Montag, 17. Februar 2014

Was L-Arginin für Ihre Gesundheit alles tun kann

L-Arginin und Ihre Gesundheit






L-Arginin (oft umgangssprachlich Arginin genannt, wobei immer die linksdrehende
L-Form gemeint ist) ist eine in ernährungsmedizinischen Forschungen 
 am intensivsten untersuchte Aminosäure.

Hochwertige Quelle: Vitalstoffe mit L-Arginin
Die wichtige Bedeutung von Arginin für zentrale Stoffwechselvorgänge wurde während der
1990er Jahre zunehmend klarer. 1998 wurde der Nobelpreis für Medizin
für die Erkenntnisse 
 rund um Arginin und die Bedeutung des Neurotransmitters NO
(Stickoxid) für 
die Gefäße und den Kreislauf  vergeben.
In den verschiedenen Studien und der Praxis wird von Fachleuten
bei Anwendung von Arginin bei

  • Arteriosklerose (Arterienverkalkung) 
  • Hypertonie (Bluthochdruck) 
  • Diabetes und 
  • Verbesserung der Potenz des Mannes und der Libido der Frau empfohlen.



Arginin besitzt eine sehr gute ernährungsmedizinische Wirkung, und es ist
gleichzeitig auch 
in der sehr langfristigen Anwendung sehr sicher.
Im Weiteren wird mit der 
Einnahme von Arginin vermutlich auch
das Immunsystem gestärkt.
Es wird in Studien und der täglichen Praxis immer wieder 
das optimale Nutzen-Risiko-Profil betont.





L-Arginin HCL oder L-Arginin Base?


Arginin wird zu ernährungsmedizinischen Zwecken oder Zwecken
der Nahrungsergänzung in zwei verschiedenen Formen verarbeitet:
als
 L-Arginin Hydrochlorid 
(abgekürzt meist L-Arginin HCL)
oder als
 L-Arginin Base.


L-Arginin Base ist das reine L-Arginin. Man spricht meist von einer Reinheit
zwischen 98% und 100%. Es hat einen pH-Wert von etwa 10,5 bis 12.
Damit ist es für den Organismus besser bekömmlich als saure Lebensmittel.
L-Arginin Base löst sich nicht ganz so gut in Wasser auf und ist nicht ganz
so geruchsneutral wie
L-Arginin HCL. L-Arginin Hydrochlorid ist mit einem pH-Wert von etwa 6,5
ein saures Lebensmittel.
Wegen Vorteilen in der Wasserlöslichkeit und Verarbeitung ist L-Arginin HCL
der öfter verwendete Stoff.
Sein L-Arginin Anteil beträgt aber nur 65% – 85%.
Wenn Sie also eine Kapsel mit 1.100mg L-Arginin HCL zu sich nehmen,
nehmen Sie tatsächlich nur etwa 750 mg L-Arginin zu sich.
 Oft ist der Inhalt als “L-Arginin HCL” angegeben, so dass die Dosierung
auf den ersten Blick höher erscheint als bei einem Produkt mit L-Arginin Base.





Anwendungen von L-Arginin


L-Arginin bei Arteriosklerose


Arteriosklerose wird im Volksmund meist “Arterienverkalkung” genannt.
 Damit ist der Prozess zunehmender Ablagerungen im Gefäßinneren,
insbesondere der Arterien, gemeint. In der Folge werden die Gefäße weniger flexibel.
Kleine Gefäße verstopfen als erstes und führen – zunächst unmerklich –
zu Durchblutungsstörungen.
Ernst zu nehmende Herz-Kreislauferkrankungen
sind die langfristige Folge  von Arteriosklerose.

Die Aminosäure L-Arginin ist für die Durchblutung essentiell: Die Steuerung der Gefäße
und des Gefäßtonus erfolgt durch das kleine Molekül NO.
Der Neurotransmitter Stickoxid (NO) kann im Körper nur aus L-Arginin gebildet werden.
NO steuert über die Entspannung der glatten Muskulatur auch die Durchblutung und
Sauerstoffversorgung von Blutgefäßen im Allgemeinen.

Eine erhöhte Einnahme von L-Arginin verbessert die Flexibilität der
Gefäße (sogenannte “Endothelfunktion“). Diese Wirkung auf die Flexibilität ist in vielen
 Studien untersucht worden. Eine Zusammenfassung und Analyse des
Standes der Wissenschaft (Meta-Studie) von Bai et al. hat 2009
die Wirksamkeit von Arginin auf die Durchblutung bestätigt. 

Daher wird L-Arginin in der Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen,
bei Durchblutungsstörungen, Arteriosklerose und Bluthochdruck begleitend eingesetzt.

 Die angemessene Dosierung beträgt 2.500 mg bis 6.000 mg täglich.


Bluthochdruck senken



Eng mit Arteriosklerose verbunden ist Hypertonie, also Bluthochdruck.
Sehr viele Menschen haben bereits in jüngerem Alter einen zu hohen Blutdruck,
ahnen meist aber nichts davon.
Der hohe Blutdruck schädigt vor allem kleine Gefäße. Bluthochdruck belastet das Herz
und 
kann damit Ursache für Herz-Kreislauferkrankungen, aber auch Störungen
empfindlicher 
Organe wie der Augen und des männlichen Geschlechtsorganes sein.

24.000 mg Arginin täglich.

In verschiedenen Untersuchungen ist eine leichte, aber signifikante Senkung
des Blutdruckes
 um 10-15mm Hg durch Arginin nachgewiesen worden.
Eine zusammenfassende Arbeit von Dong et al. aus dem Jahre 2011 hat die Studien
 mit insgesamt über 1.400 Teilnehmern analysiert und – bei sehr guter Verträglichkeit –
die gute Wirkung auf den diastolischen und systolischen Blutdruck bestätigt.
Die Dosierung in den verschiedenen Studien betrug zwischen 4.000 mg täglich und

Erektile Dysfunktion: L-Arginin und Potenz



L-Arginin wird wegen seiner durchblutungsfördernden Wirkung von führenden Urologen
auch gegen die erektile Dysfunktion, also Erektionsstörungen empfohlen.
Unter erektiler Dysfunktion leiden schätzungsweise rund
20 % der männlichen Bevölkerung ab 40 Jahren.
Die vermutlich häufigste Ursache, noch vor psychischen Faktoren wie beispielsweise
Stress,  sind Kreislauf- und Gefäßstörungen.

