Donnerstag, 19. November 2015

Das Immunsystem – der Hüter der Gesundheit

Im Laufe eines Jahres werden viele Anforderungen an die menschliche Abwehrkraft gestellt: 

  • Berufliche und private Belastungen, 
  • Schwankungen im körperlichen Befinden und 
  • manchmal sogar Krankheiten müssen bewältigt werden. 
Das Immunsystem spielt dabei eine entscheidende Rolle, denn es bekämpft Bakterien, Viren und Pilze, setzt sich mit Umweltschadstoffen auseinander und ist an der Wundheilung beteiligt.

Wie funktioniert das Immunsystem?


Das Immunsystem ist ein hochkomplexes und sensibles Netzwerk, das über den gesamten Organismus verteilt ist. Zum Immunsystem gehören Organe, z.B. Knochenmark, Thymus, Milz, Mandeln, Lymphknoten sowie spezielle Blutzellen. 
Die Immunabwehr besteht aus einem unspezifischen und einem spezifischen Anteil, die in ihrer Arbeitsweise eng miteinander verknüpft sind und sich gegenseitig unterstützen. Die unspezifische Abwehr ist die erste Verteidigungsfront und von Geburt an aktiv. Zwei wichtige Verteidigungswerkzeuge des unspezifischen Abwehrsystems sind die Fress- und natürlichen Killerzellen. 
Gelingt es Viren oder Bakterien in den Körper einzudringen (z. B. durch eine Wunde), werden diese Abwehrzellen aktiv. Sie identifizieren den Erreger, nehmen die fremde Zelle in sich auf und zerstören sie. Manchmal können Eindringlinge wegen ihrer geschickten Tarnung nicht sofort als gefährliche Fremdzellen erkannt werden. 
Dann kommt die spezifische, erworbene Abwehr zum Einsatz. Sie ist die maßgeschneiderte Verteidigung und entwickelt sich erst in der direkten Auseinandersetzung mit bestimmten Krankheitserregern. Die Abwehrzellen des spezifischen Immunsystems sind z.B. B- und T-Lymphozyten. B-Zellen können Erreger mit speziellen Eiweißstoffen (Antikörper) markieren und so für die Fress- und natürlichen Killerzellen kenntlich machen.
Das Immunsystem des Menschen
(Quelle: Wiki)

Das Immunsystem stärken

So komplex die Aufgaben des Immunsystems sind, so sehr ist es auf eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen, Spurenelementen angewiesen. Einzelne Zellen des Immunsystems müssen ständig „nachproduziert“ werden. Es müssen daher alle benötigten Substanzen ständig in ausreichender Menge durch die Nahrung aufgenommen werden, um das Immunsystem zu stärken.

Bedarf und Zufuhr von immunspezifischen Mikronährstoffen

Bei bestimmten Erkrankungen kann der Bedarf an Vitaminen und Spurenelementen erhöht sein. So weisen z. B. Patienten mit akuten und chronischen Erkrankungen häufig einen erhöhten Mikronährstoffbedarf auf. Dieser ist nicht immer durch die Ernährung zu decken. Zahlreiche Vitamine, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe sind für eine reibungslose Funktion des Immunsystems von Bedeutung.

Vitamine und Spurenelemente, wie

  • Vitamin C, 
  • Vitamin D, 
  • Zink, 
  • Selen, 
  • Kupfer,
  • Folsäure, 
  • Vitamin A, 
  • Vitamin B2 und 
  • Vitamin B12, 
tragen zur normalen Funktion des Immunsystems bei. 
Immunzellen müssen sich im Fall einer Aktivierung des Immunsystems schnell teilen und entwickeln. Zink hat eine Funktion bei der Zellteilung, Vitamin A hat eine Funktion bei der Zellspezialisierung. Bei Immunreaktionen können freie Radikale entstehen. Die Antioxidanzien Vitamin C,Vitamin E, Vitamin B2 sowie Zink, Selen, Kupfer und Mangan tragen zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei.
Die Mukosa (Schleimhaut) des Atemtraktes spielt eine wichtige Rolle als Barriere gegen Keime aller Art. Vitamin A, Vitamin B2, Biotin und Niacin tragen zum Erhalt der normalen Schleimhäute bei.

Tipps für das Immunsystem

  • Wer rastet, der rostet. Bewegen Sie sich! Denn körperliche Aktivität mobilisiert das Immunsystem.
  • Frische Luft aktiviert! Achten Sie darauf, täglich für eine Weile nach draußen zu gehen. Die frische Luft und die Bewegung verbessern die Durchblutung und stimulieren das Immunsystem.
  • Schlaf – die Wiege der Gesundheit. Schlafen Sie ausreichend, damit sich der Körper regenerieren kann. Für guten Schlaf und leichtes Einschlafen ist es hilfreich Stress abzubauen, z. B. durch ein entspannendes (nicht zu heißes) Bad oder die Lektüre eines guten Buches.

Dienstag, 17. November 2015

Blutdruck-Senker: Die Rote Bete



Rote Bete senkt Bluthochdruck




(Quelle: Wiki)


Blutdruck-Senker: Die Rote Bete besitzt einen hohen Nitratgehalt. 



Bei Patienten mit Bluthochdruck sorgt das Trinken des besonders nitrathaltigen Gemüsesaftes für einen deutlichen Rückgang der Werte, sagt eine Studie.


Der Verzehr von Rote Bete hat eine Blutdruck senkende Wirkung. Eine experimentelle Studie zeigt beim Konsum des Gemüses einen deutlichen Rückgang der systolischen, also der hohen Blutdruckwerte. Wegen ihres hohen Nitratgehaltes eignet sich damit die Rote Bete nach Meinung der Wissenschaftler als effektives Mittel bei Bluthochdruck.

