Samstag, 8. April 2017

Tipps gegen lokale Fettreserven

So sagst du lokalen Fettreserven den Kampf an:
Die einfachsten Massnahmen daraus:
• Vor und während jedes intensiven Trainings brauchen wir Kohlenhydrate.
• Problemzonen sollten nie zu intensiv trainiert werden. Wenn, dann nur einmal pro Woche.
• Wer einen hohen Alltagsstress hat, der sollte nicht intensiv trainieren, sondern eher ein lockeres Ausdauertraining durchführen.
• Wer im Job oft stehen muss, sollte sich Kompressionsstrümpfe zulegen. Auch diesen tragen zu einer besseren Regeneration bei.
• Das Bauchfett ist vor allem abhängig von einer ausgewogenen Ernährung, wenig Alltagsstress und einem hohen Stoffwechsel und kann nicht durch ein gezieltes Krafttraining verändert werden.





Mittwoch, 5. April 2017

Der 7 Tage Entgiftungsplan zum Abnehmen

Der 7 Tage Entgiftungsplan zum Abnehmen



In ihrem Buch " SOS Schlank ohne Sport" erzählt Buchautorin Katharina Bachman, wie sie mit Hilfe eines 7 Tage Entgiftungsplans ihre Kilos verlor.

Wie Sie Übersäuerung vermeiden
Die Übersäuerung unseres Körpers entsteht insbesondere durch säurebildende und säurehaltige Nahrung wie Fast Food, basenarme Lebensmittel, Transfette, durch chronische Erkrankungen wie Diabetes Typ 2 als auch durch Nikotin, Stress, Verdauungsstörungen und vieles mehr.



Damit alle ablaufenden Vorgänge in unserem Organismus optimal funktionieren können, sollte der pH-Wert im Blut und im Inneren unserer Körperzellen zwischen 7,35 und 7,45 liegen.
Dies auszutarieren, damit ist unser Körper andauernd beschäftigt. Um den lebensnotwendigen, optimalen pH-Wert in unserem Blut sicherzustellen, verfügt unser Körper über mehrere Möglichkeiten, auf die überschüssige Säure zu reagieren.
Dazu gehören etwa die Säure-Ausscheidung über unsere Haut, die Nieren und den Darm, aber es gibt auch ein sogenanntes Puffersystem. Sowohl das Bindegewebe als auch die Gelenke und unsere Muskeln dienen als Säure-Depot.
Normalerweise gleicht dieses Puffersystem die im Blut plötzlich auftretenden Säureschwankungen aus, indem es basische Substanzen zur Neutralisierung bereitstellt. Allerdings gibt es nur eine begrenzte Lagerkapazität für die Säuren.
Können keine Säuren mehr aufgenommen oder neutralisiert werden, geraten lebensnotwendige Vorgänge in unserem Körper durcheinander oder in Gefahr.
Wir merken dies an Unwohlsein, Muskelverspannungen, Erschöpfungszuständen, Rücken- und Nackenschmerzen, Hautleiden, Cellulite, Vitalstoffmangel oder auch an chronischen Erkrankungen wie Gicht, Osteoporose, rheumatischer Arthritis (Polyarthritis) und einer chronischen Azidose.
Zu den säurebildenden Stoffen gehören, Chlor, Schwefel und Phosphor. Ihre Gegenspieler sind Magnesium, Natrium, Kalium, Kalzium, die basenbildende Wirkung haben.
Bei der Verbindung von Basen und Säuren entstehen neutrale Salze. Wenn eine zu hohe Säurebelastung unseres Gewebes bereits vorhanden ist, reicht eine basische Substanz allerdings nicht mehr aus, um einen Ausgleich herbeizuführen.
Es kommt zur Übersäuerung von Muskulatur und Bindegewebe. Das merken wir beispielsweise bei Muskelkater nach sportlicher Aktivität und an einem frühzeitigen Leistungsabfall.
Die überschüssigen Säuren führen sozusagen zu einer Verhärtung von Muskulatur und Bindegewebe. Die Folgen sind Verspannungen und Schmerzen, die leider auch einen rapiden Anstieg von Verletzungsgefahren mit sich bringen.




