Sonntag, 12. Januar 2014

Lichttherapie gegen Depression

Lichttherapie kann saisonale Depressionen vertreiben




Bei vielen Menschen drückt die dunkle Jahreszeit auf die Stimmung und führt zu trüben Gedanken. Statt hier mit Pillen gegenzusteuern sollten Sie, falls Sie auch davon betroffen sind, einmal eine ganz natürliche Alternative ausprobieren: helles Licht aus einer Speziallampe.

Unsere innere Uhr steuert unseren Schlaf-Wachrhythmus und die Stoffwechselvorgänge im gesamten Organismus. Taktgeber für diese Uhr ist das Sonnenlicht. Wenn es am Abend dunkel wird werden wir müde, denn dann schüttet unser Körper das Hormon Melatonin aus, das uns schlafbereit macht. Wenn es am Morgen wieder hell wird stoppt die Melatonin-Produktion, und das Hormon Serotonin gewinnt die Oberhand. Dieser Nervenbotenstoff sorgt für die Informationsübertragung zwischen den Gehirnzellen, wirkt stimmungsaufhellend und allgemein aktivierend. In allen Fällen, in denen diese innere Uhr aus dem Takt geraten oder das Zusammenspiel der beiden Hormone gestört ist, kann eine Therapie mit gezielt eingesetztem Licht für Abhilfe sorgen.

Wenn im Winter die Tage kürzer und dunkler werden führt das fehlende Licht zu einer erhöhten Melatonin-Produktion und damit auch zu einem Mangel an Serotonin. Dieses Ungleichgewicht zwischen den beiden Hormonen kann einen depressiven Zustand auslösen, den Mediziner Winterdepression oder saisonabhängige Depression (SAD) nennen. Dass hier die Behandlung mit Licht die wirksamste Strategie gegen Winterdepressionen ist, haben bereits mehrere Studien nachgewiesen.
Der Wirkungsmechanismus dieser Lichttherapie ist ganz einfach und vollkommen natürlich, denn sie arbeitet mit einer Lichtquelle, die in ihrer Strahlung dem Sonnenlicht ähnelt. Allerdings sind bei den therapeutischen Lampen die schädlichen UV-Strahlen durch den Vorsatz einer speziellen Glasscheibe herausgefiltert. Über die Augen wird die Lichtstrahlung der Lampe aufgenommen und über den Sehnerv zum Gehirn weitergeleitet. Hier erreicht sie direkt den Taktgeber im Mittelhirn (Nucleus suprachiasmaticus) und kann so zu einer Freisetzung der „Glückshormone" führen. Um einen therapeutischen Effekt zu erzielen, müssen Sie zu Beginn täglich eine Lichtdusche mit der Speziallampe nehmen. Die ersten positiven Effekte werden Sie bereits nach vier Tagen bemerken. Je nach Gerät schwankt die erforderliche Dauer der Lichtexposition zwischen 30 und 120 Minuten.

Wie macht man das konkret?

Die Lichtintensität der therapeutischen Lampen wird - wie bei jeder anderen Lichtquelle auch - in Lux gemessen. So stark sind die verschiedenen Lichtquellen:
- normale Raumbeleuchtung: 300 bis 800 Lux
- Therapielampen: 2.500 bis 10.000 Lux
- heller Sonnentag: 10.000 Lux
Um eine medizinische Wirkung zu erzielen, muss Ihre Therapielampe eine Helligkeit von mindestens 2.500 Lux haben. Lampen mit einer niedrigeren Luxzahl sind eher Wellness-Lampen und für medizinische Zwecke nicht geeignet. Lichttherapien werden zwar auch in einigen Arztpraxen angeboten - bequemer ist diese Behandlung jedoch zu Hause. Die therapeutische Lampe (im Sanitäts- und Internethandel zwischen 200 und 500 €) müssen Sie allerdings selbst kaufen.
Für den größten therapeutischen Nutzen sollten Sie Ihre Lichtdusche gleich nach dem Aufstehen in den Morgenstunden durchführen. Dabei müssen Sie nicht ständig in die Lampe schauen. Sie können während der Lichttherapie z. B. lesen, am Schreibtisch arbeiten oder handarbeiten. Außer den Lampen zur Lichttherapie gegen Depressionen sind im Handel auch Lichtwecker (ab ca.70 €) erhältlich, die sowohl einen Sonnenaufgang als auch einen Sonnenuntergang simulieren können. Auf diese Weise wird sowohl morgens zum Erwachen als auch abends als Einschlafhilfe die jeweils notwendige Hormonausschüttung angekurbelt.


