Donnerstag, 22. Oktober 2015

Wie kann ich einer Verstopfung natürlich vorbeugen?

Wie kann ich einer Verstopfung natürlich vorbeugen?


Um erst gar nicht an einer Verstopfung zu leiden, können schon wenige einfache Maßnahmen helfen:
  • Ballaststoffreiche Ernährung (z. B. Vollkornbrot, Vollkornflocken, Trockenfrüchte, z. B. Pflaumen & Feigen)
  • Ausreichend Trinken, d. h. ca. 2 Liter Flüssigkeit am Tag
  • Sport treiben - oder sich wenigstens 30 Minuten am Tag bewegen (z. B. Spazieren gehen)
  • drei Esslöffel Leinsamen in Wasser einweichen und ins Müsli geben (enthalten lösliche Ballaststoffe)
  • regelmäßig WC-Zeiten trainieren (z. B. morgens nach dem Frühstück)
Bei warmen Mahlzeiten kann man Kartoffeln, Naturreis oder Nudeln aus Vollkorn als Basis wählen. Ebenso fördert die regelmäßige Einnahme von Salaten, Gemüse und Obst die Verdauung.


Hausmittel helfen gegen Verstopfung


Im Folgenden finden Sie einige Hausmittel, die gut und ohne Nebenwirkungen gegen Verstopfung helfen.

1. Rohes Sauerkraut - Sauerkrautsaft



(Quelle: Wiki)


Ein bekanntes Hausmittel gegen Verstopfung ist ein Glas voll Sauerkrautsaft bzw. auch einige Gabeln mit rohem Sauerkraut. Dieses Hausmittel sollte dann einige Minuten vor der Hauptmahlzeit (Mittag- oder Abendessen) eingenommen werden.

2. Joghurt und Buttermilch helfen der Darmflora


Auch einige Milchprodukte können den Darm wieder in Schwung bringen. So wirken sich beispielsweise Joghurt und Buttermilch positiv auf die Darmflora aus. Wer noch einen Esslöffel voll Leinsamen oder Weizenkleie einrührt, kann die Wirkung dieser Milchprodukte noch verstärken.

3. Pflaumensaft


(Quelle: Wiki)

Ein Glas Pflaumensaft ist ebenfalls ein natürliches Abführmittel. Am Besten besorgt man sich naturtrüben Pflaumensaft im Discounter, der zusätzlich noch wertvolle Ballaststoffe enthält. Pflaumensaft wirkt recht sanft, d. h., es kann durchaus bis zum nächsten Morgen dauern, um die Wirkung zu spüren.
Alternativ kann man auch die eigenen Pflaumen aus dem Garten nehmen und sich einen Smoothie selbst machen.
Dabei sollten die Pflaumen entkernt (Kerne enthalten Blausäure) und gut gewaschen werden. Die Beigabe von einem kleinen Stück Ingwer hilft zusätzlich, Magen und Darm zu desinfizieren und das Immunsystem zu stärken.

4. Weintrauben reinigen den Magen


Weintrauben zählen zu den milden Abführmitteln, d. h., man muss ca. 350 bis 400 Gramm zu sich nehmen, um einen Effekt zu spüren. Am Besten sind kernhaltige Sorten aus biologischem Anbau, denn diese sind am wenigsten mit Pestiziden und Fungiziden behandelt. Kernlose Sorten sind ungeeignet, da es sich hier oft um sehr zuckerhaltige Züchtungen handelt, die den Organimus eher zusätzlich belasten.

5. Roher Honig mit Melasse


Roher Honig - kalt geschleudert - zählt ebenfalls zu den natürlichen und milden Abführmitteln. Die Wirkung kann durch die Beigabe von einem Teelöffel schwarzer Melasse verstärkt werden.

6. Bauchmassage


Nehmen Sie sich zweimal am Tag - z. B. morgens und nachmittags - die Zeit, Ihren Bauch mit kreisenden Bewegungen der Hände im Uhrzeigersinn etwa 5 Minuten lang zu massieren. Atmen Sie dabei tief und locker in den Bauch, um ihn bei der Massage zu entspannen.
Damit regen Sie nicht nur die Darmtätigkeit an, sondern können sich auch bei Stress oder Anspannung lockern und beruhigen. Auch eine Wärmeflasche auch den Bauch am Abend kann helfen, den Darm über die wohlige Wärme zu entspannen.

7. Feigen essen


Am Besten sind frische saftige Feigen geeignet - ansonsten kann man ungeschwefelte Feigen (als Trockenfrucht) auch über Nacht in Wasser quellen lassen. Feigen enthalten viele Ballaststoffe, die den Darm reinigen, d. h. schon 5 Feigen können bis zu 20% des täglichen Ballaststoffbedarfs abdecken.
Naschen Sie die Feigen bereits am Vormittag und trinken Sie dazu ein Glas Wasser. Falls Sie damit nicht die erwünschte Wirkung erzielen, können Sie die Feigen auch über den Tag verteilt - etwa alle drei Stunden - zu sich nehmen.

8. Naturbelassenes, kalt-gepresstes Olivenöl



(Quelle: Wiki)

Minderwertige Öle und Fette können die Verdauung schwer belasten. Anders wirkt jedoch das naturbelassene, hochwertige bzw. kalt-gepresste Olivenöl. Olivenöl wirkt zwar nicht als Abführmittel, aber ein Glas am Morgen schmiert die Schleimhäute des Magens gut und sorgt für eine bessere Verdauung und Stuhlgang.


Ungeeignete Hausmittel gegen Verstopfung



Von Glauber- oder Bittersalz ist abzuraten. Diese starken Abführmittel putzen den Darm zwar ordentlich durch, führen aber bei häufigerer Anwendung zu unnötigen Mineral- und Nährstoffverlusten. Manche raten auch zu Kaffee als natürliches Abführmittel. Jedoch größere Mengen Kaffee reizen die Darmschleimhaut und fördern die Ausschüttung von Stresshormonen. Insofern ist von Kaffee - als Abführmittel - eher abzuraten.
Damit bin ich mit meiner Aufzählung von Hausmitteln gegen Verstopfung am Ende und hoffe, dass hier einige Hausmittel dabei waren, die auch Ihnen gute Dienste gegen Ihre Verdauungsbeschwerden leisten werden.
Viel Erfolg mit diesen Hausmitteln gegen Verstopfung!