Wie Sie das verhindern
Um all das zu verhindern, sollten wir für eine ausreichende Zufuhr von basischen Stoffen über die Nahrung sorgen oder zusätzlich basische Mineralsalze zu uns nehmen. Am besten ist es, die Ernährung umzustellen, denn diese kann das Säure-Basen-Verhältnis in unserem Körper wiederherstellen.
Säurebildende Nahrungsmittel wie beispielsweise Eier, Kaffee, Fleisch, Wurst, Fisch, Süßigkeiten und Alkohol können durch eine vermehrte Aufnahme von basischen Lebensmitteln wie Gemüse, Kartoffeln oder Obst ausgeglichen werden.
Moderate körperliche Bewegung kann eine Säure-Ausscheidung fördern, ebenso Kalt-Warm-Wechsel-Duschen, Sauna, ausreichend Schlaf und viel frische Luft.
Vermeiden Sie außerdem körperlichen und seelischen Stress. Ihre Ernährung sollte in der Kombination nur etwa 20 Prozent sauer und etwa 80 Prozent basisch sein. Und: Mehrere kleinere Mahlzeiten sind besser als zwei große. Kauen Sie gründlich und essen Sie nicht zu schnell oder zu hastig.
Verzichten Sie auf Weißmehlprodukte und essen Sie mehr Vollwertnahrung. Durch eine Entgiftung helfen wir dem Organismus, auch alle Umweltgifte und das Immunsystem belastende Chemikalien aus Leber, Nieren, Darm, Lymphdrüsen, Lungen und Haut besser loszuwerden.
Sie fühlen sich hinterher nicht nur besser und vitaler, sondern Sie haben auch wieder mehr Energie. Und Sie helfen Ihrem Körper, einen Ausgleich des Säure-Basen-Haushaltes herzustellen. Liegt eine latente oder chronische Azidose vor, sollte die Ernährung konsequent umgestellt werden.
Auszug aus dem Buch " SOS Schlank ohne Sport"

Mittwoch, 29. März 2017

Maßnahmen gegen Stress – Werde dein eigener Stressmanager

Maßnahmen gegen Stress –
Werde dein eigener Stressmanager


Bewegung: 
Spazieren gehen, Joggen, Schwimmen, Radfahren, optimale Vitalstoffversorgung

Entspannungsmethoden: 

Yoga, Autogenes Training, Fußreflexzonen-Massage, Ayurveda, Massagen, Muskelentspannungstraining, da sich Stress ja immer durch Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich manifestiert.

Zeitinseln schaffen: 

Pausen für bestimmte entspannende Rituale einlegen.

 Impuls-Homöopathie. 

Die Impuls-Homöopathie führt zu einer raschen Entspannung. Die Betroffenen können die Stress-Situation besser meistern. Dazu ideal: Sport, Autogenes Training und eine gesunde Ernährung.

 Flüssigkeitszufuhr: 
Wer unter Stress steht, verliert über Harn und Schweiß in kurzer Zeit Flüssigkeit. Das Blut verdickt sich und der Blutdruck steigt. Also viel Wasser trinken, aber auch ungesüßte Kräutertees sind geeignet; der 
beruhigende Lavendeltee und Melissentee haben sich bestens bewährt.





Stoffe gegen Stress


Vitamine gegen Stress

 Vitamin C ist nicht nur ein Schutzschild gegen Erkältungen, sondern auch gegen Stress. Wer 15 Minuten Stress hat, verliert in dieser Zeit 300 bis 350 Milligramm Vitamin C. Das schwächt die Immunkraft, da ein Teil unserer Abwehrzellen Vitamin C als Sprit benötigt.
Vitamin C sind u.a. in den Nahrungsmitteln Paprikaschoten, rohes Sauerkraut, Kartoffeln, Kohlgemüse, Petersilie, Grapefruits, Orangen, Mandarinen und Kiwis, enthalten.


 Vitamin B 1 - das Nerven-Vitamin - macht sehr stark gegen Stress.
Es ist enthalten in: (am besten) Haferflocken mit Milch, Müsli.


