Donnerstag, 27. August 2015

Pflanzliche Energiespender

Pflanzliche Energiespender




Es gibt viele Pflanzen bzw. Pflanzenteile, die helfen, die Vitalität zu verbessern und die körpereigene Energiereserven zu erhöhen. Im Gegensatz zu Koffein haben diese natürlichen Energiespender eine langanhaltende Wirkung und führen nicht zu Abhängigkeiten.

Es gibt zwei Hauptgruppen von pflanzlichen Energiespendern 
  • Stärkungsmittel und 
  • Stimulanzien
Obwohl sie alle Körper und Geist mit Energie versorgen, unterscheiden sie sich in ihrer Wirkungsweise.



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Stärkungsmittel 


Eine Pflanze oder ein Kraut, das als Stärkungsmittel angesehen wird, hilft in der Regel durch Beeinflussung des Stoffwechsels die Energie zu erhöhen, wodurch die Widerstandsfähigkeit des Organismus erhöht wird. Um als Tonikum eingesetzt werden zu können, muss ein Kraut selbst bei längerem Gebrauch ungiftig sein, keine Kontraindikationen haben und insgesamt zur Langlebigkeit des Organismus' beitragen.

Stärkungsmittel spielen eine wichtige Rolle in der traditionellen chinesischen Medizin. Es werden mehr als 50 solcher Kräuter eingesetzt. Eines der bekanntesten Stärkungsmittel ist die Ginseng Wurzel.


Der Begriff "Adaptogen" ist ziemlich neu und Kräuter in dieser Kategorie sind mit den Stärkungsmitteln eng verwandt, wenn nicht sogar selbst ein Stärkungsmittel. Während der Begriff ursprünglich von russischen Forschern geprägt wurde, um ausschließlich die Auswirkungen von Eleutherococcus Senticosus (sibirischer Ginseng) zu beschreiben, wurde der Begriff schnell aufgegriffen und für ein breiteres Spektrum von Kräutern verwendet. 

Üblicherweise werden die Qualitäten der Adaptogene so verstanden, daß sie die Fähigkeit haben, ihre Wirkung an den Zustand des Organismus anzupassen. Die Fähigkeit zur Anpassung bezieht sich auf die balancierende Wirkung einer Pflanze: Sie kann bestimmte Körperfunktionen sowohl verstärken, als auch reduzieren, und somit das Gleichgewicht (Homöostase) wieder herzustellen.

Allerdings sind diese Qualitäten gleichzeitig auch eine Eigenschaft jedes echten Stärkungsmittels. 

Pharmakologisch sind Stärkungsmittel und Adaptogene das selbe, der Unterschied liegt letztlich nur in der Terminologie und Perspektive. 

Stimulanzien

Stimulanzien schaffen und erhalten, im Gegensatz zu Stärkungsmitteln, das homöostatische Gleichgewicht nicht. Stattdessen lösen sie eine gut definierte und spezifische Reaktion aus, die unabhängig von dem Zustand des Körpers einsetzt. 

Mit anderen Worten, Stimulanzien passen sich nicht an die besonderen Umstände des Körpers an, sondern wirken immer in einer ganz bestimmten Art und Weise. Pharmakologisch gesehen wirken Stimulanzien nur in einer Richtung, was bedeutet, daß sie zu einer Überstimulation, Erschöpfung und Ungleichgewicht führen können. Wenn sie jedoch sorgfältig und zielgerichtet verwendet werden, können sie nach Bedarf Energie liefern. Bekannte Stimulanzien sind Kokain, Koffein, Ephedrin und Amphetamine.

Pflanzliche Energiespender


  • Maca
  • Yerba Mate und Guayusa
  • Eleuthero
  • Suma
  • Brami
  • Ashwagandha
  • Reishi
  • Rhodiola Rosea (Rosenwurz)
  • Ginseng



Maca




(Quelle Wiki)

Maca wächst in den Höhen und Ausläufern der Andenregion. Es dient der einheimischen Bevölkerung von Peri als Grundnahrungsmittel und gleichzeitig auch als Aphrodisiakum. 
Maca ist für die Peruaner sowohl wirtschaftlich als auch kulturell wichtig. Die Verwendung von Maca reicht zurück bis in das Reich der Inka, wo es den oberen Rängen der Gesellschaft vorbehalten war, sowie als Belohnung für verdiente Krieger, um dazu beitragen, ihre Kampffähigkeiten zu stärken.

Diese sichere und nahrhafte Pflanze wird nun in den westlichen Gesellschaften als Nahrungsergänzungsmittel und Alternative zum Koffein immer beliebter. 
Sie ist ein perfekter natürlicher Energiespender und Stärkungsmittel. Sie
  • steigert die natürliche Energie, 
  • erhöht das Stehvermögen und die Ausdauer, 
  • bringt die Hormone ins Gleichgewicht, 
  • steigert die Testosteronausschüttung, 
  • hilft bei Menstruationsbeschwerden, 
  • wirkt als Aphrodisiakum und 
  • hilft auch bei Symptomen von Depressionen, Stress und Angst. 


Inhaltssstoffe von Maca


  • 27 Mineralstoffe (vor allem Kalium, Kalzium, Phosphor, Schwefel, Magnesium, Chlorid, Natrium und Eisen)
  •  Vitaminen und Antioxidantien (Vitamin C, Beta-Karotin, Flavonoide, Folsäure, Vitamin B12, Ballaststoffe). 
  • vier verschiedene Alkaloide (Unterstützt bei der Fortpflanzung und Fruchtbarkeit)
  • viel Stärke, Kohlenhydrate wie Maltose und Fruktose, 
  • pflanzliche Gerbstoffe (Tannine), 
  • Naturfette (Acylglycerine) und 
  • ungesättigten, essenzielle Fettsäuren (Darunter befinden sich auch die extrem wertvollen und seltenen Omega-n-Fettsäuren).

 Yerba Mate und Guayusa


(Quelle: Wiki)


Yerba Mate und Guayusa sind gute Alternativen zu Tee oder Kaffee. Beide sind koffeinhaltig und werden aus Stechpalmen gewonnen, die in den Regenwäldern von Südamerika vorkommen.  Sie werden wie ein Tee aufgebrüht.


