Dienstag, 24. Juni 2014

Wassermelone - Vitamin- und Mineralstoffbombe


Wassermelone



Ursprung und Verbreitung der Wassermelone


Die Wassermelone bzw. die Wildform hat ihren Ursprung in Afrika. Die Wildform wird auch Tsamma-Melone genannt (auch als Zitronenmelone bezeichnet), was im übertragenen Sinne "bitter" bedeutet. Die ersten Melonen so wie wir sie kennen tauchte rund 2000 v. Chr. im alten Ägypten und Westasien auf. Die Pflanze verbreitete sich rasch über Zentralasien und Indien, bis sie ca. 1000 v. Chr. auch in China und im südlichen Teil Russlands angebaut wurde. In Europa wurde die Wassermelone relativ spät eingeführt. Die Pflanze wurde vermutlich im Südwesten Europas von den Arabern eingeführt, dies lässt sich aufgrund linguistischer Studien vermuten. Erst durch die ottomanische Expansion kam sie nach Südosteuropa. Noch später, vor rund 500 Jahren, brachten spanische Seefahrer die Wassermelone nach Amerika.






Botanische Beschreibung


Die Wassermelone (Citrullus lanatus) ist eine einjährige, krautige Pflanze und gehört zur Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae). Sie unterscheidet sich aber von den anderen Kürbisgewächsen. Die Blätter sind im Gegensatz zur Gurke bzw. zum Kürbis gefiedert. Die Früchte der Wassermelone haben auch kein zentrales Kerngehäuse wie die Gurke oder der Kürbis, sie sind im ganzen Fruchtfleisch verteilt. Das weitläufige Wurzelsystem der Wassermelone verläuft vorwiegend nahe der Oberflache. Sie ist bodenwüchsig, kann aber auch je nach Sorte an Schnüren oder Stäben hochgezogen werden wie Gurken. 
Die Art ist einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch). Das bedeutet, dass sich an einer Plfanze sowohl männliche als auch weiblich Blüten befinden. Die Unterscheidung zwischen männlichen und weiblichen Blüten ist ganz einfach. Die weibliche Blüte hat einen Fruchansatz unterhalb der Blüte die aussieht wie eine Minimelone.

Um eine Frucht zu bilden muss der Pollen der männlichen Blüte auf die Narbe der weiblichen Blüte transportiert werden. Die Frucht, botanisch gesehen eine Panzerbeere, kann in Größe und Gewicht von Sorte zu Sorte sehr stark abweichen. Auch die Melone selbst ist nicht immer rund. Die Ali-Baba Wassermelone ist beispielsweise walzenförmig. Auch das Fruchtfleisch ist nicht bei allen Sorten rot. Das Fruchtfleisch kann je nach Sorte rosa, orange, gelb, weiß und sogar grün sein. Ebenso unterschiedlich kann die Schale der Frucht gefärbt sein. Die meisten sind grünlich - einfarbig oder gestreift. Eine Sorte mit gelber Schale ist die Golden Midget. Die zu Beginn (hell)grüne Schale färbt sich gelb, sobald die Melone reif ist. Ebenfalls interessant ist die Sorte Moon & Stars die, wie der Name schon verrät, auf der grünen Schale einen gelben Mond und viel kleine gelbe Sterne hat, ebenso wie auf den Blättern der Pflanze.

Anhand dieser Merkmale sieht man, wie viele Gesichter die Wassermelone eigentlich hat. Es gibt weit über 100 verschiedene Sorten, darunter sind wirklich einzigartige und unverwechselbare Sorten.

Kulinarische Bedeutung


Die Afrikaner nutzten damals nur die Kerne der damaligen Wildform, da das Fruchtfleisch bitter war. Die Kerne dienten als Getreideersatz und es wurde Brot damit gebacken. In anderen Regionen wurden daraus Bällchen geformt und gekocht. Das bittere Fruchtfleisch wurde ausgepresst und das daraus gewonnene Wasser diente als Durstlöscher. Das ausgepresste Fruchtfleisch wurde dann an die Tiere verfüttert. Die Schale wurde in einem zuckerähnlichen Brei kandiert und somit haltbar gemacht. Aber auch heute noch verwendet man in Indien und China meist nur die Kerne um Brot zu backen.

In China wurden dafür spezielle Sorten mit extra großen Samen gezüchtet. Im südlichen Teil der damaligen Sowjetunion wurde das Fruchtfleisch zu einem alkoholischem Getränk vergoren oder als Sirup eingekocht. 

Heutzutage essen die meisten die Wassermelone so wie sie ist, als süßen erfrischenden Durstlöscher an heissen Sommertagen. 

Es gibt viele verschiedene Wassermelonenrezepte wie z.B. Sirup, Eis, Wassermelone gegrillt mit Vanilleeis und viele mehr.

Wassermelonen schmecken nicht nur gut sondern sind auch richtig gesund. 

100 g Wassermelone decken bereits über 25% des Tagesbedarf an Vitamin B5 ab. 


Aufgrund des hohen Wasseranteils spielt die Wassermelone beim Abnehmen oder beim Heilfasten eine sehr große und wichtige Rolle. 