Während der Studie tranken 15 Hypertonie-Patienten, die mit systolischen Blutdruckwerten von 140 bis 159 mm Hg noch keine Medikamente einnahmen, 250 ml eines Rote-Bete-Saftes oder Wasser. Bei den Bluthochdruck-Patienten kam es danach zu einem deutlichen Abfall der systolischen Werte um rund 12 mm Hg, wobei der Rückgang drei bis sechs Stunden nach dem Trinken des Saftes am größten war und insgesamt über 24 Stunden anhielt. Nach Auskunft der Pharmakologen wurde mit dem Saft auch der diastolische (niedrige) Blutdruckwert gesenkt.


(Quelle: Wiki)


Rote Bete gegen Bluthochdruck so wirksam wie Medikamente


Zunächst hatten die Wissenschaftler die Wirkung von Nitriten auf den Blutdruck an Ratten untersucht. Nitrite werden aus Nitraten gebildet, die mit der Nahrung aufgenommen werden. Sie sind auch in Gemüsearten wie Weißkohl und Fenchel enthalten, in großer Menge aber in Rote Bete. In seiner Wirkung, so die Forscher, könne sich Rote-Bete-Saft mit Bluthochdruck-Medikamenten messen.

Allerdings sei die klinische Aussagekraft der Studie mit lediglich 15 Probanden sehr gering, schränkten die Wissenschaftler ein. Dennoch steht auch für Experten wie Prof. Andreas Michalsen, Chefarzt des Zentrums für Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin, fest: "Täglich ein Viertelliter bis ein halber Liter Rote-Bete-Saft senkt den höheren Wert des Bluthochdrucks."

Rote-Bete-Saft senkte Blutdruck-Werte


Seine Einschätzung wird durch eine weitere Studie untermauert, die in der Zeitschrift Hypertensionerschien. Darüber berichten die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz und Kreislaufforschung (DGK) und der Bundesverband Niedergelassener Kardiologen (BNK) in einer Pressemitteilung. Für die Untersuchung an der Queen Mary University in London gewann ein Forscherteam um Vikas Kapil 68 Probanden im Alter von 18 bis 85 Jahren, deren mittlere Tages-Blutdruckwerte über 130/85 mmHg lagen. 34 von ihnen nahmen Medikamente gegen Bluthochdruck ein, die anderen 34 nicht.

Die Probanden tranken vier Wochen lang täglich 250 ml nitratreichen (entsprechend einer Tagesmenge von etwa 6 mmol Nitrat) oder – als Placebo – nitratfreien Rote-Bete-Saft. Während die Blutdruckwerte in der Placebo-Gruppe unverändert blieben, zeigten sich in der Nitratgruppe deutliche Unterschiede zu den Ausgangsdrücken. In der klinischen Messung sank der Blutdruck der Probanden unter dem Einfluss von nitrathaltigem Rote-Bete-Saft im Mittel um 7,7/2,4 mmHg.
Rote-Bete-Saft verbesserte die Gefäßfunktion

Die Nitrataufnahme führte zudem zu einer verbesserten Gefäßfunktion. Die Dehnfähigkeit der Oberarmarterie unter Spitzenfluss verbesserte sich um 1 Prozent – ein Effekt, der unter Placebo nicht festzustellen war. Und die Pulswellengeschwindigkeit verlangsamte sich um 0,59 m/s.

Den genannten Effekten liegt laut Kapil und Kollegen ein Stoffwechselweg zugrunde, der von Nitrat über Nitrit zu Stickstoff-Monoxid führt. 

Hiernach gelangt ein wesentlicher Anteil des Nitrats über die Speicheldrüsen in die Mundhöhle. Dort wird es von Bakterien zu Nitrit reduziert. 

Nach dem Schlucken des Speichels gelangt das Nitrit in den Blutkreislauf, wo es in Stickstoff-Monoxid verwandelt wird. Dadurch weiten sich die Gefäße, und der Blutdruck sinkt.

Health Benefits of Licorice Root

Health Benefits of Licorice Root



(Source: Wiki)


Licorice root, also known as sweet root, is known mostly for its use as a sweetener in candies and beverages. However, licorice root has also been used for centuries for its medicinal benefits. It’s important to note that some of these benefits are not proven by medical research. However, the overall holistic benefits of licorice root are becoming more accepted in the medical community. Licorice is available in many forms, either containing glycyrrhizin or as DGL, deglycyrrhizinated licorice.


History of Licorice Root


The early Egyptians loved licorice root and used it in tea as a cure-all concoction. Licorice was later imported to the Chinese and also became an important herb in their medicinal tradition. The word “licorice” actually refers to the root of a plant called Glycyrrhiza glabra, which is native to Europe and Asia. In fact, the plant is classified in those areas as a weed.

Here are its benefits.

Soothes Your Stomach


Stomach
Licorice root has been used to soothe gastrointestinal problems. In cases of food poisoning, stomach ulcers, and heartburn, licorice root extract can speed repair of the stomach’s lining and restore balance. This is due to the anti-inflammatory and immune-boosting properties of glycyrrhizic acid. Studies claim that glycyrrhic acid can suppress the toxic bacteria H. pylori, and can even prevent it from growing in the gut. However, research also shows that patients suffering from peptic ulcer disease, heartburn, and gastritis have improved symptoms when taking DGL. DGL is the safer form of licorice and is able to be taken over the long term if needed.


Cleanses Your Respiratory System


Lungs


Licorice is also recommended to treat respiratory problems. Taking licorice as an oral supplement can help the production of healthy mucus. Although increasing phlegm production seems counterintuitive to a healthy bronchial system, the opposite is actually true. The production of clean, healthy phlegm keeps the respiratory system functioning without old, sticky mucus clogging it up.



