Sonntag, 26. Juli 2015

Hafer ist Gesundheit pur

Hafer ist Gesundheit pur





Hafer war bis ins 19. Jahrhundert eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel und bekannt für seine gesundheitsfördernde Wirkung. Als Haferflocken im Müesli und Riegel erlebt er sein grosses Comeback. Was zeichnet den Hafer aus, und was ist wirklich dran an den unzähligen Behauptungen über seine positiven Eigenschaften gegen Risikofaktoren wie zu viel Cholesterin, erhöhter Blutzucker und Übergewicht?


Auffällig ist zuerst einmal, wie breit und hoch der Nährstoffgehalt von Hafer ist
Er reicht von 
  • Eiweiss, 
  • Kohlenhydraten, 
  • ungesättigten Fettsäuren, 
  • Vitamin A, B1, B6, D und E, 
  • Eisen und anderen wichtigen Mineralstoffen 
  • bis hin zum Beta-Glucan.

Vor allem die Hafer-Beta-Glucane haben es in sich. Beta-Glucane werden den löslichen Ballaststoffen zugeordnet. Hafer hat von Natur aus einen sehr hohen Gehalt an Beta-Glucanen. Ihr regulierender Einfluss auf den Cholesterinspiegel ist international anerkannt. 
Der Wirkmechanismus beruht auf der Anregung zur Bildung von Gallensäuren aus Cholesterin. Cholesterin ist unter anderem Bestandteil der Gallensäuren. Ein hoher Anteil an Beta-Glucan bindet Gallensäuren im Darm und aktiviert die Bildung neuer Gallensäuren aus Cholesterin in der Leber. Dadurch verbleibt weniger Cholesterin im Blut – der Cholesterinspiegel sinkt.
Viele wissenschaftliche Studien zeigen die positive Wirkung von Beta-Glucan auf. So werden in der restriktiven Zulassung für gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel in der EU und auch in der Schweiz folgende Aussagen anerkannt: 
Hafer-Beta-Glucan reduziert nachweislich den Cholesteringehalt im Blut. Ein hoher Cholesterinwert gehört zu den Risikofaktoren für die koronare Herzerkrankung. Die positive Wirkung stellt sich bei einer täglichen Aufnahme von 3 Gramm Hafer-Beta-Glucan ein.
Das ist noch nicht alles. Hafereigenes Beta-Glucan hat bei Diabetikern eine blutzuckersenkende Wirkung, die mit einer Verbesserung der Insulinantwort verbunden ist. Folgende Aussage zur Wirkung des Hafers ist gemäss EU-Richtlinien erlaubt: 
Die Aufnahme von Beta-Glucanen aus Hafer trägt dazu bei, dass der Blutzuckerspiegel nach der Mahlzeit weniger stark ansteigt.
Beta-Glucane des Hafers sind auch sehr hilfreich, um Gewicht zu verlieren. Die löslichen Ballaststoffe bewirken eine längere Verweildauer der Nahrung und eine verzögerte Entleerung im Magen mit einer lang anhaltenden Sättigung. Weil zudem Blutzuckerspitzen vermieden werden, wird das Hungergefühl gebremst. Zudem haben Beta-Glucane eine regulierende Wirkung auf die Verdauung und sorgen für eine erleichterte Stuhlentleerung.
Haferflocken als Müesli, angereichert mit frischem Obst oder Trockenfrüchten, sind eine vollwertige, sättigende Mahlzeit. Weil sie dank ihrem Gehalt an wertvollen Aminosäuren und Eiweissen auch noch den Muskelaufbau fördern, sind sie zudem ein Geheimrezept unter Sportlern.


Samstag, 25. Juli 2015

Aubergine: Vielseitig mit wertvollen Inhaltsstoffen

Aubergine




Die Aubergine (Solanum melongena) gewinnt durch ihre Vielseitigkeit und die wertvollen Inhaltsstoffe immer mehr Freunde und Anhänger in der gesunden Küche. Sie ist rund um den Globus zu Hause. Man kennt sie vor allem in der chinesischen, türkischen, thailändischen und italienischen Küche. 

Besonders beliebt ist das Gemüse bei den Buddhisten. Viele Rezepte der «Lo-Han-Küche», die ihren Ursprung in den Klöstern Chinas und Tibets hat, verwenden das Fruchtgemüse. 
In der Thai-Küche sind die langen grünen Sorten sehr beliebt, die sich ideal für Salate eignen.


Auch eine Vielzahl an türkischen Gerichten basiert auf dem Geschmack von zartem Auberginenfleisch, der zusammen mit Tomaten, Öl und exotischen Gewürzmischungen seine Vollendung findet. Gegrillt, geschmort oder gebacken findet das Fruchtgemüse als Hauptbestandteil zahlloser Gerichte seinen Platz und ist heute auch in unseren Breiten nicht mehr aus der vegetarischen Küche wegzudenken. 

Die Aubergine ist für Gesundheitsbewusste ein wahrer Segen, denn sie hat lediglich 17 Kalorien je 100 Gramm. 
Zudem wirkt sich das Gemüse positiv bei Rheuma und Nierenleiden aus. Es fördert die Gallensekretion und senkt den Cholesterinspiegel.

