Samstag, 5. April 2014

Hoher Blutdruck ohne Medikamente senken

Auch ohne Medikamente lässt sich 
ein hoher Blutdruck senken

Hoher Blutdruck? Hier erfahren Sie wie Sie auch ohne Medikamente hohen Blutdruck senken.

Gewichtsverlust

Gewichtsreduktion ist besonders wichtig um Blutdruck zu senken. Das heißt Abspecken, mehr Bewegung und gesunde Ernährung! Bei den guten Vorsätzen fürs neue Jahr sollte es nicht bleiben. Wer sich vor Bluthochdruck, der Volkskrankheit Nummer eins, und den Folgeerkrankungen Herzinfarkt und Schlaganfall schützen will, der muss seinen inneren Schweinehund überwinden.
Auch für die meisten Personen, die bereits zu hohen Blutdruck haben, haben nicht-medikamentöse Maßnahmen zunächst oberste Priorität, betonten Experten der Deutschen Hochdruckliga kürzlich bei ihrer Jahrestagung in Bonn. 
Durch Gewichtsreduktion, reichlich Ausdauersport und gesunder Ernährung ist eine Senkung der Blutdruckwerte um bis zu 20 Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) möglich.

Hohe Blutdruckwerte

Laut bisherigen Schätzungen haben etwa 16 Millionen Deutsche zu hohen Blutdruck mit Werten über 140/90 mmHg. Nach einer neuen Studie, die in der Fachzeitschrift "Jama" veröffentlicht wurde, scheint diese Zahl zu tief gegriffen, und es sieht in Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern sowie den USA und Kanada besonders düster aus. Bei einer repräsentativen Stichprobe aus dem Raum Augsburg hatten 55 Prozent der untersuchten Personen zwischen 35 und 74 Jahren Hypertonie. Dies war die höchste Rate im Ländervergleich. Im Mittel waren 44 Prozent der untersuchten Europäer von Bluthochdruck betroffen, und nur 28 Prozent der Nordamerikaner. Gleichzeitig war der Anteil der Personen, die mit blutdrucksenkenden Medikamenten behandelt wurden, in Europa mit 27 Prozent kleiner als die 44 Prozent in den USA und Kanada. Bestätigt hat sich auch, dass mit zunehmender Häufigkeit der Hypertonie vor allem die Sterblichkeit auf Grund eines Schlaganfalls steigt.

Blutdruck senken ohne Medikamente

Dabei ist Vorbeugung einfach. Bei den meisten Hypertonikern ist ein ungesunder Lebensstil die wesentliche Ursache, betonte in Bonn Professor Alfred Wirth aus Bad Rothenfelde.

Der wichtigste Risikofaktor sei starkes Übergewicht. Zwei Drittel der deutschen Bevölkerung sind übergewichtig mit einem Body-Mass-Index (BMI, Gewicht in Kilogramm geteilt durch Größe in Meter zum Quadrat) über 25. Etwa jeder dritte Betroffene hat einen BMI über 30 und ist damit krankhaft übergewichtig. "Je mehr die Leute wiegen, desto höher ist ihr Blutdruck", so Wirth. Jeder zweite stark Übergewichtige hat Bluthochdruck und bei der Hälfte von diesen wiederum ist bereits das Herz wegen verminderter Leistungsfähigkeit vergrößert, was das Infarktrisiko potenziert. Besonders riskant ist eine starke Zunahme des so genannten viszeralen Fettgewebes am Bauch. Der Taillenumfang ist der beste Marker für ein hohes Hypertonie-Risiko, sagte Wirth. Ein Wert von 112 Zentimetern bedeutet im Vergleich zu Schlanken ein sechsfach erhöhtes Hypertonierisiko und sollte besonders zum Abspecken anspornen.

