Mittwoch, 29. Januar 2014

Gingseng zur Stärkung von Körper und Geist


Gingseng



Bei den Asiaten gilt Ginseng schon fast als Allheilmittel und wird dort seit alters her zur Stärkung von Körper und Geist angewendet. Auch bei uns erfreut sich die exotische Wurzel zunehmender Beliebtheit unter Freunden der Naturmedizin.


Der Ginseng gehört zu den Araliengewächsen (Araliaceae) und ist vor allem in Korea, Japan und China heimisch. Die Pflanze kann bis zu 60 cm hoch werden und hat einen kahlen Stängel, der bis zu sechs Blattsprosse trägt. Zu medizinischen Zwecken wird ausschließlich die getrocknete Wurzel der vier- bis siebenjährigen Pflanze verwendet. Die Extrakte der Wurzel werden zu Tinkturen, Weinen und Kapseln verarbeitet. Außerdem können Sie die ganze getrocknete Wurzel sowie Teezubereitungen daraus kaufen. Die wichtigsten Inhaltsstoffe der Ginsengwurzel sind:
- Triterpensaponine (Ginsenoside)
- ätherisches Öl mit Sesqiterpen-Kohlenwasserstoffen
- Panaxane
- Zuckerverbindungen (Polysaccharide)
Verantwortlich für die gesundheitlichen Wirkungen des Ginseng sind vor allem die Triterpensaponine. 25 verschiedene Ginsenoside konnten inzwischen unterschieden werden, die alle unterschiedliche Körpergewebe und Organe beeinflussen und gemeinsam eine komplexe Wirkung entfalten. So wirkt Ginseng:
- belebend
- konzentrationsfördernd
- immunstärkend
- stressreduzierend
- sexuell anregend
- antioxidativ
- blutgerinnungshemmend
Über 20 Studien haben bereits die Wirkung von Ginseng bei körperlichem und seelischem Stress untersucht. Es zeigte sich übereinstimmend, dass die Pflanzenextrakte die körpereigene Stressabwehr durch eine Regelung des Nerven-Hormon-Systems (Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-System) erhöhen können. Das führt sowohl zu einer Steigerung der körperlichen als auch der geistigen Leistungsfähigkeit.





So wenden Sie Ginseng an

Getrocknete Ginsengwurzeln erhalten Sie in Asien- und Bioläden. Achten Sie unbedingt darauf, dass auf der Verpackung die Bezeichnung „Panax Ginseng" steht, damit Sie keine wirkstoffarme, minderwertige Ginseng-Sorte erwerben. Fertigpräparate können Sie sowohl in der Apotheke als auch in Drogeriemärkten kaufen.
Grundrezept für Ginseng-Tee
Übergießen Sie 1 bis 2 TL der kleingeschnittenen Wurzel mit 250 ml kaltem Wasser und lassen Sie die Wurzelstücke 4 Stunden ziehen. Filtern Sie den Sud ab, erwärmen Sie ihn, und trinken Sie zur allgemeinen Stärkung täglich eine Tasse davon.
Stärkende Ginseng-Tinktur
Übergießen Sie 100 g getrocknete und kleingeschnittene Ginsengwurzel mit 500 ml Wodka. Lassen Sie den Ansatz 2 Wochen lang an einem kühlen, dunklen Ort ziehen, und schütteln Sie in das Glas täglich einmal durch. Pressen Sie anschließend die Wurzelstücke aus, und füllen Sie die Tinktur in eine dunkle Flasche. Nehmen Sie bei körperlicher Schwäche dreimal täglich TL davon ein.
Aufbauender Ginseng-Wein
Übergießen Sie 30 g getrocknete, sehr klein geschnittene Ginsengwurzel mit einer Flasche trockenem Weißwein und fügen Sie jeweils TL Zimt und Vanille-Mark hinzu. Lassen Sie das Gemisch 2 Wochen im Kühlschrank stehen. Filtern Sie die Rückstände ab. Trinken Sie zur Erholung nach schwerer Krankheit oder zur Stärkung der sexuellen Potenz täglich ein Schnapsgläschen davon.

