Donnerstag, 29. Januar 2015

Smoothie for blood pressure

The Smoothie That Lowers Blood Pressure Naturally



smoothie that lowers blood pressure
Photo credit: gabrielasauciuc/Getty Images
Forget that old apple-a-day adage—blueberries may be the real key to good health. Two recent studies suggest that this pint-sized superfood may even help keep your blood pressure in check.
In a Journal of the Academy of Nutrition and Dietetics study, researchers found that after an 8-week period, postmenopausal women with high blood pressure who consumed a daily dose of freeze-dried blueberry powder (equivalent to 1 cup of fresh blueberries) experienced, on average, a 5% decrease in systolic blood pressure, a 6% decrease in diastolic blood pressure, and a 69% increase in blood levels of nitric oxide, which helps increase blood flow by widening blood vessels.
In the second study, in PLOS ONE, mice on a high-fat diet supplemented with wild freeze-dried blueberries had significantly less inflammation and lower blood pressure than mice fed the same diet without the berries.
The reason: in both cases, researchers credit potent flavonoid antioxidants, such as anthocyanins, which previous studies link to the production of nitric oxide and reduced inflammation.

Blueberry-Banana Bliss
In addition to antioxidants, this blend is loaded with blood-pressure lowering potassium, probiotics, and dietary nitrate. Sip half at breakfast and save the rest for an afternoon snack.
SERVINGS: 2
1 c frozen blueberries
1 ripe banana
1 c plain nonfat yogurt
1 c packed baby spinach
COMBINE all ingredients in a blender and puree until smooth.
NUTRITION (per serving) 153 cal, 7 g pro, 32 g carb, 4 g fiber, 22 g sugars, 0.5 g fat, 0 g sat fat, 110 mg sodium

Schafgarbe pharmazeutisch betrachtet


Schafgarbe


An sonnigen, trockenen Hängen, Weg- und Feldrändern, auf Wiesen und Weiden, in den Alpen bis in Höhenlagen von etwa 1900 m, ist dieSchafgarbe in ganz Europa heimisch. Daneben findet man sie in Nord-, Vorder- und Zentralasien, nahe verwandte Arten auch in Nordamerika, nur in mediterranen Gebieten ist sie selten. Die Schafgarbe ist eine Pionierpflanze, sie gilt als Bodenfestiger und Nährstoffzeiger vor allem für stickstoffhaltige Böden.

Die Pflanzen werden bis zu 1,5 m hoch und besitzen fein gefiederte Blätter und zahlreiche Blütenköpfchen in Doldenrispen von weiß bis zartrosa.




Die Schafgarbe zählt zu den ältesten Arzneipflanzen, Ausgrabungen (Shanidar IV im irakischen Teil Kurdistans) belegen, dass die Neandertaler vor 60000 Jahren die Heilpflanze bereits verwendet haben. In der Antike und auch im Mittelalter wurde die Schafgarbe vor allem als Wundmittel gebraucht. Davon leitet sich auch die lateinische Bezeichnung „Achillea millefolium“ (tausendblättriges Wundkraut des Achill) ab. Im deutschen Namen Schafgarbe steckt das althochdeutsche Wort "garwe", was so viel heißt wie Gesundmacher. Dementsprechend besitzt die Schafgarbe in der Volksmedizin ein sehr breites Anwendungsgebiet.


Die Schafgarbe pharmazeutisch betrachtet

Obwohl die Schafgarben beim schnellen Hinsehen alle gleich aussehen, kann man in der Wissenschaft zahlreiche Artendifferenzieren, die sich auch in den Inhaltsstoffen und somit auch in der Wirkung unterscheiden. 
Daher ist bei der Schafgarbe Apothekenware vorzuziehen, weil sie Reinheit und hohen Wirkstoffgehalt garantiert.

Lateinische Bezeichnung: Achillea millefolium
Volksnamen: Achilleskraut, Bauchwehkraut, Schafrippenkraut, Feldgarbenkraut, Garbenkraut, Blutstillkraut, Jungfrauenkraut, Katzenkraut, Mausleiter, Soldatenkraut oder TausendblattSynonymeHerba Achilleae millefolii, Herba Achilleae albae. Milfoil, Yarrow Nosebleed (engl.). Herbe de millefeuille, Herbe au charpentier (franz.).

Stammpflanze: Achillea millefolium s. l. Familie Korbblütler (Asteraceae)

Verwendeter Pflanzenteil: Die zur Blütezeit gesammelten oberirdischen Teile (Millefolii herba). Die Pflanzen werden bis zu 1,5 m hoch und besitzen fein gefiederte Blätter und zahlreiche Blütenköpfchenin Doldenrispen von weiß bis zartrosa.

