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Mittwoch, 2. Februar 2022

Resveratrol verstärkt antidiabetische Wirkung von Metformin

Metformin ist das weltweit am häufigsten verschriebene Arzneimittel zur Behandlung von Typ-2-Diabetes. Es wird auch eingesetzt um das Fortschreiten von Krebs zu verlangsamen, Herzerkrankungen zu behandeln und Alzheimer-Symptome zu lindern. Metformin wurde bereits vor 80 Jahren zur Behandlung für Stoffwechselerkrankungen auf den Markt gebracht. Es ist heute eines von nur zwei Arzneimitteln zur Behandlung von Diabetes, welches auf der Liste der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für wichtige Medikamente aufgeführt ist.

Es wurde nun gefunden, dass das Antioxidans Resveratrol aus der Haut von roten Trauben, das auch im Rotwein gefunden wird, die Wirkung des Metformins verstärken und verlängern kann. Eine neue Studie ergab Hinweise darauf, dass Resveratrol die diabetische Nephropathie hemmt, zur Verbesserung der Herz-Kreislauf-Gesundheit und zur Prävention der diabetischen Retinopathie beitragen kann. 




Bei der diabetischen Retinopathie brechen kleine Blutgefäße im Auge auf, was zum Verlust der Sehkraft und manchmal zu dauerhafter Erblindung führt. Forscher der Biotivia Labs in Virginia (USA) bewerteten eine Reihe von klinischen Studien am Menschen, die am Albert-Einstein-Medical-College zwischen 2005 und 2014 durchgeführt wurden. In der ersten Studie, erhielten die Probanden eine Tagesdosis von 500 mg Resveratrol täglich, wodurch die Entwicklung von Prä-Diabetes in Diabetes mellitus verlangsamt wurde. Eine zweite Pilotstudie zeigte bei einer Tagesdosis von 1–2 g Resveratrol eine Verbesserung des GlukoseStoffwechsels und der Gefäßfunktion. 

Die verschiedenen Studien belegen, dass Resveratrol bei Patienten mit Typ-2-Diabetes die positiven Wirkungen von Metformin verstärkt, die Insulinempfindlichkeit erhöht, die Blutzuckerwerte senkt und die Mitochondrien Funktion verbessert. 




Zusammen mit Metformin eingenommen, zeigte Resveratrol, dass es auch einige der schweren Folgeerkrankungen des Diabetes bei den Patienten hinauszögern und sogar verhindern kann. In vitro und in vivo Studien zeigen, dass Resveratrol:

   Blutzuckerwerte senken kann

   Bluthochdruck senken kann

   Insulinresistenz verbessert 

   das Verhältnis von HDL zu LDL und den  Triglyceriden verbessert

   diabetische Nephropathie hemmen kann 

Diese Effekte zusammen genommen machen Resveratrol zu einer potentiell wirksamen und sicheren Substanz zur ergänzenden Behandlung von Typ-2-Diabetes Patienten, die mit Metformin und verwandten Glucophagen Medikamenten behandelt werden. 

Hochwertige Resveratrol-Rezeptur aus dunklen Beeren

Dabei gehen die positiven Effekte von Resveratrol über die Wirkungen von Metformin hinaus, durch Senkung des Blutdrucks, Reduktion des Körpergewichts und Senkung der Triglyzeride und Cholesterinspiegel.

Da Nebenwirkungen praktisch nicht vorhanden sind, wie die letzten 10 Jahre gezeigt haben, verbunden mit den klinischen Beweisen für seine Wirksamkeit und Sicherheit, ist dies ein Beleg dafür, dass die Verwendung von Resveratrol als Nahrungsergänzung bei Patienten mit Typ-2-Diabetes gerechtfertigt und sinnvoll ist.

Zu der Facebook Gruppe - Typ-2-Diabetes

Literatur

Betz J, Nanjan M. Resveratrol for the Management of Diabetes and its Downstream Pathologies. European Endocrinology May 2014

Freitag, 23. August 2019

Ätherische Öle zur Behandlung von Typ-2-Diabetes.

Ätherische Öle zur Behandlung von Typ-2-Diabetes.


Ätherische Öle sind komplex und enthalten viele verschiedene chemische Inhaltsstoffe, die durch Destillation aus Pflanzen extrahiert werden. Dabei werden Flüssigkeiten durch Kochen und Kondensieren ihrer Dämpfe gereinigt. Ätherische Öle sind ein unschätzbares Element der natürlichen Heilung für die Menschheit.

Altägyptische Öle wurden in religiösen Praktiken und zur Erhaltung der Toten für das Leben nach dem Tod verwendet. In der griechischen und römischen Kultur wurde Lavendelöl zur Wundversorgung verwendet, das bis heute verwendet wird. Obwohl das Verständnis der Wirkungsmechanismen der meisten ätherischen Öle noch begrenzt ist, zeigt die Forschung weiterhin ihre Wirksamkeit als Mittel sowohl zur Behandlung als auch zur Vorbeugung gegen verschiedene chronische Krankheiten wie z. Krebs, HIV und sogar Diabetes.

