Donnerstag, 5. Februar 2015

Zwiebel - die Königin des Gemüses dank Quercetin und Allicin.

Zwiebel




Was Zwiebeln für Ihre Gesundheit tun können


Zu medizinischen Zwecken werden die dickbauchigen, frischen oder getrockneten Blattscheiden und Blattansätze der Zwiebeln verwendet. Zwiebeln können zu Tinkturen verarbeitet oder frisch in Scheiben als Auflagen verwendet werden. Außerdem sind sie Bestandteil einiger Fertigarzneien und Ausgangssubstanz des homöopathischen Medikaments Allium cepa.
Wenn Zwiebeln zerkleinert werden, gehen die in ihnen enthaltenen Schwefelverbindungen (Alliine) durch eine enzymatische Umwandlung in Lauchöle über. Eines dieser flüchtigen Öle (Thiopropanal-S-oxid) ist dafür verantwortlich, dass es Ihnen beim Zwiebelschneiden die Tränen in die Augen treibt. Gleichzeitig können diese schwefelhaltigen Verbindungen aber auch das Wachstum von Bakterien und Pilzen hemmen. 
So wirkt die Zwiebel:
  •  antibakteriell
  •  pilztötend
  •  entzündungshemmend
  •  cholesterinsenkend (Hemmung des LDL-Cholesterins)
  •  vorbeugend gegen Arterioseklerose
  •  heilungsfördernd bei Narben
  •  haarwuchsfördernd
  •  blutdrucksenkend

Quercetin bekämpft freie Radikale stärker als Vitamin C und kann zusätzlich das Blut fließfähiger machen sowie den Blutdruck senken. Den höchsten Anteil an Quercetin haben rote Zwiebelsorten.
Das aus der Zwiebel gewonnene homöopathische Mittel Allium cepa ist altbewährt bei Erkältungen mit Fließschnupfen. Wenn Ihre Beschwerden ganz ähnlich sind, als wenn Sie eine Zwiebel schneiden mit brennend tränenden Augen und wässrigen Absonderungen aus der Nase, wird das Medikament Ihnen sicher helfen.
Neu ist die Anwendung von Zwiebelextrakten zur Narbenpflege. Ab der neunten Woche nach der Wundversorgung aufgetragen, sorgen die Inhaltsstoffe der Zwiebel dafür, dass Narben nach Verletzungen oder Operationen unauffällig werden.



Wie Sie Zwiebeln verwenden können


Bevorzugen Sie für medizinische Anwendungen kleine bis mittelgroße Sorten, Gemüsezwiebeln sind für diese Zwecke eher ungeeignet. Fertigpräparate mit Zwiebelextrakten erhalten Sie in der Apotheke.

Zwiebel-Sirup gegen Husten: Schneiden Sie eine mittelgroße Zwiebel in feine Würfel und vermischen Sie sie mit 3 EL braunem Rohrzucker oder Honig. Geben Sie ca. 125 ml Wasser hinzu und lassen Sie die Mischung einige Minuten lang köcheln. Pressen Sie den Sud, nachdem er einige Stunden gezogen hat, durch einen Stoffteebeutel und füllen Sie ihn in ein dunkles Gefäß. Kühl aufbewahrt, ist er etwa ein halbes Jahr lang haltbar. Nehmen Sie von dem Sirup 3-mal täglich 1 bis 2 TL ein.

Zwiebelsäckchen gegen Ohrenschmerzen: Hacken Sie eine kleine Zwiebel in feine Würfel und erwärmen Sie die Zwiebelstückchen vorsichtig in einem Topf. Füllen Sie anschließend ein Mullsäckchen oder eine Babysocke damit und legen Sie das Säckchen auf das schmerzende Ohr. Sie können die Auflage, die 30 bis 60 Minuten einwirken sollte, mit einer Mütze oder einem Stirnband fixieren.

