Donnerstag, 30. Januar 2014

Catuaba - natürliches Aphrodisiakum für den Mann UND die Frau

Catuaba

Das natürliche Aphrodisiakum


"Die Rinde der Sünde"

Erythroxylon catuaba martius


(Quelle Alibaba)


Anbau

Catuaba-Tee wird aus der Rinde des Catuaba-Baumes, eines Verwandten der Coca-Pflanze, gewonnen. Der Baum wächst im Norden Brasiliens, im Amazonasgebiet und anderen Regionen des tropischen Regenwaldes.
Zur Teeherstellung verwandt wird die innere Rinde des Baumes, die in 10 - 15 cm breiten Streifen abgelöst und verarbeitet wird. Die Rindenernte schadet den Bäumen nicht, sondern ist ein Beitrag zur sanften Nutzung des Regenwaldes. Der abgelöste Rindenstreifen wächst wieder nach und bei der nächsten Ernte wird ein Streifen an anderer Stelle des Stammes entnommen.
Entdeckt wurde Catuaba schon vor einigen hundert Jahren von den Tupi-Indianern, die ihn “Guter Baum” nannten. 



Wirkung


Nicht umsonst heißt es in Brasilien: 


“Zeugt ein Mann bis zum 60. Lebensjahr ein Kind - war ER es, geschieht es danach - war es Catuaba”.


Das natürliche Aphrodisiakum für den Mann UND die Frau besitzt keine schädlichen Nebenwirkungen.
Wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente, wie Magnesium, Kalium und Calzium sind in beachtlicher Menge enthalten. Über einen längeren Zeitraum regelmässig getrunken, weckt er die Lebensgeister


Die Rinde von Erythroxylum enthält verschiedene 
  • Alkaloide, 
  • Tannine, 
  • Sesquiterpene 
  • und Flavone. 

Außerdem hat sie einen hohen Gehalt an Mineralien und Spurenelementen, vor allem 
  • Magnesium, 
  • Kalium und 
  • Kalzium.
Gefunden wurden zudem Phytosterole, Aromaöle und Harze.

Seine belebende Wirkung schöpft der Catuaba Tee aus den Alkaloiden, welche sich in der Rinde des Baumes befinden. Diese beeinflussen den Hormonhaushalt des menschlichen Körpers und sorgen für einen leichten Anstieg des Adrenalingehalts im Blut, was vom Menschen wiederum als belebend wahrgenommen wird.


Quelle für hochwertige Nahrungsergänzung mit Catuaba (hier klicken)


Zubereitung:


1 gestrichenen Eßlöffel auf 1 Liter Wasser geben, 5 Min. kochen und weitere 15 Min. ziehen lassen. Dann entfaltet er sein typisches herbes, leicht zitroniges Aroma. 
Durch längeres Kochen wird der Tee bitter. 
Tee nach Belieben süssen.






Achtung:
Catuaba ist ein gutes Färbemittel. 
Falls mal was daneben geht, bitte sofort auswaschen





Mittwoch, 29. Januar 2014

Gingseng zur Stärkung von Körper und Geist


Gingseng



Bei den Asiaten gilt Ginseng schon fast als Allheilmittel und wird dort seit alters her zur Stärkung von Körper und Geist angewendet. Auch bei uns erfreut sich die exotische Wurzel zunehmender Beliebtheit unter Freunden der Naturmedizin.


Der Ginseng gehört zu den Araliengewächsen (Araliaceae) und ist vor allem in Korea, Japan und China heimisch. Die Pflanze kann bis zu 60 cm hoch werden und hat einen kahlen Stängel, der bis zu sechs Blattsprosse trägt. Zu medizinischen Zwecken wird ausschließlich die getrocknete Wurzel der vier- bis siebenjährigen Pflanze verwendet. Die Extrakte der Wurzel werden zu Tinkturen, Weinen und Kapseln verarbeitet. Außerdem können Sie die ganze getrocknete Wurzel sowie Teezubereitungen daraus kaufen. Die wichtigsten Inhaltsstoffe der Ginsengwurzel sind:
- Triterpensaponine (Ginsenoside)
- ätherisches Öl mit Sesqiterpen-Kohlenwasserstoffen
- Panaxane
- Zuckerverbindungen (Polysaccharide)
Verantwortlich für die gesundheitlichen Wirkungen des Ginseng sind vor allem die Triterpensaponine. 25 verschiedene Ginsenoside konnten inzwischen unterschieden werden, die alle unterschiedliche Körpergewebe und Organe beeinflussen und gemeinsam eine komplexe Wirkung entfalten. So wirkt Ginseng:
- belebend
- konzentrationsfördernd
- immunstärkend
- stressreduzierend
- sexuell anregend
- antioxidativ
- blutgerinnungshemmend
Über 20 Studien haben bereits die Wirkung von Ginseng bei körperlichem und seelischem Stress untersucht. Es zeigte sich übereinstimmend, dass die Pflanzenextrakte die körpereigene Stressabwehr durch eine Regelung des Nerven-Hormon-Systems (Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-System) erhöhen können. Das führt sowohl zu einer Steigerung der körperlichen als auch der geistigen Leistungsfähigkeit.