Reduces Stress

Stress



Over time, stress can leave the adrenal gland exhausted by the constant work of producing adrenaline and cortisol. The adrenal gland can get relief with the support of licorice supplements. The adrenal gland can be stimulated and balanced by licorice root extract, which promotes a healthy level of cortisol within the body.


Assists Cancer Treatment

Cancer


Some studies say licorice root can potentially aid the treatment of breast and prostate cancers. It’s already being incorporated into some Chinese practices for cancer treatment. The FDA has yet to approve such treatment methods in the United States, but, according to the American Cancer Society, research is ongoing.



Protects Your Skin and Teeth

Teeth and Skin



Topical gels including licorice are recommended for the treatment of eczema. Licorice is often used as a successful dermatological treatment due to its antibacterial properties. Along that line of reasoning, holistic health practitioners often suggest applying licorice treatment to the site of tooth decay to kill bacteria.



Dosage and Forms


Liquid Extract


Licorice extract is the most commonly found form of licorice. Used as a commercial sweetener in candies and beverages, licorice extract consumption by an individual should not exceed 30 mg/ml glycyrrhizic acid. Ingesting more could produce unwanted side effects, as warned by the World Health Organization (WHO).

Powder


Licorice powder can be purchased by the ounce at health food stores and online specialty retailers. It can be combined with a gel base to create a topical ointment that clears the skin. In its powder form, licorice is especially helpful in the treatment of eczema and acne. The powder can also be poured into vegetable capsules and ingested orally. Always remember that the recommended dosage of licorice root is less than 75 milligrams per day, according to the WHO guidelines.

Tea


Licorice plant leaves, dried and crushed into a tea leaf form, have become a popular herbal tea. These teas can be purchased at supermarkets and health food stores. They are used to promote digestive, respiratory, and adrenal gland health. When you see herbal teas that are cited as aids for “bronchial wellness” and “cleanse and detox,” they usually contain forms of licorice. The popular throat remedy known as “Throat Coat” tea is a combination of marshmallow root, licorice root, and elm bark. It is not recommended that individuals ingest more than 8 ounces of licorice tea daily.

DGL


DGL is licorice with the glycyrrhizin removed, which reduces your risk of consuming licorice. DGL should contain no more than 2 percent glycyrrhizin and is recommended for gastrointestinal symptoms, as long-term intake may be needed. DGL is available in chewable tablets, capsules, tea, and powder. Consume no more than 5 grams of DGL daily.


Possible Side Effects


Too much licorice root extract can lead to low levels of potassium in the body, which causes muscle weakness. This condition is called hypokalemia.

Fluid retention and metabolism abnormalities have occurred in studies where subjects ingested too much licorice root in a two-week period.

High blood pressure and heartbeat irregularity are negative side effects that can result from consuming too much licorice. While many modern licorice-flavored products simply mimic the natural flavors of licorice, some continue to use the original recipes that include glycyrrhizic acid. Children as young as 10 years old have been hospitalized as a result of hypertension when too much licorice was ingested.


Women that are pregnant or breast-feeding are advised by the FDA to avoid licorice in all forms altogether. Individuals with hypertension should also avoid licorice root.

Wenn die Atmung streikt (chronisch obstruktive Lungenerkrankung)


Chronisch obstruktive Lungenerkrankung und Vitalstoffe



(Quelle; Wiki)


Was ist COPD (chronic obstructive pulmonary disease)?



Die COPD hat ihre Namensfindung im englischsprachigen Raum und bezeichnet schwere Erkrankungen der Lunge, die laut Schulmedizin mit nicht mehr umkehrbaren Verengungen der Atemwege einhergehen. Im deutschsprachigen Raum fasst man die chronisch obstruktive Bronchitis und das Lungenemphysem unter dem Begriff COPD zusammen. Im Volksmund spricht man auch von einer Raucherlunge.

Während beim Lungenemphysem die winzigen Luftbläschen (Alveolen) in der Lunge betroffen sind und es hier zu einer chronischen Überblähung mit nicht mehr ausatembarer Luft kommt, ist die chronisch obstruktive Bronchitis primär durch eine dauerhafte Entzündung der Atemwege gekennzeichnet. 

Beiden gemeinsam ist, dass der zerstörende Prozess weiterläuft und letztendlich bis zur völligen Invalidität und einer erhöhten Sterblichkeit führen kann. Die Lebensqualität kann schon in Frühstadien deutlich eingeschränkt sein. Häufige Symptome sind Auswurf, Husten und Atemnot. 


(Quelle Wiki)


Die COPD betrifft in Deutschland laut offiziellen Zahlen fast sechs Millionen Menschen. Die Dunkelziffer mit eingerechnet, betrifft dieses Krankheitsbild circa 10% der deutschen Gesamtbevölkerung. So geht die WHO völlig zu recht davon aus, dass die COPD im Jahr 2020 weltweit die dritthäufigste Todesursache sein wird. Umso unverständlicher ist es, dass die Forschung auf diesem Gebiet um Jahre hinterher hinkt. Selbst wenn man jetzt versucht, dieses Defizit auszugleichen, wird es definitiv Jahre dauern, die Vernachlässigungen aufzuholen.

Erst recht ist die schulmedizinische Therapie im Anfangsstadium der Krankheit schlecht erforscht. Und dass, obwohl gerade zu Beginn der Erkrankung deutliche Erfolge erzielt werden könnten. 

Denn in dieser Zeitspanne durchläuft die Lunge charakteristische Veränderungen, die sowohl auf eine medikamentöse Therapie, als auch auf Naturstoffe gut ansprechen würden. 

Die Crux an der Sache ist, dass die COPD einen schleichenden Prozess darstellt und von den Betroffenen oft erst in einem fortgeschrittenen Stadium wahrgenommen oder ernst genommen wird.


