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Mittwoch, 2. Februar 2022

Resveratrol verstärkt antidiabetische Wirkung von Metformin

Metformin ist das weltweit am häufigsten verschriebene Arzneimittel zur Behandlung von Typ-2-Diabetes. Es wird auch eingesetzt um das Fortschreiten von Krebs zu verlangsamen, Herzerkrankungen zu behandeln und Alzheimer-Symptome zu lindern. Metformin wurde bereits vor 80 Jahren zur Behandlung für Stoffwechselerkrankungen auf den Markt gebracht. Es ist heute eines von nur zwei Arzneimitteln zur Behandlung von Diabetes, welches auf der Liste der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für wichtige Medikamente aufgeführt ist.

Es wurde nun gefunden, dass das Antioxidans Resveratrol aus der Haut von roten Trauben, das auch im Rotwein gefunden wird, die Wirkung des Metformins verstärken und verlängern kann. Eine neue Studie ergab Hinweise darauf, dass Resveratrol die diabetische Nephropathie hemmt, zur Verbesserung der Herz-Kreislauf-Gesundheit und zur Prävention der diabetischen Retinopathie beitragen kann. 




Bei der diabetischen Retinopathie brechen kleine Blutgefäße im Auge auf, was zum Verlust der Sehkraft und manchmal zu dauerhafter Erblindung führt. Forscher der Biotivia Labs in Virginia (USA) bewerteten eine Reihe von klinischen Studien am Menschen, die am Albert-Einstein-Medical-College zwischen 2005 und 2014 durchgeführt wurden. In der ersten Studie, erhielten die Probanden eine Tagesdosis von 500 mg Resveratrol täglich, wodurch die Entwicklung von Prä-Diabetes in Diabetes mellitus verlangsamt wurde. Eine zweite Pilotstudie zeigte bei einer Tagesdosis von 1–2 g Resveratrol eine Verbesserung des GlukoseStoffwechsels und der Gefäßfunktion. 

Die verschiedenen Studien belegen, dass Resveratrol bei Patienten mit Typ-2-Diabetes die positiven Wirkungen von Metformin verstärkt, die Insulinempfindlichkeit erhöht, die Blutzuckerwerte senkt und die Mitochondrien Funktion verbessert. 




Zusammen mit Metformin eingenommen, zeigte Resveratrol, dass es auch einige der schweren Folgeerkrankungen des Diabetes bei den Patienten hinauszögern und sogar verhindern kann. In vitro und in vivo Studien zeigen, dass Resveratrol:

   Blutzuckerwerte senken kann

   Bluthochdruck senken kann

   Insulinresistenz verbessert 

   das Verhältnis von HDL zu LDL und den  Triglyceriden verbessert

   diabetische Nephropathie hemmen kann 

Diese Effekte zusammen genommen machen Resveratrol zu einer potentiell wirksamen und sicheren Substanz zur ergänzenden Behandlung von Typ-2-Diabetes Patienten, die mit Metformin und verwandten Glucophagen Medikamenten behandelt werden. 

Hochwertige Resveratrol-Rezeptur aus dunklen Beeren

Dabei gehen die positiven Effekte von Resveratrol über die Wirkungen von Metformin hinaus, durch Senkung des Blutdrucks, Reduktion des Körpergewichts und Senkung der Triglyzeride und Cholesterinspiegel.

Da Nebenwirkungen praktisch nicht vorhanden sind, wie die letzten 10 Jahre gezeigt haben, verbunden mit den klinischen Beweisen für seine Wirksamkeit und Sicherheit, ist dies ein Beleg dafür, dass die Verwendung von Resveratrol als Nahrungsergänzung bei Patienten mit Typ-2-Diabetes gerechtfertigt und sinnvoll ist.

Zu der Facebook Gruppe - Typ-2-Diabetes

Literatur

Betz J, Nanjan M. Resveratrol for the Management of Diabetes and its Downstream Pathologies. European Endocrinology May 2014

Donnerstag, 29. September 2016

Afa-Alge für ein allgemeines Wohlbefinden, ein gesundes Nervensystem und optimale Gehirnfunktionen

Blaugrüne Alge (Afa-Alge)




(Quelle Wiki)



Die blaugrüne alte aus dem Klamath-See im Süden von Oregon ist eines der wertvollsten Nah­rungsmittel, die uns die Natur bietet. Am Anfang der Nahrungskette stehend, liefert sie fast alle Nährstoffe in ihrer einfachsten Form. Sie ist damit die an Nährstoffen dichteste Nahrung auf der Welkt, die bisher bekannt ist.

So liefert die blaugrüne Alge 20 (der 25 im menschlichen Körper bekannten) Aminosäuren, darunter die acht sogenannte „essenziellen“ Aminosäuren. 



