Freitag, 27. Mai 2016

Holunderblütensirup ohne Zucker mit Stevia

Holunderblütensirup ohne Zucker mit Stevia 



Zutaten für den Sirup

  • 15-20 frisch gepflückte Holunderblütendolden
  • 1 TL Stevia-Pulver
  • 2 L Wasser
  • 2 unbehandelte Zitronen
Bitte achtet darauf, dass ihr möglichst hochwertiges, reines Stevia bekommt. Viele Stevia-Produkte haben leider nur einen sehr geringen Anteil an Stevia. Es sollte nicht mit anderen Zuckerstoffen oder Süßungsmitteln vermischt sein.

Die Zubereitung

  • Die Blüten vorsichtig ausklopfen, sodass kleinere Insekten und Schmutz herausfallen, und in eine große Schüssel mit einem Volumen von mindestens 2,5 Litern geben.
  • Die Zitronen waschen und in Scheiben schneiden. Sie kommen zu den Blüten in die Schüssel.
  • Das Stevia-Pulver hinzugeben. Mein Tipp: Gebt erstmal nur eine kleine Menge dazu, da Stevia um einiges süßer ist als Zucker. Das Pulver löst sich in der Flüssigkeit gut auf, daher kann man auch noch nachsüßen.
  • 2 Liter Wasser dazugeben und die Mischung gut durchrühren.
  • Die Schüssel mit einem Deckel verschließen, 3-4 Tage in einem kühlen Zimmer ziehen lassen und 1-2-mal täglich umrühren.

Holunderblütensirup mit Honig

 Holunderblütensirup mit Honig





ca. 10 Holunderblüten1 Zitrone in Scheiben geschnitten2 Zitronen ausgepresst1 Liter Wasser1 kg Honig


Holunder mit Zitronenscheiben im Wasser 2 Tage ziehen lassen, abfiltern, mit Honig und Zitronensaft aufkochen und abfüllen.

Holderblütensirup mit Birkenzucker (Holundersirup)

Holderblütensirup mit Birkenzucker (Holundersirup)



Zutaten:

20 große Holderblüten
1 l Wasser
1 kg Birkenzucker
20 g Fruchtsäuremix

Zubereitung:

1. Sammle an einem möglichst abgelegenen Platz (nicht direkt an der Straße) 20 schöne, große Holderblüten. Ich würde die Blüten dann 2-3 Stunden im Freien stehen lassen, da immer kleine Käferchen und Spinnen drinnen sein können.
2. Gieße 1 Liter Wasser über die Blüten, gibt den Birkenzucker und den feeling Fruchtsäuremix dazu und rühre alles kräftig durch.
3. Lass den Eimer, bedeckt mit einem Tuch, 2-3 Tage stehen und rühre immer wieder mal durch.
4. Nach Belieben können 10 Tropfen ätherisches Zitronenöl bio oder 10 Tr. Orangenöl bio beigefügt werden, alternativ bieten sich auch Zitronen- oder Orangenscheiben an.
5. Wenn sich der Zucker vollkommen aufgelöst hat, wird am 2. oder 3. Tag abgefüllt! Holdersirup durch ein Leinentuch in einen Topf gießen, einmal kurz erhitzen und sofort in saubere, abgekochte Flaschen füllen und verschließen.

Donnerstag, 26. Mai 2016

Wie gesund sind die einzelnen Senfarten?


Wie gesund sind die einzelnen Senfarten?





