Donnerstag, 29. September 2016

Afa-Alge für ein allgemeines Wohlbefinden, ein gesundes Nervensystem und optimale Gehirnfunktionen

Blaugrüne Alge (Afa-Alge)




(Quelle Wiki)


Facebook Gruppe: Vitality gives you more of life, for less

Die blaugrüne alte aus dem Klamath-See im Süden von Oregon ist eines der wertvollsten Nah­rungsmittel, die uns die Natur bietet. Am Anfang der Nahrungskette stehend, liefert sie fast alle Nährstoffe in ihrer einfachsten Form. Sie ist damit die an Nährstoffen dichteste Nahrung auf der Welkt, die bisher bekannt ist.

So liefert die blaugrüne Alge 20 (der 25 im menschlichen Körper bekannten) Aminosäuren, darunter die acht sogenannte „essenziellen“ Aminosäuren. 



Nach einer Studie der „Nationalen Akademie der Wissenschaften“ in den USA enthalten die blaugrünen Algen alle essenziellen Aminosäuren in der für die menschliche Ernährung optimalen Zusammenstellung. 
Sie passen „wie der Schlüssel ins Schloss“. Neben ihren strukturbildenden Funktionen als Eiweiss-Bausteine bewirken die Aminosäuren 
  • eine Stabilisierung des Blutzuckerspiegels, 
  • unterstützen die Entgiftung der Leber, 
  • helfen bei Strahlen­schäden oder 
  • tragen als Botenstoffe Informationen aus (der Neutrotransmitter Serotonin, z.B. infor­miert das Gehirn u.a. über die Qualität der Nahrung). 
Man hat die blaugründe Alte auch als Nerven-und Hirn-Nahrung bezeichnet, weil sie mehr Vorläufer-Substanzen für Neuropeptide liefert als ande­re Algen und weil sie die Funktion von Hypothalamus, Zirbel- und Hirnanhangsdrüse unterstützt.

Zusätzlich verfügte die blaugründe Alge über ein reiches Potential an Enzymen und solchen Vitami­nen, Mineralstoffen und Spurenelemente, die als Co-Enzyme Bestandteile von Enzymen sind. 

Neh­men wir Afa zu uns, nutzen wir die biologische Aktivität der Enzyme. Afa besitzt reichlich Beta-Carotin (Provitamin A), die meisten B-Vitamine und auch Vitamin E. 

Desweitern ist die Afa-Alge rei­cher an essenziellen Fettsäure als Samen, Nüssen und anderen Algensorten. Sie enthält beispielswei­se fast so viel Gamma-Linolensäure (GLS) wie Muttermilch, die beste natürliche Quelle. Ausserdem ist keine andere Pflanze so reicht an Chlorophyll (ausser Chlorella) wie die Afa-Alge.


Als Nahrungsergänzung sorgt die blaugrüne Alge für ein allgemeines Wohlbefinden, ein gesundes Nervensystem und optimale Gehirnfunktionen.




Dienstag, 27. September 2016

Kuriose Therapie: Achterbahn-Fahren gegen Nierensteine


(Quelle: Wiki)


Kuriose Therapie: Achterbahn-Fahren gegen Nierensteine



Rasante Therapie: Wer sich mit kleinen Nierensteinen herumplagt, sollte öfter in den Vergnügungspark gehen und dort in eine Achterbahn steigen. Solche Fahrten können offenbar den Abgang von kleineren Ablagerungen fördern, wie Forscher nun berichten. Auf den kuriosen Behandlungsansatz hatten sie Patienten gebracht – ihr volles Potenzial entfaltet die Therapie aber nur bei der richtigen Sitzposition.


Nierensteine können ziemlich unangenehm werden. Die Ablagerungen aus Bestandteilen des Urins bestehen meist aus Kalziumsalzen und wachsen mitunter auf Durchmesser von mehreren Zentimetern an. Ruhende Steine in der Niere bleiben häufig unentdeckt – problematisch wird es, wenn die Nierensteine in den Harnleiter gelangen und dort stecken bleiben: Sie lösen dann heftige, kolikartige Schmerzen aus, begleitet von Übelkeit und Erbrechen.

Allein in den USA kommen wegen eines Nierensteins jedes Jahr 300.000 Patienten als Notfall in die Klinik. Oftmals müssen die schmerzbringenden Übeltäter in solchen Extremfällen operativ entfernt werden. Kleinere Steine, die rechtzeitig entdeckt werden, können hingegen mithilfe von Medikamenten aus dem Körper hinausbefördert werden. Auch viel Trinken hilft, sie den Harnleiter hinunter zu spülen.

Spontane Genesung im Vergnügungspark

Wem das zu langweilig ist, der könnte es alternativ mit einer eher unkonventionellen Behandlungsmethode versuchen. Die einzige Bedingung: Einen empfindlichen Magen sollte man nicht haben. Denn die Therapie, die Mediziner um den Urologen David Wartinger von der Michigan State University nun proklamieren, spielt sich in einer Achterbahn ab. Sich in einem solchen Fahrgeschäft zu vergnügen, kann demnach dazu führen, dass kleine Nierensteine spontan abgehen.

Das mag zunächst verrückt klingen, ist aber ernst gemeint – und hat offenbar bereits einigen Patienten geholfen. Diese waren es auch, die die Forscher überhaupt auf die Idee brachten, das therapeutische Potenzial von Achterbahnen zu untersuchen. Wartinger und seinen Kollegen zufolge hatten ihnen mehrere Patienten davon berichtet, dass Nierensteine nach einer Fahrt mit der Big Thunder Mountain-Achterbahn in Walt Disney World in Orlando auf einmal ausgeschieden wurden.


Auf den Sitzplatz kommt es an

Das Team machte sich deshalb daran, die anekdotischen Erzählungen mithilfe eines Experiments zu überprüfen. Dafür bauten die Wissenschaftler ein anatomisch korrektes 3D-Modell von der Niere eines ihrer Patienten. Dieses befüllten sie mit Urin, positionierten drei kleinere Nierensteine unterschiedlicher Größen darin, verstauten das Modell in einem Rucksack und machten sich auf in den Vergnügungspark.


Nach insgesamt zwanzig Fahrten in der besagten Achterbahn kommen sie zu dem Schluss: Unabhängig von Größe und Position des Steins scheint eine rasante Fahrt den Abgang tatsächlich beschleunigen zu können. Dabei kommt es jedoch offenbar darauf an, wo man sitzt. Während Fahrten im hinteren Teil der Achterbahn immerhin mit einer Abgang-Rate von 63,9 Prozent aufwarten konnten, betrug die Ausscheidungsrate bei Fahrten in den vorderen Sitzen lediglich 16,7 Prozent.

Unterhaltsam und nicht-invasiv

"Unsere Erkenntnisse unterstützen die Hypothese, dass Fahrten in bestimmten Achterbahnen moderater Intensität manchen Patienten mit kleinen Nierensteinen helfen können", sagt Wartinger. Man könne so verhindern, dass die Steine größer werden und operativ entfernt werden müssen. Und das Beste: "Es ist eine relativ kostengünstige, nicht-invasive Methode."


