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Sonntag, 27. August 2017

Hirse – ein Getreide gewinnt an Bedeutung

Hirse – ein Getreide gewinnt an Bedeutung


Hirse erlebt zur Zeit eine beeindruckende Renaissance. Ursprünglich spielte die Getreideart in Europa, besonders auch in Deutschland, in früheren Jahrhunderten eine sehr wichtige Rolle. Rispenhirse war ein viel beachtetes und geschätztes Getreide. Hirsebrei gehörte zu den Grundnahrungsmitteln. Märchen wie "Der süße Brei" der Brüder Grimm belegen die Bedeutung dieser Speise: „…nun waren sie ihrer Armut und ihres Hungers ledig...".

Erst durch ertragreichere Getreidearten und die Kultivierung der Kartoffel setzte der Rückgang des Hirseanbaus ein. Ein weiterer Grund war die aufkommende Sitte, Brot statt Brei zu verschiedenen Tageszeiten zu sich zu nehmen. Hirse als Nahrungsmittel geriet in Vergessenheit. Bekannt war nur noch die Kolbenhirse, an der in dem einen und anderen Haushalt ein Wellensittich gern knabbert.

Für die Welternährung spielt Hirse nach wie vor eine große Rolle: Ihre Produktion steht an sechster Stelle aller Getreide. Vor allem in den Tropen und Subtropen kommt der Pflanze auf Grund ihrer Anspruchslosigkeit, kurzen Reifezeit und Toleranz gegenüber Trockenheit und versalzten Böden ein beachtlicher Stellenwert zu.

Hierzulande gewinnt Hirse in den letzten Jahren wieder an Bedeutung, besonders seit Ernährungswissenschaftler viele hervorragende Eigenschaften herausgefunden haben. Bei zunehmenden Ansprüchen zur Abwechslung in der Gemeinschaftsverpflegung wie Kita- und Schulverpflegung, aber auch in der vegetarischen und glutenfreien Ernährung bietet Hirse wichtige Vorteile.

Die Inhaltsstoffe


Allen voran zeichnet sich Hirse durch ihren guten Nährstoffgehalt aus. Dabei werden die Inhaltsstoffe der Hirse gerne mit denen des Hafers verglichen, beide Getreidearten gehören botanisch zu den Rispengräsern.

Hirsekörner sind klein, meist rundlich und ohne Längsfurchen. Es gibt sie je nach Sorte in weißgrauer, gelber oder rotbrauner Farbvariation. 
Wegen der festen Verwachsung von Samenschale und verholzender Fruchtschale (botanisch: Karyopse) werden Hirsekörner geschält angeboten. Genau genommen sind Hirsekörner also keine Vollkornprodukte. Der Ballaststoffgehalt liegt dementsprechend niedriger (siehe Tabelle 1). Doch sind die Nährstoffe im gesamten Hirsekorn verteilt und nicht wie bei Vollkorngetreideprodukten vorzugsweise in den Randschichten (Frucht- und Samenschale).

Tabelle 1: Hauptnährstoffe und ausgewählte Inhaltsstoffe in Hirse, Hafer, Weizen 
(Angaben je 100 g verzehrbarer Anteil)

Getreideart
Hirse
Korn entspelzt
Hafer
Korn entspelzt
Weizen
Korn
Eiweiß
9,8 g
9,9 g
10,6 g
Fett, gesamt
3,9 g
7,1 g
1,8 g
davon: mehrfach ungesättigte Fettsäuren
1,9 g
2,9 g
0,8 g
Kohlenhydrate, verwertbare
68,8 g
55,7 g
59,5 g
Ballaststoffe
3,8 g
9,7 g
13,3 g
Quelle: Prof. Dr. I. Elmadfa u.a. (Hrsg.): Die große GU Nährwert Kalorientabelle 2012/2013, Gräfe und Unzer Verlag GmbH, München 2011, 1. Auflage


