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Montag, 19. März 2018

Selen: Schutz für das Gehirn




Selen schützt Nervenzellen im Gehirn


Spurenelement verhindert Zelltod wichtiger Hirnzellen



Schutz fürs Gehirn: Das Spurenelement Selen ist nicht nur für unseren Stoffwechsel wichtig, sondern auch für unser Gehirn. Denn es bewahrt bestimmte Hirnzellen davor, irrtümlich mittels Zelltod abzusterben.

Fehlt dagegen ein selenhaltiges Enzym, werden diese Neuronen bei oxidativem Stress abgebaut, wie Forscher bei Versuchen mit Mäusen herausgefunden haben.



Das Spurenelement Selen ist für uns essenziell - und schützt auch unser Gehirn, wie sich nun zeigt.


Selen ist ein essenzielles Spurenelement und damit überlebenswichtig für den Menschen, viele Tiere und manche Bakterien. Es ist in der Aminosäure Selenocystein enthalten und bildet das reaktive Zentrum mehrerer wichtiger Enzyme in unserem Körper. Zudem gilt Selen wegen seiner großen Affinität zu Sauerstoff als effektives Antioxidans und damit als Schutzfaktor der Zellen vor aggressiven Sauerstoffverbindungen.

Dass Selen auch für die Gesundheit unserer Hirnzellen wichtig ist, haben nun Irina Ingold und ihre Kollegen vom Institut für Entwicklungsgenetik (IDG) des Helmholtz Zentrums München herausgefunden. Für ihre Studie züchteten sie Mäuse, bei denen ein bestimmtes selenhaltiges Enzym verändert war: Statt Selen in Form der Aminosäure Selenocystein enthielt die Glutathionperoxidase 4 (GPX4) bei diesen Tieren eine schwefelhaltige Verbindung.


Wichtige Hirnzellen fehlen


Die Folge: Die mit diesem veränderten Enzym geborenen Mäuse waren nicht länger als drei Wochen lebensfähig. Wie die Forscher feststellten, fehlten im Gehirn dieser Tiere bestimmte Nervenzellen – sie waren im Laufe der frühen Entwicklung durch eine als Ferroptose bekannte Form des Zelltods zugrunde gegangen. Offenbar schützt erst die Präsenz des selenhaltigen GPX4 diese Hirnzellen vor dem irrtümlichen Abbau.


"Unsere Studie belegt zum ersten Mal, dass Selen ein essenzieller Faktor für die postnatale Entwicklung eines ganz bestimmten Typs von Nervenzellen ist",

sagt Ingolds Kollege José Pedro Friedmann Angeli. Das erkläre, warum Selen für Säugetiere so essenziell sei.


Selen ist für die Ferroptose entscheidend


Schutz vor oxidativem Stress

Nähere Analysen ergaben auch, warum das selenhaltige Enzym die Hirnzellen schützen kann: Der Zellabbau durch Ferroptose wird vor allem bei starkem oxidativen Stress ausgelöst, wie er durch die hohe Stoffwechselaktivität und Signalübertragung in Nervenzellen typisch ist.

"Selenhaltiges GPX4 schützt die Nervenzellen vor oxidativem Stress und dem dadurch bedingten Absterben", so Friedman Angeli.


Künftig wollen die Wissenschaftler untersuchen, wie und wo genau in der Zelle die Ferroptose ausgelöst wird. Langfristig geht es ihnen darum, die Rolle der Ferroptose bei verschiedenen Erkrankungen zu verstehen, um derzeit noch nicht oder nur schwer therapierbare Erkrankungen wie Krebs oder Neurodegeneration lindern zu können. (Cell, 2017; doi: 10.1016/j.cell.2017.11.048)







Freitag, 13. Oktober 2017

Kokosmilch – Der Powerdrink aus der Kokosnuss

Kokosmilch – Der Powerdrink aus der Kokosnuss





Die Kokosmilch gehört zwar nicht zu den Inhaltsstoffen der Kokosnuss, sie wird aber aus Ihr gewonnen und zwar aus den natürlichen Bestandteilen der Kokosnuss und das ohne jegliche chemische Hilfsstoffe.
Kokosmilch-Inhaltsstoffe

Die gewonnene Milch aus dem leckeren Kokosfleisch ist gesund, und enthält zahlreiche Spurenelemente, Vitamine und Mineralstoffe.