100 g Fruchtfleisch enthalten im Schnitt folgende Inhaltsstoffe bzw. Nährwerte:

Zusammensetzung
  • 30 kcal (160 kJ)
  • Wasser:90,18 g
  • Kohlenhydrate:8,28 g
  • Eiweiß:0,60 g
  • Ballaststoffe:0,24 g
  • Fett:0,20 g
Vitamine
  • Vitamin A:33,00 µg
  • Retinol:0,00 µg
  • Beta-Carotin:200,00 µg
  • Vitamin B1:45,00 µg
  • Vitamin B2:50,00 µg
  • Vitamin B3:150,00 µg
  • Vitamin B5:1600,00 µg
  • Vitamin B6:70,00 µg
  • Vitamin B7:4,00 µg
  • Vitamin B9:3,00 µg
  • gesamte Folsäure:5,00 µg
  • freie Folsäure:2,00 µg
  • Vitamin B12:0,00 µg
  • Vitamin C:6,00 µg
  • Vitamin D:0,00 µg
  • Vitamin E:70,00 µg
  • Vitamin K:10,00 µg
Mineralstoffe
  • Calcium:11,00 mg
  • Chlor:8,00 mg
  • Kalium:158,00 mg
  • Magnesium:3,00 mg
  • Natrium:1,00 mg
  • Phosphor:11,00 mg
  • Schwefel:12,00 mg
Spurenelemente
  • Eisen:0,40 mg
  • Fluor:11,00 µg
  • Jod:1,00 µg
  • Kupfer:70,00 µg
  • Mangan:20,00 µg
  • Zink:0,10 mg
Quelle: Nährwertrechner.de


Anbaugebiete

Wassermelonen werden vorwiegend in warmen Gebieten angebaut. Auch in Deutschland werden Wassermelonen gewerblich angebaut, aber natürlich bei Weitem nicht in der Menge wie beispielsweise in Spanien oder Italien, dazu ist unser Klima dann doch etwas zu kalt. In Niederbayern werden sie von einem Bauer angebaut und frisch vom Feld verkauft. Das kommt bei seinen Kunden sehr gut an und teilweise kommen Kunden bis von München, nur um die frische Ware kaufen zu können. Im Vergleich zu anderen Ländern ist das aber nur ein Tropfen auf den heissen Stein. 

Die meisten Wassermelonen werden in China angebaut. China produziert rund zehn mal so viel wie der zweitplatzierte Türkei. Wobei China überwiegend nur die Kerne weiterverwendet und dafür spezielle Sorten anbaut. Platz drei belegt der Iran. 

Ägypten und die USA liegen dicht zusammen auf Platz vier und fünf. Danach etwas weiter abgeschlagen Mexiko und Südkorea. 

Deutsche Supermärkte beziehen die Früchte aber meistens aus Spanien, Italien oder Ungarn, da die Transportwege wesentlich kürzer sind. 

Denn reife Wassermelonen werden bei zu langem Transport matschig oder mehlig. Wenn ihr also im Supermarkt eine mehlige oder matschige Melone bekommt, hat der Transport zu lange gedauert. 

Da Wassermelonen nach der Ernte nicht nachreifen wie beispielsweise Bananen, müssen sie reif geerntet werden.




Montag, 23. Juni 2014

Rosenöl zum Selbermachen

Rosenöl aus frischen Blüten selber machen





Wer selbst keinen Garten hat, kann Nachbarn, Freunde oder Verwandte danach fragen. Keine Blumen aus dem Geschäft verwenden, diese sind nicht lebensmitteltauglich und mit Pestiziden behandelt!

Ihr braucht:

  • Die gewaschenen, abgetropften Blütenblätter von 6-8 Rosen (über Nacht auf einem Handtuch antrocknen lassen)
  • 500 Milliliter Sesam- Mandel- oder Sonnenblumenöl
  • 2 Wochen Geduld oder einen Topf
  • Ein großes Weckglas

 



1. Methode – wenn man 2 Wochen Zeit hat:

Das Öl in einen Topf geben und leicht erwärmen. Die Blüten in das Weckglas geben und mit dem warmen Öl übergießen. Das Gemisch mit einem Holzlöffel rühren und darauf achten, dass alle Blüten mit Öl bedeckt sind. 

Das Glas verschließen und 2-4 Wochen an einen durchgängig warmen Ort stellen (Fensterbänke werden Nachts zu kalt). Anschließend das Öl durch ein Küchentuch abseihen und in Flaschen füllen.



2. Methode – wenn man 2 Stunden Zeit hat:

Das Öl und die Blüten in das Glas geben. In einen mit heißem Wasser gefüllten Topf (= Wasserbad) stellen und auf niedrigster Stufe 2 Stunden durchziehen lassen (nicht kochen). Alle halbe Stunde mit einem Holzlöffel durchrühren und nachsehen, ob noch genug Wasser im Topf ist. Anschließend das Öl durch ein Geschirrtuch abseihen und in Flaschen füllen.


Rosenöl als Heilmittel

Sie ist die Königin unter den Blumen und berührt uns nicht nur mit ihrem betörenden Duft: Die Rose ist der Inbegriff der Harmonie und der Schönheit. Kaum zu glauben, dass manche Sorten auf sandigen, steinigen Böden gedeihen wie die Rosa damascena, aus der das kostbare Rosenöl gewonnen wird. Am Fuße des Balkangebirges in Bulgarien befindet sich das größte Rosenanbaugebiet der Welt. Dort kann sich der heckenrosenähnliche Strauch mit den rosafarbenen Blüten im Schutz der Gebirgsketten besonders gut entwickeln.

Echtes Rosenöl ist teuer

Die Erntezeit ist extrem kurz, denn nur im Mai und Juni blüht diese Rosensorte und muss von Hand gepflückt werden. Per Wasserdestillation wird dann das ätherische Öl aus den Blütenblättern gewonnen: Aus dreißig Rosenblüten bekommt man nur einen Tropfen Rosenöl! Somit ist klar, warum echtes Rosenöl so teuer ist. Als Nebenprodukt entsteht bei der Destillation ein sogenanntes Hydrolat, in diesem Fall das Rosenwasser, dessen Duft und Heilkraft durchaus mit der des Öls vergleichbar ist.

