Montag, 31. März 2014

Bio Enzyme selbst gemacht! - Ananas-Papaya - Erfrischungskur für die Zel...



Enzyme helfen bei Infektionen und Venenleiden

Enzyme – Wie helfen Sie gegen Infektionen und Venenleiden?

Enzyme sind regelrechte Multitalente. Auch gegen Infektionen mit Viren und Bakterien werden sie erfolgreich eingesetzt. Leiden Sie an Gefäßerkrankungen und Venenleiden? Auch dann können Ihnen Enzyme helfen. Erfahren Sie in diesem Artikel mehr über die Enzymtherapie bei infektiösen Krankheiten und Erkrankungen der Venen.

Infektionen werden oft mit Antibiotika behandelt

Antibiotika können das Wachstum von Bakterien (aber nicht von Viren) hemmen. Ein großer Nachteil der Antibiotika ist, dass viele Menschen dagegen resistent geworden sind. In Fleisch, Eiern und anderen Lebensmitteln finden sich Rückstände von Antibiotika. Das erhöht die Bildung von Resistenzen und bei manchen Erkrankten zeigt deshalb eine Antibiotikabehandlung nicht den gewünschten Erfolg. Zudem kann ein Antibiotikum nicht zwischen "guten" und
"bösen" Bakterien unterscheiden. Es tötet somit auch unsere "guten" Bakterien im Darm ab, die auch für die Immunabwehr benötigt werden.

Eine Infektion der oberen Atemwege wird meist von Viren verursacht

Wenn Sie Schnupfen, Halsschmerzen oder Husten haben, sind die Auslöser in den meisten Fällen anfangs keine Bakterien, sondern Viren, gegen die Antibiotika nicht wirken. Erkältungsviren führen zu den üblichen Erkältungsbeschwerden. Betroffen sind zuerst meist die Nase, die Nasennebenhöhlen und der Hals. Dann wandern die Erkältungsviren weiter nach unten in die Bronchien. Zu der anfänglichen Virusinfektion kann im Verlauf der Erkrankung eine bakterielle Zweitinfektion dazu kommen.



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Tipp: Nehmen Sie Enzyme nur nach vorheriger Absprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Sie eine Antibiotikatherapie durchführen oder wenn Sie Arzneimittel einnehmen müssen, die die Blutgerinnung hemmen.


Enzyme gegen Rheuma

Enzyme - auch gegen Allergien und Rheuma wirksam




Rheuma und entzündliche Gelenkerkrankungen lassen sich gut mit Enzymen behandeln. Auch Allergien und Heuschnupfen, die wie das entzündliche Rheuma zu den Autoimmunerkrankungen gehören, sprechen auf eine Enzymtherapie gut an.

Bei Autoimmunerkrankungen schießt unser Immunsystem über das Ziel hinaus


Ob bei Allergien oder entzündlichem Rheuma – auch als rheumatoide Arthritis bezeichnet – reagiert unser Abwehrsystem übererregt. Es greift körpereigenes Gewebe an. Eine Behandlung dieser Erkrankungen muss deshalb das Ziel haben, diese überschießenden Immunreaktionen zu bremsen.

Allerdings darf unsere Abwehr nicht zu weit hinunter gefahren werden, damit unser Immunsystem seine Aufgaben noch erfüllen kann. Bei einer Behandlung mit Enzymen wird unser Immunsystem „moduliert“. Überschießende Immunreaktionen werden auf ein Normalmaß heruntergefahren.






Arzneimittel gegen Rheuma haben teils starke Nebenwirkungen


Wenn Sie an entzündlichem Rheuma leiden und in ärztlicher Behandlung sind, mussten Sie sicher auch schon Mittel gegen Ihre Autoimmunerkrankung einnehmen. Das Ziel dieser Medikamente ist, dass die Entzündungsprozesse in Ihrem Körper eingedämmt werden und Sie dadurch weniger an Schmerzen und Schwellungen leiden.


Zu den bekanntesten Wirkstoffen gegen entzündliches Rheuma gehören Diclofenac, Acetylsalicylsäure (Aspirin), Ibuprofen, Chloroquin und verschiedene Kortisonpräparate. Auch der Wirkstoff Methotrexat, der die Überaktivität Ihres Immunsystems unterdrücken soll, wird von vielen Ärzten gegen entzündliches Rheuma verordnet.


Alle diese Wirkstoffe haben zum Teil starke Nebenwirkungen und können Sie von Ihrem entzündlichen Rheuma nicht ganz befreien. Bis heute ist es den Wissenschaftlern nicht gelungen, entzündliches Rheuma komplett zu heilen.


Enzympräparate sind eine gute Alternative bei der Behandlung von Rheuma und Allergien


Wenn Sie zu den Patienten gehören, die an entzündlichem Rheuma leiden oder Allergien haben, dann sind Sie von einer so genannten Autoimmunerkrankungen betroffen. Das bedeutet, dass Ihr Immunsystem überreagiert.


