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Montag, 20. Juni 2016

Kriechender Günsel: Pflanze stecken Zauberkräfte gegen Schmerzen



Kriechender Günsel



Ajuga reptans bedeckt schnell den ganzen Boden. Aber kein Grund sich zu ärgern, denn das Jäten lohnt sich: In dieser Pflanze stecken Zauberkräfte gegen Schmerzen.





(Quelle: Wiki)

Wie er aussieht und wo er wächst


Der Kriechende Günsel, dessen lateinischer Name Ajuga reptans lautet, ist eine robuste, krautige Wildpflanze. Typisch sind die namensgebenden Ausläufer, die von einer grün glänzenden Blattrosette aus flach über den Boden kriechen und neue Wurzeln schlagen. Aus der Rosette wächst ab Mai ein zehn bis 30 Zentimeter hoher kantiger Stängel, um den sich in der oberen Hälfte blau-violette Blüten drängen. Die ovalen, am Rand leicht gewellten Blätter werden nach oben hin kleiner. Die mehrjährige Pflanze aus der Familie der Lippenblütler bevorzugt nicht zu trockene Wiesen und den Halbschatten lichter Wälder.


Welche Wirkung er hat


Antibakteriell, schmerzstillend und entzündungshemmend – diese Fähigkeiten machen den Kriechenden Günsel zu einer Art Breitband-Heilkraut. 

Er lässt zum Beispiel Entzündungen im Mund- und Rachenbereich abklingen, mildert Sodbrennen und die Schmerzen eines Magengeschwürs. 

Er fördert die Heilung von Wunden und Ekzemen und soll sogar die Narbenbildung verbessern. 

Außerdem hilft seine beruhigende Wirkung bei Schlafstörungen und Nervosität.


Was ihn auszeichnet


Kriechender Günsel besitzt die üblichen wirkaktiven Pflanzenstoffe von Heilkräutern, wie etwa ätherische Öle, Gerbsäure und Glykoside. 

Eine Besonderheit dabei ist das Glykosid Harpagosid, das man auch von einer anderen, viel bekannteren Heilpflanze kennt: der Teufelskralle. Sie kommt als Pflanzenarznei gegen Rheuma und Arthrose zum Einsatz. 

Der Kriechende Günsel hat vermutlich denselben lindernden Effekt bei Gelenk- und Rückenproblemen wie sie.

Kriechender Günsel wird während der Blütezeit von Mai bis Juli gesammelt. Aus den getrockneten Blättern, Blüten und dem Stängel braut man einen Tee für die innere Anwendung oder einen Aufguss für Kompressen, Umschläge und Bäder.



Was er im Garten so treibt


Zur Gattung Günsel gehören allein in Europa zehn verschiedene Arten, wobei nur der Pyramiden-Günsel ebenfalls als Heilkraut erwähnt wird. Mit seinen behaarten violetten Blättern sieht er dem Kriechenden Günsel aber ebenso wenig ähnlich wie der Mittelmeer-Günsel oder der Acker-Günsel. Insgesamt bevölkern 65 Arten die Botanik von Europa bis Japan, von Nord- bis Zentralafrika. Sogar in Australien gibt es zwei Günsel-Arten.

Mittwoch, 17. Juni 2015

Wirkungsprinzip Kolloidales Silber

Kolloidales Silber: Wirkprinzip



Kolloidales Silber wirkt wie ein Breitspektrum-Antibiotikum und tötet alle einzelligen Parasiten, also Bakterien, Viren und Pilze, in kürzester Zeit ab. Es soll gegen etwa 650 verschiedene Krankheitserreger wirksam sein. 

Die winzigen Silbermoleküle dringen in einzellige Bakterien ein und blockieren dort ein für die Sauerstoffgewinnung zuständiges Enzym. Der Stoffwechsel der Parasiten kommt zum Erliegen, und sie sterben ab. 

Erfahrungsgemäß werden intakte Hautzellen und gesundheitsfördernde Bakterien bei der Behandlung mit kolloidalem Silber nicht geschädigt, wobei hierfür noch keine überzeugende Erklärung vorliegt. Unterstützend können jedoch während und nach einer oralen Silberkur Mittel zum Aufbau der Darmflora eingenommen werden. 

Ein weiterer Vorteil von kolloidalem Silber ist, dass die Krankheitserreger nicht resistent werden können.



