Mittwoch, 2. August 2017

Geißraute: Appetitzügler

Geißraute: Appetitzügler "Herba Galegae" hilft beim Abnehmen

Gegen Übergewicht ist ein wirksames Kraut gewachsen: Herba Galegae, die Geißraute. Herba Galegae wächst natürlich als 50-90 Zentimeter hohe Staude auf feuchten Wiesen in Südeuropa und in Vorderasien.
Aufgrund der vielen positiven Wirkungen der Geißraute wird es heutzutage aber auch zunehmend für medizinische Zwecke angebaut.
Das Kraut der Geißraute enthält als Hauptwirkstoff das Galegin, wie auch der lateinische Name Galegae schon bezeichnet. Galegin ist das erste Glukokinin, das aus einer Pflanze isoliert werden konnte.
Es hat einen Insulin sparenden Effekt und bewirkt über den Nervus Vagus eine anhaltende Blutzuckersenkung sowie eine Verminderung der Harnzuckerausscheidung. Ein hoher Insulinspiegel verhindert den Abbau von Fettreserven, begünstigt den Aufbau von neuem und steigert so den Appetit. Genau diesem Problem wirkt das Galegin entgegen.


(Quelle: Wiki)

Geißraute: Galegin dämpft spürbar den Appetit


Die Bitterstoffe in der Heilpflanze Herba Galegae dämpfen zusätzlich auf natürliche Weise das Hungergefühl und aktivieren darüber hinaus den Stoffwechsel und die Verdauung. Geißraute erhalten Sie in Apotheken als Teekraut zur Zubereitung eines Teeaufgusses.
Nehmen Sie pro Tasse 1 gehäuften Teelöffel Geißrautenkraut und übergießen es mit heißem Wasser. Etwa 5 Minuten ziehen lassen und in kleinen Schlucken trinken.
Ärzte empfehlen, die erste Tasse bereits morgens vor dem Frühstück zu trinken, danach jeweils eine Tasse vor den Mahlzeiten.
Den Geißrautentee gibt es in Apotheken auch in Kapselform. Die Kapseln sind zwar bequem für unterwegs oder im Büro, aber leider viel zu teuer!


Herba Galegae: Der besondere Schlankheits-Tee

Wenn Sie ohnehin gerne Tee trinken, dann bereiten Sie sich doch einen wohlschmeckenden Kräutertee zu: Mischen Sie einfach Ihren Lieblingstee, vielleicht Rooibos-Vanille, mit der entsprechenden Menge Geißrautenkraut und trinken Sie diesen Tee über den Tag verteilt.
Aufgrund seiner Blutzucker senkenden Wirkung dämpft der Tee wirksam Heißhungergefühle, besonders auf süße Naschereien. Mit Rooibos-Vanille gemixt ergibt sich sogar ein super-leckerer Appetitzügler. Probieren lohnt sich.
Falls Sie an weiteren Tipps von mir zum Abnehmen interessiert sind, finden Sie unterhalb des Artikels auch einer meiner Bücher zu diesem Thema.
Viel Erfolg beim Anwenden von Herba Galegae / Greißraute zum Abnehmen!

Mittwoch, 12. Juli 2017

Unsere Vorfahren assen zehn Mal mehr Vitamine

Normalkost reicht schon lange nicht mehr


In den 30er-Jahren hat der Zahnarzt Weston A. Price die Welt bereist und die Zähne und die Ernährung «primitiver» Völker untersucht. Ob im Lötschental, bei den Eskimos oder auf den Philippinen, das Ergebnis war immer dasselbe: Karies und andere degenerative Krankheiten waren praktisch ungekannt. Die Ernährung enthielt mindestens viermal mehr Mineralien und wasserlösliche Vitamine und mindestens zehnmal mehr fettlösliche Vitamine aus Tierfetten (Vitamin A, Vitamin D), verglichen mit der Ernährung der Stadtbevölkerung in den USA. Inzwischen ist der Konsum von Zucker und Teigwaren weiter gestiegen, der Mineral- und Vitamingehalt von Früchten und Gemüse ist um 30 bis 50 Prozent gesunken (hier), doch der Bedarf ist wegen Stress und Umwelteinflüssen grösser geworden.
Jetzt die gute Nachricht: Heute kennen wir fast alle wichtigen Vitalstoffe, wir können die Defizite messen und mit einer reichen Palette von Ersatzstoffen ausgleichen. Dr. Wolfgang J. Fassnacht hat als langjähriger Kurarzt in Oberstaufen die Erfahrung gemacht, dass  Medikamente zwar oft schnelle Erleichterung bei den Symptomen bringen, eine nachhaltige Verbesserung aber meist nur mit Zusätzen und mit Diätänderung zu erreichen ist. «Wenn dann der Patient noch mehr Lust auf Bewegung hat und den Stress besser wegsteckt, habe ich einen Patienten weniger.»