Das Abwehrsystem richtet sich bei entzündlichem Rheuma gegen den eigenen Körper. Bei einer Allergie reagiert Ihr Immunsystem mit einer extremen Abwehrreaktion gegen eigentlich harmlose Stoffe – zum Beispiel Pollen - und löst dadurch eine Entzündungsreaktion aus.


Da Enzyme Ihre Immunabwehr regulieren können, ohne sie ganz auszuschalten, sind Enzyme die ideale Alternative zu Kortison und anderen stark wirksamen Präparaten gegen Allergien und Rheuma. Enzyme helfen Ihrem Körper bei der Bewältigung der Entzündungsprozesse. Stoffwechselschlacken, die durch die Entzündung entstanden sind, werden mit Hilfe der Enzyme schneller abgebaut.



Was sollten Sie beachten, wenn Sie Enzyme gegen Ihr Rheuma einsetzen möchten?


Falls Sie an starkem entzündlichem Rheuma leiden und in ärztlicher Behandlung sind, sollten Sie mit Ihrem Arzt über eine Zusatztherapie mit Enzymen sprechen. Bei sehr ausgeprägten Beschwerden ist es sinnvoll, Ihr entzündliches Rheuma mit Anti-Rheuma-Medikamenten und zusätzlich mit Enzymen zu behandeln.


Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass durch eine Zusatztherapie mit Enzymen die Entzündungsprozesse, Schmerzen und Schwellungen schneller zurückgingen und dass die Morgensteifigkeit bei vielen Patienten nach kurzer Zeit deutlich reduziert wurde.

Enzyme können Ihr Immunsystem unterstützen

Immunsystem stärken, Krebs bekämpfen - Enzyme helfen

Wünschen Sie sich ein starkes Immunsystem, das Krankheiten wie z. B. auch Krebs abwehren kann? Enzyme können Ihnen zu einer starken Abwehr verhelfen. Auch als begleitende Krebstherapie werden sie eingesetzt. Erfahren Sie in diesem Artikel mehr über die Anwendung von Enzymen gegen Krebs und zur Immunstärkung.Krebs EnzymeEnzyme werden bei Krebs zur Immunstärkung eingesetzt.

Nur ein intaktes Immunsystem kann seine Aufgaben optimal erfüllen

Enzyme sind maßgeblich an einem gut funktionierenden Immunsystem beteiligt. Fehlen uns wichtige Enzyme, wird unser Immunsystem geschwächt und kann seine Aufgaben nicht mehr richtig erfüllen. Bakterien, Viren aber auch entartete Zellen gewinnen die Oberhand. Kann der Körper genügend Enzyme selbst bilden – oder werden sie ihm zugeführt – kann unsere Abwehr  effektiver und störungsfreier arbeiten.
Enzyme sorgen auch dafür, dass die Abwehrreaktionen nach erfolgreicher Beseitigung der Eindringlinge wieder auf ein normales Maß heruntergefahren werden. Somit halten Enzyme das Immunsystem im Gleichgewicht. Sie verhindern, dass durch eine übersteigerte Immunabwehr unser Organismus angegriffen wird.

Quelle für hochwertige Enzyme

Enzyme können Krebszellen auflösen

Forscher fanden heraus, dass eine Kombination aus tierischen und pflanzlichen Enzymen Krebszellen auflösen kann. Es handelt sich dabei um die Enzyme Trypsin, Papain und Chymotrypsin. Diese Enzymkombination wirkt nicht nur auflösend auf die Krebszellen, sondern wirkt zudem ausgleichend auf unser Immunsystem. Die Enzyme regen unsere Abwehr dazu an, die Krebszellen aus eigener Kraft zu vernichten. Zudem helfen Enzyme unserem Körper dabei, der Entstehung neuer Krebszellen vorzubeugen.

Enzyme lindern die Nebenwirkungen von Strahlen- und Chemotherapie

Ein Patient, der an Krebs erkrankt ist, steht oft vor der Entscheidung, nach der Operation eine Chemo- und Strahlentherapie durchführen zu lassen. In vielen Fällen erhöhen diese Therapien die Chancen, den Krebs endgültig zu besiegen.
Doch die vielen Nebenwirkungen der Strahlen- und Chemotherapie macht vielen Menschen Angst. Eine begleitende Therapie mit Enzymen kann die Nebenwirkungen deutlich vermindern. Erbrechen, Übelkeit, Gewichtsverlust, Entzündungen und Haarverlust treten nicht so stark auf, wenn die Patienten zusätzlich mit Enzymen behandelt werden.

Eine Operation wird mit Enzymen leichter überstanden

Wenn Patienten nach einer Operation mit Enzymen behandelt werden, treten in den meisten Fällen weniger Nebenwirkungen auf. Der Grund dafür ist, dass die Enzyme abschwellend wirken, Entzündungsprozesse eindämmen und dadurch weniger Operationsschmerzen auftreten. Auch wird mit der Enzymbehandlung die Wundheilung gefördert und Wasseransammlungen können schneller aus dem Gewebe ausgeschieden werden.

Was sollten Sie beachten, wenn Sie Enzyme bei Krebs und für Ihr Immunsystem nutzen wollen?