Es gibt eine Reihe von verschiedenen Medikamenten, die von der Schulmedizin verordnet werden können, um die Atmung zu erleichtern. Dazu gehören Bronchodilatatoren (Substanzen, die die Bronchien erweitern) und Kortison

Leider handelt es sich hierbei (wie auch sonst?) nur um eine rein symptomatische Therapie, so dass sie konsequent durch Naturstoffe unterstützt werden sollte.

Generell rät man COPD-Patienten auch, die angebotenen Impfungen gegen Grippe und Lungenentzündung wahrzunehmen, um Verschlechterungen vorzubeugen. Hier muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er dieses Angebot wahrnimmt oder nicht.

Verschlechterung vermeiden


Die Exazerbation (deutliche und akute Verschlechterung des Krankheitsbildes) stellt sich als große Unbekannte dar. Die Verschlechterung der Abwehrleistung ist ein häufiger Begleiter der COPD und macht Erkrankte anfälliger für erregerspezifische Infektionen der Atemwege. Es gibt keine allgemeingültigen Regeln, unter denen eine Exazerbation erwartet werden kann.


Vielmehr trifft es die Betroffenen wie aus heiterem Himmel und kann lebensbedrohende Ausmaße annehmen. Deshalb gilt es, durch geeignete Maßnahme zu versuchen, einer Exazerbation vorzubeugen.


Die Vitamine A, C und E sollten hierbei langfristig eingenommen werden, da bei Untersuchungen festgestellt wurde, dass bei Exazerbationen ein Mangel an diesen Vitalstoffen eklatant ist.

Wobei nicht eindeutig geklärt werden kann, ob die Exazerbation durch den Mangel an Vitalstoffen mit ausgelöst wird oder der Mangel durch die Verschlechterung der Grunderkrankung selbst verursacht wird. Ebenfalls lohnt es sich über die Einnahme von Zink nachzudenken, da es sinnvoll das Immunsystem unterstützen kann.

Weit verbreitete Ignoranz 


Obwohl mittlerweile bekannt ist, dass nicht nur das inhalative Zigarettenrauchen eine COPD verursachen kann, wird auf andere Ursachen so gut wie nicht eingegangen.

Immerhin haben fast 40% der COPD-Patienten nie geraucht! Trotzdem herrscht dieses Dogma über alles andere, wobei in Bezug auf den Patienten wohl eher Pragmatismus als Dogmatismus angebracht wäre. 

Natürlich nur unter dem Grundsatz „Nihil nocere“ (nicht zum Schaden des Patienten).


Hierzu bedarf es jedoch einer ganzheitlichen und umfassenden Sichtweise, die durch die klassische Medizin nicht erfüllt werden kann. Denn diese sieht die COPD nach wie vor als ein rein lokales Problem des Körpers an, wobei die häufig gleichzeitig auftretenden Störungen im vegetativen Nervensystem meist gänzlich vernachlässigt werden.

Noch schlimmer ist die Ignoranz der „freien Radikalen“, die sich massiv im Bereich der Atemwege austoben und dort kapitale Schäden anrichten. Diese dürfen mit Recht als federführend angesehen werden.
Noch vehementer als im Bereich der klassischen Krebsheilkunde wird in der Lungenheilkunde der Einsatz von Vitalstoffen, respektive Naturstoffen abgelehnt.

Patienten, die sich dafür interessieren, werden deutlich in Ihre Schranken gewiesen. Hier wird die Verletzlichkeit und Hilflosigkeit eines Betroffenen offenbar.


Da stellt sich die Frage, warum ist das so? Vitalstoffe sind doch gerade deshalb so interessant für chronisch kranke Menschen, weil sie so gut wie nebenwirkungsfrei sind. Wobei es der konventionellen Medizin sicherlich gut tun würde, unvoreingenommen diese Alternativen zu prüfen. Dass dies im englischsprachigen Raum bereits passiert, zeigt die Flut von durchgeführten und zum großen Teil positiv bewerteten Studien, die bei uns kaum Beachtung finden.

Natürlich gehört mehr dazu, als nur Vitalstoffe einzunehmen, vielmehr muss ein

Umdenkungsprozess stattfinden und dann von dem Betroffenen auch umgesetzt werden. Einfach nur eine „Vitaminpille“ einzunehmen, dadurch den Schalter in Richtung Gesundheit umzulegen, reicht nicht aus.

Wie können Betroffene das Krankheitsbild der COPD positiv beeinflussen?
Generell muss gesagt werden, dass eine alleinige Ernährungsumstellung nicht ausreicht, um deutliche Verbesserungen im Beschwerdebild zu erreichen. Dennoch ist sie die Basis für den Erfolg. Wobei eine mediterrane Ernährungsweise den größten Nutzen nach sich zieht.
Vermieden werden müssen Lebensmittel, die nitrathaltig sind. Hierzu zählen zum Beispiel Wurst, Schinken und Mortadella. Diese würden einen deutlichen Anstieg der freien Radikalen bewirken.
Unser Körper als komplexer Organismus hat durchaus die Fähigkeit sich selbst zu heilen, wenn wir denn auf ihn hören und entsprechend reagieren. Der erste Schritt einer natürlichen Heilung besteht darin, sicherzustellen, dass der Körper optimal mit Nährstoffen wie Vitaminen, Mineralstoffen, Aminosäuren, Enzymen, sekundären Pflanzenstoffen und so weiter, versorgt ist.