Viele Übergewichtige setzen sich jedoch unrealistische Ziele und wollen Normalgewicht erreichen, kritisierte der Präventionsexperte. Geht dann das Abnehmen zu langsam voran, geben sie schnell ganz auf. Aus medizinischer Sicht wäre mit einer Gewichtsreduktion um fünf bis zehn Kilogramm schon viel gewonnen, hebt Wirth hervor. Der Blutdruck sinkt um etwa zehn mmHg. 
Gelingt es stark Übergewichtigen, zehn bis 15 Kilo abzunehmen, fällt der Blutdruck sogar um 15 bis zu 20 mmHg, was der Wirkung eines potenten Antihypertensivums entspricht. Dies lasse sich aber nur durch strikte Diät und gleichzeitig mehr Bewegung erreichen. Zu Beginn sei eine niedrig-kalorische Mischkost mit viel Obst und Gemüse zu empfehlen, so Wirth. Führt dies nicht zum Erfolg, sollte auf eine Formula-Diät gewechselt werden. Zusätzlich sollten möglichst fünf Stunden Ausdauersport pro Woche getrieben werden, drei Stunden um das Gewicht dann zu halten.
Viele Patienten unterschätzen oft, wie viel Sport getrieben werden muss, damit tatsächlich etwas erreicht wird. Ideal sind vier bis fünf Mal pro Woche dynamischer Ausdauersport wie Jogging für 30 bis 45 Minuten, sagte Professor Hans-Georg Predel von der Sporthochschule in Köln. Die Intensität sollte dabei im aeroben Bereich bei etwa 60 bis 75 Prozent der maximalen Belastung liegen. Eine Alternative sind mindestens zwei bis drei Einheiten pro Woche für 60 bis 80 Minuten. Studien zufolge senkt Ausdauertraining den Blutdruck um acht mmHg. Die Effekte sind umso ausgeprägter, je höher der Blutdruck vor Beginn des Trainings war und unabhängig von Alter und Geschlecht. Etwa 80 Prozent der maximalen Wirkung sind bereits nach sechs bis acht Wochen Training erreicht. Es gibt aber Personen, bei denen das Training keine Wirkung auf den Blutdruck hat. Neuen Studien zufolge ist auch dosiertes isometrisches Krafttraining günstig. Empfehlenswert sei zum Beispiel Training mit Handgrips drei Mal pro Woche für zehn Minuten.
Es gibt noch weitere diätetische Maßnahmen, die sich positiv auf den Blutdruck auswirken. Durch eine Beschränkung der Kochsalzzufuhr auf sechs Gramm täglich - der Durchschnitt liegt bei etwa zehn Gramm - fällt der Blutdruck um zwei bis acht mmHg. Schränken Personen mit deutlich erhöhter Alkoholzufuhr ihren Konsum ein - Männer auf unter 30 Gramm täglich (etwa zwei kleine Flaschen Bier) und Frauen auf unter 20 Gramm -, fällt der Blutdruck um zwei bis vier mmHg. Allerdings addieren sich die Effekte nicht, betonte Privatdozent Burkhard Weißer aus Bonn. Maximal sei durch nicht-medikamentöse Maßnahmen eine Senkung des systolischen Blutdrucks (der höhere Wert) um 20 mmHg möglich.
Wie lange nicht-medikamentöse Maßnahmen ausprobiert werden sollten, bevor der Griff zu Medikamenten erfolgt, hängt vom Gesamtrisiko für eine Herz-Kreislauf-Komplikation ab, erklärte Weißer. Es wird außer von Blutdruckhöhe von Faktoren wie Rauchen oder erhöhte Cholesterinwerte sowie von Erkrankungen wie Diabetes bestimmt.
Bei motivierten Patienten mit Blutdruckwerten zwischen 140 bis 159 mmHg systolisch und 90 bis 99 mmHg diastolisch und geringem Risiko - das heißt, die Wahrscheinlichkeit eines kardiovaskulären Ereignisses in den kommenden zehn Jahren liegt bei unter 15 Prozent - kann der Erfolg nicht-medikamentöser Maßnahmen für drei bis zwölf Monate abgewartet werden, sagte Weißer. Bei mittlerem Risiko sollten senkende Medikamente verordnet werden, wenn der Blutdruck nach drei Monaten immer noch über 140/90 mmHg liegt. 70 bis 80 Prozent aller Bluthochdruck-Patienten fallen in diese beiden Kategorien. Die übrigen Patienten mit hohem und sehr hohem kardialen Risiko, darunter die mit Werten von über 180/110 mmHg, sollten sofort mit Antihypertensiva behandelt werden

