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Donnerstag, 1. Dezember 2016

Grapefruit-Diät

Grapefruit-Diät


Es gibt einen Diät-Plan, der bereits in den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts bekannt war, daher ist diese Diät alles andere, als eine „Modeerscheinung“. Wir reden hier über die 12 Tage Grapefruit Diät. 

Die Grapefruit hat eine Menge Vorteile für Personen, die eine Diät machen möchten. Sie ist fettfrei, kalorienarm, reich an Ballaststoffen und ist auch noch reich an Vitamin C.




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Grapefruitsaft hemmt die Gewichtszunahme auch bei einer sehr fettreichen Ernährung. Darüber hinaus verhindert er ein starkes Ansteigen des Blutzucker- und Insulinspiegels.

Grapefruitsaft kann den Blutzuckerspiegel genauso gut senken wie blutzuckersenkende Medikamente. Zu diesem Ergebnis kam eine US-amerikanische Studie. Naringin, ein in Grapefruits enthaltener Stoff, 
bekannt dafür, dass er bei der Gewichtsabnahme eine Rolle spielt. Die detaillierten Ergebnisse der Studie zeigten jedoch, dass die positive Wirkung von Grapefruits nicht allein auf Naringin zurückzuführen ist.

Prof. Andreas Stahl und Prof. Joseph Napoli, Ernährungs- und Toxikologieexperten von der University of California in Berkeley, nahmen sich als Ziel, belastbare Ergebnisse zur Frage liefern, ob Grapefruits das Körpergewicht überhaupt beeinflussen – und wenn ja, wie.

Blutzucker mit Grapefruit senken

Im Verlauf der Studie nahmen die Probanden, die fettreich gefüttert wurden, an Gewicht zu. Im Vergleich zur Kontrollgruppe hatten die Tester, die Grapefruitsaft tranken, jedoch am Ende ein um 18,4 Prozent geringeres Körpergewicht.

Das bedeutet, dass Grapefruitsaft die Gewichtszunahme, die unweigerlich bei einer übermässig fetten Ernährung eintreten würde, um fast ein Fünftel reduzieren konnte!

Zusätzlich hatte der Grapefruitsaft sogar noch positive Auswirkungen auf die Blutwerte der Probanden. So hatte die Grapefruit-Gruppe einen um dreizehn bis siebzehn Prozent geringeren Blutzuckerspiegel als die Kontrollgruppe. Ein erhöhter Blutzuckerwert gehört zu den Risikofaktoren für Diabetes.

Auch der Insulinspiegel im Blut der Grapefruittrinker war um ein Drittel geringer. Da ein hoher Insulinspiegel eine Gewichtsabnahme verhindert, ist eine entsprechende Senkung für Abnehmwillige von grosser Bedeutung.

Ist der Triglyceridspiegel (Blutfettspiegel) im Blut erhöht, kann das auf Übergewicht, aber auch auf eine Erkrankung der Nieren hindeuten. Besonders in Verbindung mit einem ebenfalls erhöhten Cholesterin-Wert steigt mit dem Blutfettspiegel die Thrombosegefahr.

Der Blutfettwert der Grapefruitgruppe war um ganze 38 Prozent geringer als jener der Kontrollgruppe, so das sich das Grapefruitsaft-Trinken auch für Menschen mit hohen Blutfettwerten lohnt.




Die Grapefruit-Diät ist einfach umzusetzen


Alles was Sie machen müssen ist, vor jeder Mahlzeit eine halbe Grapefruit zu essen. Die Frucht enthält Enzyme, die Ihren Appetit zügeln, was wiederum bedeutet, Sie werden insgesamt weniger Kalorien zu sich nehmen. Der Grapefruit wird auch nachgesagt, dass sie den Stoffwechsel beschleunigt, und das hilft dabei, noch mehr Kalorien zu verbrennen.
Das Gesamtresultat: Sie werden nicht nur weniger Kalorien zu sich nehmen, Sie werden auch mehr Kalorien verbrennen. Diese Kombination ist der Schlüssel zum Abnehmen. In der Tat haben einige Untersuchungen gezeigt, dass es möglich ist, zehn Pfund in zwei Wochen abzunehmen, und dies nur durch die Umstellung auf die 12 Tage Grapefruit Diät.

Wo liegt der Haken bei dieser Diät?