Diese Gefäßerkrankungen, die zu eingeschränkter Potenz des Mannes führen,
sind Arteriosklerose und Bluthochdruck.
 Die Gefäßwände leiden aber auch als Folge von dauerhaft erhöhtem 
Blutzuckerspiegel (Diabetes).

In der Regel verstärken die in Zusammenhang mit den Erektionsstörungen
auftretenden Beziehungsprobleme den Leidensdruck der Betroffenen.
Es besteht die Gefahr, in einen Teufelskreis zu gelangen: unbefriedigender
Geschlechtsverkehr führt zu Leistungsdruck, der die ersten Symptome der
 Potenzstörungen beim Mann
 psychisch verstärkt.

Eine erektile Dysfunktion ist meist auch endothele Dysfunktion.

Dieser Satz ist ein bei Urologen geflügeltes Wort und bedeutet,
dass Erektionsstörungen meist ihre Ursache in Gefäßstörungen haben.
 Durch die Verbesserung der Durchblutung, insbesondere der feinen Kapillargefäße,
steigert sich auch die Erektionsfähigkeit des männlichen Gliedes.
Dabei sollte Arginin in einer Dosierung von 5.000 mg
 (als Mindestmenge gelten allgemein 3.000 mg)
täglich und dauerhaft eingenommen werden.
 Nach wenigen Wochen konnten verschiedenen Studien zufolge mehr
als ein Drittel der Anwender von signifikant verbesserten Sexualfunktionen berichten 

Männliche Fruchbarkeit

L-Arginin kann dazu beitragen, die männliche Fruchtbarkeit zu verbessern.
Arginin ist eine Vorstufe von Spermin und Spermidin.

In einer Studie an Männern mit eingeschränkter Spermienzahl konnte

nach drei Monaten der Einnahme von 4.000 mg L-Arginin bei 74% der Teilnehmer 
ein signifikant höhere Anzahl von Spermien festgestellt werden.

In einer Studie mit Teilnehmern, die zwar ausreichend viele,
aber schlecht bewegliche Spermien hatten, wurde die Einnahme

von rund 5.000 mg Arginin über sechs Monate untersucht.
Die Motilität (Beweglichkeit der Spermien) konnte signifikant gesteigert werden.


Positiv für den Anteil gesunder Spermien haben sich verschiedene Vitamine,
Spurenelemente und Antioxidantien erwiesen:



  • Vitamin E (antioxidativ)
  • Vitamin C (anitoxidativ)
  • Vitamin D (wichtiger Rezeptor bei Befruchtung der Eizelle)
  • Selen (wichtig für Synthese des Mittelstücks des Spermiums)
  • Zink (essentiell für Spermienbildung und Testosteronproduktion)
  • Coenzym Q10 (Energie für Spermatozoen)
  • L-Carnitin (antioxidativ, Energie für Spermatozoen)
  • L-Glutathion (antioxidativ)


Bei Diabetes: Arginin hilft den Blutzuckerspiegel zu senken


Zudem, so folgern die Autoren der Studie, kann L-Arginin helfen,
verschiedene Antioxidantien wieder aufzubereiten.
Insulin ist das zentrale Hormon, dass den Blutzuckerspiegel reguliert.
Es wird vom gesunden Körper selbst gebildet, beim Diabetiker ist die Insulinproduktion
eingeschränkt. Insulin muss durch die Zellwände hindurch transportiert werden,
um im Zellinneren die Verstoffwechselung des Blutzuckers zu steuern.
Der Widerstand, den die Zellwände dem Insulin entgegenbringen,
 nennt man Insulinwiderstand. Folgeerkrankungen von Diabetes hängen zum großen
Teil mit der Schädigung  von Blutgefäßen zusammen (diabetische Retinopathie,
diabetischer Fuß).

 L-Arginin kann durch seinen durchblutungsverbessernden Effekt dazu beitragen,

 Kapillargefäße länger zu erhalten. In Studien konnte nachgewiesen werden,
 dass die Heilung des diabetischen Fusses durch Arginin verbessert wird.

L-Arginin unterstützt das Immunsystem

Ausserdem kommt es auch dem Immunsystem zugute und stärkt die
körpereigene Abwehr.

Weiterhin kann es eine Reduktion von Tumorwachstum bewirken und
überschüssigen Stickstoff aus dem Körper entsorgen. 
Außerdem fördert es den Muskelaufbau und wirkt Stress entgege.
Nicht zuletzt reguliert es den Säure-Base-Haushalt,
was die Grundlage für anhaltende Gesundheit ist.


Nebenwirkungen von L-Arginin?



Es sind auch bei höheren Dosierungen keinerlei Nebenwirkungen
von Arginin bekannt.
Es kann daher als sicheres Mittel für die Vitalisierung
des Körpers eingesetzt werden kann.

Lediglich bei akutem Herpes Simplex sollte L-Arginin nicht eingenommen werden,da es dem Herpes-Virus Nahrung bietet.



Studien zu L-Arginin

Yongyi Bai, Lan Sun, Tao Yang, Kai Sun, Jingzhou Chen, and Rutai Hui; 
“Increase in fasting vascular endothelial function after short-term 
oral L-arginine is effective when baseline flow-mediated dilation is low:
a meta-analysis of randomized controlled trials”; Am J Clin Nutr 2009;89:77

Dong J.-Y., Qin L.Q., Zhang Z., Zhao Y., Wang J., Arigoni F., Zhang W.: 
“Effect of oral L-arginine supplementation on blood pressure:
 A meta-analysis of randomized, double-blind, placebo-controlled trials”; 
Am. Heart J. 162 (2011), p. 959-965. ↩ 

u.a. Prof. Dr. Hartmut Porst und Prof. Dr. H.-W. Bauer ↩ 
siehe Porst, H., The future of erectile dysfunction (ED), Arch. Esp. Urol. 2010; 63 (8): 740-747 ↩ 
siehe auch “Chen J, Wollman Y, Chernichovsky T, Iaina A, Sofer M, Matzkin H.; 
Effect of oral administration of high-dose nitric oxide donor L-arginine in men 
with organic erectile dysfunction: results of a double-blind,
 randomized, placebo-controlled study; BJU Int. 1999 Feb;83(3):269-73“, 