Blutdrucksenker nicht mehr notwendig

Schon regelmäßige Bewegung und entsprechende Entspannungsübungen sowie eine zielgerichtete Ernährungsumstellung, können weiterhelfen. Zusätzlich sind auch geeignete Vitalstoffe vorhanden, die den hohen Blutdruck auf ganz natürliche Weise senken können. Besonders jetzt im Winter steigt die Gefahr für Bluthochdruck. Die genauen Ursachen hierfür sind allerdings noch nicht geklärt worden. Schon mit ganz einfachen natürlichen Maßnahmen, lässt sich ein erhöhter Blutdruck wieder in den Normalbereich bringen. Es können sogar so große Erfolge damit erzielt werden, dass man sogar gar keine Blutdrucksenker mehr benötigt. Jedoch sollte man keine der Medikamente absetzen oder reduzieren, bevor man sich nicht mit seinem behandelnden Arzt abgesprochen hat.

Magnesium und Vitamin C
sagen hohem Blutdruck den Kampf an

Den Blutdruck auf ganz natürlich Weise zu senken ist einfacher als man vielleicht denkt. Schon der Vitalstoff Magnesium spielt eine große Rolle bei der Blutdruckregulierung.

Die Einnahme von Magnesium, kann vielen Studien zufolge, sowohl den systolischen, als auch den diastolischen Blutdruck regulieren.. Plant man allerdings Magnesium als Monopräparat einzunehmen, sollte diese Einnahme nur über einen bestimmten Zeitraum und auch nur unter ärztlicher Aufsicht stattfinden. Anders ist das Ganze bei der regulären Nahrungsergänzung, bei der dem Körper organisches Magnesium mit anderen Spurenelementen und Mineralien zugeführt wird. Da dieses Magnesium alle Informationen der Natur enthält, erkennt sie der Körper und kann sie entsprechend gut verwerten.
Auch Vitamin C kann bei der Senkung des Blutdrucks helfen. Als wichtiges Antioxidanz ist es bei fast jeder biochemischen Reaktion im Körper beteiligt. Leidet man nun an Bluthochdruck nimmt der Körper an, dass Vitamin C eine erhöhte Stickstoffmonoxid (NO) Produktion bewirkt. Für die Erweiterung der Blutgefäße, die wiederum den Blutdruck senkt wird NO benötigt.
Ähnlich wirkt L-Arginin, welches ebenfalls den NO-Stoffwechsel beeinflusst.

Die fettlösliche Subtanz Coenzym Q10 kann ebenfalls bei der Senkung des Blutdrucks helfen und sollte am besten mit Nahrungsmitteln, die Fett enthalten eingenommen werden. Für seine positive Wirkung auf den Ausgleich des Blutdrucks, ist Knoblauch bekannt und ist im systolischen, aber auch im diastolischen Bereich sehr hilfreich.
Eine nachgewiesene, blutdrucksenkende Wirkung, haben auch Öle mit einem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren und Docosahexaensäure (DHA). Durch die Omega-3-Fettsäuren, werden die Arterien elastischer, sodass diese dem erhöhten Blutdruck besser standhalten können. Öle wie Leinöl sind besonders empfehlenswert, wobei Fischöle besser mit Vorsicht zu genießen sind, da diese stark mit Toxinen belastet sein können.

Vitamin D: Mangel an Vitamin D kann auch zu erhöhtem Blutdruck führen. 


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Magnesium in Lebensmittel:







Freitag, 4. April 2014

Ingwer - bringt die Verdauung in Schwung

Ingwer für Ihre Gesundheit




Zu medizinischen Zwecken wird ausschließlich die geschälte frische oder getrocknete Wurzel verwendet. Aus der frischen Wurzel können Sie einen Tee zubereiten, die getrocknete und pulverisierte Wurzel wird in Teebeuteln angeboten. Aus Extrakten der Ingwerwurzel können Sie auch Fertigpräparate kaufen. Die wichtigsten Inhaltstoffe der Ingwerwurzel sind:
- ätherisches Öl (enthält u. a. Zingibere und Curcumene)
- Gingerole
- Shoagole
- Stärke
Verantwortlich für die Hauptwirkungen des Ingwers sind die zu den Scharfstoffen gehörenden Gingerole und das ätherische Öl. Die Scharfstoffe regen die Magensaftproduktion an und bringen dadurch die Verdauung in Schwung. Gleichzeitig hemmen sie dasselbe Enzym (Cyclooxygenase) wie die Acetylsalicylsäure, wodurch Ingwer auch einen schmerzstillenden und entzündunsghemmenden Effekt hat. 

