Samstag, 27. Juni 2015

Aprikosen haben es in sich

Aprikose




Synonyme: Barille, Marille, Xingren
Wissensch. Name: Prunus armeniaca L.
Familie: Rosaceae (Rosengewächse)

Heimat:Nordchina

Inhaltsstoffe
  • Carotinoide, 
  • Vitamin A, 
  • Vitamin B5, 
  • Vitamin C und 
  • Vitamin E, 
  • Folsäure, 
  • Kalium, 
  • Kupfer
Aprikosenkernöl: 65 % einfach ungesättigte Fettsäuren

Beschreibung:


Orangegelb, flaumig weich, verführerisch duftend. Und dann dieses schon zur Marmelade zerflossene, süße Innere mit dem leichten Hauch Säure des frischen Obstes. Wer Aprikosen so erlebt hat, wird nie mehr die Finger davon lassen können.
Ab Mitte Juni werden die frischen Aprikosen uns wieder vielseitige Gaumengenüsse schenken. Die bis zu 10 Meter hoch werdenden Bäume tragen oft bereits ab Ende März rötlich-samtige Blüten, noch bevor die neuen Laubblätter wachsen. 

Die einjährigen Triebe erscheinen grün oder rot gefärbt und entwickeln erst im zweiten Jahr die dunkelbraune Rindenfärbung.


Verwendung:


Aprikosen haben es in sich. 
Durch den hohen Gehalt an Carotinoiden sollen sie 
  • das Immunsystem stärken, 
  • Krebserkrankungen vorbeugen, 
  • die Haut vor UV-Strahlung schützen 
  • und Ablagerungen in Arterien verhindern.
Durch das Vitamin B5 (Niazin) wirken Aprikosen 
  • nervenstärkend, 
  • Folsäure regt Blutbildung 
  • und Zellerneuerung an. 
  • Haut und Haar werden durch Aprikosen glatter und kräftiger.

Wissenswertes:



Der Name Aprikose leitet sich vom lateinischen Wort "praecoces" = frühzeitiges Früchtchen ab. So bezeichneten die Römer die im Verhältnis zu anderen Rosengewächsen früh blühende und fruchtende Aprikose. 

Ihren wissenschaftlichen Nachnamen erhielt die Aprikose ebenfalls von den Römern: Lucullus, der sie im ersten Jahrhundert vor Christus aus Syrien mitbrachte, bezeichnete sie als "malus armeniaca": Armenischen Apfel.

Als eine der ältesten kultivierten Obstsorten wird die Aprikose bezeichnet, die schon vor 4000 Jahren in Nordchina vorgekommen sein soll. Über die Seidenstraße fand die goldgelbe Frucht ihre Verbreitung über Syrien bis zum Römischen Reich.

Im Hunza-Königreich - dem nordpakistanischen Hindukusch - werden Aprikosensorten gepflegt, die der Urform recht nahe kommen sollen. Das Volk der Hunza soll seine Kraft und auffällige Gesundheit übrigens unter anderem den Aprikosen verdanken, die sie regelmäßig frisch oder getrocknet essen.

Nach ihren Inhaltsstoffen könnte man meinen, die Aprikose sei ein Gemüse. Kein anderes Obst enthält so viel Carotinoide, Mineral- und Ballaststoffe. 100 g frische Aprikosen - je nach Größe ein bis drei Früchte - decken den von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlenen Tagesbedarf von 2 mg Carotinoiden.

Im Orient isst man Aprikosenkerne wie Mandeln. Dafür wird der Stein aus der reifen Aprikose herausgenommen und geknackt: Der Aprikosenkern kommt zum Vorschein. Aus diesen Aprikosenkernen stellt man unter anderem der Marzipanersatz Persipan her und presst auch das Aprikosenkernöl.


Freitag, 26. Juni 2015

Fats from fish and plants may help older adults live longer


Fats from fish and plants may help
older adults live longer





Older adults who eat plenty of fish and vegetables may live longer than people who don’t, a large Swedish study suggests.


Among more than four thousand 60-year-old men and women, those with the highest blood levels of polyunsaturated fats (PUFAs), which come from fish and plants, were significantly less likely to die from heart disease or any cause over about 15 years than those with the lowest levels.


“The study supports current dietary guidelines that advise having sufficient intake of both fish and vegetable oils in a heart-healthy diet,” senior study author Dr. Ulf Riserus, a nutrition researcher at Uppsala University in Sweden, said by email.


Polyunsaturated and monounsaturated fats are the “good” kind that can promote healthy cholesterol levels, especially when used in place of saturated and trans fats, the “bad” actors.


These good fats are found in fish such as salmon, trout and herring, as well as in avocados, olives, walnuts and liquid vegetable oils such as soybean, corn, safflower, canola, olive and sunflower.




According to current dietary guidelines, most adults should get no more than 20 to 35 percent of daily calories from fats. Most of this should come from good fats, with no more than 10 percent from saturated fats and as little trans fat as possible.






Riserus and colleagues note in the American Heart Association journal Circulation that current evidence suggests the types of fats people consume may be more important than the quantity in affecting the fatty acids circulating in the blood stream as well as cardiovascular risk.