ebenso: M. J. Mathers, A. S. Brandt, F. v. Rundstedt, S. Roth, F. Sommer,
 T. Klotz; Stickstoffmonooxid(NO)- und Arginin-Stoffwechsel und deren Bedeutung 
in der Männergesundheit; 
Aktuel Urol 2009; 40(4): 235-241 ↩ R Stanislavov, V Nikolova1 and P Rohdewald,
 “Improvement of erectile function with Prelox: a randomized, double-blind,
 placebo-controlled, crossover trial”; International Journal of Impotence Research (2008) 20, 173€“180;
 ebenso vorangegangene Studien der Autoren ↩ Schachter A, Goldman JA, Zukerman Z.,
 “Treatment of oligospermia with the amino acid arginine.
” J Urol 1973;110:311-313. ↩ Scibona M, Meschini P, Capparelli S, et al., “L-arginine and male infertility
.” Minerva Urol Nefrol 1994;46:251-253 
Krishna Mohan, I. & Das, U.N. (1998) Effect of L-arginine-nitric oxide system
 on chemical-induced diabetes mellitus, Free Radical Biology and Medicine, Volume 25, issue 7, 
(pp. 757-765) ↩ Mohan, IK; “Effect of L-arginine-nitric oxide system on the metabolism
 of essential fatty acids in chemical-induced diabetes mellitus.”, Prostaglandins 
Leukot Essent Fatty Acids. 2000 Jan;62(1):35-46 
Arana, V., Paz, Y., et al, “Healing of diabetic foot ulcers in L-arginine-treated patients”; 
Biomed Pharmacother, Volume 58 (2004), (pp. 588-597) 

Sonntag, 16. Februar 2014

Schwindel - was tun?

Schwindel: So entsteht das Karussell im Kopf


Damit Sie Ihr Gleichgewicht halten und sich im Raum orientieren können, verfügt Ihr Körper über ein fein aufeinander abgestimmtes System verschiedener Sinneszellen. Nervenzellen im Auge empfangen die Seheindrücke, Strukturen im Innenohr regeln das Gleichgewicht und Sensoren in der Muskulatur sowie in den Gelenken registrieren Ihre Körperhaltung. All diese Sinneszellen melden ihre Informationen dem Gehirn, das sie miteinander abgleicht und auswertet. 
Damit dieses System reibungslos funktioniert, müssen alle Sinneszellen und auch das Gehirn optimal mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt sein.
Wenn es zu Störungen in diesem Informations-Gefüge kommt, wertet das Gehirn die unterschiedlichen Meldungen als uneinheitlich, und Sie fühlen sich unsicher und orientierungslos - es wird Ihnen schwindelig.
Wenn Sie schon einmal zu tief ins Glas geschaut haben, kennen Sie das Gefühl, dass sich die ganze Welt zu drehen scheint. In diesem Fall hat der Alkohol Ihr Kleinhirn verwirrt. Wenn Sie jedoch ohne Alkoholeinwirkung einen Drehschwindel bekommen, kann auch eine Migräne dahinterstecken. Nicht ganz so harmlos ist eine Entzündung des Gleichgewichtsnervs (Nervus vestibularis), die ganz ähnlich wie eine Grippe durch Viren verursacht wird. Sie gehört unbedingt in die Hände eines HNO-Arztes. Wenn Sie zusätzlich zu Drehschwindel-Attacken Ohrgeräusche und eine Verschlechterung des Hörvermögens feststellen, kann auch eine Menire-Krankheit dahinter stecken, bei der es zu einer vermehrten Flüssigkeitsansammlung im Gleichgewichtsorgan kommt. Sie tritt bevorzugt zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr auf und wird vom Ohrenarzt mit durchblutungsfördernden Medikamenten und Mitteln gegen Übelkeit behandelt.
Eine sehr häufige Schwindelform ist der Lagerungsschwindel. In den Bogengängen des Innenohrs befinden sich winzige Kristalle, die ein wesentlicher Bestandteil des Gleichgewichtssinns sind. Wenn diese Kalksteinchen aus ihrer Position geraten und sich ablösen, kann es zu anfallsartigem Drehschwindel kommen, den Ärzte gutartigen Lagerungsschwindel nennen. Ab dem 60. Lebensjahr kommt diese Schwindelform durch altersbedingte Abnutzung recht häufig vor. Hier helfen Ihnen die Übungen, die Sie weiter unten finden. Schwanken ohne äußere Ursache ist oft psychisch bedingt und wird psychogener Schwankschwindel genannt. Er entsteht nach lange andauernder seelischer Belastung, Stress und auch im Rahmen einer Depression. Das unsichere Gefühl auf den Beinen ist hierbei von Herzrasen und Angst begleitet und kann zu einer Panikattacke führen.

Das hilft Ihnen natürlich gegen Schwindel

Die folgenden homöopathischen Mittel haben sich alle gegen Schwindel bewährt. Beobachten Sie sich genau, und wählen Sie dann das am besten zu Ihren Beschwerden passende Mittel aus. Diese Mittel eignen sich zur Selbstbehandlung:
Argentum nitricum bei Schwankschwindel mit Höhenangst und großer Nervosität.
Cocculus bei Schwindel mit Übelkeit beim Autofahren, Fliegen oder auch bei Seekrankheit.
Conium bei Schwindel durch Lageänderung, besonders beim Seitwärtsdrehen des Kopfes.
Tabacum bei Schwindel mit Kollapsgefühl, kaltem Schweiß und Brechreiz. Auch hilfreich bei der Menire-Krankheit.
Veratrum album bei niedrigem Blutdruck mit taumeligem Schwindel, der sich beim Hinlegen bessert.
Tropfen Sie von dem zu Ihren Beschwerden passenden Mittel im akuten Fall einmalig 5 Tropfen in der Potenz LM VI direkt aus der Flasche auf die Zunge.
Mit den folgenden Übungen können Sie den Schwindel in vielen Fällen ganz einfach "wegtrainieren":
Fixations-Technik: Mit dieser Technik helfen sich Balletttänzer: Drehen Sie sich mehrfach um sich selbst und fixieren Sie dabei mit Ihren Augen ganz fest einen Punkt.
Balancieren: Legen Sie einen Schal auf den Boden und gehen Sie auf ihm auf und ab, ohne über seinen Rand zu treten.
Augenfolgeübungen: Sie erreichen eine bessere Verarbeitung von Bewegungsreizen, wenn Sie mit Ihren Augen so oft wie möglich sich bewegende Gegenstände verfolgen. Hierzu geeignet sind etwa ein vorbeifahrendes Auto oder ein fliegender Vogel.
Augentraining: Setzen Sie sich gerade auf einen Stuhl und bewegen Sie Ihre Augen nach rechts, nach links, nach oben und dann nach unten. Versuchen Sie, das Tempo zu steigern.
Machen Sie alle Übungen nur in schwindelfreien Intervallen und nur so lange, wie sie Ihnen Spaß machen. Auf diese Weise verbessern Sie spielerisch Ihren Gleichgewichtssinn und die Koordination von Augen, Muskulatur und Gehirn. Dadurch sind diese Übungen bei allen Schwindelformen hilfreich.