So wenden Sie Ginseng an

Getrocknete Ginsengwurzeln erhalten Sie in Asien- und Bioläden. Achten Sie unbedingt darauf, dass auf der Verpackung die Bezeichnung „Panax Ginseng" steht, damit Sie keine wirkstoffarme, minderwertige Ginseng-Sorte erwerben. Fertigpräparate können Sie sowohl in der Apotheke als auch in Drogeriemärkten kaufen.
Grundrezept für Ginseng-Tee
Übergießen Sie 1 bis 2 TL der kleingeschnittenen Wurzel mit 250 ml kaltem Wasser und lassen Sie die Wurzelstücke 4 Stunden ziehen. Filtern Sie den Sud ab, erwärmen Sie ihn, und trinken Sie zur allgemeinen Stärkung täglich eine Tasse davon.
Stärkende Ginseng-Tinktur
Übergießen Sie 100 g getrocknete und kleingeschnittene Ginsengwurzel mit 500 ml Wodka. Lassen Sie den Ansatz 2 Wochen lang an einem kühlen, dunklen Ort ziehen, und schütteln Sie in das Glas täglich einmal durch. Pressen Sie anschließend die Wurzelstücke aus, und füllen Sie die Tinktur in eine dunkle Flasche. Nehmen Sie bei körperlicher Schwäche dreimal täglich TL davon ein.
Aufbauender Ginseng-Wein
Übergießen Sie 30 g getrocknete, sehr klein geschnittene Ginsengwurzel mit einer Flasche trockenem Weißwein und fügen Sie jeweils TL Zimt und Vanille-Mark hinzu. Lassen Sie das Gemisch 2 Wochen im Kühlschrank stehen. Filtern Sie die Rückstände ab. Trinken Sie zur Erholung nach schwerer Krankheit oder zur Stärkung der sexuellen Potenz täglich ein Schnapsgläschen davon.

Dienstag, 21. Januar 2014

Astragalus membranaceus: eines der Heilkräutern in der chinesischen Medizin - schützt die Zellen

Astragalus (Tragant)



Astragalus membranaceus zählt zu den wichtigsten Heilkräutern in der chinesischen Medizin. 





Für die nachgewiesenen immunstimulierenden Effekte scheinen spezifische Polysaccharid-Fraktionen verantwortlich zu sein, die sowohl Makrophagen als auch B-Zellen aktivieren können. Astragalus-Extrakt reguliert zudem die Proliferation von Monozyten, verbessert die Wirkung von T-Lymphozyten gegenüber Tumorzellen durch eine gezielte Förderung der Phagozytosetätigkeit und erhöht die Zytokinin-Produktion (TNF-alpha und IL-6).

Neben den positiven Effekten auf das Immunsystem scheint Astragalus membanaceus auch für einen adjuvanten Einsatz bei einer Chemotherapie geeignet zu sein. Als begleitendes Therapeutikum erhöht es die Effektivität einer Chemotherapie und vermindert vermutlich die toxischen Begleiterscheinungen.

Im weiteren scheint Astragalus eine schützende Wirkung auf die Chromosomen-Endkappen (Telomere) zu haben. Der Abbau dieser Schutzkappen ist ein Aspekt der Zellalterung. Studien zeigen, dass Astragalusextrakte den Abbau bremst.

Viele interessante Details dazu findest Du auf der folgenden Webseite.

http://www.phytodoc.de/heilpflanze/astragalus/

Bezugsquelle Astragaluspräparat

Produktebeschreibung

Discovery basiert auf einem reinen, konzentrierten Wurzelstockextrakt der Astragalus-Pflanze, die bereits seit Tausenden von Jahren in  China benutzt wird. Diese Markenmischung kombiniert Kräuterextrakte zu einem hochinteressanten neuen Produkt.







Gewürznelke - Eugenol hemmt Bakterien

Heilmittel Gewürznelke





Gewürznelken sind die von Hand gepflückten, getrockneten Blütenknospen des Gewürznelkenbaums, der auf den Molukken heimisch ist. Der bis zu 20 Meter hohe Baum zählt zu den Myrtengewächsen (Myrtaceae) und trägt eiförmig spitze Blätter, die bis zu 15 cm lang sein können und ledrig sind. Aus den in Trugdolden stehenden gelblich-roten Blüten entwickeln sich die dunkelroten Beerenfrüchte. Alle Teile des Gewürznelkenbaums duften intensiv und kräftig. Mit unseren heimischen Gartennelken haben die Gewürznelken nur den Namen gemeinsam, eine botanische Beziehung besteht zwischen den Pflanzen nicht.
So wirken Gewürznelken:
- desinfizierend
- örtlich betäubend
- schmerzstillend
- keimtötend gegen Bakterien, Viren und Pilze
- verdauungsfördernd
- krampflösend
Der stärkste Wirkstoff in den Gewürznelken ist das Eugenol. Es kann nachweislich das Wachstum von Bakterien hemmen. Dabei zeigte sich im Laborversuch, dass die keimtötende Wirkung des Nelkenöls bereits nach zwei bis sieben Minuten einsetzt. Die verdauungsfördernde Wirkung der Gewürznelken wird durch den Gehalt an Gerbstoffen erklärt. Die keimtötende und schmerzstillende Wirkung der Gewürznelken wird vor allem zur Gesunderhaltung von Zähnen und Zahnfleisch genutzt. Das ätherische Öl ist daher in manchen Mundwässern und provisorischen Zahnfüllungen enthalten. Aufgrund ihrer appetitanregenden und verdauungsfördernden Wirkung sind Gewürznelken auch häufig Bestandteil von Magenbitter-Likören. 