Diabetes wird bei vielen Menschen in den USA und anderswo auf der Welt zu einer häufigen Erkrankung. Es wurde kürzlich entdeckt, dass Diabetes durch die Verwendung von ätherischen Ölen wie z. Dill, Zimt, Koriander oder Ylang Ylang.

Obwohl ätherische Öle Diabetes nicht vollständig heilen können, können sie dazu beitragen, eine gewisse Verschlechterung der Erkrankung zu verringern.





Koriander (Coriandrum Sativum) stammt aus dem östlichen Mittelmeerraum und aus Westasien. Traditionell wird Koriander als Infusion verwendet, um die Heilung von Verdauungsstörungen, Blähungen, Magersucht, Schmerzen und Durchfall bei Kindern zu unterstützen. Koriander hat eine doppelte blutzuckersenkende Wirkung bei Diabetes. Es verbessert sowohl die Insulinausschüttung aus der Bauchspeicheldrüse als auch die insulinähnliche Aktivität auf zellulärer Ebene.

Im Jahr 2008 wurde eine Studie durchgeführt, um die Auswirkungen von Koriandersamenöl auf das Lipidprofil in einer Rattenpopulation zu untersuchen. Die Studie zeigte verringerte Spiegel an Triglyceriden, Gesamtcholesterin und LDL-Cholesterin. Es gab auch einen signifikanten Anstieg des HDL-Cholesterins sowohl in der experimentellen als auch in der Kontrollgruppe.

Zimtrinde (Cinnamon Zeylancium) ist eines der antimikrobiellsten ätherischen Öle. Andere mögliche Verwendungen umfassen; Rheuma, Blähungen, Stress und sogar die Senkung des Blutdrucks. Es stammt aus Indonesien und wird in vielen Ländern angebaut wie; Sri Lanka, Madagaskar und Indien.

Jüngste Studien haben gezeigt, dass Zimt die Glukose-, Triglycerid-, LDL-Cholesterin- und Gesamtcholesterinwerte bei Patienten mit Typ-2-Diabetes senkt. Diese Studie wurde in der Abteilung für Humanernährung der NWFP Agricultural University, Peshawar, Pakistan, durchgeführt, wo Personen mit Typ-2-Diabetes nach dem Zufallsprinzip aufgeteilt wurden, wobei die Hälfte des täglichen Zimtkonsums (Versuchsgruppe) und die Kontrollgruppe Placebo-Kapseln entsprechend erhielten die Anzahl der für den Zimt konsumierten Kapseln. Obwohl der Wirkungsmechanismus für Zimt nicht klar ist, führten die Wirkungen des Extrakts zu einer erhöhten Insulinsensitivität für diejenigen in der Versuchsgruppe. Obwohl die Studienpopulation klein war, zeigt sich, dass Zimt tatsächlich für die Behandlung von Typ-2-Diabetes von Vorteil ist.

Meiner Meinung nach werden ätherische Öle ein Teil der zukünftigen Forschung sein und in den Vereinigten Staaten wird die klinische Verwendung weiter zunehmen. Ich bin bereits davon überzeugt, dass die Verwendung von ätherischen Ölen bei der Heilung von uns selbst und anderen hilfreich sein kann. Der Beweis wird in diesen beiden medizinischen Studien erbracht.

Als Apotheker ist es unerlässlich, zuverlässige Ressourcen mit Informationen zu Arzneimitteln zur Hand zu haben. Die Quellen müssen eine gründliche Synthese aus Geschichte, Chemie, Sicherheitsaspekten, der neuesten klinischen Forschung, klinischen Anwendungen und vielem mehr bieten. Ich bin der Meinung, dass Ressourcen wie die umfassende Datenbank für Naturheilmittel und der Referenzschalter für ätherische Öle gute Beispiele für effiziente und aktuelle Informationen zu CAM-Produkten sind.

Zu Ihrer Information

Landwirtschaft, Pharmazie und kommerzieller Einfallsreichtum haben zur Entwicklung der modernen Industrie der ätherischen Öle beigetragen. Laut Daten aus der National Health Interview Survey (NHIS) von 2007 verwenden ungefähr 30% der Erwachsenen in den USA eine Form der alternativen Komplementärmedizin (CAM) für Gesundheit und Wohlbefinden oder zur Behandlung einer Vielzahl von Erkrankungen und Krankheiten. CAM macht 1,5% der gesamten Gesundheitskosten und 11,2% der gesamten Spesen für das Gesundheitswesen in den USA aus.