 Vitamin B 6 ist eine Wunderwaffe gegen Stress. Erschöpfungszustände bei Stress sind auf einen Mangel an Vitamin B 6 zurückzuführen. Es kann im Darm in geringen Mengen selbst hergestellt, aber nicht gespeichert werden. Daher muss es über bestimmte Nahrungsmittel (oder auch Nahrungsergänzungsmittel) zugeführt werden.
Das Vitamin B 6 ist enthalten in: Avocados, Sojabohnen, Weizenkeime, Walnüsse, Fisch, Bananen, Vollkorngetreide, Spinat und Geflügel.


 Auch Vitamin B 12 ist wichtig im Kampf gegen Stress, da es enorm die Nerven stärkt.
Dieses Vitamin ist enthalten in: Eiern, Käse, Milch, Quark, Ölsardinen, Sauerkraut etc.


 Vitamin B 2 hilft gegen Stress, da es die Aktivität der Stresshormone bremsen kann. Wir finden B 2 in Pilzen, Sonnenblumenkernen, Sesamsamen, Lachs, Mandeln, Sojaprodukten, Vollkorngetreide, Eiern, Rindfleisch und im Joghurt.


Mineralstoffe gegen Stress
 An erster Stelle steht Magnesium, das man auch das "Anti-Stress-Mineral" nennt. Bei Stress werden die Hormone Adrenalin und Nor-Adrenalin in die Blutbahn geschüttet. Dabei wird Magnesium aus den Körperzellen gedrängt, was wiederum Herz und Kreislauf gefährdet.
Wir finden Magnesium in Naturreis, in Kürbiskernen, in Bananen, Mandeln, Hülsenfrüchten, in gekochtem Schinken, Kartoffeln, Tomaten, Vollkorngetreide und Salaten.


 Kalium macht stressfest, da es die Nerven stärkt. Wir nehmen Kalium mit Brokkoli, Kohlrabi, Sellerie, Äpfeln und Milch auf.


 Auch Kalzium macht stark gegen Stress. Daher helfen alle Kohlgemüse, die jetzt im Herbst aktuell werden.

Bioaktivstoffe, Enzyme und Coenyme
Neben diesen drei Stoffen, Vitamin und Mineralien, ist aber auch von besonderer Bedeutung, die Aufnahme von Enzymen und Bioaktivstoffen. Der grüne Pflanzenstoff Chlorophyll z.B. bewirkt, dass der eingegeatmete Sauerstoff länger in den Gehirnzellen verbleibt und besser verwertet werden kann. Grüner Salat bewirkt manchmal Wunder bei Stresssituationen. Gleiches gilt für das Katecholamin der Banane und das Tryptophan in der Milch, was beides Ruhe im Organismus schafft.
Papain aus der Papaya sowie eine Reihe von Enzymen aus der Zucker- und Honigmelone machen stressfest.
Das Co-Enzym Q10, auch Ubichinon Q10 genannt, spielt gerade bei Stresssituationen, die bekanntlich u.a. den Kreislauf besonders schwer belasten, eine besondere Rolle. Dies wird besonders deutlich, wenn man den neuesten wissenschaftlichen Veröffentlichungen folgt, die die besondere Wirkung dieses Co-Enzyms für die allgemeine Wohlbefindlichkeit hervorhebt. Auch bei vielen Krankheitssymptomen kann das Coenzym Q10 seine Wirkung positiv enfalten.


Unsere heutige Ernährung ist arm an B-Vitaminen, B1, B2 und B6 als auch B 12.Gleiches gilt für die Mineralstoffe Kalium, Magnesium und Calcium.

Die Einnahme hochwertiger, naturbelassener Nahrungsergänzungsmittel ist daher empfehlenswert.


Neben dem Verzehr von Ballaststoffen, die für eine gute Darmperistaltik sorgen, ist auch die Aufnahme von Kohlenhydraten wichtig für die Funktion des Gehirns, und damit positiv für das Gedächtnis und Wohlempfinden zu sehen

Montag, 27. März 2017

15 Foods High in Vitamin E


15 Foods High in Vitamin E



Vitamin E is an important fat-soluble antioxidant compound that aids the body in neutralizing the harmful after-effects of oxidation of fats. Current research is even looking into the important role that this vitamin plays in stopping free-radical production, a key method of preventing the development of chronic diseases and aging. It is also a vital element in the overall maintenance of a healthy immune system.

