Samstag, 9. Mai 2015

Mit Eigenblut und Heilpflanzen gegen allergisches Asthma

Mit Eigenblut und Heilpflanzen gegen allergisches Asthma


Eigenblutbehandlung nach Theurer


Eigenblutbehandlungen gehören zu den Reiztherapien und können die Immunreaktionen „umlenken". Mit einer speziellen Eigenblutbehandlung, der Gegensensibilisierung nach Theurer bremsen Sie überschießende Reaktionen des Immunsystems. Wenn Sie unter allergischem Asthma leiden, sind in Ihrem Blut alle Reaktionsprodukte (Antikörper) auf die Allergene enthalten. 

In einem Speziallabor können diese Antikörper isoliert und in einer Verdünnungsreihe aufbereitet werden. Bekommt Ihr Körper diese Verdünnungen nun gespritzt, erkennt er seine eigenen Antikörper nicht mehr als körpereigene und bildet gegen sie neue Antikörper, so genannte Anti-Antikörper. Diese sind in der Lage, die das Asthma auslösenden Antikörper zu reduzieren. 

Diese Behandlung kann allerdings ein paar Hundert Euro kosten und wird von der Krankenkasse nicht bezahlt.

Heilpflanzenextrakte


Heilpflanzenextrakte können sowohl reizlindernd auf die Bronchialschleimhaut wirken als auch die Muskulatur der Bronchien entkrampfen. Die besten Heilpflanzen gegen Asthma sind:

  • Indisches Lungenkraut (Adhatoda vasica)
  • Sonnentau (Drosera)
  • Efeu
  • Pestwurz

Zubereitungen aus diesen Pflanzen lösen den zähen Schleim und dämpfen die allergische Reaktion. Entsprechende Fertigpräparate erhalten Sie in der Apotheke. Indischer Weihrauch hemmt die Bildung von Entzündungs-Botenstoffen (Leukotriene), die bei Asthma entstehen und wirkt daher antiallergisch. Ein Versuch mit einem Fertigpräparat ist daher durchaus lohnenswert.






So beugen Sie einem Asthmaanfall vor



  • Durch die Bauchatmung weitet sich das Zwerchfell, und der obere Brustkorb wird entspannt. Legen Sie dazu beide Hände auf Ihren Bauch und pressen Sie beim Einatmen die Zunge gegen den Gaumen. Versuchen Sie beim Einatmen einen Druck gegen Ihre Hände auszuüben.
  • Magnesium entspannt die Muskulatur der Bronchien. Nehmen Sie daher mit Beginn der „Allergie-Hochsaison" täglich 300 mg Magnesium als Nahrungsergänzung ein.
  • Kalzium hemmt die bei allergischen Reaktionen auftretende Histaminausschüttung. 500 - 1000 mg pro Tag als Brausetablette eingenommen, haben sich hier bewährt. Entsprechende Präparate können Sie im Drogeriemarkt kaufen.
  • Gamma-Linolensäure fördert die Bildung entzündungshemmender Gewebshormone (Prostaglandine), die überschießende Entzündungsreaktionen abfangen. Schwarzkümmelöl und Nachtkerzenöl (beide in der Apotheke ab 8 € für 50 ml erhältlich), die besonders reich an diesem Vitalstoff sind können Sie daher zur Vorbeugung tropfenweise Ihrem Salatdressing beifügen.
  • Folsäure ist in der Lage, die Antikörper (IgE) in Schach zu halten. Die tägliche Zufuhr von 400 g Folsäure in Form von Fertigpräparaten kann daher Studien zufolge die Anfallshäufigkeit deutlich senken.