Zu meiner Facebook-Gruppe

Verweise:
Essential Oils Desk Reference. 2nd ed. Orem, UT: Essential Science, 2000.
Heinerman, John. Heinerman’s Encyclopedia of Healing Herbs & Spices. New York, NY: Penguin Putnam, 1996.
Ramadan, Mohamed Fawzy., et al. Coriander seed oil improves plasma lipid profile in rats fed a diet containing cholesterol. European Food Resource Technology (2008). Vol 227: 1173-1182. Web. 15 April 2010.
Khan, Alam., et al. Cinnamon improves Glucose and Lipids of People with Type 2 Diabetes. Diabetes Care (2003). Vol 26: 3215-3218. Web. 13 April 2010.
National Institutes of Health. Americans Spent $33.9 Billion Out-of-Pocket on Complementary and Alternative Medicine. National Center for Complementary and Alternative Medicine. (2009). Web. 11 April 2010 http://nccam.nih.govnews/2009/073009.htm

Samstag, 11. März 2017

Diese gelbe Wurzel hält Sie jung und gescheit


Diese gelbe Wurzel hält Sie jung und gescheit



(Quelle: Wicki)


Auf den ersten Blick sieht gemahlene Kurkuma wie Safran aus. Doch sie ist deutlich günstiger als das rare Edelgewürz. Und sie hilft, das Arbeitsgedächtnis zu verbessern

Mildwürzig und leicht bitter: So schmeckt getrocknete Kurkuma. Während Kurkuma in der indischen Küche einst als heiliges Gewürz galt, spielt es in unseren Breitengraden bloss eine untergeordnete Rolle – als Bestandteil von Currypulver, als billiger Safranersatz oder als Farbstoff für Senf.
Doch bald schon könnte dem auch als Gelbwurz bekannten Gewürz mehr Bedeutung zukommen. Denn Forscher der Monash University im australischen Melbourne haben herausgefunden, dass sich mit nur einem Gramm Kurkuma täglich die Leistung des Arbeitsgedächtnisses (siehe unten) optimieren lässt.

Medikamente ersetzen 


Für die Studie hatte das Team um Mark Wahlqvist einer Gruppe von Probanden mit einer frühen Form von Diabetes täglich zu einem ansonsten nährstoffarmen Frühstück ein Gramm des gelben Ingwergewächses verabreicht. Tests vor dem Essen und einige Stunden danach zeigten, dass sich die Gedächtnisleistung der Teilnehmer stark verbessert hatte, wie die Forscher im «Asia Pacific Journal of Clinical Nutrition» schreiben (hier als PDF herunterladbar).
Bereits seit einigen Jahren ist bekannt, dass zwischen Diabetes und Krankheiten wie Alzheimer oder Demenz ein Zusammenhang besteht. Deshalb gehören Betroffene einer Risikogruppe an, für die eine Frühbehandlung besonders wichtig ist. Dabei könnte in Zukunft Kurkuma herkömmliche Medikamente ergänzen und im besten Fall ersetzen, teilte die Hochschule mit.
Die gelbe Knolle wirkt sich in vielerlei Hinsicht positiv auf die Gesundheit aus: Sie hemmt Entzündungen, unterstützt das Immunsystem und reduziert die Zellalterung. Noch ist nicht ganz klar, welcher ihrer Inhaltsstoffe für die Verbesserung der Gedächtnisleistung ausschlaggebend ist. Das sollen weitere Studien zeigen.

Das Arbeitsgedächtnis 

Als Teil des Erinnerungsvermögens ist es zuständig für vorübergehende Speicherung und Veränderungen und wird zum Beispiel benötigt, um einen Satz inhaltlich zu verstehen. Auch im Zusammenhang mit der Lösung komplexer Aufgaben ist das Arbeitsgedächtnis notwendig. 
Das Arbeitsgedächtnis wird genutzt, um die uns gegenwärtig umgebende Umwelt zu verstehen. Es hilft beim Problemlösen, beim Erwerb neuen Wissens sowie bei der Formulierung und Abwägung aktueller Ziele.

Freitag, 14. Oktober 2016

Jiaogulan - Es wirkt wie Ginseng


Jiaogulan -  Es wirkt wie Ginseng



(Quelle: Wiki)


Ein wiederentdecktes Heilkraut aus China und Japan mit Ginseng-Wirkung: 


Die frühesten Aufzeichnungen aus China datieren um das Jahr 1400 n.Christus. Ein Aufguß aus den süß-herb schmeckenden Blättern wird seit Jahrhunderten in den bergigen Regionen Südchinas verwendet als ein belebender, verjüngender, täglich getrunkener Tee. 


