Lebensmittel wie Karotten und Tomaten verbessern Ihren Teint effektiver als teure Cremes.

Wenn Sie sich für das neue Jahr vorgenommen haben, gesünder zu leben, erweitern Sie Ihren Speiseplan um Superfoods, die Haaren, Nägeln und Haut den richtigen Kick für einen Neustart geben.

Tomaten:


Der Wirkstoff Lycopin macht Tomaten zur schlagkräftigen Anti-Ageing-Waffe und schützt außerdem vor Sonnenbrand. Gekocht wird Lycopin besonders gut vom Körper aufgenommen, deshalb sind geschälte Tomaten aus der Dose als Saucengrundlage sehr zu empfehlen.

Nüsse:


Besonders Mandeln enthalten viel Vitamin E, das eine große Heilwirkung auf die Haut hat und sie weicher macht, während Nägel und Haare dadurch kräftiger und stärker werden.

Süßkartoffeln:


Betacarotin ist einer der wichtigsten Wirkstoffe für schöne Haut und diese unkomplizierten Knollen enthalten reichlich davon. Anti-Ageing-Oxidantien sind ebenfalls in der Süßkartoffel zu finden.

Karotten:


Betacarotin ist auch in Karotten enthalten, die zudem über viel Vitamin A verfügen, das unreine und irritierte Haut klärt und beruhigt.

Dunkle Schokolade:


Ja, Schokolade ist tatsächlich gut für die Haut, aber nur, wenn es sich um dunkle Schokolade handelt. Die zu den Flavonoiden zählenden Flavanole stellen Antioxidantien dar, die raue Haut zart machen und sie vor der Sonne schützen.


Beeren:

Blaubeeren sind als Superfood bereits bekannt, aber tatsächlich stecken in allen Beeren natürliche Antioxidantien, die den Alterungsprozess der Haut verlangsamen. Himbeeren, Erdbeeren und Blaubeeren sind daher der ideale Snack für zwischendurch.

Wildlachs:


Öliger Fisch wie Lachs enthält viele nahrhafte Omega-3-Fettsäuren. Unter anderem wirken diese der Faltenbildung entgegen und helfen bei verstopften Poren.

Einsäuern von Gemüse

Gemüse: Durch milde Säure haltbar

Einsäuern ist eine Jahrtausende alte Konservierungsmethode. Bereits vor 6000 Jahren machten die Chinesen aus verderblichem Kohl haltbares Sauerkraut. Auch heute noch ist die milchsaure Gärung eine geschätzte und besonders schonende Methode zur Haltbarmachung von Gemüse. Fast jedes Gemüse lässt sich dafür verwenden. Mit verschiedenen Kräutern und Gewürzen verfeinert reifen in den Gärtöpfen köstliche Delikatessen heran.
Sauerkraut
Das Prinzip der Milchsäuregärung ist recht einfach: Milchsäurebakterien, die sich auf jedem Gemüse und in der Luft befinden, bauen unter entsprechenden Bedingungen Kohlenhydrate aus den Lebensmitteln zu Milchsäure ab und gewinnen dabei Energie zum Leben. Durch die Säure werden unerwünschte Mikroorganismen abgewehrt und das Gemüse ist lange haltbar. Neben Milchsäure produzieren die Mikroorganismen auch geringe Mengen an Essigsäure sowie verschiedene Alkohole, Ester und Kohlendioxid. Milchsäurebakterien lieben es feucht und sauerstoffarm. Deswegen muss das Gemüse für die Gärung luftdicht verschlossen werden.