Zwiebelwickel gegen Bronchitis: Hacken Sie 2 mittelgroße Zwiebeln klein und dünsten Sie die Würfel mit Schmalz in einer Pfanne an. Bestreichen Sie die Brust mit dem warmen Brei und decken Sie die Auflage mit einem Tuch ab. Lassen Sie den Wickel 1 Stunde lang in der Bettwärme einwirken.

Zwiebelsaft gegen Haarausfall: Bestreichen Sie einmal täglich die lichter werdenden Stellen der Kopfhaut mit frisch gepresstem Zwiebelsaft.






Mittwoch, 4. Februar 2015

Grüntee - positive kardiovaskuläre Wirkungen


Wie wirkt grüner Tee auf uns Menschen?



Tee ist insbesondere in der Winterszeit nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt ein beliebtes Getränk. In England hat sich seit Earl Grey die „tea time“ (Teestunde) eingebürgert, in Argentinien ist der Mate-Tee, welcher in speziellen, hölzernen Trinkbechern genossen wird, ein Nationalgetränk. In Japan finden traditionelle Teezeremonien in dafür errichteten Teehäusern statt, die der inneren Einkehr von Gästen im Sinne der Zen-Philosophie dienen.
Besonders gesund soll grüner Tee im Gegensatz zum populären Schwarztee sein. Doch worin unterscheiden sich die beiden Sorten? Wie ist die Wirkung von grünem Tee und welche Inhaltsstoffe und Geschmacksrichtungen sind geboten?


Unterschiede zu Schwarztee 

Ein großer Unterschied besteht insgesamt zwischen schwarzem Tee, der in Supermärkten bundesweit angeboten wird und grünem Tee. Schwarzer Tee kann leicht aromatisiert werden. Grüner Tee hingegen, der im Japanischen „Ryokucha“ genannt wird, wird nicht wie schwarzer Tee oxidiert oder fermentiert (frühere Bezeichnung). Dies bedeutet, dass durch die Gärung die organischen Stoffe enzymatisch umgewandelt werden. In der Industrie werden dabei beispielsweise Reinzuchtzellkulturen zugegeben, damit sich keine Nebenprodukte bilden.

Außerdem verwenden die Hersteller für grünen Tee die Blattsorte Camellia sinensis statt der Abart Assamica. Die zarteren und deutlich kleineren Blätter eignen sich besser für die Produktion des Tees. Anders als beim schwarzen Tee werden alle im frisch geernteten Teeblatt enthaltenen Wirkstoffe beibehalten. Dies wird durch ein kurzes Erhitzen, Dämpfen oder Rösten erreicht. Auch geschmacklich, von den Inhaltsstoffen sowie von der Wirkung her gibt es deutliche Unterschiede beim grünen Tee.

Sorten und Geschmacksrichtungen

Zunächst gibt es auch beim grünen Tee verschiedene Sorten und es ist wichtig, darauf zu achten, hochwertige Sorten zu erwerben. Spezialisierte Anbieter wie Grüner Tee Koyamaen bieten beispielsweise saisonale Matcha-Sorten an. Von Dezember bis Januar ist beispielsweise Obukacha Matcha, der „Glückstee“, zum Jahreswechsel zu haben. Eine klassische Grünteesorte ist der Sencha. Der kräftig und würzig schmeckende Tee wirkt auf den Genießer belebend. Dem Genmaicha, der vorzugsweise zum Essen serviert wird, ist etwas Puffreis beigemischt. Dadurch duftet der Tee nach Reis. Mild und etwas süßlicher schmeckt der Gyokuro („Juwelentau“). Sein Aroma erhält er wie der Matcha durch die Beschattung mit Bambusmatten vor der Ernte.

Inhaltsstoffe 

Kennzeichnend ist für Grüntee das Koffein. Dabei ist wichtig zu wissen, dass der Koffeingehalt je nach Sorte variiert. Gyokura und Sencha, die bereits erwähnt wurden, haben dabei den höchsten Anteil an Koffein, Bancha und Kukicha den niedrigsten. Gesundheitsfördernd am grünen Tee sind die verschiedenen Catechine, sie verursachen jedoch auch die bittere Geschmacksnote dabei. Weiterhin enthält er Vitamin C und E, Zink-Antioxidantien, Spurenelemente, Beta-Karotin und Spurenelemente. Auch Katechin und Chlorophyll sind enthalten.

