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Montag, 11. September 2017

Fasten - Sinn und Zweck

Fasten


Ein ganz wichtiger Bestandteil einer Entgiftungskur ist das Faste. Wir fasten nicht um abzunehmen, das ist eher eine missbräuchliche Anwendung dieser Praxis. 
Beim Fasten bringen wir die Regenerationsmechanismen des Körpers in Gang und vertreiben die Nebel in unserem Gehirn.
Wir bewirken mit dem Fasten eine Reinigung auf der Zellebene. Wenn wir länger als ein paar Stunden keinen Zucker und kein verarbeitetes Getreide konsumieren, kommt ein Prozesse in Gang, den man als Autophagozytose oder Autophagie bezeichnet. Dabei werden Abfälle in den Zellen so recycelt, dass das Zellmaterial anschliessend wieder als Baumaterial neuer Zellen verwendet werden kann.





Beim Entschlacken entlassen die Zellen Abfälle, die mit dem Blutstrom in den Verdauungstrackt gelanten und schliesslich ausgeschieden werden.
Solange wir Zucker aufnehmen, befindet sich der Körper im Aufbaumodus un erzeugt Muskelgewebe. 
Nehmen wir auch nur ein paar Stunden keinen Zucker zu uns, beginnen die  Autophagozytose und das Recycling.

Selbst bei sehr kurzen Fastenzeiten kommen erstaunliche Dinge in Körper und Gehirn in Gange. Bereits nach vierundzwanzig Stunden nimmt die Produktion des Wachstumshormons (Somatropin), das für die Reparaturen unserer Körperzellen sorgt, um das Fünffache zu. 

Wenn wir auch nur achtzehn Stunden lang auf Zucker verzichten, beginnen die Selbstheilungskräfte des Körpers zu wirken, die Zellen werden entgiftet, die Langlebigkeitsgene eingeschaltet.

Beim Entgiftungsfasten nehmen wir von sechs Uhr abends bis zum nächsten Mittag keinerlei Zucker zu uns.

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Gesunde Ernährung verbessert die Wirkung 

Um die Wirkung des Fastens zu verstärken sollte der Speiseplan viel frisches und balaststoffreiches Gemüse bieten, dazu gesunde Nüsse, Kerne und Öle sowie Fisch mit hohem Gehalt an Omega-3-Fettsäuren (Kaltwasserfische).

Sorgen Sie für reichlichen Zufuhr von ballaststoffreichem Gemüse aus der Familie der Kreuzblütler, zu der allen Kohlsorten, wie Rotkohl, Brokkoli und Kohlrabi, aber auch Senf, Rettich und Radieschen gehören.

Diese Gemüsesorten, aktivieren einen genetischen Signalweg, der die Produktion von Antioxidantien und entgiftenden Enzymen reguliert und die Langlebigkeitsgene in den Zellen einschaltet.



Wurzelgemüse sind eher zu meiden, da sie einen hohen glykämischen Index haben und den Blutzuckerspiegel heben.

Essen Sie in der Entschlackungsphase nur einmal im Tag Obst, und zwar am Nachmittag. Obstsäfte sollte Sie ganz weglassen, da diese ebenfalls den Blutzucker erhöhen.

Nehmen Sie lieber gleich am Morgen einen frischen Saft aus grünem Bio-Gemüse zu sich.
Ein wenig Karotte oder Apfel als Geschmackszusatz schadet nicht.

Nach der Entgiftung oder Entschlackung kommt der Körper auch gut mit massvollen Mengen anderer gesunder Nahrungsmittel zurecht, die während der Entgiftung nicht erlaubt sind.
Sie können jetzt wieder eine Tasse Kaffee pro Tag und gelegentlich ein Glas Wein trinken.

Stark blutzuckerwirksame Nahrungsmittel wie Karotten oder Kartoffelpüree müssen Sie nicht ganz und für immer von Ihrem Speiseplan streichen, aber achten Sie stets auf Ihre Stimmungslage und auf die Signale Ihres Körpers, um zu wissen, wann Sie wieder entgiften müssen.



Während der Entschlackungskur ist es wichtig, dass Sie nach sechs Uhr abends nichts mehr essen, so dass bis zum ersten Frühstück mindestens zwölf Stunden fasten, und die Glukose-Versorgung für achtzehn Stunden unterbrochen ist.







Mittwoch, 5. April 2017

Der 7 Tage Entgiftungsplan zum Abnehmen

Der 7 Tage Entgiftungsplan zum Abnehmen



In ihrem Buch " SOS Schlank ohne Sport" erzählt Buchautorin Katharina Bachman, wie sie mit Hilfe eines 7 Tage Entgiftungsplans ihre Kilos verlor.