Schon seit mehreren Jahrtausenden werden die Samen der Senfpflanzen als schmackhaftes Würzmittel geschätzt und in verschiedenen Formen verwendet: Als Pulver, als Paste (in der Regel der im Handel erhältliche Senf) oder auch als ganze Körner.
Inhaltsstoffe und Gesundheitswirkung des Senfs
Alle zubereiteten Senfsorten enthalten die wertvollen Senföle, die beim Zerkleinern und Fermentieren der Samen freigesetzt werden. Diese Öle haben eine antibakterielle und desinfizierende sowie auch durchblutungsfördernde Wirkung. Zunächst wirken sie auf den Rachenbereich, werden aber über das Blut auch in andere Körperbereiche transportiert und helfen dann vor allem bei Lungen- und Blasenbeschwerden. Sie regen außerdem die Verdauung an und unterstützen diese beim Verzehr stark fetthaltiger Lebensmittel. Auch deshalb passt Senf so gut zu fettigem Grill- und Bratgut.
Eine krebshemmende Wirkung von Senf wurde ebenfalls nachgewiesen. Besonders vorbeugend wirkt Senf gegen Brust- und Prostatakrebs.
Senf kann aber nicht nur gegessen werden. Senföl kommt beispielsweise auch in der ayurvedischen Massage zur Anwendung, ebenso gibt es homöopathische Mittel mit Senf. Richtig am Körper angewendet kann Senf auch eine schmerzstillende und schnupfenbekämpfende Wirkung entfalten.
Schwarzer, brauner und weißer Senf
Der schwarze Senf ist zusammen mit dem weißen Senf Hauptbestandteil der meisten Senfsorten. Nur seine Samen werden verwendet. Sie haben in großen Mengen sogar eine Giftwirkung, allerdings ist der Verzehr üblicher Mengen des zubereiteten Senfs völlig ungefährlich.
Brauner Senf stammt ursprünglich aus Asien. Nicht nur seine Samen sind essbar, sondern auch die Blätter und Blüten, die man sogar roh verzehren kann und die besonders in China als süß-saures Gemüse zubereitet werden. Seine Samen sind in der Senfherstellung überwiegend die Grundlage für Dijon-Senf.
Weißer Senf kommt ebenso wie der schwarze Senf aus dem Mittelmeerraum, wird aber auch in Deutschland angebaut und hat sich an manchen Orten sogar auf unbewirtschaftetem Gelände verbreitet. Auch er besitzt neben den Samen essbare Blätter. Die Blätter haben möglicherweise eine Diabetes-hemmende Wirkung.
Verschiedene Sorten verarbeiteten Senfs
In ihrer positiven Wirkung unterscheiden sich die Variationen, zu denen Senf verarbeitet wird, nicht wesentlich. Die größten Unterschiede bestehen hier in Verwendung, Aussehen und Geschmack. Natürlich können weitere Zutaten, wie zum Beispiel Meerrettich (Superfood: Meerrettich) oder Knoblauch, die Gesundheitswirkung des Senfs weiter verstärken.
Senfmehl oder auch Senfpulver wird überwiegend aus dem weißen Senf hergestellt. Vermischt mit Wasser ergibt es eine Paste, die an Tafelsenf erinnert.
Als Tafelsenf bezeichnet man das Produkt, das entsteht, wenn Senfkörner gemahlen und mit anderen Zutaten zu einer Paste vermischt werden. Ursprünglich verwendete man dazu überwiegend Most, heute meist eine Mischung aus Essig, Wasser und Salz. Ob der Senf grob oder fein gemahlen ist, beeinflusst nur den Geschmack und die Konsistenz, nicht die hauptsächlichen Inhaltsstoffe.
Macht Senf dumm?
Der alte, aber immer noch gelegentlich gehörte Spruch „Senf macht dumm“ basiert auf einem Irrtum. Sogenannte cyanogene Senföle können Hirnschäden verursachen, kommen trotz ihres Namens jedoch nicht im Senf vor. Tatsächlich findet man diese speziellen Senföle beispielsweise in Bittermandeln.

Mittwoch, 25. Mai 2016

Muskatellersalbei – Salvia sclarea


Muskatellersalbei – Salvia sclarea




(Quelle Wicki)


Muskatellersalbei, Salvia sclarea, ist eine im Mittelmeerraum und Vorderasien heimische Heilpflanze, die auch in Frankreich und Russland kultiviert wird. Der zweijährige Muskatellersalbei wird bis zu 1m hoch. Er blüht den ganzen Sommer von Mai bis September weiß-rosa bis lila.

Seine entspannende Wirkung wurde vom englischen Botaniker Nicholas Culpeper schon im 17. Jahrhundert beschrieben. So mancher Weinbauer pflanzte Muskatellersalbei früher zwischen den Weinreben, um seinem Wein mehr Aroma zu verleihen.

Muskatellersalbei ist mit dem gewöhnlichen Salbei, Salvia officinalis, botanisch eng verwandt. Das ätherische Öl der beiden beinhaltet aber verschiedene Inhaltsstoffe und sollte nicht verwechselt werden.

Der Hauptwirkstoff von Muskatellersalbei ist sein ätherisches Öl. Das ätherische Muskatellersalbeiöl wird durch Wasserdampfdestillation des Krautes gewonnen. Um eine gute Qualität zu bekommen, muss Muskatellersalbei nach der Ernte ca. 2 Tage auf dem Feld „ruhen“. Der krautige, warme, aber auch süßliche und leicht harzige Duft des Muskatellersalbei wirkt direkt auf das zentrale Nervensystem und so auf die verschiedenen Organsysteme. Es hat viele positive, entspannende Wirkungen auf unsere Seele und unseren Körper.