Kokosmilch enthält die Spurenelemente Jod, Selen, Schwefel, Kupfer, Mangan und Zink, außerdem ist die Kokosnussmilch mit den Mineralstoffen Phosphor, Kalium, Eisen, Natrium, Kalzium und Magnesium ausgestattet. In der Kokosmilch sind aber auch viele Vitamine enthalten, diese wären Vitamin B1, B2, B3, B4, B6, C und Vitamin E.

Webseite Gesundheit ---->


Kokosmilch Herstellung


Du musst das leckere Kokosfleisch aus der Kokosnuss heraus schneiden und es anschließend fein raspeln zu winzigen Kokosflocken um anschließend daraus Kokosmilch zu fertigen.
Kokos- Bananen-milch selber machen – Schritt für Schritt Anleitung

Heute möchte ich euch zeigen wie Ihr euch eine leckere Kokos- Bananenmilch in kürzester Zeit selber machen könnt, alles was Ihr für die Herstellung braucht braucht sind 50g Kokosmus, 1EL Kokosblütenzucker, 350ml Wasser und eine Banane.

Nehme dir den Kokosmus und gebe Ihn gemeinsam mit 1EL Kokosblütenzucker und 350ml Wasser in den Mixer, und mixe es zu einer leckeren Kokosmilch, anschließend wirfst du eine Banane hinterher und mixt alles gemeinsam zu einer mega leckeren Kokos-Bananenmilch.

Ich hoffe natürlich, dass euch das Rezept gefallen hat und ihr selbst einmal in der Küche versucht, eure eigene Kokos-Bananenmilch zu zaubern. Wenn Ihr verbesserungsvorschläge zu meiner selbst gemachten Kokos- Bananenmilch habt, dann lasst es mich wissen…
Kokosmilch Rezepte

Schreibt die Kokosmilch Rezepte, Ideen und Vorschläge einfach in die Kommentare, ich werde dann die Rezepte bei gefallen umsetzen und sie euch in Videoform presentieren. Ihr könnt meine brandneuen Rezepte dann auf meinem “GlobalLifeHack” YouTube Kanal oder aber auch hier auf meinem Blog finden.


Kokos-Bananen-Milch Zutaten

50g Kokosmus
1 EL Kokosblütenzucker
350ml Wasser
1 Banane

Wer möchte, kann noch einen Teelöffel Kurkuma-Pulver und etwas schwarzen Pfeffer dazugeben (Golden Milk)

Samstag, 19. April 2014

Chrom - Zentral für den Energiestoffwechsel

Spurenelemente des Lebens – Chrom




Die Rolle des Chroms im Stoffwechselgeschehen unseres Körpers





Chrom hat im Stoffwechsel teils unbekannte Funktionen, da viele Prozesse in Verbindung mit diesem Spurenelement noch nicht aufgeklärt sind. Chrom spielt beim Stoffwechsel von Kohlenhydraten, speziell bei der Aufnahme von Zucker (Glucose-Toleranz), eine wichtige Rolle. Davon abhängig nimmt Chrom auf den Stoffwechsel von Fetten Einfluss. Es trägt in ausreichenden Mengen dazu bei, das gesamte Cholesterin und das „schlechte“ LDL-Cholesterin zu senken sowie das „gute“ HDL-Cholesterin zu erhöhen. Weiter steigert Chrom die Aufnahme von Aminosäuren in die Muskulatur und verbessert die Synthese von Proteinen. Vermutlich ist Chrom außerdem an der Zellteilung beteiligt, zumindest ist es in den Zellkernen in beachtlichen Mengen enthalten.

Chrom in unseren Lebensmitteln

Chrom ist in Lebensmitteln sowohl in organischer als auch in anorganischer Form enthalten. 

Gute Quellen für die Versorgung mit Chrom sind 
  • Bierhefe und 
  • Fleischprodukte, besonders Leber, Nieren und Muskelfleisch, weiter 
  • Käse und Vollkornprodukte, aber auch 
  • Austern, Gewürze, darunter besonders der Pfeffer, Nüsse und brauner Zucker (Melasse). 
Der Verarbeitungsgrad einiger Lebensmittel spielt bei der Versorgung von Chrom eine besondere Rolle. Weißer (raffinierter) Zucker und ausgemahlene Weißmehle enthalten im Vergleich zur Melasse und zum vollen Weizenkorn 90 Prozent weniger Chrom. Recht arm an Chrom sind außerdem Obst und viele Gemüse.









