Freitag, 15. Juni 2018

So wirst du stressbedingtes Bauchfett los – in 6 Schritten


Warum Stress Bauchfett fördert





Stress macht dick – aber warum eigentlich? Grund dafür sind in erster Linie Hormone, die der Körper ins Stresssituationen ausschüttet. Eigentlich als Schutzmechanismus gedacht, gefährdet das Stresshormon Cortisol die Traumfigur besonders, wenn es regelmäßig ausgeschüttet wird.

Es beeinflusst unter anderem unseren Heißhunger auf Snacks in Form von Kohlenhydraten und Zucker, hemmt den Stoffwechsel und regt die Körper dazu an, die aufgenommene Energie nicht zu verbrennen, sondern in seinen Fettdepots – bevorzugt am Unterbauch – einzulagern.

Das innere Bauchfett wächst somit unbemerkt an, bis sich ein typischer Stressbauch bildet. Der kann auch sehr schlanken und gesundheitsbewussten Menschen betreffen und zählt zu den besonders hartnäckigen sowie gefährlichen Problemzonen.

Das Unterbauchfett, das auch als viszerales Fett bezeichnet wird, fördert nämlich Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck und erhöht das Risiko auf einen Schlaganfall oder Herzinfarkt. Umso wichtiger, die Röllchen am Bauch loszuwerden – der Gesundheit und der Schönheit zuliebe.

So wirst du stressbedingtes Bauchfett los – in 6 Schritten



1. Die Notbremse ziehen


Auch wenn es im Alltag und vor allem auf der Arbeit nicht immer einfach ist – du musst dich im ersten Schritt dazu zwingen, regelmäßige Ruhepausen einzulegen. Die Ausschüttung von Cortisol lässt sich nicht beeinflussen, da das Hormon ein Mechanismus aus Urzeiten ist – in Stresssituationen glaubt der Körper, er sei in einer extremen Gefahrensituation. Einziger Weg, die Ausschüttung des Stresshormons zu vermeiden? Zwischendurch die Notbremse ziehen und sich eine Auszeit gönnen.

Wer auf der Arbeit bereits unter Termin- und Leistungsdruck leidet, sollte die Freizeit entspannt angehen. Verabredungen am Wochenende einfach einmal absagen, ausschlafen, sich ein Dinner auswärts gönnen, heiß baden und den Haushalt ruhen lassen. Ein Ausgleich zum stressigen Arbeitsalltag tut dem Körper außerdem gut: Eine Yoga-Session oder Massage nach Feierabend helfen, abzuschalten und herunterzukommen.

Außerdem solltest du dich zwingen, eine oder mehrere kleine Pausen auf der Arbeit einzulegen und dir Zeit nehmen, dein Mittagessen zu genießen. Wobei wir auch schon beim nächsten Punkt wären...


2. Bewusst und regelmäßig essen 


Unter Strom neigen die meisten Menschen dazu, koffeinhaltige Drinks echten Speisen vorzuziehen oder schnell nebenbei einen zuckerhaltigen oder kohlenhydratreichen Snack zu verschlingen, der dem Gehirn schnelle Energie liefert. Leider sorgt dieses Essverhalten jedoch auch für einen rasanten Anstieg und Abfall des Blutzuckers, was wiederum die Problemzone Stressbauch begünstigt. Das hastige und unregelmäßige Essen sorgt zusätzlich für einen Blähbauch und Verdauungsprobleme. Und: Wer auf der Arbeit nichts isst, schlägt abends meistens zu – nicht gerade hilfreich im Kampf gegen das Bauchfett.

Die Lösung: bewusstes Essen zu festen Zeiten.