Der Weg nach Europa


Die Heimat der Aubergine ist nicht genau bekannt. Es wird vermutet, dass die Frucht aus Indien stammt, wo sie schon seit mehr als 4000 Jahren angebaut wird. Alten Quellen zufolge wurde das Gemüse bereits 500 v. Chr. in China gewerbsmäßig angebaut und gezüchtet. Es besteht jedoch kein Zweifel darüber, dass die Eierfrucht schon in ganz Asien verbreitet war, bevor sie durch die Araber im 13. Jahrhundert nach Europa kam. Überlieferungen besagen, dass die Aubergine aufgrund ihres hohen Wärmebedarfs vorerst nur im Süden angebaut werden konnte. Daher ist wahrscheinlich auch der Name «Spanisches Ei» abzuleiten. Im Westen wurde die Aubergine mit ziemlicher Skepsis betrachtet und in einigen Regionen wurde die Frucht sogar als «Sodomsapfel» verteufelt. Da die Aubergine sehr lange als Zierpflanze angesehen wurde, dauerte es noch viele Jahrzehnte, bis sich das Gemüse als Lebensmittel durchsetzen konnte. In der Mitte des 16. Jahrhunderts hielt die Aubergine ihren Einzug in Italien, wo sie auch heute noch angebaut und kultiviert wird. Später kam die Eierfrucht im Austausch gegen ihre Verwandten Tomate, Kartoffel und Paprika auch nach Amerika.

Damals ein «Dollapfel» - heute «ein Genuss»


Lange wurde sie wegen ihres bitteren Geschmacks von den früheren Kulturen abgelehnt. Die Aubergine galt sehr lange als «mela insana», was «krankmachender Apfel» bedeutet. Aus «mela insana» wurde später «Melanzana». In unseren Regionen trug sie zu Unrecht den Namen «Dollapfel». Lange brauchte die Aubergine, bis sie sich in Europa als wertvolles Gemüse mit ihren kulinarischen Vorzügen durchsetzen konnte. Sie ist eine subtropische Pflanze und gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Es gibt sie in zahlreichen Variationen, ihre Stammform jedoch trug nur weiße oder gelbe Früchte von der Größe eines Hühnereis. Die kleinen weißen bis weißgelblichen Gebilde gaben ihr den Namen «Eierfrucht», im englischen «eggplant». Neben der Bezeichnung «Eierfrucht» wird sie in Italien und in Österreich auch «Melanzane» genannt. In unseren Breiten sind hauptsächlich die dunkelvioletten, länglich-ovalen Sorten bekannt. In Asien und Südeuropa ist die Vielfalt an Sorten mit ihrer einzigartigen Farbenpracht unüberschaubar groß. Es gibt gelbe, weiße, orangerote, grüne, grünweiße und marmorierte Auberginen. Die hellgrünen und zweifarbig marmorierten Sorten werden hauptsächlich in Indien und im asiatischen Raum angeboten. Auch in der Form sind unterschiedliche Varianten zu erkennen, wie kugelig, gurkenförmig, keulenförmig, schlangenförmig, länglich und eierförmig.

Das «spanische Ei» liebt mediterranes Klima



Die Aubergine ist botanisch gesehen eine Beere. Für ihr Wachstum benötigt sie warme klimatische Verhältnisse. Das Fruchtgemüse liebt Temperaturen zwischen 25° und 30° C. In den südeuropäischen Ländern wächst es im Freien und wird von Juni bis Oktober geerntet. Die Aubergine ist eine einjährige Pflanze, die bis zu 1,50 m hoch werden kann. Ihre Blätter sind lang gestielt, gelappt bis oval-eierförmig. Die Unterseite der Blätter ist filzig behaart. Die Blüten der Aubergine sind rosa, bläulich bis dunkelviolett und ähneln sehr denen der Kartoffelpflanze. Nach der Blüte entwickeln sich aus den einzelnen Blütenständen ein bis zwei Früchte. Das Fruchtgemüse erhält seine dunkle Färbung von den in der Schale eingelagerten wasserlöslichen Pflanzenfarbstoffen, den Anthocyanen, die zur Gruppe der Flavonoide gehören. Bei allen Sorten finden wir am Stiel den fünfzipfeligen Blütenkelch, der bei der Ernte zum Schutz der Pflanze belassen wird. Das schwammartige Fruchtfleisch, in das die flachen 2 bis 4 mm großen bräunlichen Samen eingebettet sind, ist dagegen gelblich-weiß und relativ saftarm.

Auberginen sind sehr gesund



Die Frucht hat einen positiven Einfluss auf Herz und Kreislauf und ist zudem hervorragend geeignet für Schlankheitsbewußte oder solche, die es werden wollen. 
Sie fördert die Verdauung und hat eine entzündungshemmende Wirkung auf den Darm. 
Das Gemüse verflüssigt zähen Schleim und wirkt sich insgesamt positiv auf den Stoffwechsel aus. Personen, die ein Magengeschwür oder zu viel an Magensäure haben, sollten die Aubergine mit Vorsicht betrachten. 
Das Gemüse bietet sich als ideale Kost für Diabetiker und Rheumatiker an. Sie hat bei 100 Gramm verzehrbaren Anteil einen Gehalt von nur 0,2 Gramm Fett und ist daher ein energiearmes Lebensmittel für alle, die unter Übergewicht leiden. Ihr hoher Anteil an fettlöslichen Ballaststoffen kann das gefährliche LDL-Cholesterin binden und senken.


