Montag, 18. Januar 2016

Mittelohrentzündung: Die besten Hausmittel


Mittelohrentzündung: Die besten Hausmittel


Eine Mittelohrentzündung ist äußerst schmerzhaft und zieht das ganze Immunsystem in Mitleidenschaft. Sie tritt sehr oft bei Kindern auf und zwar zu jeder Jahreszeit. In schweren Fällen ist eine Behandlung mit Antibiotika unerlässlich. Aber bevor Sie dieses „schwere Geschütz“ auffahren, können Sie es ja erst einmal mit guten alten Hausmitteln probieren.



Diese Tipps helfen bei einer Mittelohrentzündung

  • Nehmen Sie Nasentropfen, damit die Schleimhäute im Nasen- und Rachenraum abschwellen. Das lindert den Druck aufs Mittelohr, Flüssigkeit kann abfließen.
  • Die Ohren müssen warm bleiben – also eine Mütze tragen. Auch wenn es nicht sehr kalt ist.
  • Zwiebeln sehr klein schneiden, in ein Tuch geben und dieses zudrehen, bis der Zwiebelsaft das Tuch durchtränkt hat. Dann das Zwiebelsäckchen erwärme und aufs Ohr legen.
  • Legen Sie sich eine warme (nicht heiße) Wärmflasche auf das schmerzende Ohr.
  • Tränken Sie einen Wattebausch mit warmem Olivenöl und formen Sie ihn zu einem Stopfen. Den führen Sie ins Ohr ein – aber nur soweit, dass Sie ihn wieder herausholen können. Alle zwei bis drei Stunden erneuern.
  • Rühren Sie Bockshornkleesamen zu einem Brei den Sie erhitzen. In ein Tuch schlagen, auf das schmerzende Ohr legen.
  • Diese Prozedur können Sie auch mit einem heißen Heublumensack durchführen.
  • Während einer Entzündung nicht flach schlafen, erhöhen Sie das Kopfkissen.
  • Träufeln Sie ein bis zwei Tropfen Teebaumöl auf ein Wattepad und schieben Sie das vorsichtig in den Gehörgang. Die Tropfen nie direkt ins Ohr geben.
  • Bereiten Sie ein Kamillendampfbad und halten Sie das schmerzende Ohr
     über die aufsteigenden Dämpfe.
  • Wickeln Sie eine geschälte Knoblauchzehe in ein durchlässiges Küchenpapier oder in Watte und legen Sie die Zehe ins Ohr.
  • Kauen Sie öfter einen Kaugummi. Durch die ständigen Kaubewegungen öffnet sich die Eustachische Röhre zwischen Mittelohr und Mundhöhle. Dadurch wird das Ohr entlüftet, bleibt trocken. Bakterien, die eine Entzündung auslösen, können sich erst gar nicht ansiedeln.

Heilpflanzen


Heilpflanzen wie Roter Sonnenhut, Schwarzer Holunder, Kanadische Blutwurzel und Echte Kamille wirken entzündungshemmend, schmerzlindernd und stärken die natürlichen Selbstheilungskräfte. Schon bei den ersten Symptomen eingenommen, ist in der Regel bereits nach wenigen Stunden eine deutliche Besserung der Beschwerden zu beobachten.




Sonntag, 17. Januar 2016

Spitzwegerich: gegen Huste - wirkt antibiotisch

Spitzwegerich



(Quelle: Wiki)




Wie häufig der Spitzwegerich den Weg säumt, fällt uns nur selten auf. Mit seiner unscheinbaren Blüte, die eher an eine auf langem Stängel ruhende Grasähre erinnert, aus der kleine Blütchen mit zierlichen Staubgefäßen lugen, geht er im bunten Wiesenallerlei fast unter. Dabei bildet er am Boden eine große Rosette aus den namengebenden spitz zulaufenden Blättern. Auffällig ist, dass diese 20 bis 40 cm langen Blätter nicht wie bei anderen Pflanzen mit einem ästigen Muster, sondern rein mit Längsadern gezeichnet ist. Ein Charakteristikum, das sonst hauptsächlich bei Gräsern zu finden ist. So imitiert der Spitzwegerich geradezu zweifach die Grassorten, mit denen er Seite an Seite in den Wiesen wohnt. Die Blüten zieren diese mehrjährige Pflanze, die sich überall auf trockenen Wiesen, Feldern, Schuttplätzen und Wegrändern wohl fühlt, von Mai bis September.

Beiheimatet in ganz Europa, seltenere Vorkommen in Nord- und Mittelasien, Nord- und Südafrika sowie 

Neuseeland und Australien


Inhaltsstoffe



Schleim, Bitterstoffe, Flavonoide, Kieselsäure, das Glykosid Aucubin, antibiotisch wirkende Stoffe.