Es wird regelmäßig morgens, mittags und abends eine Portion verspeist, am besten eine eiweißbetonte Mahlzeit, die lange satt macht; sowie komplexe Kohlenhydrate wie Vollkornbrot, Kartoffeln oder Hülsenfrüchte, die dem Körper zusätzlich gesunde Energie schenken. Bereits kleine Maßnahmen können außerdem helfen: Nimmt dir kurz Zeit und finde deine Schwachstellen im stressigen Alltag. Neigst du dazu, zu Schokolade zu greifen oder versuchst du den Druck abends mit einer Flasche Rotwein zu lösen? Am besten überlegst du dir eine Alternative, die du bereits ins Office mitbringst und auf die du bei Heißhunger durch Stress zurückgreifen kannst. So sparst du Kalorien und fütterst dein Bauchfett nicht mit unnötigem Zucker.


3. Bewegung in den Alltag integrieren


Schon der Alltag lässt sich oftmals kaum meistern – und dann sollte man am besten auch noch fünf Mal pro Woche ins Gym gehen? Falscher Ansatz, denn dieser Gedanke baut nur noch mehr Stress in dir auf. Doch ist Bewegung ein toller Ausgleich zur täglichen Arbeit und emotionalem Stress, der dem Körper hilft, Fett zu verbrennen und Stress zu bewältigen. Je nachdem, welcher Sporttyp du bist, solltest du für dich entscheiden: Beruhigt dich eine ruhige Yoga-Stunde oder willst du dich nach neun Stunden auf dem Bürosessel richtig austoben, um abzuschalten?

Ein HIIT-Training ist hier optimal, denn es kurbelt die Fettverbrennung am gesamten Körper an; doch auch eine gesunde Mischung aus gezielten Kraft- und Cardio-Übungen ist sehr effektiv gegen stressbedingtes Bauchfett. Und: Wer keine Zeit hat, fängt klein an. Den Weg zur Arbeit kann man zum Beispiel hin und wieder mit dem Rad meistern oder in der Mittagspause einen Spaziergang an der frischen Luft einlegen.


4. Gezielt die Bauchmuskeln trainieren


Wer am Bauch abnehmen will, muss nicht nur den Dauerstress reduzieren, sondern die Muskelpartie an Ober-, Unter- und seitlichem Bauch gezielt beanspruchen. Crunches und Planks lassen sich ohne großen Aufwand abends neben dem TV ausführen. Wer es am Wochenende zu einer Joggingrunde durch den Park oder eine Fahrradtour schafft, setzt einen tollen Cardio-Kontrast zu den Eigengewichtsübungen. Eine proteinreiche Ernährung unterstützt den Muskelaufbau außerdem optimal – wer Muskelmasse besitzt, verbrennt wiederum mehr Fett und lästiges Bauchfett schmilzt dahin.



5. Mindestens acht Stunden Schlafen



Schlank über Nacht? Vielleicht nicht in einer einzigen, doch über die Zeit hinweg machen sich frühe Schlafenszeiten bezahlt. Der Grund: Wem es durch Stress, Sorgen, Anspannung oder falscher Zeiteinteilung an Ruhe mangelt, produziert das Hormon Leptin, das den Stoffwechsel negativ beeinflusst und sogar für den Appetit auf ungesunde Snacks anregt. Über Nacht kann sich der Körper außerdem regenerieren und erholen – das fördert den Stressabbau und mindert die Ausschüttung des Dickmacher-Hormons Cortisol.

Mittwoch, 13. Juni 2018

Darum ist die Avocado das ideale Abnehm-Food

Die Avocado ist ein echtes Allround-Talent. Die Vitamine und gesunden Fette in der Frucht sorgen nicht nur für schöne Nägel, straffe Haut und glänzende Haare - sie sind auch wunderbare Abnehm-Helfer.
Fette machen dick - das Gerücht hält sich hartnäckig. Dabei können ungesättigte Fettsäuren sogar den Abnehmprozess unterstützen. - das macht die Power-Frucht zu einem echten "Kilo-Killer".
Die ungesättigten Fettsäuren heizen den Fettstoffwechsel ein, in der Folge werden mehr Kalorien verbrannt. Verantworlich dafür ist das Enzym Lipase.
Das körpereigene Protein sorgt für eine gute Verdauung und verhindert, dass das Fett der Avocado im Körper gespeichert wird.