Yerba Mate und Guayusa sind beide in erster Linie Stimulanzien, obwohl die breite Palette anderer Bestandteile außer Koffein sie auch als anregendes Gesamtstärkungsmittel qualifiziert. Sie haben einen bitter-süßen Geschmack mit einem stark erdigen Beigeschmack. 
Zwar enthalten sie Koffein, doch sowohl Yerba Mate, als auch Guayusa enthalten noch zusätzliche Alkaloide und Verbindungen, die beleben und die natürliche Energie des Körpers erhöhen. 
Diese Verbindungen helfen das Blut reinigen, das Herz zu stimulieren und verbessern die Verdauung und sorgen für einen gesunden Darm. 
Sie wirken auch als Antioxidanzien und schützen den Körper vor freien Radikalen. Außerdem enthalten 
Yerba Mate und Guayusa im Vergleich zu Tee oder Kaffee nur sehr wenige Gerbstoffe, was heißt, daß sie weniger sauer sind und helfen können, den natürlichen pH-Wert des Körpers aufrecht zu erhalten.


Eleuthero



(Quelle: Wiki)



Eleutherococcus Senticosus, auch bekannt als Sibirischer Ginseng und Eleuthero, ist ein natürliches Kraut, das in den Weiten Sibiriens, Britisch Kolumbiens und einigen Teilen der USA wächst. 


In Russland und China wurde es traditionell als Naturheilmittel verwendet, um das Immunsystem zu stärken, die natürliche Energie zu erhöhen und um durch Stress ausgelöste Müdigkeit zu bekämpfen.

Untersuchungen zufolge reduziert Eleuthero bei Tieren die Erschöpfunng erheblich und die Wissenschaftler glauben, daß es eine ähnliche Wirkung auf den Menschen hat, was persönliche Erfahrungsberichte und historische Behauptungen unterstützt.

Eleuthero ist das beste aus Russland stammende Stärkungsmittel, das dem Körper hilft, mit Stress umzugehen. Daher wird Eleuthero häufig bei der Genesung nach einer Krankheit und zur Stärkung des Körpers insgesamt als natürliches Heilmittel verwendet.


Suma



(Quelle: Wiki)




Suma ist eine stärkende Pflanze, die von den Eingeborenen Südamerikas seit Generationen verwendet wird, um die Ausdauer und das Stehvermögen aufrecht zu erhalten, die für die Jagd erforderlich sind. 


Es wurde auf dem US Markt als brasilianischer Ginseng eingeführt, obwohl es tatsächlich in keinster Weise mit Ginseng verwandt ist.


Suma ist ein sehr gut ausgewogenes Ergänzungsmittel und kann das Immunsystem und die Ausdauer stärken, natürliche Energie erhöhen, Entzündungen verringern und sogar beim Kampf gegen verschiedene Krankheiten helfen - möglicherweise sogar Krebs. Laut Dr. Oz, einem berühmten Arzt, der seine eigene TV Show moderiert, gibt die Wurzel Chemikalien in den Blutkreislauf ab, die Krebszellen ausschalten können. Es sollte angemerkt werden, daß nicht behauptet wird, daß es ein Heilmittel ist und bei einer derartigen Erkrankung immer ein Arzt aufgesucht werden solte.

Es sind diese vielseitigen und ausgewogenen, Energie spendenden Eigenschaften, welche Suma auszeichnen. Es revitalisiert und verbessert ihr Wohlbefinden.

Brahmi




Brahmi ist eines der in der ayurvedischen Medizin am häufigsten eingesetzten Kräuter und ist bekannt für seine psychisch stimulierende Wirkung. Es wächst in den Feuchtgebieten Südindiens und Australiens. 

Brahmi erwirbt sich jetzt international einen Ruf als neurologisches Stärkungsmittel und alsAlternative zu den häufig verwendeten Energiespendern. 

Es wird als ein natürliches Nootropikum (eine Substanz, der eine vorteilhafte Wirkung auf das zentrale Nervensystem zugesprochen wird, auch "Gehirndoping Mittel" genannt) angesehen.


Brahmi wird nachgesagt, daß es die Wahrnehmung und das Erinnerungsvermögen verbessert, weshalb es von älteren Menschen häufig als Hilfsmittel verwendet wird, um ihren Geist in Form zu halten. 


Darüber hinaus ist Brahmi ein wirksames Adaptogen, das Menschen hilft, mit Stress, Angst und Symptomen der Depression umzugehen. Die Kombination dieser beiden Wirkungen bewirkt das Gefühl einer abgerundeten Vitalität.


Es sollte erwähnt werden, daß Brahmi aufgrund der chemischen Zusammensetzung nicht auf nüchternen Magen konsumiert werden sollte, da dies Übelkeit, Krämpfe, Blähungen und Durchfall verursachen kann.

Ashwagandha



(Quelle: Wiki)


Ashwagandha, manchmal auch "indischer Ginseng" genannt, ist eine traditionelle Heilpflanze, die auf dem indischen Subkontinent häufig in der ayurvedischen Medizin verwendet wird. 

Die Übersetzung von Ashwagandha bedeutet "Geruch des Pferdes," was daher kommt, daß die frischen Wurzeln wie Pferdeurin riechen. Der natürliche Lebensraum sind die trockenen Regionen Indiens, Nordafrikas und des Nahen Ostens, aber es kann auch in milderen Klimazonen wachsen, wie etwa in Teilen der USA.


Ashwagandha ist ein Stärkungsmittel und wird verwendet, um nach einer Krankheit das Immunsystem zu stärken, um Energie zu liefern und um Nutzern zu helfen, mit Stress und Angst fertig zu werden, die häufig mit Depressionen einhergehen. Wegen dieser Vorteile hat es sich auf der ganzen Welt verbreitet, da die Popularität gestiegen ist.


Durch diesen Anstieg der Popularität wurden Wissenschaftler immer interessierter an seinen Wirkungen. 


Deshalb stehen viele Forschungsergebnisse über die Pflanze zur Verfügung. Bisher wurden über 200 medizinische Wirkungen von Ashwagandha  gefunden.

Einige dieser Wirkungen sind: 


  • Senkung des Cholesterinspiegels, 
  • Stärkung des Immunsystems, 
  • Bekämpfung von Stress, 
  • Reduktion von Angst und Depressionen, 
  • Stabilisierung des Blutzuckerspiegels, 
  • Reduktion der Gehirnzellendegeneration und Verbesserung der Lernfähigkeit, 
  • des Erinnerungsvermögens und der Reaktionszeit. 
Diese Eigenschaften machen Ashwagandha zu einem abgerundeten Ergänzungsmittel, das helfen kann, die natürliche Energie zu bewahren.