Bakterien bilden milde Säure

Die Gärung verläuft in drei Phasen. In der ersten Phase sind noch verschiedene Bakterienstämme daran beteiligt. Sie verbrauchen den mit der Luft eingebrachten Sauerstoff und produzieren verschiedene Gase, die zu Schaumbildung führen können. Die Gärgefäße sollten daher nur zu vier Fünftel gefüllt werden. Während der ersten Phase stellen Sie das Gärgefäß am besten in die Küche oder einen anderen warmen Raum. Temperaturen von 20 bis 25 °C sind am günstigsten. Nach 5 bis maximal 7 Tagen setzen sich die erwünschten Milchsäurebakterien durch, und es kommt zur eigentlichen Säuerung und Geschmacksbildung. Nach dieser ersten Gärphase sollten die Gefäße im Dunkeln stehen. Wenn Sie keinen dunklen Kellerraum haben, können Sie auch eine Kiste darüber stülpen. In der zweiten Phase liegen die Temperaturen am besten um 15 °C. Sie dauert etwa 2 Wochen. Falls Sie nur einen kälteren Raum zur Verfügung haben, kann sich die Gesamtgärzeit um 1 bis 2 Wochen verlängern. Für die letzte Phase (ca. 3 Wochen) ist es sinnvoll, den Gärtopf noch kühler zu stellen (zwischen 0 und 10 °C). Die Gärung ist nach etwa 6 Wochen weitgehend abgeschlossen. Es steigen dann keine Bläschen mehr auf und das Gemüse schmeckt angenehm sauer.

Geeignete Gemüsearten

Prinzipiell eignen sich alle Gemüsearten zum Einsäuern. Das bekannteste und wohl auch traditionellste milchsaure Gemüse ist das Sauerkraut. Es lässt sich ebenso wie Rotkohl und Wirsing sehr gut im eigenen Saft einsäuern und ist lange haltbar. Feste Arten wie Karotten, Rote Bete, Sellerie, Blumenkohl, Rettich und Rüben sollten leicht gestampft werden und das Gefäß mit Wasser aufgefüllt werden, so dass das Gemüse vollständig mit Flüssigkeit bedeckt ist. Wenn Wurzel- und Knollengemüse in feine Streifen geschnitten oder geraspelt sowie kräftig gestampft werden, brauchen Sie in der Regel nur wenig Wasser zugeben.

Ideale Konservierung

Milchsäuregärung ist eine Konservierungsmethode, die wenig Nährstoffverluste mit sich bringt. Darüber hinaus erfordert die Gärung keine Energiezufuhr wie etwa Einfrieren oder Einkochen von Gemüse. Milchsaure Produkte sind zudem sehr bekömmlich und haben eine positive Wirkung auf die Darmflora. Das Einsäuern von Gemüse ist daher die ideale Konservierungsmethode für die Vollwert-Ernährung.

Empfindliche Gemüsearten wie Paprika, Bohnen, Zwiebeln, Pilze und Gurken sollten Sie nicht stampfen. Schneiden Sie die feinen Gemüse in verzehrgerechte Stücke, schichten Sie diese in das Gärgefäß, und drücken Sie es leicht an, damit möglichst viel Gemüse auf engem Raum Platz hat. Zum Einsäuern weniger geeignet sind Frühjahrs- und Blattgemüse wie Kohlrabi, Radieschen oder Spinat. Diese Gemüsearten haben einen zu hohen Wassergehalt und werden beim Vergären schnell zu weich. Bohnen müssen vor dem Einsäuern angekocht werden (ca. 5-10 Minuten), damit giftige Inhaltsstoffe zerstört werden. Grüne, unreife Tomaten eignen sich aufgrund des gesundheitsschädlichen Solanins ebenfalls nicht zum Einsäuern. Generell sollten Sie bei allen Gemüsen die festen Herbstsorten vorziehen und Ware aus ökologischem Anbau verwenden. Diese enthalten in der Regel weniger Wasser und sind nicht mit Stickstoff überdüngt, was sich günstig auf den Gärprozess auswirkt. Sollte Ihr Gemüse durch die Gärung doch einmal zu weich geworden sein, stand der Gärtopf wahrscheinlich zu warm. Sie können es aber noch gut püriert für Salatsaucen, Suppen oder Quarkspeisen verwenden.