Die vielseitige Wirkung des Rosenöls

Rosenöl ist eines der komplexesten ätherischen Öle, das mehr als 400 chemische Verbindungen enthält. Es ist sehr hautfreundlich und daher für jede Altersstufe geeignet. Außerdem hat es einen stark harmonisierenden, ausgleichenden und beruhigenden Effekt auf die Seele, während es im körperlichen Bereich antiviral, antiseptisch, entkrampfend, entzündungshemmend, wundheilend und insektenabweisend wirkt. Rosenöl harmoniert auch mit allen anderen ätherischen Ölen und bringt diese sogar oft erst zur vollen Entfaltung bezüglich ihrer Wirkungen.

Anwendung des ätherischen Öls bei Fieber

Bei hohem Fieber über 39 Grad Celsius wird der Kreislauf sehr belastet, daher kann eine sanfte Methode helfen, das Fieber zu senken. Neben den bewährten Wadenwickeln bietet eine kühle Stirnkompresse zusätzliche Erleichterung: Auf einen Viertel Liter kaltes Wasser geben Sie einen Tropfen Rosenöl und tränken ein Baumwolltuch mit dieser Mischung. Alternativ können Sie auch fertiges Rosenwasser verwenden. Wechseln Sie die Kompresse etwa alle fünf Minuten, damit sie optimal kühlen kann.

Entspannendes Massageöl bei Stress

Bei zu hohem Blutdruck, der durch Stress und Anspannung entstanden ist, kann als begleitende Maßnahme zur einer vom Arzt verordneten Therapie eine Massage mit einem entspannenden Körperöl helfen. Dafür gibt man einen bis zwei Tropfen Rosenöl in 100 Milliliter Jojobaöl und verrührt sie gut. Diese Mischung kann auch durch andere ätherische Öle ergänzt werden, zum Beispiel mit sieben Tropfen Lavendel-, fünf Tropfen Zedern- und zwei Tropfen Muskatelleröl.

Kühlende Kompressen mit Rosenwasser

Entzündungen der Haut mit Symptomen wie Schwellungen, Rötungen und Schmerzen können als Erste-Hilfe-Maßnahme mit einer Kompresse beruhigt werden: Nehmen Sie 100 Milliliter kaltes Rosenhydrolat und fügen Sie zwei Tropfen Kamillenöl (römisch) hinzu. Befeuchten Sie einen Wattepad mit dieser Mischung und betupfen Sie vorsichtig die betroffenen Stellen oder lassen Sie das Pad zehn Minuten lang darauf liegen.

Duftlampe für ängstliche Kinder

Für Kinder mit Trennungsängsten (zum Beispiel an den ersten Kindergartentagen) oder mit Einschlafproblemen können Sie eine Duftlampe mit einer beruhigenden, harmonisierenden Mischung aufstellen. Geben Sie etwas Wasser in die Verdunstungsschale und fügen Sie einen Tropfen Rosenöl hinzu. Hilfreich sind auch zusätzlich drei Tropfen Lavendel-, fünf Tropfen Zedernholz- und zwei Tropfen Grapefruitöl. Wählen Sie in jedem Fall immer Öle von guter Qualität!


Lenkung der Symbiosebakterien im Darm -

Einfluss auf Immunsystem: deaktiviert durch Google, deshalb publiziert in Wordpress




Eine Symbioselenkung kann deshalb so erfolgreich sein, weil sie das „Zentralorgan" der Abwehr direkt beeinflusst, den Darm. Das darmeigene Immunsystem bildet mehr als 70% des Immunsystems. 
Der Darm verfügt über die weitaus größte Anzahl von Lymphknoten, die so genannten Peyer'schen Plaques im Dünndarm, gleichzeitig produziert das darmeigene Immunsystem Antikörper (IgA), die zur Abwehr körperfremder Substanzen benötigt werden. 
Dieses darmeigene Immunsystem ist jedoch nicht von Geburt an voll funktionsfähig, es muss sich erst ausbilden und kräftigen. Dazu benötigt es die Hilfe der Darmbakterien, die das Darm-Immunsystem trainieren.
Auf einer Oberfläche von mehr als 300 qm besiedeln Billionen von Mikroben die Darmschleimhaut und bilden gemeinsam die physiologische Darmflora. 
Dabei hat jeder Keim seinen festgelegten Platz im Darm, einige Bakterien gehören zur Flora des Dünndarms, andere wiederum sind nur im Dickdarm zuhause. 


Die Keime leben hier einträchtig zusammen mit ihrem Wirt, dem Menschen, wobei Mensch und Mikrobe gleichermaßen voneinander profitieren. Das harmonische Miteinander von Mensch und Bakterien zum gegenseitigen Wohl wird Symbiose genannt, ist das Gefüge der Bakterien untereinander gestört, folgt daraus der Zustand der Dysbiose und das Immunsystem gerät aus der Balance.