Ob die Behandlung allerdings effektiver ist als die herkömmlichen Mittel, mit denen Betroffene kleinen Nierensteinen den Garaus machen können, bleibt fraglich. Auch die Forscher betonen: Ihre Ergebnisse seien vorläufig. Wer jedoch ohnehin gerne rasante Fahrten im Freizeitpark unternimmt, kann es ja mal mit dieser unterhaltsamen Therapiemaßnahme versuchen. (American Osteopathic Association, 2016)


(American Osteopathic Association, 27.09.2016 - DAL)

Montag, 26. September 2016

Hausmittel gegen den Knoblauchgeruch

Knoblauchgenuss ohne schlechtes Gewissen




(Quelle: Wiki)




Leckeres Mund-Deo: Mit Mundgeruch nach dem Knoblauchessen müssen wir uns nicht länger abfinden. Denn schon ein Apfel oder etwas Kopfsalat als Nachtisch reduzieren den Mundgeruch deutlich, wie ein Experiment belegt. Der Grund dafür: Dieses Gemüse und Obst enthält Enzyme und Phenole, die die ungewünschten Geruchsstoffe zerstören.

Knoblauch gilt gemeinhin als gesunde Gewürz- und Heilpflanze und 2005 entdeckten Forscher sogar, dass die Pflanze vor Eierstockkrebsschützen kann. Trotzdem meiden wir die vielseitige Pflanze oft, denn sie hat einen unangenehmen Nebeneffekt: penetranten Mundgeruch, der besonders unsere Mitmenschen stört. Für Knoblauchliebhaber gibt es jetzt aber eine Lösung für das Problem. Denn eine Studie zeigt, dass bestimmte Lebensmittel den Knoblauchgeruch neutralisieren.

Obst und Gemüse als Nachtisch

  
Für ihr Experiment gaben Rita Mirondo und Sheryl Barringer von der Ohio State University in Columbus ihren Probanden zunächst drei Gramm Knoblauchzehen zum Kauen. Unmittelbar danach sollten die Teilnehmer andere Lebensmittel zu sich nehmen, darunter Äpfel, Salat und Minzblätter, die jeweils roh, gekocht oder als Saft zubereitet waren. Außerdem getestet wurden grüner Tee und als Kontrolle Wasser.

Um herauszufinden wie sich dieser Nachtisch auf den Mundgeruch auswirkt, analysierten die Forscher die Ausatemluft der Probanden auf verschiedene Disulfide und Mercaptan - die Stoffe, die den typischen Knoblauchatem ausmachen.

Rohe Lebensmittel wirken am Besten


Die Ergebnisse zeigten, dass roher Apfel, Salat und Minzblätter die flüchtigen Substanzen in der Atemluft schon 30 Minuten nach dem Verzehr um mindestens 50 Prozent reduzierten. Die Minzblätter überdeckten die Stoffe am effektivsten. „Wenn jemand sich Gedanken um den Knoblauchatem macht, würde ich deswegen sagen: Iss rohe Äpfel oder rohe Minze. Beide wirken sehr effektiv gegen den Mundgeruch.“, so Barringer.

Auch Apfelsaft und Minzsaft verringerten zwar die unangenehmen Geruchsstoffe, allerdings war der Effekt nicht so hoch wie beim Kauen von rohem Apfel oder Minze. Wobei auch gekochte Äpfel und Salatblätter den Atem verbesserten. Lediglich der grüne Tee zeigte als einziges getestetes Lebensmittel keinen Effekt auf den Knoblauchatem.

Pille gegen Mundgeruch


Die Forscher gehen davon aus, dass zwei Mechanismen den Knoblauchgeruch überdecken. Erstens sind das Enzyme aus dem rohen Obst und Gemüse, die helfen, die Geruchsstoffe zu zerstören. Andererseits sorgen aber auch Phenole, die im rohen und erhitzten Obst und Gemüse enthalten sind dafür, dass die flüchtigen Verbindungen des Knoblauchs zerstört werden. 

Das erklärt auch, warum die rohen Nahrungsmittel am besten gegen Knoblauchatem helfen: Sie enthalten sowohl die Enzyme als auch die phenolischen Verbindungen. „Der nächste Schritt wird es sein, dass wir noch intensiver nach den optimalen Typen von Phenolen, den Wirkstoffmengen und den Enzymen schauen müssen. Denn dann könnte man zum Beispiel eine Pille herstellen“ so Barringer. „Wenn jemand dann seinen geliebten Knoblauch mit Fleisch isst, muss er sich keine Gedanken mehr um Mundgeruch machen“. (Journal of Food Science, 2016; doi: 10.1111/1750-3841.13439)
(Institute of Food Technologists (IFT), 26.09.2016 - HDI)

Mittwoch, 21. September 2016

JIAOGULAN - WIRKUNG, ANWENDUNG UND NEBENWIRKUNG DER PFLANZE


JIAOGULAN - WIRKUNG, ANWENDUNG UND NEBENWIRKUNG DER PFLANZE
 Quelle: Wiki

VERJÜNGT UND BELEBT – MIT DER TÄGLICHEN TASSE TEE INS HOHE ALTER

Seit Jahrhunderten schwört man in den bergigen Regionen Südchinas auf die Wirkung der süß-herb schmeckenden Blättern in Form eines täglich getrunkenen Tees. Dort ist „Jiaogulan“ als „Xiancao“ bekannt, in etwa übersetzt mit „Kraut der Unsterblichkeit“. Interessanterweise leben in der Provinz Guizhou überdurchschnittlich viele über 100-Jährige …
„Amachazuru“, heißt die Tee- und Gemüsepflanze in Japan, „süße Tee-Ranke“.
Dort trat ihr Wirkungspotenzial 1976 eher zufällig zutage, als man bei einer Suche nach einem kalorienarmen Süßungsmittel in Jiaogulan die gleichen Substanzen entdeckte, die ihren Namensgeber Ginseng berühmt machten – die „Ginsenoside“.

„FRAUENGINSENG“ UND „ANTI-AGING-KRAUT“

Die krautige Ranke setzt im Einsatz als Heilkraut seit einigen Jahren in den westlichen Ländern, vor allem in den USA, den Siegeszug als kostengünstigere Alternative zum Ginseng fort.
Den Erfolg verdankt sie ihren Wirkstoffen, den Saponinen:
Dabei handelt es sich um natürliche organische Verbindungen, die unter anderem Einfluss auf den Hormonhaushalt nehmen.
Hier punktet die Pflanze durch eine botanische Besonderheit:
Obwohl es sich um eine Pflanze aus der Kürbisfamilie handelt, wurden im Jiaogulan-Kraut sogenannte „Gypenoside“ oder „Gynosaponine“ nachgewiesen.
Weiterhin erstaunlich ist, dass ein Teil der Jiagoulan-Gypernosiden nicht nur in der chemischen Zusammensetzung denen des Ginsengs („Panax Ginseng“) entspricht – sondern sogar in höheren Konzentrationen vorkommt: Während Ginseng nur 28 Saponine enthält, sind in Gynostemma pentaphyllum 82 Saponine nachweisbar.
Saponine sind in der Hormonsynthese für die wohltuende Wirkung verantwortlich – und Hormone werden besonders im weiblichen Körper gebraucht. Deswegen wird Jiaogulan auch „Frauenginseng“ genannt.
Doch auch für Sportler ist das Kraut geeignet: Es senkt u.a. die Milchsäureproduktion und lässt den Körper schneller nach der Anstrengung regenerieren. So kann es sich vor Wettkämpfen als ein echtes „Sportler-Kraut“ erweisen.