So wenden Sie Gewürznelken als Heilmittel an


Getrocknete Gewürznelken erhalten Sie in jedem Supermarkt oder im Reformhaus. Fertigpräparate, die Gewürznelken enthalten, können Sie in der Apotheke kaufen.
Grundrezept für Gewürznelkentee
Überbrühen Sie 2 Gewürznelken mit 150 ml Wasser und lassen Sie den Ansatz 10 Minuten lang ziehen. Nach dem Abseihen können Sie den Tee entweder bei krampfhaften Bauchschmerzen trinken oder zur Mundspülung bei Mundschleimhaut- oder Rachenentzündungen verwenden.
Verdauungsfördernder Nelkenlikör
Erwärmen Sie 1 kg Honig, 1 l Doppelkorn und 1 TL Gewürznelken unter ständigem Rühren im Wasserbad. Füllen Sie die Flüssigkeit in Flaschen ab, wenn der Honig gelöst ist und lagern Sie sie anschließend kühl. Trinken Sie von dem Likör nach einer reichhaltigen Mahlzeit ein kleines Schnapsgläschen.
Schmerzstillende Gewürznelkentinktur
Übergießen Sie 200 g Gewürznelken in einem Schraubdeckelglas so lange mit Wodka, bis alle Nelken bedeckt sind. Lassen Sie den Ansatz 14 tage lang ziehen, und schütteln Sie ihn in dieser Zeit täglich einmal gut durch. Füllen Sie die Tinktur nach dem Abseihen in eine dunkle Flasche ab. Bei schmerzhaften Entzündungen der Mundschleimhaut können Sie die betroffenen Stellen mit der Tinktur bepinseln.
Falls einer Ihrer Zähne - z. B. auch nach einer Zahnbehandlung - schmerzhaft gereizt ist, bringt Ihnen auch eine Gewürznelke, die Sie einfach zwischen das Zahnfleisch und die Lippe legen, Linderung.

Samstag, 18. Januar 2014

Diabetes Prävention: Vollkornbrot

Diabetes Mellitus: Vollkornbrot senkt Risiko



Mittlerweile wissen wir viel über die positive Wirkung von Vollkorn auf die Zuckerkrankheit Diabetes Mellitus.
  • Wissenschaftler der University of Minnesota untersuchten fast 36.000 Frauen über 6 Jahre hinweg bis zum Jahr 2000. Sie fanden heraus, dass das Diabetes-Risiko um 30 % sinkt, wenn die Ernährung viel ballaststoffreiches Getreide enthält.
  • Forscher des Simmons College, Boston, entdeckten bei einer Studie an fast 43.000 Männern, die über 4 Jahre hinweg lief, dass das Diabetes-Risiko um 42 % sank, wenn die Männer viele Vollkornprodukte aßen.
  • Das gleiche Ergebnis hatte eine Studie an über 75.000 Frauen, die über 10 Jahre hinweg von Wissenschaftlern der Harvard Medical School, Boston, beobachtet worden waren. Bei ihnen sank das Diabetes-Risiko bei einer vollkornhaltigen Ernährung um 38 %.

Prävention ist der bessere Ansatz als die Reparaturmedizin.



Spurenelement und Mengenelement für die Verbesserung der Zuckerverwertung


Diese Vitalstoffe helfen bei Zuckerverwertung



Wichtige Vitalstoffe sind es, die Ihnen bei einer gestörten Glukose-Toleranz helfen, den Zucker besser zu verwerten. Daher sollten Sie besonders auf diese Stoffe bei Ihrer Ernährung achten, wenn Sie Ihr Diabetes-Risiko senken wollen.

1. Zink für eine verbesserte Insulinproduktion


Sie brauchen Zink, um Insulin zu produzieren, aber auch um es zu speichern. Sie können also mit einer erhöhten Zinkzufuhr Ihre Insulinproduktion direkt beeinflussen und verbessern.
Zudem beeinflusst Zink das Insulin noch auf eine zweite Art. Das Problem bei Diabetes Typ II ist, dass das Insulin nicht mehr richtig wirkt. Auch da hilft Zink, indem es die Wirkung von Insulin direkt an der Zelle verbessert.
Liegt bei Ihnen eine gestörte Glukose-Toleranz vor, brauchen Sie mehr Zink, da Sie zwei bis dreimal so viel Zink ausscheiden wie ein gesunder Mensch. Rund 25 mg pro Tag sollten Sie zu sich nehmen. Diesen Bedarf decken Sie zum Beispiel über 150 g Pinienkerne oder 200 g Weizenkeime.






2. Chrom kann Ihre Glukosetoleranz verbessern


Gerade Chrom ist für Ihre Zuckerverwertung sehr wichtig.

Ohne Chrom kann das Insulin den Zucker nicht in die Zellen transportieren. Leider nehmen viele Menschen nur noch die Hälfte des täglichen Chrombedarfs zu sich ein Grund dafür ist, dass zu wenig Vollkornprodukte gegessen werden. 

Wir wissen aus mittlerweile 36 verschiedenen Studien, dass Menschen mit Glukose-Intoleranz, die zusätzlich Chrom zu sich nahmen, ihre Zuckerverwertung verbessern konnten. Dazu reicht die normale Tagesdosis von 100 Mikrogramm (µg) Chrom aber nicht aus. Wenn Sie unter einer Glukose-Intoleranz leiden, sollten Sie rund 200 µg Chrom pro Tag zu sich nehmen.
Als Diabetiker brauchen Sie täglich zwischen 400 und 600 µg, um Ihren Blutzuckerspiegel zu beeinflussen. In beiden Fällen können Sie aber Ihren Bedarf nicht mehr allein durch Ihre Nahrung decken.




3. Magnesium senkt Ihr Diabetesrisiko



Nur wenn Sie genügend Magnesium im Körper haben, ist auch Ihre Glukoseverwertung garantiert – und zwar nicht nur direkt an der Zelle. Magnesium regt die Zuckerverwertung an vielen Stellen im Stoffwechsel an.

Leider geht eine Glukose-Intoleranz immer auch Hand in Hand mit einem Magnesiummangel, da sowohl Diabetiker als auch Menschen, die an der Diabetes-Vorstufe leiden, Magnesium vermehrt ausscheiden. Sie sollten daher als Diabetiker pro Tag rund 400 bis 600 mg Magnesium zu sich nehmen. Nurso können Sie trotz vermehrter Magnesiumausscheidung Ihre Depots gut gefüllt halten.

Auch diese Menge schaffen Sie allein über Ihre normale Ernährung nicht. 