Samstag, 15. Februar 2014

Nüsse senken den Langzeit-Blutzuckerwert

Wissenswertes zu Nüssen



Einer der größten Risikofaktoren für eine Arterienverkalkung ist der so genannte oxidative Zellstress, der durch freie Radikale entsteht. Diese aggressiven Sauerstoff-Verbindungen reagieren mit dem LDL-Cholesterin, wodurch so genannte Schaumzellen entstehen, die sich an den Gefäßwänden einlagern (Plaques) und zu Entzündungsreaktionen führen. 

Hier sorgen die in Nüssen reichlich enthaltenen Radikalfänger wie Vitamin E und Selen für Abhilfe. Außerdem senekn Nüsse das "böse" LDL-Cholesterin.
Eine Studie der Universität Loma Linda in Kalifornien/USA zeigte im Jahr 2010, dass Nüsse den Spiegel des schädlichen LDL-Cholesterins wirkungsvoll senken können. Die Forscher hatten die Daten von über 600 Menschen ausgewertet, die täglich etwa 67 g Nüsse gegessen hatten. Nach der achtwöchigen Studie hatte sich der LDL-Cholesterinspiegel der Probanden um rund 7,4 % verringert*. 

Die Nusssorte spielte dabei keine Rolle. Entscheidend für den cholesterinsenkenden Effekt seien nach Angaben der Studienleiter die in allen Nüssen enthaltenen pflanzlichen Eiweiße und ungesättigten Fettsäuren. 




Dennoch hat jede Nusssorte ihre ganz speziellen gesundheitlichen Vorteile:
Haselnüsse sind besonders reich an zellschützendem Vitamin E. Zusätzlich verfügen sie über Gerbstoffe, die hilfreich bei Darmträgheit sind.
Walnüsse sind eine der besten Quellen für das Schlafhormon Melatonin. Ein paar Walnüsse am Abend erleichtern dadurch das Einschlafen. Außerdem senken sie wirkungsvoll den Cholesterinspiegel.
Macadamianüsse Bestehen zu fast 85 % aus ungesättigten Fettsäuren und enthalten kein Cholesterin. Sie senken dadurch den Cholesterinspiegel und schützen damit wirkungsvoll vor Arteriosklerose.
Cashewnüsse verfügen über besonders viele B-Vitamine, die das Gehirn und das Nervensystem stärken. Gleichzeitig haben ihre Phenolsäuren eine krebsvorbeugende Wirkung.
Paranüsse sind die beste pflanzliche Selen-Quelle. Dadurch werden die Körperzellen vor den Angriffen schädlicher Sauerstoffradikale geschützt.

Nüsse senken den Langzeit-Blutzuckerwert


Eine Studie der Universität Toronto/Kanada aus dem Jahr 2011 zeigte, dass Typ-2-Diabetiker davon profitieren, wenn sie täglich ein paar Nüsse essen.117 Typ-2-Diabetiker wurden in drei Gruppen eingeteilt und aßen täglich entweder 75 Gramm Nüsse, 75 g Vollkornmuffins oder eine Kombination aus jeweils der Hälfte von den Nüssen und den Muffins. Die verzehrte Nussmischung enthielt u. a. Mandeln, Walnüsse und Cashewnüsse. Nach drei Monaten war in der „Nussgruppe" der Langzeitblutzucker-Wert (HbA1c-Wert) um 0,21 Prozentpunkte gesunken. Die Werte der beiden anderen Gruppen waren unverändert. Die Wissenschaftler gehen daher davon aus, dass Nüsse die Wirkung blutzuckersenkender Medikamente durchaus verstärken können. Verantwortlich für diesen Effekt seien die wertvollen ungesättigten Fettsäuren.
Übrigens: Erdnüsse sind keine Nüsse - sie gehören wie Erbsen und Bohnen zu den Hülsenfrüchten. In punkto gesunder Inhaltsstoffe stehen sie ihren „echten" Namensvettern jedoch in nichts nach und sind mit etwa 560 kcal pro 100 g auch noch die fettärmsten Nüsse. Von allen anderen Nusssorten sollten Sie trotz aller positiven Wirkungen Ihrem Gewicht zuliebe pro Tag nicht mehr als eine Handvoll essen.
Damit Sie von Ihren Nüssen den größten gesundheitlichen Nutzen haben, sollten Sie die folgenden Tipps bei Einkauf und Lagerung beachten:
- Kaufen Sie frische Nüsse nur lose oder im Netz. In Plastikverpackungen kann sich Feuchtigkeit sammeln, die zu Schimmelbildung führt.
- Machen Sie den "Schütteltest". Wenn die Nuss in der Schale klappert, ist sie eingetrocknet und alt.
- Lagern Sie Ihre Nüsse dunkel, trocken und luftig, um Schimmelbefall zu vermeiden.
- Werfen Sie Nüsse, die ranzig oder muffig riechen in den Abfall.
- Bevorzugen Sie Bio-Nüsse, die nicht mit einem chemischen Lagerungsschutz (z. B. giftige Phosphorsäureester) begast sind.

Donnerstag, 13. Februar 2014

Massagen:Wohlfühlprogramm und Förderung von Heilungsprozessen

So gesund können Massagen sein




Klassische Massagen wie die Ganzkörper- oder Teilmassage sind nicht nur ein Wohlfühlprogramm sondern können auch den Heilungsprozess bei vielen Erkrankungen wirkungsvoll fördern. 