Das Eiweiß der Hirse ist ernährungsphysiologisch interessant wegen des Gehalts an essentiellen, d. h. lebensnotwendigen Aminosäuren. Bedeutsam ist z. B. der Gehalt an Leucin, einer Aminosäure, für die Kinder einen relativ höheren Bedarf als Erwachsene haben.
Hirse hat kein Klebereiweiß (Gluten). Das ist für an Zöliakie Erkrankte höchst bedeutsam, weil Hirse im Rahmen einer glutenfreien Ernährung sehr gut verzehrt werden kann. Dabei wird teilweise empfohlen, ganze Hirsekörner zu kaufen und diese selbst frisch zu vermahlen. Dies verhindert eventuelle Rückstände anderer Getreidemehle. 
Küchentechnisch bedeutet das Fehlen des Glutens, dass aus Hirse keine Teige hergestellt werden können, die Kleberstruktur brauchen, wie Hefe-, Brotteig usw.
„… Rührteig geht gerade noch so…“ laut Marketa Schellenberg, Gourmetköchin für Vollwertkost (UGB) (in: rhw praxis 2/2013, S. 17).

Nach Hafer hat Hirse den zweithöchsten Fettgehalt unter den Getreidearten mit dem bemerkenswerten Gehalt von 75 % einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren.
Leider ist Hirse dadurch auch nur eingeschränkt lagerfähig. Sie wird relativ schnell bitter, das enthaltene Fett wird ranzig (die negativen Geruchs-, Geschmacksabweichungen heißen „Off-Flavour“). Eine größere Vorratshaltung von Hirse ist daher nicht möglich.

Die Kohlenhydrate (Stärke) der Hirse verkleistern gut und haben dadurch ein hohes Dickungsvermögen. Infolgedessen haben Hirsespeisen häufig eine stark magenfüllende und sättigende Wirkung. 

Besonders hervorzuheben ist der Gehalt an dem Spurenelement Eisen mit 6,9 mg pro 100 Gramm geschälte Hirsekörner (siehe Tabelle 2. Zum Vergleich: 100 g entspelzte Haferkörner enthalten 5,8 mg Eisen). Dies macht Hirse so interessant für die vegetarische Ernährung und auch für eine Ernährung mit moderatem, qualitativ hochwertigem Fleischverzehr, wie sie in den Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) für die Verpflegung in Kitas und Schulen empfohlen wird. Die Eisenversorgung kann durch Verwendung von Lebensmitteln wie Hirse, Vollkorngetreide, Amaranth, Hülsenfrüchte und Gemüse gesichert werden. Dies insbesondere, wenn gleichzeitig Eisen- und Vitamin C-haltige Lebensmittel verzehrt werden und dadurch die Resorption (Aufnahme im Darm) des Eisens pflanzlicher Herkunft verbessert wird. 

Tabelle 2: Ausgewählte Mineralstoffe und Vitamine in Hirse, Hafer, Weizen 
(Angaben je 100 g verzehrbarer Anteil)

Getreideart
Hirse
Korn entspelzt
Hafer
Korn entspelzt
Weizen
Korn
Eisen
6,9 mg
5,8 mg
3,3 mg
Kalzium
10 mg
80 mg
33 mg
Magnesium
123 mg
129 mg
97 mg
Vitamin B1
0,43 mg
0,67 mg
0,46 mg
Vitamin B6
0,52 mg
0,96 mg
0,27 mg
Quelle: Prof. Dr. I. Elmadfa u.a. (Hrsg.): Die große GU Nährwert Kalorientabelle 2012/2013, Gräfe und Unzer Verlag GmbH, München 2011, 1. Auflage


Nennenswert für Hirse sind auch die mit den Vollkorngetreiden mithaltenden Werte des Mineralstoffs Magnesium und der Vitamine B1, B6. Die Zwerghirse Teff, aus deren nur ein bis 1,5 mm kleinen Körnern Mehl hergestellt wird, wird zusätzlich wegen ihres hohen Kalziumgehaltes gepriesen.


Hirse im Handel

Die vielen Hirsearten (weltweit über 600) werden in zwei Hauptgruppen eingeteilt: Echte-Hirsen und Sorghum-Hirsen. 

Die Echten Hirsen (auch Millet- oder Kleine Hirsen) haben kleine Körner (5 g Tausendkornmasse), Rispen- und Kolbenhirse zählen hierzu. 
Im Handel findet man die Produktbezeichnungen „Hirse“, „Gold-Hirse“ oder „Feinkorn Hirse“ und deren Erzeugnisse. Es handelt sich hierbei um Rispenhirse, deren gelbe oder rote Fruchtschalen abgetrennt wurden. Sie wird vorzugsweise für Breigerichte verwendet.