They tested for levels of different types of fats in 2,193 Swedish women and 2,039 men, then followed half of the participants for at least 14.5 years.

During the study, 265 men and 191 women died. In addition, 294 men and 190 women had cardiovascular events such as heart attacks.

Higher circulating levels of one of the fatty acids found in vegetable oils – known as linoleic acid (LA) - were linked to a 27 percent reduction in the likelihood of death during the study among the men, but not the women.

For both men and women, two fatty acids found in fish – EPA and DHA - were associated with roughly 20 percent lower odds of death.


One limitation of the study, the researchers acknowledge, is that the blood test for fats was only done a single time. In addition, the limited number of deaths from cardiovascular disease make it difficult to draw conclusions on the impact of fats, particularly when examined in men and women separately.


The authors also found to their surprise that women with the highest levels of ALA had 72 percent higher risk of cardiovascular disease compared to women with the lowest levels. But since that result isn’t in line with other studies, they speculate it doesn’t mean ALA increases heart risk – rather it could reflect high consumption of margarine, low muscle mass, or other health conditions, they write.


“It is not so clear why there were differences between men and women but it could simply be due to sample size differences and the differences in baseline risk for men and women,” Dr. Edmond Kabagambe, an epidemiology researcher at Vanderbilt University School of Medicine who wasn’t involved in the study, said by email.


The take-home message is one that people hear all the time: eat more plants and fewer animals, Samantha Heller, a nutritionist at New York University's Center for Musculoskeletal Care and Sports Performance who wasn't involved in the study, said by email.


“There is no one miracle food that will launch us into immortality,” Heller said. “The lifestyle as a whole must be considered, including daily physical activity and eating less (of) animal foods like meat, cheese and butter. It is easiest to encourage people to eat a variety of plant foods such as salads, trail mix, roasted vegetables, pasta primavera, almond butter and banana sandwiches, lentil soup, or edamame hummus.”


SOURCE: bit.ly/1KcyZki Circulation, online June 17, 2015.


Donnerstag, 25. Juni 2015

Akne: Warum Vitamin B12 die Pickel verschlimmert

Akne: Warum Vitamin B12 die Pickel verschlimmert


Vitamin verändert die Genaktivität der Hautbakterien und fördert so die Entzündung

Wer an Akne leidet, sollte wenig Leber, Hering und Algen essen. Denn in diesen Lebensmitteln ist besonders viel Vitamin B12 enthalten – und dieses fördert die entzündeten Pusteln im Gesicht. 
Auch Vitaminpräparate mit B12 sind für Aknepatienten eher tabu. Warum das B12 die Akne verschlimmert, haben Forscher nun aufgeklärt: 
Ist zu viel B12 in der Haut, verändert sich die Genaktivität der Hautbakterien. Dadurch produzieren sie ein Molekül, das die Hautentzündungen fördert.

Akne ist eine der häufigsten Hauterkrankungen: Mehr als 80 Prozent aller Jugendlichen und jungen Erwachsenen weltweit leiden unter diesen Pickeln und Pusteln, die vor allem im Gesicht auftreten. "Zwar ist Akne nicht gefährlich, sie kann aber sehr schmerzhaft, entstellend und narbenbildend sin", erklären Dezhi Kang von der University of California in Los Angeles und ihre Kollegen. Das führt bei vielen Jugendlichen zu Komplexen und einem geringen Selbstwertgefühl.

Letztlich entstehen die Aknepickel durch eine Entzündung in den Haarfollikeln der Haut, verursacht vor allem durch Bakterien der Art Propionibacterium acnes. 

"Seltsamerweise ist dieses Bakterium aber einer der Hauptkommensalen auf unserer Haut – es dominiert die Hautflora auch bei Gesunden", so die Forscher. 
Warum aber löst das Bakterium nur bei Aknepatienten die Follikelentzündungen aus? Schon länger vermutet man, dass auch die Hautumgebung dafür eine Rolle spielt, beispielsweise eine besonders hohe Talgproduktion. 

Genaktivität der Hautbakterien verschieden

Bei manchen Aknepatienten scheint auch das Vitamin B12 eine Rolle zu spielen: Nehmen sie besonders viel von diesem Vitamin auf, beispielsweise durch Fleisch, Milchprodukte oder Nahrungsergänzungsmittel, dann nehmen die Pickel und Pusteln zu. Warum das so ist und bei wem diese Reaktion auftritt, war jedoch bisher unbekannt.

Um das herauszufinden, haben Kang und ihre Kollegen zunächst Proben der Hautflora von Menschen mit und ohne Akne untersucht. Sie analysierten die in den Proben enthaltene Boten-RNA und konnten so darauf schließen, welche Gene in den Hautbakterien gerade besonders aktiv sind. Wie sich zeigte, unterschied sich das Muster dieses Transkriptoms deutlich zwischen den Aknepatienten und den gesunden Teilnehmern. "Unsere Wissens nach ist das der erste Beleg dafür, dass sich gesunde und kranke Menschen anhand des Transkriptoms ihrer Hautbakterien klar abgrenzen lassen", so die Forscher.