Verwendung


Bereits in der Antike wurde der Spitzwegerich geschätzt: Plinius der Ältere berichtete über seine heilsame Wirkung bei starkem Husten sowie bei Schüttelfrost. Im Mittelalter wurde er bei Brandwunden, Geschwüren, Augen- und Nasenentzündungen sowie Hundebissen eingesetzt. Kneipp verwendete ihn zur Blutstillung und Wundbehandlung.
Verwendet werden seine Blätter, die man für Tee trocknet, oder aus denen ein frischer Saft gepresst wird. Spitzwegerich ist wegen seines Schleimgehalts, der tonisierenden Bitterstoffe und der Kieselsäure ein ausgezeichneter Hustensaft. Die antibiotische Wirkung unterstützt seinen erfolgreichen Einsatz bei fiebrigen Lungen- und Bronchialleiden. Seine Wirkung als Hustensaft war bis vor nicht allzu langer Zeit so sprichwörtlich, dass der Ausdruck "Spitzwegerich-Saft" ein Name für Hustensäfte allgemein war.
In der Volksmedizin findet der Saft seinen Platz bei Frühjahrskuren zur Blutreinigung, verdünnt mit Kamillentee wird er zur Behandlung schlecht heilender Wunden eingesetzt. Auf frische Verletzungen werden auch direkt frisch gepflückte Blätter gelegt, die einfach zerquetscht werden. Bei Insektenstichen lindern zerdrückte Spitzwegerichblätter den Juckreiz und die
Schwellung. Auf Wanderungen kann man sich so sein Notpflaster aus der Wiese pflücken.

Wissenswertes


Die Endung -rich stand im Indogermanischen für Herrscher, Fürst. Wegerich heißt also Herrscher des Weges. Der lateinische Name, abgeleitet von lateinisch planta = Fußsohle weist ebenfalls auf diese wegbegleitende Pflanze.
Spitzwegerichsamen werden im feuchten Zustand klebrig. Sie bleiben so an Füßen Darüberlaufender hängen und werden weit verbreitet. Wohl auch deshalb ist der Spitzwegerich fast überall zu finden. Von den weißen Siedlern wurde er wohl auf diese Weise nach Amerika eingeschleppt, weshalb er dort von den Indianern auch "Fußtritt des weißen Mannes" genannt wurde.
Und warum steht der Spitzwegerich immer am Wegesrand? In einer Legende heißt es, ein junges Mädchen habe am Straßenrand vergeblich auf ihren Geliebten gewartet, schließlich habe sie sich in einen Wegerich verwandelt. Daher kommt auch der Volksname "Straßenbraut". Die alten Germanen wussten eine andere Erklärung: Für sie verkörperte der Wegerich die wieder aus der Unterwelt ans Licht getretenen Seelen, die nun den Menschen auf der Erde nachfolgten. Und auch die alten Griechen und Römer sahen diese Pflanze mit der Unterwelt verbunden: mit Orkus und seiner Tochter Proserpina.
Die hochgeschätzte Heilpflanze wurde in früheren Zeiten auch als Nahrungsmittel eingesetzt. Und auch heute sind frische junge Spitzwegerichblätter eine würzige und gesunde Beigabe zu Salaten, Quark und Weichkäse. Die Blätter schmecken vor der Blüte der Pflanze am besten und lassen sich auch gut zu Wildgemüse und Suppen verarbeiten.
Der interdisziplinäre Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzen am Institut für Geschichte der Medizin der Universität Würzburg hat 2014 den Spitzwegerich zur Arzneipflanze des Jahres ernannt.

Freitag, 15. Januar 2016

So befreien Sie sich von Quecksilber in Hirn, Nieren und dem zentralen Nervensystem


Amalgam-Ausleitung





So befreien Sie sich von Quecksilber in Hirn, Nieren und dem zentralen Nervensystem

Quecksilber und andere giftige Schwermetalle sammeln sich über Jahre in Nieren, Gehirn und anderen Körperteilen an. Sie loszuwerden, ist ein langwieriger Prozess. Amalgam- und MCS-Kranke brauchen vor allem eines: Geduld.

David Eppenberger aus Ermensee LU fand die Erklärung für seine Beschwerden erst nach einer zweijährigen Odyssee durch Arztpraxen. Der Körper des 32-Jährigen wehrte sich gegen das Quecksilber aus seinen Amalgam-Füllungen - mit Schwindelanfällen, Panikattacken und Depressionen. «Manchmal hatte ich sogar Schwierigkeiten beim Sprechen», erinnert er sich. Jetzt sollte das Amalgam verschwinden. Und zwar so schnell wie möglich. Eppenberger drängte. Vor neun Monaten liess er sich innerhalb von zwei Wochen alle Füllungen herausbohren.

Doch in den Wochen danach stürzte Eppenberger in eine neue Krise. Heute sagt er: «Ich habe die Folgen total unterschätzt.»

Durch das Ausbohren der Füllungen, das ja sehr schnell geschah, gelangte zusätzliches Quecksilber in seinen ohnehin empfindlichen Körper. «In den ersten Wochen nach der Sanierung war ich ständig am Rande eines Zusammenbruchs», sagt er. «Ich konnte kaum arbeiten.» Jetzt weiss er: Das Ausleiten von Quecksilber, das sich über Jahre im Körper anlagert, ist ein Geduldsspiel.

Eppenbergers Zustand ändert sich von Woche zu Woche. Phasen der Hoffnung wechseln mit neuen Panikattacken und Depressionen. «Manchmal zweifle ich, ob es nützt», gibt er zu. Doch er will durchhalten. Bis zum Verschwinden der Symptome dauere es selten länger als zwei Jahre, hat er von seiner Therapeutin erfahren. «Ein Jahr habe ich schon fast überstanden», macht sich Eppenberger Mut.