Eine Besonderheit ist die Braunhirse, eine Wildform der Rispenhirse, um deren Kultivierung sich einige Öko-Bauern bemühen. Ihre Samen und das Mahlgut sind braun. Bei ihr sind die Schalen verzehrbar, d.h. die Samen müssen nicht geschält werden. Interessanterweise ist die Braunhirse zwar glutenfrei, aber dennoch backfähig. Es lassen sich sowohl Klöße und Bratlinge als auch mit Backferment oder Hefe gelockertes Gebäck zubereiten. Braunhirse wird als ganzes Korn und auch als Mehl angeboten. Eine auf Grund ihres hohen Kieselsäuregehaltes vorhandene Heilwirkung der Braunhirse gilt als nicht glaubwürdig. 

Die feingliedrigste Form aller Hirsearten ist die Teff-Hirse. Die kleinen Samen bringen eine Mehlausbeute von 90 %. Im Naturkostfachhandel wird Teff-Mehl für glutenfreie Backwaren angeboten. 

Die Sorghum-Hirsen zeigen deutlich größere Körner (17 bis 22 g Tausendkornmasse) und höhere Erträge. In Deutschland werden sie versuchsweise in trockenen Lagen angebaut zur Verwendung als Silage in der Tierfütterung oder als Biogassubstrat.


Hirse in der Küche


Vor mehr als 8000 Jahren sind wohl auf der Basis von Hirse ungesäuerte Fladenbrote hergestellt worden (nachweisbare Ursprünge im Mittelmeerraum und in China), womit Hirse als das älteste Getreide gilt. Die Bezeichnung stammt aus dem Mittelhochdeutschen „hirsi“, das urverwandt ist mit der Göttin der Feldfrüchte „Ceres“.

Hirse ist eine Bereicherung für die Küche und ein guter Bestandteil der vollwertigen Ernährung und insbesondere der vegetarischen Ernährung. 
Aus ihren diversen Produkten wie Körner, Flocken, Graupen, Grieß oder Mehl lassen sich sowohl pikante Mahlzeiten als auch leckere Süßspeisen zubereiten. Hirsekorn verwandelt sich in Bratlinge, Hirsottos, Aufläufe und Gratins. Hirseflocken und -schrot können Zutat von Müslis und anderen Frühstückscerealien sein, passen als Bestandteil von Milchbrei, Suppen, Klößen oder Soufflés und können Zusatz von Plätzchen und Kuchen sein. 
Hirsekörner werden, je nach Gericht, in der doppelten bis dreifachen Menge an Flüssigkeit gegart. Die Garzeit beträgt etwa 20 Minuten, wobei man die Hirse in den letzten zehn Minuten bei abgeschalteter Herdplatte ausquellen lassen kann.




Rezeptideen:


Hirseanbau - auch wieder in Deutschland


Bis 2004 beruhte das Angebot ausschließlich auf Importen aus Ländern wie den USA, Kanada, China, Ungarn, Österreich oder auch Russland. Diese Situation war insofern unbefriedigend, da Rispenhirse bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Deutschland (vorwiegend in den südlichen Gebieten der Mark Brandenburg) ein einheimisches Getreide und Grundnahrungsmittel war. 
Ein Forschungsprogramm der Humboldt-Universität brachte die nötigen Erkenntnisse für die Wiedereinführung des Hirseanbaus in Deutschland. Es gelang, ein Hirsekorn mit hervorragenden kulinarischen Eigenschaften zu erzeugen, mit kurzen bis mittleren Kochzeiten und einem sehr milden Geschmack.
In Bio- und Naturkostläden kann man nun unter dem Label „Spreewälder Hirsemühle“ verschiedene Hirseprodukte deutscher Herkunft erwerben.