Wirkungen auf die Psyche



Muskatellersalbeiöl wirkt nervenstärkend und stimmungshebend. Bei emotionalen Spannungszuständen, Depressionen, Melancholie und Trauer ist es ein guter Begleiter. Alle, die unter Stress, mentaler Erschöpfung und negativem Denken leiden, werden mit Hilfe von Muskatellersalbei wieder Kraft, Mut und Kreativität bekommen. Muskatellersalbeiöl schafft innere Beruhigung und hebt seelische Tiefs. Es stimuliert die Kreativität, fördert die Inspiration und unterstützt ganz allgemein schöpferische Arbeitsprozesse.

Da der Duft von Muskatellersalbei entspannend und euphrodisierende Gefühle erweckt, wird er Paaren mit Beziehungsproblemen gerne empfohlen. Mit Hilfe dieses Duftes finden Partner wieder zueinander und können gelassen das Beste aus ihrer Situation machen. In Verbindung mit anderen ätherischen Ölen wie Ylang Ylang, Jasmin, Sandelholz und Rosengeranie ergeben sich verführerische und erotische Mischungen.

Der beinahe hypnotische Duft von Muskatellersalbei soll auch die Traumfähigkeit verstärken. Sollten Sie mal auf eine Frage keine Antwort finden, probieren Sie es mit 2 Tropfen Muskatellersalbeiöl auf dem Kopfkissen – vielleicht kommt die Antwort dann im Traum.

Körperliche Wirkungen


Weil das Muskatellersalbeiöl auch körperlich entspannend, krampflösend und zusätzlich entzündungshemmend wirkt, wird es gerne in Mischungen gegen Muskelverspannungen, Magen-Darmbeschwerden und bei Beschwerden der oberen Atemwege angewendet. Wegen seiner hautfreundlichen und antimykotischen Inhaltsstoffe wird es oft auch in Mischungen gegen Pilzinfektionen eingesetzt.

Das ätherische Muskatellersalbeiöl enthält außerdem hormonähnliche Inhaltsstoffe, die bei Hitzewallungen oder starken Stimmungsschwankungen hormonelle Defizite wieder ausgleichen können. Auch bei leichten Menstruations- und Wechselbeschwerden wird das ätherische Öl des Muskatellersalbei gerne und erfolgreich eingesetzt. Seine entspannende Wirkung lindert Bauchkrämpfe vor und während der Periode.

Eine kreisende Unterbauchmassage mit Muskatellersalbeiöl (nur 3-6 Tropfen in 30 ml Basisöl) im Uhrzeigersinn löst Verkrampfungen und fördert die Durchblutung und die Darmtätigkeit. Muskatellersalbeiöl sollte in den ersten Schwangerschaftswochen nicht angewendet werden.

Auch bei Muskelkater hat sich eine Mischung mit Muskatellersalbeiöl mit ätherischen Cajeput-, Wach-older- und Grapefruitöl in Basisöl bewährt.

Muskatellersalbeiöl als Küchengewürz 


Die frischen Blüten eignen sich zur Dekoration von Salaten, wobei sie hier sparsam verwendet werden sollte, da ihr Geschmack schnell zu dominant wird. Muskatellersalbei kann mit allen anderen Kräutern und Gewürzen gemischt werden. Er passt besonders zu Suppen, Antipasti, Salaten, Gemüse, Reis, Kalbfleischgerichten, Saucen, Cremes, Likör oder Wein.

Nehmen Sie 1 Tropfen Muskatellersalbeiöl in Obers, Sauerrahm oder in Olivenöl und würzen Sie ihre Speisen vorsichtig mit dieser Mischung. Sie können sich aber auch mit 3 bis 5 Tropfen Muskatellersalbeiöl auf 50 g Meersalz ein besonders feines Gewürzsalz selbst herstellen. Wegen des intensiven Geschmacks sollten Sie das Muskatellersalbeiöl immer sehr vorsichtig dosieren!

Dienstag, 24. Mai 2016

Auch salzarme Kost kann krank machen

Auch salzarme Kost kann krank machen



(Quelle: Wiki)

Es klingt paradox: Bei den meisten Menschen schadet nicht zuviel Salz der Gesundheit, sondern zu wenig – das legt eine internationale Studie mit 130.000 Menschen nahe. Demnach steigt das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfall bei denjenigen, die weniger als drei Gramm Salz täglich zu sich nehmen, wie die Forscher im Fachmagazin "The Lancet" berichten

Salz hat heute eher einen schlechten Ruf: Es soll unter anderem den Blutdruck in die Höhe treiben, Herz-Kreislauf-Erkrankungen fördern, die Nieren belasten und das Risiko für Darmkrebs erhöhen. Unter anderem deshalb plädieren viele Mediziner für eine eher salzarme Kost: Mehr als sechs Gramm täglich sollten es nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsforschung (DGE) nicht sein, einige Forscher halten sogar maximal drei Gramm täglich für besser.

