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Montag, 26. September 2016

Hausmittel gegen den Knoblauchgeruch

Knoblauchgenuss ohne schlechtes Gewissen




(Quelle: Wiki)




Leckeres Mund-Deo: Mit Mundgeruch nach dem Knoblauchessen müssen wir uns nicht länger abfinden. Denn schon ein Apfel oder etwas Kopfsalat als Nachtisch reduzieren den Mundgeruch deutlich, wie ein Experiment belegt. Der Grund dafür: Dieses Gemüse und Obst enthält Enzyme und Phenole, die die ungewünschten Geruchsstoffe zerstören.

Knoblauch gilt gemeinhin als gesunde Gewürz- und Heilpflanze und 2005 entdeckten Forscher sogar, dass die Pflanze vor Eierstockkrebsschützen kann. Trotzdem meiden wir die vielseitige Pflanze oft, denn sie hat einen unangenehmen Nebeneffekt: penetranten Mundgeruch, der besonders unsere Mitmenschen stört. Für Knoblauchliebhaber gibt es jetzt aber eine Lösung für das Problem. Denn eine Studie zeigt, dass bestimmte Lebensmittel den Knoblauchgeruch neutralisieren.

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Obst und Gemüse als Nachtisch

  
Für ihr Experiment gaben Rita Mirondo und Sheryl Barringer von der Ohio State University in Columbus ihren Probanden zunächst drei Gramm Knoblauchzehen zum Kauen. Unmittelbar danach sollten die Teilnehmer andere Lebensmittel zu sich nehmen, darunter Äpfel, Salat und Minzblätter, die jeweils roh, gekocht oder als Saft zubereitet waren. Außerdem getestet wurden grüner Tee und als Kontrolle Wasser.

Um herauszufinden wie sich dieser Nachtisch auf den Mundgeruch auswirkt, analysierten die Forscher die Ausatemluft der Probanden auf verschiedene Disulfide und Mercaptan - die Stoffe, die den typischen Knoblauchatem ausmachen.

Rohe Lebensmittel wirken am Besten


Die Ergebnisse zeigten, dass roher Apfel, Salat und Minzblätter die flüchtigen Substanzen in der Atemluft schon 30 Minuten nach dem Verzehr um mindestens 50 Prozent reduzierten. Die Minzblätter überdeckten die Stoffe am effektivsten. „Wenn jemand sich Gedanken um den Knoblauchatem macht, würde ich deswegen sagen: Iss rohe Äpfel oder rohe Minze. Beide wirken sehr effektiv gegen den Mundgeruch.“, so Barringer.

Auch Apfelsaft und Minzsaft verringerten zwar die unangenehmen Geruchsstoffe, allerdings war der Effekt nicht so hoch wie beim Kauen von rohem Apfel oder Minze. Wobei auch gekochte Äpfel und Salatblätter den Atem verbesserten. Lediglich der grüne Tee zeigte als einziges getestetes Lebensmittel keinen Effekt auf den Knoblauchatem.

Pille gegen Mundgeruch


Die Forscher gehen davon aus, dass zwei Mechanismen den Knoblauchgeruch überdecken. Erstens sind das Enzyme aus dem rohen Obst und Gemüse, die helfen, die Geruchsstoffe zu zerstören. Andererseits sorgen aber auch Phenole, die im rohen und erhitzten Obst und Gemüse enthalten sind dafür, dass die flüchtigen Verbindungen des Knoblauchs zerstört werden. 

Das erklärt auch, warum die rohen Nahrungsmittel am besten gegen Knoblauchatem helfen: Sie enthalten sowohl die Enzyme als auch die phenolischen Verbindungen. „Der nächste Schritt wird es sein, dass wir noch intensiver nach den optimalen Typen von Phenolen, den Wirkstoffmengen und den Enzymen schauen müssen. Denn dann könnte man zum Beispiel eine Pille herstellen“ so Barringer. „Wenn jemand dann seinen geliebten Knoblauch mit Fleisch isst, muss er sich keine Gedanken mehr um Mundgeruch machen“. (Journal of Food Science, 2016; doi: 10.1111/1750-3841.13439)
(Institute of Food Technologists (IFT), 26.09.2016 - HDI)

Mittwoch, 3. August 2016

15 Hausmittel gegen kalte Füße

15 Hausmittel gegen kalte Füße






Vor allem Frauen leiden oft unter kalten Füßen. Meist kann man deswegen sogar nicht einschlafen. Erfahren Sie hier, welche Hausmittel gegen kalte Füße helfen.