Fenchel - vielseitig wirkungsvoll



FENCHEL




Fencheltee hat wohl jeder schon einmal getrunken, denn Fenchel zählt neben der Kamille zu den beliebtesten Heilkräutern. Schon unsere Großmütter haben aus Fenchelfrüchten bewährte Hausmittel hergestellt und auch heute noch geben junge Mütter ihren Babys Fencheltee, wenn das Bäuchlein drückt.



So wirkt Fenchel


Der Fenchel ist eine sehr vielseitige Heilpflanze und Grundlage wirkungsvoller Hausmittel und Fertigpräparate. Zu medizinischen Zwecken werden die ganzen Früchte und das aus den getrockneten Samen durch Dampfdestillation gewonnene ätherische Öl angewendet. Sie erhalten Fenchel in Teezubereitungen, Fenchelhonig und als Bestandteil von Verdauungselixieren (Carminativa).

 Die wichtigsten Inhaltsstoffe des Fenchels sind:
- ätherisches Öl (Hauptkomponenten: trans-Anethol, Fenchon, Estragol)
- Cumarine
- Flavonoide (u. a. Isoquercitrin, Rutin)
- fettes Öl
- Kaffeesäuren
- Phenolcarbonsäuren
Das ätherische Fenchelöl wirkt entspannend auf die glatte Muskulatur des Magen-Darm-Trakts und der Bronchien. Gleichzeitig beschleunigt es die Schlagfrequenz der feinen Flimmerhärchen auf der Bronchialschleimhaut. Dadurch unterstützt das Öl die natürlichen Reinigungsprozesse in den Atemwegen und löst dort festsitzenden Schleim
 Die Inhaltsstoffe trans-Anethol und Fenchon haben zusätzlich eine leicht antibakterielle Wirkung. Die frühere Warnung des Bundesinstituts für Verbraucherschutz, dass Estragol im ätherischen Fenchelöl krebserregend wirkt, hat sich am Menschen nicht belegen lassen. 

Aufgrund seiner Inhaltsstoffe wirkt Fenchel:
- schleimlösend
- hustenstillend
- verdauungsfördernd
- krampflösend
- blähungstreibend
- appetitanregend
- schwach antibakteriell

Aus der Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) harmonisiert und erwärmt Fenchel den Magen. Er vertreibt innerliche Kälte und kann Schmerzen lindern.

Samstag, 11. Januar 2014

Aktivieren Sie Ihre Zirbeldrüse


Tipps zur Aktivierung der Zirbeldrüse






  • Meiden Sie konsequent Fluoride.
  • Entgiften Sie Ihren Körper, indem Sie eine Mineralerde mit einer starken Bindefähigkeit für Toxine (Bentonit, Zeolith etc.) einnehmen. Die gebundenen Gifte können so schnellstmöglich über den Darm ausgeschieden werden.
  • Entlasten Sie Ihre Leber mit Präparaten wie Mariendistel, Löwenzahnwurzel, Curcuperin, und Butterstoffe wie Bitterstern o.ä.
  • Führen Sie regelmässig Darmreinigungen durch. Dies ist eine ausgezeichnete Massnahme, um möglichst viele Toxine auszuleiten und somit die Leber wirkungsvoll zu entlasten.
  • Neben Sie als Nahrungsergänzung die Chlorella-Algen ein. Sie ist hervorragend zur Ausleitung von Schwermetallen geeignet.
  • Trinken Sie täglich 2 bis 2,5t Liter gutes Quellwasser, damit ein grosser Teil der gelösten Toxine auch über die Nieren ausgeschieden werden kann.
  • Das Einatmen von ätherischen Neroliölregt die Zirbeldrüsenfunktion an.
  • Gehen Sie möglichst täglich für 15 Minuten in die Sonne, denn das Sonnenlicht aktiviert die Zirbeldrüse.
  • Singen Sie so oft es geht, da die so erzeugten Schwingungen die Zirbeldrüse stimulieren.
  • Atmen Sie während Ihrer Meditation tief und bewusst. Konzentrieren Sie sich dabei auf den Bereich Ihrer Stirn, der zwischen beiden Augen liegt - das so genannte dritte Auge.