So wirkt Ingwer:
- Übelkeit beseitigend
- Brechreiz lindernd
- anregend auf die Verdauung
- schmerzstillend
- entzündungshemmend
am besten ist die Wirkung von Ingwer gegen Übelkeit und Erbrechen belegt. In diesem Jahr haben Wissenschaftler der Universität Heidelberg entschlüsseln können, worauf diese Wirkung beruht. Die Ingwer-Inhaltstoffe docken an den Rezeptorstellen eines Nervenbotenstoffs (Serotonin) auf den Nervenzellen an, so dass das Brechzentrum im Gehirn nicht aktiviert werden kann und die Übelkeit ausbleibt.
Diese Wirkung kann auch genutzt werden, um die als Nebenwirkung einer Chemotherapie häufig auftretende Übelkeit zu lindern. Forscher der Universität Rochester/USA konnten zeigen, dass bei Krebspatienten, die Ingwer jeweils drei Tage vor und nach einer Chemotherapie angewendet hatten, die Beschwerden um 40 % geringer waren. 
Ingwer hilft Ihnen gegen:
- Verdauungsschwäche
- Reiseübelkeit
- Übelkeit bei Chemotherapie
- Erkältungskrankheiten
- rheumatische Schmerzen
In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gilt die Ingwerwurzel als wärmendes Heilmittel. Die TCM setzt den Ingwer daher auch gegen Erkältungskrankheiten ein.

So wenden Sie den Ingwer an



Probieren Sie einmal die folgenden Hausmittel mit Ingwer gegen Alltagsbeschwerden aus. Sie werden überrrascht sein, wie gut sie wirken!
Grundrezept für Ingwertee
Schälen Sie ein Stück Ingwerwurzel, und schneiden Sie 6 bis 8 dünne Scheiben davon ab. Übergießen Sie diese mit 1 Tasse kochendem Wasser, und lassen Sie den Tee mindestens 10 Minuten lang ziehen. Trinken zur Anregung der Verdauung eine frisch zubereitete Tasse davon.
Wärmende Ingwermilch
Kochen Sie 1 TL frisch geriebene Ingwerwurzel in einer Tasse Milch auf. Seihen Sie den Ansatz nach ein paar Minuten ab, und süßen Sie die Milch mit 1 TL Honig. Trinken Sie bei einer beginnenden Erkältung mehrmals täglich eine Tasse davon. 
Schmerzstillende Ingwertinktur
Hacken Sie eine ganze, geschälte Ingwerwurzel in kleine Stückchen und übergießen Sie die in einem Schraubdeckelglas mit Doppelkorn, bis der Ingwer ganz bedeckt ist. Lassen Sie den Ansatz an einem warmen Ort zwei Wochen lang ziehen, und filtern Sie ihn dann in eine dunkle Flasche ab. Mischen Sie 2 bis 3 Tropfen davon mit neutralem Massageöl, und reiben Sie schmerzhafte Muskeln und Gelenke damit ein.


Donnerstag, 3. April 2014

Gemüse, Obst und Gesundheit




Gemüse, Obst und Gesundheit: Gross angelegte Beobachtungsstudie



Je mehr Gemüse und Obst ein Proband zu sich nahm, desto stärker schien der gesundheitsfördernde Effekt, wobei Gemüse etwas mehr gegen Krebs und Herzerkrankungen zu wappnen schien als Früchte. 