Offizinell (= Apothekenqualität):
Millefolii herba: mind. 0,20 % ätherisches Öl, mind. 0,02 % Proazulene.

Inhaltsstoffe:

      Schafgarbe enthält Bitterstoffe, Flavonoide aus der Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe, und ein ätherisches Öl. Dessen Gehalt und Zusammensetzung kann je nach Art, Standort und Erntezeit variieren und besteht aus über 100 Verbindungen. U.a. ist Chamazulen bzw. seine Vorstufe Proazulen enthalten, Stoffe also, die auch der Kamille ihre heilende Wirkung verleihen. Der Chamazulengehalt des destillierten ätherischen Öls kann sogar deutlich höher sein als in Kamillenblüten.

Anwendungsgebiete:

      Ähnlich wie die Kamille wirkt auch die Schafgarbe, nämlich bei 

    -    krampfartigen Beschwerden im Magen-Darm- und Gallenbereich, 
    -    Appetitmangel, Durchfall und Entzündungen, und 
    -     bei Menstruationsbeschwerden. 

    Das ätherische Öl wirkt beruhigend, krampflösend, entzündungshemmend und antimikrobiell. Die Bitterstoffe regen die Sekretion von Magen- und Gallensaft und somit die Verdauung an. Äußerlich werden Schafgarbenauszüge für Umschläge und Bäder bei entzündlichen Haut- und Schleimhauterkrankungen sowie als Wundheilmittel genutzt. 
    Die Homöopathie wendet die Schafgarbe bei Krampfaderleiden, Krampfschmerz und juckenden Hautleiden an.

Empfohlene Dosierung:

      Zwei Teelöffel voll (2 bis 4 g) Schafgarbenkraut werden mit heißem Wasser (ca. 150 ml) übergossen und nach 10 Minuten durch ein Teesieb gegeben. Soweit nicht anders verordnet, wird 3- bis 4mal täglich eine Tasse frisch bereiteter Teeaufguss warm zwischen den Mahlzeiten getrunken.

Unerwünschte Wirkungen:

      Bei empfindlichen Personen können nach Kontakt mit der frischen Pflanze bzw. äußerlicher Anwendung juckende, entzündliche Hautveränderungen mit Bläschenbildung auftreten, die Schafgarbendermatitis. Bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Korbblütlern wie z.B. Arnika, Kamille oder Ringelblumen ist Schafgarbe zu meiden.

Aufbewahrung:

      Tees, besonders solche, die ätherische Öle enthalten wie die Schafgarbe, Kamille, Pfefferminze, sollten in gut schließenden, undurchsichtigen Keramik- oder Metallgefäßen aufbewahrt werden. Auch braunes Glas eignet sich, aber keinesfalls Kunststoffbehälter. Kunststoff nimmt das ätherische Öl auf, dadurch wird der darin aufbewahrte Tee unwirksam.

TIPP

Die deutsche Bezeichnung „Schafgarbe“ weist darauf hin, dass Schafe gern die Pflanze verschmausen. Junge Blätter sind tatsächlich ein delikates Gewürzkraut für Salate, Suppen und fette Speisen.


Samstag, 8. November 2014

Kurkuma – Indiens heilige Pflanze gegen Volkskrankheiten.



Kurkuma





Kurkuma – Indiens heilige Pflanze gegen Volkskrankheiten. Seit Jahren wird Kurkuma auch bei uns in der Alternativmedizin gegen zahlreiche Krankheiten (wie Arthrose, Krebs, Diabetes und Alzheimer) eingesetzt. Wie ist die Wirkung von Kurkuma zu erklären und was ist Kurkuma im Stande zu leisten?

Kurkuma gegen Volkskrankheiten

Viele Studien haben gezeigt, dass Kurkuma entzündungshemmend wirkt.
So wurde bewiesen, dass Kurkuma die Aktivierung von NF-kappaB verhindern kann. NF-kappaB ist ein Proteinkomplex, der mit vielen Krankheiten in Verbindung gebracht wird.
Deshalb verwundert es nicht, dass in zahlreichen Studien die Wirksamkeit von Kurkuma bewiesen wurde. Laut Studienlage kann Kurkuma:
  • Gegen Krebs schützen
  • Die Ausbreitung von Tumoren verhindern
  • Den Heilungsprozess bei Arthrose unterstützen
  • Vor Herzinfarkten schützen
  • Bei Diabetes-Patienten sich positiv auf die Funktion der Blutgefäße auswirken

