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Sonntag, 9. Oktober 2016

Beeren – süsse Beauty-Helfer für Haut und Haare


Beeren – süsse Beauty-Helfer
für Haut und Haare




Beerenobst ist gesund – das ist bekannt; schliesslich liefern Himbeeren, Johannisbeeren und Co. jede Menge gesunde Vitalstoffe, die vor Krankheiten schützen können.

Doch immer häufiger werden die gesunden Früchte auch im Bereich der Kosmetik eingesetzt. Ob als Pickelgegner oder Faltenkiller – Beeren entfalten ihre positiven Wirkungen auch auf der Haut und den Haaren.


Nicht nur Jugendliche, sondern zunehmend auch erwachsene Menschen leiden unter einer unreinen Haut und Pickeln. In vielen Fällen kommt dann Salicylsäure zum Einsatz, die durch einen aufweichenden Effekt langfristig für ein verbessertes Hautbild sorgt; genau diese Substanz ist auch in Himbeeren enthalten, die deshalb in zahlreichen Pflegecremes verarbeitet werden.

 Zusätzlich liefern die Beeren diverse Vitamine, die sich positiv auf den Hautstoffwechsel auswirken. Übrigens: Auch die Haare können von den Inhaltsstoffen der Himbeere profitieren. Spezielle Spülungen mit dem Fruchtextrakt verleihen dem Haar neuen Glanz.

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Anti-Aging mit Beeren – so funktioniert es


Im Anti-Aging-Bereich stehen gleich mehrere Beerensorten zur Verfügung, die für eine jüngere Haut sorgen. Johannisbeeren und Heidelbeeren liefern beispielsweise wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe (Anthocyane), welche effektiv die Hautzellen schützen und schädigende Stoffe abfangen.

Darüber hinaus halten sie die Haut elastisch, wirken hautverjüngend und entzündungshemmend. Wenn kleinere Fältchen bestehen, können diese sichtbar gemildert werden.

In neueren Zubereitungen findet auch die Acai-Beere Verwendung, die reichlich Vitamin A und Vitamin C und zusätzlich wichtige Fettsäuren enthält. Die gesunde Frucht der Kohlpalme, die im Norden Brasiliens wächst, repariert Hautschäden, lindert Fältchen und schützt ausserdem vor einer vorzeitigen Hautalterung. Einen ähnlichen Effekt weisen auch Zubereitungen mit Sanddorn auf; diese Frucht enthält ebenfalls viele wichtige Vitamine.

Effektiver Zellschutz für jede Haut – die Goji-Beere


Die Goji-Beere fungiert in der Kosmetik vor allem als effektiver Hautschützer. Cremes, welche diese gesunde Frucht enthalten, werden aufgrund der enthaltenen Vitamine C und A sowie der Mikronährstoffe Magnesium und Zink hauptsächlich als Zellschutz eingesetzt: Diese Stoffe sorgen dafür, dass sich schädigende Einflüsse von aussen mit Sauerstoff verbinden und dadurch unschädlich gemacht werden. Auf diese Weise ist die Haut insgesamt viel weniger negativen Einflüssen ausgesetzt – und bleibt länger jung. Nicht zuletzt aus diesem Grund wird die Goji-Beere mitunter auch als Langlebigkeitsfrucht bezeichnet – denn sie stärkt den gesamten Körper und sorgt für mehr Gesundheit und Wohlbefinden.
Bei Goji-Beeren ist es wichtig auf Bioqualität zu achten und nur Bioqualität zu kaufen.

Mittwoch, 21. September 2016

Spierstaude (echtes Mädesüss): Gegen Schmerz und Fieber


Echtes Mädesüß (Filipendula ulmaria)


(Quelle Wiki)


Diese bis anderthalb Meter hohe Staude mit Ihren gelblich-weißen, Zuckerwatte-ähnlichen Blütendolden ist eine typische Wiesenblume des Hochsommers. Ihr Name hat allerdings nichts mit süßen Mädchen zu tun. Sondern „ Mädesüß“ leitet sich möglicherweise von „Mahdsüße“ her, denn nach dem Mähen der Weiden verströmenden die welkenden Blätter und Stängel der Filipendula einen süßlichen Geruch. 


Für diese Erklärung spricht auch, dass „Mede“ ein altertümlicher Begriff für Grasland ist. Andere Experten meinen, „Mädesüß“ beziehe sich darauf, dass die Blüten früher zum Süßen von Met genommen wurden. Eigentlich ist der Honigwein ja süß genug. Vielleicht wurden Filipendula-Blüten deshalb eher um Aromatisieren zugegeben.

Das Mädesüß, auch Spierstaude genannt, war eine der drei heiligen Pflanzen der Druiden und ist eine uralte Heilpflanze. Doch auch in unserer Zeit kommt Filipendula eine wichtige Rolle zu: Die Pflanze stand nämlich Pate für den Namen „Aspirin“. 


Und das kommt so:
Im Mittelalter setzen kundige Kräuterfrauen gegen Schmerz und Fieber vor allem die Rinde der Silberweide (Salix alba) ein. Sie kochten sie aus, um die Bitterstoffe zu entfernen, und verwendeten diesen Trank als Medizin. 


Dann wurde das in Deutschland verboten: Die Weiden durften nur noch dem Korbflechtergewerbe, das ab dem späten 16. Jahrhundert boomte, zur Verfügung stehen. Also sahen sich die Kräuterfrauen nach Alternativen um. Und sie entdeckten, dass die Blüten des Mädesüß‘ eine ähnlich schmerzstillende Wirkung haben wie die Weidenrinde. 

Denn auch Mädesüß enthält Salizylsäure.

Darauf besann man sich, als die 1899 von Felix Hoffmann (1868 bis 1946) bei Bayer synthetisierte Acetylsalizylsäure (ASS) einen Namen brauchte. 


Das Wort „Aspirin“ setzt sich zusammen aus „A“ für ASS, „spir“ für Spierstaude, also Mädesüß, und aus der damals für Medikamente beliebten Schlusssilbe „in“.