Wirkung


Es gibt viele Studien zum Thema, die grünem Tee gesundheitsfördernde Wirkung zuschreiben. Dabei ist zu erwähnen, dass er auch präventive Qualitäten aufweist. Unter anderem soll er bei Adipositas, Herzkrankheiten, Diabetes, Alzheimer, Parkinson sowie weiteren Entzündungen Abhilfe schaffen. 

Insgesamt soll der Tee positive kardiovaskuläre Wirkungen haben und somit die Lebenserwartung bei regelmäßigem Konsum erhöhen. Außerdem soll er gegen Krebserkrankungen und Karies vorbeugend wirken.


Dienstag, 3. Februar 2015

Honig unterstützt die Wundheilung und hilft bei Entzündungen

Heilmittel Honig


Honig unterstützt die Wundheilung und hilft bei Entzündungen. Deshalb zeigt Gesundheitsexpertin Diemut Strasser in „Gesund in Salzburg“ zwei Honig-Rezepte die Sie in der Erkältungszeit vielleicht ganz gut brauchen können.


Honig-Zwiebel-Saft


Der Honig-Zwiebel-Saft hilft besonders gut bei Husten. Dazu schälen und zerkleinern Sie 500 g Zwiebeln und erhitzen sie mit 350 g Kandiszucker in einem Liter Wasser. Das sollte etwa zwanzig Minuten köcheln, danach die Flüssigkeit abseihen. Zum Schluss kommt der Honig dazu.
Diesen Saft sollten Sie über den Tag verteilt trinken, am besten lauwarm und nicht heiß!


Meerrettich-Honig


Dieses Rezept kann ganz schön viel, es hilft gegen Husten, Bronchitis, Nebenhöhlenentzündung, Verdauungsschwäche und Rheuma - der Meerrettich-Honig. Dazu schneidet man ein Stück Meerrettich, oder in Österreich auch Kren genannt, von der Wurzel ab, wäscht und schält es, reibt es in ein Schraubglas und verrührt es mit Honig. Der Honig zieht den Saft aus den Krenstücken, sodass die Wirkstoffe des Krens sich im Honig lösen. Das Glas verschließen und ein paar Stunden ziehen lassen. Der Honig kann danach löffelweise genascht werden, am besten morgens und abends.
Glas mit Honig und gerissenem Kren

Honig mit Kren ist leicht herzustellen und lindert viele Beschwerden.
Dieser Honig hält eine Woche, verliert aber von Tag zu Tag an Schärfe. 
Bleiben Sie gesund!

Magnesiummangel - Prävention

Magnesiummangel -
Symptome und Ursachen



Magnesium (Mg) ist als Elektrolyt ein wichtiger Bestandteil des Zellstoffwechsels und Elektrolythaushalts, das im Körper für die Regelung der Erregbarkeit der Zellen und die Aktivität von über 300 Enzymen wichtig ist. Nicht nur Herz- und Nervenfunktionen sowie die Funktion des Verdauungsapparates können von einer Mangelerscheinung dieses Nährstoffes beeinträchtigt werden. Ein dauerhafter Magnesiummangel begünstigt unter anderem auch Stoffwechsel- und Gefäßerkrankungen.

Das Magnesium ist der natürliche Gegenspieler des Calciums. Es hilft bei der Regulation der Erregbarkeit der Zellen, indem es stabilisierend und Erregungsdämpfend einwirkt. 

Magnesium sorgt dafür, dass sich die Muskelzellen nach dem Zusammenziehen wieder rasch entspannen können, wenn die Anspannung nicht mehr benötigt wird, während Calcium dafür verantwortlich ist, dass sich die Muskeln anspannen.

