Sonntag, 18. Oktober 2015

Was sind Salvestrole?




Was sind Salvestrole?





(Quelle: Wicki)




Salvestrole sind eine neu entdeckte Klasse von sekundären Pflanzenstoffen, die eine spezielle pharmakologische Wirkung in Krebszellen haben. Sie sind in der Lage, das nur in Krebszellen vorkommende Cytochrom CYP1B1 zu metabolisieren, wobei neue Moleküle entstehen, welche die Krebszelle zum Absterben führen kann. 

Salvestrole können darum erklären, warum der Verzehr von Obst und Gemüse krebshemmend sein kann.


Entdeckung eines krebsspezifischen Tumormarkers



Die beiden englischen Krebsforscher, Prof. Dan Burke und Prof. Gerry Potter haben in über 10-jähriger Forschung herausgefunden, dass alle Krebszellen bei sämtlichen Krebsarten ein Protein enthalten, das in gesunden Zellen nicht vorkommt, nämlich das CYP1B1. 


Damit ist zum ersten Mal ein universelles krebsspezifisches Enzym gefunden worden.
Unwirksame Krebsheilmittel

In einer Studie (McFayden et al. 2004) konnte gezeigt werden, dass „Krebsheilmittel“ wie Docetaxel, Ellipticin, Mitoxantron und Tamoxifen von CYP1B1 metabolisiert und damit unwirksam werden. 
Die gesunden Zellen, die kein CYP1B1 enthalten, nehmen aber weiterhin Schaden. Eine solche Behandlung ist also nutzlos, verursacht aber gravierende Nebenwirkungen. Wer teilt den Krebspatienten solche Erkenntnisse mit?

Die Forschung geht weiter


Das englische Forscherteam fand heraus, dass der Wirkstoff „Stilserene“, eine Art Prodroge, von CYP1B1 zu Metaboliten umgewandelt wird, welche die Apoptose, den natürlichen Zelltod bei Krebszellen auslösen. 


Man suchte nun nach natürlichen Stoffen in Nahrungsmitteln, die dem Stilserene ähnlich sind und die gleiche krebshemmende Wirkung haben. 

Dabei wurde Resveratrol (aus Trauben und Rotwein, enthalten im Produkt Nasobih oder Vino Vida) gefunden, das interessanterweise nur in sehr kleinen Dosen (10-12 mg täglich) durch CYP1B1 in krebshemmendes Picetannol verwandelt wird und bei höheren Dosen unwirksam wird. 

Bei der Suche nach weiteren Naturstoffen mit den gleichen Eigenschaften wurden pflanzliche Phytoalexine gefunden, wovon es wahrscheinlich etwa 50 gibt. Prof. Burke gab dieser Stoffklasse den Namen „Salvestrole“

Salvestrole in der Natur


Salvestrole sind sekundäre Pflanzenstoffe, die durch Pestizide am Entstehen gehindert werden. 


Die Pflanze bildet diese Stoffe zum Schutz vor Fäulnis und Pilzkrankheiten. Darum kommen diese krebshemmenden Stoffe nur in biologisch gewachsenen Pflanzen vor. 

Salvestrolreiche Lebensmittel sind z.B.Himbeeren, schwarze Johannisbeeren, Feigen, Basilikum, Minze, Petersilie, Avocado, Mangold, Erbsen und grüne Bohnen.







Salvestrolverstärker



Die Forscher konnten weiter zeigen, dass die Wirkung von Salvestrolen gegen Krebs verstärkt werden kann durch körperliche Bewegung, Biotin (Vitamin H), Magnesium, Vitamin B3, Vitamin C und Eisen


Vorbeugung und Therapie


Die Behandlung mit Salvestrolen basiert auf einem Punktesystem 

  • Eine Mahlzeit, bestehend aus 3 Karotten, etwas Butter und Honig, mit Minze garniert, ergibt 5 Salvestrolpunkte. 
  • Wenn die gleiche Mahlzeit aus biologischem Anbau stammt, ergeben sich 15 Salvestrolpunkte. 
  • Um gegen Krebs vorzubeugen, braucht der Mensch täglich mindestens 100 Salvestrolpunkte, was gar nicht so einfach zu erreichen ist.