Obwohl diese Diät schon so lange existiert, wird die 12 Tage Grapefruit Diät immer noch als „Mode-Diäten“ eingestuft. Dies liegt darin begründet, weil sie nur auf einer kleinen Änderung im Essverhalten beruht. Es ist nicht notwendig, noch andere sonst übliche Punkte zur Gewichtsabnahme zu berücksichtigen.
Wenn Sie diese Diät machen, bedeutet das allerdings nicht, dass Sie eine Freikarte haben, um sich mit allem möglichen „Junk-Food“ voll zu stopfen. Sie müssen immer noch darauf achten, was Sie essen. Versuchen Sie mehr gesunde Lebensmittel zu sich zu nehmen, wie frisches Obst und Gemüse, eiweißreiche Kost und Vollkornprodukte. Wenn Sie wirklich Ihre Pfunde loswerden wollen, müssen Sie sich auch sportlich betätigen. Das bedeutet nicht, dass es erforderlich ist, 10 Kilometer am Tag zu joggen oder 3 Stunden täglich ins Fitnessstudio zu gehen. Stattdessen gilt es, Aktivitäten zu finden, die Sie genießen und die Ihnen Spaß machen. Ziel sollte sein, sich für 20 bis 30 Minuten pro Tag, 5 Tage die Woche zu bewegen.
Gleichzeitig sollten Sie beim Zubereiten Ihrer Mahlzeiten Ihre Gewohnheiten ändern, das wird ebenfalls einen großen Einfluss auf Ihren Diäterfolg haben. Entscheiden Sie sich für Grillen, Dämpfen und Backen, anstelle von Braten der Speisen. Essen Sie 5 oder 6 kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt, statt 3 größere Mahlzeiten. Eine weitere gute Faustregel ist, Lebensmittel so weit als möglich im natürlichen Zustand zu sich zu nehmen.

Ist die Grapefruit Diät schlecht?


Überhaupt nicht. Sie sollten all die Veränderungen, die wir gerade angesprochen haben, umsetzen, und die Grapefruit Diät wird Ihnen helfen, schnell Gewicht zu verlieren. Eine solche Diät sollte allerdings nicht über einen sehr langen Zeitraum durchgeführt werden, doch Sie kann Ihnen fraglos den Einstieg erleichtern.
Gleich in den ersten 1 bis 2 Wochen ein paar Pfunde zu verlieren, kann sehr motivierend sein und Ihnen die weitere Gewichtsabnahme somit erleichtern.
Eine Kombination aus sämtlichen genannten Tipps sind der Weg, um die Pfunde purzeln zu lassen. Machen Sie die 12 Tage Grapefruit Diät, betätigen Sie sich sportlich, essen Sie gesund und ändern Sie andere Gewohnheiten und Sie werden all das Gewicht verlieren, das Sie verlieren möchten ohne sich in dieser Zeit verrückt zu machen.

Sonntag, 18. September 2016

10 Gewürze für mehr Gesundheit und eine bessere Fettverbrennung

Gewürze und Kräuter verbessern Fettverbrennung

Die folgenden 10 Kräuter und Gewürze helfen dabei den Blutzucker zu kontrollieren, Entzündungen zu verringern, den Stoffwechsel anzuregen, unterstützen beim Fettabbau und reduzieren das Risiko an Krebs zu erkranken oder einen Herzinfarkt zu erleiden.
Jedes Mal, wenn du deine Mahlzeiten mit Kräutern oder Gewürzen verfeinerst, verbesserst du die Qualität deiner Lebensmittel ohne auch nur eine einzige Kalorie hinzuzufügen.
Du kannst etwas gewöhnliches oder fad schmeckendes in etwas außergewöhnliches für deinen Geschmack und für deinen Körper verwandeln, nur indem du großzügig mit Kräutern und Gewürzen deine Mahlzeiten verfeinerst.
Wusstest du, dass einige Kräuter und Gewürze die potentesten Antioxidantien aller Nahrungsmittel enthalten und das in hohen Mengen?
Tatsächlich enthalten einige Kräuter und Gewürze bedeutend mehr Antioxidantien als viele Früchte und Gemüsesorten. Nelken, Kurkuma und Zimt beispielsweise enthalten 10-50 mal mehr Antioxidantien als beispielsweise Blaubeeren (im direkten Vergleich, im gleichen Gewichtsverhältnis und gemessen am ORAC-Wert).
Die Vorteile von Antioxidantien in Gewürzen sind vielfältig und bieten unter anderem Schutz gegen ernsthafte Krankheiten wie Krebs, Herzinfarkt, Diabetes, Arthritis, Makula-Degeneration, Alzheimer und der allgemeinen Alterung.
Gewürze und Kräuter schützen nicht nur, sondern werten viele Speisen noch geschmacklich auf.
In Kombination mit den Inhaltsstoffen anderer Nahrungsmittel steigern sie zusätzlich das Level an natürlichen Antioxidantien, sekundären Pflanzenstoffen und die entzündungshemmende Leistung von bestimmten Lebensmitteln.