Reishi





(Quelle: Wiki)




Reishi, der auch als "Pilz der Unsterblichkeit" und "Medizin der Könige" bekannt ist, ist eine alte chinesische Medizin, die als Stärkungsmittel wirkt, um viele unterschiedliche Aspekte des Körpers als Ganzes zu verbessern.


Bei der Erforschung dieses Pilzes wurde herausgefunden, daß die Chemikalien in Reishi das Immunsystem stärken, indem die Menge der im Blut vorhandenen makrophagen T-Zellen (eine Gruppe weißer Blutzellen) erhöht wird. 


Er enthält auch eine Mischung von Sterolen, Ganodersäuren, Mannit, Cumarin und Polysaccharide, die alle die Gefäßfunktion verbessern - was das Training vereinfacht und ein verbessertes Gefühl natürlicher Energie verleiht.

Diese Wirkungen tragen nicht nur dazu bei, die natürliche Vitalität zu stärken, sondern haben auch eine breite Palette medizinischer Nutzen, einschließlich der, jenen zu helfen, bei denen Störungen des Immunsystems, chronische Bronchitis, Muskelschmerzen, durchlässiges Darm Syndrom, wie auch viele andere Infektionskrankheiten vorliegen.



Rhodiola Rosea (Rosenwurz)





(Quelle: Wiki)



Rhodiola rosea, auch als "Goldene Wurzel" bekannt, wird in den skandinavischen Ländern seit langem für seine stärkenden und energiespendenden Eigenschaften geschätzt. 


Sie wurde von den Wikingern eingesetzt, um die Kraft und Ausdauer zu erhöhen und war bei den chinesischen Kaisern begehrt, die sie gerne in ihren alchemistischen Mixturen verwendeten. 

Sie ist eine robuste Pflanze, die an kalten und feindseligen Standorten gedeihen kann und man glaubte, dass sich ihre Widerstandskraft durch die Einnahme überträgt.


Wegen ihrer wohltuenden Wirkung wird sie auch heute noch an vielen Orten auf der Welt verwendet. 


In Russland wird es verwendet, um bei Erschöpfung zu helfen, die Aufmerksamkeit zu erhöhen und die Gedächtnisleistung zu verbessern. 

In China ist es ein alltägliches Ergänzungsmittel für professionellen Athleten im Training und zur Verbesserung der Ausdauer. 

Seine Fähigkeit, die Stimmung zu verbessern und die körperliche Leistungsfähigkeit zu steigern machen es zu einem perfekten natürlichen Heilmittel für alle, die ihre eigenen natürlichen Energiereserven fördern und stärken möchten.

Gingseng



(Quelle: Wiki)



Ginseng wird in Asien und den USA seit Jahrhunderten als eine traditionelle Kräutermedizin verwendet. Es ist wahrscheinlich das beliebteste pflanzliche Ergänzungsmittel der Welt. 


Ein Großteil seiner Beliebtheit resultiert aus der alten chinesischen Medizin, in der Panax Ginseng, die einheimische Art, für Tausende von Jahren verwendet wurde, um die allgemeine Gesundheit zu stärken. 

Ginseng ist ein Stärkungsmittel und wird verwendet, um den Körper als Ganzes zu stärken, um anzuregen, um die Stressresistenz zu verbessern und um das Immunsystem zu unterstützen. 

Aus diesem Grund wird Ginseng in der Regel von Menschen verwendet, die sich häufig schwach, erschöpft und/oder gestresst fühlen.
Gingsen ist aber auch ein extrem gutes Ergänzungsmittel, um eine gesunde Lebensweise zu ergänzen und zu verstärken.


Viele glauben, daß es medizinische Unterschiede zwischen wildem Ginseng und kultivierten Sorten gibt. Außerdem gibt es einen Unterschied zwischen dem in Amerika wachsenden (bekannt als Panax quinquefolius) und asiatischem Ginseng, wobei der letztere besser ist.


Wegen seiner Popularität wurde Ginseng gut erforscht. Es hat sich gezeigt, daß Ginseng 



  • Energie liefern kann und Erschöpfung bekämpft, 
  • die kognitiven Fähigkeiten verbessert, 
  • Entzündungen verringert und 
  • helfen kann, Krebs zu verhindern. 


Obwohl Ginseng in der Anwendung sicher ist, kann es in seltenen Fällen zu unerwünschte Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Übelkeit, erhöhter Puls, Schlafstörungen und Unruhe kommen.

Mittwoch, 26. August 2015

Noroviren verändern durch Zitronensäure ihre Struktur und werden unschädlich

Zitronensaft gegen Darm-Infektionen?



Noroviren verändern durch Zitronensäure ihre Struktur und werden unschädlich



(Quelle: Wiki)


Virusabwehr aus der Natur: Simpler Zitronensaft wirkt offenbar als Desinfektionsmittel gegen Noroviren. Die Zitronensäure bindet an die Oberfläche dieser Magen-Darm-Erreger und hindert sie daran, in menschliche Körperzellen einzudringen, wie Wissenschaftler nun herausgefunden haben. 

Etwas Zitronensaft am Essen oder auf den Händen könnte sich daher als einfacher, aber effektiver Infektionsschutz erweisen, berichten die Forscher im Magazin "Virology".
Noroviren sind äußerst unangenehm: Einige Vertreter dieser Virenfamilie verursachen schwere Magen-Darm-Beschwerden mit Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Außerdem sind sie äußerst ansteckend und verbreiten sich rasend schnell über ganze Gebäude, wie ein Experiment im Jahr 2014 bewies. 

So führen die Viren immer wieder zu regelrechten Wellen von Infektionen, besonders in Krankenhäusern, Schulen oder auch auf Kreuzfahrtschiffen.


(Hülle Norovirus, Quelle: Wiki)


Fruchtsaft drängt Noroviren zurück


Die Viren verbreiten sich vor allem über kontaminierte Hände und verunreinigte Lebensmittel. Mediziner bezeichnen diesen Übertragungsmodus als "fäkal-oral". "Daher ist es wichtig, ein sicheres und gesundheitlich unbedenkliches Desinfektionsmittel zur Verfügung zu haben", erklärt Grant Hansman vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg.