Die neuen Erkentnisse aus Grossbritannien stammen aus einer Beobachtungsstudie mit über 65'000 zufällig ausgewählten Studienteilnehmern. Wissenschaftler der Universität London befragten sie zu ihrem Ernährungsverhalten. Ausserdem ermittelten sie Alter, Geschlecht, Body-Mass-Index, den sozioökonomischen Status sowie Angaben zum Zigaretten- und Alkoholkonsum. Zwischen 2001 und 2008 verfolgten die Wissenschaftler dann, ob und woran einer der Studienteilnehmer starb. 4399 Personen kamen insgesamt ums Leben, das entspricht 6,7 Prozent. Bei 8,2 lag die Sterblichkeit in der Gruppe, die nur eine Portion Gemüse oder Früchte pro Tag zu sich nahm. 4,1 Prozent betrug die Sterblichkeit in der Gruppe, die sieben Portionen und mehr zu sich nahm.
Bei ihren Berechnungen berücksichtigten die Forscher andere Faktoren mit ein, die zu einer Verfälschung des Ergebnis beitragen können, zum Beispiel, dass Raucher häufig weniger auf eine gesunde Ernährung achten als Nichtraucher. Unter Berücksichtigung sämtlicher Faktoren, schreiben die Forscher, so können die Ergebnisse zwar nicht beweisen, dass die Ernährung für die unterschiedlichen Sterblichkeitsrate verantwortlich ist, sie legten es aber zumindest nahe.


Gefrorene und in Dosen konservierte Früchte, welche die Forscher zu einer Gruppe zusammenfassten, gingen hingegen mit einem leicht erhöhten Sterblichkeitsrisiko einher. Das liege möglicherweise am Zucker, in dem Dosenfrüchte eingelegt sind, schreiben Ärzte in einem begleitenden Editorial zur Studie. Wer seine Einheiten aus Orangensaft, getrockneten Feigen, einem Smoothie und einem Fruchtsalat aus der Dose zusammenstückle, konsumiere schlussendlich mehr Zucker als eine Halbliterflasche Cola beinhaltet. 
Die Studienverfasser hingegen schreiben, dass man nicht sicher sein kann, was zu dem Phänomen führt. Möglicherweise konsumierten Personen, die wenig Zeit haben und somit stärker unter Stress leiden, eher Dosenfrüchte.

«Die Umsetzung ist die Knacknuss»
«Wir wissen, dass neue Empfehlungen zur Ernährung eher von Menschen verfolgt werden, die ihrer Gesundheit bereits Sorge tragen», gibt selbst Studienleiterin Oyinlola Oyebode zu. «Gerade die Personen, deren Gesundheit bereits durch andere Faktoren gefährdet sind, essen vermutlich keine fünf Einheiten am Tag und würden erst recht nicht mehr essen, wenn die Regierung ihre Empfehlung auf sieben erhöht.»
Sie wisse aus eigener Erfahrung, dass es nicht einfach ist, die Regel einzuhalten, zum Beispiel als berufstätige Mutter, sagt auch Stephanie Baumgartner: «Wir haben damals Rezepte ausgetauscht, wie man innerhalb einer Viertelstunde etwas auf den Tisch bringt, das so halbwegs nach ‹Gesund› aussieht.» Manchmal habe man nach einem langen Arbeitstag auch einfach keine Lust, auch noch Gemüse zu rüsten. «Die Umsetzung solcher Empfehlungen im Alltag, das ist tatsächlich die Knacknuss.»




Blasenentzündung - was tun?



Blasenentzündung erfolgreich behandeln



Eine Blasenentzündung (med. Zystitis) ist die Entzündung der Schleimhaut, mit der die Blasenwand ausgekleidet ist. Fast immer wird eine solche Entzündung durch E. Coli-Bakterien, die im Darm angesiedelt sind, verursacht. Über die Harnröhre gelangen diese Keime dann in Form einer Schmierinfektion in die Blase, wo sie sich festsetzen und vermehren. Da die weibliche Harnröhre näher am Darmausgang liegt und auch kürzer ist als die männlich, sind Frauen in jüngeren Jahren häufiger von einer Zystitis betroffen. Wenn sich bei Männern nach dem 50. Lebensjahr die Prostata vergrößert und es dadurch zu Harnabflussstörungen kommt, haben auch Männer häufiger mit dem Blasenproblem zu kämpfen. 
Die typischen Anzeichen einer Blasenentzündung sind:
- Schmerzen und/oder Brennen beim Waserlassen
- häufiger Harndrang
- Schmerzen in der Unterbauchmitte
- das Bedürfnis, auch kleine Mengen Urin zu entleeren
- evtl. Blut im Urin
Begünstigt wird die Keimansiedlung durch Unterkühlung, vor allem durch kalte Füße. Achten Sie auch darauf, dass Sie nicht längere Zeit auf einer kalten Unterlage sitzen. Auch beim Geschlechtsverkehr oder durch falsche Hygiene können die Bakterien in die Harnröhre verschleppt werden. Gehen Sie daher als Frau unbedingt nach dem Geschlechtsverkehr zur Toilette, wenn Sie zu Blasenentzündungen neigen. Trinken Sie anschließend zwei Gläser Wasser, um eventuell eingedrungene Keime auszuspülen. Putzen Sie sich nach dem Toilettengang immer von der Scheide in Richtung Darmausgang ab. Auf diese Weise vermindern Sie das Risiko für eine Schmierinfektion.
Eine Blasenentzündung ist unangenehm aber nicht gefährlich. Sie können durchaus zunächst versuchen, die Beschwerden in Eigenregie in den Griff zu bekommen. Beginnen Sie am besten bei den ersten Anzeichen der Entzündung mit einer Durchspülungstherapie, indem Sie täglich mindestens zwei Liter stilles Wasser und Tees mit harntreibenden Kräutern trinken. 
Diese Heilpflanzen spülen Ihre Blase durch:
- Brennnesselblätter
- Goldrutenkraut
- Schachtelhalmkraut
- Birkenblätter

