Dienstag, 12. Mai 2015

Indisches Lungenkraut bei bei Husten, Asthma, Bronchitis


Indisches Lungenkraut 



Das Indische Lungenkraut – der natürliche Wirkstoff in Klosterfrau Allergin – besitzt eine lange Tradition als Heilpflanze. Die im Himalaya beheimatete Pflanze Adhatoda vasica, so die botanische Bezeichnung, wurde bereits vor über 3000 Jahren in der ayurvedischen Heilkunst bei Husten, Asthma, Bronchitis und bei Erkrankungen der oberen Atemwege angewendet. Heute schätzt man vor allem die stark antiallergischen und antientzündlichen Effekte von Adhatoda vasica.
Doch welche Inhaltsstoffe sind ausschlaggebend für die allergiedämpfende Wirkung des Indischen Lungenkrauts?

Das Geheimnis liegt in den Blättern der Heilpflanze und heißt Vasicin. Aus diesem natürlichen Vasicin wurde Ende der 1970er Jahre der chemische Wirkstoff Ambroxol entwickelt, der heute in synthetischen Arzneimitteln z. B. gegen zähen Husten eingesetzt wird.

Zu den Wirkeigenschaften von Vasicin zählen unter anderem: 

  • Entkrampfung & Erweiterung der Bronchien
  • Erleichterung der Atmung
  • Verbesserung des Abtransports von flüssigem Schleim

Aufgrund dieser Wirkeigenschaften kommen Extrakte aus den Blättern von Indischem Lungenkraut heute z. B. bei Erkältungsschnupfen, Bronchitis, Asthma und Sinusitis zum Einsatz.



Youtube Video: So wirkt indisches Lungenkraut bei Heuschnupfen



Samstag, 9. Mai 2015

Mit Eigenblut und Heilpflanzen gegen allergisches Asthma

Mit Eigenblut und Heilpflanzen gegen allergisches Asthma


Eigenblutbehandlung nach Theurer


Eigenblutbehandlungen gehören zu den Reiztherapien und können die Immunreaktionen „umlenken". Mit einer speziellen Eigenblutbehandlung, der Gegensensibilisierung nach Theurer bremsen Sie überschießende Reaktionen des Immunsystems. Wenn Sie unter allergischem Asthma leiden, sind in Ihrem Blut alle Reaktionsprodukte (Antikörper) auf die Allergene enthalten. 

In einem Speziallabor können diese Antikörper isoliert und in einer Verdünnungsreihe aufbereitet werden. Bekommt Ihr Körper diese Verdünnungen nun gespritzt, erkennt er seine eigenen Antikörper nicht mehr als körpereigene und bildet gegen sie neue Antikörper, so genannte Anti-Antikörper. Diese sind in der Lage, die das Asthma auslösenden Antikörper zu reduzieren. 

Diese Behandlung kann allerdings ein paar Hundert Euro kosten und wird von der Krankenkasse nicht bezahlt.

Heilpflanzenextrakte


Heilpflanzenextrakte können sowohl reizlindernd auf die Bronchialschleimhaut wirken als auch die Muskulatur der Bronchien entkrampfen. Die besten Heilpflanzen gegen Asthma sind:

  • Indisches Lungenkraut (Adhatoda vasica)
  • Sonnentau (Drosera)
  • Efeu
  • Pestwurz

Zubereitungen aus diesen Pflanzen lösen den zähen Schleim und dämpfen die allergische Reaktion. Entsprechende Fertigpräparate erhalten Sie in der Apotheke. Indischer Weihrauch hemmt die Bildung von Entzündungs-Botenstoffen (Leukotriene), die bei Asthma entstehen und wirkt daher antiallergisch. Ein Versuch mit einem Fertigpräparat ist daher durchaus lohnenswert.