Verwendete Literatur
  • Hans-Konrad Biesalski u.a. (Hrsg.): Ernährungsmedizin, Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2004, 3. Auflage
  • Prof. Dr. I. Elmadfa u.a. (Hrsg.): Die große GU Nährwert Kalorientabelle 2012/2013, Gräfe und Unzer Verlag GmbH, München 2011, 1. Auflage
  • Robert Ebermann, Ibrahim Elmadfa: Lehrbuch Lebensmittelchemie und Ernährung, Springer Verlag ,Wien 2011, 2. Auflage
  • Wolfgang Franke: Nutzpflanzenkunde, Georg Thieme Verlag, Stuttgart 1976
  • Andrea Hiller: Köstlich essen bei Zöliakie, TRIAS Verlag in MVS Medizinverlage, Stuttgart 2011, 2. Auflage
  • Lindemann, Kathleen: Warum werden Quinoa und Co. immer beliebter? (Interview mit Marketa Schellenberg), in: rhw praxis – Ernährungsformen und Prävention, Verlag Neuer Merkur GmbH 2013, rhw praxis 11. Jg, 2/2013, S. 16-17
  • Gerald Rimbach,Jennifer Möhring, Helmut F. Erbersdobler: Lebensmittel-Warenkunde für Einsteiger, Springer-Verlag, Berlin Heidelberg 2010
  • Waldemar Ternes u.a. (Hrsg.): Lebensmittel-Lexikon, B. Behr’s Verlag GmbH & Co. KG, Hamburg 2005, 4. Auflage
  • Spreewälder Hirsemühle (Hrsg.): Der Weg zur Wiederinkulturnahme der Rispenhirse (Informationen zum Forschungsprogramm, zu Anbau und Produkten), im Internet unter www.hirsemuehle.de (Zugriff 05.08.2013)
  • M. Wenndorf, W. Franz: Braunhirse im Zwielicht, in: UGB-Forum 5/2004, S. 252-253
  • Waltraud Becker: Korngesund - Das Getreide-Handbuch, emu-Verlags- und Vertriebsgesellschaft, Lahnstein 2005

Samstag, 20. Juni 2015

Schwerhörigkeit: Diese natürlichen Mittel schützen das Hörvermögen


Schwerhörigkeit: Diese natürlichen Mittel schützen das Hörvermögen




Es ist möglich, dass immer mehr Mitmenschen zu leise reden oder nuscheln.
Es ist möglich, dass im Kino viel zu oft unverständlicher Geräuschbrei serviert wird.

Möglich ist aber auch, dass diese Wahrnehmung nicht an der Aussprache oder der Tontechnik, sondern an den Ohren liegt und sich eine Schwerhörigkeit andeutet.


15 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Hörproblemen bzw. Schwerhörigkeit.

Und allzu oft hat dies zur Folge, dass sie sich mehr und mehr zurückziehen.

„Nicht sehen können trennt von den Dingen“, hat die taubblinde US-amerikanische Schriftstellerin Helen Keller einmal formuliert.

„Nicht hören können trennt von den Menschen.“

Nicht hören können muss aber kein unabänderliches Schicksal sein. Hörverlust können Sie durch die Ernährung vorbeugen.

Die Nährstoffversorgung spielt eine entscheidende Rolle. Funktionsstörungen des Innenohrs können das Gehör in seiner Leistungsfähigkeit mindern.

Folgen können ein Tinnitus oder Schwindel sein. Ohrprobleme sind weit verbreitet.


Vitamin D gegen Hörschäden


Wenig bekannt ist die Osteopenie, bei der die Knochen porös und demineralisiert werden. Wenn Vitamin D-Mangel die Osteopenie in den Gehörknöchelchen auslöst, kann dieses zu Gehörverlust und in manchen Fällen sogar zur Taubheit führen.


Magnesium reduziert Gehörverlust


Eine Magnesium-Behandlung wurde wiederholt als effektives Mittel bestätigt, um das Auftreten von Hörverlusten auf Grund von temporärer oder permanenter Lärmbelästigung zu reduzieren.


Weitere Vitalstoffe gegen Schwerhörigkeit



  • Vitamin C, 
  • Liponsäure, 
  • Vitamin E und 
  • Glutathion 

werden in der Prävention und der Behandlung von Schwerhörigkeit genutzt. 
Schlechtes Hörvermögen konnte innerhalb weniger Wochen entscheidend verbessert werden. 

  • Vitamin B12, 
  • Folsäure und 
  • Zink wurde 

in verschiedenen Studien die Eignung nachgewiesen, eine bessernde Wirkung auf das Hörvermögen zu besitzen, wobei besonders Zink hervorgehoben wurde.