Das Ausleiten von Schwermetall ist ein junges Fachgebiet der Komplementärmedizin. Patienten haben oft Mühe, sich in den verschiedenen Methoden zurechtzufinden. Denn es gibt eine Vielzahl davon, die man zum Teil auch kombiniert anwenden kann. Das führt zu Meinungsverschiedenheiten unter Experten. «Ein Patentrezept gibt es nicht», sagt der deutsche Umweltmediziner Kurt Müller. «Jeder Patient hat andere Voraussetzungen. Deswegen muss der Arzt immer wieder neu entscheiden, welche Heilmittel er in welcher Dosierung anwenden kann.»


DMPS schwemmt das Quecksilber aus dem Körper


Ein Pionier ist der deutsche Toxikologe Max Daunderer. Er fand Mitte der 80er-Jahre heraus: Das Entfernen der Amalgam-Füllungen ist nur die halbe Lösung. Denn das Quecksilber lagert sich im Gehirn, in den Nieren und im zentralen Nervensystem ab. Erst wenn die Depots verschwinden oder zumindest verkleinert sind, gehen die Beschwerden zurück.

Daunderer entdeckte, dass die chemische Substanz 2,3-Dimercapto-Propan-1-Sulfonsäure (DMPS) die Fähigkeit besitzt, Quecksilber und andere schädliche Schwermetalle in grossen Mengen aus dem Körper zu schwemmen. Sie wird heute noch von vielen Ärzten benutzt, um Schwermetall-Belastungen zu messen und zu behandeln.

Weit verbreitet ist auch die orthomolekulare Methode 






Ihr Prinzip: Quecksilber mit Hilfe von Vitaminen und Spurenelementen aus Zellen und Bindegewebe zu vertreiben und anschliessend auszuscheiden.


Im Zentrum dieses Ansatzes steht das Vitamin C. Viele Therapeuten geben es ihren Patienten in hohen Dosen. Dann ist es imstande, Quecksilber zu verdrängen und gleichzeitig die Krebs erregenden freien Radikalen zu bekämpfen, die das Quecksilber im Körper erzeugt. Der deutsche Experte Kurt Müller warnt allerdings: «Wenn man Vitamin C in zu hohen Dosen gibt, kann es selbst wieder freie Radikale erzeugen.»

Der heute populärste Ausleitungs-Experte ist der gebürtige Deutsche Dietrich Klinghardt. Er entwickelte Anfang der 90er-Jahre in den USA eine Therapie mit biologischen Substanzen. Im Mittelpunkt steht die Süsswasser-Alge Chlorella pyrenoidosa. Klinghardt entdeckte, dass sie Quecksilber und andere Metalle an sich binden und über den Darm ausleiten kann. 

Er empfiehlt, Chlorella in einer mehrmonatigen Therapie gemeinsam mit Bärlauch, Koriander, Vitaminen und anderen natürlichen Substanzen einzunehmen.


 Die Quecksilbermenge sei nicht entscheidend für den Zustand des Patienten, sagt der Umweltmediziner Kurt Müller. «Schliesslich gibt es auch Menschen, die schon von einem Glas Schnaps am Tag alkoholkrank werden.»

Müller behandelt seit 15 Jahren Amalgamkranke Patienten. «Es gibt Menschen, die gut, und andere, die schlecht entgiften», erklärt er. «Die einen können ihrem Körper mehr zumuten. Bei anderen muss man ganz langsam arbeiten.»

Extremfälle sind Patienten, die an Multipler Chemikalien-Sensitivität (MCS) leiden. «MCS-Patienten sind ja krank, weil ihr Entgiftungssystem komplett versagt», erklärt er. «Jede zusätzliche Giftlast während einer Ausleitung kann ihren Zustand gefährlich verschlechtern.» Gleichzeitig sei die Ausleitung aber wichtig, um MCS-Patienten langfristig wieder ein Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen. Müller rät Betroffenen, nur unter ständiger ärztlicher Aufsicht auszuleiten und höchstens einen Zehntel der üblichen Dosis einzusetzen.

Donnerstag, 14. Januar 2016

Kardamome: Das gesunde Edelgewürz


Kardamom






Kardamom, lat. Elettaria cardamomum, zählt zur Familie der Ingwergewächse. Dort wird es der Gruppe der Einkeimblättrigen zugeordnet. Es kann bis zu 2 bis 3 Metern hoch werden, vereinzelt werden auch Größen bis zu 5,5 Meter erreicht.


Von der Pflanze werden die Samen verwendet. Diese reifen an den schilfartigen Stauden in Fruchtkapseln heran und enthalten ätherische Öle. Sie verleihen ein würziges, süßlich scharfes Aroma, bei welchem Sie an den Geschmack von Eukalyptus erinnert werden. 


Leider verfliegt dieses schnell und so wird Kardamompulver den ganzen Kapseln vorgezogen. Am besten mahlen Sie die Samenkapseln kurz vor dem Gebrauch, so wird das Aroma optimal genutzt. 

Lagern Sie die ganzen Früchte luftdicht verschlossen, kühl und dunkel. So lassen sich die Kapseln am längsten aufbewahren.



(Quelle: Wiki)



Die Fruchtkapseln werden übrigens auch heute noch mit der Hand gepflückt.

In der Küche wird Kardamom zur Würzung von Weihnachtsgebäck wie Lebkuchen und Spekulatius benutzt und für Wurstwaren, Liköre und als Bestandteil von Gewürzmischungen. In der indischen Küche wird es als Zusatz von Currypulver eingesetzt.