So beugen Sie einem Asthmaanfall vor



  • Durch die Bauchatmung weitet sich das Zwerchfell, und der obere Brustkorb wird entspannt. Legen Sie dazu beide Hände auf Ihren Bauch und pressen Sie beim Einatmen die Zunge gegen den Gaumen. Versuchen Sie beim Einatmen einen Druck gegen Ihre Hände auszuüben.
  • Magnesium entspannt die Muskulatur der Bronchien. Nehmen Sie daher mit Beginn der „Allergie-Hochsaison" täglich 300 mg Magnesium als Nahrungsergänzung ein.
  • Kalzium hemmt die bei allergischen Reaktionen auftretende Histaminausschüttung. 500 - 1000 mg pro Tag als Brausetablette eingenommen, haben sich hier bewährt. Entsprechende Präparate können Sie im Drogeriemarkt kaufen.
  • Gamma-Linolensäure fördert die Bildung entzündungshemmender Gewebshormone (Prostaglandine), die überschießende Entzündungsreaktionen abfangen. Schwarzkümmelöl und Nachtkerzenöl (beide in der Apotheke ab 8 € für 50 ml erhältlich), die besonders reich an diesem Vitalstoff sind können Sie daher zur Vorbeugung tropfenweise Ihrem Salatdressing beifügen.
  • Folsäure ist in der Lage, die Antikörper (IgE) in Schach zu halten. Die tägliche Zufuhr von 400 g Folsäure in Form von Fertigpräparaten kann daher Studien zufolge die Anfallshäufigkeit deutlich senken.





Donnerstag, 7. Mai 2015

Pilze Wohltat für Gaumen und Organismus

Pilze Wohltat für Gaumen und Organismus






In unseren heimischen Wäldern sind nicht nur wohlschmeckende Pilze zu finden, sondern auch etliche Pilze mit Heilwirkung. Bereits Ötzi kannte offenbar den Nutzen einer Mykotherapie.


Der Ötzi mit seinem Birkenporling (Piptoporus betulinus)




Der Eismann Ötzi trug, als er vor etwa 5300 Jahren über die Alpen zog, Birkenporlinge um den Hals. Diese Pilze sind aber nur essbar, wenn sie sehr jung sind. Was also machte die Birkenporlinge für Ötzi so wertvoll? Der Mann vom Hauslabjoch hatte die Pilze vermutlich als Heilmittel dabei. Dem Birkenporling werden nämlich antibiotische Wirkungen zugeschrieben. Vor allem soll er bei Magenbeschwerden helfen. Dazu werden die Pilze in Scheiben geschnitten und 30 Minuten abgekocht. Dann wird der Sud getrunken.


Ferner wirkt Piptoporus betulinus nach Angabe von Praktikern gegen

• Verdauungsbeschwerden• Blähungen und Blähbauch• Allergiebedingte Krankheiten wie Hautjucken• Pickel und Mitesser• Nachlassenden Haarwuchs• Brüchigkeit von Nagelwuchs• Überempfindlichkeit der Augen, z. B. bei plötzlichem Lichtwechsel• Kälteempfindlichkeit• Schlafstörungen• Schluckauf (Krampflösender Einfluss auf das Zwerchfell)• Ermattung und Erschöpfung







Mykotherapie



Das Wissen um heilende Pilze ist sehr alt, aber bei uns in Vergessenheit geraten. Nun wird die Mykotherapie wieder entdeckt. Bei uns in den Wäldern wachsen verschiedene Heilpilze.

Da ist zum Beispiel ein ganz unscheinbarer Pilz:


Judasohr


das Judasohr oder Mu-Err (Auricularia auricula-judae). Dieser Gallertpilz heißt auch Holunderschwamm, weil er häufig an Holunderbäumen parasitiert. Im Altertum und im Mittelalter war das Judasohr ein populäres Heilmittel.