Dienstag, 21. Januar 2014

Astragalus membranaceus: eines der Heilkräutern in der chinesischen Medizin - schützt die Zellen

Astragalus (Tragant)



Astragalus membranaceus zählt zu den wichtigsten Heilkräutern in der chinesischen Medizin. 





Für die nachgewiesenen immunstimulierenden Effekte scheinen spezifische Polysaccharid-Fraktionen verantwortlich zu sein, die sowohl Makrophagen als auch B-Zellen aktivieren können. Astragalus-Extrakt reguliert zudem die Proliferation von Monozyten, verbessert die Wirkung von T-Lymphozyten gegenüber Tumorzellen durch eine gezielte Förderung der Phagozytosetätigkeit und erhöht die Zytokinin-Produktion (TNF-alpha und IL-6).

Neben den positiven Effekten auf das Immunsystem scheint Astragalus membanaceus auch für einen adjuvanten Einsatz bei einer Chemotherapie geeignet zu sein. Als begleitendes Therapeutikum erhöht es die Effektivität einer Chemotherapie und vermindert vermutlich die toxischen Begleiterscheinungen.

Im weiteren scheint Astragalus eine schützende Wirkung auf die Chromosomen-Endkappen (Telomere) zu haben. Der Abbau dieser Schutzkappen ist ein Aspekt der Zellalterung. Studien zeigen, dass Astragalusextrakte den Abbau bremst.

Viele interessante Details dazu findest Du auf der folgenden Webseite.

http://www.phytodoc.de/heilpflanze/astragalus/

Bezugsquelle Astragaluspräparat

Produktebeschreibung

Discovery basiert auf einem reinen, konzentrierten Wurzelstockextrakt der Astragalus-Pflanze, die bereits seit Tausenden von Jahren in  China benutzt wird. Diese Markenmischung kombiniert Kräuterextrakte zu einem hochinteressanten neuen Produkt.







Gewürznelke - Eugenol hemmt Bakterien

Heilmittel Gewürznelke





Gewürznelken sind die von Hand gepflückten, getrockneten Blütenknospen des Gewürznelkenbaums, der auf den Molukken heimisch ist. Der bis zu 20 Meter hohe Baum zählt zu den Myrtengewächsen (Myrtaceae) und trägt eiförmig spitze Blätter, die bis zu 15 cm lang sein können und ledrig sind. Aus den in Trugdolden stehenden gelblich-roten Blüten entwickeln sich die dunkelroten Beerenfrüchte. Alle Teile des Gewürznelkenbaums duften intensiv und kräftig. Mit unseren heimischen Gartennelken haben die Gewürznelken nur den Namen gemeinsam, eine botanische Beziehung besteht zwischen den Pflanzen nicht.
So wirken Gewürznelken:
- desinfizierend
- örtlich betäubend
- schmerzstillend
- keimtötend gegen Bakterien, Viren und Pilze
- verdauungsfördernd
- krampflösend
Der stärkste Wirkstoff in den Gewürznelken ist das Eugenol. Es kann nachweislich das Wachstum von Bakterien hemmen. Dabei zeigte sich im Laborversuch, dass die keimtötende Wirkung des Nelkenöls bereits nach zwei bis sieben Minuten einsetzt. Die verdauungsfördernde Wirkung der Gewürznelken wird durch den Gehalt an Gerbstoffen erklärt. Die keimtötende und schmerzstillende Wirkung der Gewürznelken wird vor allem zur Gesunderhaltung von Zähnen und Zahnfleisch genutzt. Das ätherische Öl ist daher in manchen Mundwässern und provisorischen Zahnfüllungen enthalten. Aufgrund ihrer appetitanregenden und verdauungsfördernden Wirkung sind Gewürznelken auch häufig Bestandteil von Magenbitter-Likören. 