Some studies are even looking into its role in preventing degenerative mental imbalances such as dementia and Alzheimer’s disease. And while many of us may do well in taking extra vitamin E supplements, we can use an organic diet to get a large amount of the daily requirements for this powerful antioxidant lipid. In fact, there are many common foods with vitamin E. You probably have a few in your house right now.
Foods With Vitamin E





Here are fifteen foods with vitamin E that you should strongly consider adding to your diet.


To the swiss health shop -->

1. Almonds


Almonds are one the best vitamin E foods. Just an ounce of almonds offers a whopping 7.4 milligrams of vitamin E. You can also get your vitamin E needs in the form of almond milk and almond oils. We would recommend eating raw almonds, if possible.




2. Raw Seeds


Select raw seeds, such as sunflower, pumpkin and sesame, are another common food with vitamin E. In fact, eating just ¼ of a cup of sunflower seeds gives you 90.5% of your recommended daily value, making them one of the best vitamin E foods you can eat daily.



3. Swiss Chard


Swiss chard is easily one of the healthiest vegetables you can eat on a daily basis. Commonly known to be high in vitamin K, vitamin A and vitamin C, Swiss chard is another food high in vitamin E. Just one cup of boiled swiss chard greens will provide you with almost 17% of your daily recommended values.



4. Mustard Greens


Similar to swiss chard, mustard greens are very nutrient dense and will provide a variety of health benefits. Not only are they one of the best vitamin E foods, but mustard greens are also high in vitamin K, vitamin A, folate, and vitamin c. Eating just one cup of boiled mustard greens contains about 14% of your daily dietary requirements. We would recommend eating organic mustard greens, if possible.



5. Spinach


Spinach may not be your favorite veggie, but it is one of the best leafy greens you can add to your diet. Not only is it one of the best calcium foods and naturally high in folate, it’s also one of the best vitamin E foods as well. Just one cup of boiled spinach will provide you with approximately 20% of your daily needs. Try adding fresh spinach to your sandwiches to make them extra healthy.



6. Turnip Greens


While turnip greens may have a slightly bitter taste, they are very high in many essential nutrients. Like the rest of the leafy greens on this list, just one cup will provide you with plenty of vitamin K, vitamin A, vitamin C and folate. Not to mention approximately 12% of your daily requirements of vitamin E.



7. Kale


Kale is another great cruciferous vegetable you should eat as often as possible. Kale is very high in many nutrients, in fact, just one cup of boiled kale can give you almost 6% of your daily vitamin E requirements. We would recommend eating organic kale, if possible.

8. Plant oils


Most plant seed oils are very good sources for Vitamin E as well. The best oil with vitamin E is Wheat germ oil. In fact, one tablespoon of this oil holds 100% of your daily Vitamin E requirements. Sunflower oil is another excellent option, as it provides over 5 mg of the vitamin, and can easily be be used for cooking. Other great Vitamin-E-rich oils include hempseed oil, coconut oil, cottonseed oil (with almost 5 mg of vitamin E), olive oil and safflower oil. We would recommend only buying oils that are cold pressed unrefined and 
organic.


9. Hazelnuts


A perfect snack during a long workday, eating just one ounce of hazelnuts can provide you with approximately 20% of our daily requirements of vitamin E. For an alternative to eating nuts, try drinking hazelnut milk in your morning coffee instead of milk or flavored creamer.


10. Pine Nuts


Add an ounce of these nuts to anything you please! One serving contains 2.6 mg of vitamin E. You can also use pine nut oil for added health benefits.


11. Avocado


Perhaps one of the tastiest foods with Vitamin E, avocados represent natures creamiest, oil-rich food. Just half of an avocado holds more than 2 mg of vitamin E. Avocados are very easy to incorporate into your diet. We would recommend adding sliced avocados to your salad, a sandwich, or mashed up as guacamole!


12. Broccoli


For generations now, broccoli has been considered one of the best detox foods, but it’s also one of the healthiest foods high in Vitamin E. Just one cup of steamed broccoli will provide you with 4% of your daily requirements. Broccoli may not be as nutrient dense as other Vitamin E foods on this list, but it is definitely one of the healthiest foods you can eat daily.


13. Parsley


An excellent spice, parsley is another great Vitamin E food. Try adding fresh parsley to salads and dishes for an extra Vitamin-E kick. Dried parsley will also provide you with this important vitamin, but the fresher the better.