Eigenschaften von Kräutern und Gewürzen:

  • Unterstützung bei der Fettverbrennung und Beschleunigung des Stoffwechsels – viele Kräuter und Gewürze wirken auf die Thermogenese des Körpers. D.h., dass sie auf natürliche Art und Weise dabei helfen den Stoffwechsel anzuregen und in der Lage sind minimal die Körpertemperatur anzuheben. Der Grund liegt in ihrer extrem hohen Nährstoffdichte.
  • Stabilisierung des Blutzuckers – einige Gewürze sind in der Lage Einfluss auf den Blutzucker zu nehmen und die Insulinausschüttung zu kontrollieren. Und das fast so gut wie diabetische Medikamente. Wenn du in der Lage bist den Blutzucker zu kontrollieren, ist das gleichbedeutend mit einer besseren Fettverbrennung und einer geringeren Speicherung von Kalorien als Körperfett.
  • Starke, entzündungshemmende Eigenschaften – wissenschaftliche Studien zeigen, dass Kräuter und Gewürze genauso gut, wenn nicht sogar besser sind als Medikamente bei der Beruhigung von Entzündungen. Der Vorteil von Kräutern und Gewürzen ist der, dass sie ohne die negativen Begleiterscheinungen von chemisch hergestellten Medikamenten sind.
  • Schutz vor Bakterien, Viren und Pilzen – viele Kräuter und Gewürze enthalten Eigenschaften, die sehr effizient im Kampf gegen Krankheitserreger wie Viren, Bakterien oder Pilze sind. Diese natürlichen Eigenschaften sind sehr gut im Kampf gegen viele Mikroben, welche resistent gegenüber konventionellen Medikamenten sind.

Die 10 potentesten Kräuter und Gewürze


1.) Basilikum – Basilikum zählt zu den entzündungshemmenden Kräutern mit außergewöhnlichen Heilungseffekten bei unter anderem Arthritis, Allergien und Darmerkrankungen.
Zusätzlich hilft Basilikum dabei schädliche Bakterien abzutöten, die Lebensmittelvergiftungen auslösen können, wie zum Beispiel Listerien, Staphylokokken und Coli-Bakterien.
Basilikum ist auch eine hervorragende Quelle für Beta-Carotin, einem starken Antioxidant, welches freie Radikale zerstört.
Schädigungen durch freie Radikale sind eine der Hauptursachen für Herzanfälle, Krebs und viele weitere ernsthafte kardiovaskuläre Schäden, sowie beschleunigter Alterung.
Basilikum ist ein guter Lieferant für Vitamin K, Kalzium und Magnesium, welche gut für die Knochen sind und ist zudem eine gute Quelle für Eisen, Mangan, der Vitamin C und Kalium.
Nutze frisches Basilikum oder getrocknetes Basilikum großzügig zu deinen Speisen, um maximal von dessen positiven Eigenschaften zu profitieren.
2. Zimt – Dieses alte Gewürz besitzt eines der größten Vorkommen an Antioxidantien im Vergleich zu allen anderen Gewürzen.
Zimt ist extrem hilfreich bei der Stabilisierung des Blutzuckerspiegels und ist damit besonders effektiv für Diabetiker (Typ 1 und Typ 2 Diabetes).
In einer Studie mit Menschen, die an Typ 2 Diabetes erkrankt sind, reduzierte bereits die Gabe von 2 Teelöffeln Zimt pro Tag den Blutzucker um fast 20-30 % und war ebenfalls in der Lage das schlechte LDL Cholesterin und den Triglycerid-Spiegel zu senken.
Zimt hat, wie Basilikum, kraftvolle entzündungshemmende Eigenschaften und ist in der Lage Schmerzen zu lindern und von Steifheit in Muskeln und Gelenken, wie beispielsweise Arthritis, zu befreien.
Zimt hat einen positiven Einfluss auf die Gehirnfunktion. Allein das Riechen von Zimt oder das Kauen von zimthaltigen Kaugummis kann dazu beitragen die Erinnerungsfähigkeit und die Aufmerksamkeit zu verbessern.
Zudem ist Zimt in der Lage Entzündungen in den Blutgefäßen zu reduzieren, welche zu Arteriosklerose oder Herzinfarkt führen könnten. Es zeigt außerdem nützliche Eigenschaften im Kampf gegen Bakterien und Pilzen.
Du kannst Zimt hervorragend als Zusatz in Smoothies, Joghurt, zu Haferflocken, im Mix mit Bären oder im Kaffee oder im Tee verwenden.