4. Mangan und Vanadium halten Ihren Zuckerspiegel im Lot


Die beiden Vitalstoffe sind vor allem in Vollkornprodukten enthalten. Vanadium ist zwar auch als Schadstoff bekannt, der zu einer Reihe gesundheitlicher Probleme führen kann. Aber auch hier gilt: Die Menge macht’s. Um Ihre tägliche Vanadium-Ration zu bekommen, reicht es, wenn das Brot, das Sie täglich essen, aus Vollkorn ist. Vanadium wirkt sich positiv auf Ihren Blutzucker aus, weil es insulinähnliche Wirkung hat. So hilft es, den Zucker in Ihre Zellen zu schleusen.
Mangan erhöht die Empfindlichkeit Ihres Organismus gegenüber dem Insulin. So kann es bei einer Insulinresistenz helfen.

Sie brauchen rund 4,5 mg Mangan pro Tag enthalten ist diese Menge zum Beispiel in 80 g Haferflocken, die Sie jeden Morgen als Müsli essen können.




Donnerstag, 16. Januar 2014

Zwiebeln - ein wertvolles Hausmittel

Zwiebeln - ein wertvolles Hausmittel

Zwiebeln hat wohl jeder in seiner Küche. Zum Verfeinern und Würzen, zum Kochen und als Bestandteil in Salaten sind die Knollen fast unverzichtbar. Doch wußten Sie auch, dass Zwiebeln über wertvolle Inhaltsstoffe verfügen, die Sie in Hausmitteln zu heilenden Zwecken einsetzen können? 







Zu medizinischen Zwecken werden die dickbauchigen, frischen oder getrockneten Blattscheiden und Blattansätze verwendet. Zwiebeln können zu Tinkturen verarbeitet oder frisch in Scheiben als Auflagen verwendet werden. Außerdem sind sie Bestandteil einiger Fertigarzneien und Ausgangssubstanz des homöopathischen Medikaments Allium cepa. Diese Inhaltsstoffe geben der Zwiebel heilsame Wirkungen:
- schwefelhaltige Aminosäuren (Alliine)
- Polysaccharide (Fructosane)
- Zucker (Saccharose, Rhamnose)
- Flavonoide (u. a. Quercetin)
Wenn Zwiebeln zerkleinert werden, gehen die Alliine durch eine enzymatische Umwandlung in Lauchöle über. Eines dieser flüchtigen Öle (Thiopropanal-S-oxid) ist dafür verantwortlich, dass es Ihnen beim Zwiebelschneiden die Tränen in die Augen treibt. Gleichzeitig können diese schwefelhaltigen Verbindungen aber auch das Wachstum von Bakterien und Pilzen hemmen.
Quercetin bekämpft freie Radikale stärker als Vitamin C und kann zusätzlich das Blut fließfähiger machen sowie den Blutdruck senken. Den höchsten Anteil an Quercetin haben rote Zwiebelsorten. Anwendungsgebiete der Zwiebel sind:
- Bronchitis
- Erkältungskrankheiten
- Vorbeugung von Arteriosklerose
- Narben
- Insektenstiche
- Haarausfall
- hoher Cholesterinspiegel
Das aus der Zwiebel gewonnene homöopathische Mittel Allium cepa ist altbewährt bei Erkältungen mit Fließschnupfen. Wenn Ihre Beschwerden ganz ähnlich sind, als wenn Sie eine Zwiebel schneiden mit brennend tränenden Augen und wässrigen Absonderungen aus der Nase, wird das Medikament Ihnen sicher helfen. Neu ist die Anwendung von Zwiebelextrakten zur Narbenpflege. Ab der neunten Woche nach der Wundversorgung aufgetragen, sorgen die Inhaltsstoffe der Zwiebel dafür, dass Narben nach Verletzungen oder Operationen unauffällig werden.

Bevorzugen Sie für medizinische Anwendungen kleine bis mittelgroße Sorten, Gemüsezwiebeln sind für diese Zwecke eher ungeeignet.


Zwiebel-Sirup gegen Husten
Schneiden Sie eine mittelgroße Zwiebel in feine Würfel und vermischen Sie sie mit 3 EL braunem Rohrzucker. Geben Sie ca. 125 ml Wasser hinzu und lassen Sie die Mischung einige Minuten lang köcheln. Pressen Sie den Sud, nachdem er einige Stunden gezogen hat, durch einen Stoffteebeutel und füllen Sie ihn in ein dunkles Gefäß. Kühl aufbewahrt, ist er etwa ein halbes Jahr lang haltbar. Nehmen Sie von dem Sirup 3-mal täglich 1 bis 2 TL ein.
Zwiebelsäckchen gegen Ohrenschmerzen
Hacken Sie eine kleine Zwiebel in feine Würfel und erwärmen Sie die Zwiebelstückchen vorsichtig in einem Topf. Füllen Sie anschließend ein Mullsäckchen oder eine Babysocke damit und legen Sie das Säckchen auf das schmerzende Ohr. Sie können die Auflage, die 30 bis 60 Minuten einwirken sollte, mit einer Mütze oder einem Stirnband fixieren.
Zwiebelwickel gegen Bronchitis
Hacken Sie 2 mittelgroße Zwiebeln klein und dünsten Sie die Würfel mit Schmalz in einer Pfanne an. Bestreichen Sie die Brust mit dem warmen Brei und decken Sie die Auflage mit einem Tuch ab. Lassen Sie den Wickel 1 Stunde lang in der Bettwärme einwirken.
Zwiebelsaft gegen Haarausfall
Bestreichen Sie einmal täglich die lichter werdenden Stellen der Kopfhaut mit frisch gepresstem Zwiebelsaft.


Mittwoch, 15. Januar 2014

Verspannt? Mit Dehnübungen Verspannungen lösen



Muskelverspannungen und -verhärtungen





Verhärtete Muskeln am Rücken oder am Nacken hat wohl jeder schon einmal gehabt. Da fühlt man sich wie in einem Schraubstock, möchte sich dehnen und recken, um die lästig drückende Muskelverkrampfung zu lösen. Manchmal ist ein Muskelstrang sogar so verhärtet, dass die Bewegung nur noch eingeschränkt oder unter starken Schmerzen möglich ist.