Die Schutzstoffe «Terpene»



Zu den wichtigen Inhaltsstoffen der Aubergine gehören die Terpene. Dabei handelt es sich um sekundäre Pflanzenfarbstoffe, die in dem Gemüse vorhanden sind. Diese gelten als wichtige Schutzstoffe, die eine krebshemmende Wirkung besitzen sollen. 
Auberginen haben zudem einen hohen Gehalt an Kaffeesäure, die antibakteriell, antioxidativ und antikanzerogen wirkt. 

Die wichtigen Vitamine B1, B2 und B6 der Aubergine sitzen hauptsächlich unter der Schale, weshalb die Frucht nicht geschält werden sollte. 

Zum roh essen eignet sich das Fruchtgemüse nicht, da dies zu Durchfall, Erbrechen und Magenschmerzen führen kann. Verantwortlich dafür ist das Alkaloid «Solanin», das sich erst beim Kochen verflüchtigt.



Rezepte mit Auberginen




Auberginensalat mit Bulgur

Zutaten:
175 g Bulgur, 1 Gurke 
4 Tomaten, 100 ml kaltgepresstes Olivenöl 
1 große Zwiebel, 1 Aubergine (ca. 500 g)
2 TL Zimt, 2 EL Rosinen
Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
etwas Rotweinessig
Schnittlauch und Petersilie

Den Bulgur in Wasser mit etwas Meersalz etwa 15 Minuten lang einweichen und dann langsam zum Kochen bringen. Anschließend bei mäßiger Hitze 10 Minuten köcheln und dann 15 Minuten quellen lassen. In der Zwischenzeit schneiden Sie die Gurke und Tomaten in kleine Würfel. Das geschnittene rohe Gemüse geben Sie danach zu dem fertig gegarten Bulgur. Den Bulgur würzen Sie kräftig mit den Gewürzen und Kräutern. Die Zwiebel schneiden Sie in dünne Ringe, die Aubergine dagegen in Scheiben. Das Öl wird in der Pfanne erhitzt. Dann werden die Zwiebelringe und die Auberginenscheiben von allen Seiten braun angebraten. Vor dem Servieren legen Sie die Zwiebelringe und Auberginenscheiben auf den Bulgur.


 

 

Melanzane al forno

Zutaten:
2 mittelgroße Auberginen, 8 EL Olivenöl
4 Knoblauchzehen, geschält und in mehrere Spalten geschnitten
Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, Petersilie

Die Auberginen waschen und in etwa 2 cm dicke Scheiben schneiden. Danach den Backofen auf 180° C vorheizen und eine große Auflaufform mit dem Olivenöl einfetten. Sie legen die Scheiben sorgfältig nebeneinander in die Form In jede Auberginenscheibe stecken Sie die vorbereiteten Knoblauchspalten hinein. Mit Salz und Pfeffer würzen und zum Schluss Sie das restliche Olivenöl darüber gießen. Die Backzeit beträgt etwa 30 Minuten. Nach dem Garen der Auberginen richten Sie die Scheiben auf einen Teller an und garnieren sie mit Petersilie. Sofort servieren, denn warm schmeckt das Gericht am besten.


Auberginen mit Tagliatelle

Zutaten:

3 mittelgroße Auberginen, 2 Bund Lauchzwiebeln
500 g rote frische Tomaten, kleingeschnitten
500 g Tagliatelle, Olivenöl, kaltgepresst
150 g Mozzarella, einige Basilikumblätter
Kräutersalz, schwarzer gemahlener Pfeffer

Die gewaschenen Auberginen schneiden Sie in dünne Scheiben und salzen diese ein. Nach etwa 20 Minuten waschen Sie die Auberginenscheiben mit klarem Wasser ab und trocknen diese sorgfältig mit einem Küchenkrepp. Während der Wartezeit würfeln Sie die Zwiebeln und die gewaschenen Tomaten. Die gewürfelten Tomaten richten Sie in einer großen Schüssel an. Danach geben Sie die abgetrockneten Auberginen mit den Zwiebeln zusammen in die mit Olivenöl vorbereitete vorgeheizte Pfanne und braten das Gemüse an. Dann lassen Sie das Ganze 10 bis 15 Minuten lang köcheln. Die bereits in Salzwasser gekochten Nudeln heben Sie vorsichtig unter die Tomaten. Nun geben Sie das Auberginengemüse dazu und heben den zuvor kleingeschnittenen Mozzarella unter das Gericht. Im Anschluss daran richten Sie das Essen auf Tellern an und verzieren es mit den 
hübschen grünen Basilikumblättern.