Milchsäurebakterien (Laktobazillen, Bifidobakterien) sorgen für ein leicht saures Milieu im Dünndarm und verhindern dadurch das Wachstum von pathologischen Fäulniskeimen. Die Darmbakterien Escherichia coli aus dem Dickdarm und Enterokokken im Dünndarm wirken wie Trainingspartner auf das Immunsystem, denn sie stimulieren die B-Lymphoyten. 
Das können die Ursachen für ein bakterielles Ungleichgewicht sein:
  • häufige Antibiotika-Einnahme
  • Einnahme von Abführtabletten
  • eiweiß- und fettreiche Nahrung
  • zu viel Genussmittel (Alkohol, Kaffee, Nikotin)
  • Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten
  • akute und chronische Entzündungen im Dünn- oder Dickdarm
  • langanhaltender Durchfall

Eine Dysbiose kann nicht nur die Ursache für eine schwache Abwehrlage sein, sie äußert sich häufig auch in chronischen Beschwerden wie Blähungen, Völlegefühl, Durchfällen oder Verstopfung. 



Wege zur Stärkung der Darmflora


Das Therapieschema der Symbioselenkung wird immer individuell anhand der Ergebnisse der Stuhluntersuchung ausgearbeitet. Bei einer kompletten Symbioselenkung kommen meistens mehrere Präparate nacheinander zum Einsatz, die aufeinander aufbauen. Parallel dazu werden häufig noch Milchsäurebakterien verordnet. Besteht nur ein Defizit an E. coli Bakterien, wird auch nur ein Einzelpräparat (z. B. Mutaflor®,)eingesetzt.
Durch die Bakterien-Präparate werden „gesunde" Keime in Ihrem Darm zur Ansiedlung gebracht, die ein Anheften schädlicher Bakterien an der Darmwand verhindern. Eine gründliche Symbioselenkung benötigt etwa sechs Wochen bis drei Monate. Erst nach dieser Zeit ist die Darmflora wieder in einem gesunden Gleichgewicht und Sie werden merken, dass Ihre Beschwerden sich gebessert haben.


Sie selbst können auch viel dazu beitragen, Ihren Darm zu unterstützen. 


Greifen Sie zu Natur-Joghurts

Natürliche Joghurts, die nicht ultrahoch erhitzt wurden, enthalten Milchsäurebakterien, die für ein gesundes Darmmilieu sorgen. Essen Sie davon täglich einen Becher. Die bessere Wirksamkeit der beworbenen Drinks ist nicht wissenschaftlich bewiesen.


Verzichten Sie weitgehend auf Zucker

Zucker und Weißmehlprodukte sind die Ernährungsgrundlage von Darmpilzen. Essen Sie daher in den Wochen der Behandlung möglichst wenig Süßigkeiten und Kuchen und bevorzugen Sie Vollkornprodukte.



Machen Sie eine Brottrunk-Kur

Durch den Brottrunk erhalten Sie einen wertvollen Stamm der Milchsäurebakterien (Lactobazillus reuteri). Trinken Sie davon täglich l, falls Ihnen das Getränk zu bitter schmeckt, können Sie es auch mit Wasser oder Apfelschorle verdünnen.

Essen Sie milchsauer vergorene Nahrungsmittel

Sauerkraut, fermentierte Bohnen, eingelegte Mixed Pickles oder Kombucha sind mit Milchsäure vergoren und können so Ihre Darmflora unterstützen. Bauen Sie diese Lebensmittel öfter mal in Ihren Speiseplan ein.


Trinken Sie reichlich stilles Wasser

Durch eine Symbioselenkung werden alte Schlacken gelöst. Damit die anfallenden Giftstoffe abtransportiert werden können, sollten Sie jetzt täglich mindestens 2 l Wasser oder ungesüßten Kräutertee trinken.

Heilerde bindet gelöste Giftsstoffe
Während der Symbioselenkung wird Ihr Darm von angesammelten Schadstoffen und Schlacken befreit. Trinken Sie etwa 2-mal wöchentlich ein Glas Wasser mit 1 El Heilerdepulver (Apotheke) zur Bindung der Giftstoffe.

Schränken Sie Ihren Alkohol- und Kaffee-Konsum ein. 


Genussmittel reizen die Darmschleimhaut und übersäuern den Gesamtorganismus. Halten Sie sich daher während der Darmbehandlung mit Alkohol und Kaffee zurück.

Sonntag, 22. Juni 2014

Natürliche Mittel gegen Lippenherpes

Natürliche Behandlung von Lippenherpes




Mit den folgenden Anwendungen bekommen Sie die Entzündung und den Juckreiz in den Griff und die Bläschen heilen schneller ab. Probieren Sie am besten das Hausmittel der Naturheilkunde aus, das Ihnen am engenehmsten ist.

Zinkwasser 

lässt die Bläschen schneller abheilen. Lösen Sie dazu 4 g Zinksulfat (aus der Apotheke) in 100 ml abgekochtem Wasser auf. Tränken Sie einen Wattebausch oder eine Mullkompresse damit, und legen Sie diese im halbstündigen Rhythmus auf die erkrankte Stelle auf.

Thymiantee 

wirkt entzündungshemmend und keimtötend. Um von diesen Wirkungen zu profitieren, können Sie einfach einen überbrühten und abgekühlten Teebeutel auflegen.


Melissentinktur 
unterbindet die weitere Vermehrung der Herpesviren. Übergießen Sie in einem Schraubdeckelglas 10 g Melissenblätter so lange mit Wodka, bis sie vollkommen bedeckt sind. Lassen Sie den Ansatz vor dem Abseihen 14 Tage ziehen, wobei Sie ihn täglich einmal gut durchschütteln sollten. Diese Tinktur können Sie mehrmals täglich mit einem Wattestäbchen auf die Bläschen auftupfen.