  • Eine der Haupteigenschaften des Auricularia polytricha besteht in der Verbesserung 
  • der Fließeigenschaften des Blutes. Die Durchblutung wird verbessert ohne die Gefäßwände anzugreifen.
  • Bei Augen-,Haut- und Schleimhautentzündungen tritt als herausragende Eigenschaft eine Hemmung ein.
  • Eine Modulation des Immunsystems erfolgt ebenso wie die Regulierung des Blutfettspiegels.
  • Es werden freie Radikale gefangen und die Bildung von Bindegewebstumoren gehemmt.
  • Schon in den siebziger Jahren wurde in Köln in einer Arzneimittelfabrik ein Test mit diesem Pilz durchgeführt der eindeutige Ergebnisse zeigte. 


Sowohl wässrige als auch alkoholische Extrakte zeigten eine deutliche Wirkung auf die Blutgerinnung, die antithrombotische Wirkung wurde bestätigt.

Weitere Anwendungsgebiete sind

  • Arteriosklerose
  • Bluthochdruck
  • Antithrombosetherapie
  • Prävention des Herzinfarktes
  • arterielle Durchblutungsstörungen
  • Entzündungen der Augen , Haut- u. Schleimhäute


"Holunderschwamm aufs Aug‘ gelegt, hat jeden Schmerz hinweggefegt", heißt es etwa in einer mittelalterlichen Redensart. Judasohr-Kompressen helfe tatsächlich bei trockenen, schmerzenden Augenlidern. Dazu müsse man den Pilz in lauwarmem Wasser aufquellen lassen und dann einfach auf die Augen legen, erklärt Ursula Buddeus.

Zunderschwämme

Vor allem an abgestorbenen Bäumen findet man häufig auch Zunderschwämme (Fomes fomentarius). Auch sie sind alte Heilmittel. So hätten Holzfäller, die sich verletzt hatten, früher einfach einen Zunderschwamm auf die Wunden gelegt, um die Blutung zu stillen, erzählt die Kräuterfrau. Holzfäller nutzten Pilze zur Wundheilung




Anwendung


Heilpilze können prinzipiell auf verschiedene Weise angewendet werden: So gibt es Arzneimittel mit Extrakten, die aber in Deutschland nicht zugelassen sind. Es sind jedoch Nahrungsergänzungsmittel (Kapseln mit Pilzpulver) auf dem Markt.


Medizinische Forschung


Auch die medizinische Forschung hat die Pilze entdeckt. So hat die Pharmazeutin Professor Ulrike Lindequist von der Uni Greifswald den Kupferroten Lackporling (Ganoderma cupreolaccatum) untersucht, der an Laubbäumen wächst. Die Laboranalyse hat ergeben, dass dieser Pilz heilende Effekte auf die Haut bei Sonnenbrand hat. 

Die Forscherin hat nachgewiesen, dass nicht nur Zellschäden repariert wurden, sondern dass auch die Lebensdauer der Zellen positiv beeinflusst wurde.




Schwermetalle belasten Heilpilze kaum
Am meisten Spaß macht aber die eigene Zubereitung etwa von Pilzpulver aus selbst gesammelten Pilzen. Dazu werden die frischen Pilze zum Trockenen auf Pergamentpapier ausgelegt und danach gemahlen, etwa mit einer Gewürzmühle. Da das Pulver oft nicht besonders gut schmeckt, rührt man es am besten in Orangensaft, Joghurt oder Quark. Die Dosis liegt bei einem Teelöffel Pulver pro Tag.

Heilpilze Übersichten















Montag, 4. Mai 2015

Die 4 besten Kohlenhydrat-Spender für einen flachen Bauch

Die 4 besten Kohlenhydrat-Spender
für einen flachen Bauch


Beeren und Kirschen



Beeren, wie Blaubeeren, Schwarzbeeren oder Himbeeren und Kirschen (auch wenn diese nicht wirklich Beeren sind) sind einige der BESTEN Kohlenhydrate die Sie essen können. Sie haben einen hohen Anteil an Ballaststoffen, sind vollgepackt mit Antioxidantien und erreichen extrem niedrige Werte beim Glykämischen Index. Besonders Kirschen haben einen GI von gerade mal 22...