Überbackene Auberginen mit Ziegenkäse
Zutaten:
2 kleine Auberginen, in Scheiben geschnitten
kaltgepresstes Olivenöl, 150 g reifer Ziegenkäse
2 TL Kreuzkümmel, etwas Meersalz
Für die Marinade:
etwa 100 ml Rotwein
Olivenöl, Meersalz, schwarzer Pfeffer
2 Knoblauchzehen, kleingehackt

Die Kreuzkümmelsamen geben Sie in eine ungefettete erhitzte Pfanne und rösten diese etwa 1 Minute an. Anschließend geben Sie die Samen mit etwas Meersalz in einen Mörser und zermahlen die Gewürze sehr fein. Aus den angegebenen Zutaten erstellen Sie die Marinade, das zermahlene Gewürz mischen Sie darunter, die Auberginenscheiben legen Sie darin für etwa 30 Minuten ein. Danach lassen Sie die Scheiben abtropfen. Die Auberginen braten Sie in einer Pfanne mit Olivenöl an und schichten diese danach in eine gefettete Auflaufform. Zum Schluss belegen Sie das Gemüse mit den Käsescheiben und beträufeln das Ganze mit der restlichen Marinade. Bei mäßiger Hitze überbacken Sie das Gemüse, bis der Käse leicht braun wird. Zu diesem Gericht passen besonders gut Tomatensalate sowie knusprige Vollkornbaguettes.


Pikantes Auberginengemüse

Zutaten:

5 EL kaltgepresstes Olivenöl, 2 Zwiebeln gehackt
3 Knoblauchzehen gehackt
1 mittelgroße Aubergine in Würfeln
je 1 grüne und 1 rote Paprikaschote in Würfeln
1 rote Chilischote in zarte Ringe geschnitten
150 ml vegetarische Brühe, Meersalz und schwarzer Pfeffer
Das Öl erhitzen Sie in der Pfanne und geben im Anschluss daran die Zwiebeln und die Aubergine hinzu. Sie braten das Ganze so lang, bis das Gemüse eine leichte Bräune hat. Dann geben Sie die Paprikaschote und den Knoblauch dazu und braten das Ganze für weitere 3 Minuten an. Danach löschen Sie mit der vegetarischen Brühe ab, kochen alles kurz auf und lassen das Gemüse bei geringer Hitze für weitere 5 Minuten köcheln. Anschließend nehmen Sie die Pfanne vom Herd und rühren die feinen Chiliringe unter das Gemüse. Zum Schluss würzen Sie nach Belieben mit Salz und Pfeffer ab. Das Gemüse schmeckt sehr gut zu Fischgerichten.


Nützliche Küchtentipps



Olivenöl verfeinert das Aroma



Auberginen schmecken roh nach nichts, deshalb müssen sie immer gedünstet, gebraten oder gegrillt werden. Da die Auberginen keinen besonderen Eigengeschmack besitzen, benötigen sie in erster Linie ein
qualitativ gutes Olivenöl. Die meisten Aromastoffe der Aubergine sitzen direkt unter der Schale und können sich allerdings erst durch das Garen so richtig entfalten. Durch die Verbindung von Olivenöl und den Aromastoffen der Aubergine kommt die geschmackliche Note erst richtig zur Geltung.


Ideal zu Tomaten und Kräutern



Da Auberginen sehr leicht Aromen annehmen, können sie ideal mit Tomaten kombiniert werden. Zusammen mit Tomaten geschmort schmecken sie so besonders gut. Auberginen lassen sich auch gut mit Mittelmeerkräutern kombinieren, wie beispielsweise Basilikum, Oregano, Thymian und Rosmarin.


Kauf und Lagerung


Das Gemüse sollte beim Einkauf frisch sein und eine einwandfreie dunkel glänzende, glatte und pralle Haut aufweisen. Der Stängelansatz sollte grün und frisch aussehen, dann ist die Aubergine es auch. Das Gemüse sollte möglichst frisch verarbeitet werden; müssen Sie es dennoch einlagern, dann wickeln Sie das Gemüse locker in einen Plastikbeutel ein und legen es in das Gemüsefach des Kühlschrankes. Die Lagerungszeit im Gemüsefach beträgt etwa 5 bis 6 Tage.

Donnerstag, 23. Juli 2015

Frauenmantel: „die kleine Alchemistin“

Frauenmantel

Frauenmantel – Alchemilla vulgaris

Ihr lateinischer Name bedeutet so viel wie „die kleine Alchemistin“. Begegnet man dem Frauenmantel am Morgen, entdeckt man an den Blatträndern scheinbare Tautropfen. Dies ist reiner Pflanzensaft, eine Art natürliches Destillat, Wasser aus der Erde, das durchs Pflanzengewebe filtriert wird. Die Pflanze scheidet diese sogenannten Guttationstropfen morgens aus den Spitzen der Blätter aus.  Die Alchemisten des Mittelalters nannten es „Himmelswasser“, und sammelten es früh am Morgen, um nach  Überlieferung daraus den Stein der Weisen herzustellen. Die Form des Blattes erinnert an einen Mantel (Pellerine aus dem Mittelalter) und wurde als Schutzmantel, besonders für Frauen gedeutet. Die Pflanze ist bis heute eine wichtige Frauenheilpflanze.