3. Cayennepfeffer (gemahlene Chilischoten) – Dieses „heiße“ Gewürz erhitzt nicht nur deine Küche, sondern vor allem auch deinen Körper und beschleunigt deinen Stoffwechsel. Es hilft dir so dabei mehr Fett zu verbrennen.
Eine interessante Studie zeigte, dass Personen, welche einen Appetitanreger, gewürzt mit Cayennepfeffer aßen, insgesamt ca. 15 % weniger Nahrung zu sich nahmen.
Und für die unter euch, die der Meinung sind Cayennepfeffer würde den Magen belasten, sei gesagt, dass Cayennepfeffer genau das Gegenteil tut und sogar dazu der Lage ist einen angeschlagenen Magen zu heilen. Es stimuliert die Verdauungsenzyme und schützt vor Magengeschwüren.
Cayennepfeffer reduziert zudem den schlechten LDL Cholesterin -und den Triglycerid-Spiegel und verringert die Bildung von schädlichen Blutgerinnseln, was im Umkehrschluss vor Herzattacken oder Herzinfarkten schützt.
Zudem ist Cayennepfeffer ein sehr wirkungsvoller Entzündungshemmer und schafft Abhilfe bei Schmerzen. Beispielsweise bei Kopfschmerzen bis hin zu Arthritis oder Muskelkater.
Es ist in der Lage eine verstopfte Nase zu befreien und trägt zur Verbesserung der Immunabwehr bei.
Probiere Cayennepfeffer einfach zu deinen morgendlichen Eiern oder in einer Suppe, in Eintöpfen oder zu Hackbraten. Es wird deinen Stoffwechsel verbessern.

4. Gewürznelken – Gewürznelken haben einen einzigartig süßen und würzigen Geschmack. Sie enthalten eine kraftvolle, natürliche Medizin.
Ihre stark antiseptisch und keimtötenden Wirkstoffe helfen im Kampf gegen Infektionen, lindern Verdauungsschmerzen oder Schmerzen bei Arthritis.
Am häufigsten werden Gewürznelken bei Zahn bzw. Zahnfleischproblemen eingesetzt. Sie helfen dabei Schmerzen zu lindern.
Bei der ORAC-Messung wurde festgestellt, dass Gewürznelken die größte Anzahl an Antioxidantien von allen Gewürzen und Kräutern enthalten.
Das Öl der Gewürznelken tötet Bakterien und hilft sehr effektiv bei Schürfwunden, Schnitten, Pilzinfektionen, juckenden Hautausschlägen, Bissen, Verbrennungen oder Quetschungen.
Gewürznelken unterstützen den Körper zuverlässig bei Verdauungsproblemen wie Blähungen, Verdauungsstörungen, Übelkeit und Erbrechen. Sie töten schädliche Parasiten, Bakterien und Pilze im Verdauungssystem.
Und der Geruch der Gewürznelken trägt dazu bei die Kreativität zu fördern.
Du kannst Gewürznelken hervorragend als Zusatz in Tees verwenden.

