Freitag, 24. Mai 2019

Was Blaubeeren (Heidelbeeren) für deine Gesundheit tun können

Blaubeeren sind die gesund





Früchte sind normalerweise voll von Fructose und Glucose und treiben so den Blutzuckerspiegel in die Höhe. Was folgt, sind typische Heißhungerattacken, die uns noch mehr Zucker und Fett verzehren lassen. Der hohe, natürliche Zuckergehalt in Früchten ist auch ein Grund, warum Obst am Abend keine gute Idee ist. Mehr als eine Handvoll über den Tag verteilt sollte es deshalb gar nicht sein. Denn so gesund – da sind sich Ernährungswissenschaftler einig – ist Obst im Allgemeinen nicht. Die besten Nährstoffwerte haben jedoch Blaubeeren:
  1. Sie sind reich an Antioxidantien, die nicht nur entzündungshemmend wirken, sondern auch vor Zell-, Gewebe- und Muskel-Schäden schützen, das Herz-Kreislauf-System und das Gehirn stärken und die für die körperliche Regeneration nach dem Sport zuständig sind.
  2. Sie sind reich an Polyphenolen, die helfen, Gedächtnisverlust zu bekämpfen und die Stimmung zu verbessern.
  3. Im Gegensatz zu anderen Früchten halten sie den Blutzucker- und somit den Insulinspiegel im Körper konstant, weil sie selbst nicht viel Zucker enthalten.
  4. Sie haben sehr wenig Kalorien.
Man könnte also sagen, Blaubeeren sind die „gesündesten“ Früchte, die es gibt. Wenn also Obst in Mengen, dann Blaubeeren!


Abnehmen mit Blaubeeren? Das geht!


Blaubeeren lassen Bauchfett schmelzen. Das zumindest hat eine Studie an Mäusen von Mitchell Seymour an der Universität in Michigan gezeigt.

So sollen 200 Gramm Blaubeeren am Tag den Bauchumfang enorm schrumpfen lassen und bis zu 75 Prozent der vorhanden Fettzellen abbauen – denn die in den Beeren enthaltenen Polyphenole aktivieren eine Gruppe von Genen, die für die und Zucker- und Fettverbrennung zuständig sind.


Gibt es einen Unterschied zwischen Blaubeeren und Heidelbeeren?


Die Antwort lautet: Nein. Heidelbeeren und Blaubeeren sind lediglich unterschiedliche Bezeichnungen für dieselbe Frucht. Abhängig ist die Bezeichnung dabei immer von der Region. So ist die Blaubeere auch als Heubeere, Schwarzbeere, Waldbeere, Bickbeere oder Wildbeere bekannt. Gemeint ist aber immer die Frucht derselben Pflanze.

Im Handel unterscheidet man jedoch wild gewachsene Naturprodukte und Kultur-Früchte. Natürlich vorkommende Blaubeeren heißen deshalb Waldheidelbeeren, während Kultur-Früchte unter der herkömmlichen Bezeichnung Blaubeere oder Heidelbeere geführt werden.

Waldheidelbeeren erkennt man übrigens auch an Form und Farbe: Sie sind größer und besitzen ein helleres Fruchtfleisch als die dunkelblaue Heidelbeere.



Effekt von Blaubeeren auf den Stoffwechsel - Quellen:


Source 1 

Montag, 20. Mai 2019

Omega-7-Fettsäuren


Omega-7-Fettsäuren




Konkurrenz für Omega-3 und -6: Die noch recht unbekannten Omega-7-Fettsäuren kann der menschliche Körper selbst zusammenbauen, sie kommen aber auch in Nüssen vor wie Macadamia.


Während die bekannten Omega-3- und -6-Fettsäuren vom Körper nicht selbst hergestellt werden können, trifft das nicht auf ihre Cousins zu, die Omega-7- und Omega-9-Fettsäuren. Omega-7-Fettsäuren gibt es in jedem tierischen Gewebe, besonders in der Leber reichern sie sich an.

Körper stellt Omega-7-Fettsäuren selbst her. Das heißt aber nicht, dass sie weniger wichtig für die Gesundheit sind: Vor allem die Omega-7-Fettsäure Palmitoleinsäure scheint 
Entzündungsprozesse zu hemmen und dadurch vielen Zivilisationskrankheiten wie 
  • Arteriosklerose, 
  • Typ-2-Diabetes und 
  • Herzinfarkt vorzubeugen.
Außerdem sorgen Omega-7-Fettsäuren ersten Studien zufolge für einen günstigeren Cholesterinspiegel.