WOHL BEKOMM’S – SO WENDEN SIE JIAOGULAN AN

Die Pflanze lässt sich in vielen Variationen genießen:
Man kann ihre Blätter einfach abpflücken und zerkauen. Der Geschmack ähnelt dem der Ginsengwurzel, ein Mix aus süß-bitter und ein bisschen nach Lakritze. Dieses ist wiederum dem hohen Gehalt an Gypenosiden zu verdanken: Er ist in der Pflanze am höchsten vor der Blüte und ist besonders in den Triebspitzen zu schmecken.
Auch Salaten verleihen die frischen Blätter diese besondere Geschmacksnuance, oder man genießt die frischen Blätter direkt als Brotbelag, z. B. auf Butter oder Frischkäse.
Als Tee ist Jiaogulan schnell zubereitet. Dabei wird auf die Zugabe von Ast- und Rindenstückchen verzichtet, es werden nur die Blätter verwendet.
Einen Liter kochendes Wasser in eine Teekanne geben, eine Minute abkühlen lassen und dann einige wenige frische oder getrocknete Blätter hinzugeben. Ziehzeit: etwa 3 Minuten.
Ein gehäufter Teelöffel getrockneter Tee enthält ca. 65-75mg Gypenoside.
TIPP: Im Sommer kann man den Tee gut gekühlt trinken – im Winter, je nach Geschmacksintensität, mit einem kleinen Stück Ingwer kombinieren. Auch frische Brennnessel passt zum Aufguss. Der Tee ist bekömmlich und wirkt beruhigend und ausgleichend.

AUFGESCHLOSSENER SCHROT

In Europa ist auch ein spezieller, sogenannter „hochaufgeschlossener“ Kräuterschrot erhältlich. Hier werden Jiaogulanblätter in einem mehrstufigen Reifungsprozess durch darauf abgestimmte Enzyme aufgeschlossen. Anschließend werden sie schonend gemahlen. Diesen Schrot kann man mit dem Löffel einnehmen oder über das Müsli streuen – dadurch nimmt man schneller eine höhere Menge an Wirkstoffen zu sich als durchs Teetrinken. Ein gehäufter Teelöffel Kräuterschrot (ca. 2 Gramm) enthält rund 100mg Gypenoside.

ANWENDUNG IN DER ALTERNATIVMEDIZIN

Das ungiftige Heilkraut zählt dort inzwischen zu der Königsklasse bei den Adaptogenen.
Dieses sind ungiftige Pflanzen mit universeller, gleichsam „intelligenter“ Heilwirkung: Je nach individueller Erfordernis regen sie zu schwache Körperfunktionen an und dämpfen ein Zuviel im Körper. Zugleich stärken sie das Immunsystem und allgemein die Gesundheit – ohne jede Nebenwirkung.

Zu dieser Königsklasse der Heilpflanzen gehören auch Ginseng, Ling-Zhi-Pilz (Reishi), Schisandra (chinesische Beerentraube) und Ashwaganda (indische Schlafbeere).
Deshalb wird der positiver Effekt von Jiaogulan bei Stress-induzierten Krankheiten geschätzt: Es wirkt immer ausgleichend und balancierend, ohne Nebenwirkungen. Dem tonisierenden (stärkenden) Kraut wird nachgesagt, es aktiviere den Kreislauf und die Leber, stärke das Immun- und Nervensystem und wirke beruhigend bei Stress. Es hätte ein krampflinderndes Potential und sei in der Lage, den Blutzucker sowie Cholesterinspiegel positiv zu beeinflussen. Auch die genannten Anti-Aging-Effekte schreibt man ihm zu.
Wie bei allen pflanzlichen Mitteln ist auch bei Jiaogulan die regelmäßige Anwendung wichtig, um langfristig von seinen vielfältigen Wirkkräften profitieren zu können.

ZAHLREICHE STUDIEN BEFASSEN SICH MIT WIRKSAMKEIT

Im renommierten „Journal of Traditional Chinese Medicine“ wurden viele Studien veröffentlicht, die der Vorbeugung Jiaogulans bei Schlaganfällen, Herzinfarkt, Arteriosklerose und vielen anderen Krankheiten nachgehen. Auch andere Forscher untersuchten die Pflanze hinsichtlich ihrer vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten: die Jiaogulan-Forscher der japanischen Ehime-Universität von Matsayuma, der Medizinischen Hochschulen in Guiyang und Hengyang, der Universität für Traditionelle Chinesische Medizin von Shanghai und der Loma-Linda-Universität in Kalifornien sowie der „Vanderbilt University Medical Center“ in Nashville (USA).
Jiaogulan kommt in der Alternativmedizin besonders hier zum Einsatz als und bei

  • Adaptogen
  • Antioxidans (schützt Zellen vor vorzeitiger Alterung)
  • Herzstärkungsmittel
  • Bluthochdruck
  • Hohem Cholesterin
  • Schlaganfall und Herzinfarkt, präventiv gegen Thrombosen
  • Diabetes, senkt Blutzucker und Blutfette
  • Gastritis, Bronchitis und Hepatitis
  • Unterstützung der Leber
Es gilt als

  • Immunsystemstärkend
  • Blutbildend
  • Stressabbauend
  • Stoffwechselfördernd
Es soll auch krebshemmend wirken, ausführlich nachzulesen bei einem Betroffenen in seinem Internetauftritt. Link: http://www.jens-rusch.de/index.php/Jiaogulan

JIAOGULAN-PFLANZEN KAUFEN UND PFLEGEN

Jiaogulan ist als Tee und Kräuterschrot oder Kapseln zum Einnehmen, im Versandhandel als Saatgut oder im Topf erhältlich. Auch als Potpourri, zu Dekorationszwecken oder zur Raumluftverbesserung, kann sie bezogen werden.
Im Gegensatz zum Ginseng kann man Jiaogulan selbst ziehen, entweder im Garten oder im Haus und Wintergarten.
Ein weiterer Pluspunkt ist, dass einfach jedes Jahr die Blätter geerntet werden, während eine Ginsengwurzel mehrere Jahre benötigt, um genügend Wirkstoffe anzureichern.
In der Pflege erweist sich die ausdauernde Rank- und Kletterspezialistin als anspruchslos und schnell wachsend. Man kann sie entweder an einem Stock ziehen oder einfach über den Boden kriechen lassen. Sie bevorzugt schattige Lagen, eine optimale Beleuchtung von 40–80 % und einer optimalen Beleuchtung von 65 – 75 %. Stickstoff-, Phosphor- und humusreiche, feuchte Erde sind ideal. Der pH-Wert sollte bei 5,5 bis 8,0 (optimal: 6,5 bis 7,0) liegen; die optimale Erde mehr als 30 cm tief und gut durchlüftet sein. Idealerweise hält sie Wasser, wie z. B. sandige Lehmböden.
Im Herbst zieht sie ein, und treibt aus ihrem Wurzelstock im nächsten Frühjahr wieder aus. Ihre Vermehrung erfolgt durch Stecklinge. Die Pflanze bekommt man, je nach Herkunft, winterhart (-18° Celsius). Eine Überwinterung im Haus ist möglich und garantiert ganzjährigen Wuchs. Ihre Früchte sind runde, glatte Beeren, mit einem Durchmesser von 5 bis 8 mm, die dunkelgrün bis fast schwarz werden, wenn sie reif sind.