So wenden Sie Gewürznelken als Heilmittel an


Getrocknete Gewürznelken erhalten Sie in jedem Supermarkt oder im Reformhaus. Fertigpräparate, die Gewürznelken enthalten, können Sie in der Apotheke kaufen.
Grundrezept für Gewürznelkentee
Überbrühen Sie 2 Gewürznelken mit 150 ml Wasser und lassen Sie den Ansatz 10 Minuten lang ziehen. Nach dem Abseihen können Sie den Tee entweder bei krampfhaften Bauchschmerzen trinken oder zur Mundspülung bei Mundschleimhaut- oder Rachenentzündungen verwenden.
Verdauungsfördernder Nelkenlikör
Erwärmen Sie 1 kg Honig, 1 l Doppelkorn und 1 TL Gewürznelken unter ständigem Rühren im Wasserbad. Füllen Sie die Flüssigkeit in Flaschen ab, wenn der Honig gelöst ist und lagern Sie sie anschließend kühl. Trinken Sie von dem Likör nach einer reichhaltigen Mahlzeit ein kleines Schnapsgläschen.
Schmerzstillende Gewürznelkentinktur
Übergießen Sie 200 g Gewürznelken in einem Schraubdeckelglas so lange mit Wodka, bis alle Nelken bedeckt sind. Lassen Sie den Ansatz 14 tage lang ziehen, und schütteln Sie ihn in dieser Zeit täglich einmal gut durch. Füllen Sie die Tinktur nach dem Abseihen in eine dunkle Flasche ab. Bei schmerzhaften Entzündungen der Mundschleimhaut können Sie die betroffenen Stellen mit der Tinktur bepinseln.
Falls einer Ihrer Zähne - z. B. auch nach einer Zahnbehandlung - schmerzhaft gereizt ist, bringt Ihnen auch eine Gewürznelke, die Sie einfach zwischen das Zahnfleisch und die Lippe legen, Linderung.

Samstag, 18. Januar 2014

Diabetes Prävention: Vollkornbrot

Diabetes Mellitus: Vollkornbrot senkt Risiko



Mittlerweile wissen wir viel über die positive Wirkung von Vollkorn auf die Zuckerkrankheit Diabetes Mellitus.
  • Wissenschaftler der University of Minnesota untersuchten fast 36.000 Frauen über 6 Jahre hinweg bis zum Jahr 2000. Sie fanden heraus, dass das Diabetes-Risiko um 30 % sinkt, wenn die Ernährung viel ballaststoffreiches Getreide enthält.
  • Forscher des Simmons College, Boston, entdeckten bei einer Studie an fast 43.000 Männern, die über 4 Jahre hinweg lief, dass das Diabetes-Risiko um 42 % sank, wenn die Männer viele Vollkornprodukte aßen.
  • Das gleiche Ergebnis hatte eine Studie an über 75.000 Frauen, die über 10 Jahre hinweg von Wissenschaftlern der Harvard Medical School, Boston, beobachtet worden waren. Bei ihnen sank das Diabetes-Risiko bei einer vollkornhaltigen Ernährung um 38 %.

Prävention ist der bessere Ansatz als die Reparaturmedizin.



Spurenelement und Mengenelement für die Verbesserung der Zuckerverwertung


Diese Vitalstoffe helfen bei Zuckerverwertung



Wichtige Vitalstoffe sind es, die Ihnen bei einer gestörten Glukose-Toleranz helfen, den Zucker besser zu verwerten. Daher sollten Sie besonders auf diese Stoffe bei Ihrer Ernährung achten, wenn Sie Ihr Diabetes-Risiko senken wollen.