Ernährungstipps bei Hörschäden


Achten Sie auf die ausreichende Zufuhr von Vitamin A, E und D. Ebenfalls sollten die Vitamine des Vitamin-B-Komplexes genügend zugeführt werden.

Um Hörschäden vorzubeugen sollten Sie genügend Calcium, Zink und Mangen zu sich nehmen.

Samstag, 9. Mai 2015

Mit Eigenblut und Heilpflanzen gegen allergisches Asthma

Mit Eigenblut und Heilpflanzen gegen allergisches Asthma


Eigenblutbehandlung nach Theurer


Eigenblutbehandlungen gehören zu den Reiztherapien und können die Immunreaktionen „umlenken". Mit einer speziellen Eigenblutbehandlung, der Gegensensibilisierung nach Theurer bremsen Sie überschießende Reaktionen des Immunsystems. Wenn Sie unter allergischem Asthma leiden, sind in Ihrem Blut alle Reaktionsprodukte (Antikörper) auf die Allergene enthalten. 

In einem Speziallabor können diese Antikörper isoliert und in einer Verdünnungsreihe aufbereitet werden. Bekommt Ihr Körper diese Verdünnungen nun gespritzt, erkennt er seine eigenen Antikörper nicht mehr als körpereigene und bildet gegen sie neue Antikörper, so genannte Anti-Antikörper. Diese sind in der Lage, die das Asthma auslösenden Antikörper zu reduzieren. 

Diese Behandlung kann allerdings ein paar Hundert Euro kosten und wird von der Krankenkasse nicht bezahlt.

Heilpflanzenextrakte


Heilpflanzenextrakte können sowohl reizlindernd auf die Bronchialschleimhaut wirken als auch die Muskulatur der Bronchien entkrampfen. Die besten Heilpflanzen gegen Asthma sind:

  • Indisches Lungenkraut (Adhatoda vasica)
  • Sonnentau (Drosera)
  • Efeu
  • Pestwurz

Zubereitungen aus diesen Pflanzen lösen den zähen Schleim und dämpfen die allergische Reaktion. Entsprechende Fertigpräparate erhalten Sie in der Apotheke. Indischer Weihrauch hemmt die Bildung von Entzündungs-Botenstoffen (Leukotriene), die bei Asthma entstehen und wirkt daher antiallergisch. Ein Versuch mit einem Fertigpräparat ist daher durchaus lohnenswert.






So beugen Sie einem Asthmaanfall vor



  • Durch die Bauchatmung weitet sich das Zwerchfell, und der obere Brustkorb wird entspannt. Legen Sie dazu beide Hände auf Ihren Bauch und pressen Sie beim Einatmen die Zunge gegen den Gaumen. Versuchen Sie beim Einatmen einen Druck gegen Ihre Hände auszuüben.
  • Magnesium entspannt die Muskulatur der Bronchien. Nehmen Sie daher mit Beginn der „Allergie-Hochsaison" täglich 300 mg Magnesium als Nahrungsergänzung ein.
  • Kalzium hemmt die bei allergischen Reaktionen auftretende Histaminausschüttung. 500 - 1000 mg pro Tag als Brausetablette eingenommen, haben sich hier bewährt. Entsprechende Präparate können Sie im Drogeriemarkt kaufen.
  • Gamma-Linolensäure fördert die Bildung entzündungshemmender Gewebshormone (Prostaglandine), die überschießende Entzündungsreaktionen abfangen. Schwarzkümmelöl und Nachtkerzenöl (beide in der Apotheke ab 8 € für 50 ml erhältlich), die besonders reich an diesem Vitalstoff sind können Sie daher zur Vorbeugung tropfenweise Ihrem Salatdressing beifügen.
  • Folsäure ist in der Lage, die Antikörper (IgE) in Schach zu halten. Die tägliche Zufuhr von 400 g Folsäure in Form von Fertigpräparaten kann daher Studien zufolge die Anfallshäufigkeit deutlich senken.