Bakterium auf unserer Schleimhaut produziert neuartiges Antibiotikum

Lebensretter in unserer Nase entdeckt


Nasenbakterium als Antibiotika-Lieferant: Forscher haben ein neuartiges Antibiotikum an einem unerwarteten Ort entdeckt: in unserer Nase. Der Wirkstoff Lugdunin wird dort vom harmlosen Nasenbakterium Staphylococcus lugdunensis produziert. Wie Tests ergaben, tötet Lugdunin viele grampositive Krankheitserreger effektiv ab und wirkt sogar gegen den gefürchteten multiresistenten Krankenhauskeim MRSA, wie die Forscher im Fachmagazin "Nature" berichten.



Jeder Mensch trägt in seiner Nase eine kleine Lebenswelt mit sich herum. Denn auf den Nasenschleimhäuten siedeln Unmengen verschiedenster Mikroben. Die meisten von ihnen sind harmlos, andere jedoch können Krankheiten auslösen, wie beispielsweise das mehrfach resistente Bakterium Staphylococcus aureus (MRSA).

Das Problem: Der multiresistente Keim ist gegen viele der gängigen Antibiotika immun, weltweit suchen Forscher daher nach neuen Wirkstoffen gegen MRSA und andere krankmachende Bakterien. Meist wird man dabei bei Pilzen und Bodenbakterien fündig, die von Natur aus häufig antimikrobielle Wirkstoffe produzieren.

Unerwarteter Fund in der Nase


Jetzt jedoch haben Alexander Zipperer von der Universität Tübingen und seine Kollegen ein neuartiges Antibiotikum an unerwarteter Stelle entdeckt: in der menschlichen Nase.

Fündig wurden sie, als sie die Nasenflora von 187 Patienten untersuchten. Dabei fiel ihnen auf, dass Staphylococcus aureus deutlich seltener selten vorkam, wenn in der Nase auch das Bakterium Staphylococcus lugdunensis lebte.

"Dass auch die menschliche Mikroflora eine Quelle 
für antimikrobielle Wirkstoffe sein kann, ist eine neue Erkenntnis", erklärt Seniorautor

Andreas Peschel von der Universität Tübingen. Nähere Untersuchungen ergaben, dass Staphylococcus lugdunensis eine Substanz produziert, die eine stark antimikrobielle Wirkung entfaltet. Chemisch gesehen besteht der Lugdunin getaufte Wirkstoff aus einem ringförmigen Peptid und gehört damit einer neuen, bisher unbekannte Klasse von antibiotischen Wirkstoffen an.

Wirkt gegen mehrere gefährliche Krankheitserreger


In Zellkulturen und bei Mäusen tötete Lugdunin nicht nur MRSA-Erreger ab, sondern auch andere grampositive Bakterien, darunter Listerien, Enterokokken, Escherichia coli und Bacillis subtilis. "Lugdunin zeigt damit eine bakterientötende Wirkung gegen viele bedeutende Krankheitserreger", berichten die Forscher. Eine MRSA-Infektion bei Mäusen klang innerhalb von Stunden ab, wenn sie mit Lugdunin behandelt wurde.

Und noch einen Vorteil scheint das neue Lugdunin zu besitzen: Obwohl es schon lange gemeinsam mit Krankheitserregern in unserer Nase vorkommt, scheint es keine Resistenzbildungen zu fördern. "Die Tatsache, dass alle getesteten Staphylococcus aureus-Isolate eine deutliche Sensibilität gegenüber Lugdunin aufwiesen, deutet darauf hin, dass es für Bakterien schwierig zu sein scheint, gegen diesen Stoff eine Resistenz zu entwickeln", erklären die Forscher.


Mikrobiom als Wirkstoffquelle


Weil Staphylococcus lugdunensis ein normaler Teil unseres Mikrobioms ist, spricht vieles dafür, dass das von ihm erzeugte Lugdunin auf eine Wirkung gegen typische humanpathogene Erreger optimiert ist. Zudem könnte das neuartige Antibiotikum für uns Menschen gut verträglich sein. Ob das der Fall ist und wie sich Lugdunin beim Menschen einsetzen ließe, muss nun weiter erforscht werden.

Die Erkenntnisse der Tübinger Forscher eröffnen aber auch die Chance, noch weitere neuartige Wirkstoffe gegen krankmachende Bakterien zu finden. "Während es immer schwieriger wird, bei Bodenmikroben neue Wirkstoffstrukturen zu finden, könnten die Bakterien aus dem menschlichen Mikrobiom zu einer wertvolle Quelle für neuartige Antibiotika werden", konstatieren die Forscher. (Nature, 2016; doi: 10.1038/nature18634)

Spierstaude (echtes Mädesüss): Gegen Schmerz und Fieber


Echtes Mädesüß (Filipendula ulmaria)


(Quelle Wiki)


Diese bis anderthalb Meter hohe Staude mit Ihren gelblich-weißen, Zuckerwatte-ähnlichen Blütendolden ist eine typische Wiesenblume des Hochsommers. Ihr Name hat allerdings nichts mit süßen Mädchen zu tun. Sondern „ Mädesüß“ leitet sich möglicherweise von „Mahdsüße“ her, denn nach dem Mähen der Weiden verströmenden die welkenden Blätter und Stängel der Filipendula einen süßlichen Geruch. 


Für diese Erklärung spricht auch, dass „Mede“ ein altertümlicher Begriff für Grasland ist. Andere Experten meinen, „Mädesüß“ beziehe sich darauf, dass die Blüten früher zum Süßen von Met genommen wurden. Eigentlich ist der Honigwein ja süß genug. Vielleicht wurden Filipendula-Blüten deshalb eher um Aromatisieren zugegeben.

Das Mädesüß, auch Spierstaude genannt, war eine der drei heiligen Pflanzen der Druiden und ist eine uralte Heilpflanze. Doch auch in unserer Zeit kommt Filipendula eine wichtige Rolle zu: Die Pflanze stand nämlich Pate für den Namen „Aspirin“. 


Und das kommt so:
Im Mittelalter setzen kundige Kräuterfrauen gegen Schmerz und Fieber vor allem die Rinde der Silberweide (Salix alba) ein. Sie kochten sie aus, um die Bitterstoffe zu entfernen, und verwendeten diesen Trank als Medizin. 


Dann wurde das in Deutschland verboten: Die Weiden durften nur noch dem Korbflechtergewerbe, das ab dem späten 16. Jahrhundert boomte, zur Verfügung stehen. Also sahen sich die Kräuterfrauen nach Alternativen um. Und sie entdeckten, dass die Blüten des Mädesüß‘ eine ähnlich schmerzstillende Wirkung haben wie die Weidenrinde. 