  • Sprechen Sie vor der Einnahme von Enzymen in jedem Fall mit Ihrem Arzt.
  • Kaufen Sie nur hochwertige Enzympräparate von Firmen, die seit Jahrzehnten Erfahrungen in der Enzymherstellung und Enzymtherapie haben.
  • Halten Sie sich an die Dosierungsanweisungen im Beipackzettel.
  • Nehmen Sie Enzyme nicht ein, wenn Sie gegen bestimmte Enzyme allergisch reagieren. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn Sie frische Ananas oder Papaya nicht vertragen.
  • Enzyme können Nebenwirkungen haben. Diese äußern sich vor allem in Völlegefühl, Blähungen, Bauchschmerzen, Übelkeit und Durchfall. Wenn Sie diese Nebenwirkungen haben, sollten Sie die Dosis reduzieren. Klingen die Nebenwirkungen nicht ab, sollten Sie auf die Einnahme der Enzyme verzichten.


Enzyme bei Entzündungen

Enzyme - wie diese Ihnen bei Entzündungen und Verletzungen helfen

Sicher hatten auch Sie schon einmal eine Verletzung oder eine Entzündung. Vielleicht war die Behandlung langwierig und hatte Nebenwirkungen? Erfahren Sie in diesem Artikel, wie Sie entzündliche Erkrankungen oder Verletzungen mit Enzymen behandeln können. In meiner Artikelserie "Enzyme" können Sie lesen, bei welchen Erkrankungen eine Enzymtherapie wirksam ist.EnzymeEnzyme - wie diese Ihnen bei Entzündungen und Verletzungen helfen

Entzündungen sollten Sie nicht auf "die leichte Schulter" nehmen

Entzündungen sind Abwehrreaktionen des Immunsystems, die eigentlich der Heilung dienen. Überschießende Immunreaktionen schädigen jedoch unseren Organismus und ständig schwelende Entzündungsherde können das Leben stark beeinträchtigen. Sie führen zu Schmerzen, können unseren Organismus schädigen und in schlimmen Fällen sind sie sogar an schwerwiegenden Erkrankungen beteiligt.
Damit Ihre Entzündung nicht chronisch wird, ist es notwendig, gleich zu handeln. Akute Entzündungen müssen immer gut auskuriert werden, um eine Schädigung Ihres Körpers zu vermeiden.

Quelle für hochwertige Enzyme

Wo treten Entzündungen auf, die mit Enzymen behandelt werden können?

  • in Muskeln
  • in Gelenken (zum Beispiel bei der rheumatoiden Arthritis)
  • in Sehnen
  • in Nasennebenhöhlen
  • in Bronchien
  • in Organen

An welchen Anzeichen können Sie erkennen, dass Sie an einer Entzündung leiden?

  • Rötung
  • Überwärmung
  • Schwellung
  • Schmerzen
  • gestörte Funktion

Wie können Ihnen Enzyme gegen Entzündungen helfen?

Enzyme sind natürliche Helfer, die Ihr Immunsystem dazu anregen, gegen die Entzündung vorzugehen. Nach erfolgreicher Abwehr durch Ihr Immunsystem helfen die Enzyme dabei, die Abwehrreaktionen wieder auf ein Normalmaß herunterzufahren. Enzyme können verhindern, dass Entzündungen in Ihrem Körper chronisch werden und dass Entzündungsreaktionen Ihren Organismus nachhaltig schädigen.

Verletzungen heilen schneller mit der Kraft der Enzyme

Vielleicht hatten Sie schon einmal einen gebrochenen Arm oder ein gebrochenes Bein? Dann wissen Sie, wie lange es geht, bis man endlich wieder schmerzfrei leben kann. Die verletzten Gelenke sind lange Zeit geschwollen und unbeweglich.
Haben Sie eine Verstauchung oder durch einen Sturz blaue Flecke? Haben Sie eine offene Wunde? In all diesen Fällen werden in Ihrem Körper viele tausende Zellen zerstört und geronnenes Blut befindet sich in Ihrem Organismus. Diese Abfallprodukte müssen nun von Ihrem Körper entsorgt werden. Bei dieser Arbeit helfen ihm Enzyme. Sie sorgen für den Abtransport der "Trümmer" und machen den Weg frei für die Bildung von neuem Gewebe.
Viele Leistungssportler und ihre Ärzte setzen Enzyme zur schnelleren Abheilung von Prellungen, Blutergüssen und Verstauchungen ein. Die Enzymtherapie verkürzt deutlich den Heilungsprozess und macht die Sportler schneller wieder fit.
Tipp: Es ist meist ein Zeichen von Enzymmangel, wenn Ihre Wunden schlecht heilen oder Ihre blauen Flecken nur sehr langsam verschwinden. Machen Sie in diesem Fall eine Kur mit Enzymtabletten. Dadurch wird der Enzymmangel behoben.

