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Freitag, 23. August 2019

Macadamiaöl – das gesunde Öl nicht nur für die Haut

Macadamiaöl – das gesunde Öl nicht nur für die Haut


Macadamiaöl ist das Öl, das durch Pressen der Samen von Macadamianüssen gewonnen wird. Das Öl oxidiert durch den hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren sehr schnell, d. h. es verdirbt schnell. Um die Haltbarkeit zu erhöhen, wird dem Öl natürliches Vitamin E hinzugegeben.
Aufgrund des hohen Anteils an Palmitoleinsäure dringt Macadamiaöl leicht in die Haut ein, glättet sie und verleiht ihr einen leichten Glanz. Macadamiaöl besitzt auch eine hohe Konzentration an mehrfach ungesättigten Fettsäuren und wird daher auch als Speiseöl verwendet.


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Inhaltsstoffe von Macadamiaöl


Macadamiaöl besitzt einen sehr hohen Gehalt an Palmitoleinsäure – wesentlich mehr als andere Speiseöle. Weitere Fettsäuren sind Myristinsäure, Stearinsäure, Ölsäure, Linolsäure und α-Linolensäure. Hierbei handelt es sich größtenteils um gesunde Fette, die sich positiv auf den menschlichen Organismus auswirken.

Weitere Inhaltsstoffe sind Vitamin E, Vitamin B, Kalzium, Phosphor, Natrium und Eisen. Damit ist Macadamiaöl ein sehr gesundes Öl.

Macadamiaöle besitzen allerdings einen sehr hohen Kaloriengehalt. Aus diesem Grund sollte das Öl nur begrenzt aufgenommen werden. Dabei empfiehlt sogar die Deutsche Gesellschaft für Ernährung und der Weltgesundheitsorganisation den Genuss von Macadamiaöl.

Anwendungsgebiete von Macadamiaöl


Macadamiaöl wird in der Medizin, Küche und Kosmetik verwendet. Die in Macadamiaöl enthaltenen mehrfach ungesättigten Fettsäuren wirken sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus. Sie beugen Erweiterungen der Herzkranzgefäße, hohem Blutdruck und einem zu hohen Cholesterinspiegel vor.

 Die in Macadamiaöl enthaltenen Vitamine fördern zusätzlich den Stoffwechsel und schützen die Zellen. Phosphor und Kalzium bauen die Knochen auf und erhalten sie. Macadamiaöl ist damit ein vielseitiges Öl, das zur Vorbeugung und zur Haut- und Haarpflege verwendet wird.
Das Öl wird auch in Seifen, Lotionen, Sonnenschutzmitteln, Shampoos und Cremes zur Pflege der Haut verwendet. Wegen der entzündungshemmenden Inhaltsstoffe wird Macadamiaöl gern bei entzündeter und empfindlicher Haut eingesetzt. Macadamiaöl wird auch zur Pflege der Haare, als Massageöl, Duschgel, Augencremes, Gesichtsmasken und Make-up-Entferner genutzt.

Nebenwirkungen von Macadamiaöl


Macadamiaöl besitzt grundsätzlich keine Nebenwirkungen. In seltenen Fällen kann das Öl zu schweren Überempfindlichkeiten und Allergien führen. Diese Auswirkungen sind eher selten. Wer allergisch auf Nüsse reagiert, sollte sich vor der Verwendung von Macadamiaöl mit seinem Arzt absprechen, um allergische Reaktionen zu vermeiden.

Anwendungsarten von Macadamiaöl


In der Kosmetik wird Macadamiaöl als Shampoo, Conditioner, Körperöl, Pflegeöl, Reinigungsöl, Gesichtsmasken und Cremes angeboten. Häufig wird das Öl in diesen Fällen nur als Zusatzöl beigegeben. In der Lebensmittelindustrie findet Macadamiaöl ausschließlich als Speiseöl Anwendung. In dem Öl befinden sich alle hochwertigen Inhaltsstoffe der Macadamianuss. Da die Macadamianuss kaltgepresst weiterverarbeitet wird, bleiben die natürlichen Inhaltsstoffe der Macadamianuss erhalten und an das Öl weitergegeben. Erkennbar ist das Öl an der schwach gelben bis goldenen Farbe und der leicht buttrigen Nussnote.
Aufgrund der Nussnote wird Macadamiaöl gern als Salatdressing oder als Basis für Saucen verwendet. Das Speiseöl wird in unterschiedlichen Flaschengrößen erhältlich – normal sind Mengen von 250 ml. Kleinere Inhalte sind auch möglich.