Frische Beeren eignen sich sehr gut zum Dessert oder auch als Snack zwischendurch.






Getreidesprossen und glutenfreies Brot


Brot aus Getreidesprossen ist eine gute Alternative, um manchmal vielleicht doch etwas Brot mit in den Ernährungsablauf aufzunehmen. Ohne dabei jedoch all die Probleme zu haben, die man mit verarbeitetem Brot oder sogar mit 100% Vollkornbrot bekommt.
Brot aus Getreidesprossen wird ohne Mehl gebacken und ist nur minimal verarbeitet. 2 Scheiben versorgen uns mit 8 Gramm an Proteinen von allen Proteinen die der Körper braucht und außerdem noch mit 6 Gramm Ballaststoffen.


Und natürlich gibt es auch glutenfreie Brot-Alternativen, die aus Mandelmehl oder Reismehl gemacht werden und trotzdem einen ausgezeichneten Geschmack haben. Also geben Sie das Brot nicht auf. Wählen Sie einfach nur das Richtige.







Inkareis (Quinoa)


Währen brauner Reis als gesundes Getreide gilt, gibt es eines, dass noch besser ist. Es ist der Inkareis (Quinoa) (rein technisch gesehen ein Samen, verhält sich jedoch fast wie ein Getreide und wird oft auch als “Pseudogetreide” bezeichnet). Inkareis (Quinoa) ist glutenfrei und hat doppelt so viele Proteine wie brauner Reis mit einem tollen Ballaststoffinhalt und einem sehr niedrigen Glykämischen Index.

Genießen Sie Inkareis anstatt Haferflocken zum Frühstück, im Salat oder im Auflauf. Oder als gesunde, vollkörnige, proteinhaltige Beilage zu jeder Mittagsmahlzeit.



Bohnen, Linsen und andere Hülsenfrüchte



Bohnen und Linsen, Teil der Hülsenfrüchte Familie, sind meine Nummer 1 für gesunde Kohlenhydrate. Sie sind vollgepackt mit jeder Menge an Ballaststoffen und Proteinen. Und die zwei wichtigen Nährstoffe gibt es in so vielen Formen, so dass Ihnen nie langweilig werden kann: Linsen, Kichererbsen, Kuhbohne (Langbohne), blaue Bohnen, rote Bohnen, Kidneybohnen, weiße Bohnen, Mondbohnen, Limabohnen, und so weiter.

Aufgrund ihres Ballaststoff- und Proteingehaltes und ihrer Vielfältigkeit, empfiehlt es sich, eine Art Hülsenfrüchte, täglich mit mindestens einer Mahlzeiten zu essen. 




Sonntag, 3. Mai 2015

Lucuma (das Gold der Inkas): Immun-Booster und gut für die Haut

Lucuma



Lucuma galt bei den Inkas wegen ihrer Brust-ähnlichen Form als starkes Symbol der Fruchtbarkeit. Lucuma enthält in der Tat außergewöhnliche Nährstoffe und ist mit Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen vollgestopft. Ihr süßer karamellähnlicher Geschmack umfasst einen erstaunlich niedrigen glykämischen Index und verhindert dadurch Spannungsspitzen und Abstürze des Blutzuckerspiegels. 
Lucuma ist eine sehr gute Alternative zu Süßstoff und raffiniertem Kristallzucker und besonders für den Diabetiker geeignet. 
Die süße Frucht 
  • unterstützt die Gesundheit der Haut, 
  • stärkt das Immunsystem, 
  • verbessert die Verdauung und 
  • reduziert die sichtbaren Zeichen des Alterns.


Was ist Lucuma?