Aus früheren Untersuchungen ist bekannt, dass Fruchtextrakte wie Orangen- oder Granatapfelsaft die Noroviren teilweise zurückdrängen. Durch Zufall hatte Hansman bereits herausgefunden, dass handelsübliche Zitronensäure an die Proteinhülle der Viren binden kann – genauer gesagt, das Citrat, also das Salz der Zitronensäure. Diesen Zufallsfund verfolgte der Virologe nun weiter.

Weil sich Noroviren nicht in Zellen in der Kulturschale oder in Versuchstieren vermehren lassen, verwendeten die Forscher für ihre Versuche keine intakten Erreger, sondern lediglich die leeren Proteinkapseln der Viren. Diese "virus-ähnlichen Partikel" haben die gleichen Oberflächeneigenschaften wie echte Viren.

Zitronensäure verändert Virus-Struktur


An diesen Modellviren haben Hansman und Kollegen nun herausgefunden, dass sie durch Citrat aus Zitronensaft oder aus citrathaltigen Desinfektionsmitteln ihre Gestalt verändern. Eine Röntgenstrukturanalyse zeigte, dass das Citrat genau an die Stelle bindet, mit der das Virus bei der Infektion mit den Körperzellen in Kontakt tritt. 

Diesen Bereich bezeichnen die Mediziner als "Blutgruppen-Antigene". Sind diese blockiert, gelangt das Virus nicht mehr in die Zelle und ist unschädlich gemacht.

"Vielleicht sind ja die paar Tropfen Zitronensaft, die man üblicherweise auf eine Auster träufelt, eine guter Infektionsschutz", spekuliert Hansman. 

Der Virologe schätzt, dass der Saft einer Zitrone ausreichen könnte, um beispielsweise die Hände zu dekontaminieren. 


(Citrat, Quellle; Wiki)


Die Forscher wollen nun untersuchen, ob Zitronensäure nicht nur eine Infektion verhindern, sondern auch die Symptome einer bereits eingetretenen Krankheit lindern kann.

 (Virology, 2015; doi: 10.1016/j.virol.2015.07.009)

Sonntag, 23. August 2015

Brennessel: Entgiftet und kann bei Rheuma, Arthritis und Gelenkenzündungen helfen

Brennnessel

Urtica dioica L., Urticaceae (Urticae folium)



(Quelle: Wiki)


Inhaltsstoffe

Gesunde Inhaltsstoffe sind die hohen Gehalte an 

  • Chlorophyll
  • Carotinoiden und 
  • Lutein, die 
  • hochwertigen Proteine und die 
  • Mineralstoffe, allen voran 
    • die Kieselsäure (Silicium) und 
    • Kalium sowie 
    • Kalzium und 
    • Eisen. 
Medizinisch wirksame Bestandteile des Brennnesselkrautes sind 

  • Flavonoide (Rutin, Quercetin), 
  • Phytosterole, 
  • Phenolcarbonsäuren und 
  • Scopoletin. 
In den Brennhaaren biogene Amine wie Acetylcholin, Histamin und Serotonin. 

In der Wurzel Steroide wie das ß-Sitosterin, Lectine darunter Urtica-dioica-Agglutinine, Lignane, Polysaccharide.


Die Brennnessel zur Entschlackung



Junge Brennnesseln stecken voller wertvoller Inhaltsstoffe und haben einen höheren Proteingehalt als die meisten anderen Grünpflanzen. Daneben sind sie sehr reich an Silicium in Form von freier Kieselsäure. Silizium ist für den Aufbau von Bindegewebe und Knochen aber auch Haut, Nägeln und Haaren sehr wichtig. 

Der Körper kann die in Brennnesseln vorkommende Kieselsäure wesentlich besser aufnehmen und verwerten als den gebundenen Mineralstoff Silizium. 

Daneben regt Brennnessel den Stoffwechsel an. 

Brennnesseln und ihre Zubereitungen wie Tee und Frischpflanzenpresssaft sind seit Jahrhunderten erprobte und bewährte Heilmittel für Frühjahrskuren und Durchspülungstherapien, zur Ausschwemmung, Entgiftung und Entschlackung des Körpers sowie zur Unterstützung von Schlankheitskuren.


Brennnessel gegen Blasenentzündung und Nierengrieß


Brennnesselsaft hat harntreibende Wirkung. Die Diurese beruht auf dem Kaliumgehalt im Zusammenspiel mit anderen Wirkstoffen. 

Zu den diuretisch wirksamen Bestandteilen zählen Kaffeoyläpfelsäure und Chlorogensäure, die außerdem entzündungshemmend sind. 

So wird Brennnessel-Presssaft oder -Tee bei bakteriell bedingten Erkrankungen und Entzündungen von Niere und Blase zum Durchspülen der Harnwege eingesetzt. Auch zur Vorbeugung und Behandlung gegen Nierengrieß sind Zubereitungen aus Brennnesselkraut geeignet.


Brennnesselkraut gegen Gicht, Rheuma und Arthritis


Die diuretische Wirkung des Brennnesselkrautes führt auch zu einer vermehrten Ausscheidung von Harnsäure. Harnsäure entsteht beim Eiweißabbau im Körper. Erhöhte Werte von Harnsäure im Blut können zur Bildung von Harnsteinen und zur Ablagerung in den Gelenken und damit zu Gicht führen. 

Diesem Prozess kann mit Brennnessel-Presssaft vorgebeugt werden. Auch rheumatische Erkrankungen können mit Harnwegsinfektionen oder einem hohen Eiweißgehalt in der Ernährung zusammenhängen. 

So unterstützt Brennnessel die Behandlung rheumatischer Beschwerden dank ihrer nachgewiesenen Eigenschaften die Durchspülung und Entschlackung zu fördern. 

In Patientenstudien konnte auch die Wirksamkeit gegen Arthritis bestätigt werden. 

Brennnessel hemmt dabei die körpereigene Produktion der für Rheuma, Arthritis und 
Gelenkentzündungen verantwortlichen Zytokine.

Brennnesselwurzel für Harnblase und Prostata


Extrakte aus der Brennnesselwurzel sind Mittel der Wahl bei einer beginnenden gutartigen Vergrößerung der Prostata und den damit verbundenen Beschwerden beim Wasserlassen. 

Die Indikation der Kommission E für Brennnesselwurzelstock heißt: "Miktionsbeschwerden bei Prostatadenom Stadium I und II". 