Männer leiden mit den Frauen


Wenn Frauen an kalten Füßen leiden, dann leiden meist die Männer mit, wenn die kalten Füße der Frauen zum Wärmen unter die warme Decke der Männer geschoben werden. Um kalte Füße vorzubeugen, reicht es nicht aus, sich warme Socken anzuziehen oder die Füße auf die Heizung zu legen. Auch die Decke ist nicht immer ausreichend. Aber es gibt einige Methoden, mit denen man dieses Problem gut in den Griff bekommen kann. Besonders in der kalten Jahreszeit leiden viele Menschen nämlich unter dauerhaft kalten Füßen.

Schutzmechanismus des Körpers

Kalte Füße entstehen, wenn sich durch einen Nervenreiz bei Kälte die Blutgefäße verengen und das Blut hauptsächlich in die lebenswichtigen Organe wie das Herz, die Lunge oder das Gehirn gepumpt wird. Alles, was weit davon entfernt ist, wird also dementsprechend nicht mehr mit dem warmen Blut versorgt. Wie Sie sehen, handelt es sich dabei also um einen reinen Schutzmechanismus des Körpers. Er versorgt bei Kälte lieber die wirklich lebenswichtigen inneren Organe als die Hände und Füße. Wer jedoch ständig unter kalten Füßen und Händen leidet, bei dem ist eine Erkrankung nicht auszuschließen.

Ursachen für kalte Füße


Kalte Hände und Füße können nämlich auch eine Folge 
  • eines Mineralstoffmangels, 
  • einer hormonellen Umstellung, 
  • Stress, 
  • Bewegungsmangel 
  • und Flüssigkeitsmangel sein. 
Einige Menschen haben aber auch dauerhaft kalte Füße, weil sie an Diabetes, Schilddrüsen-erkrankungen, Arterienverengungen oder aber auch an einem niedrigen Blutdruck leiden. Bevor Sie eine Selbstbehandlung gegen die kalten Füße starten, sollten Sie erst einmal von einem Arzt abklären lassen, welche Ursachen diese Durchblutungsstörung hat.

Hausmittel gegen kalte Füße


  • Zum einen hilft Wassertreten.
    Dies sollten Sie zwei Mal am Tag in warmem Wasser tun. Entweder in einer kleinen Schüssel, als Fußbad sozusagen, oder in der Badewanne. Anschließend ab dem Knie die Beine kalt abbrausen. Das fördert die Durchblutung. Auch Wechselbäder sind durchblutungsfördernd.
  • Nehmen Sie abends ein heißes Fußbad.
    Geben Sie dort etwas Holzasche hinein und zwei Esslöffel Salz. Wenn das regelmäßig gemacht wird, werden die kalten Füße schnell der Vergangenheit angehören.
  • Massieren Sie Ihre Füße etwa zehn Minuten lang mit einem Igelball. Damit regen Sie die Durchblutung der Füße an.
  • Wenn Sie schon im Bett liegen und aufgrund Ihrer kalten Füße nicht einschlafen können, dann sollten Sie die Füße in die Kniekehle des anderen Beines klemmen. So werden sie schnell wieder warm.
  • Badezusätze aus Eukalyptus, Fichtennadel, Rosmarin oder Rosskastanie in Fußbädern wirken durchblutungsfördernd.
  • Machen Sie Fußbäder, in die Sie entweder drei Tropfen Zimtöl, den Saft von zwei Zitronen oder 20 Gramm Senfmehl geben.
  • Machen Sie jeweils morgens uns abends im Sitzen zehn Minuten Fußgymnastik. Dabei sollten Sie zuerst Ihre Zehen strecken. Anschließend sollten Sie Ihre Fußgelenke kreisen lassen. Zum Schluss sollten Sie Ihre Füße anziehen und wieder ausstrecken.
  • Geben Sie einen Teelöffel Rosmarinblätter in ein Teeei. Geben Sie dieses in eine Tasse und übergießen Sie es mit heißem Wasser. Lassen Sie den Tee fünf Minuten ziehen und trinken Sie ihn.
  • Scharfe Speisen regen die Durchblutung an. Wenn Sie diese essen, dann werden Sie bestimmt ganz schnell warme Füße bekommen. 
  • Übergießen Sie ein paar Scheiben Ingwer mit heißem Wasser. Wenn Sie diesen Tee trinken, dann wird Ihnen auch warm werden.
  • Tragen Sie weite Schuhe und dicke Socken.
  • Reiben Sie Ihre Füße vor dem Zubettgehen mit Rizinusöl ein. Anschließend sollten Sie Socken über die Füße ziehen.
  • Machen Sie Bürstenmassagen. Bei jedem Bein sollten Sie an der Außenseite mit kreisenden Bewegungen beginnen. Arbeiten Sie sich dabei vom Knöchel zum Oberschenkel hinauf. Anschließend ist die Innenseite der Beine dran.
  • Alternativ zur Bürstenmassage können Sie Ihre Beine auch mit einem Massagehandschuh massieren.
  • Legen Sie sich zum Schlafen eine Wärmflasche an das Fußende. 