Entzündungen und Verletzungen sind meist mit Schmerzen verbunden

Schmerzen haben eigentlich eine Schutzfunktion, die unserem Körper sagt: "Stopp, Du musst etwas ändern!"  Der Schmerz signalisiert uns zum Beispiel, dass wir unverzüglich die Hand vom heißen Kochtopf nehmen müssen, bevor wir eine tiefe Brandwunde bekommen. Allerdings sind auch chronische Erkrankungen und akute Verletzung von Entzündungen und Schmerzen begleitet, die unser Leben stark beeinträchtigen können.
Enzyme können die Schmerzempfindung beeinflussen. Sie spalten beim Abheilen der Entzündung die freigesetzten Prostaglandine und Kinine auf und wirken auf diese Weise schmerzstillend. 

Enzyme für Ihre Gesundheit

Die Kraft der Enzyme


Enzyme – was können sie für Ihre Gesundheit tun?





Enzyme dienen nicht nur der Behandlung von Krankheiten, sondern werden immer mehr zur Vorbeugung vielerlei Erkrankungen eingesetzt. Lesen Sie meine Artikelserie "Enzyme" und erfahren Sie mehr über die Therapie und Prävention mit Enzymen. Lernen Sie die wichtigsten Enzyme für Ihre Gesundheit kennen. Dieser Artikel soll Sie in die Welt der gesundheitsfördernden Enzyme einführen.EnzymeEnzyme – was können sie für Ihre Gesundheit tun?

Ohne Enzyme wäre kein Leben möglich

Enzyme steuern den Stoffwechsel von Menschen, Tieren und Pflanzen. Allein im menschlichen Organismus gibt es etwa 20.000 Enzyme, von denen nur etwa 3.000 erforscht sind. Enzyme sind Eiweißmoleküle oder Proteine, die von unseren Zellen produziert werden. Enzyme haben die Besonderheit, dass sie in biologischen Materialien Veränderungen hervorrufen können.

Quelle für hochwertige Enzyme

Wo werden Enzyme im Alltag genutzt?

Ohne dass die Menschen von der Existenz der Enzyme wussten, haben sie sie schon genutzt. Enzyme sind seit Jahrhunderten an der Käsegewinnung beteiligt, sie werden eingesetzt bei der Brot-, Wein- und Bierherstellung. Heute haben Enzyme noch ganz andere Aufgaben. Sie helfen uns bei der Herstellung von Medikamenten, Nahrungsmitteln und sogar bei der Produktion von Waschpulver. Auch die Gentechnik, die Chemie und die Biologie nutzen Enzyme.

Das Heilen mit Enzymen ist ein uraltes Wissen

Schon vor Jahrtausenden erkannten die Menschen in Asien, Afrika und Südamerika, dass der Verzehr bestimmter Früchte eine heilende Wirkung auf den Körper haben kann. Indianer stellten aus den unreifen Früchten und Blättern der Ananas eine dicke Paste her, die sie dann auf schmerzende Gelenke und Verstauchungen auftrugen. Die verletzten Gliedmaßen heilten so viel schneller.
Von den Urvölkern wurde die Ananas unreif verzehrt, um eine abführende und harntreibende Wirkung zu erzielen. Auch Würmer im Darm konnten so abgetötet werden. Die höchste Enzymkonzentration befindet sich bei der Ananas in den Blättern und im Strunk der unreifen Früchte.

Die moderne Wissenschaft konnte die heilende Wirkung der unreifen Ananas belegen

Die unreife Ananas hat einen besonders hohen Anteil am eiweißspaltenden Enzym Bromelain. Allerdings ist Bromelain sehr hitzeempfindlich und wird beim Kochen der Früchte zerstört.
Tipp: Wenn Sie die verdauungsfördernde Wirkung der Ananas nutzen möchten, dürfen Sie keine Dosenananas verzehren, weil dort kein Bromelain mehr enthalten ist. Essen Sie frische unreife Früchte und auch den harten Strunk.

Die Papaya wird auch als Frucht des langen Lebens bezeichnet

Schon Medizinmänner verabreichten ihren Patienten den grünen Milchsaft aus der Rinde der Papaya und unreife Papayafrüchte, um sie von Durchfall, Verdauungsbeschwerden und Menstruationsstörungen zu heilen. Auch gegen Entzündungen, Hämorrhoiden und Hautkrankheiten wurde die Papaya eingesetzt. Der Grund für die heilende Wirkung der Papaya ist das Enzym Papain. Die unreifen Früchte, die Kerne und der Milchsaft haben die höchste Enzymkonzentration.
Tipp: Unreife Früchte können Sie am besten zur Herstellung von Salaten oder Chutneys verwenden. Die schwarzen Kerne der Papaya können Sie essen, allerdings sind sie scharf und wirken abführend. Wenn Sie die Kerne trocknen und malen, sind sie als Gewürz verwendbar.

Ist es sinnvoll, wenn Sie frische Früchte der Ananas und Papaya zur Behandlung von Krankheiten verzehren?