5. Kreuzkümmel – Kreuzkümmel ist ein weiteres Gewürz, welches sehr reich an Antioxidantien ist.
Es ist bekannt für seine spezielle Eigenschaft die Verdauung zu unterstützen.
Kreuzkümmel regt die Gallenblase und die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) dazu an bestimmte Enzyme auszuschütten, welche die Nahrung besser aufspaltet.
Der Körper ist dadurch besser in der Lage die in den Lebensmitteln enthaltenen Nährstoffe zu verwerten.
Kreuzkümmel hilft den Körper zu entgiften und ist sehr effektiv bei Atemwegserkrankungen wie Asthma oder Bronchitis.
Kreuzkümmel unterstützt außerdem, ähnlich wie Zimt, den Blutzucker auf ein stabiles Niveau zu halten. Somit ist es ideal für Diabetiker oder für Personen, die an einer Vorstufe von Diabetes leiden.
Die blutzuckerkontrollierende Eigenschaft von Kreuzkümmel hilft zudem das Körpergewicht unter Kontrolle zu halten und den Ansatz von Körperfett zu minimieren.
Es wurde nachgewiesen, dass Kreuzkümmel, ähnlich wie die speziellen Medikamente für Diabetiker, in der Lage ist Insulin und Glykogen zu regulieren.
Hinzukommt, dass Kreuzkümmel eine sehr gute Eisenquelle ist, viel Vitamin C und Vitamin A enthält und somit einen Beitrag zur Stärkung des Immunsystems leistet.
Man kann Kreuzkümmel sehr gut in Kombination mit Chili verzehren.


6. Kurkuma (auch gelber Ingwer oder Safran genannt) – Kurkuma ist gelb-organge und der Hauptwirkstoff in diesem Supergewürz.
Es besitzt entzündungshemmende Eigenschaften, die vergleichbar mit Medikamenten wie HydroCortison oder rezeptfreien (in den USA) Entzündungshemmern wie Advil und Motrin sind.
Aber im Gegensatz zu diesen chemisch hergestellten Medikamenten ist Kurkuma überhaupt nicht giftig und in keinster Weise für den Körper schädlich.
Kurkuma ist wirksamer im Kampf gegen Alzheimer Erkrankungen als viele andere Medikamente.
Es reduziert Entzündungen und Oxidation im Gehirn und verkürzt den Wiederherstellungsprozess nach Schlaganfällen.
Kurkuma und dessen aktiver Inhaltsstoff, curcumin, ist außerdem sehr effektiv im Einsatz gegen Reizdarmerkrankungen, Morbus Crohn (Darmerkrankung), Arthritis und Colitis ulcerosa, einer chronischen Darmerkrankung.
Es verbessert außerdem die Leberfunktion, senkt das schädliche Homocystein (Schädigung Blutgefäße) und schützt vor Herzerkrankungen.
Noch viel bedeutender ist, dass Kurkuma eines der potentesten Gewürze zum Schutz gegen Krebs ist.
Kurkuma und seine Derivate werden aktuell als potentielle Alternativen im Kampf gegen Krebs untersucht.
Die Kombination von schwarzen Pfeffer mit Kurkuma (ich benutze diese Kombination jeden Morgen zu meinen Eiern) hilft dabei das in Kurkuma enthaltene curcumin besser aufzunehmen.