Nach einer Studie der „Nationalen Akademie der Wissenschaften“ in den USA enthalten die blaugrünen Algen alle essenziellen Aminosäuren in der für die menschliche Ernährung optimalen Zusammenstellung. 
Sie passen „wie der Schlüssel ins Schloss“. Neben ihren strukturbildenden Funktionen als Eiweiss-Bausteine bewirken die Aminosäuren 
  • eine Stabilisierung des Blutzuckerspiegels, 
  • unterstützen die Entgiftung der Leber, 
  • helfen bei Strahlen­schäden oder 
  • tragen als Botenstoffe Informationen aus (der Neutrotransmitter Serotonin, z.B. infor­miert das Gehirn u.a. über die Qualität der Nahrung). 
Man hat die blaugründe Alte auch als Nerven-und Hirn-Nahrung bezeichnet, weil sie mehr Vorläufer-Substanzen für Neuropeptide liefert als ande­re Algen und weil sie die Funktion von Hypothalamus, Zirbel- und Hirnanhangsdrüse unterstützt.

Zusätzlich verfügte die blaugründe Alge über ein reiches Potential an Enzymen und solchen Vitami­nen, Mineralstoffen und Spurenelemente, die als Co-Enzyme Bestandteile von Enzymen sind. 

Neh­men wir Afa zu uns, nutzen wir die biologische Aktivität der Enzyme. Afa besitzt reichlich Beta-Carotin (Provitamin A), die meisten B-Vitamine und auch Vitamin E. 

Desweitern ist die Afa-Alge rei­cher an essenziellen Fettsäure als Samen, Nüssen und anderen Algensorten. Sie enthält beispielswei­se fast so viel Gamma-Linolensäure (GLS) wie Muttermilch, die beste natürliche Quelle. Ausserdem ist keine andere Pflanze so reicht an Chlorophyll (ausser Chlorella) wie die Afa-Alge.


Als Nahrungsergänzung sorgt die blaugrüne Alge für ein allgemeines Wohlbefinden, ein gesundes Nervensystem und optimale Gehirnfunktionen.




Dienstag, 21. Juni 2016

JIAOGULAN – Renaissance als „Kraut der Unsterblichkeit“

JIAOGULAN – Gynostemma pentaphyllum



(Quelle: Wiki)



Jiaogulan (gesprochen „Dschiau-gu-lan“) ist eine widerstandsfähige Rankpflanze aus der Familie der Kürbisgewächse, die im heimischen Anbau sehr leicht zu ziehen und zu pflegen ist. Frisch oder getrocknet: Ihre Blätter und anderen Teile können als Tee, Salat oder auch Gemüse verarbeitet und genossen werden.


JIAOGULAN – RENAISSANCE ALS „KRAUT DER UNSTERBLICHKEIT“


Dieses Heilkaut, dessen Merkmal die sich vergabelnden Ranken mit unpaarig gefiederten fünf bis neun Laubblättern sind, ist in den Regenwäldern Chinas, Japans, Thaiwans, Koreas, Thailands und Malaysias beheimatet. Es erlebt derzeit sozusagen als „Anti-Aging-Kraut“ seine botanische Wiedergeburt: Bereits im 15. Jahrhundert galt es in der Ming-Dynastie im Kaiserreich China als ein „Heilkraut gegen die Hungersnot“. Es ist auch unter den Begriffen „Gnseng des Südens“ oder „Fünf-Blätter-Ginseng“ bekannt.

In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), die seit mehr als 2.000 Jahren praktiziert wird, schätzen deren Heilkundler ihre Wirkung zum Beispiel hinsichtlich

  • Senken des Blutzuckerspiegels,
  • Blutvergiftung (Sepsis)
  • Störungen des Lipoprotein-Stoffwechsels (Hyperlipidämie)
  • viraler Hepatis
  • chronischer Magen-Darm-Entzündung (Gastro-Enteritis)
  • chronischer Entzündung der Luftröhre (Tracheitis)



VERJÜNGT UND BELEBT – MIT DER TÄGLICHEN TASSE TEE INS HOHE ALTER


Seit Jahrhunderten schwört man in den bergigen Regionen Südchinas auf die Wirkung der süß-herb schmeckenden Blättern in Form eines täglich getrunkenen Tees. Dort ist „Jiaogulan“ als „Xiancao“ bekannt, in etwa übersetzt mit „Kraut der Unsterblichkeit“. Interessanterweise leben in der Provinz Guizhou überdurchschnittlich viele über 100-Jährige …

„Amachazuru“, heißt die Tee- und Gemüsepflanze in Japan, „süße Tee-Ranke“.
Dort trat ihr Wirkungspotenzial 1976 eher zufällig zutage, als man bei einer Suche nach einem kalorienarmen Süßungsmittel in Jiaogulan die gleichen Substanzen entdeckte, die ihren Namensgeber Ginseng berühmt machten – die „Ginsenoside“.