Wenn Sie diese Früchte essen, werden die Enzyme in Ihrem Magen vom Verdauungsenzym Pepsin aufgespalten und zerstört. Sie können deshalb eine Enzymtherapie nicht mit Ananas und Papaya durchführen. Wenn Sie gezielt Enzyme gegen verschiedene Krankheiten einsetzen möchten, empfehle ich Ihnen die Einnahme von Enzymtabletten. Die Tabletten sind durch eine Schutzhülle so verarbeitet, dass sie vom Pepsin und der Magensäure nicht zerstört werden können.

Welche Enzyme werden zur Enzymtherapie eingesetzt?

A) Proteasen: Das sind eiweißspaltende Enzyme. Dazu gehören Papain, Bromelain, Trypsin und Chymotrypsin.
B) Lipasen: Darunter versteht man fettabbauende Enzyme.
C) Amylasen: So bezeichnet man kohlenhydratabbauende Enzyme.
Viele Enzympräparate enthalten eine Kombination aus verschiedenen Enzymen (pflanzlicher und tierischer Herkunft), um eine umfassendere Wirkung zu erzielen.

Wann sollten Sie Enzyme nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen?

  • wenn Sie schwanger sind oder stillen
  • wenn Ihre Leber geschädigt ist
  • wenn Sie eine eingeschränkte Nierenfunktion haben
  • wenn Sie blutgerinnungshemmende Arzneimittel einnehmen

Die Therapie mit Enzymen gewinnt weltweit immer mehr an Bedeutung











Sonntag, 30. März 2014

Verspannungen - einfach wegdehnen

Superverspannt oder hypermobil?




Verspannte und verkürzte Muskeln sind in der heutigen Sitzgesellschaft weit verbreitet. Das jobbedingte Bewegungsmanko lässt die Muskulatur schlapp werden und bringt das Gleichgewicht zwischen den Muskeln durcheinander. Die Folge: sogenannte muskuläre Dysbalancen und Fehlhaltungen. Typische verkürzte Problemstellen sind die Nacken- und Brustmuskulatur, der untere Rücken die Hüftbeuger, die hintere Oberschenkelmuskulatur sowie die Waden. 

An diesen Stellen lohnt sich das Dehnen meist, ein zusätzliches Krafttraining schützt außerdem vor Verspannungen.

Mit einer Ausnahme: Hypermobile Menschen - das betrifft vor allem Frauen - sollten ihre Muskeln nicht noch mehr auf Länge bringen, sondern mit Krafttraining für mehr Spannung sorgen. Denn ihre Gelenke, Bänder und Sehnen sind ohnehin instabil und verletzungsanfällig. Kennzeichen für Hypermobilität sind häufiges Umknicken sowie überstreckte Ellenbogen- und Kniegelenke.


Halten oder Wippen?
Grundsätzlich gibt es zwei Methoden, die zur gewünschten Muskelentspannung führen: Beim statischen Stretching wird eine Position gehalten, beim dynamischen Dehnen federt man leicht in der Endposition. Stretching-Neulinge sollten zunächst die statische Variante wählen, da sie die Muskeln fälschlicherweise oft eher an- statt entspannen. Fortgeschrittene dürfen federn.
"Es gibt viele Untersuchungen, die eindeutig beweisen, dass der Effekt bei beiden Methoden gleich ist", sagt Wilke. Das Wippen hat nach dem Training allerdings einen Vorteil: Es transportiert Stoffwechselprodukte schneller ab und beschleunigt die Regeneration.


Ob Halten oder Wippen - unverzichtbar ist die korrekte Dehnposition, Ausweichbewegungen lassen die Wirkung verpuffen. Die Muskulatur sollte aufgewärmt, die Dehnung als leichtes Ziehen spürbar sein, an die man sich mit der Ausatmung langsam und ohne ruckartige Bewegungen herantastet. Dann 15 bis 20 Sekunden lang halten oder federn. Nach einer kurzen Pause wiederholt man die Übung und geht ein wenig weiter in die Dehnposition. Ausnahme: Wer unter Muskelverkürzungen und Verspannungen leidet, sollte 30 bis 60 Sekunden dehnen.

Vorbeugend oder vergebens?
Ein Muss beim Warm-up ist Stretching nur in Sportarten wie Turnen oder Jazzdance, bei denen die Muskulatur besonders flexibel sein muss. Für flottes Fußballspielen, intensives Kraft- oder schnelles Tempotraining ist ein vorheriges ausgiebiges Stretchen dagegen kontraproduktiv, da es die Muskelspannung verringert und langsam macht. Für die meisten Sportler reicht das Dehnen der beanspruchten Muskulatur nach dem Training. Unverzichtbar ist es nach einem Krafttraining, um Kontraktionsrückstände zu reduzieren und trainingsbedingte Verkürzungen zu vermeiden.
Gegen Muskelkater ist übrigens kein Stretching-Kraut gewachsen - die schmerzhaften Mikrotraumata und Entzündungen sind Folge eines zu harten oder ungewohnten Work-outs. Dehnübungen können dann die Muskelstrukturen sogar zusätzlich schädigen. Nach einer intensiven Trainingseinheit also besser sausen lassen. Auch Verletzungen lassen sich damit nicht verhindern: "Indirekt können eine dehnfähige Muskulatur und ein besseres Körpergefühl einen gewissen Schutz darstellen", sagt die Sportwissenschaftlerin Wilke. "Eine direkte Verletzungsprophylaxe konnten Studien aber bisher nicht nachweisen."