7. Rosmarin – Rosmarin enthält viele aktive Inhaltsstoffe wie beispielsweise Antioxidantien und entzündungshemmende Bestandteile.
Es hilft dem Erinnerungsvermögen auf die Sprünge, lindert Depressionen, stärkt das Immunsystem, fördert die Durchblutung, regt die Verdauung an und ist nützlich im Kampf gegen Krebs.
Äußerst effektiv ist Rosmarin bei Erkrankungen der Atemwege wie beispielsweise bei Asthma, Engegefühl in der Brust, sowie Atemwegsinfektionen.
Da Rosmarin ein schmackhaftes Aroma besitzt und perfekt zu Fleischgerichten passt, ist es ideal für Bodybuilder zum Muskelaufbau.
Es hilft außerdem dabei die Gallenblase zu stimulieren und so die Verdauung anzuregen.
Rosmarin schützt deinen Körper gegen schädliche und krebserregende Giftstoffe und verhindert so Darmkrebs, Magen, -Brust -und Lungenkrebs.
Wenn du in naher Zukunft grillen möchtest, solltest du das Grillfleisch einige Stunden zuvor mit einer flüssigen Mixtur aus Kräutern und Gewürzen inklusive Rosmarin marinieren. Dies kann den Anteil an schädlichem HCA’s (heterocyclic amines – deutsch: heterocyclische Amine) beim Grillen dramatisch reduzieren. HCA´s sind krebserregende Verbindungen, die beim Grillen von Fleisch entstehen.
Wenn du also Rosmarin, Thymian, Knoblauch, Oregano und andere Gewürze für deine Fleisch-Marinade beim Grillen nutzt, reduziert das drastisch jegliche Karzinogene(krebserregende Stoffe), die sich normalerweise auf gegrilltem Fleisch bilden würden.
Die Antioxidantien in Rosmarin und Thymian in Marinaden vom gegrilltem Fleisch wurden in verschiedensten Studien als wirkungsvoll im Kampf gegen eine HCA-Bildung zitiert.
Im gleichen Zusammenhang wurde festgehalten, dass Gewürze wie Knoblauch, Oregano und andere wirkungsvoll gegen HCA sind.
Ich empfehle dir einige dieser auszuprobieren und zu testen, welche für dich am besten schmecken.
Ein weiterer wichtiger Fakt zu gegrilltem Fleisch:
Bitte beachte! Je länger und je stärker Fleisch gegrillt wird, umso größer wird die Konzentration an karzinogenem (krebserregendem) HCA.
Das Fleisch „blutig“ oder „medium“ zu braten (grillen) ist also gesünder als es durchgaren (well-done) zu lassen.
Ich habe niemals verstanden, warum einige ein gutes Steak bis zur Unkenntlichkeit verbrennen lassen. Aber hey, wenn du einer von diesen Leuten bist, welche ihr Steak gern „well-done“ (durch) essen, erinnere dich bitte daran, das du so bedeutend mehr krebserregende Stoffe zu dir führst.
Etwas Abhilfe schafft das Fleisch weniger lange garen zu lassen oder die Kombination mit antioxidativ wirkenden Gewürzen wie Rosmarin.
Wenn du zusätzlich zu deiner Mahlzeit süßen Eistee (reich an Antioxidantien) und einen guten Salat mit viel rohem Gemüse isst, kann das dazu beitragen die negativen Effekte von HCAs auszugleichen.
Und ganz nebenbei: selbst verbranntes oder zu lang gegartes Gemüse auf den Grill kann krebserregende Stoffe wie Acrylamid freisetzen, nicht nur Fleisch.

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8. Ingwer – Ingwer ist äußerst nützlich für deine Gesundheit!
Es enthält über 25 verschiedene Antioxidantien, welche Ingwer extrem effektiv im Kampf gegen freiere Radikale, in vielen verschiedenen Körpersystemen, werden lässt.
Ingwer ist bekannt für seine Fähigkeit Übelkeit, Erbrechen und Reisekrankheit abzumildern.
Es kann sogar noch wirksamer sein als das verschreibungspflichtige Medikament gegen Reisekrankheit namens Dimenhydrinat.
Und weil Ingwer bedeutend weniger Nebenwirkungen besitzt als viele andere Medikamente kann es sogar bei Übelkeit in der Schwangerschaft verwendet werden.
Studien haben gezeigt, dass bereits die Gabe von nur 1g Ingwer vor einem operativen Eingriff sehr effektiv im Kampf gegen Übelkeit und Erbrechen nach einer OP ist.
Ingwer ist außerdem, aufgrund seiner antibakteriellen Wirkung, ein beruhigendes Mittel und ideal bei Halsschmerzen, bei Erkältungen oder Grippe. Es hilft auch bei Husten und ist ein wirksamer Schleimlöser.
Trinke Tee mit etwas Ingwer, einer kleinen Menge Honig und etwas Zitrone.
Weil Ingwer ein starker Entzündungshemmer ist, hilft es dabei Schmerzen und Schwellungen bei Arthritis oder Muskelkater zu reduzieren.
Ingwer ist außerdem nützlich im Kampf gegen Krebs, reduziert den Cholesterinspiegel und verhindert Blutgerinnsel, welche Schlaganfälle oder Herzinfarkte auslösen können.
Ich mag es eine Scheibe Ingwerwurzel in heißen Tee zu geben oder es abgekühlt als Eistee zu trinken und ich liebe es Ingwer oben auf Sushi zu legen.
Ich nehme täglich einige Kapseln Ingwer zu mir, da es kein regelmäßig genutztes Gewürz für Speisen ist.

Oregano-Öl wird genutzt, um eine Reihe von bakteriellen Infektionen, Parasiten und hartnäckigen Pilzinfektionen zu behandeln.