Wie Sie sehen können Sie mit einigen einfachen Hausmitteln viel bewirken. Wenn Sie darauf achten, dass Sie Ihre Füße immer schon warm halten, dann können Sie somit sogar Erkältungskrankheiten vorbeugen, da diese oftmals durch kalte Füße hervorgerufen werden.

Die Durchblutung kann zudem mit Vitalstoffen verbessert werden, die bewirken, dass die Blutgefässe sich entkrampfen, wodurch das Blut barrierefreier zirkulieren kann. L-Arginin, L-Citrullin kombiniert mit Randen-Pulver (Rote Beete Pulver) sind wirksame, natürliche Substanzen.


Dienstag, 23. Juni 2015

Allergische Hautausschläge natürlich behandeln

Allergische Hautausschläge
natürlich behandeln


Die häufigste Form alergischer Hautausschläge ist das allergische Kontaktekzem. Die wichtigsten Auslöser einer Kontaktallergie sind:

  • Nickel (u. a. in Mode- und Silber-Schmuck, Jeans-Knöpfen, Münzen)
  • Gerbstoffe (in Leder)
  • Duftstoffe (u. a. in Kosmetika, Wasch- und Putzmitteln, Weichspülern)
  • Farbstoffe (besonders p-Phenylalanin in schwarzer Kleidung)
  • Konservierungsstoffe (besonders Parabene in Kosmetika)
  • Kaliumdichromat (in Zement und Fliesenkleber)


Allergische Hautreaktionen auf Medikamente oder Nahrungsmittel zeigen sich anders als ein allergisches Kontaktekzem großflächig über den Körper verteilt. Bei den Nahrungsmitteln führen aufgrund ihres für uns fremden Eiweißes besonders häufig Muscheln, Schalentiere und Fisch zu allergischen Reaktionen. Aber auch Nüsse wirken nicht selten als Allergen.
Prinzipiell kann auch jedes Medikament eine allergische Reaktion hervorrufen. Sowohl bei Nahrungsmittel- als auch bei Medikamenten-Allergien bilden sich manchmal nicht nur kleine, juckende Bläschen, sondern auch flächige Quaddeln, die als Nesselsucht (med. Urticaria) bezeichnet werden. Sie entstehen durch eine Wasseransammlung im Gewebe, da die bei der Allergie freigesetzten Botenstoffe die Hautgefäße durchlässig machen.
Das von Professor Dr. Karl Theurer entwickelte Prinzip der Gegensensibilisierung ist in der Lage, das überschießende Immunsystem zu besänftigen. Hierzu werden in einem Speziallabor aus Ihrem Blut die darin enthaltenen Antikörper isoliert und zu einer homöopathischen Verdünnungsreihe (Allergostop® I) verarbeitet. Sie erhalten diese Lösungen über mehrere Wochen in Form von Spritzen. Daraufhin bildet Ihr Körper Antikörper gegen seine eigenen Antikörper, wodurch die allergischen Reaktionen vermindert werden. Risiken oder Nebenwirkungen müssen Sie dabei nicht befürchten. 