Allerdings sollte man seinen Avocado-Konsum moderat halten - zu viele Fette und Kalorien verkehren den Abnehm-Effekt ins Gegenteil.


Darum ist die Avocado das ideale Abnehm-Food

Die grüne Frucht wird nicht ohne Grund als Superfood bezeichnet - denn . Dazu zählen unter anderem die Vitamine B, E und K, Mineralstoffe wie Magnesium und Kalium sowie Eisen und das Provitamin A. Das enthaltene Vitaim C sorgt für schöne elastische Haut, Biotin poliert die Nägel auf.
Gründe genug, die Avocado gebührend zu feiern: Die World Avocado Organization ruft diesen Juni sogar den ersten Welt-Avocado-Monat aus. „
Die Avocado ist in Deutschland auf dem Siegeszug, der Absatz ist allein in den letzten fünf Jahren enorm angestiegen“, sagte Xavier Equihua, CEO der WAO.
Ursprünglich aus Südmexiko stammend, verbreitet sich die Steinfrucht inzwischen über alle Kontinente. 2017 wurden allein in Deutschland rund 510 Millionen Kilogramm Avocados verkauft - über 20 Prozent mehr als im Vorjahr!

Ginkgo Biloba: Natürlicher Schutz für die Gefäße




Natürlicher Schutz für die Gefäße



Ginkgo-Extrakte scheinen frühen Phasen der Gefäßverkalkung vorzubeugen. Das führen Berliner Wissenschaftler vor allem auf das antioxidative Potenzial der enthaltenen Flavonoide zurück.

Ein Extrakt aus Ginkgo-biloba-Blättern scheint der Entstehung arteriosklerotischer Plaques in Blutgefäßen vorzubeugen. Darauf deutet eine Pilotstudie von Wissenschaftlern um Professor Dr. Günter Siegel vom Institut für Physiologie der Charité Universitätsmedizin Berlin hin. Erschienen ist sie in der Fachzeitschrift »Atherosclerosis« (Band 192, Seiten 438 bis 444).

Gewöhnlich kommen Ginkgo-Extrakte zum Einsatz, um bei älteren Menschen die Durchblutung und Konzentrationsfähigkeit zu steigern. Siegel und Kollegen deuten nun auch auf eine Schutzwirkung vor Arteriosklerose hin.

An der Studie nahmen insgesamt acht Patienten teil, die sich alle aufgrund einer schweren Arteriosklerose einer Bypass-Operation am Herzen unterziehen mussten. Nach dem Eingriff bekamen sie als Standardtherapie Acetylsalicylsäure zur Gerinnungshemmung sowie blutdrucksenkende Beta-Blocker und ACE-Hemmer. Zusätzlich nahmen sie acht Wochen lang zweimal täglich 120 Milligramm des Ginkgo-Spezial-Extraktes EGb 761 (Rökan® novo) ein.

Vor und nach diesem Zeitraum wurde ihnen eine Blutprobe entnommen und im Labor untersucht, unter anderem mithilfe eines In-vitro-Modells, das die Bildung von Plaques und damit besonders frühe Phasen der Arteriosklerose erfassen soll. Dazu isolierten die Wissenschaftler aus den Blutproben die arteriosklerosefördernden Lipoproteine VLDL, IDL und LDL und brachten sie in Kontakt mit Calcium und einer Silikatoberfläche, die vorher mit einem Lipoproteinrezeptor aus Gefäßwänden beschichtet wurde. Dieses Modell haben Siegel und Kollegen selbst entwickelt. Seine Aussagekraft bestätigten sie, indem sie damit Blutproben von Herz-Kreislauf-Patienten testeten, die mit bekanntermaßen blutfettsenkenden und damit vor Arteriosklerose schützenden Statinen behandelt wurden.