14. Papaya


This popular fruit is most commonly known as one of the best vitamin C foods, but it’s also high in Vitamin E. Just one papaya will give you approximately 17% of your daily needs. Try adding fresh or frozen papaya to fruit smoothies, along with other fruity vitamin E foods on this list for an extra healthy snack!


15. Olives


From the oil to the fruit, eating olives is an excellent way of getting your daily needs for vitamin E. Just one cup of olives can give you approximately 20% of your daily recommended amount.


These are just a few examples of foods with vitamin E. There are plenty more that aren’t listed here. 

Samstag, 11. März 2017

Diese gelbe Wurzel hält Sie jung und gescheit


Diese gelbe Wurzel hält Sie jung und gescheit



(Quelle: Wicki)


Auf den ersten Blick sieht gemahlene Kurkuma wie Safran aus. Doch sie ist deutlich günstiger als das rare Edelgewürz. Und sie hilft, das Arbeitsgedächtnis zu verbessern

Mildwürzig und leicht bitter: So schmeckt getrocknete Kurkuma. Während Kurkuma in der indischen Küche einst als heiliges Gewürz galt, spielt es in unseren Breitengraden bloss eine untergeordnete Rolle – als Bestandteil von Currypulver, als billiger Safranersatz oder als Farbstoff für Senf.
Doch bald schon könnte dem auch als Gelbwurz bekannten Gewürz mehr Bedeutung zukommen. Denn Forscher der Monash University im australischen Melbourne haben herausgefunden, dass sich mit nur einem Gramm Kurkuma täglich die Leistung des Arbeitsgedächtnisses (siehe unten) optimieren lässt.

Medikamente ersetzen 


Für die Studie hatte das Team um Mark Wahlqvist einer Gruppe von Probanden mit einer frühen Form von Diabetes täglich zu einem ansonsten nährstoffarmen Frühstück ein Gramm des gelben Ingwergewächses verabreicht. Tests vor dem Essen und einige Stunden danach zeigten, dass sich die Gedächtnisleistung der Teilnehmer stark verbessert hatte, wie die Forscher im «Asia Pacific Journal of Clinical Nutrition» schreiben (hier als PDF herunterladbar).
Bereits seit einigen Jahren ist bekannt, dass zwischen Diabetes und Krankheiten wie Alzheimer oder Demenz ein Zusammenhang besteht. Deshalb gehören Betroffene einer Risikogruppe an, für die eine Frühbehandlung besonders wichtig ist. Dabei könnte in Zukunft Kurkuma herkömmliche Medikamente ergänzen und im besten Fall ersetzen, teilte die Hochschule mit.
Die gelbe Knolle wirkt sich in vielerlei Hinsicht positiv auf die Gesundheit aus: Sie hemmt Entzündungen, unterstützt das Immunsystem und reduziert die Zellalterung. Noch ist nicht ganz klar, welcher ihrer Inhaltsstoffe für die Verbesserung der Gedächtnisleistung ausschlaggebend ist. Das sollen weitere Studien zeigen.

Das Arbeitsgedächtnis 

Als Teil des Erinnerungsvermögens ist es zuständig für vorübergehende Speicherung und Veränderungen und wird zum Beispiel benötigt, um einen Satz inhaltlich zu verstehen. Auch im Zusammenhang mit der Lösung komplexer Aufgaben ist das Arbeitsgedächtnis notwendig. 
Das Arbeitsgedächtnis wird genutzt, um die uns gegenwärtig umgebende Umwelt zu verstehen. Es hilft beim Problemlösen, beim Erwerb neuen Wissens sowie bei der Formulierung und Abwägung aktueller Ziele.

Montag, 20. Februar 2017

Curry-Inhaltsstoff wirkt ähnlich wie Kortison – aber ohne die Nebenwirkungen

Kurkumin als Entzündungshemmer

(Quelle: Wicki)


Heilsames gelbes Pulver: Im Curry-Bestandteil Kurkuma steckt ein potenter Entzündungshemmer. Denn das Kurkumin fördert in Immunzellen die Ausschüttung eines Proteins, das Entzündungen unterdrückt. Damit wirkt es ähnlich wie Kortison, löst aber nicht dessen Nebenwirkungen aus. Auf Basis des Kurkumins könnten daher künftig neue Medikamente unter anderem gegen entzündliche Darmerkrankungen entwickelt werden.