Quelle für Zahnpasta ohne Fluorid

Unsere Nahrung beeinflusst unsere Stimmung

Wie Nahrung unsere Stimmung beeinflusst




Facebook Gruppe: Vitality gives you more of life, for less

In der "Chemiefabrik Gehirn" werden ständig zahlreiche Nervenbotenstoffe und drogenähnliche Substanzen gebildet, die Intelligenz, Stimmung, Emotionen, Aufmerksamkeit und Gedächtnis beeinflussen. Die Grundstoffe für diese Psychodrogen stammen aus der Nahrung. Wer das Richtige zur rechten Zeit isst, kann dadurch seine geistigen Fähigkeiten steigern, Leistungstiefs über den Tag vermeiden und abends besser schlafen. 


Tyrosin und Tryptophan


Zwei Konkurrenten, die in unserer Nahrung vorkommen, konkurrieren darum, die so genannte Blut-Hirn-Schranke zu überwinden und in unser Gehirn zu gelangen: Die beiden Eiweißbausteine Tyrosin und Tryptophan.  Der Eiweißbaustein Tryptophan ist vor allem in eiweißreichen Nahrungsmitteln wie Fisch, Milch, Milchprodukten, Fleisch und Hülsenfrüchten, aber auch in Bananen, Mandeln und Sonnenblumenkernen enthalten. Aus dem Eiweißbaustein wird im Gehirn das "Glückshormon" Serotonin gebildet.  Damit Tryptophan aus den eiweißreichen Nahrungsmitteln in ausreichender Menge ins Gehirn kommt, ist die zusätzliche Aufnahme von kohlenhydrathaltigen Nahrungsmitteln wie Vollkornbrot, Nudeln, Reis, Mais oder Hirse notwendig. In der Zirbeldrüse wird dann wiederum das Schlafhormon Melatonin aus dem Botenstoff Serotonin gebildet.  Wer gut schlafen möchte, sollte deshalb abends die genannten eiweißreichen Nahrungsmittel zusammen mit kohlenhydrathaltigen Nahrungsmitteln aufnehmen. 

Bekanntes Beispiel ist die Milch (Eiweiß) mit Honig (Kohlenhydrate) als Schlaftrunk. 




Der Eiweißbaustein Tyrosin hingegen vertreibt Müdigkeit, macht hellwach und verbessert die geistige Leistungsfähigkeit. Tyrosin ist in verschiedenen eiweißreichen Nahrungsmitteln enthalten. Manche Nahrungsmittel enthalten sowohl Tyrosin als auch Tryptophan enthalten Tyrosin kann ohne die Hilfe der Kohlenhydrate ins Gehirn gelangen.

... und noch mehr Nahrungsmittel für die Psyche


Kaffee macht gute Laune und kann sogar leichte Depressionen deutlich bessern. Koffein bindet sich an bestimmte Rezeptoren im Gehirn und begünstigt hier die Freisetzung chemischer Stoffe, welche die Stimmung verbessern. Die Wirkung hält etwa zwei Stunden an. Doch Kaffee ist nicht nur ein wirksames Antidepressivum. Auch Konzentrationsfähigkeit, Reaktionsvermögen und die Merkfähigkeit werden durch ein bis zwei Tassen nachweislich verbessert.

Zucker und Honig wirken beruhigend und können vor allem bei Winterdepressionen sehr wirkungsvoll sein. Nach einer zuckerhaltigen Mahlzeit steigt im Gehirn die Produktion von Serotonin, einem Botenstoff, der eine beruhigende und entspannende Wirkung hat, an. Das süße "Betthupferl" am Abend ist sinnvoll für alle, die schlecht einschlafen.  