Mit Kurkuma gegen Alzheimer

Es konnte jetzt auch festgestellt werden, dass Kurkuma, neben den schon bekannten vielseitigen und positiven Eigenschaften, auch vor Alzheimer schützt und die Ausbreitung von  Alzheimer verhindern kann. Die regelmäßige Einnahme von Kurkuma unterstützt das Gehirn und seine Strukturen. Deshalb sollten Sie dieses Wundermittel regelmäßig einsetzten, damit sie gar nicht erst damit anfangen, Kleinigkeiten zu vergessen.
Tipp: Selbst bei schon fortschreitendem Alzheimer ist Kurkuma sehr wirksam. Allerdings bedarf es hier größere Mengen. Wir arbeiten hier mit hochdosiertem Kurkuma-Extrakt.

Kurkuma stärkt das Immunsystem

Ein starkes Immunsystem schützt uns vor Viren, Bakterien und anderen fremden Eindringlingen. Kurkuma unterstützt den Körper bei der Bildung spezifischer T-Zellen, die unerlässlich für die Krankheitsbekämpfung sind.
Wenn Sie sich schwach fühlen, viel Stress haben, oder merken, dass eine Krankheit im Anmarsch ist, empfiehlt es sich daher zur Immunsystemstabilisierung eine extra Portion Kurkuma aufzunehmen.

Das sollten Sie über Kurkuma noch wissen:

  • Kurkuma und dessen Hauptwirkstoff Curcumin ist schlecht wasserlöslich. Daher sollten Sie Kurkuma immer mit Öl (z.B. ein TL Leinöl) zusammen einnehmen.
  • Kurkuma ist als sicher eingestuft und hat auch hochdosiert (z.B. 8g/Tag) keine Nebenwirkungen.
  • Inzwischen gibt es Anhaltspunkte, dass Kurkuma sogar gegen AIDS helfen kann. Wissenschaftliche Studien hierzu stehen allerdings noch am Anfang.
  • Wenn Sie Kurkuma therapeutisch einsetzen, sollten Sie täglich mindestens ½-1 TL Kurkuma zu sich nehmen.
  • Für den täglichen Gebrauch, zur Prävention, können Sie Kurkuma in Saucen, Suppen und Milchspeisen beimengen.
  • Wichtig: Kurkuma wird im Darm nicht aufgenommen, wenn nicht gleichzeitig schwarzer Pfeffer beigemischt ist, der die Resorption um das Vielfache verstärkt


Kurkuma-Mango Smoothie

Zutaten (für zwei Personen):
250ml Buttermilch
½-1 Mango
1 EL Speiseleinöl
1 TL Kurkuma
1 cm großes Ingwerstück
Etwas Pfeffer
Saft einer Limette
Etwas Honig oder Holunderblütensirup zum Süßen
Eventuell Eiswürfel
Zubereitung
1) Den Ingwer schälen und klein schneiden und das Speiseleinöl mit der Kurkuma vermischen.
2) Alle Zutaten in den Mixer geben (Flüssigkeit nach unten) und für gute 3 Minuten durch mixen lassen.

Zum Erreichen einer therapeutischen Wirkung sollte 0,5-1 g des gepulverten Wurzelstocks mehrmals täglich zwischen den Mahlzeiten eingenommen werden.

Samstag, 25. Oktober 2014

Kürbis - das "Halloween-Gemüse" - liefert wichtige Vitamine und Spurenelmente

Kürbis: So gesund ist das „Halloween-Gemüse“


Der Kürbis taugt zu mehr als zum gruseligen Halloween-Motiv in Gärten und Fenstern. Vor allem in der Küche sind Kürbisse wahre Alleskönner, von der Vorspeise bis zum Dessert bieten sich zahlreiche Rezepte an.

Auch für den Körper tut der Kürbis so einiges: “Das Fruchtfleisch, die Kerne und das daraus gewonnene Öl strotzen vor gesundheitsfördernden Eigenschaften”, so Katrin Raschke, Diplom Oecotrophologin bei der deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik (DIET). 100 Gramm seines Fruchtfleisches haben zudem nur 27 Kalorien.


Kürbisse liefern wichtige Nährstoffe


Der Kürbis liefert wichtige Nährstoffe wie Beta-Karotin, Vitamin A, Magnesium, Kalzium und Kalium. Vor allem das Beta-Karotin ist, so Raschke, ein wichtiger Schutzstoff, da es antioxidative Eigenschaften besitzt und die Zellen vor dem Angriff freier Radikale bewahrt.