Ursachen von Magnesiummangel



Zu vorübergehenden Mangelerscheinungen kann es bei unausgewogene Ernährung oder Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes kommen, weil die Aufnahme vermindert ist. Auch eine Langzeiteinnahme bestimmter Medikamente (Entwässerungstabletten, Abführmittel und Kortison) kann zu zu einer Unterversorgung führen. ErhöhterAlkoholkonsum gehört ebenfalls zu den Ursachen eines Magnesiummangels.

Leistungssportler und Menschen, die einem hohen physischen und psychischen Stress ausgesetzt sind, haben einen erhöhten Magnesiumbedarf und sind aus diesem Grund nicht selten von von einem Magnesiummangel betroffen. Sowohl im Wachstum befindliche Kinder als auch Schwangere können von einer Unterversorgung speziell betroffen sein.



Symptome bei Magnesiummangel


Durch Magnesiummangel ist die Erregbarkeit von Muskeln und Nerven erhöht, sodass eine sogenannte Tetanie mit Zittern, Fühlstörungen, Muskelzuckungen und Muskelkrämpfenauftreten kann. Am Herzen kann ein Magnesiummangel Symptome einer Herzinsuffizienz (Herzschwäche), Tachycardie (beschleunigten Herzschlag) und andere Herzrhythmusstörungenauslösen, während im Magen-Darm-Trakt Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Bauchkrämpfe entstehen.




Allgemeine Symptome bei Magnsesiummagel sind:

  • Müdigkeit,
  • Schwäche,
  • Schlafstörungen,
  • Gewichtsverlust,
  • Ruhelosigkeit,
  • Kopfschmerzen,
  • Schwindel,
  • Geräuschempfindlichkeit
  • mangelnder Konzentration,
  • Unruhe,
  • Nervosität,
  • Reizbarkeit,
  • Teilnahmslosigkeit
  • Bewusstseinsstörungen
  • vermehrter Schläfrigkeit
  • Verlangsamung der geistigen Aktivität
  • Depressionen
  • Psychosen
Je nach Ursache des Magnesiummangels ist eine Kombination mit weiteren Beschwerden möglich, ebenso falls der Magnesiummangel gemeinsam mit einem Mangel eines oder mehrerer anderer Nährstoffe auftritt, was auch in der Regel der Fall ist.
Innere Unruhe und Schlafstörungen sind weitere Begleiterscheinungen einer Unterversorgung. Ein Magnesiummangel kann vorübergehenden Gefäßverengungenführen, die wiederum Durchblutungsstörungen auslösen. Nicht nur eine Neigung zu kalten Händen, sondern eine geschwächte Herzfunktion und eine behinderte Peristaltik (Muskeltätigkeit) des Darms sind weitere Folgen. Durch diese Fehlfunktionen der Gefäße können Herzrhythmusstörungen und Verstopfungen im Darmtrakt sowie ein Meteorismus (Blähbauch) ausgelöst werden.
Frühe Warnzeichen eines Magnesiummangels sind:
  • Krämpfe
  • kalte Hände oder Füße
  • Taubheitsgefühl in Händen und Füßen
  • Kopfschmerzen
  • Verwirrtheit
  • Geräuschempfindlichkeit
  • Hang zum Grübeln
  • starkes Herzklopfen oder Herzrasen
  • übermäßiges Schlafbedürfnis
  • Rückenschmerzen
  • innere Unruhe

Je nach Lebensalter zeigt sich der Magnesiummangel mit unterschiedlichen Symptomen:
Sind Kinder schon in frühen Jahren von einem Magnesiummagel betroffen, treten Wachstums- und Zahnungsbescherden auf. Symptom eines Magnesiummangels bei jungen Mädchen kann eine verspätet einsetzende Regelblutung sowie Zyklusveränderungen und Menstruationsbeschwerden mit Unterbauchkrämpfen sein.
Schwangere Frauen mit Magnesiummangel leiden häufiger an
  • Übelkeit mit Erbrechen,
  • Ödemen,
  • Harneiweiß,
  • Bluthochdruck,
  • frühzeitigem Einsetzen von Wehen
und haben ein
  • höheres Risiko einer Früh- oder Fehlgeburt.