Chili und andere scharfe Gewürze können "high" machen. Bei Schmerzen jeder Art - und für unseren Körper ist das Brennen in Mund und Rachen durch scharfe Gewürze ein Warnsignal - schüttet der Organismus körpereigenes Morphium, das Endorphin, aus. Endorphine dämpfen Schmerzen und lösen gleichzeitig eine leichte Euphorie aus. Wer in Beruf und Freizeit nach Thrill, Sensationen und Abenteuer sucht oder gerade gut gelaunt ist, bevorzugt, so der amerikanische Psychologe Zuckerman, würzige und scharfe Gerichte, die beim Kauen knackig sind. Schlecht gelaunt und depressiv geben wir musigem, cremigem und weichem Essen den Vorzug. 

Meeresfrüchte und Fische geben Energie zum Denken. Durch den hohen Eiweiß- und geringen Fett- und Kohlenhydratanteil sind Fischgerichte die ideale Hirnnahrung für Kopfarbeiter. Sie liefern vor allem große Mengen des Eiweißbausteins Tyrosin, der zu den geistig anregenden Gehirnbotenstoffen Norepinephrin und Dopamin umgewandelt wird. Diese wirken sich wiederum positiv auf die Stimmung aus und steigern die Energie. Nach Fischmahlzeiten können die meisten Menschen besser denken, sind reaktionsschneller und aufmerksamer, motiviert und geistig besonders leistungsfähig.


Die richtige Kombination für einen Arbeitstag

Wer den ganzen Tag über fit sein möchte, sollte deshalb am Morgen eine eiweiß- und kohlenhydratreiche Mahlzeit zu sich nehmen. Ideal sind zum Beispiel Joghurt mit Müsli oder Vollkornbrot mit Frischkäse. Dazu eine Tasse Kaffee. Mittags sollte das Essen eiweißreich und fettarm sein. Fisch mit Gemüse und zum Nachtisch Quark mit Früchten verhindern das nachmittägliche Leistungstief. Wem noch unangenehme Arbeiten bevorstehen, der sollte sich mit scharfen Gewürzen "dopen".





Hochwertige Nahrungsergänzung bei hoher Belastung

In Zeiten hoher mentaler und psychischer Belastung kann es sinnvoll sein, für die optimal Versorgung Ihres Hirn zusätzlich hochwertige Nahrungsergänzungsmittel zu sich zu nehmen.




Kartoffeln - gehaltvolle Knollen

Kartoffeln




Die Artenvielfalt der Kartoffel ist enorm: Der Sortenkatalog der Europäischen Gemeinschaft verzeichnet heute 450 Kartoffelsorten, die zum Verkauf zugelassen sind. Sie unterscheiden sich sowohl in ihrer Farbe, die von fast weiß bis hin zu dunklem violett reichen kann, als auch in ihrer Form. Darüber hinaus gibt es Sorten, die fest kochend oder eher mehlig sind. 

Die Hauptinhaltsstoffe von Kartoffeln sind:


- Kohlenhydrate (Stärke)
- Eiweiß (Aminosäuren)
- Mineralstoffe (u. a. Magnesium, Kalium, Kalzium)
- Ballaststoffe
- Vitamine (C und B-Komplex)