1. Zink für eine verbesserte Insulinproduktion


Sie brauchen Zink, um Insulin zu produzieren, aber auch um es zu speichern. Sie können also mit einer erhöhten Zinkzufuhr Ihre Insulinproduktion direkt beeinflussen und verbessern.
Zudem beeinflusst Zink das Insulin noch auf eine zweite Art. Das Problem bei Diabetes Typ II ist, dass das Insulin nicht mehr richtig wirkt. Auch da hilft Zink, indem es die Wirkung von Insulin direkt an der Zelle verbessert.
Liegt bei Ihnen eine gestörte Glukose-Toleranz vor, brauchen Sie mehr Zink, da Sie zwei bis dreimal so viel Zink ausscheiden wie ein gesunder Mensch. Rund 25 mg pro Tag sollten Sie zu sich nehmen. Diesen Bedarf decken Sie zum Beispiel über 150 g Pinienkerne oder 200 g Weizenkeime.






2. Chrom kann Ihre Glukosetoleranz verbessern


Gerade Chrom ist für Ihre Zuckerverwertung sehr wichtig.

Ohne Chrom kann das Insulin den Zucker nicht in die Zellen transportieren. Leider nehmen viele Menschen nur noch die Hälfte des täglichen Chrombedarfs zu sich ein Grund dafür ist, dass zu wenig Vollkornprodukte gegessen werden. 

Wir wissen aus mittlerweile 36 verschiedenen Studien, dass Menschen mit Glukose-Intoleranz, die zusätzlich Chrom zu sich nahmen, ihre Zuckerverwertung verbessern konnten. Dazu reicht die normale Tagesdosis von 100 Mikrogramm (µg) Chrom aber nicht aus. Wenn Sie unter einer Glukose-Intoleranz leiden, sollten Sie rund 200 µg Chrom pro Tag zu sich nehmen.
Als Diabetiker brauchen Sie täglich zwischen 400 und 600 µg, um Ihren Blutzuckerspiegel zu beeinflussen. In beiden Fällen können Sie aber Ihren Bedarf nicht mehr allein durch Ihre Nahrung decken.




3. Magnesium senkt Ihr Diabetesrisiko



Nur wenn Sie genügend Magnesium im Körper haben, ist auch Ihre Glukoseverwertung garantiert – und zwar nicht nur direkt an der Zelle. Magnesium regt die Zuckerverwertung an vielen Stellen im Stoffwechsel an.

Leider geht eine Glukose-Intoleranz immer auch Hand in Hand mit einem Magnesiummangel, da sowohl Diabetiker als auch Menschen, die an der Diabetes-Vorstufe leiden, Magnesium vermehrt ausscheiden. Sie sollten daher als Diabetiker pro Tag rund 400 bis 600 mg Magnesium zu sich nehmen. Nurso können Sie trotz vermehrter Magnesiumausscheidung Ihre Depots gut gefüllt halten.

Auch diese Menge schaffen Sie allein über Ihre normale Ernährung nicht. 






4. Mangan und Vanadium halten Ihren Zuckerspiegel im Lot


Die beiden Vitalstoffe sind vor allem in Vollkornprodukten enthalten. Vanadium ist zwar auch als Schadstoff bekannt, der zu einer Reihe gesundheitlicher Probleme führen kann. Aber auch hier gilt: Die Menge macht’s. Um Ihre tägliche Vanadium-Ration zu bekommen, reicht es, wenn das Brot, das Sie täglich essen, aus Vollkorn ist. Vanadium wirkt sich positiv auf Ihren Blutzucker aus, weil es insulinähnliche Wirkung hat. So hilft es, den Zucker in Ihre Zellen zu schleusen.
Mangan erhöht die Empfindlichkeit Ihres Organismus gegenüber dem Insulin. So kann es bei einer Insulinresistenz helfen.

Sie brauchen rund 4,5 mg Mangan pro Tag enthalten ist diese Menge zum Beispiel in 80 g Haferflocken, die Sie jeden Morgen als Müsli essen können.




Donnerstag, 16. Januar 2014

Zwiebeln - ein wertvolles Hausmittel

Zwiebeln - ein wertvolles Hausmittel

Zwiebeln hat wohl jeder in seiner Küche. Zum Verfeinern und Würzen, zum Kochen und als Bestandteil in Salaten sind die Knollen fast unverzichtbar. Doch wußten Sie auch, dass Zwiebeln über wertvolle Inhaltsstoffe verfügen, die Sie in Hausmitteln zu heilenden Zwecken einsetzen können? 