Diese Anwendung für Brennnesselwurzel beruht auf ihrem komplexen Wirkstoffgemisch. Brennesselwurzel wirkt krampflösend, entzündungshemmend und immunstimulierend. Es gibt auch erste Hinweise auf eine krebshemmende Wirkung beim Prostatakarzinom.



(Quelle: Wiki)

Was uns wirklich nährt - Präsentation





Was uns wirklich nährt - Link zur Präsentation

Montag, 17. August 2015

Heilkraft des Lindenbaumes

Heilkraft des Lindenbaumes


(Quelle: Wiki)


Obwohl die Blätter des Lindenbaumes bereits in der Antike als Arznei bekannt waren, wurde die Heilkraft der Lindenblüten erst im Mittelalter durch Lonice-rus und Matthioli entdeckt. Seither ist der Flor der Linde in ihrem Ansehen und ihrer Wertschätzung stark gestiegen. 

An­hand von wissenschaftlichen Erforschun­gen konnten die wirksamen Inhaltsstoffe der Blüten ausführlich analysiert werden. Es handelt sich hierbei um etwa 

  • 1 Prozent Flavonoide, 
  • etwa 10 Prozent Schleimstoffe, 
  • 0,01 bis 0,02 Prozent ätherisches Öl, 
  • etwa 2 Prozent Gerbstoffe sowie 
  • Kaffeesäurederivate. 
Durch dieses Wirkstoffgefüge be­sitzt die Lindenblüte 
  • schweisstreibende, 
  • fiebersenkende, 
  • entzündungshemmende, 
  • erwärmende, 
  • reizmildernde, 
  • schmerzstil­lende, 
  • beruhigende und 
  • hautdurchblutungsfördernde 
Eigenschaften. Ausserdem befreit sie den Körper von Giftstoffen und wird mit Vorzug bei Schwitzkuren ein­gesetzt.


Sammeltipps für Lindenblüten



(Quelle: Wiki)

Wer sich selbst die Lindenblüten besorgen möchte, kann im Sommer, von Juni bis Juli, die strohgelben, pergamentartigen Hochblätter samt Blüten (sowohl der Som­mer- wie auch der Winterlinde) pflücken und rasch am Schatten, auf einem Leinen­tuch ausgelegt, trocknen. 

Bei der Samm­lung ist darauf zu achten, dass keine Lin­denblüten mit Kolonien des schwarzen Russpilzes verwendet werden – diese müs­sen sorgsam aussortiert werden. Ausser­dem sollten keine Lindenbäume an Auto­strassen oder in Industriegebieten berück­sichtigt werden. Die Sammelware ist geschützt vor Feuchtigkeit und starken Lichteinflüssen aufzubewahren, am bes­ten in dunkel gefärbten, gut verschliess­baren Glasgefässen.

Heilrezepte des Lindenbaumes



Lindenblütentee


Der Lindenblütentee ist ein bewährtes Hausrezept zur Behandlung von Erkäl­tungen aller Art – mit oder ohne Fieber –, Katarrh, Reizhusten, Schnupfen, Hals­weh sowie bei Krampfzuständen in Ma­gen und Darm, Nervosität und Schlaf­losigkeit der Kinder.

Gebrauchsanweisung: 1 Teelöffel voll ge­trocknete Lindenblüten werden in einer Tasse mit kochend heissem Wasser über­schüttet, dann lässt man 5 Minuten zie­hen, filtriert ab und trinkt den Tee unge-süsst oder mit wenig Honig versüsst schluckweise nach oder zwischen den Mahlzeiten (4–5 Tassen pro Tag).

Bei Schwitzkuren wird 1 Esslöffel voll Lindenblüten in einem Porzellankrug mit 2 Deziliter kochend heissem Wasser über­schüttet, dann lässt man ebenfalls 5 Minu­ten ziehen, filtriert ab und trinkt den Tee ungesüsst oder mit wenig Honig versüsst schluckweise im Laufe einer halben Stunde. Dadurch wird die Schweisspro­duktion angeregt, was eine sanfte Entgif­tung des Körpers (zur Prophylaxe gegen Erkältungen) bewirkt. Nach Anwendung dieser Schwitzkur für 1 bis 2 Stunden nicht ins Freie gehen und sich vor Zugluft und Kälte schützen.


(Quelle: Wiki)


Gurgelwasser


Das Gurgelwasser mit ungesüsstem, warmem Lindenblütentee wird bei emp­findlichen Entzündungen in Mund- und Rachenraum empfohlen (3-mal täglich während etwa 5 Minuten mit dem Tee gurgeln, anschliessend Flüssigkeit aus­spucken).

Gesichtswaschung


Die Gesichtswaschung mit ungesüss-tem, lauwarmem Lindenblütentee eignet sich zur Behandlung der entzündlichen Haut und verhilft zu einem rosigen Teint.



Lindenblütenöl


Das selbst hergestellte Lindenblütenöl ist ein mildes Pflegemittel zur Behandlung von entzündlichen Hautstellen, Sonnen­brand, Entzündungen im Genitalbereich und von Hämorrhoiden.

Gebrauchsanweisung: 1 Hand voll getrock­nete Lindenblüten in einem dunkel ge­färbten Glasgefäss mit 2 Deziliter Mandel­oder Olivenöl mischen und für 10 Tage verschlossen an die Sonne stellen. Danach abfiltrieren und in sterile Flaschen füllen.

Bei Bedarf kann man die entzündlich betroffenen Haut- oder Schleimhautstel-len morgens und abends mit diesem Lindenblütenöl sanft einreiben.

Lindenholzkohle


Die pulverisierte Lindenholzkohle (in Drogerie und Apotheke erhältlich) hat die Fähigkeit das Neunzigfache ihres Eigen­gewichtes zu absorbieren und zu binden, was besonders bei entzündlichen Magen-Darm-Erkrankungen und Durchfall von Vorteil ist.

Gebrauchsanweisung: 3-mal täglich 1 bis 2 Messerspitzen voll mit wenig Wasser vor dem Essen einnehmen.

Lindensplinttee


Der Lindensplinttee (in Drogerie/ Apotheke erhältlich), hergestellt aus dem zerkleinerten Bastholz der inneren, mitt­leren Rinde (in Frankreich als aubier de tilleul bekannt) ist ein bewährtes Mittel zur Entschlackung von Harnsäure, ferner zur Entwässerung (Ödeme), bei Neigung zu Nierensteinen, zur Behandlung von Rheuma und Gicht sowie bei schmerz­haftem, schwierigem Wasserlösen.