Denn auch Mädesüß enthält Salizylsäure.

Darauf besann man sich, als die 1899 von Felix Hoffmann (1868 bis 1946) bei Bayer synthetisierte Acetylsalizylsäure (ASS) einen Namen brauchte. 


Das Wort „Aspirin“ setzt sich zusammen aus „A“ für ASS, „spir“ für Spierstaude, also Mädesüß, und aus der damals für Medikamente beliebten Schlusssilbe „in“.

Sonntag, 18. September 2016

Augentropfen gegen Kurzsichtigkeit?

Augentropfen gegen Kurzsichtigkeit?




Tropfen statt Brille: Als Vorbeugung gegen zunehmende Kurzsichtigkeit bei Kindern könnten spezielle Augentropfen helfen. Darauf deuten Studien in Asien hin. Demnach verhindern Atropin-Augentropfen eine Kurzsichtigkeit effektiver als Kontaktlinsen und vermehrtes Tageslicht. Ob diese Vorbeugungsmethode auch bei nichtasiatischen Kindern hilft, muss noch getestet werden, deutsche Augenärzte berichten aber bereits über positive Erfahrungen.

Zu den am stärksten zunehmenden Augenproblemen weltweit gehört die Kurzsichtigkeit, auch Myopie genannt. In Europa sind derzeit schon 47 Prozent aller 25-Jährigen betroffen, in einigen asiatischen Ländern sogar bis zu 96 Prozent der 20-Jährigen. Kurzsichtigkeit ist auch ein Hauptrisikofaktor für ernste Augenleiden wie Makuladegeneration, Netzhautablösung und Glaukom ist. „Es ist deshalb vordringlich, die Sehschwäche zu stoppen, wenn sie beginnt, also im Grundschulalter“, betont Wolf Lagrèze vom Universitätsklinikum Freiburg. 

Neben genetischen Anlagen soll auch ein verändertes Freizeit-, Lern- und Arbeitsverhalten die Ursache, für die zunehmende Kurzsichtigkeit sein: „Verstärkte Naharbeit durch Lesen, Computernutzung oder Smartphone fördert Myopie“, erläutert Lagrèze. „Das gleiche gilt für die Tendenz, sich immer weniger draußen unter freiem Himmel aufzuhalten.“

Um Kurzsichtigkeit vorzubeugen und das übermäßige Wachstum des Augapfels bei Kindern zu verhindern, setzen Experten weltweit auf korrigierende Brillengläser, Kontaktlinsen, natürliches Tageslicht, aber auch Medikamente wie Atropin-Augentropfen.

Atropin ist ein Nervengift, das aus der Tollkirsche gewonnen wird und in medizinisch unbedenklicher Dosis häufig in der Medizin angewendet wird – etwa, um die Pupillen weit zu stellen.


Atropin-Tropfen verringern Myopie-Zunahme


Wie wirkungsvoll diese Maßnahmen im Einzelnen sind, hat nun eine aktuelle Meta-Analyse untersucht, für die Forscher 16 randomisierte und kontrollierte Interventionsstudien auswerteten. 

Demnach ergibt sich folgendes Ranking in der Wirksamkeit: Atropin-Tropfen hochdosiert verhindern eine Myopie-Zunahme von 0,68 Dioptrien pro Jahr, dicht gefolgt von niedrigdosierten Atropin-Tropfen mit 0,53 Dioptrien. Dann folgen Kontaktlinsen mit 0,21 Dioptrien jährlich. Zwei Stunden Tageslicht täglich schützen immerhin noch vor einem Verlust von 0,14 Dioptrien und liegen damit gleichauf mit Gleitsichtbrillen.

Deutsche Studien fehlen


„Dass Atropin Kurzsichtigkeit effektiver bremst als Kontaktlinsen oder Tageslicht, deckt sich mit unseren bisherigen Annahmen“, kommentiert Lagrèze. Dennoch werfe die Meta-Analyse eine wichtige Frage auf. „Die Behandlungen könnten womöglich bei asiatischen Kindern besser anschlagen als bei europäischen“. 

Augenärzte in Deutschland verordnen dennoch bereits jetzt vielfach Atropin, außerhalb des vorgesehenen Anwendungsgebiets. Kinderophthalmologe Lagrèze, der die Tropfen inzwischen immer häufiger verschreibt, berichtet von ermutigenden Erfahrungen mit dem Präparat. „Die ersten Rückmeldungen sind positiv, das Medikament ist in der geringen Konzentration gut verträglich“, so Lagrèze. Er empfiehlt Atropin in einer Konzentration von 0,01 Prozent über mehrere Jahre vor jedem Schlafengehen jeweils mit einem Tropfen in beide Augen zu geben.

Nach Ansicht der Mediziner müssten nun dringend Studien auch mit deutschen Kindern auf den Weg gebracht werden. „Bis hier Ergebnisse vorliegen, sind Schulen und Eltern gefordert, bei Kindern auf eine ausreichende Versorgung mit Tageslicht zu achten“, so Lagrèze. 

Wie gut die „Tageslichttherapie“ funktioniert, zeigt das Beispiel Taiwan. Dort müssen Kinder während der Schulzeit täglich zwei Stunden ins Freie, nach dreißig Minuten Lesen folgen zehn Minuten Pause von der Nahsicht. Das Ergebnis: In Taiwan ist die kindliche Kurzsichtigkeit seit 2012 wieder rückläufig.
(Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG), 16.09.2016 - HDI)

10 Gewürze für mehr Gesundheit und eine bessere Fettverbrennung

10 Gewürze für mehr Gesundheit und eine bessere Fettverbrennung

Die folgenden 10 Kräuter und Gewürze helfen dabei den Blutzucker zu kontrollieren, Entzündungen zu verringern, den Stoffwechsel anzuregen, unterstützen beim Fettabbau und reduzieren das Risiko an Krebs zu erkranken oder einen Herzinfarkt zu erleiden.
Jedes Mal, wenn du deine Mahlzeiten mit Kräutern oder Gewürzen verfeinerst, verbesserst du die Qualität deiner Lebensmittel ohne auch nur eine einzige Kalorie hinzuzufügen.
Du kannst etwas gewöhnliches oder fad schmeckendes in etwas außergewöhnliches für deinen Geschmack und für deinen Körper verwandeln, nur indem du großzügig mit Kräutern und Gewürzen deine Mahlzeiten verfeinerst.
Wusstest du, dass einige Kräuter und Gewürze die potentesten Antioxidantien aller Nahrungsmittel enthalten und das in hohen Mengen?
Tatsächlich enthalten einige Kräuter und Gewürze bedeutend mehr Antioxidantien als viele Früchte und Gemüsesorten. Nelken, Kurkuma und Zimt beispielsweise enthalten 10-50 mal mehr Antioxidantien als beispielsweise Blaubeeren (im direkten Vergleich, im gleichen Gewichtsverhältnis und gemessen am ORAC-Wert).
Die Vorteile von Antioxidantien in Gewürzen sind vielfältig und bieten unter anderem Schutz gegen ernsthafte Krankheiten wie Krebs, Herzinfarkt, Diabetes, Arthritis, Makula-Degeneration, Alzheimer und der allgemeinen Alterung.
Gewürze und Kräuter schützen nicht nur, sondern werten viele Speisen noch geschmacklich auf.
In Kombination mit den Inhaltsstoffen anderer Nahrungsmittel steigern sie zusätzlich das Level an natürlichen Antioxidantien, sekundären Pflanzenstoffen und die entzündungshemmende Leistung von bestimmten Lebensmitteln.