Kolloidales Silber tötet Viren vermutlich über die Bildung von DNS- und/oder RNA-Silberkomplexen oder Zerstörung der Nukleinsäuren ab: 


  • Es tötet Einzeller, Plasmodien und Pilze einschließlich deren Sporen ab und greift Würmer an, vielleicht über eine Hemmung der Phosphataufnahme und Veränderung der Durchlässigkeit der Zellmembran;
  • es hemmt das Enzym Phosphomannoseisomerase bei Hefepilzen;
  • es unterdrückt die Histamin- und Prostaglandinausschüttung bei allergischen und entzündlichen Reaktionen;
  • es puffert überschießende Reaktionen des Immunsystems ab und lindert somit allergische und entzündliche Erscheinungen;
  • es wirkt zusammenziehend auf die Wundoberfläche bei offenen Wunden und beschleunigt das Abheilen erheblich. Die Haut bleibt elastisch und reißt an mechanisch belasteten Stellen spürbar weniger ein;
  • es reagiert im Körper wie ein freies Radikal und bindet überschüssige Elektronen; so unterstützt es die Entgiftung bei Schwermetallbelastung. 
Leider werden in der kommerziellen Definition von kolloidalem Silber meist alle silberhaltigen Flüssigkeiten, die zu Heilzwecken eingesetzt werden, mit einbezogen, wie etwa Silbersalze und Silberproteine. Dieser Umstand erschwert die konkrete Auseinandersetzung mit kolloidalem Silber; gerade die unsachlichen Diskussionen im Internet vermischen diese Tatsache oft absichtlich. 

Kolloidales Silber ist in der Lage, Krankheitserreger wie Viren, Bakterien, Einzeller und Pilze in vitro abzutöten. Es ist kein Bakterium bekannt, das nicht durch kolloidales Silber innerhalb von 6 Minuten eliminiert wird, bei einer Konzentration von nur 5 ppm pro Liter. 

Nach Dr. Robert O. Becker, MD, sterben auch alle pathogenen Mikroorganismen, die bereits gegen Antibiotika immun sind, durch Verabreichung von kolloidalem Silber ab. 

Der oligodynamische Effekt


Kolloidales Silber zeigt eine antimikrobielle Wirkung und inaktiviert bereits in kleinen Konzentrationen die meisten Bakterien und Pilze. Wirksam sind dabei die Silberkationen, die stets in kleinsten Mengen aus elementarem Silber freigesetzt werden und den Stoffwechsel von Mikroorganismen hemmen. 
Die Hemmung wirkt vor allem auf schwefelhaltige Gruppen bestimmter Aminosäuren und Proteine, welche dadurch inaktiviert werden. 
Dieser als oligodynamischer Effekt bezeichnete Wirkmechanismus ist nicht nur bei Silber, sondern auch bei anderen Metallen wie Quecksilber, Kupfer und seinen Legierungen Messing und Bronze, Zinn, Eisen, Blei, Bismut, Gold* und Osmium anzutreffen. 

Der Schweizer Botaniker Carl Wilhelm von Nägeli (1817-1891) entdeckte den oligodynamischen Effekt: 

Von Natur aus haben einige Metalle schon in winzigsten Mengen eine hohe antiseptische Wirkung auf fast alle Bakterien, Pilze und andere Krankheitskeime. Silber ist davon das antiseptisch wirksamste, das aber gleichzeitig keinen Einfluss auf die höher entwickelten Zellen von Menschen und Tieren hat. 

Die Fähigkeit, gleichzeitig an verschiedenen Stellen im Zellstoffwechsel anzugreifen, erklärt das breite antimikrobielle Wirkspektrum von Silber und Silberverbindungen.

Achtung

Kolloidales Silber sollte nur zeitlich begrenzt im Rahmen einer Therapie eingenommen werden. Von einer täglichen Einnahme über längere Zeit wird abgeraten. Wir empfehlen Therapien zusammen mit einem Arzt oder fachkundigen Therapeuten durchzuführen.

Sonntag, 15. März 2015

Natürliche Antibiotika: Die geheime Waffe aus der Pflanzenwelt

Natürliche Antibiotika - 

Die geheime Waffe aus der Pflanzenwelt

Es gibt eine Vielzahl von Pflanzen, die ganz sanft ihre antibiotische Wirkung entfalten und bei denen eine Resistenzbildung völlig unbekannt ist. Mehr noch, die pflanzlichen Antibiotika wirken oftmals nicht nur gegen Bakterien, sondern auch gegen Viren und Pilze, jedoch ohne die für uns nützlichen Bakterien zu zerstören (lt. Prof. Uwe Frank, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Freiburg). Außerdem setzt man sich bei natürlichen Antibiotika nicht den hohen Nebenwirkungen der künstlichen Pharmaprodukte aus, wie Depressionen, Magen- und Darmbeschwerden Pilzerkrankungen etc.


Warum gibt es Antibiotika? 


Etwa seit 3,5 Milliarden Jahre tobt auf unserer Erde ein unerbittlicher Kampf. Und zwar zwischen Bakterien und Pilzen. Da weder die einen noch die anderen über Klauen, Zähne oder Füße haben, wird der Dauerstreit mit chemischen Kampfstoffen ausgetragen. Diese sollen davor schützen, vom jeweils anderen angegriffen und verspeist zu werden („Fressfeinde“). 

Zu diesen Wirkstoffen gehören auch die vor Bakterien schützenden Antibiotika der Schimmelpilze (z. B. das bekannte Penicillin) – Antibiotika sind also absolut keine Errungenschaft der modernen Medizin. 

Da Bakterien aber nicht nur Pilze befallen, sondern auch andere Pflanzen, haben auch diese im Laufe der Evolution eine Vielzahl von schützenden Wirkstoffen entwickelt – eben die pflanzlichen Antibiotika.






Die bekanntesten natürlichen Antibiotika:

Aloe Vera – Vitamin B 12

Aloe Vera beinhaltet an die 160 Inhaltsstoffe, die zusammen ein sehr wirksames Heilmittel bilden. Neben 13 verschiedenen Vitaminen gibt es ebenso viele Mineralstoffe, weiterhin Enzyme, Aminosäuren und essentielle Fettsäuren. Die Pflanze hemmt Viren, Bakterien und Pilze, aktiviert die Abwehrkräfte, hat blutreinigende Eigenschaften, regeneriert Gewebe und ist ein wirksames Schmerzmittel. Außerdem ist Aloe Vera wegen ihrer feuchtigkeitsspendenden Substanzen hervorragend zur Hautpflege geeignet. Diese dringen 3 mal schneller ein als Wasser und erreichen somit auch die tieferliegenden Schichten. Das führt zur Hautstraffung, Spannkraft und ein frisches Aussehen. Zusätzlich wirkt der Saft auch gegen Hautunreinheiten. Die Frischpflanze wird auch als “Arzt im Topf”bezeichnet, da man bei akuten Fällen ein Stück vom Blatt abschneiden kann, was bei Wundheilung, Haut- und Nagelpilzen etc. hilft. 


Thymian
Thymian ist eine der Wunderpflanzen dieses Plantens. Es wirkt antibakteriell, antiviral, krampf- und schleimlösend und hilft bei Bronchitis, Keuchhusten und Entzündungen im Mundbereich. Darüberhinaus kann es gut bei Appetitlosigkeit, Völlegefühl und Blähungen eingesetzt werden. Thymian gibt es als Bio-Kräutertopf im Einzel- oder Versandhandel. Mitunter ist es auch in der freien Natur zu finden und kann ganz einfach gesammelt werden. 

Knoblauch und Zwiebeln wirken keimhemmend; zudem senken sie den Cholesterinspiegel, helfen bei Bluthochdruck, beugen Arterienverkalkung und Thrombose vor und regen den Magen-/Darmtrakt an

Salbei (am besten frisch aus dem Kräutertopf) 

Salbei wirkt antibakteriell, entzündungshemmend und hilft vor allem bei Husten, Mund-, Rachen- und Mandelentzündung


Kapuzinerkresse, Meerrettich

Kapuzinerkresse und Meerrettich wirkt gegen Bakterien (gegen einige multiresistente), Viren und Pilze und hilft gut bei Bronchitis, Nebenhöhlenentzündung, Grippe- und Harnwegsinfekte. Siehe auch im Abschnitt weiter unten zum Thema Senföle.

Kamille
Der Klassiker, wirkt antibakteriell, krampflösend, entzündungshemmend und fördert die Wundheilung.

Kokosöl 
Kokosöl ist u.a. auch als Zahnpflege ideal. Nur Kokosöl verwenden, das nicht erhitzt wurde.
Jegliche Art von Rohkost enthält Enzyme und Enzyme verhindern Karies. Daher ist Rohkost so wichtig (Ausnahme in Bezug auf Kariesvorbeugung sind überzüchtete Pflanzen vor allem stark zuckerhaltige Früchte, die im Laufe der Jahre immer süßer gezüchtet wurden oder Hybridfrüchte).

Honig: 

Bei einer jüngst veröffentlichten Studie bestätigten Forscher der Salve ReginaUniversity in Newport im US-Bundesstaat Rhode Island, dass unbehandelter Honig zu den besten natürlichen Antibiotika zählt. Erstautorin Dr. Susan M. Meschwitz präsentierte die Ergebnisse beim 247. Jahrestreffen der Amerikanischen Chemischen Gesellschaft. »Honig ist insofern etwas Besonderes, als er Infektionen auf mehreren Ebenen gleichzeitig bekämpfen kann, sodass Bakterien nicht so leicht eine Resistenz entwickeln«, betonte sie. Honig verwendet eine Kombination mehrerer Waffen, unter anderem Polyphenole, Sauerstoffperoxid und einen osmotischen Effekt. Honig ist gewissermaßen ein beidhändiger Kämpfer, der Bakterien auf mehreren Wegen ausschaltet.




Kolloidales Silber 

Silber wurde schon vor 1200 Jahren von den Ägyptern, Römern, Griechen und von Seeleuten verwendet, später auch von den Pionieren, die unser Land besiedelten. Sie nutzten es gegen verschiedene Krankheiten und zur Konservierung ihrer Nahrungsmittel und Flüssigkeiten. 
Bis zur Entdeckung der Antibiotika 1938 war kolloidales Silber für Ärzte das wichtigste Mittel, mit dem sie Bakterien auf natürlichere Weise bekämpften als mit den Antibiotika, die heute verschrieben werden. Antibiotika können Nieren und Leber schädigen. Kolloidales Silber fördert die Heilung.
Wichtig ist die richtige Anwendung von kolloidalem Silber. Es sollte nur über eine begrenzte Zeitperiode eingenommen werden.

Pascalite 

Es handelt sich um eine Bentonit-Heilerde, die nur in den Bergen des US-Bundesstaats Wyoming vorkommt. Bei örtlicher Anwendung kann sie innerhalb von Stunden oder Tagen Infektionen aus Wunden ziehen und damit zur völligen Heilung beitragen. Soweit bekannt, wurde Pascalite in den frühen 1930er Jahren erstmals angewendet, als ein Pelzjäger namens Emile Pascal seine Fallen unweit eines kalten, klaren Bergsees aufstellte, wo er viele Tierspuren entdeckt hatte.

Als er die Heilerde auf seine rissigen Hände auftrug, stellte er nach einer Weile fest, dass sie offenbar geholfen hatte. Also experimentierte er weiter und fand verschiedene örtliche Anwendungsmöglichkeiten, darunter gegen Verbrennungen, kleinere Wunden und Infektionen.

Kurkuma 

Diese Heilpflanze wird in der ayurvedischen und chinesischen Heilkunst seit Jahrtausenden gegen eine Vielzahl von Infektionen eingesetzt. Die antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften sind bekanntermaßen hoch wirksam bei der Behandlung bakterieller Infektionen. Bei MRSA [Methicillin-resistentem Staphylococcus aureus] kann sie auch örtlich auf zusätzliche Hautläsionen aufgetragen werden.

Oreganoöl 

Am besten bekannt ist dieses ätherische Öl für seine antibakterielle Wirkung, aber auch als Mittel gegen Staphylokokken-Infektionen wie MRSA. Es wirkt antioxidativ, antiseptisch, antiviral, antimykotisch, entzündungshemmend, schmerzstillend und zudem gegen Parasiten. 2001 berichtete die ZeitschriftScience Daily über eine Studie der Georgetown University, die ergab, dass die keimtötende Wirkung von Oreganoöl fast so stark war wie die der meisten Antibiotika.

Teebaumöl 

Ebenfalls ein ätherisches Öl, das sich als wirksam zur Bekämpfung von antibiotikaresistentem MRSA auf der Haut erwiesen hat. Wichtiger Hinweis: Therapeutisch wirksames Teebaumöl muss in diesem Fall unverdünnt angewendet werden.

Olivenblattextrakt 

Er wird seit Jahrhunderten zur Bekämpfung bakterieller Infektionen eingesetzt und wird heute in einigen Krankenhäusern in Europa gegen MRSA-Infektionen verwendet. Er unterstützt das Immunsystem und bekämpft gleichzeitig antibiotikaresistente Infektionen.

Knoblauch 

Das schmackhafte Gewürz wird schon jahrtausendelang überall auf der Welt für medizinische Zwecke verwendet – im 18. Jahrhundert sogar, um die Pest fernzuhalten. Knoblauch besitzt antibiotische, antivirale und antimykotische Eigenschaften.

Echinacea 

Ebenfalls seit Jahrhunderten im Einsatz als Mittel gegen Alterung und gegen eine Vielzahl von Infektionen. Traditionell nahm man es zur Behandlung offener Wunden, gegen Blutvergiftung, Diphtherie und andere bakterielle Erkrankungen. Heute wird es vor allem gegen Erkältung und Grippe eingenommen.


Gelbwurzel

In Amerika gehört sie zu den beliebtesten Heilpflanzen; in jüngster Zeit ist sie vor allem als pflanzliches Antibiotikum und immunstärkendes Mittel bekannt geworden. Wie die Website Herbwisdom.com berichtet, nahmen Indianer in Amerika Gelbwurzel als Medizin gegen Entzündungen der Atemwege, des Verdauungstrakts und der Harnwege, die durch Allergien oder Infektionen hervorgerufen wurden.

Kapuzinerkresse und Meerrettich in Kombination
So wirken sie: Antibakteriell – sogar gegen einige multiresistente Keime wie den Schweinegrippeerreger H1 N1 – , hemmt das Wachstum von Viren und Pilzen
Dagegen kommen sie zum Einsatz: Atemwegsinfektionen wie Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündung, grippale Infekte, Harnwegsinfekte. Die heilende Kombination kann sogar prophylaktisch gegen Infekte eingesetzt werden.

Kamille

So wirkt sie: Antibakteriell, krampflösend, entzündungshemmend, wundheilungsfördernd.

Dagegen kommt sie zum Einsatz: Rein äußerlich bei Hautentzündungen, bei Entzündungen der oberen Atemwege als Inhalation



Propolis

So wirkt es: Bakterien- und Virenabtötend, immunstimulierend, entzündungshemmend und wundverschließend
Dagegen kommt es zum Einsatz: Erkrankungen im Mund- und Rachenbereich, Erkrankungen der Atemwege wie Bronchitis, Schnitt- und Schürfwunden sowie Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen wie Nebenhöhlenentzündungen, Harnwegsinfekten, grippale Infekte.


Salbei

So wirkt er: Antibakteriell, entzündungshemmend, adstringierend, schweißhemmend
Dagegen kommt er zum Einsatz: Bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum, Mandelentzündung, Husten, strakes Schwitzen sowie in den Wechseljahren


Basilikum (Ocimum basilicum


Das ätherische Basilikumöl ist nicht nur zum Würzen da. Zweimal täglich in verdünnter Form (einige Tropfen zum Beispiel mit 50ml Jojoba-Öl oder Wasser vermischt) auf aknekranke Haut aufgetragen, verringert es besser als eine Standardbehandlung (Wirkstoff Benzoylperoxid) die Anzahl und Größe der entzündeten, geröteten, geschwollenen Hautgebiete im Gesicht.


Johanniskraut (Hypericum perforatum

Das aus Johanniskraut hergestellte Rot-Öl ist seit Jahrhunderten als hautheilend bekannt. Einer der Gründe: Antibakterielle und antientzündliche Eigenschaften des pflanzlichen Depressionskillers.


Vogelknöterich (Polygonum aviculare


Eine Gurgellösung aus dieser Pflanze hat stark antibakterielle Wirkungen bei direktem Kontakt mit Erregern in der Mundhöhle. Und verringert bei chronischer bakterieller Zahnfleischentzündung schon nach wenigen Wochen die Entzündung und hierdurch bedingte Symptome wie Schmerzen oder Mundgeruch.


Teebaumöl (Melaleuca alternifolia)


Eine dreimonatige Anwendung als wässriges Gel verringert genauso effektiv Akne-Hautentzündungen wie Standardbehandlung (Wirkstoff Benzoylperoxid). Allerdings mit einem Vorteil (wie bei vielen pflanzlichen Mitteln): Nebenwirkungen sind viel seltener. Andere Wirkstoffe im Teebaumöl killen nicht nur Bakterien, sondern auch Pilze und andere Erreger, am effektivsten auf der Haut. Beeindruckend: Teebaumöl kann sogar gefährliche Erreger vernichten, bei denen normale Antibiotika nicht mehr wirken, z. B. die sog. MRSA (methicillin-resistenteStaphylococcus aureus).


Graubehaarte Zistrose (Cistus incanus ssp. Pandalis) 


Ein spezieller Extrakt aus der Mittelmeer-Heilpflanze (Cystus052 – als Sud, Lutschtabletten, Gurgellösung oder Tee) umkapselt krankmachende Mikroben wie Bakterien und Viren. So sind sie weniger ansteckend und werden von der körpereigenen Abwehr leichter beseitigt.


Schwarzer Tee (Thea sinensis


Wässrige Schwarztee-Extrakte als Lotion über 7-10 Tage angewandt – bei akuter eitriger Hautentzündung durch Bakterien wie Staphylokokken oder Streptokokken („Impetigo contagiosa“) –, helfen genauso gut wie antibiotische Hautcremes oder Antibiotika-Tabletten. Und: Die antibakteriellen Eigenschaften des schwarzen Tees beugen – neben regelmäßigem Zähneputzen – auch Karies vor.


Umckaloabo (Pelargonium sidoides


Ob die nachgewiesene bakterienhemmende Wirkung der südafrikanischen Pflanze tatsächlich Ursache der gut belegten Heilungserfolge zum Beispiel bei bakterieller Mandel-Entzündung oder Bronchitis ist, muss noch nachgewiesen werden. Die Pflanzenextrakte verbessern nämlich auch die Virenabwehr und lösen zähen Schleim.



Kakaoschalen (Theobroma cacao



Kakaoschalen enthalten nicht nur Koffein, sondern auch antibakterielle Wirkstoffe. Gurgeln mit einer wässrigen Lösung vor und nach dem Essen sowie vor dem Schlafengehen verhindert nicht nur, dass sich das Bakterium Streptococcus mutans auf den Zähnen festhalten kann, sondern verringert auch zunehmend bakterielle Zahnplaque (die eine Voraussetzung für Zahnfäule/Karies sind).

Pfefferminze 


Bei Mundschleimhautentzündung und krampfartigen Beschwerden im Magen-Darm-Bereich. Auch für die Behandlung von Akne.

Sommerlinde 

Anwendung bei Erkältungskrankheiten.



Schwarzer Holunder 



Anwendung bei Erkältungskrankheiten. Der Tee aus getrockneten Holunderblüten wirkt schweisstreibend.




Amerikanische Preiselbeere



Die Inhaltstoffe der amerikanischen Preiselbeere Cranberry verhindern das Anheften von Bakterien an die Schleimhäute der Harnwege. Anwendungsgebiete: Harnwegsinfekte, Blasenentzündung



Melisse


Melisse hat nachweislich entzündungshemmende Effekte und hilft gegen Herpesviren. Pfefferminze wirkt antibakteriell und entkrampfend vor allem bei Magen-Darm-Infekten. Odermenning, Holunderbeere und Eichenrinde enthalten viele Gerbstoffe, die das Wachstum von Bakterien hemmen und bei Hauterkrankungen oder Durchfall helfen.

Senföle


Senföle (Glucosinolate) sind charakteristische Inhaltsstoffe von Pflanzen aus der Familie der Kreuzblüten- und Kapuzinerkressengewächse. Sie kommen z.B. vor in verschiedenen Kohlarten, Brokkoli, Rettich, Senf, Raps und Kresse. Werden die Zellen dieser Pflanzen verletzt, setzt das pflanzeneigene Enzym Myrosinase Senföle frei, die der Pflanze einen Schutz vor Fraßschäden und mikrobiellem Befall bieten. Die Senföle haben eine wachstumshemmende Wirkung auf verschiedene Bakterien, Viren und Pilze. Für die Abbauprodukten der Glucosinolate wurden auch krebshemmende Eigenschaften nachgewiesen.










Quellen:








Mittwoch, 18. Februar 2015

Zistrose - antivirale und antibakterielle Wirkung

Zistrosenkraut – Cisti incani herba




Der medizinische Wirkstoff der Zistrose ist ihr Kraut. Es besteht aus den oberirdischen Bestandteilen der Pflanze und wird während der Blütezeit geerntet. In Anlehnung an den botanischen Namen der Zistrose – Cistus incanus – findet sich zuweilen auch folgende Schreibweise des Wirkstoffs: Cistrosenkraut.

Der Zistrose werden antivirale und antibakterielle Wirkungen nachgesagt. Das bedeutet, sie soll die Vermehrung von Viren hemmen oder verhindern können und darüber hinaus die Vermehrungsfähigkeit von Bakterien reduzieren oder sie abtöten. 


Ihr Kraut ist als medizinischer Wirkstoff daher eine wahrscheinlich guter Alternative, wenn es um die Vorbeugung oder unterstützende Behandlung von Erkältungskrankheiten geht, insbesondere von Virusinfektionen.

Außerdem soll die Zistrose bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum hilfreich sein, aber auch gegen Juckreiz bei Ekzemen oder Neurodermitis. Außerdem verfügt sie über die seltene Wirkung zur Ausleitung von Schwermetallen aus dem Körper, welche die Zistrose zu einer ganz besonderen Pflanze macht.

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Medizinische Wirkungen von Zistrosenkraut



Die Wirkungen des Zistrosenkrauts wurden in der Pflanzenforschung über die letzten Jahre intensiv untersucht, nicht zuletzt aufgrund von immer aggressiver werdenden Erkältungs- und Grippewellen. 
Medizinisch besonders interessant sind die Polyphenole, die reichlich in der Pflanze enthalten sind. Polyphenole sind eine Stoffgruppe mit, vereinfacht ausgedrückt, schützenden Wirkungen auf die Körperzellen. In dieser Gruppe sind es vor allem Flavonoide und Gerbstoffe, die das Zistrosenkraut mit der Fähigkeit ausstatten, gegen Viren wirken zu können.
 Diese werden daran gehindert, an Zellen anzudocken und in sie einzudringen. Da Viren zur Vermehrung auf Zellen angewiesen sind, werden sie von der Zistrose sozusagen deaktiviert. Besonders erfolgsversprechend scheint die Therapie mit der Pflanze, wenn die Zistrosenkraut-Auszüge vorbeugend, also prophylaktisch angewendet werden.












Vorbeugende Anwendung bei Erkältungskrankheiten, besonders Grippeviren

Hemmend auf die Vermehrung von Viren und Bakterien



Die Suche nach effektiven pflanzlichen Wirkstoffen gegen Erkältungskrankheiten und Grippe beschäftigtt bereits ganze Generationen von Forschern. Mit dem Zistrosenkraut scheinen sie auf der richtigen Spur zu sein.

Die Pflanze ist, wie oben angesprochen, reich an wertvollen Polyphenolen. Diese Inhaltsstoffgruppe kommt auch in anderen Pflanzen vor, wie z.B. im Granatapfel oder in der Aroniabeere. Die Wirkung dieser Substanzen ist jedoch in der Zistrose auf besondere Art ausgeprägt.

Dringen Viren in den Körper ein, so suchen sich die Erreger zunächst Zellen, an denen sie sich andocken können um im nächsten Schritt in sie einzufallen. Anschließend kann sich der Virus durch die befallende Zelle (Wirt) vermehren.

Die wirksamen Inhaltsstoffe der Zistrose können diesen Vorgang hemmen oder gar verhindern, wenn sie rechtzeitig vor einer drohenden Erkältungswelle prophylaktisch eingesetzt oder spätestens 48 Stunden nach dem Auftreten erster Symptome eingenommen werden. Die Polyphenole sollen das Andocken von Viren wie z.B. Influenzaviren an den Schleimhautzellen in den Atemwegen blockieren, indem sie den Virus umschließen. Folglich kann der Virus in keine Zelle eindringen.

Haben die Viren jedoch bereits viele Zellen befallen und sich vermehrt, kann die Zistrose allenfalls das Fortschreiten der Krankheit hemmen. Ihr Wirkstoff soll gegen saisonale Grippe und auch gegen Vogel- und Schweingrippe effektiv sein.






Anwendung zur Ausleitung von Schwermetallen


Gelangen Schwermetalle wie Kadmium in den Magen-Darmtrakt, sollen die Polyphenole der Zistrose diese Stoffe erkennen können und sie umschließen. Durch diesen Vorgang gelangen die schädlichen Substanzen nicht in den Blutkreislauf und damit nicht in andere Organe. Stattdessen werden sie einfach ausgeschieden.

Interessanterweise werden andere mineralische Verbindungen, die für den Körper nützlich sind, wie z.B. Eisen, nicht von den Polyphenolen gebunden und deaktiviert.




Weitere Anwendungen


In der Heimat der Zistrose rund um das Mittelmeer wird der Wirkstoff in der Volksmedizin bei Augenkrankheiten, Infektionen, Husten und als Blutstiller eingesetzt.



Darreichungsform und Dosierung 


Zistrosentee

Zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten, Entzündungen im Mund- und Rachenraum sowie zur Ausleitung von Schwermetallen, kann eine Teezubereitung aus Zistrosenkraut eine wertvolle Unterstützung sein. Übergießen Sie hierzu 1 Esslöffel (2 g) des Zistrosenkrauts mit 1 Tasse (150 ml) siedend heißen Wassers und lassen Sie die Mischung bis zu 5 Minuten köcheln. Sieben Sie das Kraut anschließend ab.

Dosierung


Trinken Sie je nach Bedarf täglich 2 bis 3 Tassen Zistrosentee. Sie können es alternativ auch für Pinselungen, zum Gurgeln oder zum Spülen anwenden.

Risiken und Nebenwirkungen


Bitte beachten Sie: Risiken und Nebenwirkungen sind bei der Anwendung von bestimmungsgemäßen Dosen (Tee: ca. 3 bis 6 g) nicht bekannt.

Bitte dosieren Sie die Präparate wie in der Packungsbeilage angegeben bzw. wenden Sie die Dosierung an, die Ihr behandelnder Arzt verordnet hat.




Fertigarzneimittel


Sie erhalten das getrocknete Kraut in der Apotheke. Der Wirkstoff ist alternativ als Medizinprodukt in Form von Tabletten oder Lutschtabletten verfügbar.



Quellen:

  • Droebner K, Ehrhardt C, Poetter A, Ludwig S, Planz O: Cystus052, a polyphnol-richt plant extract, exerts anti-influenza virus activity in mice. In: Antiviral Res.2007; 76(1):1-10
  • Kalus U, Grigorov A, Kadecki O, Jansen JP, Kiesewetter H, Radtke H: Cistus incanus (CYSTUS052) for treating patients with infection of the upper respiratory tract. A prospective, randomised, placebo-controlled clinical study. In: Antiviral Res. 2009; 84(3):267-71

Donnerstag, 15. Mai 2014

Weihrauch - Antibakterielle - bei Rheuma

Weihrauch


Olibanum - Boswelia serrata





Keine ayurvedische Pflanze wurde so genau untersucht, wie Weihrauch oder Olibanum. Wie Boswellia wirkt, ist noch nicht wissenschaftlich nachgewiesen, aber dass es wirkt ist bestätigt. 


Man vermutet, dass die Boswelliasäuren (wiki: Boswellias), bestimmte pentazyklische Triterpenoide, deren Derivate und 3-Acetyl-ß-Boswelliasäure in ihrem Verbund die antibakterielle, antirheumatische  und antitumorale Wirkung haben. 





In Indien, besonders in Jammu, und in Deutschland haben die Studien gezeigt, dass Weihrauch entzündungshemmend und schmerzlindernd wirkt (stärker als z.B. Aspirin, Motrin, Celebrex usw.). Es ist daher eine Alternative zu den üblichen Schmerzmitteln und Antirheumatikum. 

Neuere Untersuchungen, unter anderem vom Mannheimer Klinikum, zeigten Erfolge bei:
  • chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, 
  • Morbus Crohn, 
  • Bauchkrämpfen und Durchfällen, (Artikel Medical Tribune)
  • aber auch bei Nesselsucht, 
  • Schuppenflechte, 
  • Tumoren, 
  • Gehirnödemen, 
  • Asthma und 
  • Hepatitis. 

Andere Tests haben ergeben, dass Weihrauch nicht toxisch ist. Dies lässt die Industrieländer aufatmen, denn bei uns sind rheumatische Beschweden zur epidemischen Volkskrankheit geworden (Studie über die Toxizität von Boswellia)
In Indien ist Weihrauch ein altes volksmedizinisches Heilmittel gegen Rheumaleiden. 

Die „Medical Tribune“ schreibt auch, dass die Boswelliasäuren die Bildung von Interleukinen unterdrücken. Interleukine fördern die Entzündung bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. 
Der Münchner Neurologe Dr. Winking bestätigt die Tatsache, dass Boswelliasäuren lipophil sind, die Blut-Hirnschranke durchdringen und so Entzündungen und vorhandene Gehirnödeme zum Abschwellen bringen können. 
Aus der Abteilung Pharmakologie der Universität Bochum werden Erfolge in der Krebsbehandlung gemeldet. Professor T. Simmet spricht von einer deutlichen Hemmung des Tumorzellenwachstums, einem medikamentösen Eingriff in den Tumorstoffwechsel und sogar von einem Tumorzellenabbau, auch bei Gehirntumorpatienten. Dabei verschwanden die Kopfschmerzen und Lähmungen. Sowohl im Anfangs- wie auch im forgeschrittenen Stadium waren erstaunlich gute Ergebnisse zu verzeichnen. 
Boswellia verbessert das Allgemeinbefinden und kann auch vorbeugend eingenommen werden. 
Auch die Basler Universitätsklinik empfiehlt Weihrauch als Arzneimittel. Weihrauch ist eine nebenwirkungsarme Behandlung, denn nur selten tritt leichter Brechreiz und Erbrechen auf und somit eröffnet das Olibanum-Harz neue Therapiemöglichkeiten.

Anwendungsgebiete



  • Weichteil-Rheuma (Bindehaut, Knorpel, Sehnen, Muskeln), 
  • entzündliche rheumatische Erkrankungen der Gelenke (Arthritis und  chronischer Polyarthritis), 
  • Endzündungen der Haut,
  • Rückenschmerzen und 
  • Wachstumsstörungen bei Kindern (Binde- und Knorpelgewebe).
  • Chronische und entzündliche Darmkrankheiten (Colitis ulcerosa und Crohn-Krankheiten)


Anwendungsformen:


  • Kapseln
  • Creme
  • Balsam
  • Gel





 

Zusatzinformationen:


Weihrauch - ARD

Weihrauch bei Hirnmetastasen

Weihrauch: Entzündungshemmer

Uni Münster

Literatur:

  1. Safayhi, H., et al., Boswellic acids: novel, specific, nonredox inhibitors of 5-lipoxygenase. J. Pharmacol. Exp. Ther. 261 (1992) 1143 - 1146.
  2. Park, Y. S., et al., Acetyl-11-keto-beta-boswellic acids (AKBA) is cytotoxic for meningioma cells and inhibits phosphorylation of the cellular-signal regulated kinase 1 and 2. Eicosanoid Congress Boston (1999) 118.
  3. Bertsche, T., Effekte polycyclischer Triterpene aus Boswellia spec. auf Mitogen-aktivierte Kinasen in neutrophilen Granulocyten und Glioblastoma-T98G-Zellen. Diss. Universität Tübingen 2001.
  4. Wang, L.-G., et al., Determination of DNA topoisomerase II activity from L1210 cells – a target for screening antitumor agents. Acta Pharmacol. Sinica 12 (1991) 108 - 114.
  5. Hoernlein, R. F., et al., Acetyl-11-keto-beta-boswellic acid induces apoptosis in HL-60 and CCRF-CEM cells and inhibits topoisomerase I. J. Pharmacol. Exp. Ther. 288 (1999) 613 - 619.
  6. Safayhi, H., et al., Inhibition by boswellic acids of human leukocyte elastase. J. Pharmacol. Exp. Ther. 281 (1997) 460 - 463.
  7. Wagner, H., et al., Pflanzeninhaltsstoffe mit Wirkung auf das Komplementsystem. Z. Phytother. 8 (1987) 148 - 149.
  8. Boden, S. E., et al., Stimulation of leukotriene synthesis in intact polymorphonuclear cells by the 5-lipoxygenase inhibitor 3-oxo-tirucallic acid. Molecul. Pharmacol. 60 (2001) 267 - 273.
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