Wieviel Chrom brauchen wir?


Der tägliche Bedarf an Chrom ist bis heute nur annähernd bestimmt , er wird auf 30 bis zu 300 Mikrogramm (µg) geschätzt. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. geht bei Jugendlichen und Erwachsenen von einem täglichen Bedarf von 30 bis 100 µg Chrom aus. 
Bekannte orthomolekuflare Mediziner wie Melvyn R. Werbach aus den USA empfehlen mit 200 bis 300 µg Chrom täglich deutlich höhere Mengen. Meistens nehmen wir aber viel weniger Chrom zu uns. Die Versorgung mit Chrom kann man allgemein als gering betrachten
Im Durchschnitt nehmen wir in Deutschland täglich etwa 62 µg Chrom auf, wobei die Werte individuell unterschiedlich von 30 bis zu 140 µg reichen können. Berücksichtigt werden muss, dass der persönliche Bedarf an Chrom von der Zufuhr an Kohlenhydraten abhängt. Je mehr davon aufgenommen werden, um so höher ist der Bedarf an Chrom. Eine Reihe von Faktoren tragen dazu bei, dass wenig oder zu wenig Chrom aufgenommen wird. Es ist teilweise in Lebensmitteln enthalten, die wenig verzehrt werden. Wo es vorhanden ist, werden nur geringe Mengen – 0, 5 bis 3 % – vom Körper verarbeitet. Dabei spielt die Chromform eine wichtige Rolle. Organisches Chrom, Chrom im Glucose-Toleranz-Faktor (GTF-Faktor) oder als Chelat werden weitaus besser aufgenommen als anorganisches Chrom, das nur zu 0, 5 bis 0, 7 % resorbiert wird. 
Neben einem starken Konsum an raffiniertem Zucker können Phytate und Zink den Mangel an Chrom fördern. So wundert es nicht, dass die täglichen Zufuhren aus der Ernährung nach neueren Angaben geringer zu sein scheinen als bisher angenommen und wohl nur im Bereich von 15 bis 50 µg Chrom liegen.
 Ernste Mängel an Chrom sind daher häufiger als angenommen. Die vermutete Rolle von Chrom bei der Entstehung von Diabetes und Arteriosklerose legen es jedoch nahe, dass auch leichte Mängel an Chrom im Körper unerwünschte Folgen haben können.


Ein Mehrbedarf an Chrom tritt in folgenden Fällen auf: 


  • bei fett- und zuckerreicher Ernährung,
  • bei viel Stress (psychisch, physisch und durch Krankheiten)
  • bei schwangeren Frauen,
  • bei älteren Menschen

Der Tagesbedarf an Chrom liegt zwischen 50 und 200 Mikrogramm. Der Durchschnittswert der Chromaufnahme liegt in Deutschland bei 60 Mikrogramm. Ein Zuviel an Chrom ist bei normaler Ernährung in unseren Breitengraden eher unwahrscheinlich.

Wie ernähre ich mich, damit ich ausreichend mit Chrom versorgt bin?


Da der Chromgehalt in unseren Lebensmitteln aufgrund der unterschiedlichen Bodenverhältnisse erheblich schwanken kann ist eine genaue Auflistung des Chrom in unseren Lebensmitteln fast unmöglich. Außerdem macht es unser Verdauungssystem nicht eben gerade einfach, dass Chrom auch tatsächlich in unseren Stoffwechsel gelangt und dort seine Aufgaben übernehmen kann.. Nur ein geringer Teil des aus den Nahrungsmitteln aufgenommenen Chroms gelangt schlussendlich auch in unseren Stoffwechsel. Sehr chromreich sind Weizenkeime, Fleisch und Vollkornprodukte. Zu empfehlen ist auch schwarzer Tee, weil er reich an Chrom ist. Mit einer täglichen Tasse schwarzen Tee haben sie schon viel für ihren Chromhaushalt getan. Weißer Zucker ist zu meiden, brauner Zucker sowie Zuckerrübensirup ist unter Bezug auf die Chromaufnahme zu empfehlen: Dies liegt daran, dass die schwarze Melasse, die man zuerst aus den Zuckerrüben gewinnt, sehr reich an Chrom ist, im Zucker selbst, der in anschließenden Prozessen gewonnen wird, bleibt leider nur wenig davon übrig.