Die in Kardamom vorhandenen ätherischen Öle wirken anregend und krampflösend. Bei Blähungen ist dies hilfreich, ebenso lindert es Menstruationsbeschwerden und wirkt entkrampfend auf das Nervensystem.

Zur Einnahme zerstoßen Sie einfach die Samenkapseln und fügen diese den Speisen zu. Hierdurch wird eine bessere Verträglichkeit erreicht.

Sie den Kardamomsamen auch kauen und damit Mundgeruch entgegen wirken. In der Ayurvedischen Medizin wird Kardamom ebenfalls gegen Verdauungsstörungen eingesetzt.

Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Kardamomsamen können Sie im Reformhaus erwerben.



Mehr zu Kardamom:



Kardamom, das „Luxusgewürz“


Kardamom stammt aus Südasien, wo er heute noch wild vorkommt und wo er wohl seit Jahrtausenden angebaut und gehandelt wurde. Schon 3000 v. Chr. war Kardamom in Mesopotamien und in China bekannt. Im antiken Griechenland und Rom fand er selten den Weg in die Küche. Nur im Kochbuch des Apicius findet man ein Rezept mit Kardamom als Bestandteil einer Fischsauce. Überwiegend wurde der Kardamom als Medizin und in der Parfumerie verwendet. Im Mittelalter wurde liebevoll vom „Cardamömlin“ gesprochen und wie in der Antike galt es als Luxusgewürz. Im Parsifal des Wolfram von Eschenbach wurde ein Prunkteppich mit Muskat- Gewürznelken- und Kardamompulver gestaltet. Gestoßener Kardamom mit Honig empfahl Tabaernomontanus als Mittel „gegen blaue Mäuler, welche vom Schlagen oder Stoßen kommen.“ Kardamom blieb auch in Zeiten des kolonialen Imperialismus ein hochpreisiges Handelsgut. Die Holländisch- Ostindische Kompanie schloss gegen 1700 mit den Einwohnern von Canarare einen Exklusivvertrag ab, von dort Kardamom zu kaufen. Nach dem Abschluss hatten es die Holländer gar nicht mehr eilig. Sie wollten im Schutz der Vereinbarung warten, bis der Kardamom billiger wurde. Doch die Händler von Canarare gingen nicht darauf ein und verkauften alle Kardamomvorräte an zwei englische Schiffe, die dort zufällig ankerten. „Da müssen die Herren Holländer das Nachsehen haben, welches sie dann ziemlich schmerzte“, berichtete ein deutscher Angestellter der holländischen Kompanie nicht ohne Schadenfreude.


„Heiß“ geliebter Kardamom


Nach Safran und Vanille wird Kardamom oft als drittteuerstes Gewürz bezeichnet und der hohe Preis spiegelt die Beliebtheit dieses äußerst wohlriechenden Gewürzes wider. Mit 60 % sind die arabischen Länder bis hin über Nordafrika die Hauptverbraucher. In Arabien braucht man Kardamom vor allem zum Würzen von Kaffee. Kardamomduftender Kaffe ist fast zum Symbol arabischer Gastfreundlichkeit geworden. 


 Bei den Beduinen werden Kaffeekannen verwendet, in deren Ausguss Kardamomkapseln Platz finden. Der heiße Kaffee kommt beim Einschenken mit dem Gewürz in Berührung und nimmt dessen Aroma an. Wenn wir die kongenialen Partner Kaffee und Kardamom genießen wollen, gibt es mehrere Möglichkeiten: man kann frisch gemahlenen Kardamomsamen einfach unter das Kaffeepulver mischen oder die ganzen Kapseln im Kaffee mitziehen lassen. 

Diese Mischung macht müde Geister besonders munter: das Koffein des Kaffees regt an und Kardamom bringt nicht nur den Kreislauf in Schwung, sondern soll auch sinnlich anregend wirken. Diese perfekte Kombination ist für verschlafene Wintertage besonders zu empfehlen.


Exotische Würze


In arabischen Ländern wird nicht aller Kardamom für Kaffee verbraucht, Araber und Perser verwenden ihn auch für pikante Reisgerichte mit Fleisch, die eine Vielzahl von Gewürzen, dazu Nüsse und getrocknete Früchte wie Rosinen und Granatapfelkerne enthalten. In der mogulischen Küche Nordindiens wird Kardamom in großer Menge für köstliche Reisgerichte, Biryanis genannt, aber auch für feinwürzig geschmortes Fleisch wie Korma verwendet. Auch zu Currypulver gibt man kleine Mengen von Kardamom. In Kaschmir wird Kardamom aber vor allem zum Aromatisieren von grünem Tee verwendet.
In der mitteleuropäischen Küche ist Kardamom leider noch immer nur als Gewürz Lebkuchen bekannt. Anders in Skandinavien, dort ist Kardamom eines der meistgebrauchten Gewürze einerseits für Feingebäck, aber auch für Pasteten und Wurstsorten.