Unterversorgt sind vorallem Veganer

Die grössten Defizite sieht Fassnacht beim Magnesium und bei den Vitaminen D, B12 und C. Manchmal bringt auch Lithium den nötigen Kick. Unterversorgt seien vorallem Veganer, Patienten nach Magenoperation und Frauen mit Monatsblutungen sowie schwangere Frauen. Auch Stress, Alkohol und Medikamente sind Nährstoffräuber. Doch Dr. Fassnacht will niemandem ein Bluttuning und teure Zusatzstoffe verkaufen. In Leber etwa sei fast alles drin, es müsse allerdings Bio sein. Knochensud, Randen, Zuckerrohrmelasse, Kräuter und Gewürze seien ebenfalls gute Quellen von Mineralstoffe und Vitaminen.
Wer Zusatzstoffe in Eigenregie nimmt, sollte das kleine Einmaleins der Zellbiologie verstehen: Zunächst: Wir wissen längst noch nicht alles. Deshalb gilt es, nichts zu verpassen und möglichst viele Gemüse und Früchte zu essen, möglichst Bio, in allen Farben und möglichst regional und saisonal von wegen Biorhythmus.

Die ideale Kombination

Aber wir kennen Dutzende Stoffe, mit denen die Zelle Fett und Zucker in Energie umwandelt. Zwischen ihnen bestehen Hunderte von Wechselbeziehungen. Also braucht es immer eine Kombination. Zunächst empfehlen sich die Stoffe, von denen wir erstens fast immer zu wenig haben und die man zweitens kaum überdosieren kann. Dazu gehören Magnesium, Kalzium, Mangan, Zink, Biotin, und die B-Vitamine (alle Arten) C und D. Diese sollten in jedem Multipräparat enthalten sein. Magnesium und Vitamin C sind aber meist viel zu niedrig dosiert. Da sollte man nachhelfen. Durchfall zeigt an, wenn wir zu hoch dosiert haben. Wichtig sind auch Omega-3-Fette, die man jedoch separat (etwa als Lebertran) zu sich nehmen soll.
Ist man damit ausreichend versorgt, steigt die Chance, dass unser Körper genügend Arginin, Kreatin, Carnitin, CoEnzym Q 10 und Alpha-Liponsäure herstellen kann. Auch diese Stoffe werden von den Zellen dringend gebraucht. Zur Sicherheit, bzw. bei ungenügender Leistungsfähigkeit, sollte man auch diese Stoffe extra zuführen.

Sushi gegen Jodmangel

Dann gibt es zwei wichtige Stoffe, von denen man auch zu viel haben kann, und die deshalb in den meisten Multipräparaten nicht oder nur in geringen Mengen vorkommen: Eisen und Jod. Frauen vor den Wechseljahren haben eher zu wenig Jod, Männer tendenziell zu viel. Wer nicht schwitzen kann oder leicht friert und eher eine zu tiefe Körpertemperatur aufweist, leidet vermutlich unter einem Jodmangel und sollte es erst einmal mit Meeresfrüchten und Sushi (Algen) versuchen. Haarausfall, spröde Nägel, trockene Haut und eine bleiche Zunge deuten auf einen Eisenmangel hin. Eine einfache Blutanalyse zeigt, ob dies der Fall ist.
Bei den standardmässigen Labor-Tests wird Ferritin (Eisen) fast immer gemessen. Dabei wird meist ein Referenzwert von 30 und 200 Mikrogramm pro Liter angegeben. Ein Wert von 35 würde also durchgehen. Dr. John van Limburg von der Seegarten-Klinik sieht das anders: «Wenn ich – vor allem bei Patientinnen – Werte unter 50 messe, freue ich mich, denn in solchen Fälle erreiche ich oft mit einfachen Eiseninfusionen spektakuläre Erfolge.» Auch beim Vitamin D sei der untere erlaubte Wert mit 50 Mol viel zu tief angesetzt.
Wichtig sind bei den Blut-Analysen auch die Entzündungswerte. Sie geben Hinweise darauf, ob das Problem vielleicht im Darm liegt. Die beste Nährstoffzufuhr nützt nämlich nichts, wenn ein entzündeter Darm sie nicht aufnehmen kann. In diesem Fall helfen Probiotika, Chia- oder Leinsamen. Halten Blähungen, Durchfall oder Verstopfung an, muss die Sache gründlicher angegangen werden

Freitag, 19. Mai 2017

Intervall-Fasten


Gesund abnehmen mit Intervall-Fasten





Beim Fasten verzichtet man für eine bestimmte Zeit vollständig oder teilweise auf bestimmte Speisen, Getränke und Genussmittel. Traditionelles Heilfasten und Intervall-Fasten können dabei helfen, gesund abzunehmen und das Körpergewicht zu halten. Beim Fasten schüttet der Körper Stoffe aus, die Entzündungen dämpfen können. Allerdings löst der totale Verzicht auf Nahrung Stress aus: Der Körper reduziert den Energieverbrauch und baut Eiweiß in den Muskeln ab.