Samstag, 29. März 2014

Smoothies - Zum Selbermachen

Smoothies


Smoothies aus Gemüse, Kräutern und Früchten enthalten Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme und schützende sekundäre Pflanzenstoffe. Sie lassen sich mit geeigneten Hilfsmitteln schnell zubereiten. Sie sind nicht nur gesund, sondern auch lecker und erfrischend.

Hier einige mögliche Zusammensetzungen, die ich heute selber ausprobiert habe:


Variante 1:




Zutaten:

  • Gurken (kleine, italienische, die sind aromatischer)
  • Frische Erdbeeren
  • Ingwer
  • Pink Grapefruitsaft
  • Eventuell noch ein bisschen Banane oder Eiweisspulver für eine bessere Konsistent.


Variante 2:




Zutaten:

  • Rhabarber
  • Erdbeeren
  • Granatapfel
  • Pink Grapefruitsaft
  • Ingwer
  • eventuell etwas Banane oder Eisweispulver für die Konsistenz.


Variante 3:



Zutaten:

  • Avocado
  • Rucola
  • etwas Minze, die gibt eine angenehme Frische
  • Ingwer 
  • Ping Grapefruitsaft
  • eventuell etwas Banane oder Eiweisspulver für die Konsistenz


Variante 4:



 

Zutaten:

  • Calabaza Verde
  • Kresse
  • Ingwer
  • Pink Grapefruitsaft
  • etwas Vanille


Herstellung

Für die Herstellung verwende ich einen speziellen Smoothie-Maker (ein kleiner Mixer). Bevor ich die Zutaten in den Smoothie-Maker gebe, schneide ich sie in kleine Stücke und gebe diese dann in den Becher zusammen mit etwas Grapefruit-Saft. So geht das Mixen besser.
Ich gebe immer etwas Ingwer dazu, das gibt einen frischeren Geschmack. Etwas Eisweisspulver oder Banane macht die Konsistenz sämiger.


Ich wünsche viel Vergnügen beim Ausprobieren.

Hier noch Aufnahmen von meiner Ausrüstung und den Zutaten vor der Verarbeitung:


















Sprossen - Vitalität pur

Sprossen und Keimlinge






Als Keime, Keimlinge oder Sprossen bezeichnet man frisch gekeimte Pflanzensamen. Man zieht sie aus Hülsenfrüchten, Kresse oder Getreide.


Bei Keimen, Keimlingen oder Sprossen handelt es sich um frisch gekeimte Pflanzensamen, die man zumeist aus Kresse, Getreide oder Hülsenfrüchten zieht. Man bezeichnet die Sprossen auch als Sprossengemüse. Gezüchtet werden sie in speziellen Gefäßen mit Wasser und Sonnenlicht.
Zu den Pflanzen, die sich für die Aufzucht von Sprossengemüse eignen, gehören Erbsen, Linsen, Reisbohnen, Alfalfa, Azukibohnen und Straucherbsen, die zu den Hülsenfrüchten zählen 

  • Mais, 
  • Roggen, 
  • Hafer, 
  • Gerste und 
  • Hirse,
  • Gartenkresse, 
  • Reis, 
  • Rettich, 
  • Sesam, 
  • Sonnenblumenkerne und 
  • Senfsamen.


Aufzucht der Sprossen



Frische Keimlinge können im Haushalt leicht selbst hergestellt werden. Für die Aufzucht der Sprossen benutzt man lediglich ein simples Einmachgerät. Dieses wird mit einem Stück Mull oder Gaze bespannt. Dabei befestigt man die Gaze oder den Mull mit einem Einmachgummi. Im Handel werden auch spezielle Keimgeräte aus Kunststoff oder Ton angeboten. Diese bieten die Möglichkeit, Sprossen auf mehreren Etagen zu ziehen.

Damit die Samen nicht übereinander liegen und noch über genügend Platz zum Quellen und Keimen verfügen, sollte der Boden des Keimgeräts nicht völlig bedeckt werden. Bevor man die Samen in das Einmachgerät legt, ist es ratsam sie mit klarem Wasser abzuspülen. Vor allem bei grösseren Samen wird das Einweichen empfohlen. Durch das Einweichen quellen die Samenschalen hervor und können besser auskeimen.

Bei ganz kleinen Samen wie Alfalfa ist ein Einweichen hingegen nicht nötig. Wie lange die Einweichzeit dauert, hängt von der Größe der Samenkörner und der Härte der Schale ab. Bei Getreide und Hülsenfrüchten ist die Dauer länger als bei Ölsaaten. In der Regel genügt es aber, die Samen während der Nacht einzuweichen.

Damit der Keimvorgang eingeleitet werden kann, sind Wärme und Feuchtigkeit für die Samen erforderlich. Zu Beginn genügt ein dunkler Ort, der eine Temperatur von 20–21 Grad Celsius aufweist. Nach zwei Tagen benötigen die Keimlinge jedoch Licht, damit sie gut wachsen können. Dies sollte aber kein direktes Sonnenlicht sein.