Ingwergewächs Kardamom


Der Kardamom wächst mit Wurzelausläufern und entwickelt bis zu 2 m hohe Blätter, die sehr aromatisch sind mit einem Duft der an Zimt erinnert. In Gartencentern wird Kardamom oft als „Zimtpflanze“ verkauft. Nicht einmal in warmen Wintergärten kann man tropenähnliche Temperaturen erreichen, es ist also kaum möglich, dass Kardamom bei uns in Kultur blüht und Samen, die als Gewürz verwendet werden, entwickelt. Allerdings kann man auch die Blätter für exotisch schmeckende Tees und Gerichte erwenden. Kardamom behält sein exquisites Aroma besser, wenn er samt den Kapseln gekauft wird, obwohl die Kapselwand kaum Aroma beisteuert. Vor dem Gebrauch werden die Samen aus den Kapsel gelöst und dann zerkleinert oder frisch gemahlen. Wenn man Kardamompulver kauft, sollte es möglichst bald aufgebraucht werden.


Heilkräftiger Kardamom


„Der Kardamom ist wärmend und beruhigend und stärkt den Magen, er fördert die Verdauung, wirkt gut gegen Kolik und Erkältungsbeschwerden im Magen und Gedärm“, schrieb ein englischer Kräuterkundiger im 18. Jh. Das sagt die Pharmakologie auch heute. 


Kardamom steigert die Magensaft- und Gallensekretion. Kardamom kann zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Meteorismus (Gasbauch). aber auch bei krampfartigen Magenbeschwerden eingesetzt werden. 

Wie Ingwer vermindert er eine zu hohe Säureproduktion des Magens. 

Außerdem hat Kardamom eine starke antibakterielle, pilzhemmende und antivirale Wirkung. 

Der beliebt gewordene Chai (oder Yogi)- Tee kann daher vor allem zur Vorbeugung von Erkältungserkrankungen in feucht- kalten Zeiten empfohlen werden.

Chai- Tee: 1 TL Kardamomfrüchte, 1 kleine Zimtstange, 1- 2 Nelken, 2 dünne Scheiben frischer Ingwer, etwas ungespritzte Zitronenschale. Den Kardamom mit ¼ l Wasser 5 Minuten kochen lassen, dann die übrigen Gewürze dazu geben, noch einmal kurz aufkochen lassen, und zugedeckt eine Stunde ziehen lassen, abseihen und dann auf Trinktemperatur erwärmen. In der Adventzeit kann man so einen Tee natürlich auch zusammen mit Rotwein zu einem fabelhaften grippevorbeugenden Glühwein umfunktionieren.
Kardamomtee wird im Ayurveda vor allem auch bei Gärungsprozessen im Magen, die oft die Ursache von Halitose (Mundgeruch) sind, eingesetzt und außerdem auch bei Husten und Asthma. Er wirkt schleimlösend und regt auch das Herz an.


Der sinnliche Duft des Kardamoms


Das Ayurveda schreibt dem Kardamom eine aphrodisierende, sinnlich anregende Wirkung zu. In der arabischen Heilkunde war das Gewürz nicht nur der „Duft des Orients“, sondern auch die „Samen des Paradieses“, denen man eine deutlich mannesstärkende Wirkung zuschreiben konnte. Kein Wunder, dass vor allem Saudiarabien einen so hohen Konsum an Kardamom vorzuweisen hat. Außerdem soll der Duft auch eine positive Wirkung auf das seelische Gleichgewicht haben, geistige Klarheit schaffen und das Gedächtnis stärken. Alles gute Gründe, Ehemännern regelmäßig mit Kardamom gewürzte Speisen oder K & K, Kaffee mit Kardamom vorzusetzen.

Sonntag, 10. Januar 2016

Naturheilmittel bei Arthrose

Naturheilmittel bei Arthrose




Naturheilmittel können helfen, die Symptome der Arthrose zu lindern und den Verschleiß der Gelenke zu verlangsamen.

Arthrose ist eine degenerative Krankheit der Gelenke. Sie zeigt sich in dem Abbau des Gelenkknorpels und der Produktion von Osteophyten (degenerative, strukturelle Veränderungen in Form von knöchernen Ausläufern am Rand des Knochens).


Es gibt zwei Arten von Arthrose: die primäre und die sekundäre Arthrose. Die Ursache der primären Osteoarthritis ist unbekannt. Die sekundäre Arthrose wird durch eine Infektion, eine Verletzung oder eine Missbildung ausgelöst.

Die Symptome der Osteoarthritis (Arthrose) entwickeln sich mit der Zeit. Das markanteste Symptom ist der Schmerz in den Gelenken, manchmal begleitet von Steifheit.

Andere Symptome sind Rückenschmerzen und Schläfrigkeit. Im fortgeschrittenen Stadium kommt auch eine Einschränkung der Beweglichkeit hinzu, Knirschen in den Gelenken und Schwäche in Armen oder Beinen.


Arthrose: Natürliche oder allopathische Medizin?


Die allopathische Medizin konzentriert sich auf die Linderung der Schmerzen indem entzündungshemmende Mittel verwendet werden.

Entzündungshemmende Mittel wie Aspirin, Ibuprofen oder Rofecoxib lindern die Schmerzen sehr schnell, können aber die Gelenkschädigung beschleunigen.

Entzündungshemmende Mittel, wenn sie als einzige Behandlungsmethode genommen werden, können den Knorpelaufbau behindern und deren Abbau beschleunigen.

Andere unangenehme Begleiterscheinungen der entzündungshemmenden Mittel sind die Nebenwirkungen auf den Verdauungsbereich, die Nieren und das Herz-Kreislauf-System.