Muskelverhärtungen entstehen, wenn sich die Fasern eines Muskels unter dauerhafter Belastung zusammenziehen und nicht mehr entspannend verlängern. Dadurch werden die feinen Blutgefäße im Muskel abgedrückt, was zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff führt. Gleichzeitig können die Stoffwechselgifte nicht mehr ausreichend abtransportiert werden. Durch den gestörten Stoffwechsel im Muskel bilden sich wulstartige oder knotige Verdickungen, so genannte Myogelosen, einzelner Muskelfaserstränge, die tastbar und druckempfindlich sind.




Muskelverspannungen einfach wegdehnen

Mit ein paar einfachen Dehnübungen und muskelfreundlichem Verhalten im Alltag können Sie weiteren Muskelverhärtungen wirkungsvoll vorbeugen. Probieren Sie es einmal mit dem folgenden kleinen Übungsprogramm:
Schultermuskeln dehnen 

Stehen Sie mit hüftbreit auseinanderstehenden Füßen gerade und legen Sie Ihre rechte Hand zwischen die Schulterblätter. Greifen Sie mit der linken Hand über den Kopf und ziehen Sie den rechten Ellbogen sanft nach hinten. Halten Sie die Spannung 30 Sekunden und wechseln Sie dann die Seiten.
Rückenmuskeln dehnen 

Legen Sie sich flach auf den Bauch und verschränken Sie die Arme unter dem Kinn. Heben Sie nun den Oberkörper an und halten Sie die Spannung während Sie bis 30 zählen. Senken Sie den Oberkörper wieder ab.
Rückenmuskeln kräftigen 

Legen Sie sich auf den Bauch und heben Sie den Oberkörper leicht an. Strecken Sie die Arme gerade nach außen und kreisen Sie auf Schulterhöhe abwechselnd nach vorne und nach hinten.
Wiederholen Sie jede Übung zehnmal und üben Sie möglichst täglich einmal. Zusätzlich sollten Sie im Alltag die folgenden "Spielregeln" beachten:

  • Bewegen Sie sich täglich mindestens 15 Minuten lang. Beim Schwimmen, Laufen und Walken entspannt sich Ihre Rückenmuskulatur.
  • Verändern Sie bei unvermeidbar längerem Sitzen häufig Ihre Haltung und nehmen Sie eine andere Sitzposition ein.
  • Versuchen Sie, langes Sitzen zu vermeiden und gehen Sie z. B. beim Telefonieren lieber auf und ab.
  • Schlafen Sie zur Entspannung Ihrer Nackenmuskulatur auf einem Nackenstützkissen.
  • Verteilen Sie Gewichte, z. B. beim Einkaufen, gleichmäßig auf beide Arme oder verwenden Sie einen Rucksack.
  • Bauen Sie Stress mit Entspannungstechniken wie Yoga, autogenem Training oder progressiver Muskelentspannung ab.
  • Stärken Sie Ihre Rückenmuskulatur mit Kraftsport am Gerät in einem medizinisch ausgerichteten Fitnessstudio.

Sonntag, 12. Januar 2014

Lichttherapie gegen Depression

Lichttherapie kann saisonale Depressionen vertreiben




Bei vielen Menschen drückt die dunkle Jahreszeit auf die Stimmung und führt zu trüben Gedanken. Statt hier mit Pillen gegenzusteuern sollten Sie, falls Sie auch davon betroffen sind, einmal eine ganz natürliche Alternative ausprobieren: helles Licht aus einer Speziallampe.

Unsere innere Uhr steuert unseren Schlaf-Wachrhythmus und die Stoffwechselvorgänge im gesamten Organismus. Taktgeber für diese Uhr ist das Sonnenlicht. Wenn es am Abend dunkel wird werden wir müde, denn dann schüttet unser Körper das Hormon Melatonin aus, das uns schlafbereit macht. Wenn es am Morgen wieder hell wird stoppt die Melatonin-Produktion, und das Hormon Serotonin gewinnt die Oberhand. Dieser Nervenbotenstoff sorgt für die Informationsübertragung zwischen den Gehirnzellen, wirkt stimmungsaufhellend und allgemein aktivierend. In allen Fällen, in denen diese innere Uhr aus dem Takt geraten oder das Zusammenspiel der beiden Hormone gestört ist, kann eine Therapie mit gezielt eingesetztem Licht für Abhilfe sorgen.

Wenn im Winter die Tage kürzer und dunkler werden führt das fehlende Licht zu einer erhöhten Melatonin-Produktion und damit auch zu einem Mangel an Serotonin. Dieses Ungleichgewicht zwischen den beiden Hormonen kann einen depressiven Zustand auslösen, den Mediziner Winterdepression oder saisonabhängige Depression (SAD) nennen. Dass hier die Behandlung mit Licht die wirksamste Strategie gegen Winterdepressionen ist, haben bereits mehrere Studien nachgewiesen.
Der Wirkungsmechanismus dieser Lichttherapie ist ganz einfach und vollkommen natürlich, denn sie arbeitet mit einer Lichtquelle, die in ihrer Strahlung dem Sonnenlicht ähnelt. Allerdings sind bei den therapeutischen Lampen die schädlichen UV-Strahlen durch den Vorsatz einer speziellen Glasscheibe herausgefiltert. Über die Augen wird die Lichtstrahlung der Lampe aufgenommen und über den Sehnerv zum Gehirn weitergeleitet. Hier erreicht sie direkt den Taktgeber im Mittelhirn (Nucleus suprachiasmaticus) und kann so zu einer Freisetzung der „Glückshormone" führen. Um einen therapeutischen Effekt zu erzielen, müssen Sie zu Beginn täglich eine Lichtdusche mit der Speziallampe nehmen. Die ersten positiven Effekte werden Sie bereits nach vier Tagen bemerken. Je nach Gerät schwankt die erforderliche Dauer der Lichtexposition zwischen 30 und 120 Minuten.