Das richtige Gefäß

Heute wird nicht mehr in Holzfässern oder offenen Tontöpfen eingesäuert, sondern in luftdicht verschließbaren Gefäßen wie Spezial-Gärtöpfen oder Glasgefäßen. Gärtopfe werden aus glasiertem Steinzeug hergestellt und sind mit einem Deckel versehen, der in einer Rille sitzt. Diese Rille wird für die Gärung mit abgekochtem Wasser gefüllt und sorgt so für Luftabschluss; bei der Gärung entstehende Gase können jedoch entweichen. Zum Gärtopf gehören außerdem zwei halbkreisförmige Beschwerungssteine, die auf das Gemüse gelegt werden. Sie verhindern, dass Gemüsestücke in der Flüssigkeit nach oben schwimmen und so an die Luft gelangen. Gärtöpfe gibt es in Haushaltsgeschäften in verschiedenen Größen von 6 bis 30 Litern. Sinnvoll ist es, mehrere kleine Gärtöpfe zu verwenden, da kleinere Mengen schneller verzehrt werden. Nach Gebrauch müssen die Gärtöpfe gründlich mit heißem Wasser gespült, getrocknet und offen an einem trockenen Ort aufbewahrt
werden.
Für kleinere Gemüsemengen sind Gläser die idealen Gärgefäße. Sie müssen fest verschließbar sein, z. B. mit einem Schraub- oder Patentverschluss. Vor Gebrauch sollten Sie Gläser, Deckel und eventuell vorhandene Gummiringe mit kochendem Wasser übergießen. Feste Gemüsearten werden in einer extra Schüssel gestampft und anschließend mit dem ausgetretenen Saft in das Glas gedrückt. Empfindliche Gemüsearten müssen ordentlich geschichtet und angedrückt werden. Damit das Gemüse nicht nach oben schwimmt, sollten Sie es mit einer runden Holzscheibe und einem passenden Stein beschweren. Sowohl das Holz als auch der Stein sollten vorher ausgekocht werden.

Hilfsmittel und Gewürze

Für das Einsäuern benötigen Sie im Prinzip nur Gemüse und eventuell Wasser. Verschiedene Zutaten können jedoch zu besserem Geschmack und Gelingen beitragen. Für Neulinge kann es hilfreich sein, dem Gemüse eine Startkultur zuzugeben. Hierfür eignet sich ein Esslöffel Sauerkrautsaft oder Molke pro Liter Gefäß-volumen, die über das gestampfte oder geschichtete Gemüse gegossen werden.
Da aber auf jedem Gemüse ausreichend Milchsäurebakterien vorhanden sind, ist ein Zusatz von Startkulturen nur eine zusätzliche Sicherheit. Für die Gärung oder die Konservierung des Gemüses ist Salz eigentlich nicht nötig. Es hemmt jedoch in der Startphase unerwünschte Bakterien und trägt zur Geschmacksbildung bei. Es ist daher empfehlenswert, ein Prozent der Gemüsemenge an Salz zuzusetzen. Bei gestampften Gemüsearten wird das Salz zwischen die einzelnen Lagen gestreut und unterstützt gleichzeitig den Austritt des Zellsaftes. Bei geschichtetem Gemüse wird das Wasser gesalzen. Wenn Sie das vergorene Gemüse zubereiten, sollten Sie daran denken, dass es bereits gesalzen ist. Auch verschiedene Kräuter und Gewürze geben dem Gemüse ein pikantes Aroma.

Haltbarkeit und Lagerung

Das Gemüse sollte mindestens 6 Wochen gären, bevor Sie es verzehren. Öffnen Sie die Gärgefäße möglichst nicht vorher, sonst könnte es zur Fehlgärung kommen. Hilfreich ist es, wenn Sie bei Beginn der Gärung das Datum und den Inhalt auf dem Gefäß vermerken. Fertiges Sauergemüse ist bei kühler Lagerung 4 bis 6 Monate haltbar. Angebrochene Gläser können im Kühlschrank 4 bis 6 Wochen aufbewahrt werden. Der Gärtopf sollte möglichst selten geöffnet und die Topfinnenwand nach jeder Entnahme mit einem sauberen, in heißes Wasser getauchten Lappen abgewischt werden. So vermeiden Sie, dass sich durch die Luftzufuhr weiße Kahmhefe auf der Oberfläche bildet. Diese ist zwar nicht gesundheitsschädlich, sollte aber aus geschmacklichen Gründen abgetragen werden. Entnehmen Sie das Gemüse z. B. mit einer Eiswürfelzange oder mit einem Schöpflöffel. Am besten füllen Sie gleich eine größere Menge für mehrere Tage ab und bewahren diese in einer verschließbaren Schüssel im Kühlschrank auf.