Mehr Entzündungsstoffe durch B12 


Ein besonders auffallender Unterschied zeigte sich bei Propionibacterium acnes: Bei den Aknepatienten waren die Gene besonders inaktiv, mit deren Hilfe die Mikrobe normalerweise B12 produziert. Wie die Forscher erklären, ist dies eine typische Folge zu hoher B12-Werte in der Umgebung dieser Bakterien: Wenn in der Haut und seinen Kapillaren viel Vitamin vorkommt, dann regelt das Bakterium seine eigene B12-Produktion herunter.

Das Interessante daran: Statt weiter B12 zu produzieren, erzeugt das Propionibacterium dann einen anderen Stoff, das Porphyrin. "Dieses aber kann eine Entzündungsreaktion in den Hautzellen auslösen, die letztlich zu Akne führt", so Kang und ihre Kollegen. 


Sie vermuten, dass das der Grund ist, warum eine erhöhte Einnahme von B12 die Akne verschlimmert: Die Hautbakterien produzieren dann noch mehr Porphyrin.


Warum reagieren nicht alle gleich?

Die Frage bleibt allerdings, warum das B12 nicht bei allen Menschen diesen aknefördernden Effekt hat. Verabreichten die Forscher zehn gesunden Probanden eine Injektion mit hochdosiertem Vitamin B12, stieg zwar bei allen die B12-Gehalt der Haut an. Doch nur bei einem brach zwei Wochen später eine Akne aus. Und nur bei ihm hatte sich die Genaktivität der Hautbakterien so verändert, wie es für Aknepatienten typisch ist.

Nach Ansicht der Forscher zeigen ihre Ergebnisse, dass eine Wechselwirkung zwischen Haut und Hautflora die entscheidende Rolle für Akne spielt – und das B12 ist dabei ein entscheidender Mitspieler. Warum allerdings ein erhöhter B12-Wert nur bei einigen Menschen die Genaktivität der Hautbakterien verändert, ist bisher unklar. Die Wissenschaftler vermuten, dass es weitere Unterschiede beim Menschen und bei der Hautflora geben muss, die dafür verantwortlich sind. Das muss nun weiter untersucht werden. (Science Translational Medicine, 2015, doi: 10.1126/scitranslmed.aab2009)
(Science, 25.06.2015 - NPO)

Dienstag, 23. Juni 2015

Allergische Hautausschläge natürlich behandeln

Allergische Hautausschläge
natürlich behandeln


Die häufigste Form alergischer Hautausschläge ist das allergische Kontaktekzem. Die wichtigsten Auslöser einer Kontaktallergie sind:

  • Nickel (u. a. in Mode- und Silber-Schmuck, Jeans-Knöpfen, Münzen)
  • Gerbstoffe (in Leder)
  • Duftstoffe (u. a. in Kosmetika, Wasch- und Putzmitteln, Weichspülern)
  • Farbstoffe (besonders p-Phenylalanin in schwarzer Kleidung)
  • Konservierungsstoffe (besonders Parabene in Kosmetika)
  • Kaliumdichromat (in Zement und Fliesenkleber)


Allergische Hautreaktionen auf Medikamente oder Nahrungsmittel zeigen sich anders als ein allergisches Kontaktekzem großflächig über den Körper verteilt. Bei den Nahrungsmitteln führen aufgrund ihres für uns fremden Eiweißes besonders häufig Muscheln, Schalentiere und Fisch zu allergischen Reaktionen. Aber auch Nüsse wirken nicht selten als Allergen.
Prinzipiell kann auch jedes Medikament eine allergische Reaktion hervorrufen. Sowohl bei Nahrungsmittel- als auch bei Medikamenten-Allergien bilden sich manchmal nicht nur kleine, juckende Bläschen, sondern auch flächige Quaddeln, die als Nesselsucht (med. Urticaria) bezeichnet werden. Sie entstehen durch eine Wasseransammlung im Gewebe, da die bei der Allergie freigesetzten Botenstoffe die Hautgefäße durchlässig machen.
Das von Professor Dr. Karl Theurer entwickelte Prinzip der Gegensensibilisierung ist in der Lage, das überschießende Immunsystem zu besänftigen. Hierzu werden in einem Speziallabor aus Ihrem Blut die darin enthaltenen Antikörper isoliert und zu einer homöopathischen Verdünnungsreihe (Allergostop® I) verarbeitet. Sie erhalten diese Lösungen über mehrere Wochen in Form von Spritzen. Daraufhin bildet Ihr Körper Antikörper gegen seine eigenen Antikörper, wodurch die allergischen Reaktionen vermindert werden. Risiken oder Nebenwirkungen müssen Sie dabei nicht befürchten. 


Die besten Hausmittel bei allergischen Ekzemen


Die folgenden Hausmittel haben sich bestens bewährt, um bei allergischen Hautausschlägen den Juckreiz zu lindern und die Entzündung zu hemmen.