Botanik

Der Frauenmantel gehört zur Familie der Rosaceen, der Rosengewächsen. Er liebt feuchte, frische Wiesen, kommt aber auch auf alpinen Weiden vor. Die Pflanze hat einen ausdauernden, kriechenden Wurzelstock. Sie wird  20 – 50 cm hoch. Ihre kleinen gelbgrünen Blüten leuchten von Mai bis Juli. Der Frauenmantel hat eine sehr typische Blattform.  Die rundlichen Blätter sind mehrfach gelappt bis gefingert und am Rand regelmässiggezähnt. Das junge Blatt ist  mehrfach gefaltet,  und erinnert dadurch an einen Fächer.  Die Unterseite der Blätter ist flaumig. Die „Marienblume“ kann sich eingeschlechtlich fortpflanzen.

Anwendungsmöglichkeiten

Wirkt auf gesamten weiblichen Organismus ausgleichend und regulierend, heilende und stärkende Wirkung  auf die Beckenorgane der Frau
Vor und nach Geburt, Kräftigung der Gebärmutter, geburtsfördernd, zur Verhütung von Geburtsblutungen, zur Stärkung des Bindegewebes, rasche Rückbildung der Gebärmutter, schnelle Wundheilung der Geburtswege nach Geburt, zur Milchbildungsförderung, Brustdrüsenentzündung, Gelbkörperschwäche bei Unfruchtbarkeit
Ausfluss, Fluor alba
Menstruationsbeschwerden, PMS, starke Regelblutungen, pendelt den regelmässigen Verlauf der Periode ein
Beschwerden in Wechseljahren
Reinigende Eigenschaften bei unreiner, grossporiger Haut
Zusammenziehende Wirkung, entzündungshemmend, schmerzlindernd, gefässschützend, antibakteriell, blutungshemmend, krampflösend, gestagenartige Wirkung




Mittwoch, 22. Juli 2015

Knoblauchsrauke - Hilfe für die Atemwege



Knoblauchsrauke - Hilfe für die Atemwege mit Genussfaktor


Die Knoblauchsrauke ist in Europa weit verbreitet. Lediglich im Süden der Mittelmeerländer sucht man sie vergeblich. Die Pflanze wächst an Waldrändern und in lichten Laubwäldern, aber auch in Gärten und auf Schuttplätzen.

In der Pflanzenheilkunde wird die Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata (Bieb.) Cavara & Grande) vor allem innerlich bei Erkrankungen der Atemwege eingesetzt. Das in der Pflanze enthaltene ätherische Öl ähnelt in Zusammensetzung und Geruch dem des normalen Knoblauchs. 

Knoblauchsrauke findet auch in der Küche Verwendung: Ein Pesto daraus ist schmackhaft und im Kühlschrank einige Wochen haltbar. Die Samen dienen als Senfersatz, und die Blüten sind eine würzige Dekoration auf vielen Speisen. 



Wichtigste Inhaltsstoffe



  • Carotinoide, 
  • Saponine, 
  • ätherische Öle, 
  • Enzyme, 
  • Senfölglykoside, 
  • Provitamin A und 
  • Vitamin C sowie 
  • Mineralstoffe.


Ernte



Für Heilzwecke wird die gesamte Pflanze mit Ausnahme der Wurzel gesammelt. Die beste Sammelzeit ist Mai bis Juli. Knoblauchsrauke wird ausschließlich im frischen Zustand verwendet, da sie durch Trocken sowohl ihre Wirkung als auch ihren Geschmack einbüßt.

Heilwirkung



Knoblauchsrauke wirkt atmungs- und auswurffördernd und leicht antiseptisch. Sie lindert innerlich angewendet katarrhalischen Husten und Asthma. Wegen der antiseptischen Wirkung diente Knoblauchsrauke früher zur Reinigung eitriger Wunden und Verletzungen. Bei Frostbeulen fördert sie die örtliche Durchblutung. 


Anwendung



Zur inneren Anwendung bei Bronchialkatarrh bereitet man einen Aufguss von 3 g frischem Kraut auf 100 ml Wasser. Davon trinkt man zwei kleine Tassen täglich. Auch als Weintinktur wird Knoblauchsrauke verabreicht. Hierzu gibt man 2 g frisches Kraut auf 100 ml Weißwein und lässt den Ansatz fünf Tage ziehen. Empfohlen werden zwei bis drei Gläschen dieser Tinktur pro Tag.

Für die Behandlung von Frostbeulen legt man Kompressen auf die betroffenen Stellen auf, die mit einem Aufguss aus 5 g Kraut auf 100 ml Wasser getränkt sind. Nur bei intakter Haut anwenden!

Gegenanzeigen

Keine bekannt. 

