Mittwoch, 17. Juni 2015

Mit natürlichen Mitteln gegen Allergie und Asthma

Allergie und Asthma 




Bei allergischem Asthma reagieren die Bronchien überempfindlich auf eigentlich harmlose Reize mit einer Entzündung, die die Schleimhaut anschwellen lässt. Gleichzeitig wird vermehrt glasiger Schleim produziert. 

Die Bronchien verengen sich dadurch, zusätzlich verkrampft sich die Bronchialmuskulatur, wodurch das Ein- und Ausatmen behindert wird. Besonders erschwert ist die Ausatmung, bei der typischerweise pfeifende oder rasselnde Geräusche zu hören sind. Auslöser für allergisches Asthma können sein:
  • Pollen
  • Hausstaubmilben
  • Schimmelpilze
  • Tierhaare, Federn
  • Medikamente
  • Nahrungsmittel





Die Naturheilkunde versucht nicht, die Beschwerden wie Luftnot und Husten zu unterdrücken, sondern die Bronchien zu stärken und die überschießende Reaktion des Immunsystems zu bremsen. 


Das sind die Waffen der Naturheilkunde gegen Asthma:
  •  Phytotherapie
  •  Homöopathie
  • Eigenblutbehandlung
  • Darmsanierung
  • Akupunktur
  • Vitalstoffe
  • Ernährung
  • Atemtechniken
  • Entspannungsverfahren
  • Stressmanagement
  • leichter Ausdauersport

Besonders beeindruckende Erfolge erzielt eine homöopathische Konstitutionsbehandlung. 

Hierdurch kann die Neigung zu Asthmaanfällen in vielen Fällen vollständig beseitigt werden. Viele gesetzliche Krankenkassen bezahlen inzwischen diese Behandlung. 

Klassische und homöopathische Eigenblutbehandlungen trainieren Ihr Immunsystem, nicht mit überschießenden Reaktionen auf die unterschiedlichen Reize zu reagieren.

US-amerikanische Wissenschaftler prüften die Krankenakten von über 8.000 Patienten auf den Zusammenhang von Atemwegserkrankungen mit dem Folsäurespiegel im Blut. 


Dabei stellten sie fest, dass Patienten mit einer niedrigen Folsäurekonzentration ein um 40 % höheres Risiko für Atembeschwerden und ein um 16 % höheres Asthma-Risiko hatten, als Patienten, die ausreichend mit Folsäure versorgt waren. 

Diese Effekte beruhen darauf, dass der Vitalstoff in der Lage ist, die Antikörper (IgE) in Schach zu halten. Die Forscher empfehlen daher bei der Neigung zu Asthma die tägliche Zufuhr von 400 Mikrogramm Folsäure in Form von Fertigpräparaten.

Asthma zählt zu den psychosomatischen Erkrankungen, denn Asthmaanfälle treten besonders bei psychischen Belastungen auf. 

Kummer, Ärger oder Stress verschlechtern die Beschwerden. Betreiben Sie daher aktives Stressmanagement, damit Ihre Bronchien nicht „unter Druck" geraten. 

Mit regelmäßigen Entspannungsübungen wie z. B. autogenem Training, Yoga oder progressiver Muskelentspannung steuern Sie einer Verkrampfung der Bronchien wirkungsvoll entgegen.



Mit den folgenden Maßnahmen senken Sie die Häufigkeit allergischer Asthma-Anfälle wirkungsvoll:

Darmsanierung

Über 70 % der Immunabwehr befinden sich in der Schleimhaut des Darms. Durch einen gezielten Aufbau der für diesen Teil des Immunsystems wichtigen Darmbakterien vermindern Sie daher überschießende Immunreaktionen. Machen Sie dazu mit den entsprechenden Präparaten (z. B. Synerga®, Symbioflor® 2, Colibiogen®) eine vier- bis sechswöchige Kur.

baut Stresshormone ab. Auch als Asthmatiker können Sie alle Ausdauersportarten wie Joggen, Radfahren und Schwimmen betreiben. Selbst Hochleistungssportler wie David Beckham und SandraVölker sind Asthmatiker.

Ernährung


Schränken Sie Ihren Zucker- und Eiweißkonsum ein. Ernähren Sie sich vorzugsweise basenbildend und beachten Sie eventuelle Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten.

Zeitmanagement


Planen Sie Ihren Tagesablauf und setzen Sie sich nicht unter Druck. Stehen Sie z. B. lieber eine Viertelstunde früher auf, und fahren Sie nicht auf die letzte Minute zur Arbeit.