Intervall-Fasten kann vor Diabetes schützen


Beim Intervall-Fasten kann man zwischen täglichen Essenspausen oder ganzen Fastentagen wählen - zum Beispiel 16 Stunden während der Nacht pausieren, eine Mahlzeit am Tag ausfallen lassen oder fünf Tage in der Woche normal essen und zwei Tage nichts. Dadurch lernt der Stoffwechsel, von seinen Reserven zu leben, und der Muskelabbau wird verhindert. In der restlichen Zeit isst man in Maßen, worauf man Lust hat. Trinken darf man auch während des Fastens - aber nur kalorienfreie Getränke (Wasser, ungesüßter Tee oder maßvoll schwarzen Kaffee). Studien haben gezeigt, dass Intervall-Fasten beim Abnehmen hilft und auch vor Diabetes (Typ 2) schützen kann und möglicherweise sogar bei Krebstherapien unterstützend wirkt.


So funktioniert Intervall-Fasten


Schon seit Urzeiten ist der menschliche Stoffwechsel auf Fastenzeiten gepolt. In Zeiten des Überflusses schlemmten unsere Vorfahren ungehemmt, in Zeiten des Mangels blieb der Magen dafür einige Stunden oder Tage leer. Der menschliche Körper übersteht längere Hungerperioden, indem er in verschiedenen Organen und Geweben Energiereserven speichert und bei Bedarf wieder mobilisiert.
Beim Intervall-Fasten kommt es zu heilsamen biochemischen Veränderungen im Körper, etwa zu einem verbesserten Zucker- und Fettstoffwechsel. Der Stoffwechsel wird nicht gedrosselt, die Muskelmasse nicht abgebaut. Dadurch wird der gefürchtete Jo-Jo-Effekt vermieden.

Vorsicht bei Vorerkrankungen


Intervall-Fasten ist nicht geeignet bei:
  • niedrigem Blutdruck
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • verschiedenen Stoffwechselerkrankungen
  • Krebserkrankungen
  • Essstörungen wie Anorexie oder Bulimie
  • Untergewicht
  • hohem Lebensalter
  • vielen chronischen Krankheiten - den Arzt fragen

Fasten nach der 5:2-Methode


Die bekannteste Form des Intervall-Fastens ist die 5:2-Diät: An fünf Tagen in der Woche darf man wie gewohnt essen, ohne Kalorien zu zählen. An zwei Tagen wird die Nahrungszufuhr bei Frauen auf 500, bei Männern auf 600 Kalorien reduziert. Dazu gilt es, viel Wasser und ungesüßten Tee zu trinken. Kohlenhydrate wie Brot, Nudeln, Kartoffeln und Zucker sind an den Fastentagen tabu. So lernt der Körper, von seinen Reserven zu leben.


Rezepte für das 5:2-Fasten


Gemüsebrühe

Gemüsereste gründlich waschen und mit Wasser aufgießen, ein Lorbeerblatt hinzugeben. 45 Minuten köcheln, dann durch ein Sieb abgießen. Über einen Fastentag verteilt kann man davon beliebig viel trinken.

Frühstück (168 kcal)

Paprika würfeln und ohne Fett in eine beschichtete Pfanne geben. Ein Ei mit etwas Mineralwasser aufschlagen und hinzugeben. Kurz stocken lassen, mit Schnittlauch bestreuen und pfeffern. Mit einer Scheibe Knäckebrot servieren.


Gebackener Spargel mit Salat (100 kcal)

Spargel schälen und holzige Enden abschneiden, mit Pfeffer und Muskat würzen. Auf die Spitzen einige Tropfen Öl geben. Spargel in Backpapier gewickelt in den Ofen geben. Nach dem Backen mit jungem Spinat, Feldsalat und Radieschen servieren. Für das Dressing ein wenig Leinsamenöl mit Essig und Zitronensaft verrühren, mit Muskatblüte, Salz und Pfeffer abschmecken, damit den Salat  beträufeln. Wer 50 Gramm Putenbrust oder Vorderschinken dazu serviert, muss 61 kcal hinzurechnen.