Vtialstoffe


Omega-3-Fettsäuren

Da die COPD durch entzündliche Prozesse aufrecht erhalten wird, können natürliche Entzündungshemmer eingesetzt werden. Zu diesen zählen die Omega-3-Fettsäuren, deren anti-entzündliche Wirkung die Zellen bei der Energieerzeugung vor oxidativen Schäden schützen kann. Hierdurch kommt es zu einer verbesserten Sauerstoffausnutzung in den Atemwegen. Gleichfalls konnte in einer Studie mit Omega-3-Fettsäuren ein Rückgang der Entzündungsparameter und eine Verbesserung der Atemnot festgestellt werden. Die natürlichen antientzündlichen Eigenschaften der Omega-3-Fettsäuren können durch Lebensmittel wie Kaltwasserfische, Walnüsse und Leinsamen unterstützt werden.
Co-Enzym Q10 bei Lungenerkrankungen
Laut einer Studie von Fujimoto et al an Patienten mit Chronisch obstruktiver Lungenerkrankung bzw. Idiopathischer Lungenfibrose weisen diese Patienten einen gesenkten Q10-Spiegel auf. Die Patienten leiden u.a. an Atemproblemen und schweren Beinen. Nach einer Einnahme von 90mg Q10 pro Tag normalisierte sich der Q10-Plasmaspiegel und die körperliche Belastbarkeit der Patienten stieg signifikant an!

Reservatol


Weinkennern dürfte der Naturstoff Resveratrol schon lange ein Begriff sein und seine entzündungs-hemmende Wirkung ist vielen bekannt. Resveratrol ist eine natürlich vorkommende Verbindung in einer Vielzahl von Pflanzen, vor allem in roten Trauben. 

Hier dient es in erster Linie als Schutz vor Parasiten und anderen Mikroben, die der Pflanze Schaden zufügen könnten. Auf den menschlichen Körper übertragen und als Vitalstoff eingenommen, reduziert Resveratrol die entzündlichen Prozesse in den Atemwegen, verringert dadurch die abnorme Menge an Schleim, schützt das Epithelgewebe der Bronchien und sorgt für ein erleichtertes Abhusten.
Resveratrol versteht sich als ein Radikalefänger der Extraklasse. Normalerweise werden freie Radikale durch Verbindungen, die als Antioxidantien bekannt sind eliminiert. Antioxidantien binden freie Radikale an sich und neutralisieren sie dadurch. Hierdurch werden Gewebeschädigungen, die den ganzen Körper betreffen können, verhindert. 
Da bei COPD-Patienten die freien Radikalen durch die entzündlichen Prozesse und schlimmstenfalls durch weiteres Rauchen in hohem Maße aufrecht erhalten werden, ist das körpereigene Antioxidations-System schnell erschöpft. 
Erschwerend ist die Tatsache, dass eine antioxidative Ernährung mit viel Obst und Gemüse in den meisten Fällen nicht durchgeführt wird.
Auch der Gedanke, Resveratrol über den Verzehr von Rotwein auszugleichen, mag den einen oder anderen sicherlich reizen. Aber die Verbesserung einer Atemwegserkrankung zu Lasten einer dann entstehenden Leberzirrhose ist indiskutabel.

Curcumin


Curcumin ist ein natürlich vorkommender Wirkstoff, der aus der Heilpflanze Curcuma longa isoliert wird und zum Beispiel dem Currypulver seine charakteristische Färbung verleiht. Es hat sich gezeigt, dass Curcumin mehrere pharmakologische Eigenschaften besitzt. Hierzu zählen unter anderem eine antientzündliche-, eine antioxidative- und eine Anti-Krebs-Wirkung. Speziell bei der COPD ist Curcumin in der Lage, verschiedene Signalwege der entzündlichen Prozesse in der Lunge zu hemmen.

Curcumin sollte bei Verträglichkeit über einen längeren Zeitraum verzehrt werden.

Methylsulfonylmethan (MSM) oder Schwefel 



Methylsulfonylmethan (MSM) oder Schwefel ist eine natürlich vorkommende Schwefelverbindung. Diese hat nichts mit dem für uns gefährlichen Schwefeldioxid zu tun und ist als Nahrungsergänzungsmittel von unschätzbarem Wert. Es hemmt die Histaminbildung und schützt so vor allergischen Reaktionen. Im englischsprachigen Raum wird MSM mit Erfolg bei Lungenkrankheiten wie COPD, Atemnot und Zystenbildung der Lunge eingesetzt. MSM kann als Lungenreiniger par excellence gesehen werden.


Fest steht, dass eine Vielzahl von entzündlichen Prozessen und die starke Anflutung mit freien Radikalen in der Pathogenese der COPD eine bedeutende Rolle spielen. Nur so ist erklärbar, dass die therapeutische Gabe von mehreren Antioxidantien bei der Behandlung der COPD eine zum Teil durchschlagende Wirkung haben kann. Insgesamt gibt es über 30 spezielle Vitalstoffe, die ihre besondere Wirkung bei der COPD entfalten.

Für Menschen die unter dem Krankheitsbild der COPD leiden, kann es somit nur von Vorteil sein, wenn sie täglich alle Nährstoffe ergänzen, die vom Körper verwendet und verbraucht werden, um die entzündlichen Prozesse und den Überschuss an freien Radikalen abzubauen. Letztendlich ist es nur eine Frage der persönlichen Einstellung, ob Betroffene die schulmedizinische Medikation bei der COPD durch Vitalstoffe unterstützen wollen oder nicht. Wie hat Paracelsus es seinerzeit so treffend formuliert: „Wenn ihr nicht bereit seid euch zu ändern, kann euch nicht geholfen werden.“

Tipps zur Verlangsamung des Krankheitsentwicklung


Wenn Sie rauchen ist jetzt der perfekte Zeitpunkt mit dem Rauchen aufzuhören. Dies ist das Wichtigste, das Sie für Ihre Gesundheit jetzt und sofort tun können. Genauso wichtig ist es, Passivrauchen in jeder Form zu vermeiden.

Vermeiden Sie andere Reizstoffe wie Farben und Lacke, Rauch oder Rauchbildung in jeglicher Form, Staub, Luftschadstoffe und Duftstoffe. Ihr angegriffenes Atmungssystem wird es Ihnen danken.