Zu 77 % bestehen die gesunden Knollen jedoch aus Wasser, der Fettanteil ist mit 1 % sehr gering. 100 g Kartoffeln enthalten lediglich 70 Kilokalorien. Daher werden sie auch erst dann zu Dickmachern, wenn sie in Fett gebraten, frittiert oder mit schweren Soßen verzehrt werden. Moderne Ernährungsexperten empfehlen allerdings, am Abend keine Kohlenhydrate zu essen, wenn Sie nicht zunehmen möchten.
Um zu vermeiden, dass ihre gesunden Inhaltsstoffe verloren gehen, sollten Sie Kartoffeln erst kurz vor der Zubereitung schälen. Damit sie beim Kochen nicht auslaugen und wertvolle Mineralien verlieren, dürfen die Knollen nur zu 2/3 mit Wasser bedeckt sein. Am meisten profitieren Sie von den Vitalstoffen der Kartoffel, wenn Sie sie als Pellkartoffeln zubereiten. Kleine Sorten mit feiner Schale - so genannte Drillinge - essen Sie am besten ungepellt. Wenn Sie Ihre Pellkartoffeln lieber ohne Schale mögen, erleichtert Ihnen ein kurzes Abschrecken unter kaltem Wasser nach dem Abgießen das Pellen.
Wenn Sie sich mit Kartoffeln bevorraten, ist die richtige Lagerung wichtig, damit so viele Vitalstoffe wie möglich erhalten bleiben. Die Erdknollen mögen es dunkel, denn Licht zerstört das enthaltene Vitamin C, verändert den Geschmack und führt zur Bildung von Solanin. Der beste Lagerungsort ist daher der Keller oder eine Speisekammer. Bewahren Sie Ihre Kartoffeln nicht im Kühlschrank auf. Selbst im Gemüsefach verwandelt sich die Stärke in Zucker und es entwickelt sich dadurch ein süßer Geschmack. Das Aufbewahrungs-Behältnis sollte luftdurchlässig sein, entfernen Sie daher unbedingt eventuelle Plastikfolie. Die sich bildende Feuchtigkeit würde sonst zu Schimmelbildung und Fäulnis führen.



Kartoffeln gegen Alltagsbeschwerden


Mit 400 mg pro 100 g ist die Kartoffel sehr kaliumreich. Daher wirkt sie sanft entwässernd und entschlackend. Darüber hinaus ist sie in der Lage, Giftstoffe zu binden. Kartoffelpüree gehört daher zu den altbewährten Rezepten bei Magen- und Darmverstimmungen. Aus Kartoffeln können Sie ganz einfach wirkungsvolle Anwendungen gegen die unterschiedlichsten gesundheitlichen Probleme des Alltags herstellen. 

Bei diesen Beschwerden hilft Ihnen die Kartoffel:

  • Magenschleimhaut-Entzündung
  • akute und chronische Darmentzündungen
  • Sodbrennen
  • Ekzeme
  • Insektenstiche
  • Halsentzündungen
Und so können Sie die Kartoffel bei den unterschiedlichsten Beschwerden anwenden:

Kartoffel-Wickel bei Halsschmerzen: Kochen Sie vier mittelgroße, ungeschälte Kartoffeln sehr weich und gießen Sie das Wasser ab. Zerdrücken Sie die Pellkartoffeln mit einer Gabel und schlagen Sie die Masse in ein Küchenhandtuch ein. Wickeln Sie das mit den sehr warmen Kartoffeln gefüllte Handtuch um den Hals und fixieren Sie es mit einem Schal. Lassen Sie den Wickel eine Stunde lang einwirken.
Kartoffelsaft gegen Sodbrennen: Aus rohen Kartoffeln frisch gepresster Saft lindert rasch durch Magensäure verursachte brennende Schmerzen, wie eine aktuelle Studie belegen konnte. Trinken Sie davon morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem Zubettgehen jeweils ein Glas.
Kartoffelwasser gegen Husten: Ein Glas heißes Kartoffelwasser mit einem Teelöffel Honig stoppt zuverlässig den Hustenreiz und löst Verschleimungen.
Kartoffelmehl bei juckenden Hautausschlägen: Juckende oder nässende Ekzeme heilen schneller ab, wenn Sie sie mit Kartoffelmehl behandeln. Sie erhalten es in jedem Supermarkt und können es wie einen Puder verwenden. Stäuben Sie das Mehl mit einem Wattepad einfach auf die betroffenen Stellen auf.
Kartoffelauflage nach Insektenstichen: Legen Sie nach einem Mücken- oder Wespenstich eine frisch abgeschnittene Scheibe einer rohen Kartoffel auf die Einstichstelle. Dadurch verhindern Sie, dass eine starke Schwellung entsteht.