Heutzutage werden verstärkt Chondroprotektoren verwendet, die den Gelenkverschleiß verhindern sollen. Diese Nahrungsergänzungsmittel dienen der Prävention und Behandlung von Osteoarthritis und von Gelenkproblemen bei Sportlern.

Arthrose mit Naturheilmitteln behandeln



Die Naturmedizin kombiniert vier Wirkstofftypen: Chondroprotektoren, Analgetika (schmerzlindernde Mittel), entzündungshemmende Mittel und Kollagen (Typ II) oder Nährstoffe, die die Knorpelbildung unterstützen.

Darüber hinaus ist es oft sinnvoll, die Behandlung der Arthrose mit Multinährstoffen, die Vitamine, Mineralien und Aminosäuren enthalten, zu ergänzen. Die Nährstoffe sind die Substrate für zahlreiche chemischen Reaktionen, die im Körper ablaufen.

Chondroprotektoren
Chondroprotektoren verhindern den Knorpelabbau und verbessern die Synthese der Knorpel-Matrix. Die wichtigsten Chondroprotektoren sind Chondroitinsulfat, Glykosamin, Haifischknorpel, Hyaluronsäure und die Grünschalmuschel (Perna canaliculus).

Analgetika

Unter den bekanntesten, natürlichen Analgetika sind der Vitamin-B-Komplex und die afrikanische Teufelskralle.



Entzündungshemmende Mittel

Die Kombination aus Ernährung und Pflanzenheilkunde hilft, die Entzündungen in den betroffenen Bereichen zu vermindern.

Zu den natürlichen entzündungshemmenden Mitteln bei Arthrose zählen Omega 3, Proteolyse-Enzyme (Bromelain und Serrapeptase), Haifischknorpel, Boswellia (Weihrauch), Kurkuma und Pycnogenol.

Nährstoffe, die den Kollagen-Aufbau unterstützen


Bei der Behandlung der Osteoarthritis kann man hydrolisiertes Kollagen Typ II verwenden und auch Substanzen einnehmen, die den Kollagen-Aufbau unterstützen.

Substanzen, die den Kollagen-Aufbau unterstützen, sind Vitamin C, Dimethylsulfon, Kieselerde, Mangan und andere.

Warnhinweis
Manche dieser Medikamente sollten nicht genommen werden, wenn Sie gerinnungshemmende Medikamente nehmen, bei Diabetes und bei Kreislaufbeschwerden. Die meisten der erwähnten Medikamente sollten auch nicht während der Schwangerschaft und Stillzeit eingenommen werden.