Der in dieser Gegend übliche Name „Xiancao“ heißt soviel wie „Kraut der Unsterblichkeit“, und die Leute dort sagen: „Es wirkt wie Ginseng, aber besser als Ginseng!“ 

In der Provinz Guizhou wird der überdurchschnittliche Anteil an über 100jährigen auf den dort verbreiteten, regelmäßigen Genuß von Jiaogulan-Tee zurückgeführt. In Japan heißt die Pflanze „Amachazuru“, das heißt soviel wie „süße Tee-Ranke“, und ist auch dort als Tee- und Gemüsepflanze bekannt. Dort wurden erst 1976 - eigentlich rein zufällig - bei der wissenschaftlichen Untersuchung als Kandidat für ein neues kalorienarmes Süßungsmittel in Jiaogulan die gleichen Substanzen entdeckt, für die Ginseng berühmt geworden ist: Die Ginsenoside. 


Seit einigen Jahren wird dieses Kraut aber nicht nur in China und Japan sondern auch in den USA zunehmend beliebter als preisgünstige Alternative zu Ginseng. Die Inhaltsstoffe sind ja tatsächlich zum Teil mit denen von Ginseng identisch. Und Jiaogulan enthält sogar noch eine eigene Klasse von Saponinen, die sogenannten Gypenoside, die hauptsächlich für die wohltuende Wirkung verantwortlich sind. 

Jiaogulan (sprich: „Dschiau-gu-lan“) ist eine leicht zu ziehende Rankpflanze aus der Familie der Kürbisgewächse. Die Pflanze wächst in guter Erde schnell, und man kann schon nach wenigen Wochen ernten. Im Herbst zieht sie ein, und treibt aus Rhizomen im nächsten Frühjahr wieder aus. Unsere Pflanzen entstammen einer Herkunft, wo sie bis mindestens -18°C winterhart sind. Aber es ist auch eine Überwinterung im Haus möglich, dann wächst sie das ganze Jahr über. 

Der Tee aus den Blättern ist wohlschmeckend, und läßt sich sowohl aus getrockneten, als auch frischen Blättern zubereiten, wobei die frischen Blätter einfach besser schmecken. Mit den jungen, knackigen Triebspitzen lassen sich Salate um eine angenehme, exotische Komponente bereichern. Wenn Sie den Geschmack von echtem Ginseng kennen, werden Sie beim Naschen von den frischen Triebspitzen der Pflanze einen ganz ähnlichen, lakritzartigen Geschmack auf der Zunge haben: Dieser kommt hauptsächlich von den wirksamen Bestandteilen der Pflanze, den Gypenosiden und den Ginsenosiden. 


Einige von uns in der Gärtnerei verspüren sofort einen willkommenen Energieschub, wenn sie nur ein paar der frischen Blätter naschen. 

Als echtes Adaptogen hat Jiaogulan keinerlei Nebenwirkungen im Gebrauch, und wirkt immer ausgleichend, balancierend. Es wird auch Frauenginseng genannt, weil Jiaogulan für Frauen besser verträglich ist.Während Ginseng nur etwa 20 Saponine enthält, sind in Gynostemma über 80 Saponine nachweisbar. Diese Saponine sind natürliche organische Verbindungen, die unter anderem an der Hormonsynthese beteiligt sind.

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Hier die beeindruckende Liste der nachgewiesenen Wirkungen: 


1. Adaptogen: Jiaogulan verfügt über eine Reihe von ausgleichend wirkenden Saponinen, die teils mit denen von Ginseng (Panax ginseng) chemisch identisch sind, und teils eine eigene Klasse bilden, die Gypenoside. Verhindert stressbedingte Krankheiten.

2. Antioxidans: Es wurde nachgewiesen eine Anregung des wirksamen, körpereigenen Enzyms Superoxiddismutase (SOD), welches ein äußerst wirksames Antioxidans ist.

3. Herzstärkungsmittel: Verbessert die Pumpleistung des Herzens, und damit auch die allgemeine Durchblutung.

4. Gegen Bluthochdruck: Der Blutdruck wird, wie bei Ginseng im normalen Bereich gehalten, zu niedriger Blutdruck wird angehoben.

5. Gegen zuviel Cholesterin: Jiaogulan senkt vor allem den LDL-Spiegel, und auch die Triglyceride. Deshalb auch eine gewichtsreduzierende Wirkung bei Übergewicht.

6. Gegen Schlaganfall und Herzinfarkt: Jiaogulan verhindert die Verklumpung der Blutplättchen, sodaß die Gefahr, daß lebensbedrohliche Blutgerinsel entstehen erheblich sinkt. Wirksam auch präventiv gegen Thrombosen.

7. Immunsystemstärkend: Tätigkeit der Lymphozyten wird gestärkt bei Kranken wie auch bei Gesunden.

8. Blutbildend: Besonders die Bildung weißer Blutkörperchen wird unterstützt. Nützlich zur Rekonvaleszenz nach Chemotherapie oder radiologischer Behandlung.