Senfölverbindungen

Inzwischen haben mehrere Studien nachweisen können, dass Senfölverbindungen bei einer unkomplizierten Blasenentzündung ebenso gut wirken wie ein Antibiotikum. Die in diesen Senfölen enthaltenen Glukosinolate hemmen das Bakterienwachstum und töten die Keime ab. Reich an Senfölen sind Kapuzinerkresse und Meerrettich. 

Cranberries

Ein internationaler Zusammenschluss forschender Wissenschaftler, die Cochrane-Gesellschaft hat bereits vor einigen Jahren zehn Studien zur vorbeugenden Wirkung von Cranberries bei Blasenentzündungen analysiert. Die Ergebnisse waren damals vielversprechend, denn sie zeigten, dass die Entzündungshäufigkeit bei Frauen mit wiederkehrenden Blasenentzündungen durch die amerikanische Preiselbeere um 39 % abgenommen hatte. Eine im Jahr 2010 in dem Fachblatt „Archives of Internal Medicine" veröffentlichte Analyse von über 400 Studien eines Forscherteams der Universitäten in Taipeh/Taiwan und Boston/USA zu diesem Thema, ergab jedoch keine eindeutig vorbeugende Wirkung der Cranberries. 
Unstreitig ist jedoch, dass Cranberries so genannte Proanthocyanidine (PAC) enthalten. Diese sekundären Pflanzenstoffe sollen verhindern, dass sich Bakterien an der Blasenwand anheften und dort vermehren können. Wenn Sie selbst öfter Probleme mit Blasenentzündungen haben, können Sie durchaus einen Versuch mit den Cranberries in Form von Fertigpräparaten unternehmen.

Wärmeanwendungen

Wärmeanwendungen steigern die Durchblutung, wirken entspannend und krampflösend. Die folgenden sollten Sie unbedingt einmal ausprobieren, wenn es Sie erwischt hat:
Eukalyptus-Kompresse
Vermischen Sie 1 EL süßes Mandelöl mit 1 bis 2 Tropfen ätherischem Eukalyptusöl (beide Zutaten aus der Apotheke). Tränken Sie ein etwa 10 x 10 cm großes Kompressentuch damit, und legen Sie die Auflage auf die Blasengegend. Decken Sie die Kompresse mit einem Leinentuch ab, und legen Sie für eine halbe Stunde eine nicht zu heiße Wärmflasche auf.
Ansteigendes Fußbad
Bereiten Sie sich in einer großen Schüssel ein Fußbad zu, so dass beide Füße bis zu den Knöcheln bedeckt sind, und stellen Sie ein Gefäß mit etwa 1 l kochendem Wasser in Reichweite. Gießen Sie nach wenigen Minuten etwas von dem heißen Wasser hinzu, und wiederholen Sie diesen Vorgang ungefähr 15 Minuten lang. Tupfen Sie Ihre Füße anschließend trocken, und ziehen Sie ein Paar Wollsocken an.