Taubnessel: Von vielen unterschätzt

Taubnessel 



Die Taubnessel wird wegen ihrer heilenden Wirkung seit einiger Zeit zur Ergänzung von weiteren Therapieformen eingesetzt. Bisher ist die Taubnessel allerdings hier unbekannt und in ihrer heilenden Wirkung von vielen unterschätzt.
Die Taubnesselpflanze mit dem lateinischen Namen Lamium album, ist weltweit verbreitet und sieht derBrennnessel zum Verwechseln ähnlich. Unterscheiden kann man sie jedoch, wenn die Pflanze blüht und ihre weißen oder roten Blüten zum Vorschein kommen. Man kennt die Pflanze aber auch unter den Namen Weiße Nessel, Blumennessel. Die seltene Variante mit gelben Blüten ist auch unter dem Namen Goldnessel bekannt. Die Taubnesselpflanze wird in der Zeit von April bis Oktober gesammelt und getrocknet. Verwendet werden alle Teile der Pflanze, Blüten, Wurzel und das Kraut.
Die Wirkstoffe der Taubnesselpflanze werden vor allem bei gynäkologischen Beschwerden aber auch für andere Einsatzgebiete verwendet. 
Die Wirkstoffe wirken 

  • antibakteriell, 
  • beruhigend, 
  • krampflösend, 
  • harntreibend 
  • und schleimlösend. 
Wegen dieser positiven Einflüsse auf den menschlichen Organismus wird die Taubnesselpflanze auch zur Behandlung von 

  • Magen-Darm-Problemen, 
  • Atemwegserkrankungen, 
  • Schlaflosigkeit, Fieber, 
  • Menstruations- und Wechseljahrsbeschwerden oder 
  • Hautkrankheiten verwendet.
Die Taubnessel kann sowohl als Tee zur innerlichen als auch zur äußerlichen Anwendung benutzt werden zum Beispiel bei krankhaftem Ausfluss im Genitalbereich von Frauen. Wegen seiner Wirkung auf typische Frauenbeschwerden trägt er auch den Namen „Frauen-Tee“. Äußerlich wird der Taubnessel Tee in Form von Waschungen, Bädern oder Umschlägen eingesetzt.
Der Taubnessel Tee wirkt aber auch positiv auf entzündliche Atemwegserkrankungen. Schleimlösend und beruhigend kann er hier zu einer Linderung der Beschwerden führen. Auch die Verdauung wird durch den Genuss von Taubnessel Tee positiv beeinflusst. Gerade entzündliche Erkrankungen von Darm und Magen sind damit gut behandelbar.



Taubnessel-Tee

Zubereitet wird der Taubnessel Tee zur inneren Anwendung mit einem Teelöffel Taubnesselblüten und circa 200 Milliliter kochendem Wasser. Nach fünf Minuten Ziehzeit kann der Tee getrunken werden. Dreimal täglich eine Tasse Tee sollten ausreichend für eine erfolgreiche Taubnessel Behandlung sein. 

Zur äußeren Anwendung werden circa fünf Teelöffel Taubnessel Blüten mit 250 Milliliter kochendem Wasser angesetzt. Verdünnt wird diese Flüssigkeit mit körperwarmem Wasser, bis eine ausreichende Menge, zum Beispiel für ein Sitzbad, vorhanden ist. Unverdünnt kann diese in Form von feuchten Umschlägen bei Wunden oder Hauterkrankungen angewendet werden.

Die Taubnesselpflanze schmeckt gut und kann deshalb auch als vitaminreiches Wildgemüse zum Salat hinzugefügt werden. Gedünstet sind die Taubnessel Pflanzen auch eine leckere Gemüsebeilage.
Erhältlich ist der Taubnessel Tee vor allem in Apotheken und in der Drogerie. Man kann die Pflanze aber auch selber sammeln und trocknen. 

Bisher sind keine unerwünschten Neben- oder Wechselwirkungen bekannt. Bei der Taubnesselpflanze gibt es allerdings noch großen Forschungsbedarf.







Allgemeine Warnhinweise

Allgemeine Warnhinweise



1. Die hier vorgestellten Rezepte und Hinweise entbinden nicht davon, bei entsprechenden Beschwerden einen Arzt aufzusuchen. 
2. Dies gilt insbesondere für akute Krisenfälle, in denen unverzüglich medizinischer Rat eingeholt werden muss, und für länger andauernde Beschwerden.
3. Vor einer Dauerbehandlung mit Heilpflanzen ist unbedingt fachkundige Beratung nötig.
4. Vorsicht bei Allergien - sprechen Sie im Zweifelsfall mit Ihrem Arzt.
5. Die vorgestellten Kräuterarten nicht im Übermaß verzehren. Halten Sie sich bei der Einnahme an die angegebene Dosierung.
6. Das Sammeln in freier Natur sollten Sie fachkundigen Personen überlassen. Wenn eine Pflanze nicht eindeutig identifizierbar ist, darf sie nicht als Heilpflanze oder Lebensmittel verwendet werden.
7. Kräuter aus der freien Natur können Verunreinigungen aufweisen. Im Zweifelsfall lieber in der Apotheke kaufen. (proplanta)