9. Oregano – Dieses Kraut enthält ein Öl, welches eine sehr potente antibakterielle, antifungale und antivirale Rosmarinsäure (auch gefunden in Rosmarin) besitzt.
Obwohl das Öl oft nur in medizinischen Fällen zum Einsatz kommt, kann das Kraut bei regelmäßigem Verzehr ebenfalls viele Vorteile mit sich bringen.
Oregano lindert außerdem interne und externe Entzündungen, kann für eine Linderung bei Allergien sorgen und ohne Nebenwirkungen Schmerzen lindern.
Auf der ORAC-Skala erhält Oregano für seinen hohen antioxidativen Wert eine hohe Position unter allen Kräutern und Gewürzen.

10. Thymian –  Thymian ist eine aktive Substanz und kommt häufig zum Einsatz bei der Behandlung von Bronchitis, Halsschmerzen, Engegefühl in der Brust, Kehlkopfentzündungen und Asthma.
Es ist so effektiv, dass es oft Bestandteil in Husten-Bonbons und Mundspülungen ist.
Außerdem hilft Thymian den Magen zu beruhigen und schafft Linderung bei Gastritis (Magenschleimhautentzündung), Verdauungsstörungen und Koliken.
Thymian schützt vor Krebserkrankungen, verbessert die Gedächtnisleistung, ist nützlich bei Alzheimer, beruhigt die Nerven, lindert Depressionen, mildert Albträume und hilft bei Schlaflosigkeit.
Eine interessante, neue Entdeckung über Thymian zeigt, dass es tatsächlich die Menge an DHA im Gehirn, Herz und den Nieren erhöhen kann (DHA ist ein wichtiger Bestandteil Omega 3 Fettsäuren).

Gesundheitsfördernde Eigenschaften von Kräutern und Gewürzen im Überblick:

  • Rosmarin, Kurkuma, Ingwer und Basilikum sind wirkungsvolle Entzündungshemmer.
  • Kreuzkümmel, Kurkuma und Salbei leisten einen nützlichen Beitrag im Kampf gegen Demenz.
  • Cayennepfeffer, Kreuzkümmel, Koriander und Zimt helfen den Insulin -und Blutzuckerspiegel zu regulieren und sind damit ideale Helfer beim Fettabbau.
  • Zitronengras, Muskatnuss, Lorbeer und Safran haben eine beruhigende Wirkung.
  • Knoblauch, Senfkörner, Weißdorne und Zichorie sind sehr gut für das Herz.
  • Basilikum und Thymian machen die Haut glatter und weicher.
  • Kurkuma, Knoblauch, Basilikum, Zimt, Thymian, Safran, Knoblauch und Ingwer stärken das Immunsystem.
  • Koriander, Rosmarin, Cayennepfeffer, schwarzer Pfeffer und Piment können dabei helfen Depressionen zu lindern.
Es gibt 3 spezielle Gewürze, die ich persönlich für sehr wirkungsvoll und nützlich halte und täglich in Kapselform oder auf natürliche Art und Weise in meinen Mahlzeiten zu mir nehme.
Das sind: Kurkuma, Zimt und Ingwer
In Kapselform sind sie sehr günstig. Ich nehme von jedem dieser Gewürze normalerweise 2 Kapseln pro Tag zu mir, wenn ich nicht große Mengen davon in meiner täglichen Ernährung konsumiere.
Würze dein Leben ein bisschen und genieße die großartigen, gesundheitsfördernden Eigenschaften von Kräutern und Gewürzen.
Wichtiger Hinweis! Kontaktiere deinen Arzt, um sicherzustellen, dass einige Gewürze oder Kräuter keine unerwünschte Nebenwirkungen in Kombination mit anderen Medikamenten auslösen und spreche mit deinem Arzt, bevor du einige Medikamente absetzt.
Dieser Artikel ist eine deutsche Übersetzung des Artikels „The 10 Super-Spices that protect your body“ von Catherine Ebeling und Mike Geary, Autor von „Die Wahrheit über Bauchmuskeln“.
Fotoquelle flickr.com: Basilikum (Jasmine&Rose), Zimt (Darwin Bell), Cayennepfeffer (WxMom), Gewürznelken (epSos.de), Kreuzkümmel (NizNoz), Kurkuma (Anant N S), Rosmarin (BellaEatsBooks), Ingwer (artizone), Oregano (Joi), Thymian (Klearchos Kapoutsis)

Sonntag, 27. April 2014

Grüntee - schützt den Organismus

Grüner Tee 




Seinen Namen verdankt der Grüntee der kräftig grünen Farbe, die er nach dem Aufgiessen annimmt. Dabei werden seine Blätter von derselben Teepflanze (Camellia sinensis) geerntet wie auch die Blätter des schwarzen Tees. Ob Schwarz- oder Grüntee aus ihnen entsteht, entscheidet sich durch die Weiterverarbeitung nach der Ernte. Der Schwarztee durchläuft einen sogenannten Fermentierungsprozess, wodurch seine Gerbstofe oxidieren.