Lernen Sie verschiedene Atemtechniken kennen, üben Sie diese hinreichend, so dass Sie die Techniken im Notfall anwenden können.

Halten Sie es nicht wie Winston Churchill. Machen Sie Ausdauersport, in einer für Sie gut verträglichen Form. Nutzen Sie wenn möglich eine Lungensportgruppe. Hier haben Sie eine optimale Betreuung.

Achten Sie auf eine ausgewogene und vitalstoffreiche Ernährung.

Regulieren Sie, wenn noch nicht geschehen, Ihren Säure-Basen-Haushalt. Ein Übermaß an Säuren ist äußerst belastend für die Atemwege.

Vermeiden Sie Infektionen der Atemwege, so gut es geht! Schützen Sie sich vor Erkältungen und Grippe, indem Sie eine peinliche Hygiene betreiben. Scheuen Sie sich nicht, bei Menschenansammlungen und in öffentlichen Verkehrsmitteln einen Mundschutz zu tragen. Vermeiden Sie kalte Luft. Einen Schal leicht über die Nase und den Mund gelegt, erwärmt die kalte Luft, bevor diese die Lunge erreicht.

Trinken Sie viel Wasser, um den Schleim flüssig zu halten!



Ich wünsche Ihnen das Bewusstsein, Ihre Atmung richtig wahrzunehmen und dadurch zu erkennen, dass sie gehegt und gepflegt werden sollte wie ein Schatz, denn Atem ist Leben.




Donnerstag, 12. November 2015

Fermentierte schwarze Sojabohnen: Wie wird's gemacht?

Fermentierte schwarze Sojabohnen 

Bekannt als Douchi in China, Taosi in den Philippinen und Taucho in Indonesien  



(Quelle: Wiki)

Fermentierte schwarze Sojabohnen werden als Douchi oder Tausi bezeichnet. Douchi wird durch die Vergärung und das Salzen von gedämpften Sojabohnen hergestellt und als Würzmittel für Suppen, Eintöpfe und Salate verwendet.

Wie man schwarze Bohnen gärt, in 7 Schritten zum Ziel


Das Ausgangsmaterial für die Herstellung dieser "schwarzen Bohnen" sind normale Sojabohnen, die durch Fermentierung schwarz werden.


In allen Ländern werden die Bohnen gekocht, in einem Korb (bistay auf den Philippinen) getrocknet und dann in Salzlake aufbewahrt.  


Für die Fermentierung wird ein Schimmelpilz verwendet. 
Die am häufigst verwendete Sorte heisst Aspergillus oryzae. Sake Brauer verwenden diesen Pilz ebenso. Er wird Koji genannt und ist auch eine Zutat für die Herstellung von Miso und Sojasauce. 

Was Sie dazu benötigen:
Sojabohnen
Sieb
Siebschüssel
Große Schüssel
Stieltopf
Luftdichte Gläser


Salzlösung (18-22% Salzwasser)
Reiskleie 

flacher Bambuskorb (bistay)
Weizenmehl
großer Löffel
Schimmelpilz Aspergillus Oryzae
 (Koji), erhältlich in japanischen Fachläden oder online
Teelöffel
Waage 

Messbecher 


Vorgehen für die Fermentierung


  • Sojabohnen in ein Sieb geben und mehrmals mit Wasser waschen. 
  • Gewaschene Sojabohnen in eine großen Schüssel geben.
  • Die Schüssel soweit mit Wasser füllen, bis die Sojabohnen bedeckt sind und die Bohnen über Nacht einweichen lassen.
  • Das Wasser abschütten und die Bohnen in einen Kochtopf geben. 
  • Die Bohnen im zugedeckten Kochtopf mit ausreichend Wasser solang kochen, bis sie weich sind.
  • Die Bohnen in eine Siebschüssel oder einen flachen Korb abgiessen.
  • Danach die Bohnen in der Sonne für 30 Minuten oder im Schatten für eine Stunde trocknen lassen.
  • Die trockenen Bohnen mit Weizenmehl bestreuen und danach das Weizenmehl durch Schütteln der Siebschüssel oder des Korbes gut unter die Bohnen mischen, so dass die Bohnen mit Mehl beschichtet werden.
  • Verwenden Sie gerade soviel Mehl, dass die Bohnen leicht beschichtet werden.
  • Fügen Sie einen Teelöffel Aspergillus oryzae für jeweils drei Kilogramm Bohnen dazu.
  • Das Gewicht der Bohnen können Sie mit einer Küchenwaage bestimmen.
  • Mit einem Löffel den Pilz und die Bohnen gründlich mischen.
  • Breiten Sie die Bohnen in einem flachen Gefäss aus. Die Schicht sollte maximal 3 - 6 cm hoch sein.
  • Bedecken Sie die Bohnen mit einem Tuch und lassen Sie diese drei bis vier Tage abgedeckt stehen.
  • Füllen Sie die Bohnen in die luftdichten Gläser und fügen Sie die Salzlösung dazu. Verwenden zwei Liter Salzlösung pro Kilogramm Bohnen.
  • Gläser zudecken und an einem schattigen Ort aufbewahren. 


Rezept


Doppelt gegartes Fleisch, Hui guo rou - Sichuan

Zutaten für 4 Personen:


1 Tasse Grüne Knoblauchsprossen gehackt
1 Teelöffel Sojasauce
1 Teelöffel Sojabohnenmus; (****)
30 dag Schweinekeule (*)
0.5 Teelöffel Douchi; gegorene Bohnen (**)
1 Esslöffel Schweineschmalz
1 Teelöffel Süsse Bohnenpaste; (***)
Nach Geschmack etwas mehr


Zubereitung

In einem Kochtopf Leitungswasser heiß machen und das gesäuberte Fleisch dadrin am Herd kochen, bis die Schweineschwarte weich und das Fleisch gabelgar ist. Herausnehmen, mit der Flüssigkeit abschrecken lassen und in 3 mm schmale Scheibchen von 4 mal 5 cm Grösse zerkleinern. Sojabohnenmus und gegorene Bohnen zerdrücken.