In der aktuellen Untersuchung zeigten die Forscher, dass sich in dem Modell nach dem Behandlungszeitraum mit dem Ginkgo-Extrakt durchschnittlich zwölf Prozent weniger Plaques bildeten, die zudem knapp ein Viertel kleiner waren.

Dabei beeinflusste der Extrakt aber nicht etwa die Zusammensetzung der Blutfette, wie Zusatzuntersuchungen zeigten.

Vielmehr reduzierten die darin enthaltenen Flavonoide die Oxidation von LDL-Cholesterin, die maßgeblich für die Plaquebildung verantwortlich sein soll. Gleichzeitig sinkt auch der Spiegel an Lipoprotein A, das ebenfalls die Arterienverkalkung fördern kann. Dagegen nahm die Konzentration der gefäßerweiternden Sunstanzen cAMP und cGMP deutlich zu.

Die Forscher schlussfolgern, dass Ginkgo-Extrakte möglicherweise die Standardtherapie von Patienten mit einem hohen Herz-Kreislauf-Risiko ergänzen können.

Vielleicht eignen sie sich auch, wenn Statine sich als unverträglich erweisen oder allein nur eine unzureichende Wirksamkeit zeigen. Das alles sei jedoch in klinischen Studien mit mehr Patienten zu überprüfen.


Ginkgo gegen dickes Blut


Untersuchungen von Ginkgo zeigten dabei, dass sich die Pflanze durch einen extrem hohen Gehalt an Terpenoiden, einem sekundären Pflanzenstoff, auszeichnet, der ähnlich wie OPC wirkt:

Die Terpenoide schenken der Membran von roten und weissen Blutkörperchen eine höhere Flexibilität, wodurch diese schneller und flüssiger durch den Körper schwimmen können.
Zudem wirken die Pflanzenstoffe im Ginkgo einer Thrombozytenaggregation entgegen, wodurch die Blutplättchen nicht mehr verklumpen.

Ginkgo ist neben OPC insofern eine weitere natürliche Alternative zur Blutverdünnung.



Mittwoch, 28. März 2018

Blaues Licht lässt Fettzellen schrumpfen

Trägt der winterliche Lichtmangel zum Winterspeck bei?





Winterspeck durch Lichtmangel? Forscher haben eine überraschende Eigenschaft des Unterhaut-Fettgewebes entdeckt: Die Fettzellen reagieren auf blaues Licht. Werden sie damit bestrahlt, schrumpfen sie und werden weniger, wie erste Versuche zeigen.


Als Lichtsensor dient den Fettzellen ein Pigment, das auch in der Netzhaut vorkommt. Möglicherweise kann das Fettgewebe damit auf den Wechsel der Jahreszeiten reagieren – und der Lichtmangel im Winter fördert so die Fetteinlagerung.




Der blaue Anteil des Sonnenlichts wirkt überraschenderweise auf unser Unterhaut-Fettgewebe.
Nicht nur der Tag-Nacht-Rhythmus-Rhythmus beeinflusst uns als interner Taktgeber, auch die Jahreszeiten wirken sich auf unseren Körper und unsere Psyche aus. Unser Hormonhaushalt verändert sich, einige Menschen neigen im Winter eher zu Depressionen und sogar unser Gehirn verändert in der kalten Jahreszeit seine Aktivität. Gleichzeitig verführt uns das kalte Winterwetter dazu, mehr und kalorienhaltiger zu essen – als Folge nehmen wir zu.


Überraschender Zufallsfund


Doch unser Winterspeck könnte noch einen anderen Grund haben, wie Katarina Ondrusova von der University of Alberta und ihre Kollegen entdeckt haben. "Das war ein glücklicher Zufall", berichten sie. Denn eigentlich wollten die Forscher herausfinden, ob man Fettzellen biotechnologisch so umbauen kann, dass sie bei Lichtbestrahlung Insulin produzieren.