Eigenschaften von Kräutern und Gewürzen:

  • Unterstützung bei der Fettverbrennung und Beschleunigung des Stoffwechsels – viele Kräuter und Gewürze wirken auf die Thermogenese des Körpers. D.h., dass sie auf natürliche Art und Weise dabei helfen den Stoffwechsel anzuregen und in der Lage sind minimal die Körpertemperatur anzuheben. Der Grund liegt in ihrer extrem hohen Nährstoffdichte.
  • Stabilisierung des Blutzuckers – einige Gewürze sind in der Lage Einfluss auf den Blutzucker zu nehmen und die Insulinausschüttung zu kontrollieren. Und das fast so gut wie diabetische Medikamente. Wenn du in der Lage bist den Blutzucker zu kontrollieren, ist das gleichbedeutend mit einer besseren Fettverbrennung und einer geringeren Speicherung von Kalorien als Körperfett.
  • Starke, entzündungshemmende Eigenschaften – wissenschaftliche Studien zeigen, dass Kräuter und Gewürze genauso gut, wenn nicht sogar besser sind als Medikamente bei der Beruhigung von Entzündungen. Der Vorteil von Kräutern und Gewürzen ist der, dass sie ohne die negativen Begleiterscheinungen von chemisch hergestellten Medikamenten sind.
  • Schutz vor Bakterien, Viren und Pilzen – viele Kräuter und Gewürze enthalten Eigenschaften, die sehr effizient im Kampf gegen Krankheitserreger wie Viren, Bakterien oder Pilze sind. Diese natürlichen Eigenschaften sind sehr gut im Kampf gegen viele Mikroben, welche resistent gegenüber konventionellen Medikamenten sind.

Die 10 potentesten Kräuter und Gewürze



1.) Basilikum – Basilikum zählt zu den entzündungshemmenden Kräutern mit außergewöhnlichen Heilungseffekten bei unter anderem Arthritis, Allergien und Darmerkrankungen.
Zusätzlich hilft Basilikum dabei schädliche Bakterien abzutöten, die Lebensmittelvergiftungen auslösen können, wie zum Beispiel Listerien, Staphylokokken und Coli-Bakterien.
Basilikum ist auch eine hervorragende Quelle für Beta-Carotin, einem starken Antioxidant, welches freie Radikale zerstört.
Schädigungen durch freie Radikale sind eine der Hauptursachen für Herzanfälle, Krebs und viele weitere ernsthafte kardiovaskuläre Schäden, sowie beschleunigter Alterung.
Basilikum ist ein guter Lieferant für Vitamin K, Kalzium und Magnesium, welche gut für die Knochen sind und ist zudem eine gute Quelle für Eisen, Mangan, der Vitamin C und Kalium.
Nutze frisches Basilikum oder getrocknetes Basilikum großzügig zu deinen Speisen, um maximal von dessen positiven Eigenschaften zu profitieren.
2. Zimt – Dieses alte Gewürz besitzt eines der größten Vorkommen an Antioxidantien im Vergleich zu allen anderen Gewürzen.
Zimt ist extrem hilfreich bei der Stabilisierung des Blutzuckerspiegels und ist damit besonders effektiv für Diabetiker (Typ 1 und Typ 2 Diabetes).
In einer Studie mit Menschen, die an Typ 2 Diabetes erkrankt sind, reduzierte bereits die Gabe von 2 Teelöffeln Zimt pro Tag den Blutzucker um fast 20-30 % und war ebenfalls in der Lage das schlechte LDL Cholesterin und den Triglycerid-Spiegel zu senken.
Zimt hat, wie Basilikum, kraftvolle entzündungshemmende Eigenschaften und ist in der Lage Schmerzen zu lindern und von Steifheit in Muskeln und Gelenken, wie beispielsweise Arthritis, zu befreien.
Zimt hat einen positiven Einfluss auf die Gehirnfunktion. Allein das Riechen von Zimt oder das Kauen von zimthaltigen Kaugummis kann dazu beitragen die Erinnerungsfähigkeit und die Aufmerksamkeit zu verbessern.
Zudem ist Zimt in der Lage Entzündungen in den Blutgefäßen zu reduzieren, welche zu Arteriosklerose oder Herzinfarkt führen könnten. Es zeigt außerdem nützliche Eigenschaften im Kampf gegen Bakterien und Pilzen.
Du kannst Zimt hervorragend als Zusatz in Smoothies, Joghurt, zu Haferflocken, im Mix mit Bären oder im Kaffee oder im Tee verwenden.

3. Cayennepfeffer (gemahlene Chilischoten) – Dieses „heiße“ Gewürz erhitzt nicht nur deine Küche, sondern vor allem auch deinen Körper und beschleunigt deinen Stoffwechsel. Es hilft dir so dabei mehr Fett zu verbrennen.
Eine interessante Studie zeigte, dass Personen, welche einen Appetitanreger, gewürzt mit Cayennepfeffer aßen, insgesamt ca. 15 % weniger Nahrung zu sich nahmen.
Und für die unter euch, die der Meinung sind Cayennepfeffer würde den Magen belasten, sei gesagt, dass Cayennepfeffer genau das Gegenteil tut und sogar dazu der Lage ist einen angeschlagenen Magen zu heilen. Es stimuliert die Verdauungsenzyme und schützt vor Magengeschwüren.
Cayennepfeffer reduziert zudem den schlechten LDL Cholesterin -und den Triglycerid-Spiegel und verringert die Bildung von schädlichen Blutgerinnseln, was im Umkehrschluss vor Herzattacken oder Herzinfarkten schützt.
Zudem ist Cayennepfeffer ein sehr wirkungsvoller Entzündungshemmer und schafft Abhilfe bei Schmerzen. Beispielsweise bei Kopfschmerzen bis hin zu Arthritis oder Muskelkater.
Es ist in der Lage eine verstopfte Nase zu befreien und trägt zur Verbesserung der Immunabwehr bei.
Probiere Cayennepfeffer einfach zu deinen morgendlichen Eiern oder in einer Suppe, in Eintöpfen oder zu Hackbraten. Es wird deinen Stoffwechsel verbessern.