Wie Sie Übersäuerung vermeiden
Die Übersäuerung unseres Körpers entsteht insbesondere durch säurebildende und säurehaltige Nahrung wie Fast Food, basenarme Lebensmittel, Transfette, durch chronische Erkrankungen wie Diabetes Typ 2 als auch durch Nikotin, Stress, Verdauungsstörungen und vieles mehr.



Damit alle ablaufenden Vorgänge in unserem Organismus optimal funktionieren können, sollte der pH-Wert im Blut und im Inneren unserer Körperzellen zwischen 7,35 und 7,45 liegen.
Dies auszutarieren, damit ist unser Körper andauernd beschäftigt. Um den lebensnotwendigen, optimalen pH-Wert in unserem Blut sicherzustellen, verfügt unser Körper über mehrere Möglichkeiten, auf die überschüssige Säure zu reagieren.
Dazu gehören etwa die Säure-Ausscheidung über unsere Haut, die Nieren und den Darm, aber es gibt auch ein sogenanntes Puffersystem. Sowohl das Bindegewebe als auch die Gelenke und unsere Muskeln dienen als Säure-Depot.
Normalerweise gleicht dieses Puffersystem die im Blut plötzlich auftretenden Säureschwankungen aus, indem es basische Substanzen zur Neutralisierung bereitstellt. Allerdings gibt es nur eine begrenzte Lagerkapazität für die Säuren.
Können keine Säuren mehr aufgenommen oder neutralisiert werden, geraten lebensnotwendige Vorgänge in unserem Körper durcheinander oder in Gefahr.
Wir merken dies an Unwohlsein, Muskelverspannungen, Erschöpfungszuständen, Rücken- und Nackenschmerzen, Hautleiden, Cellulite, Vitalstoffmangel oder auch an chronischen Erkrankungen wie Gicht, Osteoporose, rheumatischer Arthritis (Polyarthritis) und einer chronischen Azidose.
Zu den säurebildenden Stoffen gehören, Chlor, Schwefel und Phosphor. Ihre Gegenspieler sind Magnesium, Natrium, Kalium, Kalzium, die basenbildende Wirkung haben.
Bei der Verbindung von Basen und Säuren entstehen neutrale Salze. Wenn eine zu hohe Säurebelastung unseres Gewebes bereits vorhanden ist, reicht eine basische Substanz allerdings nicht mehr aus, um einen Ausgleich herbeizuführen.
Es kommt zur Übersäuerung von Muskulatur und Bindegewebe. Das merken wir beispielsweise bei Muskelkater nach sportlicher Aktivität und an einem frühzeitigen Leistungsabfall.
Die überschüssigen Säuren führen sozusagen zu einer Verhärtung von Muskulatur und Bindegewebe. Die Folgen sind Verspannungen und Schmerzen, die leider auch einen rapiden Anstieg von Verletzungsgefahren mit sich bringen.




Wie Sie das verhindern
Um all das zu verhindern, sollten wir für eine ausreichende Zufuhr von basischen Stoffen über die Nahrung sorgen oder zusätzlich basische Mineralsalze zu uns nehmen. Am besten ist es, die Ernährung umzustellen, denn diese kann das Säure-Basen-Verhältnis in unserem Körper wiederherstellen.
Säurebildende Nahrungsmittel wie beispielsweise Eier, Kaffee, Fleisch, Wurst, Fisch, Süßigkeiten und Alkohol können durch eine vermehrte Aufnahme von basischen Lebensmitteln wie Gemüse, Kartoffeln oder Obst ausgeglichen werden.
Moderate körperliche Bewegung kann eine Säure-Ausscheidung fördern, ebenso Kalt-Warm-Wechsel-Duschen, Sauna, ausreichend Schlaf und viel frische Luft.
Vermeiden Sie außerdem körperlichen und seelischen Stress. Ihre Ernährung sollte in der Kombination nur etwa 20 Prozent sauer und etwa 80 Prozent basisch sein. Und: Mehrere kleinere Mahlzeiten sind besser als zwei große. Kauen Sie gründlich und essen Sie nicht zu schnell oder zu hastig.
Verzichten Sie auf Weißmehlprodukte und essen Sie mehr Vollwertnahrung. Durch eine Entgiftung helfen wir dem Organismus, auch alle Umweltgifte und das Immunsystem belastende Chemikalien aus Leber, Nieren, Darm, Lymphdrüsen, Lungen und Haut besser loszuwerden.
Sie fühlen sich hinterher nicht nur besser und vitaler, sondern Sie haben auch wieder mehr Energie. Und Sie helfen Ihrem Körper, einen Ausgleich des Säure-Basen-Haushaltes herzustellen. Liegt eine latente oder chronische Azidose vor, sollte die Ernährung konsequent umgestellt werden.
Auszug aus dem Buch " SOS Schlank ohne Sport"