Als die Forscher jedoch zur Kontrolle ganz normales Unterhaut-Fettgewebe bestrahlten, bemerkten sie etwas Ungewöhnliches: Wurden die Fettzellen blauem Licht ausgesetzt, reagierten sie darauf. Elektrophysiologische Messungen zeigten, dass bei diesem Licht geladene Teilchen durch einen bestimmten Ionenkanal in die Zelle einströmten. Je heller das Licht war, desto stärker war dieser Strom. 

Fettabbau bei blauem Licht


Noch erstaunlicher aber: Wurden die Unterhaut-Fettzellen mehrere Tage lang blauem Licht ausgesetzt, veränderte sich auch ihre Form: Die in ihnen enthaltenen Fetttröpfchen schrumpften sichtbar und wurden weniger. Im Laufe der Zeit sank dadurch Fettgehalt der Zellen signifikant, wie die Forscher berichten. Offenbar verfügt unser Unterhaut-Fettgewebe nicht über eine Art Lichtsensor – es reagiert auch darauf.


In Kultur behaltene menschliche Unterhaut-Fettzellen nach 13 Tagen Dunkelheit bzw. täglich vier Stunden blauem Licht.
Und tatsächlich: Nähere Analysen ergaben, dass die Fettzellen den lichtempfindlichen Farbstoff Melanopsin enthalten. Dieses Pigment kommt auch in der Netzhaut unseres Auges vor, ist dort aber nicht an unserem Sehen beteiligt. Stattdessen dient es unserer inneren Uhr als Sensor für den Tag-Nacht-Wechsel. Könnte das Melanopsin auch in den Fettzellen als Lichtsensor dienen?

Spüren Fettzellen die Jahreszeiten?


"Noch stehen wir erst am Anfang, aber es ist nicht unwahrscheinlich, dass das Licht, das unseren Tagesrhythmus reguliert, auch auf die Fettzellen unter unserer Haut wirkt", sagt Seniorautor Peter Light von der University of Alberta. "Der gleiche Signalweg könnte als Sensor wirken und beeinflussen, wie viel Fett wir Menschen in Abhängigkeit von der Jahreszeit verbrennen."

Wie die Forscher ermittelten, wird zwar ein Großteil des Licht von der Haut abgefangen, aber von dem blauen Lichtanteil dringen immerhin 1,5 bis 2 Prozent ins Unterhaut-Fettgewebe vor. Bekommt unsere Haut demnach viel Sonnenlicht, dann dringt dessen blauer Anteil in die Haut ein und könnte dort zu einem Schrumpfen der Fettzellen und ihres Inhalts führen. "Umgekehrt könnte das spärliche Licht in den Wintermonaten die Einlagerung von Fett fördern und so zu dem typischen Gewichtszuwachs beitragen, den viele von uns im Winter erleben", sagt Light.

Biologisch plausibel


Nach Ansicht der Forscher wäre dies aus evolutionärer Sicht durchaus plausibel: Dieser lichtgesteuerte biologische Mechanismus könnte unseren Vorfahren dabei geholfen haben, sich mit Beginn der dunklen Jahreszeit eine dickere, gegen Kälte isolierende Fettschicht zuzulegen. In jedem Fall eröffne die Entdeckung dieser Lichtreaktion der Fettzellen ein spannendes, ganz neues Forschungsfeld.

Das allerdings bedeutet nun nicht, dass sich jeder Abnehmwillige auf die Sonnenbank begeben sollte, beton Light. Die Bestrahlung sei keine sichere oder zu empfehlende Methode um Gewicht zu verlieren. "Wir wissen beispielsweise noch nicht, welche Lichtintensität und Dauer nötig sind, um diesen Signalweg zu aktivieren", so der Forscher. "Unsere ersten Beobachtungen liefern nun aber uns und anderen Forschern viele faszinierende Ansatzpunkte für weitere Forschungen. (Scientific Reports, 2018; doi: 10.1038/s41598-017-16689-4)
(NPO,University of Alberta ,12.01.2018)

Montag, 19. März 2018

Selen: Schutz für das Gehirn




Selen schützt Nervenzellen im Gehirn


Spurenelement verhindert Zelltod wichtiger Hirnzellen



Schutz fürs Gehirn: Das Spurenelement Selen ist nicht nur für unseren Stoffwechsel wichtig, sondern auch für unser Gehirn. Denn es bewahrt bestimmte Hirnzellen davor, irrtümlich mittels Zelltod abzusterben.