Gebrauchsanweisung: 1 TL voll Linden­splint wird in einer Tasse mit kochend heissem Wasser überschüttet. Dann lässt man 5 Minuten ziehen und trinkt den Tee ungesüsst 3-mal täglich schluckweise nach den Mahlzeiten.

Lindenblüten-Gemmomazerat


Das Lindenblüten-Gemmomazerat (in Drogerien/Apotheken von der Firma Kart oder Phytomed erhältlich) ist ein Auszug der Lindenblütenknospen, welche pflanz­liche Hormone wie Auxine und Giberel-line enthalten und positive Wirkung bei Nervosität, Schlaflosigkeit und Neural­gien besitzt.


Gebrauchsanweisung: 3-mal täglich 20 bis 25 Tropfen (Kinder pro Lebensjahr 1 Tropfen) in wenig Wasser verdünnt vor dem Essen einnehmen.


Vorsicht


Langzeitanwendungen mit Lindenblütentee (über 2 bis 3 Monate) sollten unterlassen werden, da empfindli­che Personen mit nervösen Herzbeschwerden reagieren könnten.




Die Linde strahlt in ihrer Erscheinung Herzlichkeit und Wärme aus. Entsprechend ist die Heilwirkung ihrer Blüten, welche manche krankhaften Beschwerden zu «lindern» vermögen.



Donnerstag, 13. August 2015

Goji Beere - wie sie auf unseren Organismus wirkt

Goji Beeren – Wirkung auf den menschlichen Organismus



(Quelle: Wiki)


Goji Beeren vereinen viele für den Menschen wichtigen Nährstoffe in einem Nahrungsmittel. Zusätzlich dazu finden sich darin einige Inhaltsstoffe, die sich vor allem im europäischen Raum nur noch selten in der Nahrung finden lassen. 

Die Goji Beere gehört zur Kategorie Superfoods, also zu jenen Lebensmitteln, die einen außergewöhnlich hohen Anteil an wichtigen Nährstoffen und Mineralien aufweisen. 

Sie spielt bereits seit 6000 Jahren eine wichtige Rolle in der traditionellen chinesischen Medizin: Sie hat dort einen wichtigen Platz zur Vorbeugung von Krankheiten durch eine Stärkung der Lebensenergie, des Qi, aber auch als Heilmittel. 

Studien beweisen die Wirksamkeit der Goji Beeren beim Zellschutz und zur Verbesserung der Immunabwehr, auch bei einer Krebs- oder Leukämieerkrankungen. 

In China werden Goji-Präparate daher parallel zur Chemotherapie eingesetzt, damit die Patienten die Behandlung besser durchstehen. Die positiven Eigenschaften der Goji Beeren wurden in mehreren Studien nachgewiesen.

Die Goji Beere und ihre Eigenschaften




Goji Beeren kommen ursprünglich aus dem asiatischen Raum und werden heute zum größten Teil im Nangxia-Tal in China angebaut und von dort getrocknet oder als Saft in alle Welt exportiert. In Deutschland ist die Beere auch als Wolfsbeere oder Bocksdornbeere bekannt.

Goji Beeren haben vielfältige Anwendungsgebiete. In der chinesischen Medizin werden sie bereits seit 6000 Jahren vor allem wegen Ihres ungewöhnlich hohen Gehalts an Mineralien und Vitaminen geschätzt, das sich in der Form in keiner anderen Frucht finden lässt. Sie sind besonders gut für die Augen, schützen durch ihre antioxidative Wirkung aber auch den ganzen Körper. 

Weiterhin stärken sie das Immunsystem und sorgen für eine ausgeglichene Darmflora. Die Goji Beere ist auch hervorragend für die Entgiftung des Körpers geeignet. Ihr wird sogar eine Schutzwirkung vor Krebs zugeschrieben.

Wegen ihrer Eigenschaften wird ihr von den Chinesen eine lebensverlängernde Wirkung attestiert. Neben ihren medizinischen Wirkungen ist die Goji Beere auch prädestiniert dafür, einen wichtigen Baustein in einem ausgewogenen Ernährungsplan darzustellen.




(Quelle: Wiki)


Die Inhaltsstoffe der Goji Beere



Zunächst zeichnet die Goji Beere sich durch eine beachtliche Menge an 

  • sekundären Pflanzenstoffen und 
  • 19 verschiedenen Aminosäuren aus. 

Darüber hinaus besitzt sie eine sehr hohe Nährstoffdichte und hat mehr Vitamin C als die meisten Zitrusfrüchte. 
B-Vitamine und essentielle Fettsäuren, also solche, die der Körper nicht selber herstellen kann, fördern die Nervenfunktion, die auch durch den Gehalt an Mineralien wie Eisen, Magnesium, Phosphor und Kalium unterstützt wird. 

Wichtige Spurenelemente wie Selen und Zink sowie Betaine, Cyperone und Carotinoide erweitern das Wirkungsspektrum der Goji Beere auf den Körper.


In groben Kategorien ausgedrückt enthält eine Goji Beere 42 Prozent Zucker (davon 31 Prozent wichtige Polysaccharide), 21 Prozent Ballaststoffe, 15,60 Prozent Proteine und 0,45 Prozent Fett. 

Es lohnt sich auf jeden Fall, einen genauen Blick darauf zu werfen, was alles in einer Goji Beere steckt.


Lutein und Zeaxanthin




Die beiden Carotinoide Lutein in Zeaxanthin haben gleich eine zweifache Wirkung. Zum einen wirken sie als Antioxidantien. Doch dazu gleich mehr. 

Zum anderen schützen sie das Auge vor altersbedingter Makuladegeneration (AMD), einer der häufigsten Krankheiten bei Menschen über 60. H. C. Chan et al. von dem anatomischen Institut der medizinischen Fakultät der Universität Hong-Kong wiesen in einer Studie nach, dass die beiden Stoffe sogar bei bereits bestehender AMD den optischen Nerv vor weiterer Degeneration schützen können.