Umstritten ist allerdings, ob die Enthaltsamkeit beim Salz allen Vorteile bringt – oder nicht sogar nachteilig für die Gesundheit sein kann. Andrew Mente von der kanadischen McMaster University und seine Kollegen haben dies nun in einer Studie mit mehr als 130.000 Teilnehmern aus 49 Ländern überprüft. Sie untersuchten den Zusammenhang von Salzaufnahme und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfällen und frühem Tod bei Menschen mit und ohne erhöhtem Blutdruck.

Zu wenig Salz schadet


Das überraschende Ergebnis: Diejenigen, die weniger Salz zu sich nahmen als der Durchschnitt, litten sogar häufiger an Herzinfarkten oder Schlaganfällen. Weniger als drei Gramm Salz pro Tag wirkten sich eher negativ auf ihre Gesundheit aus – und das sowohl bei Patienten mit erhöhtem Blutdruck als auch bei solchen mit normalen Werten, wie die Forscher berichten.


"Eine solche geringe Salzaufnahme senkt den Blutdruck zwar leicht, aber der Salzmangel hat dafür andere Effekte, darunter die Erhöhung bestimmter schädlicher Hormone", erklärt Mente. "Dies kann gegenüber den positiven Effekten überwiegen." Seiner Ansicht nach sei es daher wichtig, nicht nur auf die Blutdruck-Wirkungen des Salzes zu schauen, sondern darauf, wie die Wirkung auf die gesamte Gesundheit sei.

Gießkannen-Prinzip bringt nichts


Die Studie bestätigt zudem, dass nur ein kleiner Teil der Bevölkerung sowohl an hohem Blutdruck leidet als auch zu viel Salz – mehr als sechs Gramm täglich – zu sich nimmt. Nach Meinung der Forscher spricht dies dafür, dass ein Großteil der Bevölkerung in den westlichen Ländern nicht zuviel Salz aufnimmt, sondern in etwa die richtige, weil gesündeste Menge. Die beispielsweise in Kanada empfohlenen tägliche Salzmenge von rund drei Gramm seien daher eher zu niedrig angesetzt.

"Unsere Ergebnisse hinterfragen den Sinn der aktuellen Richtlinien, nach denen der gesamten Bevölkerung gepredigt wird, weniger Salz zu sich zu nehmen", sagt Koautor Martin O’Donnell von der McMaster University. "Ein Ansatz, der gezielt Menschen mit Bluthochdruck und hohem Salzkonsum anspricht, erscheint angesichts der aktuellen Belege weitaus passender."

Dies stimmt mit Ergebnissen früherer Studien überein, nach denen es in bestimmten Fällen sogar wichtig sein kann, ausreichend Salz zu essen – beispielsweise für schwangere Frauen. Denn bei ihnen senkt eine salzreiche Kost sogar den Blutdruck und verringert das Risiko einer sogenannten Präeklampsie. (The Lancet, 2016; doi: 10.1016/S0140-6736(16)30467-6)
(McMaster University, 24.05.2016 - NPO)

Montag, 23. Mai 2016

Beere vom Kona-Kaffee

Die Konabeere – ein idealer Partner der Aroniabeere



(Quelle: Wiki)


Die Konabeere ist derzeit noch weniger bekannt als die Aroniabeere und ist dennoch eine alte Bekannte. Es handelt sich dabei um Kona-Kaffee. Dies ist der Handelsname für Arabica-Kaffeebohnen, die im Kona-Distrikt an der Westküste der Insel Hawaii (engl. auch Big Island) angebaut werden und die zu den teuersten Kaffeebohnen der Welt zählen. Das Anbaugebiet für die Konabeere liegt an den fruchtbaren Hängen der Vulkane Mauna Loa und Hualālai und bietet günstige Bedingungen für die Produktion von hochwertigem Kaffee.
Während Kaffee Liebhaber sich nur um die geröstete und gemahlene Bohne kümmern, schätzen wir die Schale der Kaffeebohne, die vor Antioxidantien nur so strotzt. Warum ist dies so? Die Natur schützt das Wertvollste das sie hervorbringt, den Samen, so wie eine Mutter ihre Kinder schützt. Um den Samen der Früchte zu schützen braucht die Mutter Natur Kräfte, die eine Alterung hintanhalten und diese Substanzen befinden sich in der Schale der Frucht. Es handelt sich dabei wieder (wie kann es anders sein?) um Antioxidantien.