Neben Macadamiaöl findet sich Palmitoleinsäure reichlich – bis zu einem Anteil von vierzig Prozent – in Sanddorn und dem Öl der chilenischen Haselnuss Gevuina avellana.
Fisch enthält ebenfalls Omega-7-Fettsäuren, aber viel weniger als die pflanzlichen Nahrungsmittel.

Palmitoleinsäure wirkt Diabetes, Entzündungen und Fettleber entgegen


In Sanddorn steckt eine beträchtliche Menge Palmitoleinsäure. Sie spielt für den Körper eine wichtige Rolle und beugt verschiedenen Krankheiten vor.

Die erste Fettsäure, die Aufgaben eines Hormons übernimmt

Zudem war Palmitoleinsäure die erste bekannte Fettsäure, die im Körper als Hormon wirkt.
 
Die Forscher tauften den Stoff in ihrer "Cell"-Publikation deshalb Lipokin, zusammengesetzt aus den griechischen Wörtern für "Fett" und "Bewegung".

Sie konnten beobachteten, dass die Omega-7-Fettsäure in Muskel- und Leberzellen wirkt. Demnach erhöht Palmitoleinsäure die Empfindlichkeit gegenüber Insulin, was Diabetes vom Typ 2 entgegenwirkt, und sie hemmt auch die Fetteinlagerung in die Leber.

Brunnenkresse: Superfood


Superfood Brunnenkresse





Wer an Superfood denkt, hat meist exotische Vertreter im Kopf - von Goji-Beeren bis zu Chia-Samen. Dabei werden meist die heimischen Vertreter vergessen, die ebenso stark mit Nährstoffen und Geschmack punkten können.

Und im Vergleich in punkto Nährstoffdichte schnitt überhaupt die Brunnenkresse in einer Untersuchung der Universität Jersey für den "Aggregate Nutrient Density Index" (Index für die Gesamtnährstoffdichte) am allerbesten ab.

Sie enthält unter anderem viel Vitamin K, B2 und sogar mehr Vitamin C als Zitronen oder Orangen. Dazu kommen hohe Anteile von Eisen und Kalzium. Dazu hat die fein-würzig schmeckende Brunnenkresse nur wenige Kalorien.

Bei Blattgemüse hat man bevorzugt an Salate oder Gemüsesorten wie Spinat oder Mangold im Kopf. Doch zu dieser Pflanzenfamilie zählen noch viele andere Vertreter, etwa Kohl, Brokkoli oder Karfiol - und auch die Brunnenkresse gehört zu diesen nährstoffreichen Pflanzen.

Nicht überall erhältlich

Der Wermutstropfen: Diese positiven Eigenschaften, geschweige denn das Gemüse selbst, sind kaum jemandem bekannt. Das hängt auch damit zusammen, dass sie im Gegensatz zu gängigen Kressesorten nicht überall erhältlich ist - doch die Suche in gut sortierten Supermärkten oder Bio-Läden ist gar nicht so selten von Erfolg gekrönt, wenn man weiß, wonach man sucht.. Ein weiterer Grund für das Mauerblümchen-Dasein der Brunnenkresse: Sie wächst am liebsten in schattigem, feuchten Gelände an den Rändern von Bächen. Und da muss man erst einmal hinkommen. Eine Lösung wäre, sie im Hausgarten heimisch zu machen.

Montag, 6. Mai 2019

ZITRONEN SIND GESUND


ZITRONEN SIND EINE DER GESÜNDESTEN FRÜCHTE AUF UNSEREM PLANETEN AUFGRUND IHRER UNZÄHLIGEN GESUNDHEITSFÖRDERNDEN VITAMINE UND NÄHRSTOFFE.




Wascht die Früchte zunächst gründlich mit Apfelessig oder etwas Backpulver ab. Anschließend ihr legt eure Zitronen in den Gefrierschrank und holt sie erst wieder heraus, wenn sie komplett gefroren sind. Dann reibt ihr die komplette Frucht mit einer Reibe und füllt sie in Eiswürfelförmchen. Anschließend friert ihr die geriebene Zitronen erneut ein. So habt ihr sie immer griffbereit und könnt sie ganz einfach für eure Smoothies, Gemüsepfannen, Salatdressings, Tees, Suppen, Dessert und vieles mehr portionieren. Eurer kulinarischen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Gleichzeitig tut ihr eurem Körper damit auch noch etwas Gutes; also probiert es doch einfach einmal aus!