Teebaumöl 
dämmt die Erreger ein und nimmt den Juckreiz. Tupfen Sie das reine ätherische Öl ( aus dem Bioladen oder aus der Apotheke) dreimal täglich auf die befallene Stelle auf.


Honig




Honig wurde schon in grauer Vorzeit als Therapeutikum hoch geschätzt. In neuerer Zeit wurden im Honig antibakterielle Eigenschaften gegen zahlreiche Erreger einschließlich Candida nachgewiesen, und es finden sich Berichte über bemerkenswerte Erfolge in der Behandlung infizierter Hautwunden bis hin zur Konjunktivitis durch Staphylokokken und Pseudomonas.
Neuerdings gibt es Hinweise auf eine gute Wirksamkeit gegen Lippenherpes.
Für die Studie wurden 16 Patienten mit Herpes rekrutiert, die im Vorjahr sechs Rezidive mit einer Dauer zwischen 7 und 12 Tagen erlebten. Die beiden nächsten Rezidive wurden nach Zufallskriterien entweder mit Honig (festes Pressen der Läsion mit Honig getränktem Mull viermal täglich für 15 Minuten) oder einer Aciclovir-Creme sechsmal täglich behandelt. Bei beiden Herpeslokalisationen war die Anwendung von Honig besser: Dauer von Rezidiven und von Schmerzen verkürzten sich, die Krustenbildung kam eher und die gesamte Heilung erfolgte schneller. 
Die Patienten bewerteten die Behandlung mit Honig besser, die keine Nebenwirkungen hatte. Dagegen berichteten drei Patienten unter der Aciclovir- Creme über Juckreiz. Man darf spekulieren, welche Substanzen für die Wirkung verantwortlich sind, denn die Gabe von Honig erfüllt alle Kriterien der Polypharmazie: er enthält u. a. Flavonoide, die Vitamine E, C und B-Komplex, Kupfer, Zink, Aminosäuren und NO aus den Speicheldrüsen der Bienen.
Da die vorausgehenden Herpes-Attacken eine Dauer von 7 bis 12 Tagen hatten, besitzen beide Maßnahmen mit einer Verkürzung auf 5,5 bzw. 2,5 Tage eine gute therapeutischen Wirkung, allerdings mit einer statistischen Überlegenheit von topischer Honigapplikation.

Haftungsausschluss: Sämtliche Beiträge und Inhalte des Newsletters sind sorgfältig recherchiert. Dennoch ist eine Haftung ausgeschlossen.

Eis am Stiel mit Früchten

Schneller Nachtisch: Eis am Stiel, kalte Früchte



Eis ist immer willkommen und ein schneller Nachtisch noch dazu. Zwar muss das Eis einige Zeit ins Gefrierfach, aber die Herstellungszeit selbst ist dafür umso geringer. Wenn Sie ein wenig vorausschauend planen, ist die köstliche Erfrischung immer fertig, sobald Sie sie brauchen. Eis am Stiel, gefrorene Früchte und andere schnelle Eissorten sind aber nicht nur schnell, sondern auch köstlich!
Schneller Nachtisch: Eis am Stil

Eis am Stiel

Ein besonders schneller Nachtisch ist natürlich Eis am Stiel. Sie erinnern sich doch sicher noch an Fruchtzwerge, die man eine Zeit lang gerne mit einem Löffel eingefroren hat? Diese Art der Abkühlung ist immer noch beliebt und funktioniert auch mit dem Lieblingsjoghurt Ihrer Wahl. Auch Mascarpone, Créme fraîche oder Schmand lassen sich einfrieren und mit Früchten wie Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren, Bananen und Kirschen, sowie Nüssen, Karamell, Nutella oder Schokolade vermischen. Füllen Sie die cremige Masse einfach in Eisförmchen, Tassen, Gläser, Joghurtbecher, Muffinförmchen oder in essbare Waffelbecher. Dann nur noch einfrieren und losschlecken!

Eis aus gefrorenen Früchten

Schneller Nachtisch gefällig? Sie können es sich auch noch einfacher machen! Gefrierschrank auf, gefrorene Früchte raus, kurz durchmixen - fertig ist das schnellste Fruchteis für zu Hause! Selbstverständlich lässt sich solch ein Fruchteis aus jeder beliebigen Frucht herstellen, die Sie vorher eingefroren haben. Mit etwas Zucker und Säure - zum Beispiel aus Limettensaft - verleihen Sie dem fruchtigen Vergnügen den letzten Kick, ein Löffel Joghurt oder Schmand rundet das Ganze ab. Ebenso schnell wie mit den gefrorenen Früchten zaubern Sie ein Fruchteis mit tiefgekühltem Fruchtpüree. Dieses ist in den verschiedensten Geschmacksrichtungen im Internet erhältlich, lässt sich aber selbstverständlich auch selbst herstellen, indem man ganze frische Früchte püriert und einfriert. Fruchtpürees aus 100% Frucht mit etwas Wasser mixen, je nach gewünschter Konsistenz, und schon haben sie eine reine Fruchterfrischung.
Auch Sorbet, Granité, Frozen Yogurt oder traditionelles Speiseeis wie aus der Eisdiele lassen sich schnell zubereiten - und häufig sogar ohne Eismaschine. Eis eignet sich auch hervorragend, wenn man ein Dessert für viele Personen, liebe Gäste oder für eine Party vorbereiten muss und es sich einfach machen möchte. Zwei von unendlich vielen Rezepten für schnelles Eis haben wir Ihnen beschrieben. Andere Rezepte für schnelle Nachtische mit Eis - die nebenbei meist auch günstig sind - finden Sie auch in unserer Rezeptstrecke auf der nächsten Seite! 