Donnerstag, 5. Juni 2014

Celery for your health

Celery





  • Celery is a strongly alkaline food that helps to counteract acidosis, purify the bloodstream, aid in digestion, prevent migraines, relax the nerves, reduce blood pressure, and clear up skin problems.
  • Celery contains compounds called coumarins which are known to enhance the activity of certain white blood cells and support the vascular system.
  • Celery’s rich organic sodium content has the ability to dislodge calcium deposits from the joints and holds them in solution until they can be eliminated safely from the kidneys.
  • Celery is a well known natural diuretic and has ample ability to flush toxins out of the body.
  • Celery also has significant anti-inflammatory properties making it an essential food for those who suffer from auto-immune illnesses.
  • It also contains significant amounts of calcium and silicon which can aid in the repair of damaged ligaments and bones.
  • Celery is rich in vitamin A, magnesium, and iron which all help to nourish the blood and aid those suffering from rheumatism, high blood pressure, arthritis, and anemia. 

Fresh celery juice is one of the most powerful and healing juices one can drink. Just 16 oz of fresh celery juice a day can transform your health and digestion in as little as one week.


Samstag, 5. April 2014

Hoher Blutdruck ohne Medikamente senken

Auch ohne Medikamente lässt sich 
ein hoher Blutdruck senken

Hoher Blutdruck? Hier erfahren Sie wie Sie auch ohne Medikamente hohen Blutdruck senken.

Gewichtsverlust

Gewichtsreduktion ist besonders wichtig um Blutdruck zu senken. Das heißt Abspecken, mehr Bewegung und gesunde Ernährung! Bei den guten Vorsätzen fürs neue Jahr sollte es nicht bleiben. Wer sich vor Bluthochdruck, der Volkskrankheit Nummer eins, und den Folgeerkrankungen Herzinfarkt und Schlaganfall schützen will, der muss seinen inneren Schweinehund überwinden.
Auch für die meisten Personen, die bereits zu hohen Blutdruck haben, haben nicht-medikamentöse Maßnahmen zunächst oberste Priorität, betonten Experten der Deutschen Hochdruckliga kürzlich bei ihrer Jahrestagung in Bonn. 
Durch Gewichtsreduktion, reichlich Ausdauersport und gesunder Ernährung ist eine Senkung der Blutdruckwerte um bis zu 20 Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) möglich.

Hohe Blutdruckwerte

Laut bisherigen Schätzungen haben etwa 16 Millionen Deutsche zu hohen Blutdruck mit Werten über 140/90 mmHg. Nach einer neuen Studie, die in der Fachzeitschrift "Jama" veröffentlicht wurde, scheint diese Zahl zu tief gegriffen, und es sieht in Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern sowie den USA und Kanada besonders düster aus. Bei einer repräsentativen Stichprobe aus dem Raum Augsburg hatten 55 Prozent der untersuchten Personen zwischen 35 und 74 Jahren Hypertonie. Dies war die höchste Rate im Ländervergleich. Im Mittel waren 44 Prozent der untersuchten Europäer von Bluthochdruck betroffen, und nur 28 Prozent der Nordamerikaner. Gleichzeitig war der Anteil der Personen, die mit blutdrucksenkenden Medikamenten behandelt wurden, in Europa mit 27 Prozent kleiner als die 44 Prozent in den USA und Kanada. Bestätigt hat sich auch, dass mit zunehmender Häufigkeit der Hypertonie vor allem die Sterblichkeit auf Grund eines Schlaganfalls steigt.

Blutdruck senken ohne Medikamente

Dabei ist Vorbeugung einfach. Bei den meisten Hypertonikern ist ein ungesunder Lebensstil die wesentliche Ursache, betonte in Bonn Professor Alfred Wirth aus Bad Rothenfelde.

Der wichtigste Risikofaktor sei starkes Übergewicht. Zwei Drittel der deutschen Bevölkerung sind übergewichtig mit einem Body-Mass-Index (BMI, Gewicht in Kilogramm geteilt durch Größe in Meter zum Quadrat) über 25. Etwa jeder dritte Betroffene hat einen BMI über 30 und ist damit krankhaft übergewichtig. "Je mehr die Leute wiegen, desto höher ist ihr Blutdruck", so Wirth. Jeder zweite stark Übergewichtige hat Bluthochdruck und bei der Hälfte von diesen wiederum ist bereits das Herz wegen verminderter Leistungsfähigkeit vergrößert, was das Infarktrisiko potenziert. Besonders riskant ist eine starke Zunahme des so genannten viszeralen Fettgewebes am Bauch. Der Taillenumfang ist der beste Marker für ein hohes Hypertonie-Risiko, sagte Wirth. Ein Wert von 112 Zentimetern bedeutet im Vergleich zu Schlanken ein sechsfach erhöhtes Hypertonierisiko und sollte besonders zum Abspecken anspornen.