Abendessen (228 kcal)

Körnigen Frischkäse mit Leinsamenöl, Bärlauch, Kurkumawurzel, Salz und Pfeffer würzen. Grüne Gurken ohne Fett in der Pfanne grillen, dazu ein paar Leinsamen anrösten. Für den Erdbeeren-Rhabarber-Mix junge rote Rhabarber-Stangen kurz garen, mit den Erdbeeren mischen, Zitronensaft und ein paar Spritzer Öl darüber träufeln. Beim Anrichten wird zunächst der Frischkäse auf die gegrillten Gurken gegeben, dann der Rhabarber-Erdbeeren-Mix mit den gerösteten Leinsamen darüber verteilt. Zum Schluss noch ein paar Sonnenblumenkerne darüberstreuen.

Donnerstag, 11. Mai 2017

kognitive Esskontrolle

Kognitive Esskontrolle


"Eigentlich müsste man an eine anfängliche Phase des Abnehmens eine lange Phase anflanschen, die man 'Training des Gewichthaltens' nennen könnte" 
Thomas Ellrott

"Über alle Studien hinweg schaffen es nur wenige Menschen, ihr Gewicht dauerhaft niedrig zu halten" 
Christine Brombach



Mit einer schnellen Diät sind die Pfunde meist nicht dauerhaft aus der Welt zu schaffen. Wer mit seinem Gewicht kämpft, hat ein Leben lang damit zu tun – und muss Langzeitstrategien entwickeln. 

Das Stichwort heißt "kognitive Esskontrolle".

Starre Esskontrollen mit Verboten wie "Ich esse nie wieder Schokolade, Butter oder Chips" sind dabei nicht hilfreich, denn nur ein kleiner "Fehltritt" – eine Hand voll Chips auf einer Party, das Naschen vom Schokokuchen, den die Nachbarin vorbeibringt – kann zum so genannten Deichbruchphänomen führen: "Der Patient gibt seine rigide Esskontrolle über die verbreitete Denkschablone 'Nun ist es auch egal!' schlagartig zu Gunsten einer zügellosen Nahrungsaufnahme auf", so Ellrott. Phasen des maßlosen Essens wechseln sich mit Phasen strenger Diät ab und fördern so die Entstehung von Essstörungen wie Bulimie und Binge Eating Disorder, Heißhungerattacken, bei der man die Esskontrolle verliert.

Besser geeignet ist die flexible Esskontrolle. Auch hier kommt man um eine verminderte Kalorienzufuhr nicht herum, kann sich also nicht vorwiegend von Fertigpizza und Chips ernähren. 

Aber solche "Sünden" sind, als Ausnahme von der Regel, erlaubt und können in einen Wochenplan eingebaut werden: "Wenn ich diese Woche dreimal eine Stunde joggen gehe, darf ich eine Tüte Chips essen. 

Man muss neue Gewohnheiten entwickeln, etwa regelmäßige Bewegung einplanen und sich selbst 'austricksen', indem man bestimmte Lebensmittel erst gar nicht einkauft", sagt Brombach. 

Der beste Schutz sei aber: gar nicht erst zunehmen!

Das heißt auch, sich einmal pro Woche wiegen. "Regelmäßiges Wiegen beugt einer starken Zunahme vor. Man kann gegensteuern, noch bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist", sagt Ellrott. 

Ein anderer Trick: sich selbst beobachten, indem man alles, was man isst und trinkt, protokolliert oder fotografiert – dank Smartphone fix erledigt. 

Manuela kennt all diese Tipps. "Vor allem das Protokollieren hat mir am Anfang ungeheuer geholfen, weil ich mich an etwas festhalten konnte. Auch meine sinkende Gewichtskurve hat mich extrem motiviert." Manches Mal wollte sie schon den Kampf gegen ihre Pfunde aufgeben, sich am liebsten einen Satz "Fettkleider" kaufen und das Leben genießen. Stattdessen hat sie sich zwei Hunde gekauft und für einen Halbmarathon angemeldet.

Quantitative Vorgaben

Quantitative Vorgaben erzeugen Erfolgserlebnisse: Klare Zielvorgaben, die in kleine Schritte eingeteilt und leicht kontrolliert werden können, erzeugen Erfolgserlebnisse und verstärken damit gewünschtes Verhalten.


Flexible statt rigider Kontrolle


Flexible statt rigider Kontrolle: Rigide Kontrollmaßnahmen („ich esse nie mehr …“) destabilisieren bei geringster Überschreitung das Verhalten. Flexible Vorgaben („ich versuche, in der nächsten Woche nur eine Tafel Schokolade zu essen“) können leichter eingehalten werden und stärken das Selbstvertrauen

Realistische Zielsetzungen: Patienten haben oft unrealistische Abnehmvorstellungen. Aufgabe des Beraters ist es, kleine Schritte zu planen und auf realistische Zielsetzungen zu achten


ImpulsE (ein Akronym für Impulsivität und ihre Interaktion mit Emotionsregulation)