Nutella-Mascarpone Eis

Zutaten
250 g gefrorene Mascarpone
1 Becher Crème fraîche
3 EL Nutella  evtl. einen Schuss Amaretto
Zubereitung
Gefrorene Mascarpone in grobe Stücke zerteilen und mit der Creme fraîche in den Mixer geben. Kurz durchmixen, dann das Nutella und wenn gewünscht den Amaretto hinzufügen. Zügig weiter mixen, damit das Nutella sich gut verteilt, die Masse aber trotzdem nicht zu flüssig wird. Dann in kleine Gläschen, Schälchen, Becher oder auch Waffelbecher füllen und für 45 bis 60 Minuten in den Gefrierschrank stellen. Mit Schokoraspeln, Keksbröseln oder auch Früchten garnieren und leicht angetaut servieren. 

Waldmeister Eis

Zutaten
250 g gefrorene Mascarpone
200 g Crème fraîche
evtl. etwas Milch
1 Beutel instant Waldmeister-Götterspeise (für 500 ml Flüssigkeit)
Zubereitung
Die gefrorene Mascarpone grob zerteilen und mit der Creme fraîche in den Mixer geben. Kurz durchmixen, dann das Waldmeisterpulver dazugeben. Mixen bis sich alle Stückchen aufgelöst haben, evtl. etwas Milch dazu, falls die Masse zu fest wird. In kleine Gläschen, Muffinförmchen oder Waffelbecher füllen und für ca. 20 bis 30 Minuten in den Gefrierschrank geben. Mit einer frischen Erdbeere garniert, leicht angetaut servieren - fertig ist Ihr schneller Nachtisch!



Likör aus Früchten

Likör aus Früchten, Kräutern 

oder Gewürzen




Likör selbst machen, ist ganz leicht. Früchte, Kräuter oder Gewürze einfach in hochprozentigem Alkohol einlegen und über mindestens eine Woche ziehen lassen.

Das Aroma der Früchte und Gewürze wird von dem hochprozentigen Alkohol extrahiert. Nach ein bis drei Wochen können die Früchte oder Kräuter abgefiltert werden mit Hilfe eines Kaffeefilters oder eines Baumwolltuchs.
 Erst dann wird das Extrakt verdünnt und gesüßt, indem Zucker oder Honig kurz mit Wasser aufgekocht, abgekühlt und hinzugefügt wird. Zum Ansetzen von Likören eignen sich alle hochprozentigen Schnäpse. 
Möchte man keinen starken Eigengeschmack des Schnaps schmecken, eignen sich Wodka oder Korn. Auch reiner Alkohol kann verwendet werden, dieser ist im Vergleich jedoch sehr teuer. Das Mischungsverhältnis von Wasser und Alkohol beeinflusst natürlich den Alkoholgehalt des Likörs. 

Ein Schnaps mit 40 Prozent im Verhältnis 1:1 gemischt, ergibt also einen Likör mit 20 Prozent Alkoholgehalt. Der konventionelle Likör im Handel muss mindestens 15 Prozent Alkohol enthalten. Mehr Umdrehungen sind auch erlaubt. Außerdem muss konventioneller Likör mit mindestens 100 Gramm Zucker pro Liter gesüßt sein. Wenn man es süßer oder herber mag, sollte man Likör selbst machen.



Amaretto

Amaretto ist ein Mandellikör, der wahlweise aber auch aus anderen Kernen hergestellt werden kann. Aprikosenkerne werden gern als günstigerer Ersatz verwendet und das Geschmackserlebnis ist kaum zu unterscheiden. Auch Zwetschgenkerne können verwendet werden. Denn geschmacksgebend ist ein in den Kernen enthaltener Aromastoff, der nach Bittermandel schmeckt.

Anislikör

Spirituosen mit Anisaroma tarnen sich unter vielen Namen. In Griechenland heißt Anisschnaps Ouzo, in Frankreich Pastis und in der Türkei Raki. Der bekannte Anislikör kommt jedoch aus Italien, genauer gesagt aus der Gegend Lazio. Sambuca wird pur mit drei kleinen Kaffeebohnen getrunken. Anis harmoniert mit Zitronen und kann in selbstgemachten Likören raffiniert kombiniert werden.

Eierlikör


Eierlikör ist ein cremiges Getränk aus Alkohol, Eigelb und Zucker mit Sahne oder Milch. Neben konventionellen Produkten wird dieser Likör gern zuhause selbst gemacht. Da durch das Rohei ein Risiko einer Salmonelleninfektion besteht, hat das Bundesamt für Risikobewertung Empfehlungen für die hauseigene Herstellung. Zunächst sollten die Roheier mit dem Alkohol separat gemischt und für 3 Tage bei Raumtemperatur stehen gelassen werden. Außerdem sollte das Endprodukt nicht weniger als zehn Prozent Alkohol enthalten. Wird dies berücksichtigt, besteht keine Gefahr und der Eierlikör ist sogar mehrere Monate halt- und genießbar.

Gewürz- und Kräuterlikör

Gewürz- und Kräuterliköre sind besonders beliebt nach einem schweren Essen. Ein kleiner Absacker hilft gegen Völlegefühl. Allerdings nicht wegen des Alkohols, sondern wegen der Bitterstoffe aus den Kräutern, die den Stoffwechsel anregen. Auch Gewürze wie Zimt und Kümmel regen an. Für selbstgemachten Kräuterlikör sollten frische Kräuter verwendet werden, da diese aromatischer sind als getrocknete. Außerdem sollten sie nicht gewaschen werden, dies führt nur zu Aromaverlust und ist aus hygienischen Gründen nicht nötig. Denn der Schnaps tut schon sein Übriges.