Schlankheitsmittel Morgenspaziergang

Morgenstund hat Gold im Mund - 
Morgenspaziergang ist ein Schlankheitsmittel



Wer abnehmen will, sollte sich einen Morgenspaziergang angewöhnen. Denn wie US-Forscher feststellten, wirkt Tageslicht am Morgen fast wie ein Schlankheitsmittel. 

 

Licht ist ein wichtiger Taktgeber für unsere innere Uhr. Es hilft unter anderem dabei, die Rhythmen unseres Stoffwechsels an den Tag-Nacht-Wechsel anzupassen. Auch unser Energiehaushalt wird dadurch reguliert – und das spielt eine wichtige Rolle dafür, ob Kalorien verbrannt werden oder als unliebsame Fettpolster abgelagert. 

Unsere moderne Lebensweise aber führt dazu, dass wir dem Tageslicht kaum mehr direkt ausgesetzt sind: Wir fahren morgens in geschlossenen Verkehrsmitteln zur Arbeit, sitzen im Büro und bleiben auch abends oft drinnen. 

Eine Studie mit 52 Problanden von Kathryn Reid und ihren Kollegen von der Northwestern University in Evanston zeigt erstaunliches: 

Die Probanden, die vormittags zwischen 08:00 und 12:00 Uhr an die Luft gingen, hatten nach Ablauf der Woche einen signifikant niedrigeren Body-Mass-Index (BMI) als diejenigen, die erst später ans Tageslicht kamen. 

"Je früher die Licht-Exposition stattfand, desto stärker war dieser Effekt", berichtet Reid. Wie sich zeigte, genügten schon 20 bis 30 Minuten an der frischen Luft aus, um das Körpergewicht zu beeinflussen – und der Unterschied machte immerhin bis zu 20 Prozent des BMI aus

 Entscheidend ist für diesen "Schlankheits-Effekt" dabei nicht die Lichtstärke, wie die Forscher betonen. Wichtig ist allein, dass wir morgens oder spätestens vormittags unseren Körper mindestens 500 Lux aussetzen. In den vielen Wohnungen und Büros erreicht die Helligkeit allerdings nur 200 bis 300 Lux, während draußen selbst an einem stark bewölkten Tag mindestens 1.000 Lux herrschen.

 Morgenlicht synchronisiert die innere Uhr

Die Ursache für diesen Effekt ist die innere Uhr: "Wenn wir morgens nicht genügend Licht bekommen, desynchronisiert sich unsere innere Uhr – und das verändert den Stoffwechsel und kann zur Gewichtszunahmen führen, wie man weiß", erklärt Seniorautorin Phyllis Zee. Über welchen Mechanismus genau diese Prozesse ineinandergreifen, muss aber erst noch untersucht werden. Aber ein ähnlicher Effekt auf das Körpergewicht wurde auch schon bei Tierversuchen beobachtet, wie die Forscher berichten. 

Nach Ansicht der Forscher eröffnet ihre Erkenntnis einen neuen Weg, um Menschen mit Gewichtsproblemen auf einfache Weise beim Abnehmen zu unterstützen. 

"Ähnlich wie ausreichend Schlaf beim Abnehmen hilft, ist der Einfluss des Lichts ein weiterer Weg, um mehr Gewicht zu verlieren", so Reid. 

Wer ein paar Pfunde loswerden will, sollte daher ruhig mal morgens einen Spaziergang machen oder vormittags eine kurze Pause beim Arbeiten einlegen und rausgehen. Es könnte sich lohnen. 





Quelle: 

Timing and Intensity of Light Correlate with Body Weight in Adults










Mittwoch, 2. April 2014

Prostatapflege aus der Natur

Gutartige Prostatavergrößerung: 