Viele Übergewichtige setzen sich jedoch unrealistische Ziele und wollen Normalgewicht erreichen, kritisierte der Präventionsexperte. Geht dann das Abnehmen zu langsam voran, geben sie schnell ganz auf. Aus medizinischer Sicht wäre mit einer Gewichtsreduktion um fünf bis zehn Kilogramm schon viel gewonnen, hebt Wirth hervor. Der Blutdruck sinkt um etwa zehn mmHg. 
Gelingt es stark Übergewichtigen, zehn bis 15 Kilo abzunehmen, fällt der Blutdruck sogar um 15 bis zu 20 mmHg, was der Wirkung eines potenten Antihypertensivums entspricht. Dies lasse sich aber nur durch strikte Diät und gleichzeitig mehr Bewegung erreichen. Zu Beginn sei eine niedrig-kalorische Mischkost mit viel Obst und Gemüse zu empfehlen, so Wirth. Führt dies nicht zum Erfolg, sollte auf eine Formula-Diät gewechselt werden. Zusätzlich sollten möglichst fünf Stunden Ausdauersport pro Woche getrieben werden, drei Stunden um das Gewicht dann zu halten.
Viele Patienten unterschätzen oft, wie viel Sport getrieben werden muss, damit tatsächlich etwas erreicht wird. Ideal sind vier bis fünf Mal pro Woche dynamischer Ausdauersport wie Jogging für 30 bis 45 Minuten, sagte Professor Hans-Georg Predel von der Sporthochschule in Köln. Die Intensität sollte dabei im aeroben Bereich bei etwa 60 bis 75 Prozent der maximalen Belastung liegen. Eine Alternative sind mindestens zwei bis drei Einheiten pro Woche für 60 bis 80 Minuten. Studien zufolge senkt Ausdauertraining den Blutdruck um acht mmHg. Die Effekte sind umso ausgeprägter, je höher der Blutdruck vor Beginn des Trainings war und unabhängig von Alter und Geschlecht. Etwa 80 Prozent der maximalen Wirkung sind bereits nach sechs bis acht Wochen Training erreicht. Es gibt aber Personen, bei denen das Training keine Wirkung auf den Blutdruck hat. Neuen Studien zufolge ist auch dosiertes isometrisches Krafttraining günstig. Empfehlenswert sei zum Beispiel Training mit Handgrips drei Mal pro Woche für zehn Minuten.
Es gibt noch weitere diätetische Maßnahmen, die sich positiv auf den Blutdruck auswirken. Durch eine Beschränkung der Kochsalzzufuhr auf sechs Gramm täglich - der Durchschnitt liegt bei etwa zehn Gramm - fällt der Blutdruck um zwei bis acht mmHg. Schränken Personen mit deutlich erhöhter Alkoholzufuhr ihren Konsum ein - Männer auf unter 30 Gramm täglich (etwa zwei kleine Flaschen Bier) und Frauen auf unter 20 Gramm -, fällt der Blutdruck um zwei bis vier mmHg. Allerdings addieren sich die Effekte nicht, betonte Privatdozent Burkhard Weißer aus Bonn. Maximal sei durch nicht-medikamentöse Maßnahmen eine Senkung des systolischen Blutdrucks (der höhere Wert) um 20 mmHg möglich.
Wie lange nicht-medikamentöse Maßnahmen ausprobiert werden sollten, bevor der Griff zu Medikamenten erfolgt, hängt vom Gesamtrisiko für eine Herz-Kreislauf-Komplikation ab, erklärte Weißer. Es wird außer von Blutdruckhöhe von Faktoren wie Rauchen oder erhöhte Cholesterinwerte sowie von Erkrankungen wie Diabetes bestimmt.
Bei motivierten Patienten mit Blutdruckwerten zwischen 140 bis 159 mmHg systolisch und 90 bis 99 mmHg diastolisch und geringem Risiko - das heißt, die Wahrscheinlichkeit eines kardiovaskulären Ereignisses in den kommenden zehn Jahren liegt bei unter 15 Prozent - kann der Erfolg nicht-medikamentöser Maßnahmen für drei bis zwölf Monate abgewartet werden, sagte Weißer. Bei mittlerem Risiko sollten senkende Medikamente verordnet werden, wenn der Blutdruck nach drei Monaten immer noch über 140/90 mmHg liegt. 70 bis 80 Prozent aller Bluthochdruck-Patienten fallen in diese beiden Kategorien. Die übrigen Patienten mit hohem und sehr hohem kardialen Risiko, darunter die mit Werten von über 180/110 mmHg, sollten sofort mit Antihypertensiva behandelt werden