Fehlt dagegen ein selenhaltiges Enzym, werden diese Neuronen bei oxidativem Stress abgebaut, wie Forscher bei Versuchen mit Mäusen herausgefunden haben.



Das Spurenelement Selen ist für uns essenziell - und schützt auch unser Gehirn, wie sich nun zeigt.


Selen ist ein essenzielles Spurenelement und damit überlebenswichtig für den Menschen, viele Tiere und manche Bakterien. Es ist in der Aminosäure Selenocystein enthalten und bildet das reaktive Zentrum mehrerer wichtiger Enzyme in unserem Körper. Zudem gilt Selen wegen seiner großen Affinität zu Sauerstoff als effektives Antioxidans und damit als Schutzfaktor der Zellen vor aggressiven Sauerstoffverbindungen.

Dass Selen auch für die Gesundheit unserer Hirnzellen wichtig ist, haben nun Irina Ingold und ihre Kollegen vom Institut für Entwicklungsgenetik (IDG) des Helmholtz Zentrums München herausgefunden. Für ihre Studie züchteten sie Mäuse, bei denen ein bestimmtes selenhaltiges Enzym verändert war: Statt Selen in Form der Aminosäure Selenocystein enthielt die Glutathionperoxidase 4 (GPX4) bei diesen Tieren eine schwefelhaltige Verbindung.


Wichtige Hirnzellen fehlen


Die Folge: Die mit diesem veränderten Enzym geborenen Mäuse waren nicht länger als drei Wochen lebensfähig. Wie die Forscher feststellten, fehlten im Gehirn dieser Tiere bestimmte Nervenzellen – sie waren im Laufe der frühen Entwicklung durch eine als Ferroptose bekannte Form des Zelltods zugrunde gegangen. Offenbar schützt erst die Präsenz des selenhaltigen GPX4 diese Hirnzellen vor dem irrtümlichen Abbau.


"Unsere Studie belegt zum ersten Mal, dass Selen ein essenzieller Faktor für die postnatale Entwicklung eines ganz bestimmten Typs von Nervenzellen ist", sagt Ingolds Kollege José Pedro Friedmann Angeli. Das erkläre, warum Selen für Säugetiere so essenziell sei.


Selen ist für die Ferroptose entscheidend



Schutz vor oxidativem Stress

Nähere Analysen ergaben auch, warum das selenhaltige Enzym die Hirnzellen schützen kann: Der Zellabbau durch Ferroptose wird vor allem bei starkem oxidativen Stress ausgelöst, wie er durch die hohe Stoffwechselaktivität und Signalübertragung in Nervenzellen typisch ist.

"Selenhaltiges GPX4 schützt die Nervenzellen vor oxidativem Stress und dem dadurch bedingten Absterben", so Friedman Angeli.




Künftig wollen die Wissenschaftler untersuchen, wie und wo genau in der Zelle die Ferroptose ausgelöst wird. Langfristig geht es ihnen darum, die Rolle der Ferroptose bei verschiedenen Erkrankungen zu verstehen, um derzeit noch nicht oder nur schwer therapierbare Erkrankungen wie Krebs oder Neurodegeneration lindern zu können. (Cell, 2017; doi: 10.1016/j.cell.2017.11.048)







Mittwoch, 14. März 2018

Wie hilft Aleo Vera beim Abnehmen?