Freitag, 10. Januar 2014

Leinsamen - Pflege von Innen

Leinsamen




Zu medizinischen Zwecken werden die reifen, getrockneten Samen der Leinpflanze verwendet. Nur das homöopathische Arzneimittel Linum wird aus den frischen Blüten hergestellt. Sie können Leinsamen einnehmen, einen Tee daraus zubereiten oder ihn äußerlich als Auflage anwenden. Die wirksamen Inhaltsstoffe des Leinsamens sind:
- Schleimstoffe (u. a. Arabinoxylane, Galaktane)
- Zuckerstoffe (cyanogene Glykoside)
- fettes Öl, (Linolensäure, Linolsäure, Ölsäure)
- Eiweißstoffe
- sekundäre Pflanzenstoffe (Lignane)
Leinöl enthält etwa 90 % ungesättigte Fettsäuren, davon gehören über die Hälfte zu den wertvollen Omega-3-Fettsäuren, die entzündungshemmend wirken und Herz-Kreislauf-Krankheiten vorbeugen können. Die Schleimsubstanzen im Leinsamen zählen zusammen mit der Samenschale zu den Ballaststoffen. Die Schleimstoffe werden erst durch Aufquellen freigesetzt und beschleunigen die Passage der Nahrung im Darm. Zusammen mit den Ölen ergibt sich dadurch eine schonend abführende Wirkung. Aufgrund dieser Inhaltsstoffe wirkt Leinsamen:
- abführend
- entzündungshemmend
- hauterweichend
- krampflösend
- schleimhautschützend
- cholesterinsenkend
Die im Leinsamen enthaltenen Lignane können bei Männern eine Besserung der Blutfett-Werte bewirken, wie eine Studie der Universität von Iowa in Ames/USA im Jahr 2010 ergeben hat. Bereits nach drei Monaten täglicher Einnahme von drei Teelöffeln Leinsamen war der Cholesterinspiegel bei den Studienteilnehmern um über 10 % gesunken.



Wie Sie Leinsamen als Hausmittel anwenden können


Innerlich hat sich Leinsamen vor allem bei Entzündungen der Magenschleimhaut durch seine reizlindernden Schleimstoffe bewährt. Diese Anwendungsgebiete werden auch von der Kommission E befürwortet. Die Volksmedizin empfiehlt Leinsamentee auch bei Blasenentzündungen, die Wirksamkeit ist hierbei jedoch nicht belegt. Als Auflage äußerlich angewendet können Leinsamen-Zubereitungen Abszesse, Gerstenkörner und Furunkel erweichen und zur Eröffnung bringen.Leinsamen können Sie als ganze Samenkörner oder geschrotet sowohl in der Apotheke als auch im Reformhaus, Bioladen und in einigen Supermärkten kaufen.Aus diesen Körnern können Sie sich die folgenden Hausmittel herstellen:
Grundrezept für Leinsamentee
Übergießen Sie 2 TL unzerkleinerte Leinsamen mit Liter kaltem Wasser und lassen Sie den Ansatz unter gelegentlichem Umrühren 20 Minuten lang quellen. Seihen Sie den Ansatz ab, erwärmen Sie ihn, und trinken Sie bei Heiserkeit eine Tasse davon.
Leinsamenschleim gegen Magen-Darm-Beschwerden
Weichen Sie am Abend 2 EL geschroteten Leinsamen in einem Viertelliter kaltem Wasser ein. Kochen Sie den Brei am Morgen kurz auf und pressen Sie den Schleim durch ein Mulltuch ab. Füllen Sie den Leinsamenschleim in eine Thermosflasche und trinken Sie bei Magenschleimhautentzündung oder Reizdarm über den Tag verteilt davon.
Abführende Anwendung bei Verstopfung
Nehmen Sie bei Darmträgheit täglich 3 EL unzerkleinerten Leinsamen ein. Trinken Sie jeweils mindestens ein Glas stilles Wasser dazu, damit die Schleimstoffe aufquellen können.
Auflage gegen Furunkel und Gerstenkörner
Kochen Sie 2 EL gemahlenen Leinsamen in einer Tasse Wasser auf und lassen Sie ihn kurz quellen. Füllen Sie ein Baumwoll- oder Mullsäckchen mit dem dicken Brei und legen Sie es so heiß wie möglich auf die zu behandelnde Stelle auf. Durch diese Anwendung reifen Furunkel und Gerstenkörner schneller und können sich entleeren.