Zu medizinischen Zwecken werden die dickbauchigen, frischen oder getrockneten Blattscheiden und Blattansätze verwendet. Zwiebeln können zu Tinkturen verarbeitet oder frisch in Scheiben als Auflagen verwendet werden. Außerdem sind sie Bestandteil einiger Fertigarzneien und Ausgangssubstanz des homöopathischen Medikaments Allium cepa. Diese Inhaltsstoffe geben der Zwiebel heilsame Wirkungen:
- schwefelhaltige Aminosäuren (Alliine)
- Polysaccharide (Fructosane)
- Zucker (Saccharose, Rhamnose)
- Flavonoide (u. a. Quercetin)
Wenn Zwiebeln zerkleinert werden, gehen die Alliine durch eine enzymatische Umwandlung in Lauchöle über. Eines dieser flüchtigen Öle (Thiopropanal-S-oxid) ist dafür verantwortlich, dass es Ihnen beim Zwiebelschneiden die Tränen in die Augen treibt. Gleichzeitig können diese schwefelhaltigen Verbindungen aber auch das Wachstum von Bakterien und Pilzen hemmen.
Quercetin bekämpft freie Radikale stärker als Vitamin C und kann zusätzlich das Blut fließfähiger machen sowie den Blutdruck senken. Den höchsten Anteil an Quercetin haben rote Zwiebelsorten. Anwendungsgebiete der Zwiebel sind:
- Bronchitis
- Erkältungskrankheiten
- Vorbeugung von Arteriosklerose
- Narben
- Insektenstiche
- Haarausfall
- hoher Cholesterinspiegel
Das aus der Zwiebel gewonnene homöopathische Mittel Allium cepa ist altbewährt bei Erkältungen mit Fließschnupfen. Wenn Ihre Beschwerden ganz ähnlich sind, als wenn Sie eine Zwiebel schneiden mit brennend tränenden Augen und wässrigen Absonderungen aus der Nase, wird das Medikament Ihnen sicher helfen. Neu ist die Anwendung von Zwiebelextrakten zur Narbenpflege. Ab der neunten Woche nach der Wundversorgung aufgetragen, sorgen die Inhaltsstoffe der Zwiebel dafür, dass Narben nach Verletzungen oder Operationen unauffällig werden.

Bevorzugen Sie für medizinische Anwendungen kleine bis mittelgroße Sorten, Gemüsezwiebeln sind für diese Zwecke eher ungeeignet.


Zwiebel-Sirup gegen Husten
Schneiden Sie eine mittelgroße Zwiebel in feine Würfel und vermischen Sie sie mit 3 EL braunem Rohrzucker. Geben Sie ca. 125 ml Wasser hinzu und lassen Sie die Mischung einige Minuten lang köcheln. Pressen Sie den Sud, nachdem er einige Stunden gezogen hat, durch einen Stoffteebeutel und füllen Sie ihn in ein dunkles Gefäß. Kühl aufbewahrt, ist er etwa ein halbes Jahr lang haltbar. Nehmen Sie von dem Sirup 3-mal täglich 1 bis 2 TL ein.
Zwiebelsäckchen gegen Ohrenschmerzen
Hacken Sie eine kleine Zwiebel in feine Würfel und erwärmen Sie die Zwiebelstückchen vorsichtig in einem Topf. Füllen Sie anschließend ein Mullsäckchen oder eine Babysocke damit und legen Sie das Säckchen auf das schmerzende Ohr. Sie können die Auflage, die 30 bis 60 Minuten einwirken sollte, mit einer Mütze oder einem Stirnband fixieren.
Zwiebelwickel gegen Bronchitis
Hacken Sie 2 mittelgroße Zwiebeln klein und dünsten Sie die Würfel mit Schmalz in einer Pfanne an. Bestreichen Sie die Brust mit dem warmen Brei und decken Sie die Auflage mit einem Tuch ab. Lassen Sie den Wickel 1 Stunde lang in der Bettwärme einwirken.
Zwiebelsaft gegen Haarausfall
Bestreichen Sie einmal täglich die lichter werdenden Stellen der Kopfhaut mit frisch gepresstem Zwiebelsaft.