Limoncello

Die fein abgeschälte oder geriebene Schale von 6-10 unbehandelten Zitronen wird in einem Liter Schnaps eingelegt, so lösen sich in 1-3 Wochen die ätherischen Öle aus der Schale. Wichtig bei dem Verarbeiten von Zitronenschale ist, dass man die Zitronen ganz frisch verwendet. Damit die Zitronenalkohollösung genießbar wird, einen Liter Wasser mit 400-600 Gramm Zucker aufkochen und erkalten lassen. Läuterzucker und Zitronenalkohol mischen. Fertig ist der Limoncello. Das Mengenverhältnis Zucker zu Zitronen kann nach Wunsch variiert werden, je nachdem wie aromatisch und süß der Likör werden soll. Manche Rezepte beinhalten auch Gewürze wie Zimtstangen und Nelken. Zitronenlikör kann kalt serviert werden oder zum Zubereiten von Süßspeisen, Gebäck und Kuchen verwendet werden.

Kirschlikör

Ein besonderer Kirschlikör ist Maraschino. Er wird aus der Maraskakirsche gewonnen, die mit Kern zermahlen und in Alkohol extrahiert wird. Da die Kerne mit verarbeitet werden, bekommt Maraschino einen Bittermandelgeschmack, der ein bisschen an Marzipan oder Amaretto erinnert. Kirschlikör selbst machen, kann man natürlich auch mit anderen Kirschsorten als der Maraskakirsche. Dafür können Sie sowohl Süß- wie auch Sauerkirschen verwenden. Kirschlikör passt hervorragend zu Obstsalat, einfach 1-2 Teelöffel auf eine Portion träufeln.

Orangenlikör

Zu den Orangenlikören gehören viele namenhafte Vertreter wie Blue Curacao oder Triple Sec, die gern zum Mixen von Cocktails benutzt werden. Blue Curacao gibt dem Swimming Pool seine türkisblaue Farbe und Triple Sec darf in keinem ordentlichen Mai Tai fehlen. Orangenlikör kann man aber auch pur auf Eis genießen. Möchte man Orangenlikör selbst machen, kann die Schale von Bitterorangen und süßen Orangen verwendet werden, je nachdem, wie herb der Geschmack sein soll. Wenn man mag, färbt man den selbstgemachten Likör auch einfach blau ein.

Dem Geschmack sind bei Likör wirklich keine Grenzen gesetzt. Hauptsache süß und ein Tröpfchen Alkohol. Damit lässt sich alles, was das Herz begehrt in einen süßen Likör verwandeln. Um Likör selbst zu machen, braucht man also Schnaps, Zucker, Wasser und irgendetwas Aromatisches. Im Sommer bieten sich Beeren, Kirschen und andere Früchte an, sowie zahlreiche frische Kräuter. Im Herbst gibt es Quitten, die einen wunderbaren Likör ergeben. Mit Gewürzen, Wein und sogar Bier kann man im Winter Likör selbst machen. Lassen Sie sich von den Rezepten inspirieren oder kreieren Sie Ihren ganz eigenen Likör!

Alternative Herstellung (Eva Herman)

Das geht auch andersrum: 
Obst und Zucker schichten, und 2-3 Wochen stehen lassen, bis der Zucker komplett geschmolzen ist...und dann kommt der Alkohol drauf. 
Bei dieser Vorgehensweise werden die Aromen zuerst vom Zucker aufgenommen. Dadurch wird der Geschmack nach Alkohol reduziert und der Likör wird runder und harmonischer. 


Samstag, 21. Juni 2014

Ghee - Ausleiten von Amalgan-Ablagerungen im Körper



Ghee



In der ayurvedischen Gesundheitslehre gilt Ghee (Butterschmalz) als die wirkungsvollste Alternative zu allen Fetten und Ölen, darüber hinaus sogar als Rasayana (Verjüngungsmittel).
Die herausragenden Wirkungen von Ghee beruhen auf der Art der Herstellung. Diese geschieht nach alter, traditioneller Rezeptur. Butter wird solange gereinigt und veredelt, bis sie gänzlich frei wird von Wasser, Milcheiweiß und Milchzucker. So entsteht ein reines Naturprodukt.

So stellen Sie Ghee selbst her


Ein halbes Pfund Butter in einem Kochgefäß mit möglichst großem Durchmesser zum Schmelzen bringen. Temperatur drosseln, damit die Butter nicht braun wird, von Anfang an nicht Umrühren. Das Ganze soll nur leicht kochen, Bläschen steigen nach oben, Schaum bildet sich. Den Schaum immer wieder sorgfältig abschöpfen. Die Schaumbildung kann 30 Minuten dauern. Eiweiß sondert sich ab und sinkt auf den Topfboden. Das nennt man Klären der Butter.

Wenn alle Feuchtigkeit verdampft ist (Butter enthält ca. 15% Wasser), sich kein Schaum mehr bildet, das ausgesonderte Eiweiß auf dem Topfboden bleibt (es darf aber dort nicht braun werden), den Topf vom Feuer nehmen, die klare Flüssigkeit sorgfältig durch einen Tee- oder Kaffeefilter oder ein sauberes Küchentuch direkt in ein verschließbares Glas umfüllen. 

Kann im Kühlschrank oder der Vorratskammer aufbewahrt werden und wird dort fest und sahniggelb. Ein Pfund Butter ergibt etwa 3/4 Pfund Ghee.