Vorbeugung (Prävention) und Gegenmaßnahmen


Im Körper sind insgesamt etwa 20 bis 25 Gramm Magnesium gespeichert. Davon werden zwei Drittel im Knochen gelagert, während sich ein Drittel in den Zellen des Körpers befindet. Weil sich nur wenig Magnesium ausserhalb der Zellen befindet, sollte bei einer labordiagnostischen Überprüfung eines Magnesiummangels nicht das Blutplasma, sondern Vollblut mit dem in den Erythrozyten intrazellulär gelagerten Magnesium herangezogen werden.
Der Mensch kann seinen täglichen Magnesiumbedarf mit einer ausgewogenen Ernährung decken. Um einem Magnesiummangel vorzubeugen und entgegen zu wirken, sollte eine ausgewogene und magnesiumreiche Mischkost bevorzugt werden.
In der Nahrung ist Magnesium vor allem in
  • Vollkornprodukten,
  • Geflügel,
  • Fisch,
  • Sonnenblumenkernen,
  • Sesamsamen,
  • unpoliertem Reis,
  • Weizenkeimen,
  • Haferflocken,
  • Nüssen,
  • Blattgemüse,
  • Trockenfrüchten,
  • Beerenobst,
  • Bananen, sowie in
  • Milch und Milchprodukten und
  • Leber
enthalten. Die Aufnahme von Magnesium aus der Nahrung wird durch die Schilddrüsenhormone gefördert. Viele Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion ähneln auffällig einem Magnesiummangel.






Die Behandlung eines Magnesiummangels richtet sich nach der zugrunde liegendenUrsache

Es sollte in erster Linie immer die Ursache behandelt werden, falls dies möglich ist. Solange dies nicht möglich ist, muss Sorge getragen werden, dass der Magnesiummangel im Körper ausgeglichen wird. 
Dies kann durch magnesiumhaltige Präparate geschen, oder unter besonderen Umständen kann Magnesium auch intravenös verabreicht werden.
Bestehen neben dem Magnesiummangel auch weiterere Nährstoffdefizite, sollten auch diese behandelt werden.
Chronisch aktive Entzündungen des Magen-Darm-Traktes durch unterschiedliche Auslöser wie
  • Nahrungsunvertäglichkeiten,
  • Belastungen durch Toxine und Erreger und
  • immunologische Störungen
sind nicht selten Ursache von Resorptionsstörungen mit unzureichender Aufnahme von Magnesium aus der Nahrung bei Leaky Gut Syndrom (Durchlässige Darmwand). Es entsteht hierdurch ein Magnesiummangel.
Unter verschiedenen Lebensbedingungen und Belastungssituationen kann der Magnesiumbedarf des Körpers erhöht sein:
  • Schwangerschaft
  • Stillzeit
  • Wachstumsphase von Kindern und Jugendlichen
  • Stress
  • vermehrte körperliche Belastung
  • die Pille zur Schwangerschaftsverhütung 
  • Abführmittel 
  • Antibiotika
  • Kortison
  • Medikamente zur Krebsbehandlung
  • Medikamente zur Behandlungen von Pilzerkrankungen
Nehmen Menschen unter diesen Belastungssituationen mit erhöhtem Bedarfs nicht vermehrt Magnesium mit der Nahrung oder in Form von Nahrungsergänzungsprodukten zu sich, kann ein Magnesiummangel entstehen.


Gärung - Haltbarmachung

Milchsäuregärung 


Die Milchsäuregärung dient der Haltbarmachung und (geschmacklichen) Verbesserung einiger Lebensmittel