„FRAUENGINSENG“ UND „ANTI-AGING-KRAUT“


Die krautige Ranke setzt im Einsatz als Heilkraut seit einigen Jahren in den westlichen Ländern, vor allem in den USA, den Siegeszug als kostengünstigere Alternative zum Ginseng fort.

Den Erfolg verdankt sie ihren Wirkstoffen, den Saponinen:

Dabei handelt es sich um natürliche organische Verbindungen, die unter anderem Einfluss auf den Hormonhaushalt nehmen.

Hier punktet die Pflanze durch eine botanische Besonderheit:
Obwohl es sich um eine Pflanze aus der Kürbisfamilie handelt, wurden im Jiaogulan-Kraut sogenannte „Gypenoside“ oder „Gynosaponine“ nachgewiesen.

Weiterhin erstaunlich ist, dass ein Teil der Jiagoulan-Gypernosiden nicht nur in der chemischen Zusammensetzung denen des Ginsengs („Panax Ginseng“) entspricht – sondern sogar in höheren Konzentrationen vorkommt: Während Ginseng nur 28 Saponine enthält, sind in Gynostemma pentaphyllum 82 Saponine nachweisbar.

Saponine sind in der Hormonsynthese für die wohltuende Wirkung verantwortlich – und Hormone werden besonders im weiblichen Körper gebraucht. Deswegen wird Jiaogulan auch „Frauenginseng“ genannt.

Doch auch für Sportler ist das Kraut geeignet: Es senkt u.a. die Milchsäureproduktion und lässt den Körper schneller nach der Anstrengung regenerieren. So kann es sich vor Wettkämpfen als ein echtes „Sportler-Kraut“ erweisen.


WOHL BEKOMM’S – SO WENDEN SIE JIAOGULAN AN


Die Pflanze lässt sich in vielen Variationen genießen:

Man kann ihre Blätter einfach abpflücken und zerkauen. Der Geschmack ähnelt dem der Ginsengwurzel, ein Mix aus süß-bitter und ein bisschen nach Lakritze. Dieses ist wiederum dem hohen Gehalt an Gypenosiden zu verdanken: Er ist in der Pflanze am höchsten vor der Blüte und ist besonders in den Triebspitzen zu schmecken.

Auch Salaten verleihen die frischen Blätter diese besondere Geschmacksnuance, oder man genießt die frischen Blätter direkt als Brotbelag, z. B. auf Butter oder Frischkäse.

Als Tee ist Jiaogulan schnell zubereitet. Dabei wird auf die Zugabe von Ast- und Rindenstückchen verzichtet, es werden nur die Blätter verwendet.

Einen Liter kochendes Wasser in eine Teekanne geben, eine Minute abkühlen lassen und dann einige wenige frische oder getrocknete Blätter hinzugeben. Ziehzeit: etwa 3 Minuten.
Ein gehäufter Teelöffel getrockneter Tee enthält ca. 65-75mg Gypenoside.

TIPP: Im Sommer kann man den Tee gut gekühlt trinken – im Winter, je nach Geschmacksintensität, mit einem kleinen Stück Ingwer kombinieren. Auch frische Brennnessel passt zum Aufguss. Der Tee ist bekömmlich und wirkt beruhigend und ausgleichend.



AUFGESCHLOSSENER SCHROT


In Europa ist auch ein spezieller, sogenannter „hochaufgeschlossener“ Kräuterschrot erhältlich. Hier werden Jiaogulanblätter in einem mehrstufigen Reifungsprozess durch darauf abgestimmte Enzyme aufgeschlossen. 

Anschließend werden sie schonend gemahlen. Diesen Schrot kann man mit dem Löffel einnehmen oder über das Müsli streuen – dadurch nimmt man schneller eine höhere Menge an Wirkstoffen zu sich als durchs Teetrinken. 

Ein gehäufter Teelöffel Kräuterschrot (ca. 2 Gramm) enthält rund 100mg Gypenoside.


ANWENDUNG IN DER ALTERNATIVMEDIZIN


Das ungiftige Heilkraut zählt dort inzwischen zu der Königsklasse bei den Adaptogenen.
Dieses sind ungiftige Pflanzen mit universeller, gleichsam „intelligenter“ Heilwirkung: Je nach individueller Erfordernis regen sie zu schwache Körperfunktionen an und dämpfen ein Zuviel im Körper. Zugleich stärken sie das Immunsystem und allgemein die Gesundheit – ohne jede Nebenwirkung. Zu dieser Königsklasse der Heilpflanzen gehören auch Ginseng, Ling-Zhi-Pilz (Reishi), Schisandra (chinesische Beerentraube) und Ashwaganda (indische Schlafbeere).