Lucuma ist eine herrlich süß schmeckende Frucht und stammt aus den Anden Südamerikas. In ihrer gesamten Form erinnert sie an eine Avocado: Sie hat eine harte dunkelgrüne Außenschale, einen großen inneren Kern und ein weiches Fruchtfleisch. Das Fruchtfleisch ist gelb-orange und hat die Textur eines hart gekochten Eigelbs. Lucuma schmeckt sehr süß und erinnert im Geschmack an eine Kreuzung von Karamell und Mango. Anders als viele süße Lebensmittel hat Lucuma einen sehr niedrigen glykämischen Index, was sie als hervorragende Zutat eines Diabetikers ausgezeichnet.
Lucuma wird oft dehydriert und als Pulver verkauft. So ist das trockene, stärkehaltige gelb-orange Fruchtfleisch eine perfekte Zutat in Smoothies, Backrezepten und Eis. 
Der liebliche Geschmack und das zarte Aroma von Lucuma verbessern den Geschmack vieler Lebensmittel, ohne diesen direkt zu beeinflussen oder den Gesamtgeschmack eines Rezeptes zu beeinträchtigen.

Was ist das besondere an Lucuma?


Lucuma Pulver ist nicht nur verführerisch süß, sondern verfügt auch über einen extrem niedrigen glykämischen Index. Dieser hilft Schwankungen des Blutzuckerspiegels zu verhindern und ist damit ein idealer Zuckerersatz für Diabetiker und gesundheitsbewusster Menschen.
Gewöhnlicher Zucker besteht aus Zuckerrüben oder dem Zuckerrohr, ist sehr raffiniert und von all seinen wertvollen Nährstoffen beraubt worden. Die gesundheitsfördernden Ballaststoffe, Mineralstoffe, Enzyme und Vitamine werden durch die Verarbeitung zerstört und sind für den Körper durch eine zusätzliche chemische Bleichung nur schwer zu verdauen.
Die Lucuma Frucht wird hingegen während ihrer Verarbeitung entkernt und unter niedrigen Temperaturen dehydriert. Dadurch bleibt im hergestellten Lucuma Pulver eine hohe Nährstoffdichte enthalten, welche sich aus komplexen Kohlenhydraten, Vitaminen, Mineralien und starken Antioxidantien zusammensetzt.
Wird das Lucuma Pulver so in verschiedensten Rezepten hinzugefügt, bietet es nicht nur einen leckeren süßen Geschmack, sondern ebenso eine Fülle an gesundheitsfördernden Nährstoffen. Das Lucuma Pulver ist damit eine empfehlenswerte Alternative zu herkömmlichen Süßungsmitteln und raffiniertem Zucker.


Lucuma Gesund


Im peruanischen Volk wird Lucuma schon seit Langem als vielseitige und vor allem gesundheitsfördernde Frucht gefeiert. Lucuma gilt als ein hervorragender Immun-Booster, Energiespender und als ein wunderbares Heilmittel für die Haut. Lucuma ist reich an Mineralien, wie Eisen, Kalium, Kalzium und Phosphor, die eine gesunde Zellfunktion unterstützen. Das Kalzium sorgt für starke Zähne und Knochen, der enthaltende Phosphorgehalt ist wichtig für die Knochen-und Proteinbildung und sorgt für eine bessere Verdauung und Hormonhaushalt. Und das Eisen stärkt wiederum das Immunsystem und verbessert die körperliche Ausdauer.
Die im Lucuma enthaltende Menge von Niacin hilft die Cholesterin-und Triglycerid-Ebenen im Körper zu regulieren und fördert gleichzeitig zusammen mit den vielen B-Vitaminen, Kohlenhydraten und Ballaststoffen die Verdauung und einen regelmäßigen Stuhlgang. Das Beta-Carotin im Lucuma wirkt als ein starkes Antioxidans und bekämpft nachweislich freie Radikale und steigert die körpereigene Immunaktivität.
Kurz gesagt, Lucuma liefert zahlreiche Nährstoffe, die die Körperfunktionen unterstützen und damit die Gesundheit auf ein ganz anderes Niveau bringen.