Herstellen von Ghee im Haushalt



Die Vorteile von Ghee



Ghee ist leicht verdaulich und wird einfach und sanft vom Darm aufgenommen. So gelangt es in die Körperzellen und bindet dort freie Radikale, viel besser als Vitamine dies können.
Ghee wirkt ausgleichend auf alle fünf Elemente Erde, Wasser, Feuer, Luft und Raum. Diese manifestieren sich im Ayurveda in den Strukturprinzipien Wind (Vata), Feuer (Pitta) und Schleim (Kapha) und schaffen so die 

Grundvoraussetzung für einen ausgeglichenen Gesundheitszustand (prakriti).
Ghee entgiftet den Körper und wirkt sich als Lebenselixier positiv auf den Cholesterinspiegel aus.

Ghee entlastet das menschliche Verdauungssystem. Menschen, die kein Fett vertragen, brauchen nicht länger auf Süßigkeiten und leckere Speisen zu verzichten, nur weil Leber und Galle nicht so mitmachen. Ghee ist Nahrung, die die verschiedenen Körpergewebe leicht und gründlich aufbaut. Toxine in unserer Ernährung werden durch den Verzehr von Ghee gebunden und so der Alterung vorgebeugt.

Ghee in der ayurvedischen Küche


Die ayurvedische Küche benutzt Ghee anstelle von Butter, Öl und Fett. Es entfacht das Verdauungsfeuer (agni) und ist selbst sehr leicht verdaulich. Es ist verdaulicher als Butter, Pflanzenöle und tierische Fette und kann erhitzt werden, ohne seine Qualität zu mindern. Ghee ist ohne Kühlung haltbar (es wird nicht ranzig), hat ein feines Aroma und einen nussartigen Geschmack.
Ghee kann zum Kochen, Dünsten und Frittieren verwendet werden. Es verfeinert alle Speisen.


 - Zum Dünsten, da es die Vitamine
  bewahrt

- Zum Abschmecken von fertigen
  Gerichten, z.B. über Gemüse, Reis
  oder Getreide geben

- Als Toast warm mit Kräutern und
  Gewürzen 


Ghee als bewährtes Hausmittel


Ghee kann äußerlich und innerlich angewendet werden und ist so eines der vielseitigsten, aber auch ältesten Hausmittel (über 5000 Jahre im Ayurveda bekannt).

Hier einige Wirkungen und Heilungsmöglichkeiten:

  • Körperlich bedingte Verstopfung verschwindet mit etwas mehr Ghee im Essen
  • Reibt man es in die Nasenschleimhaut ein, reinigt es diese und schützt vor Schnupfen
  • Abends auf die Fußsohlen aufgetragen, fördert es den gesunden und ruhigen Schlaf
  • Zusammen mit warmer Milch (max. 1,5 % Fettgehalt) sorgt es für eine angenehme Nachtruhe
  • Und dient zugleich als sanftes Abführmittel für den nächsten Tag
  • Abends auf müde Augen aufgetragen, wirkt es erfrischend und stärkt die Sehkraft über Nacht
  • Zum Abschminken ist es besonders zu empfehlen
  • Es ist Balsam für gereizte und gerötete Haut
  • Es pflegt raue Hände und hartnäckiger Schmutz löst sich leichter von den Fingern
  • Morgens schützt Ghee die Gesichtshaut und wirkt rückfettend nach der Rasur.



Ghee in der Medizin


Viele medizinische Zubereitungen im Ayurveda haben Ghee als Grundlage. Medizinische Ghees enthalten eine Vielzahl von Heilkräutern, die nach bestimmten Regeln vorbereitet und dann untergerührt werden. Ghee ist in solchen Zubereitungen das Transportmittel, das wichtige Substanzen und Antioxidante durch fettdurchlässige Zellmembranen in die Zellen trägt.


Jede Kur nach ayurvedischen Grundsätzen (z.B. panchakarma) beginnt mit der Einnahme von Ghee (Vorkur). Ghee bindet dabei Umwelt- und Körpergifte, die anschließend ausgeleitet werden.

Die Einnahme von Ghee während einer Ayurveda-Kur ist wohl eine der wirkungsvollsten Maßnahmen, um Amalgam-Ablagerungen aus dem Körper zu entfernen. Unter den Stoffen, die freie Radikale binden, ist Ghee überlegen und weit vor den Vitaminen A, C und E.




Ghee wirkt ayurvedisch ganzheitlich auf Körper und Geist



  • Ghee stärkt die Verdauungskräfte und die Leber 
  • es stärkt das Immunsystem
  • es kühl übermäßige Hitze
  • vermindert Sodbrennen 
  • baut Nervosität ab
  • regt den Appetit und den gesamten Stoffwechsel an
  • es regt Ausscheidungen an
  • entsäuert, entgiftet und reinigt den Organismus
  • es hat entzündungshemmende Wirkung
  • erzeugt eine sanfte, weiche und glatte Haut
  • unterstützt die Bildung der Lebensenergie, die der Körper jeden Tag aus der Nahrung gewinnt (ojas) und stärkt so die Ausstrahlungskraft 
  • es nährt alle sieben Körpergewebe (Plasma, Blut, Muskeln, Fett, Knochen, Knochenmark und Nerven, Fortpflanzungsgewebe) 
  • es macht die Gelenke geschmeidig 
  • verbessert die Gehirnfunktionen als Gehirntonikum 
  • und balanciert alle drei Lebensenergien (doshasVataPitta und Kapha aus.