Curry ist aus der asiatischen Küche kaum wegzudenken. Die Zusammensetzung des Currypulvers variiert dabei je nach Land und Geschmack, bei allen aber ist Kurkuma die Hauptzutat. Diesem auch als Gelbwurz bekannten Pulver werden schon länger heilende Kräfte nachgesagt. Tatsächlich belegen Studien, dass der Kurkuma-Inhaltsstoff Kurkumin gesundheitsfördernd wirkt und sogar die Symptome von Mukoviszidose lindert.

Mehr Gesundheits-Themen auf der Webseite --->


Kurkumin wirkt anti-entzündlich


Wie und warum das Kurkumin heilsam wirkt, haben nun Jessica Hoppstädter von der Universität des Saarlandes und ihre Kollegen näher untersucht. Für ihre Studie erforschten sie, welche Reaktionen das Kurkumin bei Makrophagen hervorruft – den Fresszellen des Immunsystems. "Wir konnten nachweisen, dass Kurkumin nicht nur unspezifisch wirkt, sondern ganz gezielt antientzündliche Wirkung entfaltet", berichtet Hoppstädter.

Die Versuche zeigten, dass Kurkumin ein bestimmtes Protein in den Makrophagen beeinflusst, das sogenannte Gilz (Glucocorticoid-induzierter Leuzin Zipper). Normalerweise unterbindet dieses Protein Entzündungsreaktionen. Kommt es im Körper aber dennoch zu einer Entzündung, verschwindet dieses Protein. "Bei einer Entzündung bauen die Immunzellen das Molekül ab“, erklärt Hoppstädter.


Produktion von heilsamem Protein angekurbelt


In den Zellversuchen zeigte sich: Das Kurkumin wirkt deshalb entzündungshemmend, weil es die Nachproduktion des Gilz-Proteins anregt. Dadurch ist trotz des Proteinabbaus in den Makrophagen noch immer genügend Gilz vorhanden, um die Entzündungsreaktion zu hemmen, wie die Forscher berichten.

Auf den ersten Blick betrachtet wirkt der Curry-Inhaltsstoff damit ähnlich wie Kortison-Präparate. Denn auch diese regen Zellen zu einer verstärkten Produktion des Gilz-Proteins an. Das jedoch ist oft mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden. 

"Kurkumin führt ebenfalls dazu, dass speziell Gilz induziert wird, jedoch mit einem ganz anderen Mechanismus als Kortison", sagt Hoppstädter. Das könnte bedeuten, dass auch die Kortison-typischen Nebenwirkungen entfallen.

Die Heilkraft des Kurkumins könnte zukünftig  nützlich werden: "Es handelt sich hier zwar um Grundlagenforschung, aber diese könnte die Basis dafür sein, künftig Medikamente zu entwickeln, die keine oder weniger Nebenwirkungen als Kortison haben", so die Forscher. 

So könnten auf Basis des Kurkumins nebenwirkungsarme Medikamente gegen entzündliche Erkrankungen wie Morbus Crohn entwickelt werden. 

(Journal of Biological Chemistry, 2016; doi: 10.1074/jbc.M116.733253)



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Dienstag, 24. Januar 2017

Mindestens 150 Minuten in der Woche Training

Kompaktes Training bringt's auch



Kompaktes Training: Wer von Montag bis Freitag ein Bewegungsmuffel ist und nur am Wochenende trainiert, tut seinem Körper trotzdem einen Gefallen. 

Das zeigt nun eine statistische Studie. Demnach profitiert die Gesundheit auch dann, wenn das empfohlene Trainingspensum einer Woche in nur ein oder zwei Tagen absolviert anstatt gleichmäßig verteilt wird. So haben auch die Wochenendsportler im Vergleich zu inaktiven Menschen ein geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs.

Mindestens 150 Minuten in der Woche: Auf so viel moderates Training sollten wir es der Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO zufolge schon bringen - am besten aufgeteilt auf tägliche Bewegungseinheiten.

Wer etwa an fünf Tagen in der Woche einen zügigen Spaziergang von 30 Minuten macht und sich im Büro einmal pro Stunde vom Stuhl erhebt, kann sein Leben bereits erheblich verlängern.

