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Mittwoch, 2. August 2017

Geißraute: Appetitzügler

Geißraute: Appetitzügler "Herba Galegae" hilft beim Abnehmen

Gegen Übergewicht ist ein wirksames Kraut gewachsen: Herba Galegae, die Geißraute. Herba Galegae wächst natürlich als 50-90 Zentimeter hohe Staude auf feuchten Wiesen in Südeuropa und in Vorderasien.
Aufgrund der vielen positiven Wirkungen der Geißraute wird es heutzutage aber auch zunehmend für medizinische Zwecke angebaut.
Das Kraut der Geißraute enthält als Hauptwirkstoff das Galegin, wie auch der lateinische Name Galegae schon bezeichnet. Galegin ist das erste Glukokinin, das aus einer Pflanze isoliert werden konnte.
Es hat einen Insulin sparenden Effekt und bewirkt über den Nervus Vagus eine anhaltende Blutzuckersenkung sowie eine Verminderung der Harnzuckerausscheidung. Ein hoher Insulinspiegel verhindert den Abbau von Fettreserven, begünstigt den Aufbau von neuem und steigert so den Appetit. Genau diesem Problem wirkt das Galegin entgegen.


(Quelle: Wiki)

Geißraute: Galegin dämpft spürbar den Appetit


Die Bitterstoffe in der Heilpflanze Herba Galegae dämpfen zusätzlich auf natürliche Weise das Hungergefühl und aktivieren darüber hinaus den Stoffwechsel und die Verdauung. Geißraute erhalten Sie in Apotheken als Teekraut zur Zubereitung eines Teeaufgusses.
Nehmen Sie pro Tasse 1 gehäuften Teelöffel Geißrautenkraut und übergießen es mit heißem Wasser. Etwa 5 Minuten ziehen lassen und in kleinen Schlucken trinken.
Ärzte empfehlen, die erste Tasse bereits morgens vor dem Frühstück zu trinken, danach jeweils eine Tasse vor den Mahlzeiten.
Den Geißrautentee gibt es in Apotheken auch in Kapselform. Die Kapseln sind zwar bequem für unterwegs oder im Büro, aber leider viel zu teuer!


Herba Galegae: Der besondere Schlankheits-Tee

Wenn Sie ohnehin gerne Tee trinken, dann bereiten Sie sich doch einen wohlschmeckenden Kräutertee zu: Mischen Sie einfach Ihren Lieblingstee, vielleicht Rooibos-Vanille, mit der entsprechenden Menge Geißrautenkraut und trinken Sie diesen Tee über den Tag verteilt.
Aufgrund seiner Blutzucker senkenden Wirkung dämpft der Tee wirksam Heißhungergefühle, besonders auf süße Naschereien. Mit Rooibos-Vanille gemixt ergibt sich sogar ein super-leckerer Appetitzügler. Probieren lohnt sich.
Falls Sie an weiteren Tipps von mir zum Abnehmen interessiert sind, finden Sie unterhalb des Artikels auch einer meiner Bücher zu diesem Thema.
Viel Erfolg beim Anwenden von Herba Galegae / Greißraute zum Abnehmen!

Freitag, 18. November 2016

Konjak-Wurzel als Appetitzügler

Konjak (Shirataki)






Die Pflanze, aus der das Konjakpulver gewonnen wird, wächst in Asien und wird lateinisch „Amorphophallus Konjac“ und deutsch „Teufelszunge“ genannt. Ihre Knolle ist die Konjakwurzel und diese wird pulverisiert in Japan schon seit über 1500 Jahren zu Heilzwecken genutzt. 

Die Konjakwurzel hat eine noch geringere Kalorienanzahl als eine Salatgurke, weswegen Lebensmittel, die aus der Konjakwurzel hergestellt werden, wie zum Beispiel die Konjac Nudel, auch in größeren Mengen bedenkenlos und ohne schlechtes Gewissen gegessen werden können. 

Doch das allein ist nicht der Grund, warum Konjakwurzel-Pulver helfen kann, Gewicht zu verlieren



Was ist das Geheimnis von Konjak?


. Die Konjak-Wurzel ist:

  • absolut fettfrei 
  • sehr ballaststoffreich
  • viel basischer als Spinat
  • komplett eiweißfrei 
  • vollkommen glutenfrei
  • absolut stärkefrei
  • sowie frei von verwertbaren Kohlenhydraten.


Eines der Geheimnisse der Konjakwurzel scheint wohl der hohe Gehalt an Glucomannanen zu sein. Satte 40 Prozent lösliche Ballaststoffe sind in jedem Nudelgericht aus Konjakmehl enthalten. Dem gegenüber enthält das ballaststoffreiche Vollkornbrot nur zwölf Prozent unlösliche Ballaststoffe.


