Dienstag, 4. August 2015

Rosmarin: Kleine Blätter mit starker Wirkung



Wirkung Rosmarinus officinalis (Rosmarin)



(Quelle: Wikimedia)

Der Rosmarinstrauch ist eine sehr mild wirkende Arzneipflanze mit einem großen Anwendungsspektrum. Die Blätter enthalten ätherisches Öl und haben eine schwach bakterien- und virenhemmende Wirkung sowie einen krampflösenden Effekt.

Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl (Campher, Cineol), Bitterstoffe, Gerbstoffe, Harze, Flavonoide
Wirkung: Kreislauffördernd (positiv inotrop), spasmolytisch (auch auf Galle und Darm), durchblutungsfördernd, desinfizierend, belebend, tonisierend, harntreibend.
Indikationen: Überanstrengung, Schwächezustände des Kreislaufes, niedriger Blutdruck, nervöse Herzbeschw., Rheumatische Beschwerden, Gicht, Anämie, stockende Periode, Weissfluss, kalte Füsse, Verdauungsschwäche – steigert Magensaftsekretion und Appetit, Oberbauchbeschwerden
Kontraindikation / Nebenwirkungen: Vorsicht bei Schwangerschaft


Innerliche Anwendung:


Bei Appetitlosigkeit, Völlegefühl oder Blähungen helfen Rosmarinblätter oder Rosmarinöl. Auch leichte Magen- und Darmkrämpfe oder Gallenstörungen lassen sich damit behandeln. Pro Tag sollten vier bis sechs Gramm Blätter als Tee oder 10 bis 20 Tropfen Öl eingenommen werden.

Äußerliche Anwendung:


Auch bei Erschöpfungszuständen und zur unterstützenden Therapie von Zerrungen, Prellungen und Verstauchungen habe sich die Heilpflanze bewährt. Und bei schlecht heilenden Wunden und Ekzemen kann sie in Umschlägen genutzt werden.

Die enthaltenen Bitterstoffe regen den Appetit und die Magensaftsekretion an, zudem wird ein leichter Einfluss auf die Bildung des Gallensaftes angenommen. Das Öl hat zusätzlich eine anregende Wirkung auf das zentrale Nervensystem und besitzt eine leicht durchblutungsfördernde Wirkung.

Äußerlich wird Rosmarin angewendet, um Muskel- und Gelenkrheuma sowie Kreislaufbeschwerden bei niedrigem Blutdruck unterstützend zu behandeln. Dafür empfiehlt sich ein 20- bis 30-minütiges Bad: Dafür werden 10 bis 15 Tropfen Öl mit einem Becher Sahne gemischt und in das 38 Grad warme Wasser gegeben. 


Romarin - Pfirsich - Eiscreme







Zubereitung



1. Sahne und Milch in einem Topf erhitzen. Topf vom Herd nehmen. Nach und nach Eigelb und 180 g Zucker unterrühren. Noch mal erhitzen, aber nicht kochen lassen. So lange rühren, bis sich eine cremige Masse bildet. Abkühlen lassen.
2. Pfirsiche häuten, halbieren, entsteinen und mit Zitronensaft, übrigem Zucker und Vanille pürieren. Rosmarin untermischen.
3. Pfirsich- mit Sahnemasse mischen, in ein gefriergeeignetes Gefäß füllen und mindestens 5 Stunden gefrieren. Ab und zu umrühren, damit sich keine Eiskristalle bilden


Zutaten für 4-6 Personen:

300 gSahne
100 mlMilch
4 ganzeEigelb (M)
190 gZucker
500 gPfirsiche
1 ELZitronensaft
1 halbeVanilleschote
1/2 TLRosmarin (fein gehackt)
8 Stück"Eis am Stiel"-Bereiter