Verschiedene Gär-Typen



Milchsäuregärung - so funktioniert sie


  • Bei der Milchsäuregärung arbeiten bestimmte einzellige Mikroorganismen mit dem gemeinsamen Gattungsnamen "Lactobacillus", auch Milchsäure- oder Lactobakterien genannt.
  • Zur eigenen Energiegewinnung bauen diese Bakterien vorhandene Zuckermoleküle, die Glucose, dabei in Milchsäure, eine der Essigsäure ähnelnde organische Säure, um. Der Prozess ist biochemisch ungemein kompliziert und es gibt zahllose Zwischenprodukte. Er wird als "Glykolyse" bezeichnet. Genaue Kenntnis über die einzelnen Vorgänge konnten die Chemiker erst im ausgehenden 19. Jahrhundert gewinnen.
  • Dabei entsteht als Abfallprodukt Kohlendioxid, das ausperlt oder - im Fall von Sauerteig - der Teiglockerung dient. Dieser Prozess ist für die Namensgebung "Gärung" verantwortlich.
  • Die Milchsäuregärung geschieht anaerob, das heißt, ohne Einwirkung bzw. Mitwirkung von Sauerstoff. Allerdings tolerieren die Milchsäurebakterien die Anwesenheit von Sauerstoff.
  • In der letzten Phase der Gärung sterben die Mikroorganismen aufgrund des hohen Säuregehaltes ab.


Vorkommen der Milchsäuregärung - Lebensmittel werden haltbar und lecker

Überall, wo Milchsäurebakterien sowie Zuckerstoffe vorkommen, tritt bei geeigneten Temperaturen um die 25 °C die Milchsäuregärung ein, ob erwünscht oder nicht. Meist kommen sie mehr oder weniger zufällig in das Lebensmittel.
  • So sorgen die Lactobakterien dafür, dass Milch sauer wird. Sie wandeln den vorhandenen Milchzucker in Milchsäure um - ein meist nicht gewünschtes Vorkommen der Bakterien, es sei denn, man wünscht Sauermilchprodukte. Bei der Milchverarbeitung spielen die Milchsäurebakterien nämlich als Säurebildner eine wichtige Rolle. Nur mit ihnen können Sauerrahm, Quark, Buttermilch, Joghurt und sogar Käse hergestellt werden.
  • Die Milchsäuregärung wird jedoch auch zur Konservierung eingesetzt, denken Sie an Sauerkraut, sauer eingelegtes Gemüse, einige Käsesorten und auch spezielle Wurstsorten. Der Gehalt an Milchsäure sorgt dafür, dass andere zersetzende Mikroorganismen in diesem Lebensmittel nicht mehr Fuß fassen können. Und zudem sorgt die Milchsäure noch für einen angenehmen Geschmack.
  • Auch als Backtreibmittel und wohlschmeckende Komponente wird die Milchsäure verwandt, nämlich beim Gären von Sauerteig. Hier wird die durch ein im Getreide enthaltendes Enzym in Zuckerstoffe aufgespaltete Stärke von den Lactobakterien umgewandelt. Der Sauerteig sorgt zudem für eine gute Haltbarkeit der Roggenbrote, da sich in einer derart sauren Umgebung kaum Schimmel entwickeln kann.



Übrigens: Im arbeitenden Muskel entsteht aus Glykogen, einem Energiespender, Milchsäure, allerdings nur, wenn die Sauerstoffzufuhr nicht ausreichend ist. Bei einer sportlichen Leistung wird zur Energiefreisetzung Sauerstoff benötigt, der bei extremer Belastung nicht in der erforderlichen Menge von den Lungen aufgenommen werden kann. Die Muskeln bewältigen ihre Arbeit in diesem Fall mithilfe der Milchsäuregärung. Die Milchsäure sammelt sich in den Muskeln und macht sich, neben kleinsten Rissen in den Muskelfasern, als unangenehmer Muskelkater bemerkbar. Mit Bakterien und deren Gärung hat dieser Stoffwechselprozess allerdings nichts zu tun.


Montag, 2. Februar 2015

Smart with food - The nutrients in food are excellent fuel for the brain


Food that makes you smarter


Eating well doesn’t just boost your strength – the nutrients in food are also excellent fuel for the brain. US scientists have discovered that a handful of walnuts a day can help improve your memory. 

Adults who ate 13g of walnuts every day performed significantly better on cognitive tests than those who didn’t, and so walnuts have been added to the growing list of foods for geniuses. 





