Lecker im Salat und gekochten Speisen

Aus milchsaurem Gemüse können vielerlei köstliche Gerichte zubereitet werden. Am besten schmeckt es frisch als Salat, Brotbelag oder Zugabe zu Quarkspeisen. Eine erfrischende Note für herzhafte Kartoffel- oder Getreidesalate geben gesäuerte Paprika, Gurken, Bohnen oder Rote Bete. Aber auch in Suppen oder Eintöpfen schmeckt milchsaures Gemüse hervorragend.

Grundrezept Sauerkraut

für einen 10 Liter-Gärtopf
• 8-10 kg Weißkraut
• 100 g Salz
• 3 El Wacholderbeeren
• 5 Stk. Lorbeerblätter
• 2 El Kümmel
• evtl. 1 El Sauerkrautsaft oder Molke, als Startkultur
So wird’s gemacht:
1. Weißkraut putzen, waschen und hobeln, 3-4 große Blätter zum Abdecken beiseite legen.
2. Gärtopf ca. 5 cm hoch mit gehobeltem Weißkraut füllen und mit der Faust oder einem Holzstampfer kräftig einstampfen, bis Zellsaft austritt.
3. Die nächste Lage Weißkraut einfüllen und ebenfalls kräftig stampfen.
4. Zwischen die einzelnen Lagen jeweils etwas Salz und Gewürze streuen.
5. Wenn alles Weißkraut im Gärtopf ist, sollte das Gefäß etwa zu vier Fünftel gefüllt und das Kraut mit Flüssigkeit bedeckt sein. Eventuell Startkultur (1 El Sauerkrautsaft oder Molke pro Liter) darüber gießen. Kraut mit den ganzen Kohlblättern bedecken, Beschwerungssteine auflegen und Deckel schließen.
6. Abgekochtes Wasser in die Rinne des Gärtopfes gießen.
7. Gärtopf 5-7 Tage an einem warmen Ort (20-25 °C) stehen lassen. Danach an einem kühleren Ort (etwa 15 °C) 2 Wochen weitergären lassen. Darauf achten, dass immer genügend Wasser in der Rinne ist.
8. Gärtopf nach ca. 3 Wochen Gesamtgärzeit noch kühler (etwa 0-10 °C) stellen. Nach ca. 6 Wochen ist das Sauerkraut fertig. Kühl lagern.








Grundrezept Sauergemüse im Glas

für ein 1-Liter-Glas
• 600-800 g Gemüse, je nach Art
• 10 g Salz
• 300-500 ml Wasser, abgekocht
• Gewürze nach Geschmack
So wird’s gemacht:
1. Gemüse in verzehrsgerechte Stücke schneiden bzw. raspeln.
2. Gemüse in einer Schüssel stampfen oder drücken mit Ausnahme von Bohnen, Gurken, Pilzen und Tomaten.
3. Gemüse abwechselnd mit den Gewürzen in das Glas schichten und kräftig andrücken. Das Glas soll nur zu vier Fünftel gefüllt sein.
4. Wasser abkochen und erkalten lassen. Salz darin auflösen und über das Gemüse geben. Es sollte 1-2 cm über dem Gemüse stehen.
5. Falls vorhanden, Holzbrettchen und Beschwerungsstein auflegen. Glas fest verschließen.
6. 5-7 Tage an einem warmen Ort stehen lassen. Danach an einem kühleren Ort (etwa 15 °C) 2 Wochen weiter gären lassen. Glas ins Dunkle stellen oder abdecken.
7. Glas nach ca. 3 Wochen Gesamtgärzeit noch kühler stellen (etwa 0-10 °C). Nach ca. 6 Wochen ist das Sauergemüse fertig. Kühl lagern.