Studien zum Macadamiaöl


Wissenschaftliche Studien in Asien, Australien und Amerika beweisen, dass die Kombination aus ungesättigten Fettsäuren, Linolsäuren und Palmitinsäuren zu einer spürbaren Senkung des Cholesterinspiegels führten.
In einer anderen Studie wurde die Wirkung von Macadamiaöl auf Plasmalipide getestet. Dabei wurden 34 an Hypercholesterinämie (zu hoher Cholesterinspiegel im Blut) erkrankten Männer einer Diät unterzogen, die entweder reich an Ölsäuren oder an Palmitoleinsäure war. Die Studie bewies die positive Wirkung auf den Cholesterinspiegel. Daher ist davon auszugehen, dass auch Macadamiaöl diese Wirkung besitzt.
Spezielle Studien zur Wirksamkeit von Macadamiaöl existieren derzeit nicht. Alle Erkenntnisse basieren auf Studien von Ölen mit identischen Inhaltsstoffen. Die Wirksamkeit von Macadamiaöl wurde daraus abgeleitet.

Macadamiaöl kaufen


Macadamiaöl ist in seiner reinen Form als Speiseöl in Flaschenform erhältlich. Die Menge in den Flaschen variiert. Gebräuchlich sind Flaschen mit Mengen von 250 ml.
In der Kosmetik ist Macadamiaöl in Form von Cremes, Shampoos, Gesichtsmasken, Pflegeölen, Körperölen, Conditioner und Reinigungsöl erhältlich. Häufig findet sich aber das Öl nur als Zutat und nicht als Hauptbestandteil.
Seife ist bereits einen Preis von 1,49 Euro erhältlich. Hochwertiges Speiseöl in Bio-Qualität kostet dagegen schon knapp 65 Euro für einen Liter.

Fazit zu Macadamiaöl


Macadamiaöl ist ein nahrhaftes Öl, das sehr gut in den Speiseplan aufgenommen werden kann. Da sich die Preise in einem moderaten Rahmen bewegen und keine nennenswerten Nebenwirkungen existieren, ist eine tägliche Einnahme empfehlenswert.
In der Hautpflege wirkt Macadamiaöl gut bei einer empfindlichen und entzündeten Haut. Dabei wirkt sie gleichzeitig einer vorzeitigen Hautalterung vor.

Montag, 20. Mai 2019

Omega-7-Fettsäuren


Omega-7-Fettsäuren




Konkurrenz für Omega-3 und -6: Die noch recht unbekannten Omega-7-Fettsäuren kann der menschliche Körper selbst zusammenbauen, sie kommen aber auch in Nüssen vor wie Macadamia.


Während die bekannten Omega-3- und -6-Fettsäuren vom Körper nicht selbst hergestellt werden können, trifft das nicht auf ihre Cousins zu, die Omega-7- und Omega-9-Fettsäuren. Omega-7-Fettsäuren gibt es in jedem tierischen Gewebe, besonders in der Leber reichern sie sich an.

Körper stellt Omega-7-Fettsäuren selbst her. Das heißt aber nicht, dass sie weniger wichtig für die Gesundheit sind: Vor allem die Omega-7-Fettsäure Palmitoleinsäure scheint 
Entzündungsprozesse zu hemmen und dadurch vielen Zivilisationskrankheiten wie 
  • Arteriosklerose, 
  • Typ-2-Diabetes und 
  • Herzinfarkt vorzubeugen.
Außerdem sorgen Omega-7-Fettsäuren ersten Studien zufolge für einen günstigeren Cholesterinspiegel.

Neben Macadamiaöl findet sich Palmitoleinsäure reichlich – bis zu einem Anteil von vierzig Prozent – in Sanddorn und dem Öl der chilenischen Haselnuss Gevuina avellana.
Fisch enthält ebenfalls Omega-7-Fettsäuren, aber viel weniger als die pflanzlichen Nahrungsmittel.