Kartoffelmehlauflage

Kartoffelmehl ist eigentlich zur Herstellung von Kartoffelknödeln und nicht für medizinische Anwendungen gedacht. Dennoch ist dieses in jedem Supermarkt erhältliche Nahrungsmittel ein ganz ausgezeichnetes Mittel gegen juckende und nässende Hautprobleme, denn es wirkt entgiftend und hautberuhigend.
So wenden Sie das Kartoffelmehl an: Verrühren Sie das Pulver mit warmem Wasser zu einem streichfähigen Brei und streichen Sie ihn mit Hilfe eines Backpinsels auf die Haut. Alternativ können Sie Kartoffelmehl auch wie einen Puder verwenden und mit einem Wattepad auf die Haut auf.

Obstessig-Abreibung


Obstessig wird aus vergorenem Obst - meistens Äpfeln - unter dem Zusatz von Essigbakterien hergestellt. Eine Abreibung mit diesem Essig wirkt kühlend und lindert zuverlässig auch heftigen Juckreiz und hat einen leicht keimtötenden Effekt.
So wenden Sie den Obstessig an: Verdünnen Sie den Obstessig immer im Verhältnis 1:10 ehe Sie ihn auf die Haut bringen. Tränken Sie dann einen Waschhandschuh mit der Lösung und reiben Sie die betroffenen Körperstellen damit ab.

Schwarztee-Abwaschung

Schwarzer Tee enthält Gerbstoffe, die zusammenziehend auf die Haut wirken und dadurch einen entzündungshemmenden und juckreizlindernden Effekt haben.
So wenden Sie den Schwarztee an: Übergießen Sie 2 Beutel Schwarztee mit einer Tasse kochendem Wasser, und lassen Sie den Ansatz 5 Minuten lang ziehen. Nach dem Abkühlen können Sie mit Hilfe eines in dem Tee getränkten Wattepads ganz gezielt die betroffenen Hautstellen abwaschen.


Sonntag, 21. Juni 2015

6 special juice recipes


Special Juice Recipes




“When you think that you can press nearly 2kg of produce into one glass, you start to realise how much goodness you can add to your daily eating routine.” These juices and smoothie recipes go beyond helping you tick the five-a-day (plus) box, by being designed with specific health benefits in mind. 

Here are the six speical juices


  • The mind-body cleanser
  • The breakfast juice
  • The detoxifier
  • The Immunity-Booster
  • The Post-Workout Reboot
  • The Workday Reviver




1. The Mind-Body Cleanser

This fresh-tasting green juice is a DIY version of our best-selling cold-pressed juice and is my default juice-of-choice to keep me buzzing all day. For a formidable list of alkalising greens, the pear and basil give it a very balanced, easy-to-drink quality. Fill your tank up with this good stuff early in the day, and you are less likely to crave unhealthy foods and may even find you don't need a coffee to get going in the morning. My advice is always opt for organically grown ingredients. When you are pressing 1-2kg of produce into one glass, the pesticide levels in conventionally grown produce can be frightening. Buying organic ensures you are consuming less chemicals, but studies have shown that organic foods also deliver four times more antioxidants and nutrients compared to non-organic.”
Ingredients to blend:

½ head of lettuce
1 ½ pears (stalks removed)
1 cup spinach
1 cup kale
4 broccoli florets stems
½ cup of basil
1 cucumber

2. The Breakfast Juice

“Most of us skip breakfast, opting for a coffee instead, using lack of time or not feeling hungry as an excuse. While I don't think everyone needs to eat breakfast, you need good eating habits to remove breakfast from your routine – it’s no good skipping breakfast if you end up binging on sugar and carbs later in the day. I know that not everyone loves the idea of a green smoothies but they can be delicious and such a great way to curb sugar cravings and improve energy.”

Ingredients to blend:

  • 1 apple, cored and quartered
  • ½ avocado
  • ½ cucumber, roughly chopped
  • 1 handful of spinach
  • Juice of 1 orange
  • 1 tbsp chia seeds
  • 1 tbsp protein powder (I use pea or hemp)
  • 250ml coconut water

3. The Detoxifier


“The real benefits of juicing come from the vegetables, not the fruit so I always try to keep the amount of vegetables high. I encourage first time juicers to start with one apple in their green juices, and then cut that down week by week until they are only having green vegetable goodness in their glass. Beetroots are terrific for detoxing if summer is on your mind: add more ginger if you like it spicier, and more lemon if you like it tangy. And don’t get any of it on your clothes!”

Ingredients to blend:

  • 1/2 lemon, peeled
  • 1 medium apple, cored and cut into wedges
  • 2 medium carrots
  • 2 large beets, peeled and cut into wedges
  • 1 inch fresh ginger
  • 2 sticks celery

4. The Immunity-Booster


“This wheatgrass and pear smoothie is nature’s finest medicine. Wheatgrass has twice the amount of vitamin A as carrots and is higher in vitamin C than oranges! It contains the full spectrum of B vitamins, as well as a balanced ratio of calcium, phosphorus, magnesium, sodium and potassium. Wheatgrass is a complete source of protein, supplying all of the essential amino acids that are important components for the healthy function of the metabolism. Wheatgrass (which can be added to any smoothie, in fact) also helps reduce inflammation due to menstruation and improves the circulation of iron around the body therefore oxygenating the tissues of organs.”