Neben den beiden genannten Carotinoiden enthalten Goji Beeren eine hohe Dosis an Beta-Carotin (etwa 8,55 µg/100 g), das im Körper zu Vitamin A umgewandelt werden kann und sich dort seine positive Wirkung ebenfalls auf das Auge sowie auf die Haut entfaltet.


Antioxidantien


Goji Beeren enthalten einen hohen Anteil an Antioxidantien (ca. 1000 Mal mehr als eine Orange). Durch unsere Lebensart sind unsere Zellen regelmäßig einem großem oxidativen Stress ausgesetzt. Als solcher wird ein Ungleichgewicht zwischen oxidierenden und reduzierenden Stoffen in der Zelle bezeichnet. 

Verantwortlich für oxidativen Stress sind häufig freie Radikale im Körper, die durch Hitze, Strahlung und natürliche Oxidation entstehen. Oxidativer Stress ist mitverantwortlich für den Alterungsprozess. 

Antioxidantien stellen das Gleichgewicht innerhalb der Zellen wieder her und reduzieren so den oxidativen Stress. 

Die antioxidative Wirkung der Goji Beere wurde von S. J. Wu vom Institut für Naturprodukte von der Universität Kaohsiung nachgewiesen.

Polysaccharide


Polysaccharide werden auch als Mehrfachzucker bezeichnet und sind eine Aneinanderkettung von Einfachzuckern. Sie haben eine immunmodulierende Wirkung, indem sie T-Lymphozyten aktivieren, die als Teil des spezifischen Immunsystems Krebszellen und Viren bekämpfen. Weiterhin sind Polysaccharide eine Energiequelle für Darmbakterien. Sie tragen also zu einer ausgeglichenen Darmflora bei.

Aminosäuren


Die Goji Beere enthält 19 Aminosäuren, darunter alle 10 essentiellen Aminosäuren, also solche, die vom Körper nicht selber synthetisiert werden können und ihm von außen zugeführt werden müssen.

Spurenelemente


Die kleine rote Beere bietet eine beeindruckende Anzahl an Spurenelementen:

Eisen, Kupfer, Zink, Mangan, Chrom, Selen, Aluminium, Arsen, Barium, Beryllium, Blei, Bor, Cadmium, Germanium, Kobalt, Lithium, Molybden, Nickel, Niobium, Silber-Strontium, Titanium, Vanadium, Yttrium, Zinn und Zirkonium sind enthalten. 

50 g getrocknete Goji Beeren reichen aus, um den Tagesbedarf an Eisen komplett zu decken. Eisen ist im Körper ein essentieller Bestandteil, um den Sauerstofftransport durch das Blut zu ermöglichen.

Vitamine


Goji Beeren enthalten mehrere Vitamine in ungewöhnlich hoher Dosis: Vitamin C, Vitamin E und Vitamin B. Von besonderem Interesse ist hierbei Vitamin E, da dieses heute nur noch vereinzelt in Früchten zu finden ist. 

Vitamin E, das am häufigsten als Tocopherol vorkommt, ist ebenfalls ein Antioxidans und wird für die Steuerung der Keimdrüsen benötigt. Neben der Goji Beere gilt auch die Mandel als zuverlässiger Vitamin-E-Lieferant.

Sesquiterpene


Sesquiterpene sind sekundäre Pflanzenstoffe, die ihre Wirkung an der Hypophyse im menschlichen Gehirn entfalten und dort die Ausschüttung von Wachstumshormonen anregen sollen. Die Produktion von Wachstumshormonen wird außerdem von der ebenfalls in der Beere enthaltenen Aminosäuren L-Arginin und L-Glutamin sowie von dem Spurenelement Kalium angeregt.


Wachstumshormone sind im menschlichen Körper neben dem Wachstum in der Entwicklungsphase auch für die Erhöhung der Muskelmasse zuständig. Außerdem haben sie eine positive Wirkung auf die Stressresistenz des Körpers.

Die Wirkung von Goji Beeren
gegen körperliche Leiden


Goji Beeren unterstützen das Immunsystem



Gerne werden die Beeren bei allgemeiner Abwehrschwäche eingesetzt. Durch die Stärkung des Immunsystems aufgrund der enthaltenen Vitamine und Spurenelemente können zahlreiche Folgekrankheiten gelindert oder gar geheilt werden. 

Dieser Effekt entsteht dadurch, dass komplexe Kohlenhydrate, die Polysaccharide, die T-Lymphozyten im Körper anregen, die für die Stärkung des Immunsystems eine große Rolle spielen. 

Auch die regulierende Wirkung auf ein überreagierendes Immunsystem, wie es bei Allergien, Asthma und Autoimmunkrankheiten der Fall ist, ist durchaus möglich.


Bei einer aufkommenden Erkältung kann es förderlich sein, mehrmals täglich einige Beeren zu verzehren. So kann diese in vielen Fällen verhindert oder in ihrem Verlauf abgemildert werden.

Unterstützung bei einer gestörten Darmflora


Auf den Darm können sich Goji Beeren ebenfalls positiv auswirken, wenn sie regelmäßig genossen werden. Da die nützlichen Darmbakterien sich von den Polysacchariden der Beeren ernähren, wird durch den Genuss der Goji Beeren die Darmflora wieder aufgebaut. Das kann vor allem nach Operationen, Medikamenteneinnahme oder langjähriger ungesunder Ernährung notwendig sein.


Eine gesunde Darmflora verhindert die Besiedlung von Pilzen und Keimen. Auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Verdauungsprobleme können ihre Ursache in einer gestörten Darmflora haben. Hier hilft eine gründliche Darmsanierung, die durch die Einnahme von Goji Beeren unterstützt wird.

Wirkung bei Augenkrankheiten


Aktuell wird angenommen, dass Goji Beeren positive Auswirkungen auf die Augen haben können, da sie die Carotinoide Zeaxanthin und Lutein enthalten, die sehr wichtig für die Leistungsfähigkeit der Augen sind. So sollen die Früchte den erhöhten Augeninnendruck, der bei Grauem Star auftritt, senken. Auch zur Prävention von Augenkrankheiten und (unter anderem altersbedingter) Sehschwächen eignen sich die Beeren.

Unterstützend bei Diabetes


Goji Beeren können den Blutzuckerspiegel leicht senken, wenn sie täglich verzehrt werden. Das macht sie zu einem idealen Begleiter für an Diabetes erkrankte Menschen.