4. Gewürznelken – Gewürznelken haben einen einzigartig süßen und würzigen Geschmack. Sie enthalten eine kraftvolle, natürliche Medizin.
Ihre stark antiseptisch und keimtötenden Wirkstoffe helfen im Kampf gegen Infektionen, lindern Verdauungsschmerzen oder Schmerzen bei Arthritis.
Am häufigsten werden Gewürznelken bei Zahn bzw. Zahnfleischproblemen eingesetzt. Sie helfen dabei Schmerzen zu lindern.
Bei der ORAC-Messung wurde festgestellt, dass Gewürznelken die größte Anzahl an Antioxidantien von allen Gewürzen und Kräutern enthalten.
Das Öl der Gewürznelken tötet Bakterien und hilft sehr effektiv bei Schürfwunden, Schnitten, Pilzinfektionen, juckenden Hautausschlägen, Bissen, Verbrennungen oder Quetschungen.
Gewürznelken unterstützen den Körper zuverlässig bei Verdauungsproblemen wie Blähungen, Verdauungsstörungen, Übelkeit und Erbrechen. Sie töten schädliche Parasiten, Bakterien und Pilze im Verdauungssystem.
Und der Geruch der Gewürznelken trägt dazu bei die Kreativität zu fördern.
Du kannst Gewürznelken hervorragend als Zusatz in Tees verwenden.

5. Kreuzkümmel – Kreuzkümmel ist ein weiteres Gewürz, welches sehr reich an Antioxidantien ist.
Es ist bekannt für seine spezielle Eigenschaft die Verdauung zu unterstützen.
Kreuzkümmel regt die Gallenblase und die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) dazu an bestimmte Enzyme auszuschütten, welche die Nahrung besser aufspaltet.
Der Körper ist dadurch besser in der Lage die in den Lebensmitteln enthaltenen Nährstoffe zu verwerten.
Kreuzkümmel hilft den Körper zu entgiften und ist sehr effektiv bei Atemwegserkrankungen wie Asthma oder Bronchitis.
Kreuzkümmel unterstützt außerdem, ähnlich wie Zimt, den Blutzucker auf ein stabiles Niveau zu halten. Somit ist es ideal für Diabetiker oder für Personen, die an einer Vorstufe von Diabetes leiden.
Die blutzuckerkontrollierende Eigenschaft von Kreuzkümmel hilft zudem das Körpergewicht unter Kontrolle zu halten und den Ansatz von Körperfett zu minimieren.
Es wurde nachgewiesen, dass Kreuzkümmel, ähnlich wie die speziellen Medikamente für Diabetiker, in der Lage ist Insulin und Glykogen zu regulieren.
Hinzukommt, dass Kreuzkümmel eine sehr gute Eisenquelle ist, viel Vitamin C und Vitamin A enthält und somit einen Beitrag zur Stärkung des Immunsystems leistet.
Man kann Kreuzkümmel sehr gut in Kombination mit Chili verzehren.


6. Kurkuma (auch gelber Ingwer oder Safran genannt) – Kurkuma ist gelb-organge und der Hauptwirkstoff in diesem Supergewürz.
Es besitzt entzündungshemmende Eigenschaften, die vergleichbar mit Medikamenten wie HydroCortison oder rezeptfreien (in den USA) Entzündungshemmern wie Advil und Motrin sind.
Aber im Gegensatz zu diesen chemisch hergestellten Medikamenten ist Kurkuma überhaupt nicht giftig und in keinster Weise für den Körper schädlich.
Kurkuma ist wirksamer im Kampf gegen Alzheimer Erkrankungen als viele andere Medikamente.
Es reduziert Entzündungen und Oxidation im Gehirn und verkürzt den Wiederherstellungsprozess nach Schlaganfällen.
Kurkuma und dessen aktiver Inhaltsstoff, curcumin, ist außerdem sehr effektiv im Einsatz gegen Reizdarmerkrankungen, Morbus Crohn (Darmerkrankung), Arthritis und Colitis ulcerosa, einer chronischen Darmerkrankung.
Es verbessert außerdem die Leberfunktion, senkt das schädliche Homocystein (Schädigung Blutgefäße) und schützt vor Herzerkrankungen.
Noch viel bedeutender ist, dass Kurkuma eines der potentesten Gewürze zum Schutz gegen Krebs ist.
Kurkuma und seine Derivate werden aktuell als potentielle Alternativen im Kampf gegen Krebs untersucht.
Die Kombination von schwarzen Pfeffer mit Kurkuma (ich benutze diese Kombination jeden Morgen zu meinen Eiern) hilft dabei das in Kurkuma enthaltene curcumin besser aufzunehmen.


7. Rosmarin – Rosmarin enthält viele aktive Inhaltsstoffe wie beispielsweise Antioxidantien und entzündungshemmende Bestandteile.
Es hilft dem Erinnerungsvermögen auf die Sprünge, lindert Depressionen, stärkt das Immunsystem, fördert die Durchblutung, regt die Verdauung an und ist nützlich im Kampf gegen Krebs.
Äußerst effektiv ist Rosmarin bei Erkrankungen der Atemwege wie beispielsweise bei Asthma, Engegefühl in der Brust, sowie Atemwegsinfektionen.
Da Rosmarin ein schmackhaftes Aroma besitzt und perfekt zu Fleischgerichten passt, ist es ideal für Bodybuilder zum Muskelaufbau.
Es hilft außerdem dabei die Gallenblase zu stimulieren und so die Verdauung anzuregen.
Rosmarin schützt deinen Körper gegen schädliche und krebserregende Giftstoffe und verhindert so Darmkrebs, Magen, -Brust -und Lungenkrebs.
Wenn du in naher Zukunft grillen möchtest, solltest du das Grillfleisch einige Stunden zuvor mit einer flüssigen Mixtur aus Kräutern und Gewürzen inklusive Rosmarin marinieren. Dies kann den Anteil an schädlichem HCA’s (heterocyclic amines – deutsch: heterocyclische Amine) beim Grillen dramatisch reduzieren. HCA´s sind krebserregende Verbindungen, die beim Grillen von Fleisch entstehen.
Wenn du also Rosmarin, Thymian, Knoblauch, Oregano und andere Gewürze für deine Fleisch-Marinade beim Grillen nutzt, reduziert das drastisch jegliche Karzinogene(krebserregende Stoffe), die sich normalerweise auf gegrilltem Fleisch bilden würden.
Die Antioxidantien in Rosmarin und Thymian in Marinaden vom gegrilltem Fleisch wurden in verschiedensten Studien als wirkungsvoll im Kampf gegen eine HCA-Bildung zitiert.
Im gleichen Zusammenhang wurde festgehalten, dass Gewürze wie Knoblauch, Oregano und andere wirkungsvoll gegen HCA sind.
Ich empfehle dir einige dieser auszuprobieren und zu testen, welche für dich am besten schmecken.
Ein weiterer wichtiger Fakt zu gegrilltem Fleisch:
Bitte beachte! Je länger und je stärker Fleisch gegrillt wird, umso größer wird die Konzentration an karzinogenem (krebserregendem) HCA.
Das Fleisch „blutig“ oder „medium“ zu braten (grillen) ist also gesünder als es durchgaren (well-done) zu lassen.
Ich habe niemals verstanden, warum einige ein gutes Steak bis zur Unkenntlichkeit verbrennen lassen. Aber hey, wenn du einer von diesen Leuten bist, welche ihr Steak gern „well-done“ (durch) essen, erinnere dich bitte daran, das du so bedeutend mehr krebserregende Stoffe zu dir führst.
Etwas Abhilfe schafft das Fleisch weniger lange garen zu lassen oder die Kombination mit antioxidativ wirkenden Gewürzen wie Rosmarin.
Wenn du zusätzlich zu deiner Mahlzeit süßen Eistee (reich an Antioxidantien) und einen guten Salat mit viel rohem Gemüse isst, kann das dazu beitragen die negativen Effekte von HCAs auszugleichen.
Und ganz nebenbei: selbst verbranntes oder zu lang gegartes Gemüse auf den Grill kann krebserregende Stoffe wie Acrylamid freisetzen, nicht nur Fleisch.