Palmitoleinsäure wirkt Diabetes, Entzündungen und Fettleber entgegen


In Sanddorn steckt eine beträchtliche Menge Palmitoleinsäure. Sie spielt für den Körper eine wichtige Rolle und beugt verschiedenen Krankheiten vor.

Die erste Fettsäure, die Aufgaben eines Hormons übernimmt

Zudem war Palmitoleinsäure die erste bekannte Fettsäure, die im Körper als Hormon wirkt.
 
Die Forscher tauften den Stoff in ihrer "Cell"-Publikation deshalb Lipokin, zusammengesetzt aus den griechischen Wörtern für "Fett" und "Bewegung".

Sie konnten beobachteten, dass die Omega-7-Fettsäure in Muskel- und Leberzellen wirkt. Demnach erhöht Palmitoleinsäure die Empfindlichkeit gegenüber Insulin, was Diabetes vom Typ 2 entgegenwirkt, und sie hemmt auch die Fetteinlagerung in die Leber.

Sonntag, 19. April 2015

„Walnüsse tragen dazu bei, die Elastizität der Blutgefäße zu verbessern“.

Diabetes & Prävention:
Studienübersicht zur Ernährung mit Walnüssen





Die Zahlen der WHO zeigen es in aller Deutlichkeit: Diabetes ist eine Volkskrankheit mit steigender Tendenz. 357 Millionen Menschen weltweit sind daran erkrankt, die allermeisten an Diabetes-Typ-2. Etwa 4,6 Millionen Erwachsene in Deutschland geben an, dass bei ihnen Diabetes diagnostiziert ist. Doch da die Krankheit am Anfang oft nicht bemerkt wird, liegt die Dunkelziffer wohl viel höher. 


Die Häufigkeit des bekannten Diabetes ist seit 1998 um 38 % gestiegen und wird nach Expertenmeinung weiter ansteigen. Dies wird zum Teil der demografischen Entwicklung zugeschrieben. 

Denn: Im Alter tritt der Diabetes häufiger auf. Schon ab 50 steigt das Risiko deutlich, und damit auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Es ist für Diabetiker zwei- bis viermal so hoch wie für Nichtdiabetiker. 

Weil sich Typ-2-Diabetes langsam entwickelt, sollte man früh mit der Vorbeugung beginnen.

Einfluss der Ernährung und Bewegung


Für ein (herz-)gesundes Leben mit und ohne Diabetes


Diabetes hängt von vielen Faktoren ab. Manche, wie Gene, sind nicht veränderbar. Andere lassen sich beeinflussen, wie zum Beispiel der Lebensstil. Eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung spielen eine wichtige Rolle, um Diabetes vorzubeugen. 


Vor allem pflanzliche Lebensmittel mit reichlich Ballaststoffen – Vollkorn, Gemüse, Hülsenfrüchte, Obst, Nüsse – sollten auf dem täglichen Speiseplan stehen. Studien haben gezeigt, dass es darüber hinaus auf die Art des verzehrten Fetts ankommt. 

Eine höhere Aufnahme von ungesättigten Fettsäuren und eine geringere Zufuhr von gesättigten und Trans-Fettsäuren stehen mit einem geringeren Diabetesrisiko in Zusammenhang. 

Eine solche Ernährung ist auch für Herz und Gefäße von Vorteil und damit doppelt gut, denn Diabetiker haben ein zwei bis vierfach höheres Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen.





Walnüsse in der Ernährung


Walnüsse enthalten neben Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralstoffen und vielen Antioxidantien reichlich ungesättigte Fettsäuren. 


Sie sind die einzige Nuss mit einem signifikanten Anteil an der pflanzlichen Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure. 

Diese – so hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bestätigt – trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels bei. 

Auf Grundlage zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen zum gesundheitlichen Nutzen von Walnüssen hat die EFSA folgende Aussage für Walnüsse als Health Claims zugelassen: 

„Walnüsse tragen dazu bei, die Elastizität der Blutgefäße zu verbessern“. 

Die Elastizität der Blutgefäße ist wichtig für den Blutfluss und die Funktion der Blutgefäße, was wiederum Einfluss auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit hat. Der gesundheitsförderliche Effekt wird durch den täglichen Verzehr von 30 g Walnüssen (ca. eine Handvoll) erreicht.