Zu den möglichen positiven Wirkungen der Zitrone auf den Körper gehören:
  • die Prävention von Asthma
  • die Hemmung von Entzündungen
  • die Entgiftung der Nieren und der Leber
  • die Stärkung des Immunsystems
  • die Regulation des Blutdrucks
  • die Eliminierung von Bakterien im Organismus
  • die Linderung von Depressionen und Stress
  • die Bekämpfung von Krebs

Akupressur - eine traditionelle Heilmethode aus China

Akupressur - eine traditionelle Heilmethode aus China

Was ist Akupressur?

Diese Heilmethode stammt ursprünglich aus China und wird dort schon seit über 6000 Jahren angewandt. Durch die Akupressur erreicht man nicht nur eine Schmerzlinderung, sondern auch eine dauerhafte Befreiung von den vorhandenen Schmerzen.

Bei der Akupressur wird sanfter Druck auf bestimmte Körperpunkte ausgeübt. Von diesen Körperpunkten besitzt jeder Mensch 361 Stück. Durch diese Druckausübung entsteht ein elektrischer Strom, welcher Signale durch das Netz der Muskelhäute schickt und hierdurch Organe, die in der Nähe dieser Punkte liegen, reflektorisch beeinflusst. So werden die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert.

Vorgehensweise der Akupressur

Bei der Akupressur wird mit der Fingerkuppe, dem Daumen, dem Handrücken oder dem Ellenbogen fester Druck auf die Körperpunkte ausgeübt und sollte nie länger als eine Minute andauern. Des Weiteren sollte der Druck langsam und gleichmäßig verstärkt werden, sodass kein Taubheitsgefühl entsteht. In manchen Fällen kann kurz nach der Akupressur ein leichtes Schwindelgefühl auftreten.
Eine Behandlung dauert in der Regel eine halbe Stunde und wird mehrere Male wiederholt. Vor Behandlungsbeginn wird eine genaue Diagnose erstellt, um die verschiedenen Akupressur-Punkte herauszufinden.

Die verschiedenen Akupressur-Punkte:


Kopfschmerzen:

Akupressur-Punkt an der Hand gegen Kopfschmerzen Bei Kopfschmerzen und allen weiteren Beschwerden im Bereich des Kopfes wird der Punkt zwischen dem Daumen und dem Zeigefinger massiert. Dieser Punkt sollte ungefähr 1-2 Minuten lang beidseitig massiert werden. Wenn danach immer noch Schmerzen vorhanden sind, wird die Massage im Abstand von 15 Minuten so lange wiederholt, bis die Schmerzen vollständig verschwunden sind.


Akupressur-Punkt zwischen den Augenbrauen gegen Kopfschmerzen Für Entspannung bei Kopfschmerzen sorgt die Massage des Punktes zwischen den Augenbrauen. Dieser Punkt sollte wenige Minuten lang kräftig mit dem Finger gedrückt werden.




Akupressur Augenbrauen gegen Kopfschmerzen Eine weitere Möglichkeit, um Kopfschmerzen zu erleichtern, ist die Massage der Augenbrauen. Hierbei wird mit leichtem Druck über die Brauen gestrichen. Man beginnt an der Nasenwurzel und endet an den Schläfen.



Nackenschmerzen:

Akupressur-Punkt zwischen den Nackenmuskeln gegen Nackenschmerzen Bei Nackenverspannungen werden die Punkte zwischen den Nackenmuskeln kräftig 1-2 Minuten lang gedrückt.





Bauchschmerzen:

Akupressur-Punkt beim Bauchnabel gegen Bauchschmerzen Eine Möglichkeit um Bauchschmerzen zu erleichtern, ist eine sanfte Massage des Punktes, der sich auf gerader Linie unterhalb der Brustwarze, auf Höhe des Bauchnabels befindet.




Akupressur-Punkt bei der Kniescheibe gegen Bauchschmerzen Eine zweite Möglichkeit ist die Massage des Punktes, der sich in etwa vier Fingerbreit unterhalb der Kniescheibe und ein klein wenig weiter außen befindet.




Kreislaufbeschwerden:

Akupressur-Punkt unter der Nasenwurzel Kreislaufbeschwerden Bei Kreislaufproblemen ist die Massage des Punktes unterhalb der Nasenwurzel empfehlenswert, denn hierdurch wird der gesamte Kreislauf angeregt und belebt.




Müdigkeit:

Akupressur-Punkt an der Fußsohle gegen Müdigkeit Bei Müdigkeitserscheinungen wird der Punkt zwischen den beiden Fußsohlenvorderballen rechts herum massiert.





Schlafstörungen:


Akupressur-Punkt an der Fußsohle gegen Müdigkeit Hierbei wird der selbe Punkt wie bei den Müdigkeitserscheinungen massiert, jedoch mit einem Unterschied. Der Punkt wird in diesem Fall links herum massiert.