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8. Ingwer – Ingwer ist äußerst nützlich für deine Gesundheit!
Es enthält über 25 verschiedene Antioxidantien, welche Ingwer extrem effektiv im Kampf gegen freiere Radikale, in vielen verschiedenen Körpersystemen, werden lässt.
Ingwer ist bekannt für seine Fähigkeit Übelkeit, Erbrechen und Reisekrankheit abzumildern.
Es kann sogar noch wirksamer sein als das verschreibungspflichtige Medikament gegen Reisekrankheit namens Dimenhydrinat.
Und weil Ingwer bedeutend weniger Nebenwirkungen besitzt als viele andere Medikamente kann es sogar bei Übelkeit in der Schwangerschaft verwendet werden.
Studien haben gezeigt, dass bereits die Gabe von nur 1g Ingwer vor einem operativen Eingriff sehr effektiv im Kampf gegen Übelkeit und Erbrechen nach einer OP ist.
Ingwer ist außerdem, aufgrund seiner antibakteriellen Wirkung, ein beruhigendes Mittel und ideal bei Halsschmerzen, bei Erkältungen oder Grippe. Es hilft auch bei Husten und ist ein wirksamer Schleimlöser.
Trinke Tee mit etwas Ingwer, einer kleinen Menge Honig und etwas Zitrone.
Weil Ingwer ein starker Entzündungshemmer ist, hilft es dabei Schmerzen und Schwellungen bei Arthritis oder Muskelkater zu reduzieren.
Ingwer ist außerdem nützlich im Kampf gegen Krebs, reduziert den Cholesterinspiegel und verhindert Blutgerinnsel, welche Schlaganfälle oder Herzinfarkte auslösen können.
Ich mag es eine Scheibe Ingwerwurzel in heißen Tee zu geben oder es abgekühlt als Eistee zu trinken und ich liebe es Ingwer oben auf Sushi zu legen.
Ich nehme täglich einige Kapseln Ingwer zu mir, da es kein regelmäßig genutztes Gewürz für Speisen ist.

Oregano-Öl wird genutzt, um eine Reihe von bakteriellen Infektionen, Parasiten und hartnäckigen Pilzinfektionen zu behandeln.


9. Oregano – Dieses Kraut enthält ein Öl, welches eine sehr potente antibakterielle, antifungale und antivirale Rosmarinsäure (auch gefunden in Rosmarin) besitzt.
Obwohl das Öl oft nur in medizinischen Fällen zum Einsatz kommt, kann das Kraut bei regelmäßigem Verzehr ebenfalls viele Vorteile mit sich bringen.
Oregano lindert außerdem interne und externe Entzündungen, kann für eine Linderung bei Allergien sorgen und ohne Nebenwirkungen Schmerzen lindern.
Auf der ORAC-Skala erhält Oregano für seinen hohen antioxidativen Wert eine hohe Position unter allen Kräutern und Gewürzen.

10. Thymian –  Thymian ist eine aktive Substanz und kommt häufig zum Einsatz bei der Behandlung von Bronchitis, Halsschmerzen, Engegefühl in der Brust, Kehlkopfentzündungen und Asthma.
Es ist so effektiv, dass es oft Bestandteil in Husten-Bonbons und Mundspülungen ist.
Außerdem hilft Thymian den Magen zu beruhigen und schafft Linderung bei Gastritis (Magenschleimhautentzündung), Verdauungsstörungen und Koliken.
Thymian schützt vor Krebserkrankungen, verbessert die Gedächtnisleistung, ist nützlich bei Alzheimer, beruhigt die Nerven, lindert Depressionen, mildert Albträume und hilft bei Schlaflosigkeit.
Eine interessante, neue Entdeckung über Thymian zeigt, dass es tatsächlich die Menge an DHA im Gehirn, Herz und den Nieren erhöhen kann (DHA ist ein wichtiger Bestandteil Omega 3 Fettsäuren).

Gesundheitsfördernde Eigenschaften von Kräutern und Gewürzen im Überblick:

  • Rosmarin, Kurkuma, Ingwer und Basilikum sind wirkungsvolle Entzündungshemmer.
  • Kreuzkümmel, Kurkuma und Salbei leisten einen nützlichen Beitrag im Kampf gegen Demenz.
  • Cayennepfeffer, Kreuzkümmel, Koriander und Zimt helfen den Insulin -und Blutzuckerspiegel zu regulieren und sind damit ideale Helfer beim Fettabbau.
  • Zitronengras, Muskatnuss, Lorbeer und Safran haben eine beruhigende Wirkung.
  • Knoblauch, Senfkörner, Weißdorne und Zichorie sind sehr gut für das Herz.
  • Basilikum und Thymian machen die Haut glatter und weicher.
  • Kurkuma, Knoblauch, Basilikum, Zimt, Thymian, Safran, Knoblauch und Ingwer stärken das Immunsystem.
  • Koriander, Rosmarin, Cayennepfeffer, schwarzer Pfeffer und Piment können dabei helfen Depressionen zu lindern.
Es gibt 3 spezielle Gewürze, die ich persönlich für sehr wirkungsvoll und nützlich halte und täglich in Kapselform oder auf natürliche Art und Weise in meinen Mahlzeiten zu mir nehme.
Das sind: Kurkuma, Zimt und Ingwer
In Kapselform sind sie sehr günstig. Ich nehme von jedem dieser Gewürze normalerweise 2 Kapseln pro Tag zu mir, wenn ich nicht große Mengen davon in meiner täglichen Ernährung konsumiere.
Würze dein Leben ein bisschen und genieße die großartigen, gesundheitsfördernden Eigenschaften von Kräutern und Gewürzen.
Wichtiger Hinweis! Kontaktiere deinen Arzt, um sicherzustellen, dass einige Gewürze oder Kräuter keine unerwünschte Nebenwirkungen in Kombination mit anderen Medikamenten auslösen und spreche mit deinem Arzt, bevor du einige Medikamente absetzt.
Dieser Artikel ist eine deutsche Übersetzung des Artikels „The 10 Super-Spices that protect your body“ von Catherine Ebeling und Mike Geary, Autor von „Die Wahrheit über Bauchmuskeln“.
Fotoquelle flickr.com: Basilikum (Jasmine&Rose), Zimt (Darwin Bell), Cayennepfeffer (WxMom), Gewürznelken (epSos.de), Kreuzkümmel (NizNoz), Kurkuma (Anant N S), Rosmarin (BellaEatsBooks), Ingwer (artizone), Oregano (Joi), Thymian (Klearchos Kapoutsis)