Die besten Hausmittel bei allergischen Ekzemen


Die folgenden Hausmittel haben sich bestens bewährt, um bei allergischen Hautausschlägen den Juckreiz zu lindern und die Entzündung zu hemmen.

Kartoffelmehlauflage

Kartoffelmehl ist eigentlich zur Herstellung von Kartoffelknödeln und nicht für medizinische Anwendungen gedacht. Dennoch ist dieses in jedem Supermarkt erhältliche Nahrungsmittel ein ganz ausgezeichnetes Mittel gegen juckende und nässende Hautprobleme, denn es wirkt entgiftend und hautberuhigend.
So wenden Sie das Kartoffelmehl an: Verrühren Sie das Pulver mit warmem Wasser zu einem streichfähigen Brei und streichen Sie ihn mit Hilfe eines Backpinsels auf die Haut. Alternativ können Sie Kartoffelmehl auch wie einen Puder verwenden und mit einem Wattepad auf die Haut auf.

Obstessig-Abreibung


Obstessig wird aus vergorenem Obst - meistens Äpfeln - unter dem Zusatz von Essigbakterien hergestellt. Eine Abreibung mit diesem Essig wirkt kühlend und lindert zuverlässig auch heftigen Juckreiz und hat einen leicht keimtötenden Effekt.
So wenden Sie den Obstessig an: Verdünnen Sie den Obstessig immer im Verhältnis 1:10 ehe Sie ihn auf die Haut bringen. Tränken Sie dann einen Waschhandschuh mit der Lösung und reiben Sie die betroffenen Körperstellen damit ab.

Schwarztee-Abwaschung

Schwarzer Tee enthält Gerbstoffe, die zusammenziehend auf die Haut wirken und dadurch einen entzündungshemmenden und juckreizlindernden Effekt haben.
So wenden Sie den Schwarztee an: Übergießen Sie 2 Beutel Schwarztee mit einer Tasse kochendem Wasser, und lassen Sie den Ansatz 5 Minuten lang ziehen. Nach dem Abkühlen können Sie mit Hilfe eines in dem Tee getränkten Wattepads ganz gezielt die betroffenen Hautstellen abwaschen.


Donnerstag, 18. Juni 2015

Schlank und geschützt mit Zitrone, Melisse/Minze und Ingwer



Zutaten für 2 Marmeladengläser: 

  • 1 Bund Melisse (Alternative für Schlankwasser: Minze),
  • 2 BIO Zitronen,
  • 1 Ingwerknolle,
  • Bienenhonig (Alternative für Schlankwasser: ohne Bienenhonig eventuell mit Stevia)

Zubereitung: 

Zitronen waschen und trocken reiben, dann die Schale abreiben.
die Melisse mit einem scharfen Messer in feine Streifen schneiden.
Den Ingwer schälen und in kleine Würfel schneiden.
Alle drei Zutaten abwechselnd schichtweise in saubere Gläser füllen.
Etwas Zitronensaft und so viel Honig dazugeben,
dass die letzte Schicht komplett bedeckt ist.
Die Gläser verschließen und 2-3 Wochen stehen lassen. 

Dann die entstandene Flüssigkeit abgießen.

Anwendung als Virenschutz: 

Den Saft pur oder im Tee mehrmals täglich einnehmen. Die Zitrone liefert Vitamin C, der Ingwer vertreibt Erkältungsvieren  und die Melisse (Melissa officinalis) hemmt 
die Bildung von Herpes-Bläschen.

Anwendung als Schlankwasser:

Am besten schmeckt und wirkt das Schlankwasser, wenn es schon am Vorabend zubereitet wurde. Dazu eine mittelgroße, geschälte Gurke, ein daumengroßes Stück Ingwer und eine Bio-Zitrone in hauchdünne Scheiben schneiden und ein paar frische Blätter Minze dazugeben. Das Ganze in einem Krug mit zwei Liter Wasser anrühren und über Nacht im Kühlschrank aufbewahren.
Auch die Anwendung ist denkbar einfach: Vor jeder Mahlzeit, morgens, mittags und abends sollte ein Glas Schlankwasser getrunken werden. Die Menge können Sie nach Belieben über den Tag verteilen.