In einem Wok das Schmalz heiß machen und die Fleischscheiben kurz dadrin brutzeln, bis sich die Ränder nach oben wölben. Sojabohnenmus ergänzen und kurz weiterbraten, bis das Fleisch Farbe annimmt.

Bohnenpaste, Sojasauce, gegorene Bohnen und Salz dazugeben. Zuletzt Knofel beigeben und kurz mitbraten. Heiss auf den Tisch hinstellen.

(*) Das Fleisch sollte fett sein, da magere Teile zu kross werden.

(**) Douchi, gegorene Sojabohnen: gedämpfte, gegorene, meist gesalzene Sojabohnen sind ein beliebtes Gewürz. Es wurde vor mehr als tausend Jahren zur Zeit der Noerdlichen Wei-Dynastie häufiger verwendet als Sojasauce. Die Bohnen werden zu Anfang gedämpft, bis sie weich sind. Dann breitet man sie aus und lässt sie bei Raumtemperatur liegen, bis sie von natürlichen Schimmelpilzen überzogen sind. Wenn die Bohnen einen bestimmten Farbton angenommen verfügen, werden sie mit Salz, Alkohol und fermentiertem Langkornreis versetzt und gären unter Luftabschluss ein Jahr weiter.

(***) Tianmianjiang, süsse Bohnenpaste: rötlichbraune Paste mit süsslichem Wohlgeschmack aus vergorenem Sojabohnenmehl und Leitungswasser.

(****) Jiangyou, Sojabohnenmus: Gärprodukt aus Sojabohnen, dicken Bohnen und Erbsen. Sie werden eingeweicht, gedämpft, gekocht und dann mit Mehl vermixt. In einem Holz- oder evtl. Bambusgefaess gären sie vier bis seihen Tage. Darauf füllt man sie unter Beigabe von Salzwasser in ein Tongefäss um und lässt sie vier bis seihen Monate in der Sonne ziehen. Das fertige Bohnenmus hat eine rötlichbraune Farbe und gibt bei dem Ausbraten einen würzigen Beigeschmack.




Apsergillus Oryzae


Aspergillus oryzae ist ein Schimmelpilz, der zum Beispiel bei der Gewinnung von Sojasauce aus Soja verwendet wird. Er enthält Enzyme, die zur Förderung der Verdauung bei Verdauungsbeschwerden eingenommen werden. Tilactase ist ein Enzym aus Aspergillus oryzae, das bei Lactoseintoleranz angewendet wird.

Mittwoch, 11. November 2015

Was Radieschen für Ihre Gesundheit tun können

Radieschen



(Quelle; Wiki)


Radieschen (Raphanus sativus) haben mit ihrem scharfen, pfeffrigen Geschmack die Herzen der Vegetarier längst erobert. Mit jedem Bissen wird im Radieschen ein Senföl freigesetzt, das aus den Senfölglycosiden entsteht, die die Pflanze enthält und ihr den typischen Geschmack verleiht.

Diese Wurzelknolle aus der Familie der Kreuzblütengewächse gehört zu den Rettichen und es gibt sie in vielen Formen, Größen und Farben. Bei uns sehen sie außen rot bis weinrot aus und sind etwa 4 cm dick. Der ursprüngliche Rettich war schwarz. Andere Sorten kommen in pink, dunkelgrau, lila, zweifarbig grün, weiß und gelb vor.

Der Rettich ist weit gereist und in alten, historischen, chinesischen Aufzeichnungen wird er bereits 2700 v. Chr. erwähnt, wo er in Ägypten noch vor dem Bau der Pyramiden kultiviert wurde. Griechen und Römer mochten ihn so groß, wie sie wuchsen und servierten ihn mit Honig und Essig. Kolonisten brachten den Rettichsamen mit in die Neue Welt und so wurden Radieschen ab dem 15. Jahrhundert auch in Europa kultiviert, aber auch in Mexiko und Puerto Rico.

In Großbritannien fanden Radieschen als Arzneimittel, sowie auch kulinarisch Verwendung. In der Regel verabreichte man sie bei Nierensteinen, schlechter Haut und Darm-Würmern.

Radieschen werden heute bei uns gern in Gärten angebaut und können das ganze Jahr bis zum ersten leichten Frost hin geerntet werden. Sie sollten sie nicht zu groß wachsen lassen, da sie sonst schnell holzig oder hohl werden. Das muss man auch beim Kauf beachten. Frische Radieschen erkennt man daran, dass sie fest und knackig beim Hineinbeißen sind und nicht schrumpelig und schlaff. 
Wollen sie Radieschen im Kühlschrank aufbewahren, entfernen Sie das Grün und geben sie die Knollen auf ein Küchenpapier in einen geschlossenen Behälter. 
Dies optimiert die Feuchtigkeit aus dem Rest des Radieschens und hilft, sie für etwa eine Woche frisch zu halten. Das junge Grün kann man auch in der Küche verwenden. In Scheiben geschnitten, machen sich Radieschen gut zu Sandwiches und Salaten.

Wirkung von Radieschen auf die Gesundheit


Radieschen sind eine sehr gute Quelle für
Vitamin C. In 100 g Radieschen sind 25% der empfohlenen Tagesmenge enthalten. Das hilft, Gewebe und Blutgefäße wieder aufzubauen und Knochen und Zähne stark zu erhalten. Vitamin-C bekämpft Krankheiten und beschützt die Zellen vor einem Ansturm von zerstörerischen freien Radikalen. Dies bewirken Elektrolyte und die natürliche antioxidative Wirkung. Somit wird die Immunität des Körpers gesteigert, die hilft, alle Arten von Krankheiten, darunter Krebs, Herzerkrankungen und Schlaganfall zu bekämpfen. 
  • Folsäure, 
  • Ballaststoffe, 
  • Riboflavin und 
  • Kalium, sowie reichliche Mengen an 
  • Kupfer, 
  • Vitamin B6, 
  • Magnesium, 
  • Mangan, 
  • Calcium 

und andere Nährstoffe der Radieschen unterstützen Ihre Gesundheit. 