Das können Sie mit Massagen erreichen:


  • Lockerung der Muskulatur
  • Entspannung des Bindegewebes
  • Aktivierung des Zellstoffwechsels im Gewebe
  • örtliche Durchblutungssteigerung
  • Schmerzlinderung
  • psychische Entspannung
  • Senkung der Stresshormone
  • Immunstärkung

Die bekannteste Massagetechnik ist die klassische Teilmassag der schmerzenden Körperbereiche. Sie wird im Liegen oder Sitzen in einer Kombination aus fünf verschiedenen Griffen (Streichen, Reiben, Kneten, Klopfen, Erschüttern) durchgeführt. 

Bei diesen Erkrankungen hilft eine klassische Massage:


  • Arthrose
  • schmerzhafte Muskelverspannungen
  • Hexenschuss
  • rheumatische Erkrankungen (z. B. rheumatoide Arthritis, Weichteil-Rheuma)
  • postoperative Schmerzen

Hier benötigen Sie die professionelle Hilfe eines geschulten Masseurs. Zur Besserung der Symptome sind meistens mehrere Massage-Behandlungen erforderlich.

Anders als die Teilmassage zählt die Bindegewebsmassage zu den Reflexzonen-Massagen, da sie über die Head'schen Zonen (den Organen zugeordnete Nervenbahnen) auch innere Organe beeinflussen kann. Sie wird meistens am Rücken durchgeführt, wobei der Therapeut die Unterhaut mit Daumen und Zeigefinger anhebt und dann mit starkem Zug oberflächlich verschiebt und so Verklebungen zwischen den Bindegewebsschichten auflöst. Dabei rötet sich die Haut und es kommt zu einem schneidenden, brennenden Gefühl im behandelten Bereich. Durch die Stimulierung der Nervensegmente können funktionelle Organbeschwerden gelindert und gleichzeitig eine vegetative Umstimmung erreicht werden. Als Reaktion auf den vegetativen Reiz werden Sie sich nach einer solchen Behandlung für ein bis zwei Stunden müde fühlen.


Mittwoch, 12. Februar 2014

Q10 - für Menschen ab 40 empfohlen - zur Stärkung des Organismusinsbesondere des Herzes

CoEnzym Q10 und Herzprobleme 

„Wenn Sie Herzprobleme haben, sollten Sie CoEnzym Q10 kennen – 
es könnte Ihr Leben retten” Jean Carper. 





Fitt for Fun: Meine Facebook Pate




Nach der Veröffentlichung des Buches “Herzwunder” von E. G. Bliznakov ist das Coenzym Q10 auch bei uns in Deutschland bekannt geworden.
Sehr zu Recht, denn es handelt sich um einen für die Energieproduktion der Zellen und für die Herzleistung sehr wichtigen Nährstoff.
Inzwischen gibt es eine große Zahl von wissenschaftlichen Untersuchungen, nicht nur aus Japan, wo die längsten Erfahrungen vorliegen, sondern auch aus Amerika und Europa, wo Q10 inzwischen seinen Siegeszug angetreten hat und täglich von vielen Millionen Menschen verwendet wird. 

Das Coenzym Q10 spielt im Zellstoffwechsel eine wichtige Rolle und ist unentbehrlich für ein kräftiges Immunsystem. Mangel, der vor allem bei altersbedingtem Nachlassen der körpereigenen Produktion von Q10 auftreten kann, äußert sich in Erkrankungen des Herzens und der Gefäße, Bluthochdruck, Diabetes oder auch Zahnbetterkrankungen. 

Vor allem die günstige Wirkung von Q10 auf die Herzleistung ist wissenschaftlich nachgewiesen: In einer Studie von S.A. Mortensen mit Patienten, die an Herzinsuffizienz litten, zeigten sich so gute Erfolge, dass 8 von 12 Patienten, die auf Digitalis und Diuretika nicht ansprachen, eine deutliche Besserung verzeichneten, 
nachdem sie vier Wochen mit Tagesdosen von 100 mg Coenzym Q10 behandelt worden waren. Ähnlich  günstige Resultate zeigten sich auch bei Herzrhythmusstörungen und bei Kardiomyopathien. 

Meist wird bei einer Nährstoff-Therapie von Herzkranken Coenzym Q10 mit anderen Nährstoffen kombiniert, 
die sich bei Herzleiden bewährt haben. Dazu zählen vor allem L-Carnitin, Seefischöle (EPA/DHA), Magnesium, Bromelain und Knoblauch. 

Die größten körpereigenen Vorräte an Q10 haben wir, wenn wir 20 Jahre alt sind. Später sinken die Spiegel auf die Hälfte oder weniger. Eine tägliche Zufuhr von 30 - 100 mg bei über 40-Jährigen ist empfehlenswert; die Menge bei gesundheitlichen Problemen liegt zwischen 200 und 400 mg. Dr. Hulda Clark (“Heilung ist möglich”) empfiehlt wenigstens 400 mg täglich. 

Q10 wurde 1957 von dem amerikanischen Arzt Dr. Karl Folkers erforscht. Er erkannte auch als erster die entscheidende Wichtigkeit von Q10 für Zellatmung, Immunsystem und Energieproduktion. Die höchste Konzentration von Q10 wird im Herzmuskel gefunden. 

Heute weiß man, dass Herzkrankheiten durch Mangel an Q10 entstehen und durch entsprechende Gaben gebessert werden können. Dr. Burgerstein schreibt dazu: “Es ist bekannt, dass Bewegung das Herz stärkt. 
Aber die gleiche Stärkung des Herzens erfolgt auch bei der Einnahme von Q10, ohne dass sich der Patient bewegt. Versuche haben gezeigt, dass auch eine Senkung resp. Normalisierung des Blutdrucks eintritt.” 

In dem Buch “Herzwunder Q10” von E. G. Bliznakov und G. L. Hunt wird in einem umfangreichen Kapitel die Bedeutung bei der Krebsbehandlung besprochen. Dabei ist zu erwähnen, dass die US-Kontrollbehörde Q10 als 100% sicher und ohne Nebenwirkung bezeichnet hat. Ein ganzes Kapitel ist den Erfolgen der Q 10- Behandlung bei Zahnfleischerkrankungen gewidmet, die hervorragende Resultate ergaben, und es wird 
berichtet, dass schwerste Fälle in acht Wochen geheilt wurden. 