9. Gegen Diabetes: Senkt Blutzucker und Blutfette.

10. Krebshemmend: Ginsenosid Rh2 ist ein im Ginseng (Panax Ginseng) in einer Menge von 0,001% vorkommendes, besonders tumorhemmendes Glykosid. Gynostemma pentaphyllum enthält auch genau dieses Glykosid - aber in wesentlich größerer Konzentration.

11. Stressabbauend: Ausgleichende Wirkung auf das Nervensystem: Überdrehte Nerven werden beruhigt, kraftlose wieder angeregt. Die Gesamtheit der Wirkungen bewirkt eine bessere Stressverträglichkeit des Organismus und, bei Sportlern wichtig, eine Steigerung der Ausdauerleistungen.

12. Stoffwechselfördernd: Durch das Zusammenspiel von besserer Kapillar- und Herzdurchblutung, Verbesserung des Blutbildes und anderen Faktoren erklärt sich die stoffwechselanregende Wirkung.


Literaturempfehlung: „Jiaogulan - China‘s Immortality Herb“ Authoren: Michael Blumert, Dr. Jialiu Liu. ISBN 1-887089-16-0, 79 Seiten, Ersterscheinung: 1999.

Montag, 15. Juni 2015

Darmbakterien haben Einfluss auf das Risiko von Autoimmunkrankheiten

Darmflora beeinflusst Autoimmunität



Darmbakterien haben Einfluss auf das Risiko von Autoimmunkrankheiten

Ein deutsch-amerikanisches Forscherteam hat Hinweise für den Einfluss von Darmbakterien auf die Diabetes-Entstehung gefunden. Hierzu hatten die Forscher an Diabetes Typ 1 leidende Mäuse untersucht und die Darmflora männlicher Tiere in Weibchen übertragen, was offenbar zu einem Schutz der Tiere gegen mehrere Diabetes-Symptome führte. Die Erkenntnisse könnten dabei helfen zu verstehen, warum Frauen häufiger an anderen Autoimmunerkrankungen, wie Multiple Sklerose (MS) oder Gelenkrheumatismus, litten, so die Forscher in der Online-Ausgabe des Fachmagazins "Science".


Beim Typ 1 der Diabetes mellitus sorgt das körpereigene Immunsystem dafür, dass die Bauspeicheldrüse nicht mehr ausreichend Insulin produziert. 
An dieser Variante leiden etwa fünf Prozent der Diabetes-Patienten. Sie kann sowohl im frühen Kindesalter als auch im späten Erwachsenenalter auftreten und zählt zu den Autoimmunerkrankungen, die auf einer Überreaktion des Immunsystems gegen körpereigenes Gewebe beruhen. 

Zwar ist bekannt, dass sowohl genetische als auch umweltbedingte Faktoren zur individuellen Anfälligkeit für Autoimmunerkrankungen beitragen, aber die Wechselwirkungen zwischen Darmbakterien und der Entwicklung von Diabetes Typ 1 sind bisher noch nicht eindeutig geklärt. 

Das Forscherteam um Jayne Danska von der Universität Toronto hat jetzt den Geschlechtszusammenhang anhand von sogenannten "NOD"-Mäusen, die an der Typ- 1-Form von Diabetes erkranken, untersucht. Diese besondere Zuchtform wird seit den 1980er Jahren in der experimentellen Diabetes-Forschung als Tiermodell eingesetzt. Typischerweise sind die Weibchen viel anfälliger als Männchen, die - so vermutete man - durch einen höheren Testosteronspiegel geschützt sind. 

Darmflora beeinflusst Geschlechtsspezifität


Um dies genauer zu untersuchen, zogen die Forscher die Mäuse unter keimfreien Bedingungen auf und übertrugen die Darmflora männlicher Tiere auf Weibchen. Am Leipziger Helmholtz-Zentrum wurden der Einfluss der transplantierten Darmbakterien auf den Stoffwechsel der Mäuse dann über Massenspektrometrie untersucht. 

„Für uns war es besonders spannend, zu sehen, wie die Billionen an Mikroorganismen, die Säugetiere als Untermieter im Verdauungstrakt beherbergen, den Hormonspiegel und damit auch das geschlechtsspezifische Verhalten und den Stoffwechsel des Wirts beeinflussen." erklärt Metabolomik-Experte Martin von Bergen. 

Ob jemand als Alphatier oder Omegatier auftrete, könne somit auch auf die von ihm beherbergten Bakterien zurückzuführen sein, so interpretiert der Forscher die Ergebnisse.

Denn es zeigte sich: geschlechtsspezifische Unterschiede verschwanden, wenn die NOD-Mäuse unter keimfreien Bedingungen aufgezogen wurden. Auch die Übertragung der Keime von Männchen auf Weibchen hatte einen ähnlichen Effekt, der jedoch durch die Unterdrückung der Testosteronaktivität wieder umgekehrt werden konnte. 