Es ist wohl keine Überraschung, dass die in Radieschen enthaltenen Ballaststoffe, als unverdauliche Kohlenhydrate bekannt sind. Das hält Ihr Verdauungssystem in Ordnung und hilft auch bei der Aufrechterhaltung eines gesunden Körpergewichts.
Radieschen sorgen auch für die Reinigung der Nieren und Harnwege und bringen Linderung bei einer Entzündung. Sie haben antibakterielle, antimykotische und entgiftende Eigenschaften und enthalten Verbindungen, die Hautausschläge beruhigen und bei Trockenheit und anderen Hauterkrankungen hilfreich sind. Radieschen können auch den Blutdruck regulieren. 
Sie verhindern Erkrankungen der Atemwege, wie Asthma oder Bronchitis und wirken entlastend. Radieschen können bei der Entfernung von Bilirubin helfen, einem Zustand, der sich durch einen Gelbstich in der Haut, in Schleimhäuten oder Augen bemerkbar macht, der oft bei Neugeborenen vorkommt. Diese Art der Gelbsucht entsteht, wenn Bilirubin sich in der Galle schneller als in der Leber aufbaut und in die Körperbahn durchbrechen kann. Desweiteren enthalten Radieschen ein Entgiftungsmittel namens Indole, sowie die Flavonoide Zeaxanthin, Lutein und Beta-Carotin.

Auch verhindern die positiven Eigenschaften in Radieschen, roten Blutkörperchen Schäden zuzufügen, indem sie frischen Sauerstoff in Ihr Blut transportieren. Eine wichtige antioxidative Substanz namens Sulforaphan hat sich im Kampf gegen Prostata-, Dickdarm-, Brust-, Eierstock- und andere Krebsarten bewährt.


Nährstofftabelle

Eine Portion (100 g) Radieschen enthält:
Kalorien16
Kohlenhydrate3 g
Eiweiß1 g
Zucker2 g
Ballaststoffe2 g





Gesundes Rezept: Radieschensalat


·         2 Tassen             Zucker-Erbsen, geputzt und halbiert
·         3 Tassen             gelbe Wachsbohnen, in Stücke geschnitten
·         3 El.                     Limettensaft
·         2 El.                     extra-natives Olivenöl
·         ½ Tasse               frischer Koriander, gehackt
·         ¼ Tl.                   Salz oder nach Geschmack/ frisch gemahlener Pfeffer
·         1 Bund               (ca. 10 Stück) Radieschen, geputzt und in dünne Scheiben geschnitten
Zubereitung:

1. Erbsen in kochendes Wasser geben, bis sie knusprig-zart sind, ca.4 bis 5 min., dann auf ein Papiertuch aufs Backblech legen.
2. Wachsbohnen ebenfalls kochen bis sie knusprig-zart sind, ca. 5 Minuten. Zu den Erbsen legen. Ca. 20 Minuten abkühlen lassen.
3. Limettensaft, Öl, Koriander, Salz und Pfeffer in eine großen Schüssel geben. Radieschen, Erbsen und Bohnen; dazu tun. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Gut gekühlt servieren.

Studien über Radieschen


Eine Studie berichtet, dass im Vergleich zu anderen Kreuzblütlern, die spanischen, schwarzen Radieschen viermal mehr Glucosinolate enthalten als geglaubt und die Entgiftung verbessern können. In klinischen Tests zeigten sie eine größere Fähigkeit, Enzyme zu entgiften und Toxine im Knochenmark schneller zu reduzieren. Die Wissenschaftler folgerten, dass die Befunde die Hypothese unterstützen, dass in spanischen schwarzen Radieschen Glucosinolate enthalten sind, die eine gute Schutzmaßnahme gegen akute Toxizität sind.

Die Wissenschaftler bewerteten die chemopräventive Wirksamkeit der Rettichpflanzen (Raphanus sativus L), einschließlich der Wurzel, Stängel und Blätter. Sie untersuchten die molekularen Mechanismen, die zu Wachstum, Verhalten und induzierten Zelltod von menschlichen Krebszelllinien führen.
Die Wurzelknollen zeigten eine signifikante Hemmung des Zellwachstums und des induzierten Zelltods, der die Annahme unterstützt, dass Radieschen ein Potenzial an chemopräventiver Wirksamkeit haben und Fähigkeiten besitzen, die sich in einigen Krebszelllinien begründen.

Zusammenfassung


Radieschen sind auf der ganzen Welct ein beliebtes Gemüse. Sie enthalten große Mengen an Vitamin C und einige andere Vitamine und Mineralstoffe und ein paar nicht so bekannte sekundäre Pflanzenstoffe, wie Indole, die entgiften. Weiter findet man die starken antioxidativen Flavonoide Zeaxanthin, Lutein und Beta-Carotin. Radieschen enthalten auch eine wichtige antioxidative Substanz namens Sulforaphan, einem bewährten Mittel gegen Krebs. Sie entfernen Bilirubin von der Leber und verhindern Gelbsucht und haben andere wichtige Aufgaben, wie die Reinigung der Nieren-und Harnwege, die Regulierung des Blutdrucks und sie verhindern Erkrankungen der Atemwege wie Asthma oder Bronchitis.

Ein paar Radieschen in Scheiben geschnitten unter einen Salat gemischt – schon haben Sie wichtige Mineralien und Vitamine, die Ihrer Gesundheit nützen.