 Unlösliche Ballaststoffe können nur vergleichsweise wenig Flüssigkeit an sich binden. Die löslichen Glucomannane aus der Konjakwurzel binden hingegen x-mal mehr Flüssigkeit an sich, als sie selbst wiegen. 

Damit scheidet man nicht nur mehr Toxine, Spaltprodukte und gegessene Nahrungsfette aus, sondern Konjak  scheint auch ideal zum Abnehmen und für eine geregelte Verdauung. 

Ein hoher Sättigungseffekt, ein geringer Kalorien- und ein überragend hoher Ballaststoffgehalt, keinerlei Fett und keine Kohlenhydrate – besser könnte die Bilanz eines „low carb“-Lebensmittels für Viele wohl nicht ausfallen. Es dürfte jedoch Sinn machen, auch ein wenig gutes Fett und auch Eiweiss der Mahlzeit hinzu zu fügen, also z.B. durch ein schönes, gegrilltes Hühnerfilet (wenn man nicht gerade Vegetarier oder Veganer ist). Jede Diätmaßnahme fällt erwiesenermaßen durch die Verwendung von Konjak Glucomannanen erfolgreicher aus. 


Thailändische Studien wiesen außerdem 2009 nach, dass die Ballaststoffe der Konjakwurzel den Ghrelinspiegel positiv beeinflussen. Bei einem niedrigen Ghrelinspiegel, wie ihn die Konjakmehl-Produkte erzeugen, fühle man laut Studie weniger Hunger.


Konjak: Ein low carb-Spätzünder in Deutschland?


Kanadische, schwedische und amerikanische Studien belegten zudem: Die Blutzucker- und Cholesterinspiegel der getesteten Probanden bleiben trotz des Nudelverzehrs aus Konjakmehl niedrig. Untersuchungen an Prä-Diabetikern, Diabetikern und Menschen mit Insulinresistenz – einer Diabetes-Vorstufe – bestätigten diese Ergebnisse. Man fragt sich, warum die europäische Diätindustrie und die deutsche Lebensmittelindustrie bisher nicht mehr mit diesen Erkenntnissen angefangen haben. Immerhin sind die gesundheitlichen Wirkungen der Glucomannane aus der Konjakwurzel bereits seit 1990 hierzulande bekannt. Angesichts diverser exotischer Vitalstoffbomben, aminosäurehaltiger Naturpräparate und Fatverbrenner, die bei uns als neue Wundermittel beworben werden, hätte man auch der Konjakwurzel und den daraus hergestellten Produkten einen triumphalen Siegeszug in Deutschland zugetraut. Bisher ist das aber nur zögerlich geschehen. Die EU dürfte dabei eine nicht unwesentliche Rolle gespielt haben. Ebenso sind die deutschen Lebensmittelgesetze sicher am zögerlichen Erfolgsweg der Konjak Wurzel beteiligt. Dabei berichtete das Magazin „Men’s Health“ bereits 2009 ausführlich von der „Null-Kalorien-Nudel“, die kaum verwertbare Kohlenhydrate aufweist.


Warum unterliegen Konjak Nudeln international einem Hype?


Auf verschiedenen Ebenen wird im internationalen Kontext ein regelrechter Hype um die gesundheitsfördernden Eigenschaften der Konjak-Nudeln veranstaltet. Vor allem in den USA ist man von diesen low carb-Nudeln begeistert. Das ist auch kein Wunder angesichts einer zunehmend übergewichtigen Gesellschaft. Dabei haben die Nudeln aus dem Konjakmehl keinen besonderen Nährwert. 


Sie enthalten weder Vitamine noch Aminosäuren noch Proteine. Ihre potentiellen gesundheitlichen Vorteile sind allerdings trotzdem beachtenswert. Insbesondere Menschen, die sich an eine low carb-Ernährung herangetastet haben, suchten lange vergeblich nach einer kohlenhydratarmen Nudelsorte, die man ohne Bedenken essen könne. Mit Konjak Nudeln bietet sich, wie es scheint, die ideale Lösung. 

Leider werden die meisten Menschen diese Nudelsorte trotz ihres hohen Gesundheitswertes nicht im konventionellen Handel, im Reformhaus- oder Biohandel finden. Das wird sich hoffentlich bald ändern. Denn die ballaststoffhaltigen Nudeln scheinen so viele Vorteile zu haben, dass fast jeder davon profitieren dürfte. Der internationale Hype um die Konjakmehl-Nudeln ist also deswegen so groß, weil so viele Gruppen von Menschen wohl von den Glucomannanen profitieren können.