Ingredients to blend with 400ml of water:

  • 1 tbsp wheatgrass powder (can be found in health food shops. Organic Burst do convenient travel tubs perfect for juicing on the go)
  • 1 medium pear
  • 1 cup of wilted kale (wilt your kale by dousing it in boiling water before you start). Try switching the kale for rocket, watercress or spinach for a multitude of juice options.
  • ½ cup of pineapple or ½ cup of frozen berries

5. The Post-Workout Reboot


“This will help you to keep burning fat and keep your metabolism going after you have finished a workout. The cucumber and apple are rehydrating, the spinach has lots of iron and B vitamins, making it good for energy levels, and turmeric is an anti-inflammatory, which should help combat any sore bits. Chilli is thermogenic so will assist your metabolism and the lime will help the alkalinity of your body. This juice is full of antioxidants too, which will help to mop up the free radicals created by all that hard work! Adding different powders to juices can help supercharge them in different ways: acai and baobab would be good for weight management, while wheatgrass or maca will heighten energy levels.”

Ingredients to blend:

  • ¼ cucumber
  • 1 handful of spinach
  • ½ small red chilli (you may need to alter the amount of chilli you add yourself, as they can be very different in the heat stakes!)
  • 1 apple
  • 2cm piece of root turmeric
  • ½ lime (skin and all)

6. The Workday Reviver


“This is 75 per cent green veg, just mildly sweet and has a nice kick of ginger and lemon. Beetroot juice is the emperor of all energisers, shown to increase stamina for athletes, boost brain power and even lower blood pressure (useful when working under pressure). Beetroot is a good source of absorbable iron for energy (especially important for women and non-red-meat eaters). Adding fresh tangy ginger root really revs up the taste buds, as well as adding an antibacterial zing to help keep bugs at bay. A few fresh mint leaves and a squeeze of fresh lemon juice all enhance its refreshing and reviving properties. Stirring in a spoonful of powdered spirulina will turn this energiser into a powerful plant protein shake, adding in calcium as well as stress-busting B-Complex vitamins, zinc and vitamin E.”

Ingredients to blend:

  • 1 apple
  • 2 carrots
  • 3cm piece ginger root
  • 1 beetroot
  • 1 sprig fresh mint
  • 1 slice lemon, to serve (optional)

Eisenkraut: eine traditionelle Heilpflanze und ein Alleskönner

Eisenkraut (Verbena officinalis)





Eisenkraut ist eine traditionelle Heilpflanze und so ziemlich überall zu finden, da sie recht anspruchslos ist. Am häufigsten findet man sie jedoch an Wegesrändern. Sie eine Höhe von 20- 80 cm erreichen und hat kleine hellviolette Blüten. Die Blütezeit ist von Mai bis zum ersten Frost. Dann wird geerntet.

Eisenkraut Wirkung


Vorwiegend setzt man Eisenkraut gegen äußere Wunden ein. 

Da es eine schmerzstillend, entzündungshemmend, antibakteriell und blutreinigend wirkt. Schon seit der Antike wird es als Heilpflanze eingesetzt. Es wurden sogar Tempel zur rituellen Reinigung von Tempeln verwendet. 
Eisenkraut kann jedoch noch viel mehr:
  • Es soll bei Atemwegserkrankungen helfen und Verdauungsstörungen helfen. 
  • Auch dem Stoffwechsel kann es wieder auf die Beine helfen. So wird es bei Milzerkrankungen, Rheuma, Blutarmut und Gicht angewendet. 
  • Wer Sodbrennen, eine Leber- oder Gallenschwäche hat, dem sei geraten, es einmal mit Eisenkraut zu versuchen. 
  • Es soll auch bei Mandelentzündungen, Keuchhusten und Bronchitis helfen. 
  • Es kann aber auch dem einen oder anderen Harnorgan helfen. So zum Beispiel wenn man Blasensteine oder Nierensteine hat. 
Wie auch schon das Johanniskraut wie Eisenkraut in der Frauenheilkunde gern verwendet. Nicht nur frischgebackene Mamas, sondern auch Frauen in den Wechseljahren greifen auf Eisenkraut zurück. Es soll menstruationsfördernd wirken, aber auch Milch bildend sein und helfen Beschwerden in den Wechseljahren zu lindern.

Es kann auch helfen 
  • bei Migräne, 
  • Nervosität und 
  • Augenentzündungen. 
Auch hier ist das Kraut ein echter Alleskönner. 

Natürlich werden auch gerne Wunden damit behandelt, sowie blaue Flecken, Geschwüre oder Ekzeme. 

Der volkstümliche Name ist Verbena, aber auch andere Namen wurden dem Eisenkraut gegeben. Wie zum Beispiel das Druidenkraut, Heiligkraut, Katzenblut, Hahnenkopf, Sagenkraut, Stahlkraut oder Wundkraut.