But what other snacks can make you smarter? Here’s a few of the foods you should eat to help strengthen your brain.



Blueberries

Researchers from Tufts University found that blueberries don’t simply improve memory – they can actually reverse memory loss. A study published in the Journal of Neuroscience found an extract of blueberries eaten every day led to a reversal of nerve cell damage in rats. After eating their daily dose of berries, the rodents learned faster, had a better short-term memory and had improved balance and co-ordination. The humble blueberry is truly a superfood for your brain cells.


Salmon


Some healthy eating devotees take a regular dose of pure fish oil but if you can’t stomach the dietary supplement, eating plenty of salmon is an excellent alternative.
Salmon is rich in omega-3 fatty acids, which are crucial for a healthy diet, and offers a sizeable portion of docosahexaenoic acid (DHA).
Not only are fatty acids good for the heart, but DHA has also been found to boost neuron function in the brain.

Avocado


Avocados may be fatty, but they contain extremely healthy unsaturated fats, which help to keep brain cell membranes flexible. The monounsaturated fatty acids in avocadoes work to protect nerve cells in the brain and have been found to improve the brain's muscle strength. The same fats lead to healthy blood flow and lower blood pressure and both of these, in turn, help the brain to function at its optimum capacity.
Whole grains
The brain is like all other bodily organs and relies on a steady flow of energy to perform at its best. Our concentration skills are linked to the brain’s supply of glucose. Whole grains with a low GI (glycaemic index) are a healthy brain food as they slowly and steadily release glucose into the bloodstream. Other carbohydrates are a more unstable source of glucose – white rice and pasta will cause energy levels to peak and then crash, leaving your brain feeling weak and exhausted.

Broccoli

Broccoli is a source of two crucial nutrients that help improve brain function. Vitamin K helps to strengthen cognitive abilities while Choline has been found to improve memory – people who eat plenty of broccoli perform better on memory tests. Broccoli also includes a sizeable serving of folic acid, which can help ward off Alzheimer’s disease. Studies suggest that a lack of folic acid could lead to depression, so eating plenty of broccoli could also keep you happy.

Dark chocolate


Who says that healthy food can’t be delicious? Cocoa can improve verbal fluency and cognitive function in elderly people, while eating a daily portion of dark chocolate has been found to improve blood flow to the brain. So don’t feel guilty about that chocolate bar – your brain will thank you.


Nutritinonal supplement



The proprietary mix of quality vitamins and compounds is designed to work naturally with your body. It includes Pantothenic Acid which contributes to mental performance and reduces fatigue; Niacin and Vitamin B-6 which help maintain psychological functions; and Chromium to help maintain blood glucose levels – and many more ingredients specially selected to optimise the blend, and to support you in maintaining focus and energy levels.





Sonntag, 1. Februar 2015

Gesund und tief schlafen mit natürlichen Mitteln

Für einen gesunden, tiefen Schlaf


Bei den über 60-Jährigen leidet knapp die Hälfte teilweise oder immer unter Problemen mit dem Schlafen. Dabei sollte man aber bedenken, dass mit zunehmendem Alter der Schlafbedarf abnimmt. Sechs bis sieben Stunden sind da meistens ausreichend. Wer dann noch früh ins Bett geht und eventuell am Tag ein Nickerchen eingelegt hat darf sich nicht wundern, wenn er dann schon um vier Uhr morgens wieder wach wird.
Fall Sie auch zu diesen „Kandidaten" gehören, sollten Sie sich auf keinen Fall unter den Leistungsdruck setzen, unbedingt mindestens acht Stunden schlafen zu müssen. Dadurch würde sich nur Ihre Anspannung erhöhen und das Schlafen erst recht verhindern. Genießen Sie es lieber, etwas länger aufbleiben zu können. Lesen Sie mal wieder ein Buch oder sehen Sie sich einen heiteren Film im Fernsehen an.
Wenn Sie unter Schlafstörungen leiden, ist Ihr natürlicher Tag-Nacht-Rhythmus aus dem Takt geraten. Hier kann die von Pfarrer Kneipp begründete Ordnungstherapie helfen, den Rhythmus wiederzufinden. Ziel dieser Therapie ist es, alle Faktoren auszuschalten, die den gestörten Schlafrhythmus auslösen oder verstärken können. 
Diese „Schlafverhinderer" sollten Sie vermeiden:
  • unregelmäßige Schlafenszeiten
  • spätes, reichliches Essen
  • Fernsehen im Bett
  • Stress vor dem Zubettgehen
  • Helligkeit im Schlafraum