Dienstag, 21. Juli 2015

Nahrung und Vitalstoffe in den Wechseljahren

Nahrung und Vitalstoffe in den Wechseljahren





Der Körper braucht in den Wechseljahren andere Nahrung

Kommt man in die Wechseljahre, ändern sich oftmals die Bedürfnisse des Organismus an die Nahrung. Eine ausgewogene Ernährung, mit viel Gemüse, Obst, Milch- und Vollkornprodukten, ist, wenn sie gut vertragen wird, eine wichtige Unterstützung für den Stoffwechsel.
In der zweiten Lebenshälfte, in der die Regenerationskräfte langsam nachlassen, ist die Qualität der Nahrung um so entscheidender.
Der Körper braucht in den Wechseljahren weniger Nahrung und hält meist hartnäckig am vorhandenen Gewicht fest. Abnehmen wird daher mit zunehmendem Alter immer schwieriger. Wer in den Wechseljahren weiter so viel isst wie bisher, wird zwangsläufig zunehmen - im Schnitt ein knappes Kilo pro Jahr.
Gleichzeitig ist der Organismus jetzt aber mehr als je zuvor auf Vitalstoffe aus der Nahrung angewiesen, da wichtige Schutzhormone wie Östrogene und Progesteron mit den Jahren weniger werden. Hier ist es sinnvoll, sich abwechslungsreich mit viel Getreide, Gemüse und Obst zu ernähren, da diese Nahrungsmittel oft effektive Phytohormone enthalten.
Ebenso wichtig in den Wechseljahren ist die Versorgung mit wertvollen essentiellen Fettsäuren, die im Körper leicht verarbeitet werden können. Denn man nimmt  heute an, dass sowohl essentielle Fettsäuren als auch E-Vitamine (beides vorhanden in guten pflanzlichen Ölen) unter anderem an der Produktion der Hormone beteiligt sind.

Empfehlenswerte Öle sind: 

  • Leinöl, 
  • Weizenkeimöl, 
  • Walnussöl, 
  • Kürbiskernöl, 
  • Olivenöl, 
  • Schwarzkümmelöl, 
  • Kokosöl.

Was kaum jemand weiß: 


Reines, naturbelassenes Kokosöl / Kokosfett ist viel besser als sein Ruf. Es hat viele sehr gesunde Eigenschaften auf den Fettstoffwechsel und den Cholesterinspiegel und ist sehr förderlich für das Herz- Kreislaufsystem. Es wirkt antiviral (gegen Viren), fördert die Magen- und Darmgesundheit, schützt auf natürliche Art vor Karies und soll sogar vor Alzheime nicht nur schützen, sondern auch Symptome bessern. Nicht zuletzt ist Kokosöl sehr hitzestabil und kann auch zum Braten und Frittieren verwendet werden.


Die Wirkungen von Schwarzkümmelöl sind bekannt bei vielen Frauenleiden, bei Hauterkrankungen, Allergien, Bronchialerkrankungen und vielem mehr.   
Schwarzkümmelöl unterstützt unter anderem die Synthese von Prostaglandinen, (hormonartige Substanzen, die die Immunabwehr unterstützen) und regt die Zellerneuerung an. Dies wirkt sich z.B. sehr positiv auf das Erscheinungsbild der Haut aus, die Haut wird prall und glatt; Reizungen und  Erneuerungsstörungen wird entgegengewirkt.

Die Stärke des Leinöl liegt darin, dass es höchste Anteile der lebenswichtigen Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren enthält. 
Es liefert wesentlich mehr ungesättigte Fettsäuren (Omega-Fettsäuren) als z.B. Fisch oder Lebertran und ist damit ein 1a-Lieferant dieser essentiellen Fettsäuren. Und es weist eine wesentlich bessere Klimabilanz auf als der Fischfang, die Fischverarbeitung und der Fischtransport. Zudem sind die Meere  überfischt, die Fische  vielfach mit Schwermetallen belastet.

Mittlerweile wurde in Studien nachgewiesen, dass hochwertiges Leinöl,Leinsamen und Leinmehl den Cholesterinspiegel und den Blutdruck senken, einen positiven Einfluss auf Herz und Kreislauf haben und sogar Darm- und Brustkrebs vorbeugen (das Deutsche Krebszentrum empfiehlt Leinöl und Leinsamen zur Vorbeugung gegen Brust- und Darmkrebs).Leinöl scheint sogar einen positiven Einfluss auf den Verlauf von Arthrosen zu nehmen; die Liste der wunderbaren Wirkungen ist schier unendlich, fast monatlich werden neue Wirkungen bekannt.

Im Leinsamen sind sehr effektive Phyto-Östrogene, so genannte Lignane, enthalten.

Neueste Studien weisen darauf hin, dass Frauen, die einen hohen Anteil an Phyto-Östrogenen mit der Nahrung zu sich nehmen, weniger Wechseljahrsbeschwerden haben.