Akupressur-Punkt am Ohrläppchen zum Einschlafen Eine weitere Möglichkeit, um leichter Einschlafen zu können, ist das Kneten der Ohrläppchen.





Gereiztheit und Erschöpfung:

Akupressur-Punkt am Fußrücken gegen Gereiztheit und Erschöpfung In diesem Fall wird der Punkt zwischen dem Mittelfußknochen, der großen und der zweiten Zehe 1-2 Minuten lang gedrückt. Dieses entspannt und macht gelassener.





Nervöse Unruhe:

Akupressur-Punkt am Unterarm gegen Unruhe Bei innerer Unruhe oder Beklemmung im Brustbereich wird der Punkt auf der Innenseite des Unterarms 1-2 Minuten lang kräftig massiert. Dieser Punkt befindet sich in etwa drei Fingerbreit unterhalb des Handgelenks, zwischen den Beugesehnen der Finger.



Erfahrungen

Die Akupressur ist vor allem bei funktionellen Störungen erfolgreich, da sie in fast jedem Fall eine Linderung verschafft. Diese Heilmethode ist wesentlich sanfter als die Akupunktur, da die einzelnen Punkte mittels Fingerdruck angeregt und beruhigt werden. Akupressur kann bei fast allen Beschwerden eingesetzt werden und kann somit eine eine Hilfe bei der Schmerzlinderung vieler Krankheiten sein:

  • Rückenschmerzen,
  • Gelenkschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Durchblutungsstörungen
  • Herz-Kreislaufbeschwerden
  • Asthma
  • Depressionen

Durch die Akupressur lassen sich folgende Beschwerden lindern:

  • Angstzustände
  • Sexualstörungen
  • Stress
  • Gedächtnisschwäche
  • Wetterfühligkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Kopfschmerzen/Migräne
  • Magenschmerzen
  • Blähungen
  • Schwangerschaftserbrechen
  • Gallenkolik

Dienstag, 2. April 2019

Aufenthalt in der Natur wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus


Aufenthalt in der Natur wirkt sich
positiv auf die Gesundheit aus



Wer im Grünen wohnt oder viel Zeit in der Natur verbringt, dem geht es besser. Diesen Zusammenhang bestätigt nun eine große Meta-Analyse. 

Demnach kann die grüne Umgebung langfristig das Risiko für Erkrankungen wie Diabetes und Herzleiden senken und außerdem den Stresspegel reduzieren. Verantwortlich für diese gesundheitsfördernde Wirkung könnten neben Bewegung und frischer Luft auch bestimmte, von Pflanzen freigesetzte Stoffe sein, wie die Forscher berichten.


Ab nach draußen! Was sich Kinder in der Regel nicht zweimal sagen lassen, nehmen sich Erwachsene viel zu selten zu Herzen. Dabei tut schon ein kleiner Spaziergang im Park richtig gut: Nicht nur die damit verbundene Bewegung, auch das Tageslicht und die grüne Umgebung wirken sich nachweislich positiv auf Körper und Psyche aus.

So hilft die Sonne dem menschlichen Organismus dabei, das lebenswichtige Vitamin D zu produzieren. Außerdem deuten Studien daraufhin, dass das Licht Kurzsichtigkeit vorbeugen kann. Pflanzen wie Bäume scheinen darüber hinaus unser Wohlbefinden zu steigern und mitunter sogar vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und anderen Leiden zu schützen - vermutlich, weil sie das Klima und die Luftqualität verbessern.



Wie groß ist der Effekt?


Kurzum: Es gibt eine Reihe von Indizien, die auf den gesundheitsfördernden Einfluss von im Freien und vor allem in der Natur verbrachter Zeit hindeuten. "Doch der langfristige Effekt auf unsere Gesundheit ist bisher noch nicht vollständig verstanden", sagt Caoimhe Twohig-Bennett von der University of East Anglia in Norwich.


Um dies zu ändern, haben die Forscherin und ihre Kollegen nun über 140 Studien zu dem Thema ausgewertet. Bei den Untersuchungen aus Großbritannien, Spanien, Frankreich, Deutschland, Australien und Japan wurden insgesamt Daten von mehr als 290 Millionen Menschen erhoben. Wie viel Zeit verbrachten diese Probanden in Wäldern und Parks? Wie grün waren die Straßen, in denen sie lebten? Und wie war ihr Gesundheitszustand?