Auch ein schnarchender Partner kann der Auslöser für unruhige Nächte sein. Hier sollten Sie unbedingt für Abhilfe sorgen, denn getrennte Schlafzimmer tun der Liebe keinen Abbruch können aber für einen erholsamen Schlaf ein Segen sein. 




Die besten Heilpflanzen für guten Schlaf


Das bekannteste pflanzliche Mittel gegen Schlafstörungen ist wohl der Baldrian. Inzwischen ist es wissenschaftlich erwiesen, dass eine zu den Lignanen gehörende Substanz in der Baldrianwurzel im Gehirn an bestimmte Rezeptoren (Adenosin-Rezeptoren vom Typ 1) anbindet. Diese Rezeptoren beeinflussen den Schlaf-Wach-Rhythmus. Durch die Anbindung der Baldrian-Lignane wird eine Art Kettenreaktion in Gang gesetzt, die am Ende zu Schläfrigkeit führt. Bei Schlafstörungen sollten Sie Baldrianpräparate in einer Dosis von 500 bis 600 mg zwei Stunde vor dem Zubettgehen einnehmen. Baldrian wird auch gerne in Kombinationspräparaten zusammen mit anderen schlaffördernden Heilpflanzen
eingesetzt. Diese Heilpflanzen fördern den Schlaf:
  • Melisse
  • Lavendel
  • Hopfen
  • Passionsblume

Die entsprechenden Präparate erhalten Sie in der Apotheke.



Entspannungsbad


Pfarrer Kneipp empfiehlt zur Schlafförderung kalte Wasseranwendungen wie einen kalten Unterschenkelguss kurz vor dem Schlafengehen. Diese Methode ist sicherlich sehr wirkungsvoll - angenehmer ist vermutlich ein warmes Vollbad. 
Fügen Sie dem Badewasser Badezusätze mit Baldrian, Hopfen oder Lavendel (aus dem Drogeriemarkt) bei, die im Sinne der Aromatherapie eine beruhigende Wirkung haben. Nehmen Sie Ihr Bad unmittelbar vor dem Zubettgehen und dehnen Sie es nicht länger als 20 Minuten aus. Tupfen Sie sich anschließend nur leicht trocken, und schlüpfen Sie unter die Decke.

Magnesium und Calcium



Magnesium spielt eine wichtige Rolle im biologischen Haushalt des Körpers, was das Schlafen betrifft. Man vermutet, dass Magnesiummangel im Blut beispielsweise der Grund für abnormale Gehirnwellenaktivität während dem Schlafen sein könnte.

Das Beheben eines Magnesiummangel führte in Teststudien zu einer Verbesserung der Gehirnwellenaktivität und verringerte zudem die Zeit, die nötig war, damit die Versuchspersonen einschlafen konnten.

Nahrungsergänzung mit Magnesium kann hier sinnvoll sein. Sinn und Nutzen von Magnesium-Supplementierung hängen natürlich von der Dosierung und den anderen Zutaten des jeweiligen Nahrungsergänzungsmittel ab.

Studien zu Folge scheint Calcium nötig zu sein, damit der Körper das Magnesium richtig absorbieren kann. Ein Nahrungsergänzungsmittel sollte ein 2-zu-1-Verhältnis von Calcium zu Magnesium aufweisen.

Das Verwenden von Magnesiumpräparaten oder das Korrigieren eines Magnesiummangels durch verbesserte Ernährungsgewohnheiten kann also unter Umständen die Lösung für lästige Schlafprobleme darstellen.