Bei Adipositas und pathologischem Essverhalten (wie enthemmtem Überessen, ausgeprägtem Verlangen nach Süßem oder Essattacken mit Kontrollverlust) sind therapeutische Erfolge – besonders was eine langfristige Gewichtsreduktion angeht – bis dato als mäßig zu beurteilen. Das liegt zum einen sicher daran, dass die Ursachen komplex sind und zum anderen wichtige aufrechterhaltende Faktoren in den bisherigen Therapiekonzeptionen noch nicht genügend beachtet wurden.
ImpulsE (ein Akronym für Impulsivität und ihre Interaktion mit Emotionsregulation) ist ein kognitiv-behavioraler Therapieansatz, der neue Schwerpunkte setzt: die Hemmungs- und Selbstkontrollkompetenz von Personen. 

Ein Essimpuls durchläuft nacheinander drei Inhibitionsprozesse bis es zu einem enthemmten Essverhalten kommt. Häufig trägt eine beeinträchtigte Emotionswahrnehmung oder -regulation die Aufrechterhaltung des enthemmten Verhaltens mit. Hieraus ergeben sich vier Therapieziele. Zuerst soll der Patient lernen, seine Emotionen besser wahrzunehmen und adaptiv zu regulieren. Das zweite Ziel betrifft die Hemmung von Störfaktoren, es wird erlernt, interferierende Prozesse mit Gedanken und Empfindungen an schmackhafte Nahrungsmittel zu hemmen und bei der Sache zu bleiben. Beim Therapieziel Belohnungsaufschub geht es um die Stärkung der Fähigkeit, langfristige Belohnungen (wie eine stabile Gewichtsreduktion) unmittelbaren Belohnungen durch Essen vorzuziehen. Die Verbesserung der Handlungskontrolle zielt darauf, dass der Patient lernt, bereits begonnenes enthemmtes Essverhalten zu unterbrechen.

Das Generalziel des Programms, das besonders für Personen nach misslungenen Behandlungsversuchen wirksam sein kann, besteht darin, dass die Fähigkeit verbessert wird, auf Essensreize kognitiv flexibel zu reagieren und aus Hunger- und Genusserleben und nicht aus dem Impuls heraus aus dem Nahrungsangebot auswählen zu können. Die vier Therapieziele werden im Verlauf von sieben ImpulsE-Modulen bearbeitet, die für Gruppensitzungen konzipiert sind. Das Programm kann aber auch in leicht abgewandelter Form im einzeltherapeutischen Setting sowie im stationären Rahmen angewendet werden. Zu den einzelnen Modulen werden unterschiedliche Interventionen vorgestellt, die beliebig ausgewählt und kombiniert werden können. Im Buch werden die Module und Interventionen ausführlich in allen Einzelheiten und gut verständlich dargestellt. Die beigefügte CD-ROM enthält eine umfangreiche Materialiensammlung, die bei der Durchführung des Therapieprogramms verwendet werden kann





Sonntag, 9. April 2017

MSM Organischer Schwefel entgiftet den Körper

MSM Organischer Schwefel entgiftet den Körper und 
schützt Gelenke und Knorpel




MSM steht für Methyl-Sulfonyl-Methan. 


Das Wort weist schon auf eine natürlich vorkommende Schwefelverbindung hin. 
Diese ist im Gewebe oder auch in den Flüssigkeiten aller Lebewesen - Pflanzen, Tiere und Menschen zu finden. 

MSM-Schwefel und seine verwandten Verbindungen machen 85% aller Schwefelverbindungen, die in lebenden Organismen vorkommen, aus. 
Vielen von uns ist nicht bewusst, dass Schwefel eine essentielle Substanz aller Lebewesen ist. 96% unseres Körpers bestehen aus nur fünf Basiselementen: Sauerstoff, Wasserstoff, Stickstoff, Kohlenstoff und Schwefel. 

Schwefel kommt zwar in den verschiedensten Formen vor, aber MSM ist eine spezielle Schwefelverbindung, die lebensnotwendig für jeden Metabolismus ist.

Schwefelmangel ist weit verbreitet - und das, obwohl die Fachwelt (irrtümlicherweise) von einer ausreichenden Versorgung mit Schwefel ausgeht. Wer jedoch aufgrund einer ungeeigneten Ernährungsweise zu wenig Schwefel zu sich nimmt, kann unter folgenden Symptomen leiden: Gelenkbeschwerden, Probleme mit der Leber, Durchblutungsstörungen, Niedergeschlagenheit, Ängste, stumpfes Haar, fahle Haut, grauer Star, brüchige Fingernägel, schlaffes Bindegewebe und vieles mehr. MSM kann eine solche Mangelsituation beheben und den Körper mit dem dringend benötigten Schwefel versorgen.