Wie macht man das konkret?

Die Lichtintensität der therapeutischen Lampen wird - wie bei jeder anderen Lichtquelle auch - in Lux gemessen. So stark sind die verschiedenen Lichtquellen:
- normale Raumbeleuchtung: 300 bis 800 Lux
- Therapielampen: 2.500 bis 10.000 Lux
- heller Sonnentag: 10.000 Lux
Um eine medizinische Wirkung zu erzielen, muss Ihre Therapielampe eine Helligkeit von mindestens 2.500 Lux haben. Lampen mit einer niedrigeren Luxzahl sind eher Wellness-Lampen und für medizinische Zwecke nicht geeignet. Lichttherapien werden zwar auch in einigen Arztpraxen angeboten - bequemer ist diese Behandlung jedoch zu Hause. Die therapeutische Lampe (im Sanitäts- und Internethandel zwischen 200 und 500 €) müssen Sie allerdings selbst kaufen.
Für den größten therapeutischen Nutzen sollten Sie Ihre Lichtdusche gleich nach dem Aufstehen in den Morgenstunden durchführen. Dabei müssen Sie nicht ständig in die Lampe schauen. Sie können während der Lichttherapie z. B. lesen, am Schreibtisch arbeiten oder handarbeiten. Außer den Lampen zur Lichttherapie gegen Depressionen sind im Handel auch Lichtwecker (ab ca.70 €) erhältlich, die sowohl einen Sonnenaufgang als auch einen Sonnenuntergang simulieren können. Auf diese Weise wird sowohl morgens zum Erwachen als auch abends als Einschlafhilfe die jeweils notwendige Hormonausschüttung angekurbelt.


Fenchel - vielseitig wirkungsvoll



FENCHEL




Fencheltee hat wohl jeder schon einmal getrunken, denn Fenchel zählt neben der Kamille zu den beliebtesten Heilkräutern. Schon unsere Großmütter haben aus Fenchelfrüchten bewährte Hausmittel hergestellt und auch heute noch geben junge Mütter ihren Babys Fencheltee, wenn das Bäuchlein drückt.



So wirkt Fenchel


Der Fenchel ist eine sehr vielseitige Heilpflanze und Grundlage wirkungsvoller Hausmittel und Fertigpräparate. Zu medizinischen Zwecken werden die ganzen Früchte und das aus den getrockneten Samen durch Dampfdestillation gewonnene ätherische Öl angewendet. Sie erhalten Fenchel in Teezubereitungen, Fenchelhonig und als Bestandteil von Verdauungselixieren (Carminativa).

 Die wichtigsten Inhaltsstoffe des Fenchels sind:
- ätherisches Öl (Hauptkomponenten: trans-Anethol, Fenchon, Estragol)
- Cumarine
- Flavonoide (u. a. Isoquercitrin, Rutin)
- fettes Öl
- Kaffeesäuren
- Phenolcarbonsäuren
Das ätherische Fenchelöl wirkt entspannend auf die glatte Muskulatur des Magen-Darm-Trakts und der Bronchien. Gleichzeitig beschleunigt es die Schlagfrequenz der feinen Flimmerhärchen auf der Bronchialschleimhaut. Dadurch unterstützt das Öl die natürlichen Reinigungsprozesse in den Atemwegen und löst dort festsitzenden Schleim
 Die Inhaltsstoffe trans-Anethol und Fenchon haben zusätzlich eine leicht antibakterielle Wirkung. Die frühere Warnung des Bundesinstituts für Verbraucherschutz, dass Estragol im ätherischen Fenchelöl krebserregend wirkt, hat sich am Menschen nicht belegen lassen. 

Aufgrund seiner Inhaltsstoffe wirkt Fenchel:
- schleimlösend
- hustenstillend
- verdauungsfördernd
- krampflösend
- blähungstreibend
- appetitanregend
- schwach antibakteriell

Aus der Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) harmonisiert und erwärmt Fenchel den Magen. Er vertreibt innerliche Kälte und kann Schmerzen lindern.

Samstag, 11. Januar 2014

Aktivieren Sie Ihre Zirbeldrüse


Tipps zur Aktivierung der Zirbeldrüse






  • Meiden Sie konsequent Fluoride.
  • Entgiften Sie Ihren Körper, indem Sie eine Mineralerde mit einer starken Bindefähigkeit für Toxine (Bentonit, Zeolith etc.) einnehmen. Die gebundenen Gifte können so schnellstmöglich über den Darm ausgeschieden werden.
  • Entlasten Sie Ihre Leber mit Präparaten wie Mariendistel, Löwenzahnwurzel, Curcuperin, und Butterstoffe wie Bitterstern o.ä.
  • Führen Sie regelmässig Darmreinigungen durch. Dies ist eine ausgezeichnete Massnahme, um möglichst viele Toxine auszuleiten und somit die Leber wirkungsvoll zu entlasten.
  • Neben Sie als Nahrungsergänzung die Chlorella-Algen ein. Sie ist hervorragend zur Ausleitung von Schwermetallen geeignet.
  • Trinken Sie täglich 2 bis 2,5t Liter gutes Quellwasser, damit ein grosser Teil der gelösten Toxine auch über die Nieren ausgeschieden werden kann.
  • Das Einatmen von ätherischen Neroliölregt die Zirbeldrüsenfunktion an.
  • Gehen Sie möglichst täglich für 15 Minuten in die Sonne, denn das Sonnenlicht aktiviert die Zirbeldrüse.
  • Singen Sie so oft es geht, da die so erzeugten Schwingungen die Zirbeldrüse stimulieren.
  • Atmen Sie während Ihrer Meditation tief und bewusst. Konzentrieren Sie sich dabei auf den Bereich Ihrer Stirn, der zwischen beiden Augen liegt - das so genannte dritte Auge.