Eisenkraut Verwendung


Verwendet wird auch hier nur das blühende Kraut. Eisenkraut enthält viele Inhaltsstoffe, darunter 
  •  zahlreiche ätherische Öle, 
  • Glykoside, 
  • ein Alkaloid, 
  • Kieselsäure, 
  • Gerbsäure und 
  • Bitterstoffe. 

Weshalb Eisenkraut auch nicht als Tee empfohlen wird. 

Doch lassen sich damit auch Umschläge machen, welche auf die zu behandelnden Wunden aufgelegt werden. Solche Umschläge werden mehrmals täglich gemacht.

Eisenkrauttee


Für Tee jedoch wird die verwandte Pflanze Verbena, welche auch aus Südamerika stammt, empfohlen, die aber bei Weitem keine so große Heilwirkung ausweist. Verbena hat einen leicht zitronigen Geschmack und ist daher besser als Tee geeignet. 

Dies ist immer noch die beliebteste Anwendung der Heilpflanze.


Hinweis: Doch auch hier gilt, die empfohlene Dosierung nicht zu überschreiten. Bei übermäßigem Verzehr kann Eisenkraut zu Erbrechen führen. Auch schwangere Frauen sollten sich hüten, Eisenkraut zu verzehren. Denn es enthält wehenanregende Substanzen. Aber auch diese uralte Heilpflanze ist ein Muss in jeder Hausapotheke.



Samstag, 20. Juni 2015

Schwerhörigkeit: Diese natürlichen Mittel schützen das Hörvermögen


Schwerhörigkeit: Diese natürlichen Mittel schützen das Hörvermögen




Es ist möglich, dass immer mehr Mitmenschen zu leise reden oder nuscheln.
Es ist möglich, dass im Kino viel zu oft unverständlicher Geräuschbrei serviert wird.

Möglich ist aber auch, dass diese Wahrnehmung nicht an der Aussprache oder der Tontechnik, sondern an den Ohren liegt und sich eine Schwerhörigkeit andeutet.


15 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Hörproblemen bzw. Schwerhörigkeit.

Und allzu oft hat dies zur Folge, dass sie sich mehr und mehr zurückziehen.

„Nicht sehen können trennt von den Dingen“, hat die taubblinde US-amerikanische Schriftstellerin Helen Keller einmal formuliert.

„Nicht hören können trennt von den Menschen.“

Nicht hören können muss aber kein unabänderliches Schicksal sein. Hörverlust können Sie durch die Ernährung vorbeugen.

Die Nährstoffversorgung spielt eine entscheidende Rolle. Funktionsstörungen des Innenohrs können das Gehör in seiner Leistungsfähigkeit mindern.

Folgen können ein Tinnitus oder Schwindel sein. Ohrprobleme sind weit verbreitet.


Vitamin D gegen Hörschäden


Wenig bekannt ist die Osteopenie, bei der die Knochen porös und demineralisiert werden. Wenn Vitamin D-Mangel die Osteopenie in den Gehörknöchelchen auslöst, kann dieses zu Gehörverlust und in manchen Fällen sogar zur Taubheit führen.


Magnesium reduziert Gehörverlust


Eine Magnesium-Behandlung wurde wiederholt als effektives Mittel bestätigt, um das Auftreten von Hörverlusten auf Grund von temporärer oder permanenter Lärmbelästigung zu reduzieren.


Weitere Vitalstoffe gegen Schwerhörigkeit



  • Vitamin C, 
  • Liponsäure, 
  • Vitamin E und 
  • Glutathion 

werden in der Prävention und der Behandlung von Schwerhörigkeit genutzt. 
Schlechtes Hörvermögen konnte innerhalb weniger Wochen entscheidend verbessert werden. 

  • Vitamin B12, 
  • Folsäure und 
  • Zink wurde 

in verschiedenen Studien die Eignung nachgewiesen, eine bessernde Wirkung auf das Hörvermögen zu besitzen, wobei besonders Zink hervorgehoben wurde.



Ernährungstipps bei Hörschäden


Achten Sie auf die ausreichende Zufuhr von Vitamin A, E und D. Ebenfalls sollten die Vitamine des Vitamin-B-Komplexes genügend zugeführt werden.

Um Hörschäden vorzubeugen sollten Sie genügend Calcium, Zink und Mangen zu sich nehmen.

Donnerstag, 18. Juni 2015

Heilwirkung der Melisse

Melisse Heilwirkung



Zu medizinischen Zwecken werden die frischen oder getrockneten Blätter der Heilpflanze verwendet. Melisseblätter werden sowohl innerlich als Tee oder Fertigarznei als auch äußerlich in Form von Salben und Tinkturen angewendet. 

Die wichtigsten Inhaltsstoffe der Melissenblätter sind:
  • ätherisches Öl
  •  Eugenolglukosid
  •  Rosmarinsäure
  •  Flavonoide
  •  Urolsäure

Das ätherische Öl setzt sich hauptsächlich aus den Substanzen Citral, Neral und Citronellal zusammen, die gemeinsam für den zitronenartigen Duft verantwortlich sind. 
Die weitaus bedeutsamere Funktion dieses Öls ist jedoch seine arzneiliche Wirkung. 
Melissenblätter wirken:
  • beruhigend
  • schlaffördernd
  • angstlösend
  • entspannend
  • keimtötend

Aufgrund ihrer Inhaltsstoffe kann die Melisse nervöse und ängstliche Menschen beruhigen. Durch diesen beruhigenden Effekt wird auch das Einschlafen erleichtert. Zur Behandlung von Schlafstörungen wird die Melisse gerne mit anderen Heilpflanzen wie Baldrian, Passionsblume oder Hopfen kombiniert. 
Auf die Muskulatur des Verdauungstrakts wirkt die Melisse ebenfalls entspannend, wodurch sie Blähungen und Völlegefühle lindert. 