Die - wirklich erstaunlichen - Wirkungen des Coenzyms Q10 sind sehr eindrucksvoll in dem Buch von Bliznakov/Hunt “Herzwunder” beschrieben (über ProVitas zu bekommen). Meist wird dieses Coenzym zur Stärkung des Herzmuskels und zur Verbesserung der Herztätigkeit eingesetzt, aber der günstige Einfluß von Q10 auf den Organismus ist so umfassend, dass die regelmäßige Einnahme für Menschen ab dem 40. Lebensjahr unbedingt empfohlen werden kann. 




Neue Erfahrungsberichte über den Einsatz von hochdosiertem Coenzym Q 10 
bei Herzerkrankungen und in der Krebsbehandlung  

Das Coenzym Q10 ist ein Vitalstoff, der in vielen Nahrungsmitteln, z. B.Nüssen, bestimmten Gemüsearten, Fleisch und Fisch, vorkommt - allerdings immer nur in kleinen Mengen. Q10 wird auch im Körper selbst gebildet, aber die Fähigkeit zur körpereigenen Synthese nimmt im Laufe des Lebens leider drastisch ab. 
Intensiv erforscht wurde das Coenzym Q10 schon in den 5Oer Jahren durch den texanischen Wissenschaftler K. Folkers. Er entdeckte die lebenswichtige Rolle, die das Coenzym für die optimale Energieproduktion und - versorgung in den Organen (vor allem im Herzen) spielt und zweitens seine außergewöhnlichen antioxidativen Fähigkeiten, wodurch der Organismus vor zellzerstörenden Schäden durch agressive Moleküle - freie Radikale - geschützt wird.

 Diese Schäden werden heute als Hauptursache für viele gesundheitliche Störungen  angesehen, die mit dem Alterungsprozess verstärkt auftreten. Freie Radikale gelten auch als Auslöser von Krebserkrankungen. 

Innerhalb weniger Jahre hat Q10 seinen Siegeszug durch die ganze Welt angetreten. In Japan gehören Q10-Präparate zu den 6 meistverwendetsten Supplementen; Millionen Amerikaner nehmen Q10 täglich als Herzschutz und Antioxidans (Radikalenfänger) und auch hei uns in Deutschland hat Q10 in den letzten Jahren eine berechtigte Verbreitung gefunden. Dazu haben informative und vielgelesene Bücher wie “Herzwunder Q 10” von Emile J. Bliznakov beigetragen. 

Nun ist die Diskussion um Q10 durch neue, aufsehenerregende Untersuchungen in ein neues Stadium getreten. Wissenschaftlicher und Ärzte aus den USA, Kanada und Dänemark berichten über erstaunliche Erfolge durch den Einsatz von - mit einer täglichen Zufuhr von 100 bis 400 mg - hochdosiertem Coenzym Q10 in der Behandlung von Herzinsuffienz und von Krebserkrankungen. 
Es ist noch gar nicht abzusehen, welche immense Bedeutung diese neuen Erkenntnisse für die künftige Behandlung dieser in den westlichen Zivilisationen so verbreiteten Leiden haben werden. 

Herz- und Kreislauferkrankungen stehen auch bei uns in Deutschland in der Liste der Todesursachen seit vielen Jahren an erster Stelle.

 Betrachten wir deshalb zunächst die Situation bei den mit Q10 behandelten Herzerkrankungen, vor allem die unter älteren Menschen fast epidemisch zunehmende Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) mit ihren typischen Symptomen wie Kurzatmigkeit, Erschöpfung, Kraftlosigkeit sowie Flüssigkeitsansammlungen (Ödeme) in der Lunge und den Beinen. In der konventionellen Therapie werden bei diesem Krankheitsbild vor allem herzaktive Arzneimittel wie Digitalis, dazu entwässernde (Diuretika) sowie 
blutverdünnende (Vasodilatoren) Medikamente eingesetzt. 

Bei dieser Funktionsstörung ist das Herz nicht mehr imstande, eine den Anforderungen entsprechende Förderleistung zu erbringen. Es kommt zu Stauungserscheinungen im großen und kleinen Kreislauf und in allen Organen. Die Versorgung mit Blut und Sauerstoff ist eingeschränkt, mit oft schwerwiegenden negativen Folgen für die Funktionsfähigkeit der betroffenen Organe. 

Wie läßt sich die Wirkung von Coenzym Q10 erklären? 


Die meisten Herzerkrankungen, erklärt Dr. M. Rath in seinem Buch “Nie wieder Herzinfarkt”, sind auf einen chronischen Mangel an Nähr- und Vitalstoffen zurückzuführen. Zu den Vitalstoffen, die ausschlaggebend für die Energieproduktion der Zellen ist, gehört das Coenzym Q10. Kein Organ benötigt soviel Energie wie unser Herz. Kein Wunder angesichts der enormen Leistung, die das Herz ohne Pause erbringt. Es pumpt, wenn es gesund ist, mit jedem Schlag 170 Kubikcentimeter Blut in die große Schlagader, Tag für Tag, Jahr um Jahr. 
So überrascht es nicht, dass die weitaus größte Konzentration des Energie-Lieferanten Q10 sich im  Herzmuskel findet. 

Vergleicht man nun den Q10-Gehalt im Herzmuskel von Gesunden und Patienten mit Herzmuskelschwäche, so zeigt sich bei 75 % der Patienten ein erheblicher Mangel an Q10. 

Entsprechend hoch ist der Anteil der Patienten, die schnell (meist innerhalb von 2 - 8 Wochen) ihre  Herzfunktionen revitalisieren, wenn ausreichend Coenzym Q10 zugeführt wird. 
  

Die Verbesserungen beziehen sich dabei nicht nur auf die Herzfunktion selbst, sondern wirken positiv auf den gesamten Organismus. Denn mit der gesteigerten Herzleistung tritt ja wieder eine bessere Versorgung der Körpergewebe und -Organe ein und die typischen Symptome verschwinden. 