Quelle für Zahnpasta ohne Fluorid

Unsere Nahrung beeinflusst unsere Stimmung

Wie Nahrung unsere Stimmung beeinflusst




Facebook Gruppe: Vitality gives you more of life, for less

In der "Chemiefabrik Gehirn" werden ständig zahlreiche Nervenbotenstoffe und drogenähnliche Substanzen gebildet, die Intelligenz, Stimmung, Emotionen, Aufmerksamkeit und Gedächtnis beeinflussen. Die Grundstoffe für diese Psychodrogen stammen aus der Nahrung. Wer das Richtige zur rechten Zeit isst, kann dadurch seine geistigen Fähigkeiten steigern, Leistungstiefs über den Tag vermeiden und abends besser schlafen. 


Tyrosin und Tryptophan


Zwei Konkurrenten, die in unserer Nahrung vorkommen, konkurrieren darum, die so genannte Blut-Hirn-Schranke zu überwinden und in unser Gehirn zu gelangen: Die beiden Eiweißbausteine Tyrosin und Tryptophan.  Der Eiweißbaustein Tryptophan ist vor allem in eiweißreichen Nahrungsmitteln wie Fisch, Milch, Milchprodukten, Fleisch und Hülsenfrüchten, aber auch in Bananen, Mandeln und Sonnenblumenkernen enthalten. Aus dem Eiweißbaustein wird im Gehirn das "Glückshormon" Serotonin gebildet.  Damit Tryptophan aus den eiweißreichen Nahrungsmitteln in ausreichender Menge ins Gehirn kommt, ist die zusätzliche Aufnahme von kohlenhydrathaltigen Nahrungsmitteln wie Vollkornbrot, Nudeln, Reis, Mais oder Hirse notwendig. In der Zirbeldrüse wird dann wiederum das Schlafhormon Melatonin aus dem Botenstoff Serotonin gebildet.  Wer gut schlafen möchte, sollte deshalb abends die genannten eiweißreichen Nahrungsmittel zusammen mit kohlenhydrathaltigen Nahrungsmitteln aufnehmen. 

Bekanntes Beispiel ist die Milch (Eiweiß) mit Honig (Kohlenhydrate) als Schlaftrunk. 




Der Eiweißbaustein Tyrosin hingegen vertreibt Müdigkeit, macht hellwach und verbessert die geistige Leistungsfähigkeit. Tyrosin ist in verschiedenen eiweißreichen Nahrungsmitteln enthalten. Manche Nahrungsmittel enthalten sowohl Tyrosin als auch Tryptophan enthalten Tyrosin kann ohne die Hilfe der Kohlenhydrate ins Gehirn gelangen.

... und noch mehr Nahrungsmittel für die Psyche


Kaffee macht gute Laune und kann sogar leichte Depressionen deutlich bessern. Koffein bindet sich an bestimmte Rezeptoren im Gehirn und begünstigt hier die Freisetzung chemischer Stoffe, welche die Stimmung verbessern. Die Wirkung hält etwa zwei Stunden an. Doch Kaffee ist nicht nur ein wirksames Antidepressivum. Auch Konzentrationsfähigkeit, Reaktionsvermögen und die Merkfähigkeit werden durch ein bis zwei Tassen nachweislich verbessert.

Zucker und Honig wirken beruhigend und können vor allem bei Winterdepressionen sehr wirkungsvoll sein. Nach einer zuckerhaltigen Mahlzeit steigt im Gehirn die Produktion von Serotonin, einem Botenstoff, der eine beruhigende und entspannende Wirkung hat, an. Das süße "Betthupferl" am Abend ist sinnvoll für alle, die schlecht einschlafen.  

Chili und andere scharfe Gewürze können "high" machen. Bei Schmerzen jeder Art - und für unseren Körper ist das Brennen in Mund und Rachen durch scharfe Gewürze ein Warnsignal - schüttet der Organismus körpereigenes Morphium, das Endorphin, aus. Endorphine dämpfen Schmerzen und lösen gleichzeitig eine leichte Euphorie aus. Wer in Beruf und Freizeit nach Thrill, Sensationen und Abenteuer sucht oder gerade gut gelaunt ist, bevorzugt, so der amerikanische Psychologe Zuckerman, würzige und scharfe Gerichte, die beim Kauen knackig sind. Schlecht gelaunt und depressiv geben wir musigem, cremigem und weichem Essen den Vorzug. 

Meeresfrüchte und Fische geben Energie zum Denken. Durch den hohen Eiweiß- und geringen Fett- und Kohlenhydratanteil sind Fischgerichte die ideale Hirnnahrung für Kopfarbeiter. Sie liefern vor allem große Mengen des Eiweißbausteins Tyrosin, der zu den geistig anregenden Gehirnbotenstoffen Norepinephrin und Dopamin umgewandelt wird. Diese wirken sich wiederum positiv auf die Stimmung aus und steigern die Energie. Nach Fischmahlzeiten können die meisten Menschen besser denken, sind reaktionsschneller und aufmerksamer, motiviert und geistig besonders leistungsfähig.


Die richtige Kombination für einen Arbeitstag

Wer den ganzen Tag über fit sein möchte, sollte deshalb am Morgen eine eiweiß- und kohlenhydratreiche Mahlzeit zu sich nehmen. Ideal sind zum Beispiel Joghurt mit Müsli oder Vollkornbrot mit Frischkäse. Dazu eine Tasse Kaffee. Mittags sollte das Essen eiweißreich und fettarm sein. Fisch mit Gemüse und zum Nachtisch Quark mit Früchten verhindern das nachmittägliche Leistungstief. Wem noch unangenehme Arbeiten bevorstehen, der sollte sich mit scharfen Gewürzen "dopen".