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MSM verstärkt die Wirkung von Vitaminen


MSM verbessert die Durchlässigkeit der Zellmembranen. Dadurch werden Nährstoffe von den Zellen besser aufgenommen und überschüssige Stoffwechselprodukte und Abfallstoffe besser aus den Zellen herausgeschleust. MSM verstärkt daher die Wirkung vieler Vitamine und anderer Nährstoffe.

MSM Organischer Schwefel entgiftet den Körper


Schwefelverbindungen wie MSM sind außerdem an Entgiftungsprozessen im Körper beteiligt. In dieser Funktion sind sie eine unentbehrliche Unterstützung für unser Entgiftungsorgan, die Leber. MSM bindet außerdem Tabakrauch, Alkohol und Umweltgifte, die dann über den Urin ausgeschieden werden können.

MSM stellt folglich ein erstklassiges körpereigenes Reinigungsmittel dar. Fehlt Schwefel bzw. MSM, werden Gifte nicht mehr ausgeschieden, sondern im Körper gelagert, was den Alterungsprozess beschleunigen und zu vielen verschiedenen chronischen und/oder degenerativen Erkrankungen führen kann.

Schwefel ist offensichtlich an unvorstellbar vielen Körperfunktionen beteiligt. Körperfunktionen, die alle nicht mehr optimal ablaufen können, wenn Schwefel fehlt. Schwefelmangel hat daher ähnlich schwerwiegende Folgen für den Organismus wie auch Magnesiummangel, Eisenmangel oder sogar Wassermangel.


Schwefelmangel ist weit verbreitet


Natürlich sind in unserer Nahrung gewisse Mengen an Schwefel enthalten. Dennoch leiden die meisten Menschen heutzutage – völlig unwissentlich – an einem Schwefelmangel. Warum? Die industrielle Landwirtschaft sorgt gemeinsam mit der modernen Ernährungsweise dafür, dass letztendlich nur noch sehr geringe Mengen Schwefel beim Konsumenten ankommen.

Sagenhafte Regenerationsprozesse durch MSM


Wird der Körper dann wieder mit Schwefel in Form von MSM versorgt, kann dies sagenhafte Regenerationsprozesse ins Rollen bringen. Menschen, die MSM einnahmen, berichten von Gelenken, die sich regenerierten und schmerzfrei wurden, von Entzündungen, Allergien und Hautausschlägen, die verschwanden, von geheilten Magen-Darm-Erkrankungen, entschwundenen Problemen mit dem Bewegungsapparat, von Krebs, der sich auflöste oder auch einfach von einer allgemeinen Steigerung der körpereigenen Abwehrkraft, der Leistungsfähigkeit und des Wohlbefindens.
Ist organischer Schwefel nicht giftig?

Möglicherweise wundern Sie sich, warum hier die gesundheitliche Bedeutung von Schwefel so überschwänglich hervorgehoben wird, wenn andererseits vor Schwefel gewarnt wird. Schwefeldioxid-Emissionen aus Verkehr und Industrie beispielsweise können – in Form des sauren Regens – die Ökosysteme in Wäldern und Seen gefährden sowie Gebäude angreifen und zerstören.

Trockenfrüchte, Wein und Essig aus konventioneller Herstellung werden oft zum Zwecke der Haltbarkeit mit Sulfiten bzw. schwefliger Säure geschwefelt. MSM jedoch hat mit diesen gesundheitsbedenklichen Schwefelverbindungen nichts gemein.

Die MSM-Einnahme – Entgiftungssymptome möglich

Wird eine Nahrungsergänzung mit MSM begonnen, dann können oft schon nach drei Wochen die ersten positiven Auswirkungen beobachtet werden. 

Wer zusätzlich auf eine Versorgung mit Vitamin C achtet, kann die Wirkung von MSM noch verstärken.
Erfahrungsgemäß kann es in den ersten zehn Tagen bei etwa 20 Prozent der MSM-Anwender zu Entgiftungssymptomen wie z. B. Hautausschlägen, Kopfschmerzen, Durchfall oder Energieabfall kommen.

Das ist dann der Fall, wenn durch MSM Toxine im Körper frei werden und diese nicht sofort ausgeschieden werden können, was durch die zeitversetzte Einnahme einer Toxin-bindenden Mineralerde schnell behoben werden kann. Je stärker die Symptome sind, umso mehr Giftstoffe sind im Körper vorhanden.

Mit der Dosierung von MSM können Sie die Ausprägung der Entgiftungserscheinungen und den Ablauf der Entgiftung steuern. Je weniger MSM Sie nehmen, umso schwächer werden die Symptome, aber umso langsamer verläuft auch die Ausscheidung der Gifte. Umgekehrt beschleunigt eine höhere Dosis MSM die Entgiftung, verstärkt aber auch die Entgiftungssymptome, so dass die ideale MSM-Dosis am besten individuell angepasst wird.