Wie man mit Aloe Vera erfolgreich abnimmt


Der Konsum von Aloe sollte dem Gewicht und der Größe angepasst werden, um die Gesundheit nicht zu gefährden. Wenn du keine Säfte oder Smoothies magst, kannst du Aloe auch in Kapselform einnehmen.






Aloe Vera hat viele gesundheitsfördernde Eigenschaften, die in verschiedensten Studien bestätigt wurden. Sie zählt zu den bekanntesten Gesundheits- und Schönheitsmitteln, insbesondere aufgrund der positiven Wirkungen für die Haut. Auch für Abnehmdiäten ist Aloe Vera ausgezeichnet geeignet.

Wie hilft Aloe Vera beim Abnehmen?

Vielleicht haben Sie schon viele Produkte zum Abnehmen ausprobiert und nicht die erwünschten Ergebnisse erzielt. Es werden zahlreiche Wundermittel angeboten, doch viele bringen wenig  oder nur kurzfristigen Erfolg und sind meist sehr teuer.  Deshalb möchten wir Ihnen heute die Vorteile der Aloe Vera vorstellen, die beim Abnehmen sehr gut hilft und auch sehr gesund ist. 
  • Aloe Vera reinigt den Organismus: Der Wirkstoff Aloin hilft bei der Ausscheidung von Giftstoffen aus dem Organismus.
  • Aloe Vera verbessert den Stoffwechsel von Fettsäuren,: So wird Fett abgebaut und Sie können leichter abnehmen.
  • Aloe Vera stimuliert die Darmbewegung: Diese Pflanze wirkt wie ein natürliches Abführmittel und hilft bei der Ausscheidung überflüssiger Stoffe.

Aloe Vera zum Abnehmen


Anschließend erfahren Sie, wie Sie Aloe Vera in Ihre tägliche Ernährung einbauen können, um die gewünschten Resultate zu erzielen. Vergessen Sie nicht, dabei konstant zu bleiben, sich allgemein gesund zu erhähren und Sport zu treiben.

Rezept

  • 1 Aloe Vera Blatt mittlerer Größe
  • den Saft einer Zitrone
  • 1 Esslöffel Honig

Zubereitung

Schneiden Sie das Aloe Vera Blatt in Stücke und  bereiten Sie daraus mit  dem Zitronensaft und dem Honig einen Shake zu. Vor dem Trinken, sollte das Getränk gesiebt werden.  Nehmen Sie den Shake auf nüchternen Magen ein.

Ratschläge für bessere Resultate

  1. Dieses Getränk hilft bei der Reinigung des Organismus und verhindert die Ansammlung von Fetten.
  2. Vergessen Sie nicht, gleichzeitig auf eine ausgewogene Ernährung zu achten!
  3. Reduzieren Sie den Verzehr von fetten, zuckerahltigen und kaloriereichen Lebensmitteln.
  4. Sie können Alternativen verwenden, die weniger schädliche Substanzen enthalten.
  5. Seien Sie sehr diszipliniert und erstellen Sie einen Trainingsplan.
  6. Sie können Aloe Vera auch mit anderen Säften mischen und damit die gleichen Ergebnisse erzielen.

Vorsicht!

Aloe Vera ist eine gesunde Hilfe zum Abnehmen, doch nicht für alle ist diese Diät geeignet. Es können nämlich allergische Reaktionen, Durchfall, ein  Ungleichgewicht des Elektrolythaushalts oder ein Vitaminmangel entstehen. Wenn Sie eines dieser Anzeichen bemerken, sollten Sie den Verzehr von Aloe Vera sofort einstellen und Ihren Arzt aufsuchen.
Vergessen Sie nicht, dass Aloe Vera abführend wirkt und deshalb  nur in Maßen und für kurze Zeit eingenommen werden sollte. Übertreiben Sie nicht, dies könnte Ihrer Gesundheit schaden. 