Blutdrucksenker nicht mehr notwendig

Schon regelmäßige Bewegung und entsprechende Entspannungsübungen sowie eine zielgerichtete Ernährungsumstellung, können weiterhelfen. Zusätzlich sind auch geeignete Vitalstoffe vorhanden, die den hohen Blutdruck auf ganz natürliche Weise senken können. Besonders jetzt im Winter steigt die Gefahr für Bluthochdruck. Die genauen Ursachen hierfür sind allerdings noch nicht geklärt worden. Schon mit ganz einfachen natürlichen Maßnahmen, lässt sich ein erhöhter Blutdruck wieder in den Normalbereich bringen. Es können sogar so große Erfolge damit erzielt werden, dass man sogar gar keine Blutdrucksenker mehr benötigt. Jedoch sollte man keine der Medikamente absetzen oder reduzieren, bevor man sich nicht mit seinem behandelnden Arzt abgesprochen hat.

Magnesium und Vitamin C
sagen hohem Blutdruck den Kampf an

Den Blutdruck auf ganz natürlich Weise zu senken ist einfacher als man vielleicht denkt. Schon der Vitalstoff Magnesium spielt eine große Rolle bei der Blutdruckregulierung.

Die Einnahme von Magnesium, kann vielen Studien zufolge, sowohl den systolischen, als auch den diastolischen Blutdruck regulieren.. Plant man allerdings Magnesium als Monopräparat einzunehmen, sollte diese Einnahme nur über einen bestimmten Zeitraum und auch nur unter ärztlicher Aufsicht stattfinden. Anders ist das Ganze bei der regulären Nahrungsergänzung, bei der dem Körper organisches Magnesium mit anderen Spurenelementen und Mineralien zugeführt wird. Da dieses Magnesium alle Informationen der Natur enthält, erkennt sie der Körper und kann sie entsprechend gut verwerten.
Auch Vitamin C kann bei der Senkung des Blutdrucks helfen. Als wichtiges Antioxidanz ist es bei fast jeder biochemischen Reaktion im Körper beteiligt. Leidet man nun an Bluthochdruck nimmt der Körper an, dass Vitamin C eine erhöhte Stickstoffmonoxid (NO) Produktion bewirkt. Für die Erweiterung der Blutgefäße, die wiederum den Blutdruck senkt wird NO benötigt.
Ähnlich wirkt L-Arginin, welches ebenfalls den NO-Stoffwechsel beeinflusst.

Die fettlösliche Subtanz Coenzym Q10 kann ebenfalls bei der Senkung des Blutdrucks helfen und sollte am besten mit Nahrungsmitteln, die Fett enthalten eingenommen werden. Für seine positive Wirkung auf den Ausgleich des Blutdrucks, ist Knoblauch bekannt und ist im systolischen, aber auch im diastolischen Bereich sehr hilfreich.
Eine nachgewiesene, blutdrucksenkende Wirkung, haben auch Öle mit einem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren und Docosahexaensäure (DHA). Durch die Omega-3-Fettsäuren, werden die Arterien elastischer, sodass diese dem erhöhten Blutdruck besser standhalten können. Öle wie Leinöl sind besonders empfehlenswert, wobei Fischöle besser mit Vorsicht zu genießen sind, da diese stark mit Toxinen belastet sein können.

Vitamin D: Mangel an Vitamin D kann auch zu erhöhtem Blutdruck führen. 


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Magnesium in Lebensmittel: