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Montag, 6. Mai 2019

ZITRONEN SIND GESUND


ZITRONEN SIND EINE DER GESÜNDESTEN FRÜCHTE AUF UNSEREM PLANETEN AUFGRUND IHRER UNZÄHLIGEN GESUNDHEITSFÖRDERNDEN VITAMINE UND NÄHRSTOFFE.




Wascht die Früchte zunächst gründlich mit Apfelessig oder etwas Backpulver ab. Anschließend ihr legt eure Zitronen in den Gefrierschrank und holt sie erst wieder heraus, wenn sie komplett gefroren sind. Dann reibt ihr die komplette Frucht mit einer Reibe und füllt sie in Eiswürfelförmchen. Anschließend friert ihr die geriebene Zitronen erneut ein. So habt ihr sie immer griffbereit und könnt sie ganz einfach für eure Smoothies, Gemüsepfannen, Salatdressings, Tees, Suppen, Dessert und vieles mehr portionieren. Eurer kulinarischen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Gleichzeitig tut ihr eurem Körper damit auch noch etwas Gutes; also probiert es doch einfach einmal aus!



Zu den möglichen positiven Wirkungen der Zitrone auf den Körper gehören:
  • die Prävention von Asthma
  • die Hemmung von Entzündungen
  • die Entgiftung der Nieren und der Leber
  • die Stärkung des Immunsystems
  • die Regulation des Blutdrucks
  • die Eliminierung von Bakterien im Organismus
  • die Linderung von Depressionen und Stress
  • die Bekämpfung von Krebs

Montag, 20. Juni 2016

Kriechender Günsel: Pflanze stecken Zauberkräfte gegen Schmerzen



Kriechender Günsel



Ajuga reptans bedeckt schnell den ganzen Boden. Aber kein Grund sich zu ärgern, denn das Jäten lohnt sich: In dieser Pflanze stecken Zauberkräfte gegen Schmerzen.





(Quelle: Wiki)

Wie er aussieht und wo er wächst


Der Kriechende Günsel, dessen lateinischer Name Ajuga reptans lautet, ist eine robuste, krautige Wildpflanze. Typisch sind die namensgebenden Ausläufer, die von einer grün glänzenden Blattrosette aus flach über den Boden kriechen und neue Wurzeln schlagen. Aus der Rosette wächst ab Mai ein zehn bis 30 Zentimeter hoher kantiger Stängel, um den sich in der oberen Hälfte blau-violette Blüten drängen. Die ovalen, am Rand leicht gewellten Blätter werden nach oben hin kleiner. Die mehrjährige Pflanze aus der Familie der Lippenblütler bevorzugt nicht zu trockene Wiesen und den Halbschatten lichter Wälder.


Welche Wirkung er hat


Antibakteriell, schmerzstillend und entzündungshemmend – diese Fähigkeiten machen den Kriechenden Günsel zu einer Art Breitband-Heilkraut. 

Er lässt zum Beispiel Entzündungen im Mund- und Rachenbereich abklingen, mildert Sodbrennen und die Schmerzen eines Magengeschwürs. 

Er fördert die Heilung von Wunden und Ekzemen und soll sogar die Narbenbildung verbessern. 

Außerdem hilft seine beruhigende Wirkung bei Schlafstörungen und Nervosität.


Was ihn auszeichnet


Kriechender Günsel besitzt die üblichen wirkaktiven Pflanzenstoffe von Heilkräutern, wie etwa ätherische Öle, Gerbsäure und Glykoside. 

Eine Besonderheit dabei ist das Glykosid Harpagosid, das man auch von einer anderen, viel bekannteren Heilpflanze kennt: der Teufelskralle. Sie kommt als Pflanzenarznei gegen Rheuma und Arthrose zum Einsatz. 

Der Kriechende Günsel hat vermutlich denselben lindernden Effekt bei Gelenk- und Rückenproblemen wie sie.

Kriechender Günsel wird während der Blütezeit von Mai bis Juli gesammelt. Aus den getrockneten Blättern, Blüten und dem Stängel braut man einen Tee für die innere Anwendung oder einen Aufguss für Kompressen, Umschläge und Bäder.



Was er im Garten so treibt


Zur Gattung Günsel gehören allein in Europa zehn verschiedene Arten, wobei nur der Pyramiden-Günsel ebenfalls als Heilkraut erwähnt wird. Mit seinen behaarten violetten Blättern sieht er dem Kriechenden Günsel aber ebenso wenig ähnlich wie der Mittelmeer-Günsel oder der Acker-Günsel. Insgesamt bevölkern 65 Arten die Botanik von Europa bis Japan, von Nord- bis Zentralafrika. Sogar in Australien gibt es zwei Günsel-Arten.

Sonntag, 21. Juni 2015

Eisenkraut: eine traditionelle Heilpflanze und ein Alleskönner

Eisenkraut (Verbena officinalis)





Eisenkraut ist eine traditionelle Heilpflanze und so ziemlich überall zu finden, da sie recht anspruchslos ist. Am häufigsten findet man sie jedoch an Wegesrändern. Sie eine Höhe von 20- 80 cm erreichen und hat kleine hellviolette Blüten. Die Blütezeit ist von Mai bis zum ersten Frost. Dann wird geerntet.

Eisenkraut Wirkung


Vorwiegend setzt man Eisenkraut gegen äußere Wunden ein. 

Da es eine schmerzstillend, entzündungshemmend, antibakteriell und blutreinigend wirkt. Schon seit der Antike wird es als Heilpflanze eingesetzt. Es wurden sogar Tempel zur rituellen Reinigung von Tempeln verwendet. 
Eisenkraut kann jedoch noch viel mehr:
  • Es soll bei Atemwegserkrankungen helfen und Verdauungsstörungen helfen. 
  • Auch dem Stoffwechsel kann es wieder auf die Beine helfen. So wird es bei Milzerkrankungen, Rheuma, Blutarmut und Gicht angewendet. 
  • Wer Sodbrennen, eine Leber- oder Gallenschwäche hat, dem sei geraten, es einmal mit Eisenkraut zu versuchen. 
  • Es soll auch bei Mandelentzündungen, Keuchhusten und Bronchitis helfen. 
  • Es kann aber auch dem einen oder anderen Harnorgan helfen. So zum Beispiel wenn man Blasensteine oder Nierensteine hat. 
Wie auch schon das Johanniskraut wie Eisenkraut in der Frauenheilkunde gern verwendet. Nicht nur frischgebackene Mamas, sondern auch Frauen in den Wechseljahren greifen auf Eisenkraut zurück. Es soll menstruationsfördernd wirken, aber auch Milch bildend sein und helfen Beschwerden in den Wechseljahren zu lindern.

Es kann auch helfen 
  • bei Migräne, 
  • Nervosität und 
  • Augenentzündungen. 
Auch hier ist das Kraut ein echter Alleskönner. 

Natürlich werden auch gerne Wunden damit behandelt, sowie blaue Flecken, Geschwüre oder Ekzeme. 

Der volkstümliche Name ist Verbena, aber auch andere Namen wurden dem Eisenkraut gegeben. Wie zum Beispiel das Druidenkraut, Heiligkraut, Katzenblut, Hahnenkopf, Sagenkraut, Stahlkraut oder Wundkraut.

Eisenkraut Verwendung


Verwendet wird auch hier nur das blühende Kraut. Eisenkraut enthält viele Inhaltsstoffe, darunter 
  •  zahlreiche ätherische Öle, 
  • Glykoside, 
  • ein Alkaloid, 
  • Kieselsäure, 
  • Gerbsäure und 
  • Bitterstoffe. 

Weshalb Eisenkraut auch nicht als Tee empfohlen wird. 

Doch lassen sich damit auch Umschläge machen, welche auf die zu behandelnden Wunden aufgelegt werden. Solche Umschläge werden mehrmals täglich gemacht.

Eisenkrauttee


Für Tee jedoch wird die verwandte Pflanze Verbena, welche auch aus Südamerika stammt, empfohlen, die aber bei Weitem keine so große Heilwirkung ausweist. Verbena hat einen leicht zitronigen Geschmack und ist daher besser als Tee geeignet. 

Dies ist immer noch die beliebteste Anwendung der Heilpflanze.


Hinweis: Doch auch hier gilt, die empfohlene Dosierung nicht zu überschreiten. Bei übermäßigem Verzehr kann Eisenkraut zu Erbrechen führen. Auch schwangere Frauen sollten sich hüten, Eisenkraut zu verzehren. Denn es enthält wehenanregende Substanzen. Aber auch diese uralte Heilpflanze ist ein Muss in jeder Hausapotheke.



Donnerstag, 4. Juni 2015

Weihrauch - altes Naturheilmittel neu entdeckt

WEIHRAUCH – 
ALTES NATURHEILMITTEL NEU ENTDECKT



Weihrauch in Deutschland – das ist ein problematisches Kapitel. Weihrauch enthält entzündungshemmende Präparate, aber das Extrakt des indischen Weihrauchbaums (Boswellia Serrata) ist in Deutschland nicht zugelassen: H15. Nur das reine Harz ist es, im Handel unter dem Namen Olibanum.

Doch Olibanum hat einen Haken, die Wirkstoffkonzentration ist zu niedrig, um eine echte entzündungshemmende Wirkung zu zeigen.




DAS REINE HARZ IST IN DEUTSCHLAND ERHÄLTLICH



Das Harz des Weihrauchbaums respektive der Milchsaft, der bei der Ernte direkt aus dem Baum austritt, ist in Deutschland unter der Bezeichnung Olibanum als Wirkstoff, Räucherwerk und Kosmetikartikel erhältlich.





H15 hingegen, welcher die Extrakte des Harzes, die so genannten Boswelliasäuren in hoher Konzentration enthält, wird hingegen nicht angeboten. Doch gerade dieser Extrakt ist medizinisch besonders bedeutungsvoll.


Weihrauch kennen sicherlich die meisten Betroffenen einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung als entzündungshemmende Alternative etwa zu Kortison-Präparaten und 5-Aminosalicylaten, wie Salofalk und Claversal. Doch mit dem bekanntesten Weihrauchpräparat, gewonnen aus der Pflanze Boswellia Serrata, dem indischen Weihrauch, ist das so eine Sache. 

Denn es hat in Deutschland weder als Nahrungsergänzung / Medizinprodukt noch als Arzneimittel eine Zulassung.



H15 BEZIEHUNGSWEISE BOSWELLIASÄUREN WIRKEN ENTZÜNDUNGSHEMMEND – ABER WIE?



Es gibt in der Medizin verschiedene Wege, Entzündungen zu hemmen. Wobei hier nur die Rede von krankhaften, chronischen Entzündungsvorgängen und nicht etwa von Entzündungen im Rahmen natürlicher Prozesse, wie beispielsweise bei der Virenabwehr sein soll. 
Am Ursprungspunkt solcher Entzündungsprozesse stehen Phospholipide, Fettverbindungen, die bei Reaktion mit ihren Enzymen, den Phospholipasen, die entzündungsfördernde Arachidonsäure abspalten. 




Dieser Prozess kann beispielsweise durch Kortisonverbindungen oder durch vollständiges Vitamin E, das alle Tocopherole enthält (s. Gesundheits-Brief Ausgabe Mai/2010) unterbunden werden.


Kortison, das medizinisch verwendet wird, setzt also an einer oberen Ebene der „Entzündungshierarchie“ an, wie ich es nenne. Aber es geht noch weiter. Die entzündungsfördernde Arachidonsäure wiederum kann in zwei Substanzen gespalten werden, die dann real Entzündungen auslösen beziehungsweise am Laufen halten: Einmal in die so genannten Prostaglandine, und dann an so genannte Leukotriene.


Entzündungshemmende Medikamente, die Sie sicherlich alle kennen, wie beispielsweise Ibuprofen, hemmen die Entstehung der Prostaglandine. 

Und Weihrauch? Der hemmt die Entstehung der Leukotriene. Leukotriene lösen entzündliche Reaktionen im Körper aus, die mit einer gesteigerten Abwehr einhergehen, insbesondere allergische Reaktionen und Autoimmunreaktionen, wie Asthma Bronchiale, Morbus Crohn und teilweise Neurodermitis.

WAS IST DER VORTEIL VON WEIHRAUCH GEGENÜBER BEISPIELSWEISE KORTISON?



Das waren recht viele Fremdwörter. Stellt sich die Frage: Was haben Sie davon? 

Kortison setzt, wie wir gesehen haben, an einer oberen Ebene der „Stoffwechselhierarchie“ an und beeinflusst neben der körperlichen Entzündungstätigkeit auch viele andere Prozesse des Stoffwechsels, weswegen bei einer hohen Dosierung Nebenwirkungen quasi vorprogrammiert sind. 

Weihrauch-Extrakt oder Boswelliasäuren hingegen wirken spezifischer auf die Entzündung, weniger auf andere Stoffwechselprozesse. Und können daher mit geringer Gefahr für Nebenwirkungen hoch dosiert eingesetzt werden.


Konkrete Einsatzgebiete sind 

  • entzündliche rheumatische Erkrankungen, 
  • chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, 
  • Asthma, 
  • Allergien und 
  • entzündliche Hauterkrankungen.


Die bekannte Fachzeitschrift „Natur und Heilen“ berichtet in Heft 12/03 über kompetente Studien am Universitätsklinikum Charité in Berlin über die Wirksamkeit und Verträglichkeit bei Patienten mit chronischer Polyarthritis, Migräne und Asthma.



DIE BOSWELLIASÄURE MIT DER MEISTEN „POWER“!



In medizinisch-wissenschaftlichen Untersuchungen wird zwischenzeitlich eine Unterart von Boswelliasäuren als „Referenz“ hergenommen. Sie hört auf den komplizierten Namen „Acetyl-Keto-β-Boswelliasäure“, abgekürzt AKBA. 

Diese ist von allen Arten von Boswelliasäuren am wirkungsvollsten. Und jetzt kommt es: 

Nimmt man eine pharmazeutische Wirkeinheit des bekannten indischen Harzes, H15, und zum Vergleich denafrikanischen Weihrauch, Boswellia Carterii, her, zeigt sich der afrikanische Weihrauch mit einem Gehalt an AKBA von 13,3 mg gegenüber H15 mit durchschnittlich 8,8 mg überlegen.


Wobei H15 an sich ja bereits ein Konzentrat ist, das die Boswelliasäuren um den Faktor 1 zu 2,5 konzentriert. 

Indischer Weihrauch an sich, in seiner ursprünglichen Form, enthält pro Wirkstoffeinheit nicht mehr als rund 3 mg AKBA. Gegenüber 13,3 mg beim afrikanischen Weihrauch. 

Dagegen existieren im indischen Weihrauch auch noch, wenn auch schwach, entzündungsfördernde Stoffe, welche die Wirkung der entzündungshemmenden Boswelliasäuren abschwächen.




UNTERSTÜTZUNG IN DER KREBSTHERAPIE?


Vielversprechendes über Weihrauch auch zum Thema Krebs. Diverse Studien haben gezeigt, dass der afrikanische Weihrauch – hier allerdings in noch höherer Dosierung – den Stoffwechsel von Tumoren ausbremsen und damit Krebs bekämpfen kann. Woran es liegt? 

Die gleichen Mechanismen, die die „Entzündungskaskade“ unterbrechen, scheinen auch den Stoffwechsel von Tumorzellen zu hemmen!

