Sonntag, 15. März 2015

Eine bioelektrische Stimulation für Menschen mit bestimmten chronischen Infektionen

Zapper





Eine bioelektrische Stimulation für Menschen deren Krankheitsbild auf bestimmte chronischen Infektionen hindeutet
Foto Dr. Robert Theil und Familie
Der folgende Artikel wurde erstmalig im „American Naturopathic Medical Association Monitor“ veröffentlicht (ANMA Monitor 2(4):5-9.1998). Autor und Forscher ist Robert J. Thiel, Ph.D., N.D. aus Kalifornien. Dr. Thiel is kein Arzt, weshalb diese Information auch nicht als medizinischer Rat angesehen werden darf. Die Empfehlungen haben rein statistischen Wert und beziehen sich nicht auf Individuen.

Zusammenfassung

Der Zweck dieses Probeversuches war es,  festzustellen ob eine Wirksamkeit zu erreichen ist, wenn man bioelektrische Stimulationseinheiten in Kombination mit einem Ernährungswechsel  einsetzt und zwar bei Menschen, deren Krankheitsbild auf chronische Infektionen mit Pilzen, Bakterien, Viren oder Parasiten hinweist.  Dieser Versuch war ein Vorher-Nachher-Test, mit normaler Kontrollgruppen-Anordnung, bei dem die Teilnehmer vor und nach der bioelektrischen Stimulation beurteilt wurden, die mit einem Gerät durchgeführt wurde, der allgemein mit „Zapper“ bezeichnet wird. 140 von 143 (97,9%) der Teilnehmer vermerkten eine Besserung innerhalb von 45 Tagen, davon hatten  P<01;48,2%) eine erhebliche Besserung und 49,7% eine schwache Besserung.  Es sieht also so aus, als wenn eine Kombination von bioelektrischer Stimulation und Ernährungsumstellung eine Wirkung haben könnte und daher weitere Untersuchungen wert ist.







Einführung

Berichte über Infektionen nehmen zu [1-4].  Während der letzten zwei Jahrzehnte wurden mindestens zwanzig neue Infektionskrankheiten (oder neue Darstellungen alter, bereits bekannter Infektionskrankheiten) als allgemeines Problem für die Menschheit anerkannt [3,4]. Man nimmt an, dass eine Zunahme der Infektions-krankheiten auf Veränderungen in der Lebensweise, der Ernährung, der landwirt-schaftlichen Praktiken, auf Reisen und medizinische Intervention zurückzuführen ist [2-4]. Was medizinische Interventionen betrifft, so hat der übermäßige Einsatz von Antibiotika zu einer Zunahme von Bakterien geführt, die antibiotika-resistent sind. [5]. Dies hat wiederum zu einer Entwicklung stärkerer Antibiotika geführt, was dann zur Folge hatte, dass die Anzahl der Bakterienstämme zunahm, welche antibiotika-resistent sind [5.6].  Es gibt sogar einen Stamm von Staphylococcus aureus, der anfänglich beschrieben wurde als „ein tödliches Bakterium, welches jeder Droge im Arsenal der Infektionsbehandlungen im Arsenal der Wissenschaft widerstehen kann“ [7]. 
Um mit diesen und anderen Infektionen [2,5] fertig zu werden braucht es andere Angehensweisen als die Anwendung von Antibiotika.  Eine von ihnen ist die von Hulda Clark (Ph.D., N.D.) vertretene,  nämlich  der Einsatz der bioelektrischen Stimulation (von ihr „Zapping“ genannt)  zusammen mit der Anwendung von Kräutern [2]. Dr. Clark glaubte, dass alle von außen in den Körper gelangten Organismen parasitisch sind und dass sie entweder durch das Zapping vernichtet werden können oder dadurch, dass man sie einem elektronischen Feld aussetzt dessen Frequenz aus der Bandbreite der eigenen Bioradiation stammt. Ebenfalls, dass Geräte existieren, welche die richtigen Frequenzen generieren können.  Ähnlich meiner eigenen Hypothese die lautet, dass alles Material anscheinend irgendeine Art von elektromagnetischen Energie austrahlt [8] glaubte auch Dr. Clark, dass jede lebende Substanz eine Art von hochfrequenter Energie ausstrahlt (die sie „Bioradiation“ nannte). Dr. Clark glaubte, dass für jede lebende Substanz ein bestimmter Frequenzbereich festgestellt werden kann und dass mit einem Gerät, dass sie „Zapper“ nannte, eine abtötende Wirkung erreicht werden kann. [2] Es wurden auch schon vorher Geräte hergestellt,  teilweise bereits im 19. Jahrhundert, [9,10].  die praktisch ihre Bemerkungen im voraus bestätigten. Anleitungen darüber, wie man solche Geräte herstellt gibt es häufig und sie werden von der medizinisch nicht gebildeten Öffentlichkeit ohne jede Art von Anleitung benützt  [2,9,11,12]. Dr. Clark stellte fest dass ein Zapper parasitische Organismen selektiv durch elektrische Ströme abtöten kann, dass Menschen von einer so niedrigen Voltzahl (9V) nicht geschädigt werden, und außerdem die Frequenzen, welche Parasiten schaden ausreichend von denjenigen entfernt sind, die Menschen störend beeinflussen könnten [2].  Es wurde eine klinische Studie durchgeführt um festzustellen ob solche Eingriffe eine Wirkung haben würden, wenn sie  mit einer Ernährungsumstellung Hand in Hand gehen.