Um der Ausscheidung der Schwermetalle und Gift zu helfen, empfehle ich Zeolith- Klinopitolith (unter MINERALIEN ersichtlich) 
Hobbysportler und Profiathleten kennen es gleichermaßen: Auf eine intensive Trainingseinheit folgt nicht selten der Muskelkater. Bei besonders hoher Belastung kann es sogar sein, dass die Sehnen und Gelenke schmerzen. Neben den bekannten Nährstoffen wie Kalzium und Magnesium ist es Methylsulfonylmethan (MSM), das dem Körper bei der Regeneration hilft.
Methylsulfonylmethan, oder kurz MSM, ist eine organische Schwefelverbindung, die natürlicherweise im menschlichen Körper vorkommt.
0,2 Prozent des Körpers bestehen aus Schwefel – fünfmal mehr als aus Magnesium und sogar vierzigmal mehr als aus Eisen. Vor allem über die Nahrung nimmt man MSM auf – je weniger die Lebensmittel wie Gemüse, Milch, Eier oder Fleisch verarbeitet sind, desto mehr Schwefel ist enthalten. MSM gibt es aber auch in Kapsel- und Pulverform.

Diese Vorteile hat MSM für Sportler

MSM beeinflusst eine Vielzahl körperlicher Funktionen. Doch gerade für Sportler ergeben sich durch eine ausreichende Versorgung mit dem organischen Schwefel entscheidende Vorteile:

• Für Knorpel und Gelenke

Beim Sport sind Sehnen und Gelenke in besonderem Maße belastet. Weil MSM zum Beispiel im Gewebe und in Körperflüssigkeiten wie der Gelenkschmiere steckt, ist eine ausreichende Versorgung mit dem essenziellen Nährstoff günstig.
Werden die Sehnen, die aus kollagenem Bindegewebe bestehen, sowie die Gelenke regelmäßig mit MSM gestärkt, beugt man Verschleißerscheinungen vor. Die Gelenkflüssigkeit im Knorpel besteht unter anderem aus Schwefel – durch MSM bleibt die volle Funktionstüchtigkeit langfristig erhalten.

• Für die Muskulatur

MSM wirkt entkrampfend – insbesondere bei verletzten oder überanstrengten Muskeln entsteht daraus ein großer Nutzen für Sportler. Des Weiteren hat die organische Schwefelverbindung eine große Bedeutung für die Bildung von Aminosäuren, aus welchen das Muskelgewebe besteht. Mit genügend MSM im Körper können sich die Muskeln nach einer Trainingseinheit besser regenerieren.

• Gegen Schmerzen und Entzündungen

Sportverletzungen und Entzündungen an Sehnen, Gelenken oder der Knochenhaut treten häufig bei aktiven Menschen auf. MSM kann helfen, Entzündungen schneller abheilen zu lassen, weil es zum Beispiel die Wirkung entzündungshemmender Hormone verbessert. Der Schwefel unterdrückt zudem die Schmerzübertragung an bestimmten Nervenbahnen und reduziert damit die Leiden.
• Für eine höhere Leistungsfähigkeit
Durch MSM sind die roten Blutkörperchen in der Lage, mehr Sauerstoff aufzunehmen. Sportler profitieren deshalb von einer erhöhten Leistungsfähigkeit.

Samstag, 8. April 2017

Tipps gegen lokale Fettreserven

So sagst du lokalen Fettreserven den Kampf an:
Die einfachsten Massnahmen daraus:
• Vor und während jedes intensiven Trainings brauchen wir Kohlenhydrate.
• Problemzonen sollten nie zu intensiv trainiert werden. Wenn, dann nur einmal pro Woche.
• Wer einen hohen Alltagsstress hat, der sollte nicht intensiv trainieren, sondern eher ein lockeres Ausdauertraining durchführen.
• Wer im Job oft stehen muss, sollte sich Kompressionsstrümpfe zulegen. Auch diesen tragen zu einer besseren Regeneration bei.
• Das Bauchfett ist vor allem abhängig von einer ausgewogenen Ernährung, wenig Alltagsstress und einem hohen Stoffwechsel und kann nicht durch ein gezieltes Krafttraining verändert werden.





Mittwoch, 5. April 2017

Der 7 Tage Entgiftungsplan zum Abnehmen

Der 7 Tage Entgiftungsplan zum Abnehmen



In ihrem Buch " SOS Schlank ohne Sport" erzählt Buchautorin Katharina Bachman, wie sie mit Hilfe eines 7 Tage Entgiftungsplans ihre Kilos verlor.