Freitag, 8. Januar 2016

KEFIR – EIN NATÜRLICHES TRADITIONELLES HEILMITTEL

KEFIR –
EIN NATÜRLICHES TRADITIONELLES HEILMITTEL



Traditioneller Kefir

auch Milchkefir genannt, wird mit Kulturen vom tibetischen- oder kaukasischen Milchpilz hergestellt. Dem Aussehen nach erinnert der gesunde Milchpilz mit seiner weißen Farbe an gekochte Reiskörner. Am Anfang hat er die Größe von 5 bis 6 mm und er wird im Laufe seiner fortlaufenden Teilung bis zu 50 mm groß, oft zerfällt er jedoch von selbst in kleinere Pilzknollen. Je nach den Umgebungsbedingungen verdoppelt er die Masse bei Raumtemperatur in etwa 2 bis 4 Wochen.
Der Pilz lebt und pflanzt sich in Milch fort, dabei entsteht der Milchkefir, zu dessen Inhaltsstoffen die Vitamine A, B1, B2, B6, B12, C und D sowie Kalzium, Eisen, Jod, Niacin, Folsäure, Proteine, Polysaccharide, Milchsäurebakterien (auch genannt: Lactobacillales, Laktobazillen oder Sauermilchbakterien), Hefepilze und eine minimale Menge Alkohol gehören.
Kefir wurde erstmals durch den russischen Zoologen, Anatomen und Bakteriologen Professor Ilja Iljitsch Metschnikow um 1900 erforscht, dem Begründer der Probiotik. Im Jahre 1908 erhielt er für seine Forschungen im Bereich der Immunologie den Nobelpreis und gilt seither als einer der Begründer der modernen Immunologie.
In Russland gilt der Kefir seit langer Zeit als ein Elexier der Gesundheit
wegen seiner einzigartigen Fähigkeit, die Darmflora und insgesamt die Gesundheit unseres Körpers als Ganzes positiv zu beeinflussen. Die Kefirpilze enthalten eine ganze Kolonie von verschiedenen Organismen, Streptokokken, Bazillen, Bakterien und Hefen. Alle diese Mikroorganismen wirken zusammen gegen die schädliche krankheitserregende Flora im Körper. Kefir hilft bei Darminfektionen und Tuberkulose, da er einige Krankheitserreger abtöten kann und läßt auch wieder eine gesunde Darmflora bei einer Dysbakterie entstehen, die beispielsweise durch Antibiotika verursacht wurde.
Der Gebrauch von Kefir kann ein ausgezeichneter Begleiter für das Immunsystem sein. Auch kann er das Problem von chronischer Müdigkeit, Schlafstörungen und Nervosität lösen.
Dem Kefir werden viele Heilwirkungen nachgesagt, so bei Allergien, Erkrankungen der Leber, Gallenblase, löst Gallensteine, Herzerkrankungen, Magengeschwür und Darmkrämpfe auf, hält die Arteriosklerose der Blutgefäße an, hat eine antimikrobielle und entzündungshemmende Wirkung, reguliert den Blutdruck, kann die Entwicklung von Krebszellen anhalten, reguliert den Zustand von Müdigkeit und Verschleiß des Organismus, hält das Altern der Zellen im Organismus an, behandelt die Parodontitis, reinigt den Organismus vollständig von Schlacken, führt schädliche Stoffwechselprodukte, Cholesterin, Schwermetallsalze und Radionuklide heraus, erhöht die Leistung und die inneren Reserven des Organismus, verbessert das Gedächtnis und die Aufmerksamkeit und stärkt das Immunsystem.
Zur Bereitung des Kefir
werden die Pilzknollen für 1 bis 2 Tage, aber auch bis 3 Tage, in Kuh-, Ziegen- oder Schafsmilch (Kondensmilch ist nicht geeignet) gegeben. Die optimalen Temperaturen für die Arbeit des Pilzes liegen im Bereich von 10 °C bis 25 °C (die Temperatur sollte 30 °C nicht überschreiten, denn das verträgt der Pilz schlecht). Dabei wird die Milch fermentiert und je nach Gärdauer und Temperatur bekommt das Getränk einen Alkoholgehalt von 0,2 Prozent bis etwa 2 Prozent. Das cremige Getränk hat einen leicht säuerlichen Geschmack und erinnert an frische Buttermilch. Nach Abschluss der Gärung wird der Kefir durch ein Kunststoffsieb geschüttelt und dabei von den Pilzknollen (die Pilzknollen niemals mit Metall in Berührung bringen, denn das würde sie zerstören) getrennt. Die Pilzknollen werden erneut mit Milch angesetzt und dabei 1 bis 2-mal wöchentlich mit lauwarmem Wasser abgespült. Für eine “Kefirpause” können die Knollen in 1 l Milch gelegt und dann 2 bis 3 Wochen ohne Probleme im Kühlschrank lagern. Dazu sollte immer ein fest geschlossenes Glas verwendet werden.
Eine andere Empfehlung ist die Einlagerung der Pilzknollen in einer Wasser-Milch-Mischung (empfohlen wird das Verhältnis von 65% Wasser und 35% Milch). In dieser Form sollen die Pilzknollen auch bis zu 3 Wochen im Kühlschrank überdauern können. Danach benötigt der Milchpilz jedoch einige Tage, bis er wieder zu vollen Kräften kommt.
Das Einfrieren der Pilzknollen wird nicht empfohlen, da es meist zur Zerstörung des Pilzes führt.
Bei der Anwendung
von Kefir sollte man jedoch nicht davon ausgehen, dass sofort mit der ersten Aufnahme eine spürbare Heilwirkung empfunden wird. Meist treten derartige Empfindungen erstmals nach etwa 2 bis 3 Monaten auf. Als traditionelles Heilmittel ist Kefir ein natürliches Probiotikum und zählt zu den Lebensmitteln, die über heilende Eigenschaften verfügen. 
Wie alle traditionellen Heilmittel wird Kefir für die Entfernung der Ursachen einer Erkrankung eingesetzt. Eine seiner Haupteigenschaften ist die Aktivierung des Körperstoffwechsels, was dem Körper hilft, sein eigenes Reparaturprogramm zur Bekämpfung einer Krankheit aufzunehmen und erfolgreich durchzuführen.
Bei dieser “Reparaturarbeit” hilft der Kefir dem Körper. Längerfristige kurmäßige Anwendungszeiträume, die unter Umständen bis zu 1 Jahr und darüber hinaus währen können, um beispielsweise eine gestörte Darmflora (Dysbakterie) wieder zu reparieren, sind in diesem Zusammenhang völlig normal und stehen in Übereinstimmung mit den Erfahrungswerten der traditionellen Medizin. Im Einzelfall kann auch eine individuell auf den Patienten abgestimmte Dosierung und Anwendungsempfehlung nötig sein.
R E Z E P T E
Im Folgenden einige Beispiele für die Anwendung des Kefir als natürliches Heilmittel in der traditionellen russischen Medizin:
Wenn der Kefir ungewohnt ist, dann wird in den ersten Tagen der Kefiraufnahme die Aktivität des Magens heftig erhöht, es tritt verstärkte Gasbildung im Darm auf und flüssiger Stuhl ist möglich. Bei Vorhandensein von Erkrankungen der Leber und Nieren können unangenehme Empfindungen im Gebiet der kranken Organe auftreten. Allerdings werden diese Erscheinungen als normal angesehen und die Einnahme des Kefirs soll nicht unterbrochen werden. Nach 10 bis 12 Tagen hört die stürmische Reaktion des Organismus auf und es tritt die Verbesserung des allgemeinen Zustandes ein.
In dieser Gewöhnungsphase sollen täglich nur 0,25 l Kefir getrunken, auf alkoholische Getränke verzichtet und fette sowie scharfe Lebensmittel einschränkt werden.
Bei bestimmten Erkrankungen ist Kefir nur mit Vorsicht in der Ernährung zu verwenden. Beispielsweise kann ein dreitägiger starker Kefir ernsthafte Schwierigkeiten bei Patienten mit Magengeschwür oder Zwölffingerdarmgeschwür, erhöhtem Magensäurespiegel, Gastritis und Pankreatitis verursachen.
Kefir zur Prophylaxe
Zur Prophylaxe werden täglich 0,5 bis 0,8 l Kefir empfohlen. Die Menge wird in 4 Portionen aufgeteilt und vor dem Essen getrunken. Kinder sollen nicht mehr als 0,5 l Kefir am Tag trinken.
Für eine Kur wird von 3 Wochen bis zu 3 Monaten die Aufnahme von Kefir empfohlen. Nach einer monatlichen Pause kann die Kur wiederholt werden.
Kefir bei einer Dysbakterie
Bei einer Dysbakterie wird über 1 Jahr täglich 1 bis 2-mal 30 Minuten vor dem Essen oder 90 Minuten vor dem Schlaf 0,25 l Kefir empfohlen. Dabei soll nach jeweils 20 Tagen Kefir-Aufnahme eine Pause von 10 Tagen sein.
Kefir bei einem Magengeschwür
Bei Magengeschwür und Darmkrampf wird sofort nach dem Schlaf 1 Glas Wasser vermischt mit ½ EL Honig, vor dem Essen jeweils 125 ml frischer Weißkohlsaft und nach dem Essen 125 ml Kefir empfohlen. Vor dem Schlaf kann zusätzlich ½ TL Olivenöl eingenommen werden.
Kefir bei Erkrankungen der Leber
Bei Erkrankungen der Leber wird vor jedem Essen 125 ml frischer Gurkensaft und vor dem Schlaf 125 ml Kefir empfohlen.
Hinweis: Industriell hergestellter und im Handel angebotener Milchkefir entspricht in seiner Zusammensetzung leider nicht dem traditionell mit dem tibetischen- oder kaukasischen Milchpilz hergestellten Getränk, denn es wird in der Industrie mit anderen Bakterienkulturen gearbeitet. Ursächlich dafür ist, dass sich die traditionelle Pilzkultur für eine Verwendung in der industriellen Produktion nicht eignet. Dadurch fehlen dem industriell hergestellten Milchkefir viele wichtige Inhalte, die die gesundheitlichen Wirkungen des traditionellen Kefir begründen.
Traditioneller Kefir ist nach angemessener Gärdauer frei von Laktose. Aufgrund seiner Eigenschaften ist er in Absprache mit dem Arzt oder Heilpraktiker auch für Diabetiker geeignet.
Geeignete Startsets für die Herstellung von traditionellem Kefir können Sie beispielsweise bei kefirknolle.demilchkefir.com,wellness-drinks.de oder natural-kefir-drinks.de erhalten.