Die körperliche Aktivität wirkt vor allem Übergewicht und Stoffwechselerkrankungen entgegen, hält das Gehirn fit und hilft gegen Depressionen.

Bewegungsmangel erhöht dagegen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und sogar Krebs. Eigentlich wissen wir das. Im Alltag sind wir jedoch trotz aller guten Vorsätze oft Bewegungsmuffel:

Im Job sitzen wir viel zu viel und nach Feierabend wirkt das Sofa meist verlockender als das Laufband im Fitnessstudio.

Ausgleich am Wochenende?


Am Wochenende plagt viele dann das schlechte Gewissen und treibt sie zum Sport, mit der Absicht, das wöchentlich empfohlene Bewegungspensum an nur einem oder zwei Tagen zu absolvieren - Zeit hat man samstags und sonntags schließlich. Doch wie sinnvoll ist das? Sprich: Können auch die Wochenendsportler von einem gesundheitsfördernden Effekt profitieren? Dieser Frage sind nun Forscher um Emmanuel Stamatakis von der University of Sydney nachgegangen.


Für ihre statistische Studie werteten die Wissenschaftler Daten einer Erhebung unter 63.591 Erwachsenen aus England und Schottland aus, die im Schnitt 59 Jahre alt waren. In einem Zeitraum von 1994 bis 2012 wurden die Teilnehmer dabei zu ihren körperlichen Aktivitäten befragt. Außerdem wurde ihr Gesundheitszustand wiederholt erfasst.

Vorteile auch beim kompakten Training


Anhand dieser Informationen konnten Stamatakis und seine Kollegen statistische Zusammenhänge zwischen den Bewegungsgewohnheiten und dem Sterberisiko der Probanden ermitteln. Dabei unterschieden sie inaktive Menschen, regelmäßig Sportelnde und die sogenannten "Weekend-Warriors" - jene Personen, die das pro Woche empfohlene Trainingspensum in nur ein oder zwei Tage quetschen.

Das Ergebnis: Insgesamt verstarben im Laufe der Erhebung 8.802 Personen - darunter 2.780 an kardiovaskulären Erkrankungen und 2.526 an Krebs. Doch wer war am häufigsten betroffen? Die Analyse zeigte: Die reinen Wochenendsportler hatten im Vergleich zu den Bewegungsmuffeln ein rund 30 Prozent verringertes Sterberisiko. Das Risiko für einen Tod durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen war sogar 40 Prozent niedriger, das für einen Krebstod immerhin 18 Prozent geringer.


Gute Nachricht für alle mit wenig Zeit


Der gesundheitsfördernde Effekt durch das kompakte Training ist damit ungefähr so groß wie bei Menschen, die zwar an mehreren Tagen in der Woche aktiv sind, aber nicht ganz auf die empfohlene Bewegungsmenge kommen. Allerdings: Wer täglich und ausreichend trainierte, schnitt im Vergleich noch etwas besser ab.

Wie die Forscher betonen, zeigen die Ergebnisse der Studie jedoch lediglich Korrelationen auf – kausale Aussagen über Ursache und Wirkung sind damit nicht möglich. Dennoch scheinen die Erkenntnisse eine gute Nachricht für alle Menschen mit einem vollen Wochenplan zu sein: "Der Weekend-Warrior und vergleichbare Bewegungsmuster, die durch nur ein oder zwei Einheiten pro Woche gekennzeichnet sind, können durchaus gesundheitliche Vorteile bringen", schreiben Stamatakis und seine Kollegen.

Tägliche Bewegung ist dennoch Trumpf


Für den optimalen Effekt sei es jedoch trotzdem ratsam, sich an den Empfehlungen zu regelmäßiger Aktivität zu orientieren oder sie zu übertreffen. Wer unter der Woche wenig Zeit habe, könne sein tägliches Aktivitätspensum zum Beispiel durch kleine Verhaltensänderungen erhöhen: statt den Aufzug die Treppe nehmen oder in der Mittagspause einmal um den Block laufen.

(JAMA Internal Medicine, 2017; doi: 10.1001/jamainternmed.2016.8014)
(George Washington University Milken Institute School of Public Health/ The JAMA Network Journals, 10.01.2017 - DAL)