Das passt zusammen:

• Wirsing mit Möhren
• Paprika mit Zwiebeln und Knoblauch
• Rote Bete mit Äpfeln
• Karotten, Sellerie und Steckrüben
• Bunte Mischung:Möhren, Weißkraut, Paprika, Steckrüben, Tomaten, Blumenkohl
• schwarzer Rettich, Möhren, Äpfel
• Kürbis, Paprika, Tomaten

Smoothie for blood pressure

The Smoothie That Lowers Blood Pressure Naturally



smoothie that lowers blood pressure
Photo credit: gabrielasauciuc/Getty Images
Forget that old apple-a-day adage—blueberries may be the real key to good health. Two recent studies suggest that this pint-sized superfood may even help keep your blood pressure in check.
In a Journal of the Academy of Nutrition and Dietetics study, researchers found that after an 8-week period, postmenopausal women with high blood pressure who consumed a daily dose of freeze-dried blueberry powder (equivalent to 1 cup of fresh blueberries) experienced, on average, a 5% decrease in systolic blood pressure, a 6% decrease in diastolic blood pressure, and a 69% increase in blood levels of nitric oxide, which helps increase blood flow by widening blood vessels.
In the second study, in PLOS ONE, mice on a high-fat diet supplemented with wild freeze-dried blueberries had significantly less inflammation and lower blood pressure than mice fed the same diet without the berries.
The reason: in both cases, researchers credit potent flavonoid antioxidants, such as anthocyanins, which previous studies link to the production of nitric oxide and reduced inflammation.

Blueberry-Banana Bliss
In addition to antioxidants, this blend is loaded with blood-pressure lowering potassium, probiotics, and dietary nitrate. Sip half at breakfast and save the rest for an afternoon snack.
SERVINGS: 2
1 c frozen blueberries
1 ripe banana
1 c plain nonfat yogurt
1 c packed baby spinach
COMBINE all ingredients in a blender and puree until smooth.
NUTRITION (per serving) 153 cal, 7 g pro, 32 g carb, 4 g fiber, 22 g sugars, 0.5 g fat, 0 g sat fat, 110 mg sodium

Schafgarbe pharmazeutisch betrachtet


Schafgarbe


An sonnigen, trockenen Hängen, Weg- und Feldrändern, auf Wiesen und Weiden, in den Alpen bis in Höhenlagen von etwa 1900 m, ist dieSchafgarbe in ganz Europa heimisch. Daneben findet man sie in Nord-, Vorder- und Zentralasien, nahe verwandte Arten auch in Nordamerika, nur in mediterranen Gebieten ist sie selten. Die Schafgarbe ist eine Pionierpflanze, sie gilt als Bodenfestiger und Nährstoffzeiger vor allem für stickstoffhaltige Böden.

Die Pflanzen werden bis zu 1,5 m hoch und besitzen fein gefiederte Blätter und zahlreiche Blütenköpfchen in Doldenrispen von weiß bis zartrosa.




Die Schafgarbe zählt zu den ältesten Arzneipflanzen, Ausgrabungen (Shanidar IV im irakischen Teil Kurdistans) belegen, dass die Neandertaler vor 60000 Jahren die Heilpflanze bereits verwendet haben. In der Antike und auch im Mittelalter wurde die Schafgarbe vor allem als Wundmittel gebraucht. Davon leitet sich auch die lateinische Bezeichnung „Achillea millefolium“ (tausendblättriges Wundkraut des Achill) ab. Im deutschen Namen Schafgarbe steckt das althochdeutsche Wort "garwe", was so viel heißt wie Gesundmacher. Dementsprechend besitzt die Schafgarbe in der Volksmedizin ein sehr breites Anwendungsgebiet.


Die Schafgarbe pharmazeutisch betrachtet

Obwohl die Schafgarben beim schnellen Hinsehen alle gleich aussehen, kann man in der Wissenschaft zahlreiche Artendifferenzieren, die sich auch in den Inhaltsstoffen und somit auch in der Wirkung unterscheiden. 
Daher ist bei der Schafgarbe Apothekenware vorzuziehen, weil sie Reinheit und hohen Wirkstoffgehalt garantiert.

Lateinische Bezeichnung: Achillea millefolium
Volksnamen: Achilleskraut, Bauchwehkraut, Schafrippenkraut, Feldgarbenkraut, Garbenkraut, Blutstillkraut, Jungfrauenkraut, Katzenkraut, Mausleiter, Soldatenkraut oder TausendblattSynonymeHerba Achilleae millefolii, Herba Achilleae albae. Milfoil, Yarrow Nosebleed (engl.). Herbe de millefeuille, Herbe au charpentier (franz.).