Was Birkenblätter für Ihre Gesundheit tun können

Was Birkenblätter für Ihre Gesundheit tun können







Zu medizinischen Zwecken werden vor allem die Blätter der Birke verarbeitet. Sie finden sie in Teezubereitungen und Fertigpräparaten. Durch Anbohren der Rinde wird der Birkensaft gewonnen, den Sie als Fertigpräparat kaufen können. Aus dem Holz und der Rinde der Birke kann durch Destillation der so genannte Birkenteer gewonnen werden, der in Hautsalben eingesetzt wird.

Die Flavonoide der Birkenblätter erhöhen die Harnmenge und steigern den Durchfluss in den Harnwegen. Dadurch sind Zubereitungen aus Birkenblättern bestens zur Durchspülungstherapie bei Infekten in den Harnwegen und bei Nierengries geeignet. So wirken Birkenblätter:
  • harntreibend
  • blutreinigend
  • entwässernd
  • entschlackend
  • haarkräftigend

Da Birkenblätter Stoffwechselschlacken aus dem Bindegewebe spülen und blutreinigend wirken, werden sie gerne als Frühjahrskur bei Rheuma und Gicht sowie gegen Frühjahrsmüdigkeit empfohlen. Noch besser eignet sich hierzu jedoch der aus dem Stamm gewonnene Birkensaft.

Die Kommission E des ehemaligen Bundesgesundheitsamts befürwortet die Anwendung der Birkenblätter zur Durchspülung bei bakteriellen Entzündungen der Blase und der Harnwege sowie zur unterstützenden Behandlung bei Rheuma. Volksmedizinisch werden Birkenblätter und Birkensaft auch gegen Haarausfall, Kopfschuppen und zur Haarkräftigung äußerlich angewendet.


Die besten Hausmittel aus Birkenblättern



Birkenblätter können Sie sammeln, an einem luftigen Ort trocknen und in dunklen Gefäßen aufbewahren. Getrocknete Birkenblätter und Fertigpräparate aus Birkenblättern erhalten Sie in Apotheken, Reformhäusern und Bioläden.

Grundrezept für Birkenblättertee: 

Übergießen Sie einen gehäuften Esslöffel getrocknete Birkenblätter mit 150 ml kochendem Wasser. Seihen Sie den Tee nach zehn Minuten ab und trinken Sie bei Harnwegsproblemen täglich drei frisch gebrühte Tassen zwischen den Mahlzeiten.

Schmerzlinderndes Birkenblätter-Bad bei Rheuma: 

Überbrühen Sie 250 g getrocknete, kleingeschnittene Birkenblätter mit zwei Litern kochendem Wasser und lassen Sie den Ansatz zehn Minuten ziehen. Gießen Sie den abgeseihten Sud in ein warmes Vollbad und baden Sie bei Gliederschmerzen 15 Minuten lang darin.

Haarkräftigende Birkenblätter-Spülung: 

Übergießen Sie zwei Esslöffel kleingeschnittene Birkenblätter mit einem Liter Obstessig und lassen Sie alles zwei Wochen an einem warmen Ort ziehen. Filtern Sie den Ansatz ab. Verdünnen Sie jeweils einen Teil des Birkenessigs mit drei Teilen Wasser und spülen Sie Ihre Haare nach dem Waschen damit.



Eine sehr häufige Ursache Polyneuropathie ist ein Mangel an Vitaminen der B-Gruppe.

Polyneuropathie durch Vitaminmangel





Eine Polyneuropathie (griech. poly = viele, neuro = Nerv) ist eine Erkrankung der so genannten peripheren Nerven. Das sind Nerven, die weder zum Rückenmark noch zum Gehirn gehören. Sie treten aus dem Rückenmarkskanal aus und sind für die Weiterleitung von Empfindungen unserer Haut und Organe an das Gehirn verantwortlich. Dabei registrieren und melden sie sowohl Kälte und Wärme als auch Berührungsreize und Schmerzen.