Weniger Diabetes, weniger Stress


Für ihre Meta-Analyse verglichen die Wissenschaftler die Gesundheit von Menschen, die kaum Zugang zu Grünflächen hatten mit jenen, die am meisten damit in Kontakt kamen. Dabei zeigte sich ein deutlicher Zusammenhang: "Zeit im Grünen zu verbringen und in einer grünen Umgebung zu wohnen, bringt unseren Ergebnissen zufolge eine Reihe von Vorteilen", berichtet das Team.

Demnach reduzierte sich dadurch unter anderem das Risiko für Typ 2 Diabetes, kardiovaskuläre Erkrankungen, Frühgeburten und Schlafstörungen. Doch nicht nur das: Auch auf das Stressniveau der Probanden wirkte sich die Natur auf Dauer positiv aus. "Interessanterweise scheint der regelmäßige Aufenthalt im Grünen die Speichelkonzentration des Stresshormons Cortisol signifikant zu senken", sagt Twohig-Bennett.


Waldbaden als Therapie


"In Japan ist das sogenannte Waldbaden, bei dem die Teilnehmer im Wald sitzen oder liegen, bereits eine anerkannte Therapieform. Unsere Studie zeigt, dass dies tatsächlich eine gute Idee sein könnte", konstatiert die Forscherin. Doch wie lassen sich die vielfältigen positiven Effekte auf die Gesundheit erklären?

Neben der frischen Luft und der Bewegung könnten dem Wissenschaftlerteam zufolge auch in der Natur präsente Mikroben eine Rolle spielen. Denn um sich vor Bakterien, Pilzen und Viren zu schützen, setzen Pflanzen bestimmte chemische Abwehrstoffe frei: "Forschungsarbeiten aus Japan legen nahe, dass diese antimikrobiellen Phytonzide womöglich für die gesundheitsfördernde Wirkung des Waldbadens verantwortlich sind", berichtet Twohig-Bennett.


"Klinisch relevant"


Statt bei Unwohlsein gleich zu Tabletten, Tropfen und Co zu greifen, sollten wir demnach einfach mal einen Ausflug ins Grüne machen, ist Mitautor Andy Jones überzeugt: "Eine gesundheitsfördernde Umgebung wird zunehmend als einflussreicher Faktor erkannt, sowohl bei der Prävention als auch bei der Therapie von Erkrankungen. Unsere Studie zeigt, dass die damit verbundenen Effekte groß genug sind, um klinisch relevant zu sein", schließt er. (Environmental Research, 2018)

(University of East Anglia, 09.07.2018 - DAL)

Samstag, 21. Juli 2018

Loorbeer und Diabetes II


Lorbeer



Die Griechen schätzten die anregende Wirkung des getrockneten Lorbeers, welche besonders bei Räucherungen genutzt wurde. In den Kultstätten wurde Lorbeer für Reinigungsrituale genutzt. Man glaubten sogar damit Blutschuld tilgen zu können und war davon überzeugt, dass der aromatische Rauch den Wahrsagern die Kraft verlieh, Verborgenes zu sehen. Es gibt Hinweise dafür, dass Lorbeer-Rauch auch beim berühmten Orakel von Delphi verwendet wurde. Interessanterweise kann Lorbeer, richtig angewendet, tatsächlich dazu beitragen, die eigene Intuition zu fördern.   

Er kann aber auch bei Erkältung, Verdauungsbeschwerden, Rheuma und Diabethes II eingesetzt werden. 

Die schmerzhemmende Wirkung des ätherischen Lorbeeröl ist mit der von Morphin vergleichbar.


Diabetes


In Pakistan wurde vom Ministerium für Humanernährung eine Studie durchgeführt, um die Wirkung von Lorbeer auf Typ-2-Diabetes zu testen. Vierzig Personen mit Typ-2-Diabetes wurden ausgewählt. Sie wurden in vier Gruppen geteilt. Jeder Gruppe wurden verschiedene Mengen an Lorbeer verabreicht. Am Ende der 30tägigen Studie konnte man bei allen Testpersonen eine deutliche Erhöhung an Serum-Glukose feststellen. Die Schlussfolgerung war, dass die Verwendung von Lorbeer das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes reduziert.


Eine ähnliche Studie wurde in Jordanien am Institut für Medizintechnik der Zarqa Privatuniversität durchgeführt. Ähnlich zu der oben genannten Studie zeigten alle Probanden eine bemerkenswerte Abnahme an Plasma-Glukose. Schlechtes Cholesterin wurde ebenfalls reduziert. Die Schlussfolgerung der Studie war, dass Lorbeer nicht nur die Insulinfunktion verbessert, sondern auch kardiovaskuläre Erkrankungsrisiken reduziert.