 Beim Grüntee wird dieser Oxidationsprozess durch Rösten oder Dämpfen verhindert, sodass sowohl die grüne Farbe als auch die gesunden sekundären Pflanzenstoffe im Teeblatt erhalten bleiben. Diese Inhaltsstoffe machen Grünen Tee so gesund:

  • Flavonoide (Catechine)
  • Aminosäuren (u. a. Theanin)
  • Mineralstoffe (u. a. Kalium, Kalzium, Eisen)
  • Vitamine (A, B, C, E, K)
Ausserdem ist Grüner Tee reich an dem früher auch Thein genannten Koffein. Im Grüntee wird es nur schrittweise abgegeben, weshalb die anregende Wirkung milder ist als die von Kaffee.
Die inzwischen durch über 2.000 Studien belegten gesundheitlichen Wirkungen des Grüntees sind hauptsächlich den Catechinen zuzuschreiben. Dabei scheint der gesundheitlich bedeutendste Wirkstoff dieser zu den sekundären Pflanzenstoffen zählenden Substanzen das Epigallocatechin-Galla PGCG) zu sein. Vor allem die antioxidative Wirkung des EGCG ist enorm, denn sie ist 20-mal höher als die von Vitamin C. Damit kann das Catechin wirkungsvoll die aggressiven freien Sauerstoffradikale unschädlich machen und gleichzeitig vielen Erkrankungen vorbeugen. Grüntee kann nachweislich:
  • freie Radikale unschädlich machen
  • den Cholesterinspiegel senken
  • die Fettverbrennung verbessern
  • den Blutdruck senken
  • die Insulinsensitivität erhöhen und damit einem Typ-2-Diabetes vorbeugen
  • Krebs vorbeugen
  • das Arteriosklerose- und damit das Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko senken
  • einer Demenz-Erkrankung vorbeugen
Ausserdem hat der Genuss von Grüntee noch einen weiteren positiven Nebeneffekt: Aufgrund seiner Wirkung auf den Stoffwechsel hilft er auch beim Abnehmen.




Grüntee senkt den Blutdruck und hemmt das Tumorwachstum


Dass Grüntee auch ein guter Blutdrucksenker ist, belegte eine Studie der Universität Posen/Polen im Jahr 2012. Die Forscher verabreichend hierbei 56 Patienten mit Bluthochdruck und Übergewicht drei Monate lang täglich eine Kapsel mit 390 Gramm Grüntee-Extrakt. Diese Dosierung entspricht etwa drei Tassen des Tees. Eine gleichgroße Kontrollgruppe erhielt ein Scheinpräparat. Zum Ende der Studie war in der Grünteegruppe sowohl der obere (systolische) als auch der untere (diastolische) Blutdruckwert um immerhin 5 mmHg gesunken. In der Placebogruppe gab es dagegen keine Veränderung der Werte. Wenn Sie unter Bluthochdruck leiden, sollten Sie daher öfter die Tasse Kaffee durch eine Tasse Grüntee ersetzen.
Einige Studien legen die Annahme nahe, dass Grüntee das Risiko für bestimmte Krebsarten wie z. B. Darmkrebs vermindern kann. Nun zeigt eine Studie der Universität Glasgow/Großbritannien, dass die Catechine aus dem Grüntee eine neue Möglichkeit zur Krebsbehandlung erschließen könnten. Den Wissenschaftlern ist es gelungen, das EGCG an ein biologisches Transportmedium zu binden, sodass es die Tumorzellen direkt erreichen kann. Bisher ist es zwar nur im Tierversuch gelungen, auf diese Weise bösartige Hauttumoren zu verkleinern und das Leben der tierischen Krebspatienten zu verlängern. Die Ergebnisse geben jedoch berechtigten Anlass zur Hoffnung, dass aus diesen Erkenntnissen neue Therapieformen gegen die bösartige Erkrankung entwickelt werden können.

 Bis es soweit ist, können Sie in jedem Fall Ihr persönliches Krebsrisiko vermindern, wenn Sie täglich Grünen Tee zu sich nehmen.