Zudem darf man die Samen nicht zuviel Flüssigkeit aussetzen, da ansonsten die Gefahr von Fäulnis oder der Bildung von Schimmelpilzen besteht. Um Schimmelpilzen entgegenzuwirken, muss man die Samen regelmäßig spülen.

Keimlinge und Sprossen gelten als nahrhafte Bereicherung des Speiseplans. Sie verfügen über zahlreiche wertvolle Vitamine und Mineralien.


Inhaltsstoffe

Keimen die Samen aus, kommt es zu einem deutlichen Anstieg ihres Nährstoffgehalts. Aus diesem Grund verfügen die Sprossen über mehr Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe als die spätere Pflanze im ausgewachsenen Zustand. Darüber hinaus hat Sprossengemüse einen hohen Ballaststoffanteil, der Energiegehalt ist jedoch geringer als bei frischem Gemüse.

Zu den Vitaminen und Mineralstoffen, die in den Keimlingen zu finden sind, gehören u.a. Vitamin C, Sowie Eisen, Magnesium und Kalzium.




Einige Sorten sollten blanchiert werden



Erbsen, Kichererbsen und Sojabohnen müssen vor dem Verzehr blanchiert werden, da sie im rohen Zustand Hämagglutinine aufweisen, die eine gesundheitsschädliche Wirkung haben können. Das Blanchieren bewirkt jedoch den Abbau dieser Eiweißstoffe. Ein Nachteil ist allerdings, dass einige Vitamine, die wärmeempfindlich sind, dabei verloren gehen.


Verwendung von Keimlingen und Sprossen in der Küche


Sprossengemüse kann sowohl roh verzehrt als auch als Beilage zu verschiedenen Gerichten verwendet werden. Meistens verarbeitet man die Sprossen zu Salat.



Verwendung



Sprossengemüse wird gerne roh verzehrt. So verarbeitet man es häufig zu Rohkostplatten oder Salaten. 
Dabei lassen sich die Sprossen mit Früchten  und Gemüsen wie Bananen, Johannisbeeren, Nüssen, Kopfsalat oder Chicoree mischen. Auch als Beilage zu Reis- und Kartoffelgerichten oder Gemüseeintöpfen eignen sie sich vorzüglich. Vor dem Verzehr sollten die Sprossen jedoch gewaschen oder auch, je nach Art, blanchiert werden.

Tipps zum Kauf und Verzehr


Keimlinge sollten möglichst rasch verzehrt werden. Für zwei Tage kann man sie auch im Kühlschrank aufbewahren. Dazu ist es ratsam sie gut abgetropft in einen Plastikbeutel oder ein verschließbares Glas zu legen.

Freitag, 28. März 2014

Säfte - das Richtige für den Frühling

Im Saft liegt die Kraft




Zwei Saftfastentage zur Entlastung Ihres Stoffwechsels ist vielleicht das Richtige für Sie. Eine Darmentleerung und vorhergehende Entlastungstage benötigen Sie dazu nicht. Am größten ist die dauerhaft entschlackende Wirkung, wenn Sie regelmäßig einmal monatlich einen Saftfastentag einlegen.
Beim Saftfasten nehmen Sie ausschließlich Frucht- und Gemüsesäfte sowie Wasser, ungesüßte Teesorten und ungesalzene Gemüsebrühe zu sich. Diese Methode ist eine milde Fastenvariante, denn der Organismus erhält durch den Fruchtzucker der Säfte weiterhin Kohlenhydrate und muss nicht auf die Körperdepots zurückgreifen. Dadurch schaltet er auch nicht komplett auf das Energiesparprogramm „Ernährung von innen" um, unangenehme körperliche Unpässlichkeiten bleiben daher weitgehend aus. Außerdem erhalten Sie beim Saftfasten reichlich Vitamine und Mineralstoffe, sodass Sie keine Mangelerscheinungen befürchten müssen. Die besten Säfte für Ihren Fastentag sind:
- Tomatensaft
- Selleriesaft
- Möhrensaft
- Rote-Beete-Saft
- Kartoffelsaft
- Orangensaft
- Grapefruitsaft
- Aprikosensaft
- Beerensäfte
Alle Obstsäfte können Sie ebenso wie Gemüsesäfte auch miteinander mischen. Nehmen Sie während der Kur nur ungesüßte und ungesalzene, reine Säfte zu sich. Sie können sie entweder selbst frisch pressen oder auf Bio-Produkte aus dem Bioladen bzw. dem Reformhaus zurückgreifen. Zusätzlich dürfen Sie so viel Wasser und ungesüßten Kräutertee trinken wie Sie mögen.