Hildegard von Bingen nannte die Melisse ein Mittel das „das Herz freudig macht". 

So wenden Sie die Melisse an


Melisse können Sie im eigenen Garten oder auf dem Balkon anpflanzen. Die beste Pflückzeit ist im Juni und Juli. Breiten Sie die Blätter auf einem Tuch aus und lassen Sie sie bei guter Belüftung kühl und dunkel trocknen. Getrocknete Melissenblätter können Sie auch in der Apotheke kaufen.

Grundrezept für Melissentee: Übergießen Sie 1 EL getrocknete Melissenblätter mit 1/4 l kochendem Wasser und lassen Sie den Tee 10 Min. lang ziehen. Nach dem Abfiltern können Sie den Tee nach Geschmack mit etwas Honig süßen. Trinken Sie davon bei Bedarf eine Tasse zur Beruhigung oder als Einschlafhilfe.




Melisse-Vollbad gegen Schlafstörungen: Übergießen Sie 2 EL Melisseblätter (frisch oder getrocknet) mit 1 l Wasser und lassen Sie alles zusammen kurz aufkochen. Seihen Sie nach 15 Min. den Sud ab und gießen Sie ihn in ein 37 - 38C warmes Vollbad. Baden Sie kurz vor dem Schlafengehen eine Viertelstunde lang darin.


Melisse-Tinktur bei nervöser Unruhe: Übergießen Sie in einem Schraubdeckel-Glas 50 g getrocknete Melissenblätter mit 70%igem Alkohol (Apotheke), bis sie bedeckt sind, und lassen Sie den Ansatz etwa 2 Wochen lang dunkel stehen. Gießen Sie ihn dann durch einen Kaffeefilter und füllen Sie die Tinktur in eine dunkle Flasche ab. Nehmen Sie bei Bedarf einen Teelöffel davon ein.

macronutrients for sportspersons

The macronutrients every sportsperson absolutely must have in their diet


NUTRIENTS ARE NEEDED by the body to support metabolism, growth and all of the body’s functions.
Macronutrients are the energy (measured as calories) providing nutrients. As the term ‘macro’ indicates we need these nutrients in large amounts. The nutrients which provide energy are carbohydrates, protein and fat. All of these nutrients provide energy in different amounts:
1g carbohydrate provides 4 calories, 1g of protein provides 4 calories, and 1g of fat provides 9 calories. So it is easy to see how added fat can really impact on the amount of calories we consume in a day.

Why do you need carbohydrates?

shutterstock_95067928Source: Shutterstock/Elena Schweitzer
We need carbohydrate not only as a source of energy but also as a source of fibre and nutrients such as B vitamins. Carbohydrate is broken down in the gut into glucose which is the body’s main source of energy.
Carbohydrate is stored in the muscles and liver as glycogen. It is used to fuel your exercise routine. During exercise, glycogen is broken down into glucose to supply the working muscles with energy.
The amount of glycogen in your muscles and liver has a direct effect on your exercise performance. If you do not eat enough carbohydrate rich foods you will not have enough glycogen stores causing you to feel tired earlier.
The amount of carbohydrate you need to eat per day will depend on the intensity, frequency and duration of activity you are doing. Too much carbohydrate in the diet however, will lead to weight gain. Seek advice from a dietitian who can help you to calculate the amount that is right for you (www.indi.ie).
Go for foods which provide fibre and will release their energy more slowly, helping you feel fuller for longer: porridge, grain breads, seeded breads, pasta, brown rice or basmati rice, beans (e.g. butter beans or kidney beans), lentils. Use fruit as snacks during and after workouts.
Milk is a great post exercise snack and can be taken as a drink with a portion of fruit or try a wholegrain cereal with milk.

Why do we need protein?

shutterstock_231165298Source: Shutterstock/Africa Studio
Protein is needed for maintenance, growth and repair of tissue in the body. Protein needs are higher in individuals who are involved in strength and endurance training.
Most athletes can meet their protein needs through a balanced diet without the need for supplementation. Good sources of protein include lean meat, low fat yoghurt and milk, lentils and beans, fish, eggs and nuts.

Why do we need fat?

shutterstock_117744793Source: Shutterstock/Sebastian Duda
Small amounts of essential fats are needed to produce hormones and keep the body healthy. However, as fats are high in calories they should be consumed in small amounts.
  • Avoid fried foods and foods high in saturated fats such as take-aways and processed meats. 
  • Choose low fat foods and healthy fats such as Olive oil or rapeseed oil; 
  • include oily fish in your diet as a source of essential omega-3 fats. 
  • Nuts and seeds also provide a range of healthy fats and should be included in your diet.