Phyto-Östrogene 

Phyto-Östrogene befinden sich in über 300 Pflanzenarten, 

wie in Leinsamen, Sojaprodukten, Alfalfa, Weizen, Granatapfel, Papaya, Hopfen (Bier), Rhabarber, Kirschen, Weißkohl, Hülsenfrüchten etc.
Deshalb sollte mit zunehmendem Alter auch überwiegend pflanzliche Nahrung (Gemüse und Obst) in den Ernährungsplan integriert werden. Früher wurden häufig Sojaprodukte als  bester Lieferant für Phyto-Östrogene (Wechseljahrsbeschwerden, Knochendichte/Osteoporose etc.) angepriesen. Heute ist dies eher umstritten (Allergien, Wirkungslosigkeit, politisch inkorrekter Anbau, klimamäßig sehr schlechte Bilanz). 
Dagegen rücken LeinsamenLeinöl und Leinmehl immer mehr in den Fokus als hervorragende „europäische Alternative”.




Vitalstoffe für die Frauengesundheit 


Zur Unterstützung der natürliche Abwehr:

Vitamine A,C,D und E,
Biotin, 
Selen,
Zink,
Coenzym Q10 sowie 
sekundäre Pflanzenstoffe,wie Beta-Carotin und Isoflavone 

Für die Energiegewinnung:

Vitamine B1,B2,B3 und B5


Zur Unterstützung der Gesundheit von Darm und weiblicher Brust:

Vitamin E und Vitamin D 


Zur Senkung von Homocystein (Risikofaktor für Arteriosklerose,Herzinfarkt, Schlaganfall, Morbus Alzheimer):
Folsäure,Vitamin B6 und B12 


Magnesium ist Bestandteil von etwa 300 Enzymen des Energieund Baustoffwechsels („Hochleistungselement“). Es dient der Nervenfunktion („Antistress-Mineralstoff“) 

Spurenelemente sind an vielen biochemischen Prozessen beteiligt, ohne die weder der Stoffwechsel noch die natürliche Abwehr funktioniert 


Für gesunde Haut und Haare:

Omega-6-Fettsäure GLA,Biotin,Pantothensäure und Zink sind wichtig für gesunde Haut,Haare und Nägel 

Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA)

senken Blutfette (Triglyceride und das „schlechte“ LDL-Cholesterin),unterstützen die Fließfähigkeit des Blutes; verbessern die Durchblutung und verringern Entzündungsreaktionen und schützen damit Gefäße,Herz und Gehirn 



Isoflavone aus Soja (Genistein,Daidzein und Glycitein) 

unterstützen die Gesundheit von Herz,Gefäßen,Darm und Brust,die Knochengesundheit,die Befindlichkeit der weiblichen Brust im Verlauf hormoneller Schwankungen und haben einen positiven Einfluss auf Begleiterscheinungen der Wechseljahre




Therapiemöglichkeiten mit natürlichen Mitteln bei klimakterischen Beschwerden


Bei Östrogenmangel


Merkmale:


Psychisch: depressiv, weinerlich, nimmt alles tragisch
Körperlich: trockene Haut, trockene Schleimhäute, Blutdruckschwankungen,
Gewichtszunahme, Schmerzen in der Achselhöhle, spürt den Eisprung, Durchschlaf-störungen, Periodenschmerzen, Wallungen, Kopfschmerzen.

Therapie mit Phytohormonen

  • Phyto-Soya 
  • Rotklee 
  • Hopfen 
  • Traubensilberkerze 

Bei Progesteronmangel


Merkmale:

Psychisch: aggressiv, gereizt "giftig", Powerfrauen
Körperlich: Gewichtszunahme vor der Menstruation, schmerzende Brüste,
Periodenschmerzen, Erschöpfungszustände, Wallungen, Kopfschmerzen.

Therapie mit Phytohormonen

  • Wild Yams 
  • Mönchspfeffer
Bei Beginn von Wechseljahrbeschwerden zuerst Progesteronproblem und später Östrogenproblem behandeln. Bei Unsicherheit, welcher Hormonmangel herrscht, eher auf psychische Beschwerden achten.

Weitere Therapiemöglichkeiten


Therapie mit Vitalstoffen 

  • Q10 und 
  • Omega-Fettsäuren
  • Vitamin- und Mineralstoffmischung 
  • Nachtkerzenöl-Kapseln 


Zusatztherapie bei trockenen Schleimhäuten


  • Phyto-Soya Vaginalgel
  • Yams Vaginal-Gel
  • Yams Creme
  • Östrogen-Creme
  • Leinöl Kapseln 


Aromatherapie


  • Massage-Einreibung, 
  • Creme-Ölbad, 
  • Aroma-Spray
mit ätherischen Ölen von 
  • Bergamotte, 
  • Geranien, 
  • Petit Grain, 
  • Muskatellersalbei 
  • und Zypresse.


Ernährung

Genügend Eiweiss und essentielle Fettsäuren. 

Die folgenden kaltgepressten Öle zu gleichen Teilen gemischt, ergeben eine ideale Kombination, die den Körper mit allen wichtigen essentiellen Fettsäuren versorgt:

je 1 Teil 
  • Leinöl, 
  • Olivenöl und 
  • Distelöl (nur kaltgepresste, biologische Öle).

Dauer der Behandlung

Bis Sie sich wohl fühlen, bei leisesten Anzeichen einer Hormonstörung Behandlung
wiederholen.