Deshalb wird der positiver Effekt von Jiaogulan bei Stress-induzierten Krankheiten geschätzt: Es wirkt immer ausgleichend und balancierend, ohne Nebenwirkungen. Dem tonisierenden (stärkenden) Kraut wird nachgesagt, es aktiviere den Kreislauf und die Leber, stärke das Immun- und Nervensystem und wirke beruhigend bei Stress. Es hätte ein krampflinderndes Potential und sei in der Lage, den Blutzucker sowie Cholesterinspiegel positiv zu beeinflussen. Auch die genannten Anti-Aging-Effekte schreibt man ihm zu.
Wie bei allen pflanzlichen Mitteln ist auch bei Jiaogulan die regelmäßige Anwendung wichtig, um langfristig von seinen vielfältigen Wirkkräften profitieren zu können.

ZAHLREICHE STUDIEN BEFASSEN SICH MIT WIRKSAMKEIT


Im renommierten „Journal of Traditional Chinese Medicine“ wurden viele Studien veröffentlicht, die der Vorbeugung Jiaogulans bei Schlaganfällen, Herzinfarkt, Arteriosklerose und vielen anderen Krankheiten nachgehen. Auch andere Forscher untersuchten die Pflanze hinsichtlich ihrer vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten: die Jiaogulan-Forscher der japanischen Ehime-Universität von Matsayuma, der Medizinischen Hochschulen in Guiyang und Hengyang, der Universität für Traditionelle Chinesische Medizin von Shanghai und der Loma-Linda-Universität in Kalifornien sowie der „Vanderbilt University Medical Center“ in Nashville (USA).

Jiaogulan kommt in der Alternativmedizin besonders hier zum Einsatz als und bei

  • Adaptogen
  • Antioxidans (schützt Zellen vor vorzeitiger Alterung)
  • Herzstärkungsmittel
  • Bluthochdruck
  • Hohem Cholesterin
  • Schlaganfall und Herzinfarkt, präventiv gegen Thrombosen
  • Diabetes, senkt Blutzucker und Blutfette
  • Gastritis, Bronchitis und Hepatitis
  • Unterstützung der Leber


Es gilt als


  • Immunsystemstärkend
  • Blutbildend
  • Stressabbauend
  • Stoffwechselfördernd


Es soll auch krebshemmend wirken, ausführlich nachzulesen bei einem Betroffenen in seinem Internetauftritt. Link: http://www.jens-rusch.de/index.php/Jiaogulan


JIAOGULAN-PFLANZEN KAUFEN UND PFLEGEN


Jiaogulan ist als Tee und Kräuterschrot oder Kapseln zum Einnehmen, im Versandhandel als Saatgut oder im Topf erhältlich. Auch als Potpourri, zu Dekorationszwecken oder zur Raumluftverbesserung, kann sie bezogen werden.

Im Gegensatz zum Ginseng kann man Jiaogulan selbst ziehen, entweder im Garten oder im Haus und Wintergarten.



(Quelle: Wiki)


Ein weiterer Pluspunkt ist, dass einfach jedes Jahr die Blätter geerntet werden, während eine Ginsengwurzel mehrere Jahre benötigt, um genügend Wirkstoffe anzureichern.
In der Pflege erweist sich die ausdauernde Rank- und Kletterspezialistin als anspruchslos und schnell wachsend. Man kann sie entweder an einem Stock ziehen oder einfach über den Boden kriechen lassen. 

Sie bevorzugt schattige Lagen, eine optimale Beleuchtung von 40–80 % und einer optimalen Beleuchtung von 65 – 75 %. Stickstoff-, Phosphor- und humusreiche, feuchte Erde sind ideal. Der pH-Wert sollte bei 5,5 bis 8,0 (optimal: 6,5 bis 7,0) liegen; die optimale Erde mehr als 30 cm tief und gut durchlüftet sein. Idealerweise hält sie Wasser, wie z. B. sandige Lehmböden.

Im Herbst zieht sie ein, und treibt aus ihrem Wurzelstock im nächsten Frühjahr wieder aus. Ihre Vermehrung erfolgt durch Stecklinge. Die Pflanze bekommt man, je nach Herkunft, winterhart (-18° Celsius). Eine Überwinterung im Haus ist möglich und garantiert ganzjährigen Wuchs. Ihre Früchte sind runde, glatte Beeren, mit einem Durchmesser von 5 bis 8 mm, die dunkelgrün bis fast schwarz werden, wenn sie reif sind.