Fruktose kann dem Herzen schaden

Fruktose kann dem Herzen schaden


Zu viel Fruchtzucker kann bei Bluthochdruck-Patienten zu Herzvergrößerung und -versagen beitragen

Von wegen gesund: Forscher haben einen zuvor unbekannten Nebeneffekt des Fruchtzuckers entdeckt. Nimmt ein Bluthochdruck-Patient viel davon zu sich, kann der Zucker eine krankhafte Vergrößerung des Herzmuskels fördern. Denn die Fruktose setzt im Herzgewebe ein Enzym frei, das einen Teufelskreis des Wachsens antreibt, wie die Forscher im Fachmagazin "Nature" berichten. Sie empfehlen, Limonaden und Fertiggerichte mit viel Fruchtzucker zu meiden.

Fruktose galt bisher eigentlich als gesund, ist dieser Zucker doch in vielen Früchten von Natur aus enthalten. Zudem lässt der Fruchtzucker den Blutzuckerspiegel nur langsam steigen und löst im Gegensatz zur Glukose keine überschießende Insulin-Ausschüttung aus. Weil Fruktose süßer schmeckt als der Traubenzucker, setzt die Lebensmittelindustrie diesen Zucker besonders gerne ein. Er ist in unzähligen Limonaden und Fertigprodukten zugesetzt – oft in rauen Mengen.

Versteckter Dickmacher


Oft ist der Fruktosegehalt eines Produkts nicht auf den ersten Blick zu erkennen. "Gehen Sie einmal durch einen Supermarkt und schauen Sie sich die Etiketten von Lebensmitteln an", sagt Wilhelm Krek von der ETH Zürich. 

"In sehr vielen davon ist Fruktose auch in Form von Saccharose, also Haushaltszucker, enthalten." 

Anderen ist Maissirup als Süßungsmittel zugesetzt –und damit auch Fruktose.

Das Problem dabei: Inzwischen ist bekannt, dass die Fruktose schädlicher für unsere Gesundheit ist als angenommen. Denn dieser Zucker wird von der Leber besonders effizient in Fett umgewandelt. 

Als Folge nimmt man bei ständig hohem Fruktosekonsum eher zu, als wenn man die gleichen Kalorien durch normale Nahrung aufnehmen würde, wie Studien mit Mäusen bereits vor Jahren gezeigt haben. Auch das Risiko für Bluthochdruck, Insulinresistenz und das metabolische Syndrom steigt.


Fatale Kettenreaktion



Wilhelm Krek und seine Kollegen haben nun eine weitere brisante "Nebenwirkung" der Fruktose entdeckt. Bei Versuchen mit Mäusen und in Gewebeproben von Menschen entdeckten sie einen molekularen Mechanismus, über den der Zucker ein unkontrolliertes Wachstum des Herzmuskels verursachen kann. Dies kann sogar zu einem tödlichen Herzversagen führen. 

Leidet der Mensch unter Bluthochdruck, wächst der Herzmuskel, um trotz des Drucks genügend Blut in den Kreislauf pumpen zu können. Die Energie dafür gewinnen die Herzmuskelzellen unter anderem aus der Glykolyse, der Aufspaltung von Zuckern. Ist nun viel Fruktose verfügbar, wird dabei ein Enzym gebildet, Ketohexokinase-C (KHK-C), wie Krek und seine Kollegen feststellten. 

Dies jedoch setzt einen Teufelskreis in Gang: Das Enzym kurbelt die Glykolyse und damit das Wachstum des Herzmuskels immer weiter an, weil es keine negative Rückkopplung und damit auch keine natürliche Bremse für dieses Enzym gibt, wie die Forscher erklären. 

In Gewebeproben von Patienten mit krankhafter Herzvergrößerung fanden sie tatsächlich mehr KHK-C als bei gesunden Menschen. Schalteten sie bei Mäusen mit chronischem Bluthochdruck dagegen das Enzym KHK-C aus, ließ sich eine Vergrößerung des Herzens verhindern.


Normaler Fruchtverzehr unbedenklich


Angesichts dieser Erkenntnisse empfehlen die Forscher, auf stark gezuckerte Limonaden und Fruchtsäfte zu verzichten. Auch Fertiggerichte und andere Speisen, bei denen große Mengen an Fruktose als Geschmacksträger eingesetzt werden, sollten nicht zu häufig gegessen werden. 

"Schon dieser Überschuss an Fruktose kann dazu beitragen, den von uns beschriebenen Mechanismus in Gang zu setzen, wenn einer der Stressfaktoren wie Herzklappenerkrankungen oder Bluthochdruck vorhanden sind", betont Erstautor Peter Mirtschink von der ETH Zürich.

Der Verzehr von einer normalen Tagesration Früchten sei aber unbedenklich und gesund. "Früchte enthalten neben Fruktose auch zahlreiche wichtige Spurenelemente, Vitamine und Ballaststoffe", so der Forscher.



 (Nature, 2015; doi: 10.1038/nature14508)