Besonders eindrucksvoll wird dies in einer italienischen Untersuchung belegt. Diese bisher größte - Studie wurde mit 2664 Patienten durchgeführt, die an Herzinsuffizienz litten. Die Patienten erhielten über 90 Tage täglich zwischen 50 und 150 mg Coenzym Q10. 78 % der Teilnehmer wurde 100 mg pro Tag oral verabreicht. 
Nach 3 Monaten zeigten alle Patienten wesentliche Verbesserungen bei den Beschwerden, die in Zusammenhang mit ihrer Herzinsuffienz standen. Die folgende Tabelle zeigt, bei welchen Beschwerden wieviel Prozent der Patienten wesentliche Verbesserungen erreichten: 



  • Zyanose (blaurote Verfärbung von Haut und Schleimhäuten infolge Abnahme des Sauerstoffgehaltes im Blut) 78% 
  • Ödeme (Schwellungen infolge Ansammlung wässriger Flüssigkeit in den Gewebsspalten, z.B. der Haut und Schleimhäute) 78,6% 
  • Lungenödem 77,8% 
  • Vergrößerung der Leber 49,8% 
  • Kurzatmigkeit 52,7% 
  • starkes Herzklopfen 75,4% 
  • Schwitzen 79,8% 
  • Herzrhythmusstörungen 63,4% 
  • Schlaflosigkeit 62,8% 
  • Schwindel 73,1% 
  • nächtlicher Harndrang 53,6% 


Die Dosierung ist entscheidend. Wie das Beispiel von Susan Porter zeigt, ist für die Behandlung von Herzkrankheiten mit Coenzym Q10 eine ausreichend hohe Dosierung von größter Wichtigkeit. Die meisten Fachleute sind der Ansicht, dass eine 
therapeutische Wirksamkeit ab einer täglichen Zufuhr von 100mg gegeben ist. 

Bei Herzinsuffizienz sind Dosierungen zwischen 50 und 300 mg - je nach Schwere des Leidens - üblich, Dr. Clark (“Heilung ist möglich”) empfiehlt sogar 400 mg täglich. Gewöhnlich gilt die Regel, dass die Zufuhr umso höher sein muß, je kranker der Patient und je schwächer das Herz ist. Da die körpereigene Verwertung von 
Mensch zu Mensch variiert, ist es zweckmäßig, den Q-10-Gehalt im Blut feststellen zu lassen und sicherzustellen, dass er im Laufe der Behandlung ein höheres Niveau erreicht. 

Coenzym Q10 ist ungiftig und auch bei sehr hohen Dosierungen (über 600 mg pro Tag) im allgemeinen völlig frei von Nebenwirkungen. Ganz vereinzelt berichten Patienten über eine milde Form von Übelkeit, 
wenn Sie Coenzym Q10 einnehmen. Im allgemeinen wird Coenzym Q10 bei Herzerkrankungen zusammen mit den vom Arzt verordneten Medikamenten eingenommen. Es wird sich aber im Verlaufe der Behandlung oft ergeben, dass diese - in Absprache mit dem behandelnden Arzt reduziert werden können. 

Die 'Pille' senkt Co-Enzym 010 und Vitamin E 
Das American Journal of Obstetrics and Gynaecology berichtete kürzlich, dass Frauen, die die Pille nehmen, 
einen niedriges Co-Enzym 010- (CoQ10) und Vitamin E-Niveau entwickeln und daher von Extragaben profitieren können. Diese zwei fettlöslichen Antioxidantien vernichten gefährliche, überschüssige freie Radikale, welche die Gesundheit angreifen. Eine Studie mit 55 prämenopausalen Frauen mit regelmäßiger Menstruation, von denen 15 die Pille einnahmen und 40 nicht, zeigte, dass die Frauen, die die Pille einnahmen, einen 37% niedrigeren CoQ10-Blutwert und 24% niedrigeres Vitamin E-Niveau hatten als die Frauen, die keine oralen Kontrazeptiva einnahmen.

 Die Fähigkeit des Körpers, sein eigenes CoQ10 herzustellen, sinkt mit zunehmendem Alter. 

  
Erfahrungsberichte über den Einsatz von Q10 bei der Behandlung von Brustkrebs 
Wir hatten eingangs erwähnt, dass Q10 vor allem zwei entscheidende gesundheitsfördernde Eigenschaften aufweist: Es fördert erstens die Energieversorgung der Zellen und Gewebe, was vor allem bei Herzkrankheiten von Bedeutung ist und zweitens: es stärkt die körpereigene Immunabwehr. Diese letztere Eigenschaft hat eine große Bedeutung bei der Vorbeugung und Behandlung von Krebserkrankungen. 

Der Bericht von Dr. Lockwood 
Seit 1992 testet der dänische Wissenschaftlicher Dr. Knut Lockwood an seiner Krebsklinik in Kopenhagen das Coenzym Q10 zusammen mit anderen Antioxidantien an 42 Brustkrebs-Patienten im Alter von 42 bis 81 Jahren. 

Dr. Lockwood und andere Kollegen, einschließlich Dr. Karl Folkers von der Universität in Texas, haben in der Zwischenzeit schon über einige erstaunliche Erfolge mit dem Einsatz von Q10 in der Behandlung von Brustkrebs berichtet. Die betroffenen Frauen bekamen das Q10 zusammen mit ihrer gewöhnlichen Therapie sowie weiteren Nährstoff-Präparaten. Hier sollen zwei (übrigens auch in dem Buch “Miracle-Cures” von Jean Carper geschilderte) Fälle vorgestellt werden (siehe Seite 4). 

Diese und andere Erfahrungsberichte haben viele Ärzte, vor allem in den USA, veranlaßt, hochdosiertes Coenzym Q 10 zum festen Bestandteil ihrer Krebsbehandlung zu machen. Noch viel Forschungsarbeit ist nötig, um den genauen Wirkmechanismus von Q10 bei der Krebsbekämpfung zu erklären. Es erscheint jedoch nach dem jetzigen Stand der Forschung als sehr wahrscheinlich, dass Q10 - wie andere komplementäre Krebs-Therapien - Tumorzellen nicht direkt attackiert. Dies ist der Ansatz der herkömmlichen Krebs-Therapie (Bestrahlung und Chemotherapie). Vielmehr legen die Erfahrungen mit Q10 die Vermutung nahe, dass dieser Vitalstoff bei entsprechender Dosierung in der Lage ist, die körpereigene Immunabwehr so zu revitalisieren, dass die Bildung und das Wachstum bösartiger Krebszellen eingedämmt werden kann. 