Auch Kerne und Öl sind beliebt


Kürbiskerne werden zum Teil geröstet und gesalzen als Snack geknabbert und in Backwaren verwendet. Das daraus gewonnene Öl hat es auch in sich: Es steckt voller ernährungsphysiologisch wertvoller Fettsäuren, vor allem Linolsäure, eine lebenswichtige, zweifach ungesättigte Omega-6-Fettsäure. 

Zusätzlich liefert es in hoher Menge Vitamin E, aber auch die Vitamine A, B1, B2, B6, C und D, die Mineralstoffe Phosphor, Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Kupfer, Mangan, Selen, Zink und sekundäre Pflanzenstoffe, die unter anderen den Cholesterinspiegel senken und antioxidativ wirken.

Gesund durch den Kürbis


Die antioxidativen Inhaltsstoffe unterstützen die Abwehrkräfte des Körpers und wehren freie Radikale ab.

Der Verzehr von Kürbiskernen und Kürbiskernöl ist vor allem bei Prostataleiden zu empfehlen. Bei gutartigen Prostatavergrößerungen ist die heilsame Wirkung der Kürbiskerne wissenschaftlich belegt.
Kürbiskerne wirken beruhigend auf eine Reizblase.


Menschen, die leicht frieren, sollten zur Suppe greifen: Kürbis wärmt von innen. Noch verstärkt wird der Effekt, wenn die Suppe mit Curry oder Chili gewürzt ist, denn diese Gewürze regen die Thermogenese weiter an und der Energieverbrauch steigt.

Dienstag, 21. Oktober 2014

Smoothie mit Preiselbeere und Orangensaft

Smoothie mit Preiselbeere 
und Orangensaft


Zutaten


  • 100 ml frischer Orangensaft
  • 100 ml eingeweichte Leinsamen
  • 50 g Cashewkerne
  • 50 g Preiselbeeren
  • 1 Spritzer frische Zitrone

Zubereitung Smoothie mit Preiselbeere und Orangensaft



Alle Zutaten in einem Mixer geben und bis zur gewünschten Konsistenz mixen. Wir wünschen einen guten Appetit!



Sonntag, 19. Oktober 2014

Melasse liefert Nährstoffe, zur Harmonisierung und Stärkung unseres Organismus


Schwarze Zuckerrohr-Melasse


Ein sehr unscheinbares Produkt entpuppt 
sich als wahres Vitalstoff-Kraftpaket

Paradox: Bei der Zuckerherstellung 
werden dem Zuckerrohr alle wertvollen 
Inhaltsstoffe entzogen, um ein 
ungesundes Lebensmittel, 
den Haushaltszucker zu erhalten.


Der "Abfallstoff" der Zuckerherstellung, 
die Melasse, ist das Konzentrat der 
entzogenen wertvollen Inhaltsstoffe
und findet kaum Beachtung 
in der menschlichen Ernährung.




Herkunft und Beschreibung


Zuckerrohr ist eine seit Jahrtausenden bekannte Nutzpflanze. Seinen Ursprung 

vermutet man im tropischen Südostasien, in Polynesien und Neuguinea. 
Mit der Entdeckung Amerikas gelangte Zuckerrohr auch in die tropischen 
Breiten dieses Kontinents. Mittlerweile wird Zuckerrohr weltweit angebaut und
 liefert 55 % der Zucker-Weltproduktion. Der Rest stammt von der Zuckerrübe.
Das Zuckerrohr gehört wie der Bambus zu den Gräsern. Die Halme 

erreichen einen Durchmesser von etwa 5 Zentimetern. Die harte Wand 
ist außen glatt und hellbraun gefärbt. In regelmäßigen Abständen 
ist der Halm von den sogenannten Knoten unterbrochen, 
die wie eine nahtförmige Unterbrechung aussehen. Im Inneren 
sind die Halme sehr faserig, dafür aber um so saftiger.


Inhaltsstoffe 


In 100 g Zuckerrohrmelasse findet man:5 g Kalium, 0,5 g Calcium, 
0,5 g Phosphor, 20 mg Magnesium, 17 mg Eisen, 1,5 mg Kupfer
0,1 mg Vitamin B1, 0,2 mg Vitamin B2, 0,25 mg Vitamin B6,

 2 mg Niacine, 0,5 mg Pantothenat,
10 mg Folsäure, ausserdem Pantothensäure, Biotin und Thiamin


Die Geschichte der Melasse


Es existieren Belege, dass Zucker und somit auch Melasse bereits im Jahr
 600 v.Chr. in Indien und in Persien hergestellt worden ist.
Der gesundheitliche Aspekt wurde bereits in den Medizinbüchern 

verschiedener Kulturen hervorgehoben. Besonders, dass die Melasse 
dem Vitamin- und Mineralstoffmangel entgegenwirkt.
Auch Christoph Kolumbus führte bei seinen Reisen Melasse

 mit sich und bezeichnete diese als die "gesündeste und beste Nahrung der Welt".