Donnerstag, 27. März 2014

Alte Gemüsesorten

Entdecken Sie alte Gemüsesorten neu




Mit der Ausdehnung des Welthandels schienen der Anbau und die Ernte klassischer heimischer Gemüsesorten finanziell nicht mehr lohnenswert und die ehemals regional typischen Arten überlebten höchstens noch als Exoten in Bioläden.
Vor allem engagierten Biobauern und Vertretern der Organisation Slow Food, die sich für die regionale Küche einsetzt, verdanken wir das Comeback der traditionellen Sorten. Diese Gemüse haben sich über Generationen an die regionalen Bedingungen von Boden und Klima angepasst und sind daher besonders widerstandsfähig.
Alte Gemüsesorten bieten diese Vorteile:
- Sie sind unempfindlich und benötigen daher keinen Kunstdünger.
- Sie sind frei von Insektiziden, Pestiziden und Fungiziden.
- Sie verfügen über eine hohe genetische Vielfalt.
- Sie bringen neue Geschmacksvariationen auf den Teller.
- Sie sind besonders reich an Vitalstoffen.
- Sie sind nicht gentechnisch verändert.
- Sie sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen.
Heute im Handel erhältliche Gemüse sind so genannte Hybride. Das bedeutet, dass diese Pflanzen-Züchtungen eine reiche Ernte von einheitlich großen Früchten garantieren. Allerdings degenerieren diese „Inzucht-Pflanzen" derartig, dass ihre Samen nicht weiter verwendet werden können, und jeweils frisches Saatgut eingekauft werden muss. Die alten Kultursorten sind dagegen samenfest und ihre Samenkörner können gesammelt und wieder zur Aussaat verwendet werden.

Diese gesunden alten Gemüse sollten Sie probieren


Seit einiger Zeit hat die Gourmetküche die alten Gemüsesorten entdeckt und zaubert mit ihnen ganz neue Geschmackserlebnisse. Denn diese Sorten kommen ohne den Zusatz von Salz oder Suppenwürzen aus und liefern auch Geschmacksrichtungen wie salzig oder harzig. Das sind die wichtigsten wiederentdeckten Sorten:
- Pastinaken
- Petersilienwurzeln
- Mangold
- Topinambur
- Urkohl
- Urmöhre
- Guter Heinrich
- Schwarzwurzeln
Inzwischen erhalten Sie die alten Kulturgemüse auch wieder in gut sortierten Supermärkten. Diese Sorten sollten Sie probieren:
Pastinaken
Pastinaken sehen ähnlich aus wie Rettiche, schmecken allerdings süßlich. Das Wurzelgemüse ist reich an Ballaststoffen und enthält u. a. Kalium, Magnesium sowie Zink.
Zubereitungstipps: Ähnlich wie Möhren können Sie die Wurzeln roh essen oder dünsten. Wenn Sie die gedünsteten Pastinaken pürieren, in Gemüsebrühe und etwas Sahne einrühren, erhalten Sie eine schmackhafte Cremesuppe.
Guter Heinrich
Die Blätter und Stiele dieser Pflanze haben einen herb-würzigen Geschmack. Aufgrund der Inhaltsstoffe wie Vitamin C, Eisen, Saponine und weiteren Mineralsalzen wirkt der Gute Heinrich blutreinigend und blutbildend.
Zubereitungstipps: Die Blätter der Gemüsepflanze können Sie wie Spinat verarbeiten. Die jungen Triebe sollten Sie schälen und in wenigen Minuten in Salzwasser gar kochen.
Schwarzwurzeln
Der Name des früher abfällig „Arme-Leute-Spargel" genannten Gemüses stammt von seiner schwarz-braunen Schale. Im Inneren enthalten die Schwarzwurzeln u. a. das gesunde Provitamin A, Vitamine der B-Gruppe sowie reichlich Mineralstoffe. Dadurch wirkt das Gemüse harntreibend und entgiftend auf die Leber.
Zubereitungstipps: Legen Sie die geschälten Wurzeln sofort in Zitronenwasser (1 EL Zitronensaft auf 1 l Wasser) ein, damit sie sich nicht verfärben. Kochen Sie die in Stückchen geschnittenen Wurzeln auch in diesem Wasser und genießen Sie holländische Sauce dazu.
Topinambur
Die bizarr geformten Knollen schmecken ähnlich wie Artischocken und sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Außerdem enthalten sie Inulin, eine zuckerartige Substanz, die wie ein Ballaststoff wirkt.
Zubereitungstipps: Säubern Sie die Knollen und schneiden Sie diese in kleine Stückchen oder Streifen. Roh eignet sich das Gemüse als Salatzutat, gedünstet können Sie es auch pürieren und zu einer Cremesuppe weiterverarbeiten.
Petersilienwurzeln
Das sehr würzige Aroma verdankt die Petersilienwurzel ihren ätherischen Ölen, die gleichzeitig leicht keimtötend wirken. Zusätzlich hat das Wurzelgemüse einen hohen Gehalt an Folsäure und Vitamin E.
Zubereitungstipps: Schälen Sie die Wurzeln wie Möhren, und schneiden Sie diese in Scheiben oder Stifte. In wenig Wasser gedünstet und mit Honig sowie etwas Weinessig abgeschmeckt, sind Petersilienwurzeln eine würzige Beilage.