Sonntag, 26. Juni 2016

Sauerampfer: ein klassisches Wildgemüse

Wiesen Sauerampfer Rumex acetosa L 




(Quelle: Wiki)


Die Sauerampfer ist ein klassisches Wildgemüse, dessen Ernte von März bis Oktober reicht. In Frankreich ist er so beliebt, dass er zum Teil angepflanzt und auf dem Markt verkauft wird. Die Pflanze hat einen säuerlichen Geschmack. 



(Quelle: Wiki)



Inhaltsstoffe Im Kraut: 



Eiweiss, Vitamin C, Eisen, Carotin, Gerb- und Bitterstoffe Oxalsäure und Anthracenderivate, die mild abführend wirken 
Flavonoide 


Heilwirkung 



  • Vitamin C-Droge 
  • Appetit anregend 
  • mild abführend 
  • leicht fiebersenkend 



Anwendung 



Volksmedizinisch: Sauerampfer wird zur Frühjahrskur gebraucht und bei mangelndem Appetit „Hast du an Nesseln dich gebrannt, das Ampferblatt den Schmerz verbannt.“ 

Die Indianer kennen die Medizinwirkung der Sauerampferblätter, die zerrieben und aufgelegt, Verletzungen heilen. 

Der Tee aus dem getrockneten Kraut wird innerlich und äusserlich bei Hautkrankheiten gebraucht. kulinarisch Vitamin C im Frühling. 

Roh sollten wir allerdings nur wenige Sauerampfern essen. Die Oxalsäure in den Blättern kann die Nieren reizen. 

Oxalsäure ist wasserlöslich und kann deshalb durch kurzes Aufkochen und Abgiessen des Kochwassers entfernt werden (gleich wie bei der Rhabarberpflanze). 

Blätter in die Frühlingskräutersuppe oder in andere Gemüse- oder Linsengerichte Butterblätter auf die Schnelle Zarte Blätter 5 Min. im Salzwasser garen, abtropfen, in Butter schwenken und würzen Crêpe-Füllung mit Sauerampfer Sauerampferblätter und Triebe in Salzwasser kochen, abseihen und ev. pürieren und in Butter dünsten. 1/8 l Sauerrahm und 2 in Milch verquirlte Eier dazugeben. Würzen und diese Masse in die frisch gebackenen Crêpes einfüllen.


Quellen 



Zikadenschaum und Bärenklau von Ursel Bühring, Verlag Edition Achillea, 1992 Das grosse Buch der Heilpflanzen von M. Pahlow Essbare Wildpflanzen, Fleischhauer / Guthmann / Spiegelberger, AT Verlag, 2009 Bild Nr.1: caliban.mpiz-koeln.mpg.de Nr.2: aus Internet, Quelle unbekannt Bild Nr.3: en.wikipedia.org Nr.4: wurzelundkraut.blogspot.com