Mittwoch, 15. Januar 2014

Verspannt? Mit Dehnübungen Verspannungen lösen



Muskelverspannungen und -verhärtungen





Verhärtete Muskeln am Rücken oder am Nacken hat wohl jeder schon einmal gehabt. Da fühlt man sich wie in einem Schraubstock, möchte sich dehnen und recken, um die lästig drückende Muskelverkrampfung zu lösen. Manchmal ist ein Muskelstrang sogar so verhärtet, dass die Bewegung nur noch eingeschränkt oder unter starken Schmerzen möglich ist.

Muskelverhärtungen entstehen, wenn sich die Fasern eines Muskels unter dauerhafter Belastung zusammenziehen und nicht mehr entspannend verlängern. Dadurch werden die feinen Blutgefäße im Muskel abgedrückt, was zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff führt. Gleichzeitig können die Stoffwechselgifte nicht mehr ausreichend abtransportiert werden. Durch den gestörten Stoffwechsel im Muskel bilden sich wulstartige oder knotige Verdickungen, so genannte Myogelosen, einzelner Muskelfaserstränge, die tastbar und druckempfindlich sind.




Muskelverspannungen einfach wegdehnen

Mit ein paar einfachen Dehnübungen und muskelfreundlichem Verhalten im Alltag können Sie weiteren Muskelverhärtungen wirkungsvoll vorbeugen. Probieren Sie es einmal mit dem folgenden kleinen Übungsprogramm:
Schultermuskeln dehnen 

Stehen Sie mit hüftbreit auseinanderstehenden Füßen gerade und legen Sie Ihre rechte Hand zwischen die Schulterblätter. Greifen Sie mit der linken Hand über den Kopf und ziehen Sie den rechten Ellbogen sanft nach hinten. Halten Sie die Spannung 30 Sekunden und wechseln Sie dann die Seiten.
Rückenmuskeln dehnen 

Legen Sie sich flach auf den Bauch und verschränken Sie die Arme unter dem Kinn. Heben Sie nun den Oberkörper an und halten Sie die Spannung während Sie bis 30 zählen. Senken Sie den Oberkörper wieder ab.
Rückenmuskeln kräftigen 

Legen Sie sich auf den Bauch und heben Sie den Oberkörper leicht an. Strecken Sie die Arme gerade nach außen und kreisen Sie auf Schulterhöhe abwechselnd nach vorne und nach hinten.
Wiederholen Sie jede Übung zehnmal und üben Sie möglichst täglich einmal. Zusätzlich sollten Sie im Alltag die folgenden "Spielregeln" beachten:

  • Bewegen Sie sich täglich mindestens 15 Minuten lang. Beim Schwimmen, Laufen und Walken entspannt sich Ihre Rückenmuskulatur.
  • Verändern Sie bei unvermeidbar längerem Sitzen häufig Ihre Haltung und nehmen Sie eine andere Sitzposition ein.
  • Versuchen Sie, langes Sitzen zu vermeiden und gehen Sie z. B. beim Telefonieren lieber auf und ab.
  • Schlafen Sie zur Entspannung Ihrer Nackenmuskulatur auf einem Nackenstützkissen.
  • Verteilen Sie Gewichte, z. B. beim Einkaufen, gleichmäßig auf beide Arme oder verwenden Sie einen Rucksack.
  • Bauen Sie Stress mit Entspannungstechniken wie Yoga, autogenem Training oder progressiver Muskelentspannung ab.
  • Stärken Sie Ihre Rückenmuskulatur mit Kraftsport am Gerät in einem medizinisch ausgerichteten Fitnessstudio.