Die vorliegenden Berichte bestärken diese Annahme eindrucksvoll. 
Literatur: 
1. Folkers, K., Biochemical and Biophysical Research Communic., 1995, 1271 (1): 172-77 und 1994, 199: 
1504-08. 
2. Folkers, K., Biomedical and Clinical Aspects of CoQ 10, 1981 , 1 : 294-31 1 . 
3. Folkers, K., Journal of Optimal Nutrition, 1993; 2(4): 264-74. 
4. Lockwood, K. et al: Biochemical and Biophysical Research Communications, 1995; 212: 172-77 
5. Langsjoen, P. H., et al., American Journal of Cardiology, 1990, (65): 52l-23 
6. Carper, Jean, Miracle Cures, 2997, 308 S., Harper Collins Publ. Inc. 

Fallbericht 1 
Die amerikanische Bestseller-Autorin Jean Carper berichtet in ihrem Buch “Miracle Cures” von der 79jährigen Susan Porter, die an Herzinsuffizienz litt. Ihre Schilderung ist so lebensnah und dramatisch, dass sie hier ausführlich wiedergegeben wird. 

Im Oktober 1994 sah es so aus, als ob Susan Porter an Herzversagen sterben würde. “Es ging ihr miserabel,  sie war so schwach, dass sie fast nicht sitzen konnte”, erzählte ihre Tochter Joan. “Sie konnte nicht gut atmen, 
war sehr müde und hatte Flüssigkeit in der Lunge. Ihr Arzt hatte sie aufgegeben. Sie war zu alt für eine 
Herztransplantation. Sie war mit allen üblichen Herzmitteln behandelt worden, aber nichts hatte ihr geholfen.”  
Nach Jahren mit hohem Blutdruck stellten die Ärzte bei Frau Porter eine kongestive Herzschwäche fest. Als  Dr. S.T. Sinatra, ein bedeutender Herzspezialist am Manchester Memorial Krankenhaus ihren Fall untersuchte, bestätigte er, dass ihr Zustand sehr ernst war. Die Pumpleistung ihres Herzen war auf ein Maß von 10 bis 15% gefallen, was bedeutete, dass ihre Organe nur unzureichend mit Blut und Sauerstoff versorgt 
wurden. Dr. Sinatra empfahl ihr, zusätzlich zu ihrer Medizin täglich 3 x 30 mg Q10 einzunehmen, eine Dosis, die sich bei anderen Patienten als förderlich gezeigt hatte. Aber es half kaum und ihr Zustand verschlechterte sich weiter. 
Dann im März kam es zu einem Fehler, der sich als glücklich erweisen sollte. Der Sohn von Frau Porter kaufte versehentlich eine Dose mit 100mg-Q10-Kapseln anstatt mit 30mg, die sie bisher genommen hatte. So nahm sie, ohne es zu bemerken, mehr als 3 x so viel ein, wie ihre gewöhnliche Dosis. Einen Monat später hatte sich ihr Zustand so dramatisch verbessert, dass sie aufstehen und ihren Sohn besuchen konnte.  
“Wir konnten es kaum glauben”, berichtete ihre Tochter, “ihre Energie kam zurück und sie hatte keine geschwollenen Beine mehr.” Das Q10 hatte gewirkt. Im Juni war die Pumpleistung ihres Herzens bereits wieder bei 20%. Auch der Blutflußdurch das Herz funktionierte wieder besser. Die Flüssigkeitsansammlung im Gewebe ging zurück. Im Oktober konnte Frau Porter wieder einkaufen, im November ging sie wieder in die Kirche. “Sie ist voller Energie und mußte wegen ihres Herzens nicht mehr ins Krankenhaus” berichtete ihre Tochter 1997. Sie setzte die Einnahme von 300 mg täglich fort. 

Fallbericht 2 
In Toronto befindet sich eines der weltweit größten und berühmtesten Zentren für die Untersuchung und  Behandlung von Herzleiden - das Peter-Munk-Herzzentrum. Auch an diesem Institut wird das Potential von Q10 bei der Behandlung von Herzkrankheiten intensiv erforscht. Direktor Prof. Dr. Michael Sole berichtet, dass sein Interesse an Q10 ursprünglich durch einen seiner Patienten geweckt wurde, der einen Herzschrittmacher bekommen sollte. “Es war ein Patient, dessen Herz so erschöpft war, dass ich ihm einen Herzschrittmacher nahelegte. Als ich ihn 4 Monate später wiedersah, hatte er noch immer keinen Schrittmacher, aber zu meiner Überraschung hatte sich sein Zustand ins Gegenteil gewendet. Auf mein Erstaunen hin, gestand er mir, dass er keinen Schrittmacher wollte und er von einem Freund den Tip mit Q10 
bekommen hätte. Dieser Fall rechtfertigt, dass weitere Studien unternommen werden, um die Wirkung von Q10 noch besser zu ergründen”. 

Fallbericht 3 
Im Juli 1991 hatte die 59jährige K.M. eine Brustkrebs-Operation. Im Oktober stieß sie zu Dr. Lockwood’s  Studio und begann mit der Einnahme einer Anzahl täglicher Supplemente, die einem Protokoll festgehalten wurden. Darunter befanden sich 2.850 mg Vitamin C, 2.500 i.E. Vitamin E, 32,5 i.E. Beta-Carotin, 387mcg  Selen, 1,2 g Gamma-Linolensäure, 3,5 g Omega-3-Fettsäure und 90 mg Q10. Es bildeten sich keine weiteren Metastasen außerhalb der Brust, aber innerhalb der Brust waren immer noch Metastasen vorhanden. Eine genaue Beobachtung zeigte, dass der Tumor nicht größer wurde. Tatsächlich stabilisierte er sich innerhalb 
eines Jahres auf ca. 2 cm.  
Im Oktober entschlossen sich Dr. Lockwood und seine Kollegen auf eine Steigerung gder Dosierung auf 390 mg Q10 täglich. Einen Monat später konnte - zu aller Erstaunen - der Tumor nicht mehr gefühlt werden. Im Dezember war der Tumor auf dem Mammogram nicht mehr feststellbar; es gab keine Spuren von einem Knoten auf dem Röntgenbild. Dr. Lockwood ist ein äußerst erfahrener Krebsarzt, der jährlich mehr als 200 Fälle von Brustkrebs behandelt. Er sagt, dass er noch nie einen so vollständigen Rückgang eines Tumors erlebt hätte - auch nicht bei einer konventionellen Antitumor-Therapie. 

Gewidmet an Eva