wann Sie aktiv werden sollten





Warum das Prostatagewebe mit zunehmendem Alter wächst, ist bis heute noch nicht eindeutig geklärt. Gesichert ist jedoch, dass die Hormone eine zentrale Rolle dabei spielen. In der zweiten Lebenshälfte sinkt der Spiegel des männlichen Sexualhormons Testosteron, gleichzeitig nimmt die Konzentration seines Stoffwechselprodukts Dihydrotestosteron (DHT) zu. Dieses Hormon regt das Wachstum der Prostata an. Zu einem überschießenden Wachstum scheint es dann durch das im Alter entstehende Ungleichgewicht zwischen männlichen Hormonen und dem auch beim Mann gebildeten Östrogen zu kommen.
Die Vergrößerung der Prostata erfolgt nicht gleichmäßig. Je nach dem welche Regionen betroffen sind, kann die Harnröhre dadurch beengt werden. Zwar können die Beschwerden unangenehm sein, die Vergrößerung an sich ist jedoch in den meisten Fällen gutartig und harmlos. Mediziner sprechen daher von einer gutartigen Prostatavergrößerung (med. Benigne Prostatahyperplasie, BPH). Bei diesen Beschwerden sollten Sie aktiv werden:
- Der Harnstrahl wird schwächer.
- Es dauert, bis die Entleerung beginnt.
- Der Harn träufelt nach.
- Es dauert länger, bis die Blase entleert ist.
- Sie haben das Gefühl, dass die Blase sich nicht ganz entleert.
- Sie müssen dem Harndrang schnell nachgeben.
- Sie haben häufiger in der Nacht Harndrang.
Wenn Sie diese Anzeichen bei sich bemerken, ist es höchste Zeit, einen Urologen aufzusuchen, denn unbehandelt drohen u. a. Harnwegsentzündungen, Blasensteine und ein gefährlicher Rückstau des Urins.
Einige Heilpflanzen können zwar nicht die Vergrößerung rückgängig machen, sie können jedoch durchaus den Harnfluss beeinflussen und dadurch die Beschwerden bessern. Diese Heilpflanzen verringern Ihre Beschwerden:
- Sägepalme
- Brennnesselwurzel
- Kürbissamen
- Roggenpollen
In den Stadien I und II können Sie durch die entsprechenden Pflanzenextrakte ein Fortschreiten der Vergrößerung erfolgreich bremsen.
Die Inhaltstoffe der Sägepalme greifen in den Testosteron-Stoffwechsel ein und verhindern die Umwandlung in das wachstumfördernde Dihydrotestosteron (DHT). Damit hat diese Heilpflanze denselben Wirkungsmechanismus wie die chemischen 5-alpha-Reduktase-Hemmer. Sägepalmenextrakte können jedoch zusätzlich die Bindung von DHT an die Hormonrezeptoren blockieren, wodurch die Hormonwirkung gehemmt wird. Ein weiteres Wachstum des Drüsengewebes kann auf diese Weise gebremst werden, durch die Abnahme der Blutfülle kann es sogar zu einer leichten Verkleinerung der Prostata kommen. Alle anderen in der o. a. Zusammenstellung genannten Heilpflanzen wirken abschwellend auf das Drüsengewebe, beugen Entzündungen vor und haben einen krampflösenden Effekt auf die Muskulatur der Harnröhre.


Mit Vitalstoffen und Homöopathie gegen eine vergrößerte Prostata


Die Überaktivität bestimmter hormonähnlicher Substanzen (Prostaglandine) kann eine Prostata-Vergrößerung auslösen. Die zu den ungesättigten Fettsäuren zählende Gamma-Linolensäure ist in der Lage die Aktivität dieser Substanzen zu drosseln. Gamma-Linolen-Säure ist sowohl in Fischölkapseln als auch in Nachtkerzenöl enthalten. Fertigpräparate mit Nachtkerzenöl erhalten Sie in Apotheken, Bioläden und im Internethandel. Mit dem richtig gewählten homöopathischen Mittel können Sie die Beschwerden in vielen Fällen gut in den Griff bekommen. Starten Sie daher durchaus einen Versuch mit einem dieser homöopathischen Mittel:

Conium könnte passen, wenn Sie nachts mehrmals zur Toilette müssen und der Harn schon auf dem Weg dorthin zu träufeln beginnt. Häufig besteht zusätzlich sexuelle Erregung bei geschwächter Potenz
Staphisagria hilft gegen häufiges Urinieren bei dem jedes Mal nur geringe Mengen abgehen. Es bleibt ständig das Gefühl, die Blase habe sich nicht vollkommen entleert.
Sabal serrulata wird auch der „homöopathische Katheter" genannt, denn es erleichtert die Entleerung wenn das Gefühl besteht, als ob sich der Urin durch einen engen Ausgang zwängt.



Your Body vs The World In 68 Seconds

Brain neurons, blood vessels, skin bacteria, and more...
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