Hochwertige Nahrungsergänzung bei hoher Belastung

In Zeiten hoher mentaler und psychischer Belastung kann es sinnvoll sein, für die optimal Versorgung Ihres Hirn zusätzlich hochwertige Nahrungsergänzungsmittel zu sich zu nehmen.




Kartoffeln - gehaltvolle Knollen

Kartoffeln




Die Artenvielfalt der Kartoffel ist enorm: Der Sortenkatalog der Europäischen Gemeinschaft verzeichnet heute 450 Kartoffelsorten, die zum Verkauf zugelassen sind. Sie unterscheiden sich sowohl in ihrer Farbe, die von fast weiß bis hin zu dunklem violett reichen kann, als auch in ihrer Form. Darüber hinaus gibt es Sorten, die fest kochend oder eher mehlig sind. 

Die Hauptinhaltsstoffe von Kartoffeln sind:


- Kohlenhydrate (Stärke)
- Eiweiß (Aminosäuren)
- Mineralstoffe (u. a. Magnesium, Kalium, Kalzium)
- Ballaststoffe
- Vitamine (C und B-Komplex)

Zu 77 % bestehen die gesunden Knollen jedoch aus Wasser, der Fettanteil ist mit 1 % sehr gering. 100 g Kartoffeln enthalten lediglich 70 Kilokalorien. Daher werden sie auch erst dann zu Dickmachern, wenn sie in Fett gebraten, frittiert oder mit schweren Soßen verzehrt werden. Moderne Ernährungsexperten empfehlen allerdings, am Abend keine Kohlenhydrate zu essen, wenn Sie nicht zunehmen möchten.
Um zu vermeiden, dass ihre gesunden Inhaltsstoffe verloren gehen, sollten Sie Kartoffeln erst kurz vor der Zubereitung schälen. Damit sie beim Kochen nicht auslaugen und wertvolle Mineralien verlieren, dürfen die Knollen nur zu 2/3 mit Wasser bedeckt sein. Am meisten profitieren Sie von den Vitalstoffen der Kartoffel, wenn Sie sie als Pellkartoffeln zubereiten. Kleine Sorten mit feiner Schale - so genannte Drillinge - essen Sie am besten ungepellt. Wenn Sie Ihre Pellkartoffeln lieber ohne Schale mögen, erleichtert Ihnen ein kurzes Abschrecken unter kaltem Wasser nach dem Abgießen das Pellen.
Wenn Sie sich mit Kartoffeln bevorraten, ist die richtige Lagerung wichtig, damit so viele Vitalstoffe wie möglich erhalten bleiben. Die Erdknollen mögen es dunkel, denn Licht zerstört das enthaltene Vitamin C, verändert den Geschmack und führt zur Bildung von Solanin. Der beste Lagerungsort ist daher der Keller oder eine Speisekammer. Bewahren Sie Ihre Kartoffeln nicht im Kühlschrank auf. Selbst im Gemüsefach verwandelt sich die Stärke in Zucker und es entwickelt sich dadurch ein süßer Geschmack. Das Aufbewahrungs-Behältnis sollte luftdurchlässig sein, entfernen Sie daher unbedingt eventuelle Plastikfolie. Die sich bildende Feuchtigkeit würde sonst zu Schimmelbildung und Fäulnis führen.



Kartoffeln gegen Alltagsbeschwerden


Mit 400 mg pro 100 g ist die Kartoffel sehr kaliumreich. Daher wirkt sie sanft entwässernd und entschlackend. Darüber hinaus ist sie in der Lage, Giftstoffe zu binden. Kartoffelpüree gehört daher zu den altbewährten Rezepten bei Magen- und Darmverstimmungen. Aus Kartoffeln können Sie ganz einfach wirkungsvolle Anwendungen gegen die unterschiedlichsten gesundheitlichen Probleme des Alltags herstellen. 

Bei diesen Beschwerden hilft Ihnen die Kartoffel:

  • Magenschleimhaut-Entzündung
  • akute und chronische Darmentzündungen
  • Sodbrennen
  • Ekzeme
  • Insektenstiche
  • Halsentzündungen
Und so können Sie die Kartoffel bei den unterschiedlichsten Beschwerden anwenden:

Kartoffel-Wickel bei Halsschmerzen: Kochen Sie vier mittelgroße, ungeschälte Kartoffeln sehr weich und gießen Sie das Wasser ab. Zerdrücken Sie die Pellkartoffeln mit einer Gabel und schlagen Sie die Masse in ein Küchenhandtuch ein. Wickeln Sie das mit den sehr warmen Kartoffeln gefüllte Handtuch um den Hals und fixieren Sie es mit einem Schal. Lassen Sie den Wickel eine Stunde lang einwirken.
Kartoffelsaft gegen Sodbrennen: Aus rohen Kartoffeln frisch gepresster Saft lindert rasch durch Magensäure verursachte brennende Schmerzen, wie eine aktuelle Studie belegen konnte. Trinken Sie davon morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem Zubettgehen jeweils ein Glas.
Kartoffelwasser gegen Husten: Ein Glas heißes Kartoffelwasser mit einem Teelöffel Honig stoppt zuverlässig den Hustenreiz und löst Verschleimungen.
Kartoffelmehl bei juckenden Hautausschlägen: Juckende oder nässende Ekzeme heilen schneller ab, wenn Sie sie mit Kartoffelmehl behandeln. Sie erhalten es in jedem Supermarkt und können es wie einen Puder verwenden. Stäuben Sie das Mehl mit einem Wattepad einfach auf die betroffenen Stellen auf.
Kartoffelauflage nach Insektenstichen: Legen Sie nach einem Mücken- oder Wespenstich eine frisch abgeschnittene Scheibe einer rohen Kartoffel auf die Einstichstelle. Dadurch verhindern Sie, dass eine starke Schwellung entsteht.