Donnerstag, 15. Mai 2014

Weihrauch - Antibakterielle - bei Rheuma

Weihrauch


Olibanum - Boswelia serrata





Keine ayurvedische Pflanze wurde so genau untersucht, wie Weihrauch oder Olibanum. Wie Boswellia wirkt, ist noch nicht wissenschaftlich nachgewiesen, aber dass es wirkt ist bestätigt. 


Man vermutet, dass die Boswelliasäuren (wiki: Boswellias), bestimmte pentazyklische Triterpenoide, deren Derivate und 3-Acetyl-ß-Boswelliasäure in ihrem Verbund die antibakterielle, antirheumatische  und antitumorale Wirkung haben. 





In Indien, besonders in Jammu, und in Deutschland haben die Studien gezeigt, dass Weihrauch entzündungshemmend und schmerzlindernd wirkt (stärker als z.B. Aspirin, Motrin, Celebrex usw.). Es ist daher eine Alternative zu den üblichen Schmerzmitteln und Antirheumatikum. 

Neuere Untersuchungen, unter anderem vom Mannheimer Klinikum, zeigten Erfolge bei:
  • chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, 
  • Morbus Crohn, 
  • Bauchkrämpfen und Durchfällen, (Artikel Medical Tribune)
  • aber auch bei Nesselsucht, 
  • Schuppenflechte, 
  • Tumoren, 
  • Gehirnödemen, 
  • Asthma und 
  • Hepatitis. 

Andere Tests haben ergeben, dass Weihrauch nicht toxisch ist. Dies lässt die Industrieländer aufatmen, denn bei uns sind rheumatische Beschweden zur epidemischen Volkskrankheit geworden (Studie über die Toxizität von Boswellia)
In Indien ist Weihrauch ein altes volksmedizinisches Heilmittel gegen Rheumaleiden. 

Die „Medical Tribune“ schreibt auch, dass die Boswelliasäuren die Bildung von Interleukinen unterdrücken. Interleukine fördern die Entzündung bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. 
Der Münchner Neurologe Dr. Winking bestätigt die Tatsache, dass Boswelliasäuren lipophil sind, die Blut-Hirnschranke durchdringen und so Entzündungen und vorhandene Gehirnödeme zum Abschwellen bringen können. 
Aus der Abteilung Pharmakologie der Universität Bochum werden Erfolge in der Krebsbehandlung gemeldet. Professor T. Simmet spricht von einer deutlichen Hemmung des Tumorzellenwachstums, einem medikamentösen Eingriff in den Tumorstoffwechsel und sogar von einem Tumorzellenabbau, auch bei Gehirntumorpatienten. Dabei verschwanden die Kopfschmerzen und Lähmungen. Sowohl im Anfangs- wie auch im forgeschrittenen Stadium waren erstaunlich gute Ergebnisse zu verzeichnen. 
Boswellia verbessert das Allgemeinbefinden und kann auch vorbeugend eingenommen werden. 
Auch die Basler Universitätsklinik empfiehlt Weihrauch als Arzneimittel. Weihrauch ist eine nebenwirkungsarme Behandlung, denn nur selten tritt leichter Brechreiz und Erbrechen auf und somit eröffnet das Olibanum-Harz neue Therapiemöglichkeiten.

Anwendungsgebiete



  • Weichteil-Rheuma (Bindehaut, Knorpel, Sehnen, Muskeln), 
  • entzündliche rheumatische Erkrankungen der Gelenke (Arthritis und  chronischer Polyarthritis), 
  • Endzündungen der Haut,
  • Rückenschmerzen und 
  • Wachstumsstörungen bei Kindern (Binde- und Knorpelgewebe).
  • Chronische und entzündliche Darmkrankheiten (Colitis ulcerosa und Crohn-Krankheiten)


Anwendungsformen:


  • Kapseln
  • Creme
  • Balsam
  • Gel





 