Wie Sie Übersäuerung vermeiden
Die Übersäuerung unseres Körpers entsteht insbesondere durch säurebildende und säurehaltige Nahrung wie Fast Food, basenarme Lebensmittel, Transfette, durch chronische Erkrankungen wie Diabetes Typ 2 als auch durch Nikotin, Stress, Verdauungsstörungen und vieles mehr.



Damit alle ablaufenden Vorgänge in unserem Organismus optimal funktionieren können, sollte der pH-Wert im Blut und im Inneren unserer Körperzellen zwischen 7,35 und 7,45 liegen.
Dies auszutarieren, damit ist unser Körper andauernd beschäftigt. Um den lebensnotwendigen, optimalen pH-Wert in unserem Blut sicherzustellen, verfügt unser Körper über mehrere Möglichkeiten, auf die überschüssige Säure zu reagieren.
Dazu gehören etwa die Säure-Ausscheidung über unsere Haut, die Nieren und den Darm, aber es gibt auch ein sogenanntes Puffersystem. Sowohl das Bindegewebe als auch die Gelenke und unsere Muskeln dienen als Säure-Depot.
Normalerweise gleicht dieses Puffersystem die im Blut plötzlich auftretenden Säureschwankungen aus, indem es basische Substanzen zur Neutralisierung bereitstellt. Allerdings gibt es nur eine begrenzte Lagerkapazität für die Säuren.
Können keine Säuren mehr aufgenommen oder neutralisiert werden, geraten lebensnotwendige Vorgänge in unserem Körper durcheinander oder in Gefahr.
Wir merken dies an Unwohlsein, Muskelverspannungen, Erschöpfungszuständen, Rücken- und Nackenschmerzen, Hautleiden, Cellulite, Vitalstoffmangel oder auch an chronischen Erkrankungen wie Gicht, Osteoporose, rheumatischer Arthritis (Polyarthritis) und einer chronischen Azidose.
Zu den säurebildenden Stoffen gehören, Chlor, Schwefel und Phosphor. Ihre Gegenspieler sind Magnesium, Natrium, Kalium, Kalzium, die basenbildende Wirkung haben.
Bei der Verbindung von Basen und Säuren entstehen neutrale Salze. Wenn eine zu hohe Säurebelastung unseres Gewebes bereits vorhanden ist, reicht eine basische Substanz allerdings nicht mehr aus, um einen Ausgleich herbeizuführen.
Es kommt zur Übersäuerung von Muskulatur und Bindegewebe. Das merken wir beispielsweise bei Muskelkater nach sportlicher Aktivität und an einem frühzeitigen Leistungsabfall.
Die überschüssigen Säuren führen sozusagen zu einer Verhärtung von Muskulatur und Bindegewebe. Die Folgen sind Verspannungen und Schmerzen, die leider auch einen rapiden Anstieg von Verletzungsgefahren mit sich bringen.




Wie Sie das verhindern
Um all das zu verhindern, sollten wir für eine ausreichende Zufuhr von basischen Stoffen über die Nahrung sorgen oder zusätzlich basische Mineralsalze zu uns nehmen. Am besten ist es, die Ernährung umzustellen, denn diese kann das Säure-Basen-Verhältnis in unserem Körper wiederherstellen.
Säurebildende Nahrungsmittel wie beispielsweise Eier, Kaffee, Fleisch, Wurst, Fisch, Süßigkeiten und Alkohol können durch eine vermehrte Aufnahme von basischen Lebensmitteln wie Gemüse, Kartoffeln oder Obst ausgeglichen werden.
Moderate körperliche Bewegung kann eine Säure-Ausscheidung fördern, ebenso Kalt-Warm-Wechsel-Duschen, Sauna, ausreichend Schlaf und viel frische Luft.
Vermeiden Sie außerdem körperlichen und seelischen Stress. Ihre Ernährung sollte in der Kombination nur etwa 20 Prozent sauer und etwa 80 Prozent basisch sein. Und: Mehrere kleinere Mahlzeiten sind besser als zwei große. Kauen Sie gründlich und essen Sie nicht zu schnell oder zu hastig.
Verzichten Sie auf Weißmehlprodukte und essen Sie mehr Vollwertnahrung. Durch eine Entgiftung helfen wir dem Organismus, auch alle Umweltgifte und das Immunsystem belastende Chemikalien aus Leber, Nieren, Darm, Lymphdrüsen, Lungen und Haut besser loszuwerden.
Sie fühlen sich hinterher nicht nur besser und vitaler, sondern Sie haben auch wieder mehr Energie. Und Sie helfen Ihrem Körper, einen Ausgleich des Säure-Basen-Haushaltes herzustellen. Liegt eine latente oder chronische Azidose vor, sollte die Ernährung konsequent umgestellt werden.
Auszug aus dem Buch " SOS Schlank ohne Sport"