In weiteren Schritten muss jetzt geklärt werden, ob die Resultate auf den Menschen übertragbar sind. Ist das der Fall, könnten die Erkenntnisse besonders bei der Erforschung relativ geschlechtsspezifischer Autoimmunerkrankungen, wie Rheuma und MS Fortschritte bringen. 

Diabetes selbst ist beim Menschen nicht geschlechtsspezifisch, die Forscher vermuten allerdings eine Übertragbarkeit des Entstehungsmechanismus auf andere Autoimmunkrankheiten. So könne es künftig einfacher werden, Säuglinge und Kinder mit erhöhtem Erkrankungsrisiko zu identifizieren oder über die Darmflora sogar einen Ausbruch zu verzögern oder zu gar verhindern, hoffen die Forscher. (doi: 10.1126/science.1233521)



Montag, 17. Februar 2014

Was L-Arginin für Ihre Gesundheit alles tun kann

L-Arginin und Ihre Gesundheit






L-Arginin (oft umgangssprachlich Arginin genannt, wobei immer die linksdrehende
L-Form gemeint ist) ist eine in ernährungsmedizinischen Forschungen 
 am intensivsten untersuchte Aminosäure.

Hochwertige Quelle: Vitalstoffe mit L-Arginin
Die wichtige Bedeutung von Arginin für zentrale Stoffwechselvorgänge wurde während der
1990er Jahre zunehmend klarer. 1998 wurde der Nobelpreis für Medizin
für die Erkenntnisse 
 rund um Arginin und die Bedeutung des Neurotransmitters NO
(Stickoxid) für 
die Gefäße und den Kreislauf  vergeben.
In den verschiedenen Studien und der Praxis wird von Fachleuten
bei Anwendung von Arginin bei

  • Arteriosklerose (Arterienverkalkung) 
  • Hypertonie (Bluthochdruck) 
  • Diabetes und 
  • Verbesserung der Potenz des Mannes und der Libido der Frau empfohlen.



Arginin besitzt eine sehr gute ernährungsmedizinische Wirkung, und es ist
gleichzeitig auch 
in der sehr langfristigen Anwendung sehr sicher.
Im Weiteren wird mit der 
Einnahme von Arginin vermutlich auch
das Immunsystem gestärkt.
Es wird in Studien und der täglichen Praxis immer wieder 
das optimale Nutzen-Risiko-Profil betont.





L-Arginin HCL oder L-Arginin Base?


Arginin wird zu ernährungsmedizinischen Zwecken oder Zwecken
der Nahrungsergänzung in zwei verschiedenen Formen verarbeitet:
als
 L-Arginin Hydrochlorid 
(abgekürzt meist L-Arginin HCL)
oder als
 L-Arginin Base.


L-Arginin Base ist das reine L-Arginin. Man spricht meist von einer Reinheit
zwischen 98% und 100%. Es hat einen pH-Wert von etwa 10,5 bis 12.
Damit ist es für den Organismus besser bekömmlich als saure Lebensmittel.
L-Arginin Base löst sich nicht ganz so gut in Wasser auf und ist nicht ganz
so geruchsneutral wie
L-Arginin HCL. L-Arginin Hydrochlorid ist mit einem pH-Wert von etwa 6,5
ein saures Lebensmittel.
Wegen Vorteilen in der Wasserlöslichkeit und Verarbeitung ist L-Arginin HCL
der öfter verwendete Stoff.
Sein L-Arginin Anteil beträgt aber nur 65% – 85%.
Wenn Sie also eine Kapsel mit 1.100mg L-Arginin HCL zu sich nehmen,
nehmen Sie tatsächlich nur etwa 750 mg L-Arginin zu sich.
 Oft ist der Inhalt als “L-Arginin HCL” angegeben, so dass die Dosierung
auf den ersten Blick höher erscheint als bei einem Produkt mit L-Arginin Base.





Anwendungen von L-Arginin


L-Arginin bei Arteriosklerose


Arteriosklerose wird im Volksmund meist “Arterienverkalkung” genannt.
 Damit ist der Prozess zunehmender Ablagerungen im Gefäßinneren,
insbesondere der Arterien, gemeint. In der Folge werden die Gefäße weniger flexibel.
Kleine Gefäße verstopfen als erstes und führen – zunächst unmerklich –
zu Durchblutungsstörungen.
Ernst zu nehmende Herz-Kreislauferkrankungen
sind die langfristige Folge  von Arteriosklerose.

Die Aminosäure L-Arginin ist für die Durchblutung essentiell: Die Steuerung der Gefäße
und des Gefäßtonus erfolgt durch das kleine Molekül NO.
Der Neurotransmitter Stickoxid (NO) kann im Körper nur aus L-Arginin gebildet werden.
NO steuert über die Entspannung der glatten Muskulatur auch die Durchblutung und
Sauerstoffversorgung von Blutgefäßen im Allgemeinen.