Zusatzinformationen:


Weihrauch - ARD

Weihrauch bei Hirnmetastasen

Weihrauch: Entzündungshemmer

Uni Münster

Literatur:

  1. Safayhi, H., et al., Boswellic acids: novel, specific, nonredox inhibitors of 5-lipoxygenase. J. Pharmacol. Exp. Ther. 261 (1992) 1143 - 1146.
  2. Park, Y. S., et al., Acetyl-11-keto-beta-boswellic acids (AKBA) is cytotoxic for meningioma cells and inhibits phosphorylation of the cellular-signal regulated kinase 1 and 2. Eicosanoid Congress Boston (1999) 118.
  3. Bertsche, T., Effekte polycyclischer Triterpene aus Boswellia spec. auf Mitogen-aktivierte Kinasen in neutrophilen Granulocyten und Glioblastoma-T98G-Zellen. Diss. Universität Tübingen 2001.
  4. Wang, L.-G., et al., Determination of DNA topoisomerase II activity from L1210 cells – a target for screening antitumor agents. Acta Pharmacol. Sinica 12 (1991) 108 - 114.
  5. Hoernlein, R. F., et al., Acetyl-11-keto-beta-boswellic acid induces apoptosis in HL-60 and CCRF-CEM cells and inhibits topoisomerase I. J. Pharmacol. Exp. Ther. 288 (1999) 613 - 619.
  6. Safayhi, H., et al., Inhibition by boswellic acids of human leukocyte elastase. J. Pharmacol. Exp. Ther. 281 (1997) 460 - 463.
  7. Wagner, H., et al., Pflanzeninhaltsstoffe mit Wirkung auf das Komplementsystem. Z. Phytother. 8 (1987) 148 - 149.
  8. Boden, S. E., et al., Stimulation of leukotriene synthesis in intact polymorphonuclear cells by the 5-lipoxygenase inhibitor 3-oxo-tirucallic acid. Molecul. Pharmacol. 60 (2001) 267 - 273.
  9. Etzel, R., Special extract of Boswellia serrata (H15) in the treatment of rheumatoid arthritis. Phytomed. 3 (1996) 91 - 94.
  10. Sander, O., et al., Is H15 (resin extract of Boswellia serrata incense) a useful supplement to established drug therapy of chronic polyarthritis? Results of a double-blind pilot study. Z. Rheumatol. 57 (1998) 11 - 16.
  11. Gupta, I., et al., Effects of Boswellia serrata gum resin in patients with ulcerative colitis. Eur. J. Med. Res. 2 (1997) 3743.
  12. Gupta, I., et al., Effects of Boswellia serrata gum resin in patients with chronic colitis. Planta Med. 67 (2001) 391 - 395.
  13. Gerhard, H., et al., Therapie des aktiven Morbus Crohn mit Boswellia serrata Extrakt H15. Z. Gastroenterol. 39 (2001) 11 - 17.
  14. Gupta, I., et al., Effects of Boswellia serrata gum resin in patients with bronchial asthma: results of a double-blind, placebo-controlled, 6-week clinical study. Eur. J. Med. Res. 3 (1998) 511 - 514.
  15. Heldt, M. R., et al., Boswellic acids exhibit cytotoxic effects on brain tumor cells independent from 5-lipoxygenase inhibition. Naunyn Schmiedeberg’s Arch. Pharmacol. (1997) 355.
  16. Weller, M., et al., Chemotherapie maligner Gliome. Nervenheilkunde 19 (2000) 116 - 120.
  17. Streffer, J. R., et al., Response of radiochemotherapy-associated cerebral edema to a phytotherapeutic agent, H15. Neurology 56 (2001) 1219 - 1221.
  18. EMEA, Committee for Orphan Medicinal Products, Public summary of positive opinion for orphan designation of Boswellia serrata resin extract for the treatment of peritumoral oedema derived from brain tumors. EMEA/COMP/2247/02, London, 11. Dezember 2002