Mittwoch, 8. Januar 2014

Enzyme für Ihre Gesundheit

Enzyme



Im menschlichen Körper sind bisher etwa 30.000 verschiedene Enzyme bekannt, die Stoffwechselprozesse der verschiedensten Art in Gang setzen, beschleunigen oder auch bremsen. Die Enzyme selbst sind aus Aminosäuren aufgebaute Eiweißmoleküle, die allein durch ihre Anwesenheit wirken und sich bei den Stoffwechselvorgängen nicht verändern.
Bromelain und Papain heißen die beiden wichtigsten eiweißspaltenden Enzyme. Bromelain ist Bestandteil der Ananasfrucht, Papain findet sich in der noch grünen Schale der Papaya. 

Trypsin und Chymotrypsin, zwei weitere proteolytische Enzyme, werden aus den Sekreten der Bauchspeicheldrüse gewonnen. Diese Enzyme beschleunigen den natürlichen Entzündungsablauf, indem sie Zelltrümmer und in der Wundumgebung anfallende Plasmaproteine sowie Fibrin (Protein der Blutgerinnung) abbauen. 
Zusätzlich aktivieren sie die Fresszellen der Immun-Abwehr (Phagozyten) und beschleunigen den Abtransport der Abbauprodukte über den Blut- und Lymphweg. Die dabei entstehende abschwellende Wirkung vermindert den Gewebedruck auf die Nervenzellen, sodass es auch zu einer Schmerzlinderung kommt.
Diese Wirkungen können Sie sich zunutze machen, indem Sie bei Entzündungen der unterschiedlichsten Art Fertigpräparate aus Enzymen einnehmen.

Eine Enzym-Therapie wird nicht von den gesetzlichen Kassen erstattet. Die entsprechenden Medikamente sind nicht rezeptpflichtig und eignen sich gut zur unterstützenden Selbstbehandlung. 

Bei diesen Beschwerden können Ihnen Enzyme helfen:

  • Nebenhöhlenentzündungen
  • Rheuma
  • Schwellungen nach operativen Eingriffen
  • Muskelschmerzen (z. B. bei Fibromyalgie, Muskelkater)
  • Wundheilungsstörungen
  • begleitend bei Krebserkrankungen
  • Arthrose
  • chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn)
  • Harnwegs- und Prostata-Entzündungen
  • Venenentzündungen
  • Prellungen und Verstauchungen
  • entzündliche Zahnerkrankungen
Schon im Jahr 2001 konnte eine Studie der Universität Köln zeigen, dass ein Papain-Präparat die Auswirkungen einer schulmedizinischen Brustkrebsbehandlung verringern kann. Die Forscher hatten 239 Patientinnen, die einen operativen Eingriff, eine Strahlen-, Chemo- oder Hormontherapie hinter sich hatten, etwa ein Jahr lang täglich mit einem entsprechenden Präparat behandelt. Die bei derartigen Behandlungen üblichen Nebenwirkungen konnten bei 75% der Patientinnen der Enzym-Gruppe verringert werden. In der Kontrollgruppe ohne Enzympräparate gaben nur 55% eine Besserung an. 

Das sollten Sie bei einer Enzym-Therapie beachten:

-Nehmen Sie die Präparate auf nüchternen Magen entweder eine halbe Stunde vor oder zwei Stunden nach den Mahlzeiten ein.
Beginnen Sie bei akuten Entzündungen mit einer Stoßtherapie, bei der Sie für zwei Tage dreimal täglich fünf Dragees einnehmen. Reduzieren Sie anschließend auf zweimal täglich zwei Dragees.
Enzyme erhöhen die Aufnahme von Antibiotika ins Blut. Sie können sie daher parallel zu den vom Arzt verordneten Medikamenten einnehmen.
Enzyme nicht in Eigenregie anwenden bei: Blutgerinnungsstörungen, Einnahme von gerinnungshemmenden Medikamenten wie Marcumar® und Acetylsalicylsäure (ASS), Einnahme von Kortison und Rheumamitteln, schweren Leber- und Nierenschäden