Periphere Nerven können Sie gut mit Stromkabeln vergleichen: Sie bestehen aus den eigentlichen Leitungsbahnen (Axon) und einer schützenden Isolierschicht (Myelin). Bei einer Polyneuropathie wird meistens die Isolierung geschädigt, teilweise aber auch die Nervenfaser selbst. So zeigt sich eine Schädigung der peripheren Nerven:

  • brennende Schmerzen, bei Diabetes vor allem in den Füßen
  • Missempfindungen (z. B. Ameisenlaufen, Kribbeln)
  • Muskelschwäche in Händen und Füßen
  • Verlust der Temperatur- und Schmerzwahrnehmung
  • Muskelzuckungen und -krämpfe
  • Taubheitsgefühle
  • Berührungsempfindlichkeit



Häufig sind als erstes die Hände und Füße betroffen, da die Nervenfasern hier aufgrund ihrer Länge am stärksten leiden. Typisch ist eine strumpf- oder handschuhförmige Verteilung der Beschwerden. 
Nicht selten sind auch die Nervenfasern des vegetativen Nervensystems, das vom Willen nicht beeinflussbar unsere inneren Organe steuert, von der Erkrankung betroffen. In diesen Fällen können auch Beschwerden wie Völlegefühl, Durchfälle oder Schwindel auftreten. 
Wenn die Nervenkrankheit durch Alkoholmissbrauch ausgelöst wurde, vermindern sich auch die Reflexe und es kommt zu Muskelschwund, besonders in den Waden. 




Eine sehr häufige Ursache für die Krankheit ist ein Mangel an Vitaminen der B-Gruppe. 

Mit Vitalstoffen gegen Polyneuropathie



Diese Vitalstoffe tun Ihren geschädigten Nerven gut:

Sie können den Tagesbedarf am besten über Kombinationspräparate decken, die Sie im Drogeriemarkt oder in der Apotheke erhalten. Höhere, therapeutische Dosen (hier in Klammern angegeben) sollten Sie nur in Absprache mit Ihrem Arzt einnehmen, da eine Überdosierung eine Polyneuropathie auslösen kann.

Vitamin B1 

ist bei hohem Alkoholkonsum ebenso unzureichend im Blut vorhanden wie bei einem Diabetes, da es dabei vermehrt über die Nieren ausgeschieden wird. Es ist wichtig für die reibungslose Übertragung der Nervenimpulse.

Tagesdosis: 1 bis 1,5 mg (50 bis 100 mg)


Vitamin B6 

verhindert die Verzuckerung der Proteine (AGEs) und vermindert dadurch die Hauptursache für eine diabetische Polyneuropathie. Gleichzeitig ist es an der Bildung der Nervenbotenstoffe beteiligt.

Tagesdosis: 1,5 mg (50 bis 100 mg)


Vitamin B12 

schützt die Isolierschicht der Nervenbahnen.

Tagesdosis: 3 g (100 bis 200 g)


Folsäure 

ist am Vitamin-B12-Stoffwechsel beteiligt und sorgt daher für eine stabile Myelinschicht.

Tagesdosis: 400 g (400 bis 800 g)


Vitamin D 

schützt die Nervenzellen, indem es ihre Hülle stabilisiert, und begünstigt ihr Wachstum.

Tagesdosis: 800 I. E. (1.000 I. E.)



Alpha-Liponsäure wirkt blutzuckersenkend und kann Toxine (z. B. Schwermetalle) binden. Am wirkungsvollsten ist eine Infusionsbehandlung mit diesem Vitalstoff, auf die Sie Ihren Arzt ansprechen sollten.

Tagesdosis: 0,2 bis 0,4 g (0,4 bis 1 g)


Auf jeden Fall sollte der Ratschlag eines Arztes eingeholt werden.