Stammpflanze: Achillea millefolium s. l. Familie Korbblütler (Asteraceae)

Verwendeter Pflanzenteil: Die zur Blütezeit gesammelten oberirdischen Teile (Millefolii herba). Die Pflanzen werden bis zu 1,5 m hoch und besitzen fein gefiederte Blätter und zahlreiche Blütenköpfchenin Doldenrispen von weiß bis zartrosa.

Offizinell (= Apothekenqualität):
Millefolii herba: mind. 0,20 % ätherisches Öl, mind. 0,02 % Proazulene.

Inhaltsstoffe:

      Schafgarbe enthält Bitterstoffe, Flavonoide aus der Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe, und ein ätherisches Öl. Dessen Gehalt und Zusammensetzung kann je nach Art, Standort und Erntezeit variieren und besteht aus über 100 Verbindungen. U.a. ist Chamazulen bzw. seine Vorstufe Proazulen enthalten, Stoffe also, die auch der Kamille ihre heilende Wirkung verleihen. Der Chamazulengehalt des destillierten ätherischen Öls kann sogar deutlich höher sein als in Kamillenblüten.

Anwendungsgebiete:

      Ähnlich wie die Kamille wirkt auch die Schafgarbe, nämlich bei 

    -    krampfartigen Beschwerden im Magen-Darm- und Gallenbereich, 
    -    Appetitmangel, Durchfall und Entzündungen, und 
    -     bei Menstruationsbeschwerden. 

    Das ätherische Öl wirkt beruhigend, krampflösend, entzündungshemmend und antimikrobiell. Die Bitterstoffe regen die Sekretion von Magen- und Gallensaft und somit die Verdauung an. Äußerlich werden Schafgarbenauszüge für Umschläge und Bäder bei entzündlichen Haut- und Schleimhauterkrankungen sowie als Wundheilmittel genutzt. 
    Die Homöopathie wendet die Schafgarbe bei Krampfaderleiden, Krampfschmerz und juckenden Hautleiden an.

Empfohlene Dosierung:

      Zwei Teelöffel voll (2 bis 4 g) Schafgarbenkraut werden mit heißem Wasser (ca. 150 ml) übergossen und nach 10 Minuten durch ein Teesieb gegeben. Soweit nicht anders verordnet, wird 3- bis 4mal täglich eine Tasse frisch bereiteter Teeaufguss warm zwischen den Mahlzeiten getrunken.

Unerwünschte Wirkungen:

      Bei empfindlichen Personen können nach Kontakt mit der frischen Pflanze bzw. äußerlicher Anwendung juckende, entzündliche Hautveränderungen mit Bläschenbildung auftreten, die Schafgarbendermatitis. Bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Korbblütlern wie z.B. Arnika, Kamille oder Ringelblumen ist Schafgarbe zu meiden.

Aufbewahrung:

      Tees, besonders solche, die ätherische Öle enthalten wie die Schafgarbe, Kamille, Pfefferminze, sollten in gut schließenden, undurchsichtigen Keramik- oder Metallgefäßen aufbewahrt werden. Auch braunes Glas eignet sich, aber keinesfalls Kunststoffbehälter. Kunststoff nimmt das ätherische Öl auf, dadurch wird der darin aufbewahrte Tee unwirksam.

TIPP

Die deutsche Bezeichnung „Schafgarbe“ weist darauf hin, dass Schafe gern die Pflanze verschmausen. Junge Blätter sind tatsächlich ein delikates Gewürzkraut für Salate, Suppen und fette Speisen.


Samstag, 8. November 2014

Kurkuma – Indiens heilige Pflanze gegen Volkskrankheiten.



Kurkuma





Kurkuma – Indiens heilige Pflanze gegen Volkskrankheiten. Seit Jahren wird Kurkuma auch bei uns in der Alternativmedizin gegen zahlreiche Krankheiten (wie Arthrose, Krebs, Diabetes und Alzheimer) eingesetzt. Wie ist die Wirkung von Kurkuma zu erklären und was ist Kurkuma im Stande zu leisten?