Eine erhöhte Einnahme von L-Arginin verbessert die Flexibilität der
Gefäße (sogenannte “Endothelfunktion“). Diese Wirkung auf die Flexibilität ist in vielen
 Studien untersucht worden. Eine Zusammenfassung und Analyse des
Standes der Wissenschaft (Meta-Studie) von Bai et al. hat 2009
die Wirksamkeit von Arginin auf die Durchblutung bestätigt. 

Daher wird L-Arginin in der Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen,
bei Durchblutungsstörungen, Arteriosklerose und Bluthochdruck begleitend eingesetzt.

 Die angemessene Dosierung beträgt 2.500 mg bis 6.000 mg täglich.


Bluthochdruck senken



Eng mit Arteriosklerose verbunden ist Hypertonie, also Bluthochdruck.
Sehr viele Menschen haben bereits in jüngerem Alter einen zu hohen Blutdruck,
ahnen meist aber nichts davon.
Der hohe Blutdruck schädigt vor allem kleine Gefäße. Bluthochdruck belastet das Herz
und 
kann damit Ursache für Herz-Kreislauferkrankungen, aber auch Störungen
empfindlicher 
Organe wie der Augen und des männlichen Geschlechtsorganes sein.

24.000 mg Arginin täglich.

In verschiedenen Untersuchungen ist eine leichte, aber signifikante Senkung
des Blutdruckes
 um 10-15mm Hg durch Arginin nachgewiesen worden.
Eine zusammenfassende Arbeit von Dong et al. aus dem Jahre 2011 hat die Studien
 mit insgesamt über 1.400 Teilnehmern analysiert und – bei sehr guter Verträglichkeit –
die gute Wirkung auf den diastolischen und systolischen Blutdruck bestätigt.
Die Dosierung in den verschiedenen Studien betrug zwischen 4.000 mg täglich und

Erektile Dysfunktion: L-Arginin und Potenz



L-Arginin wird wegen seiner durchblutungsfördernden Wirkung von führenden Urologen
auch gegen die erektile Dysfunktion, also Erektionsstörungen empfohlen.
Unter erektiler Dysfunktion leiden schätzungsweise rund
20 % der männlichen Bevölkerung ab 40 Jahren.
Die vermutlich häufigste Ursache, noch vor psychischen Faktoren wie beispielsweise
Stress,  sind Kreislauf- und Gefäßstörungen.

Diese Gefäßerkrankungen, die zu eingeschränkter Potenz des Mannes führen,
sind Arteriosklerose und Bluthochdruck.
 Die Gefäßwände leiden aber auch als Folge von dauerhaft erhöhtem 
Blutzuckerspiegel (Diabetes).

In der Regel verstärken die in Zusammenhang mit den Erektionsstörungen
auftretenden Beziehungsprobleme den Leidensdruck der Betroffenen.
Es besteht die Gefahr, in einen Teufelskreis zu gelangen: unbefriedigender
Geschlechtsverkehr führt zu Leistungsdruck, der die ersten Symptome der
 Potenzstörungen beim Mann
 psychisch verstärkt.

Eine erektile Dysfunktion ist meist auch endothele Dysfunktion.

Dieser Satz ist ein bei Urologen geflügeltes Wort und bedeutet,
dass Erektionsstörungen meist ihre Ursache in Gefäßstörungen haben.
 Durch die Verbesserung der Durchblutung, insbesondere der feinen Kapillargefäße,
steigert sich auch die Erektionsfähigkeit des männlichen Gliedes.
Dabei sollte Arginin in einer Dosierung von 5.000 mg
 (als Mindestmenge gelten allgemein 3.000 mg)
täglich und dauerhaft eingenommen werden.
 Nach wenigen Wochen konnten verschiedenen Studien zufolge mehr
als ein Drittel der Anwender von signifikant verbesserten Sexualfunktionen berichten 

Männliche Fruchbarkeit

L-Arginin kann dazu beitragen, die männliche Fruchtbarkeit zu verbessern.
Arginin ist eine Vorstufe von Spermin und Spermidin.

In einer Studie an Männern mit eingeschränkter Spermienzahl konnte

nach drei Monaten der Einnahme von 4.000 mg L-Arginin bei 74% der Teilnehmer 
ein signifikant höhere Anzahl von Spermien festgestellt werden.

In einer Studie mit Teilnehmern, die zwar ausreichend viele,
aber schlecht bewegliche Spermien hatten, wurde die Einnahme

von rund 5.000 mg Arginin über sechs Monate untersucht.
Die Motilität (Beweglichkeit der Spermien) konnte signifikant gesteigert werden.


