Posts mit dem Label Ungesunde Ernährung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Ungesunde Ernährung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 22. September 2017

Mehr Tote durch ungesunde Ernährung als durch Hunger



Mehr Tote durch ungesunde Ernährung
als durch Hunger


Nahrungssicherheit, Ernährungsgewohnheiten und Umweltbelastung


"Langzeitvorhersagen des globalen Nahrungsmittelbedarfs sind immens wichtig, wenn es um globale Nahrungssicherheit, um die Ernährungsweise der Menschen oder um Umweltbelastungen wie die landwirtschaftlichen Treibhausgasemissionen geht", sagt Susanne Rolinski vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Zu diesem Zweck haben Rolinski und Kollegen ein Online-Tool entwickelt, mit dem sich solche Vorhersagen in verschiedenen Szenarien treffen lassen.

Das Modell der Wissenschaftler für die Nahrungsmittelnachfrage basiert auf statistischen Analysen historischer Daten zu Ernährungsgewohnheiten und Einkommen für 162 Länder aus den letzten 46 Jahren.



Webpage zu Gesundheits-Themen --->

Ungesunde Ernährung


"Doch schon heute verursacht ungesunde Ernährung eine höhere Sterblichkeit als Unterernährung und Hunger", so der Forscher weiter. Ungesunde Ernährungsstile, die reich an rotem Fleisch, Zucker und verarbeiteten Nahrungsmitteln sind, stellen einen wichtigen Risikofaktor für Krankheiten wie Typ-2-Diabetes, Krebs, oder Herz- und Kreislaufkrankheiten dar. Durch den erwarteten enormen Anstieg des Fleischkonsums in Schwellenländern könnte dieser Risikofaktor künftig sogar noch relevanter werden.

"Unsere Studie zeigt einerseits, dass in einigen Regionen, wie in Subsahara-Afrika, Unterernährung in den folgenden Jahrzehnten voraussichtlich fortbestehen wird und ein langfristiges Engagement erfordert", sagt Koautor Hermann Lotze-Campen vom PIK. 

"Unsere Studien verdeutlichen auch, dass Menschen in Industrieländern zu einer gesunden Ernährung zurückzukehren müssten, die sowohl Klima und Umwelt als auch der Gesundheit der Menschen zugutekommt, meint der Forscher: "In einigen der reichsten Länder ist der Anteil der auf tierischen Produkten basierenden Kalorien schon jetzt rückläufig." (PLOS ONE, 2015; doi: 10.1371/journal.pone.0139201)


Montag, 11. September 2017

Fasten - Sinn und Zweck

Fasten


Ein ganz wichtiger Bestandteil einer Entgiftungskur ist das Faste. Wir fasten nicht um abzunehmen, das ist eher eine missbräuchliche Anwendung dieser Praxis. 
Beim Fasten bringen wir die Regenerationsmechanismen des Körpers in Gang und vertreiben die Nebel in unserem Gehirn.
Wir bewirken mit dem Fasten eine Reinigung auf der Zellebene. Wenn wir länger als ein paar Stunden keinen Zucker und kein verarbeitetes Getreide konsumieren, kommt ein Prozesse in Gang, den man als Autophagozytose oder Autophagie bezeichnet. Dabei werden Abfälle in den Zellen so recycelt, dass das Zellmaterial anschliessend wieder als Baumaterial neuer Zellen verwendet werden kann.





Beim Entschlacken entlassen die Zellen Abfälle, die mit dem Blutstrom in den Verdauungstrackt gelanten und schliesslich ausgeschieden werden.
Solange wir Zucker aufnehmen, befindet sich der Körper im Aufbaumodus un erzeugt Muskelgewebe. 
Nehmen wir auch nur ein paar Stunden keinen Zucker zu uns, beginnen die  Autophagozytose und das Recycling.

Selbst bei sehr kurzen Fastenzeiten kommen erstaunliche Dinge in Körper und Gehirn in Gange. Bereits nach vierundzwanzig Stunden nimmt die Produktion des Wachstumshormons (Somatropin), das für die Reparaturen unserer Körperzellen sorgt, um das Fünffache zu. 

Wenn wir auch nur achtzehn Stunden lang auf Zucker verzichten, beginnen die Selbstheilungskräfte des Körpers zu wirken, die Zellen werden entgiftet, die Langlebigkeitsgene eingeschaltet.

Beim Entgiftungsfasten nehmen wir von sechs Uhr abends bis zum nächsten Mittag keinerlei Zucker zu uns.

Webseite Gesundheits-Themen --->

Gesunde Ernährung verbessert die Wirkung 

Um die Wirkung des Fastens zu verstärken sollte der Speiseplan viel frisches und balaststoffreiches Gemüse bieten, dazu gesunde Nüsse, Kerne und Öle sowie Fisch mit hohem Gehalt an Omega-3-Fettsäuren (Kaltwasserfische).

Sorgen Sie für reichlichen Zufuhr von ballaststoffreichem Gemüse aus der Familie der Kreuzblütler, zu der allen Kohlsorten, wie Rotkohl, Brokkoli und Kohlrabi, aber auch Senf, Rettich und Radieschen gehören.

Diese Gemüsesorten, aktivieren einen genetischen Signalweg, der die Produktion von Antioxidantien und entgiftenden Enzymen reguliert und die Langlebigkeitsgene in den Zellen einschaltet.



Wurzelgemüse sind eher zu meiden, da sie einen hohen glykämischen Index haben und den Blutzuckerspiegel heben.

Essen Sie in der Entschlackungsphase nur einmal im Tag Obst, und zwar am Nachmittag. Obstsäfte sollte Sie ganz weglassen, da diese ebenfalls den Blutzucker erhöhen.

Nehmen Sie lieber gleich am Morgen einen frischen Saft aus grünem Bio-Gemüse zu sich.
Ein wenig Karotte oder Apfel als Geschmackszusatz schadet nicht.

Nach der Entgiftung oder Entschlackung kommt der Körper auch gut mit massvollen Mengen anderer gesunder Nahrungsmittel zurecht, die während der Entgiftung nicht erlaubt sind.
Sie können jetzt wieder eine Tasse Kaffee pro Tag und gelegentlich ein Glas Wein trinken.

Stark blutzuckerwirksame Nahrungsmittel wie Karotten oder Kartoffelpüree müssen Sie nicht ganz und für immer von Ihrem Speiseplan streichen, aber achten Sie stets auf Ihre Stimmungslage und auf die Signale Ihres Körpers, um zu wissen, wann Sie wieder entgiften müssen.



Während der Entschlackungskur ist es wichtig, dass Sie nach sechs Uhr abends nichts mehr essen, so dass bis zum ersten Frühstück mindestens zwölf Stunden fasten, und die Glukose-Versorgung für achtzehn Stunden unterbrochen ist.