Alternativen zum Aloe Vera Shake

Wenn Ihnen der Aloe Vera Shakes  nicht zusagt, gibt es eine gute Alternative, die ebenso wirksam ist: Sie können Aloe Vera in Kapselform zu sich nehmen.   Lassen Sie sich bezüglich Dosis und Zeitraum vor Beginn der Diät beraten.

Dienstag, 14. November 2017

Moderater Kaffeekonsum tut Geist und Körper gut

Gesunder Genuss



Kaffee ist ein besonders intensiv erforschtes Lebensmittel - zum Glück für alle Kaffeeliebhaber. Denn galt der Genuss des Bohnengetränks lange Zeit als ein der Gesundheit wenig zuträgliches Laster, haben zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen sein Image in den vergangenen Jahren ins Gegenteil gekehrt.
So entpuppte sich die Annahme, Kaffee sei schädlich für Herz und Kreislauf oder begünstige Krebs, in groß angelegten epidemiologischen Ernährungsstudien als Mythos. Stattdessen zeigte sich: Kaffee ist nicht nur nicht schädlich. Er hat sogar vielfältige gesundheitsfördernde Eigenschaften und steht somit durchaus im Einklang mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung.

Schutz vor Diabetes & Co


Inzwischen gibt es unter anderem Hinweise darauf, dass ein moderater Kaffeekonsum positive Auswirkungen auf den Stoffwechsel hat und zum Beispiel das Risiko einer Diabetes Typ 2-Erkrankung senken oder vor Leberzirrhosen schützen kann. Außerdem scheint Kaffeetrinken die DNA vor umweltbedingten Schäden bewahren zu können.

Welche der über 1.000 Inhaltsstoffe des Kaffees für diese Schutzwirkungen verantwortlich sind, ist in vielen Fällen noch unklar. Wissenschaftler vermuten allerdings, dass die hohe antioxidative Aktivität vieler dieser Stoffe eine Rolle dabei spielt. So stehen Antioxidantien in dem Ruf, zerstörerische Prozesse in den Zellen zu verzögern, weil sie einen wesentlichen Beitrag zum Schutz vor freien Radikalen leisten.


Doping fürs Gehirn


Die meisten positiven Effekte des Kaffees lassen sich sowohl mit der koffeinhaltigen als auch mit der koffeinfreien Variante erzielen. Bestimmte Gesundmacher-Eigenschaften des Kaffees gehen jedoch direkt auf das Koffein zurück. So fördert die Wachmacher-Substanz nicht nur die Aufmerksamkeit - sie wirkt sich auch positiv auf das Langzeitgedächtnis aus, wie Untersuchungen zeigen.

Bei Parkinson-Patienten kann das Koffein offenbar Gehirnzellen vor dem Niedergang bewahren und so einem Fortschreiten der Erkrankung entgegenwirken. Der Grund: Es bindet im Gehirn an Adenosin-Rezeptoren und blockiert damit Andockstellen für Vorstufen der für Parkinson typischen zellgiftigen Proteinansammlungen.


Schwarz ist besser


Als heilbringendes Wundermittel taugt Kaffee zwar trotz allem nicht. Ein paar Tassen pro Tag tuen Gehirn und Körper aber in jedem Fall gut. Wer im vollen Umfang von den positiven Wirkungen des Bohnengetränks profitieren möchte, sollte es allerdings schwarz trinken. Cappuccino und andere Kaffeevarianten mit Milch sind nicht nur aufgrund des Fettgehalts weniger gesund.

Die Milch hemmt auch den Prozess, der für die positive Wirkung auf den Stoffwechsel verantwortlich ist, wie Wissenschaftler herausgefunden haben. Schuld scheint die vor allem in tierischen Produkten enthaltene Aminosäure Methionin zu sein. "Trinken Sie deshalb Kaffee mit gutem Gewissen, aber am besten schwarz oder mit pflanzlich basierter Milch, wie Mandel- oder Kokosmilch", empfiehlt Studienautor Frank Madeo von der Universität Graz.