Positiv für den Anteil gesunder Spermien haben sich verschiedene Vitamine,
Spurenelemente und Antioxidantien erwiesen:



  • Vitamin E (antioxidativ)
  • Vitamin C (anitoxidativ)
  • Vitamin D (wichtiger Rezeptor bei Befruchtung der Eizelle)
  • Selen (wichtig für Synthese des Mittelstücks des Spermiums)
  • Zink (essentiell für Spermienbildung und Testosteronproduktion)
  • Coenzym Q10 (Energie für Spermatozoen)
  • L-Carnitin (antioxidativ, Energie für Spermatozoen)
  • L-Glutathion (antioxidativ)


Bei Diabetes: Arginin hilft den Blutzuckerspiegel zu senken


Zudem, so folgern die Autoren der Studie, kann L-Arginin helfen,
verschiedene Antioxidantien wieder aufzubereiten.
Insulin ist das zentrale Hormon, dass den Blutzuckerspiegel reguliert.
Es wird vom gesunden Körper selbst gebildet, beim Diabetiker ist die Insulinproduktion
eingeschränkt. Insulin muss durch die Zellwände hindurch transportiert werden,
um im Zellinneren die Verstoffwechselung des Blutzuckers zu steuern.
Der Widerstand, den die Zellwände dem Insulin entgegenbringen,
 nennt man Insulinwiderstand. Folgeerkrankungen von Diabetes hängen zum großen
Teil mit der Schädigung  von Blutgefäßen zusammen (diabetische Retinopathie,
diabetischer Fuß).

 L-Arginin kann durch seinen durchblutungsverbessernden Effekt dazu beitragen,

 Kapillargefäße länger zu erhalten. In Studien konnte nachgewiesen werden,
 dass die Heilung des diabetischen Fusses durch Arginin verbessert wird.

L-Arginin unterstützt das Immunsystem

Ausserdem kommt es auch dem Immunsystem zugute und stärkt die
körpereigene Abwehr.

Weiterhin kann es eine Reduktion von Tumorwachstum bewirken und
überschüssigen Stickstoff aus dem Körper entsorgen. 
Außerdem fördert es den Muskelaufbau und wirkt Stress entgege.
Nicht zuletzt reguliert es den Säure-Base-Haushalt,
was die Grundlage für anhaltende Gesundheit ist.


Nebenwirkungen von L-Arginin?



Es sind auch bei höheren Dosierungen keinerlei Nebenwirkungen
von Arginin bekannt.
Es kann daher als sicheres Mittel für die Vitalisierung
des Körpers eingesetzt werden kann.

Lediglich bei akutem Herpes Simplex sollte L-Arginin nicht eingenommen werden,da es dem Herpes-Virus Nahrung bietet.



Studien zu L-Arginin

Yongyi Bai, Lan Sun, Tao Yang, Kai Sun, Jingzhou Chen, and Rutai Hui; 
“Increase in fasting vascular endothelial function after short-term 
oral L-arginine is effective when baseline flow-mediated dilation is low:
a meta-analysis of randomized controlled trials”; Am J Clin Nutr 2009;89:77

Dong J.-Y., Qin L.Q., Zhang Z., Zhao Y., Wang J., Arigoni F., Zhang W.: 
“Effect of oral L-arginine supplementation on blood pressure:
 A meta-analysis of randomized, double-blind, placebo-controlled trials”; 
Am. Heart J. 162 (2011), p. 959-965. ↩ 

u.a. Prof. Dr. Hartmut Porst und Prof. Dr. H.-W. Bauer ↩ 
siehe Porst, H., The future of erectile dysfunction (ED), Arch. Esp. Urol. 2010; 63 (8): 740-747 ↩ 
siehe auch “Chen J, Wollman Y, Chernichovsky T, Iaina A, Sofer M, Matzkin H.; 
Effect of oral administration of high-dose nitric oxide donor L-arginine in men 
with organic erectile dysfunction: results of a double-blind,
 randomized, placebo-controlled study; BJU Int. 1999 Feb;83(3):269-73“, 

ebenso: M. J. Mathers, A. S. Brandt, F. v. Rundstedt, S. Roth, F. Sommer,
 T. Klotz; Stickstoffmonooxid(NO)- und Arginin-Stoffwechsel und deren Bedeutung 
in der Männergesundheit; 
Aktuel Urol 2009; 40(4): 235-241 ↩ R Stanislavov, V Nikolova1 and P Rohdewald,
 “Improvement of erectile function with Prelox: a randomized, double-blind,
 placebo-controlled, crossover trial”; International Journal of Impotence Research (2008) 20, 173€“180;
 ebenso vorangegangene Studien der Autoren ↩ Schachter A, Goldman JA, Zukerman Z.,
 “Treatment of oligospermia with the amino acid arginine.
” J Urol 1973;110:311-313. ↩ Scibona M, Meschini P, Capparelli S, et al., “L-arginine and male infertility
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