Samstag, 2. Januar 2016

Gesichtsmasken mit Joghurt zum Selbermachen

Gesichtsmasken mit Joghurt - 3 Rezepte



Wer seine Haut pflegen will, muß bei einer Gesichtsmaske nicht immer auf teure Kosmetikprodukte zurückgreifen. Manchmal heißt es nur "gewußt wie", damit Sie auch aus einfachen und billigen Substanzen - wie Joghurt - eine erfrischende Gesichtsmaske machen können. 
So wird mit einfachen Mitteln Ihre Haut gereinigt, belebt und regeneriert. Joghurt ist normalerweise in jeder Küche zu finden und eignet sich hervorragend als Basis für ein Rezept einer Gesichtsmaske. In diesem Tip will ich Ihnen drei kleine Rezepte vorstellen, die Sie mit wenigen Zutaten selbst machen können.


1. Rezept: Einfache Joghurt Gesichtsmaske, um das Gesicht zu reinigen und mit Feuchtigkeit zu versorgen

Man nehme einen Naturjoghurt und trage davon eine dicke Schicht auf das Gesicht auf. Empfehlenswert ist es vorher das Gesicht zu waschen. Legen oder setzen Sie sich in eine bequeme Position und lassen Sie die Naturjoghurt-Gesichtsmaske etwa 20 Minuten einwirken. Sobald die Zeit vorüber ist, können Sie die Gesichtsmaske einfach mit klaren und warmen Wasser abwaschen.

2. Rezept: Joghurt Gesichtsmaske gegen große Poren

Mischen Sie etwa 6 EL Joghurt und 6 EL Weizenmehl miteinander (also ein 1:1 Verhältnis). Sie können die Menge beliebig verändern, solange das Verhältnis eingehalten wird. Sobald die beiden Substanzen ordentlich verrührt sind, kann man die Masse auf das Gesicht auftragen und etwa 25 Minuten einwirken lassen. Am Ende wird die - wahrscheinlich bereits trockene Gesichtsmaske - mit klarem, warmen Wasser abgewaschen.

3. Rezept: Joghurt Gesichtsmaske zum Revitalisieren der Haut

Mischen Sie folgende Substanzen:
  • 2 EL Aloe vera
  • 2 EL Joghurt
  • Saft von zwei Orangenscheiben
  • etwas Fruchtfleisch von der Orange
zu einer Paste zusammen. Die fertige Mischung können Sie dann auf Gesicht und Hals auftragen und etwa 5-10 Minuten einwirken lassen. Anschließend sollten Sie das Gesicht gründlich mit warmen Wasser reinigen.