Entzündliche Erkrankungen



Die kleinen roten Früchte haben eine anti-entzündliche Wirkung, damit können sie bei chronischen Krankheiten wie Arthritis, Morbus Crohn, chronischen Schmerzen und sogar Krebs unterstützend eingesetzt werden. Durch die Einnahme der Beeren ist es möglich, sämtliche Autoimmunkrankheiten zu lindern, da diese stets von entzündlichen Prozessen im Körper begleitet werden.

Können Goji Beeren vor Krebs schützen?


In der chinesischen Fachliteratur wird Goji Beeren eine Schutzfunktion vor Krebs zugeschrieben. Angeblich hindern sie die Proliferation von Krebszellen und können sogar deren programmierten Zelltod (Apoptose) induzieren. Es existieren zwei vielversprechende chinesische Studien, die zum einen die Auswirkungen auf den Zellzyklus von Krebszellen und zum anderen die Wirkung der Polysaccharide in der Goji Beere als Schutz vor Darmkrebs untersuchen. Goji Beeren werden in der chinesischen Medizin als Nahrungsergänzung neben der Chemotherapie verwendet. Jedoch steht der entsprechende Nachweis durch eine Studie unter Standardbedingungen noch aus.

Helfen Goji Beeren beim Abnehmen?


Allgemein werden die vital- und ballaststoffreichen Goji Beeren als Superfood besonders bei einer Diät empfohlen. Das hat seine Berechtigung, denn Goji Beeren machen lange satt und liefern neben Antioxidantien und Ballaststoffen über die vielen enthaltenen Vitamine auch gleich einen kleinen Energieschub mit. Auch bei Herstellern von Energieriegeln oder Müsli sind die „trendigen“ Goji Beeren sehr beliebt. Ein Wundermittel zum Abnehmen sind sie nicht, sie eignen sich nur hervorragend als Nahrungsergänzung auch während einer Diät.


Ihre Fülle an wichtigen Inhaltsstoffen macht sie zu dem perfekten Nahrungsmittel im Rahmen einer kalorienarmen Ernährung. Sie verschafft sie nach dem Verzehr ein langanhaltendes Sättigungsgefühl. Daher ist sie im Rahmen einer auch anderweitig an die Diätpläne angepassten Ernährung ein gutes Ergänzungsmittel und kann hilfreich sein, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Wie bei jeder Diät gilt auch bei einer von Goji Beeren unterstützten Version: Langfristiger Erfolg ist nur durch eine ebenso langfristige Ernährungsumstellung und mehr Bewegung zu erreichen.

Allgemeine Stärkung



Sportler setzen auf die leistungssteigernde Wirkung von Goji Beeren, die durch die Polysaccharide erklärt wird. Diese entsäuern die Muskeln und sorgen so für mehr Muskelkraft bei körperlicher Belastung.

Aber nicht nur bei physischer, sondern auch bei psychischer Forderung können die Beeren helfen. So werden sie mittlerweile unterstützend bei Depressionen, Burnout und Müdigkeit eingesetzt. Das enthaltene Kalium und der Mineralstoff Magnesium stärken die Nerven und erhöhen die Konzentrationsfähigkeit. Daher sind die Beeren auch ein idealer Snack während dem Lernen.




Haftungsausschluss: 




Sämtliche Beiträge und Inhalte des Artikels sind sorgfältig recherchiert.
Dennoch ist eine Haftung ausgeschlossen.



(Quelle: Wiki)

Mittwoch, 12. August 2015

Heilkräuter – die natürliche Alternative zu Diätprodukten

Heilkräuter – die natürliche Alternative zu Diätprodukten



Es gibt einige Kräuter, die Sie wirkungsvoll beim Abnehmen unterstützen können.

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Petersilie

(Quelle Wikimedia)


Die Petersilie dürfte den meisten Menschen bereits aus der Küche bekannt sein. Durch ihren frisch-würzigen Geschmack zählt sie zu den beliebtesten Küchenkräutern der Deutschen. Die Petersilie kann aber noch viel mehr. 

Sie enthält viel Vitamin C, welches belebend wirkt und den gesamten Verdauungstrakt anregt. Zudem kann die Petersilie helfen, einem unschönen Vitamin Mangel während einer Diät vorzubeugen. 

Die Petersilie kann roh auf dem Brot oder in einem Salat, sowie in Suppen oder Fleisch- und Gemüsegerichten verzehrt werden.

Beifuß



(Quelle: Wikimedia)


Der Beifuß ist eine stark unterschätzte Pflanze, die in Europa und Asien kultiviert wird. Besonders die vielen ätherischen Öle machen dieses Kraut so wertvoll. Aber auch andere Inhaltsstoffe der Pflanze wie die Sesquiterpenlactone fördern die Gesundheit. Die im Beifuß enthaltenden Bitterstoffe sorgen dafür, dass die Bildung von Magensaft und Gallenflüssigkeit angeregt wird und unterstützen so die Verdauung und regen gleichzeitig den Stoffwechsel an.

 Besonders gut passt der Beifuß zu Fleisch oder Kohlgerichten.

Rosmarin


Auch Rosmarin regt den Stoffwechsel an. Zudem können Menschen, die sich während einer Diät schlapp und ausgelaugt fühlen, zu Rosmarin greifen. Er regt nicht nur den Stoffwechsel, sondern auch den Kreislauf an. Mit Rosmarin können nicht nur Kartoffeln oder Fleischgerichte zubereitet werden, als Tee getrunken entfaltet er besonders intensiv seine anregende Wirkung.



(Quelle: Wikimedia)


Die Verdauung regulieren und entwässern


Wassereinlagerungen können dazu führen, dass man sich aufgedunsen und unwohl fühlt. Zudem haben viele Menschen Probleme mit einer geregelten Verdauung. Auch hier gibt es Heilkräuter, die diese Leiden lindern und damit einen langfristigen Abnehmerfolg begünstigen können.

Brennnessel


Die Brennnessel gilt als Unkraut, aber kann viel mehr als nur schmerzhafte Pusteln auf der Haut zu hinterlassen. Die Brennnessel hat einen hohen Eisenanteil und gilt als natürlicher Wachmacher. 


Zudem fördert und reguliert die Brennnessel die Verdauung und kann als Suppe oder als Tee zur gesunden Entschlackung und Entwässerung verwendet werden. Der Körper wird entgiftet und der Verdauungsapparat kann wieder optimal arbeiten.



(Quelle: Wiki)