Anwendung


Melasse liefert die Nährstoffe, die zur Harmonisierung und Stärkung unseres Organismus notwendig sind. Das Geheimnis liegt in der synergistischen Zusammensetzung, die als leicht resorbierbares Naturprodukt vorliegt.
Melasse ist äusserlich und innerlich anwendbar.
Empfohlen wird eine regelmäßige tägliche Einnahme von 1 bis 3 Teelöffeln. Morgens wird ein Teelöffel Melasse in heissem Wasser aufgelöst und anschliessend mit kaltem Wasser aufgefüllt. Schluckweise trinken.
Abends sollte die Melasse in warmer Milch aufgelöst. Selbstverständlich kann man Melasse auch wunderbar zum Süßen von Müslis, Puddings und anderen Gerichten, sowie für Tee verwenden.Melasse hat wesentlich weniger Kalorien als Haushaltszucker.
Melasse-Bäder tun empfindlicher Haut gut, ebenso eine Melasse-Maske für das Gesicht.



Bücher












Freitag, 10. Oktober 2014

Schokolade fürs das Herz und das Gemüt

Täglich Schokolade naschen gut fürs Herz




Verkneifen Sie sich ab heute Ihren Appetit auf (dunkle!) Schokolade nicht mehr. Die braune Nascherei ist Gesundheit pur und wirkt manchmal wie ein Medikament. Bereits vor mehr als zehn Jahren erschien der erste Artikel in einer medizinischen Zeitschrift über die gesundheitsfördernde Wirkung von Schokolade. Was damals noch belächelt wurde, konnte inzwischen in einer ganzen Reihe von Untersuchungen bestätigt werden.
So reduziert der regelmäßige Verzehr von Schokolade mit einem hohen Kakaoanteil das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, verbessert die Durchblutung, schützt die Haut, senkt den Cholesterinspiegel und reduziert Entzündungen. Schon der Genuss von nur 40 Gramm dunkler Schokolade mit einem Kakaoanteil von über 70 Prozent hat nachweislich eine blutverdünnende Wirkung ähnlich wie Aspirin. Bereits zwei Stunden nach dem Verzehr lässt sich eine Erweiterung der Herz-Kranz-Gefäße feststellen und eine verbesserte Durchblutung nachweisen.
Schweizer Forscher haben herausgefunden, dass in der Schokolade enthaltene „Polyphenole“ – das sind Schutzstoffe, die gefährliche Sauerstoffradikale unschädlich machen, im Magen nicht abgebaut werden, sondern ins Blut gelangen, wo sie ihre Wirkung entfalten können. Aktuelle Untersuchungen zeigten, dass nach dem Genuss von dunkler Schokolade der Gehalt an Schutzstoffen (Antioxidantien) im Blut deutlich ansteigt.
Aber Vorsicht: Milch – egal ob in der Schokolade oder dazu getrunken - hebt die Schutzwirkung leider völlig auf – kein Freispruch also für die Milchschokolade. Um von der Heilkraft der Schokolade profitieren zu können, sollte sie diese wohldosiert wie ein Medikament und nicht wie ein Nahrungsmittel genießen. Je dunkler die Schokolade ist, desto höher ist übrigens der Anteil an schützenden Gerbstoffen und Polyphenolen. Sie sollten deshalb ab heute Schokolade mit mindestens 70 Prozent Kakaoanteil bevorzugen – für Fortgeschrittene gibt es die Nascherei sogar mit 99 Prozent Kakaoanteil. Empfohlene Dosierung: Täglich ein mittelgroßes Stück



Literatur:  
  1. Cooper, K., Donovan, J., Waterhouse, A., Williamson, G. 2007. Cocoa and health: a decade of research.  British Journal of Nutrition. S. 1-11.
  2. Vlachopoulos, C., Alexopoulos, N., Stefanadis, C. 2006. Effect of dark chocolate on arterial function in healthy individuals: cocoa instead of ambrosia? Current ypertension Reports. 8(3): 205-211.
  3. Baba, S., Osakabe, N., Kato, Y., Natsume, M.  2007. Continuous intake of polyphenolic compounds containing cocoa powder reduces LDL oxidative susceptibility and has beneficial effects on plasma HDL-cholesterol concentrations in humans. The American Journal of Clinical Nutrition. 85(3): 709-17
  4. Serafini et al. 2003. Plasma antioxidants from chocolate. Nature, Bd. 424, S.1013