Kurkuma gegen Volkskrankheiten

Viele Studien haben gezeigt, dass Kurkuma entzündungshemmend wirkt.
So wurde bewiesen, dass Kurkuma die Aktivierung von NF-kappaB verhindern kann. NF-kappaB ist ein Proteinkomplex, der mit vielen Krankheiten in Verbindung gebracht wird.
Deshalb verwundert es nicht, dass in zahlreichen Studien die Wirksamkeit von Kurkuma bewiesen wurde. Laut Studienlage kann Kurkuma:
  • Gegen Krebs schützen
  • Die Ausbreitung von Tumoren verhindern
  • Den Heilungsprozess bei Arthrose unterstützen
  • Vor Herzinfarkten schützen
  • Bei Diabetes-Patienten sich positiv auf die Funktion der Blutgefäße auswirken

Mit Kurkuma gegen Alzheimer

Es konnte jetzt auch festgestellt werden, dass Kurkuma, neben den schon bekannten vielseitigen und positiven Eigenschaften, auch vor Alzheimer schützt und die Ausbreitung von  Alzheimer verhindern kann. Die regelmäßige Einnahme von Kurkuma unterstützt das Gehirn und seine Strukturen. Deshalb sollten Sie dieses Wundermittel regelmäßig einsetzten, damit sie gar nicht erst damit anfangen, Kleinigkeiten zu vergessen.
Tipp: Selbst bei schon fortschreitendem Alzheimer ist Kurkuma sehr wirksam. Allerdings bedarf es hier größere Mengen. Wir arbeiten hier mit hochdosiertem Kurkuma-Extrakt.

Kurkuma stärkt das Immunsystem

Ein starkes Immunsystem schützt uns vor Viren, Bakterien und anderen fremden Eindringlingen. Kurkuma unterstützt den Körper bei der Bildung spezifischer T-Zellen, die unerlässlich für die Krankheitsbekämpfung sind.
Wenn Sie sich schwach fühlen, viel Stress haben, oder merken, dass eine Krankheit im Anmarsch ist, empfiehlt es sich daher zur Immunsystemstabilisierung eine extra Portion Kurkuma aufzunehmen.

Das sollten Sie über Kurkuma noch wissen:

  • Kurkuma und dessen Hauptwirkstoff Curcumin ist schlecht wasserlöslich. Daher sollten Sie Kurkuma immer mit Öl (z.B. ein TL Leinöl) zusammen einnehmen.
  • Kurkuma ist als sicher eingestuft und hat auch hochdosiert (z.B. 8g/Tag) keine Nebenwirkungen.
  • Inzwischen gibt es Anhaltspunkte, dass Kurkuma sogar gegen AIDS helfen kann. Wissenschaftliche Studien hierzu stehen allerdings noch am Anfang.
  • Wenn Sie Kurkuma therapeutisch einsetzen, sollten Sie täglich mindestens ½-1 TL Kurkuma zu sich nehmen.
  • Für den täglichen Gebrauch, zur Prävention, können Sie Kurkuma in Saucen, Suppen und Milchspeisen beimengen.
  • Wichtig: Kurkuma wird im Darm nicht aufgenommen, wenn nicht gleichzeitig schwarzer Pfeffer beigemischt ist, der die Resorption um das Vielfache verstärkt


Kurkuma-Mango Smoothie

Zutaten (für zwei Personen):
250ml Buttermilch
½-1 Mango
1 EL Speiseleinöl
1 TL Kurkuma
1 cm großes Ingwerstück
Etwas Pfeffer
Saft einer Limette
Etwas Honig oder Holunderblütensirup zum Süßen
Eventuell Eiswürfel
Zubereitung
1) Den Ingwer schälen und klein schneiden und das Speiseleinöl mit der Kurkuma vermischen.
2) Alle Zutaten in den Mixer geben (Flüssigkeit nach unten) und für gute 3 Minuten durch mixen lassen.

Zum Erreichen einer therapeutischen Wirkung sollte 0,5-1 g des gepulverten Wurzelstocks mehrmals täglich zwischen den Mahlzeiten eingenommen werden.