Material und Methoden

Nicht-HIV infizierte Erwachsene kamen für diesen Vorher-Nachher-Versuch in Frage vorausgesetzt, dass sie in Kalifornien wohnten, zu uns in unser Büro kamen, wenn sie zu Rückmeldungen bereit waren (was auch geschah),  eine zustimmende Erklärung unterzeichneten, wenn sie Beweise dafür hatten, dass sie unter einen chronischen Infektion litten die mit dem Umfang dieses Versuches vereinbar war, nicht voll-ständig auf eine frühere Ernährungsumstellung reagiert hatten, wenn sie nicht schwanger waren, keinen Herzschrittmachen trugen bereits wenigstens eine einmalige Behandlung mit der Zapper vorgenomen hatten und die Ernährungs-empfehlungen befolgten. Die normale Kontrollgruppe wurde während der zwölf Monate dauernden Studie den gleichen Kriterien unterworfen.
Es waren 158 Menschen geeignet, doch haben 15 davon die erforderliche Rückmeldung nicht erbracht. Von den tatsächlich getesteten Teilnehmern waren 41 männlich und 102 weiblich. Das Alter reichte von 5 – 84 Jahre. In der normalen Kontrollgruppe befanden sich 34 Teilnehmer, doch gaben 3 davon nicht die erforderliche Bewertung ab. Von den 31 Teilnehmern in der Kontrollgruppe waren 9 männlich und 22 weiblich, das Alter reichte von 4 – 82 Jahren.
Alle wurden ca. 30 Minuten lang interviewt. Anzeichen und Symptome im Zusammenhang mit ihren möglichen Infektionen wurden notiert.  Fünf der Infektionsarten wurden untersucht ohne die besonderen Spezies, Stämme oder Arten dabei in Betracht zu ziehen. Alle befolgten ihre Ernährungsempfehlungen (indem sie im Handel erhältliche Vitamine, pflanzlichen Mittel nahmen, und  auch die ggf. bestehenden Diätvorschriften weiter beachteten). Da der Untersuchende bereits an anderer Stelle [8,13-15] über die Ernährungsumstellungen ausführlich geschrieben hat und sie nicht zu den unabhängigen Variablen gehören, die in dieser Studie untersucht werden, wurden sie in dieser Studie nicht detailliert aufgeführt. Die Teilnehmer bekamen dann eine oder mehrere Zapper-Behandlungen. Sie wurden ungefähr drei Wochen später von neuem interviewt, um mögliche Veränderungen festzustellen. Da der Staat Kalifornien Naturheilern nicht gestattet, medizinische Tests vornehmen zu lassen, basierten die Feststellungen über die gesundheitlichen Veränderungen auf den Berichten, die Teilnehmer über die Besserung machten.
Eine Zapper-Behandlung bedeutete, dass der Teilnehmer das Zapper-Gerät in den Händen hielt (in dieser Studie wurden zwei verschiedene benützt) und zwar dreimalig jeweils 7 – 15 Minuten lang mit Pausen von 10  und 20 Minuten (die Zeitvariationen hingen von dem jeweils benützten Zapper ab). Zwei verschiedene Zapper wurden eingesetzt: Ein handelsübliches Modell und ein speziell entworfenes Modell.  Das im Handel erhältliche Modell war ein SyncroZap Pulse Generator Modell B3 vom Self Health Resource Center in Imperial Beach, Kalifornien. Es wird von einer 9 Volt Batterie betrieben) und erzeugt eine 32KHz Leistung.  Das technisch verbesserte Modell basierte auf dem gleichen Entwurf wie das kommerzielle Modell (es wurde ebenfalls von einer 9 Volt-Batterie betrieben),  doch wegen eines zusätzlich eingefügten Schaltkreises zeigt es die Frequenzen in Stufen von 2kHz von 20-40 kHz an (diese Gleitbewegung generiert nach Meinung des Entwicklers eine Leistung, bei der man zehnmal soviele Frequenzen anwählt wie bei dem handelsüblichen Modell).  Das Letztere wurde meistens 7 Minuten lang pro Anwendung gehalten, wobei die Pausen 15 – 20 Minuten dauerten, während das verbesserte Modell gewöhnlich 15 Minuten lang gehalten wurde mit Pausen von 10 Minuten.

Ergebnisse

Die Bewertung der Reflexe kombiniert mit dem Verlauf der Interviews zeigte, dass der Durschschnittsteilnehmer 1.1 chronische Infektionen hatte (bitte vermerken, dass die Beurteilung der Reflexe keine Diagnostikanzeige ist [8]. 48,2 % berichteten eine entschiedene Besserung der Symptome (von 75 %iger Besserung bis zum vollständigen Abklingen), während 49.7 % eine leichte Besserung berichteten (weniger als 75 % Besserung); Das Gesamtergebnis der Besserung war 97,9 %. In der Kontrollgruppe hatte der Durchschnitt ebenfalls f1.1 chronische Infektionen; 12,9 % berichteten eine erhebliche Besserung, während 48.4 % nur eine leichte Besserung berichteten.  Die Gesamtanzahl derer, bei denen überhaupt eine Besserung auftrat lag insgesamt bei 61,3 % . Eine Besserung (bei beiden Gruppen) wurde bei Symptomen berichtet wie Aufgetriebenheit, Durchfall, Verstopfung, Blähungen, fäkale Inkontinenz,  Blutandrang, Erschöpfung, Lethargie, Hautausschläge, Juckreiz, Schmerzen im Unterbauch, Magenverstimmung und Husten.  Die Analyse wurde unter Einsatz von Chi-Quadrat durchgeführt, und ein Vergleich der beiden Gruppen auf totale Besserung und irgendeine Art der Besserung ergab jeweils  P<01 und P<01.   
Der Besserungserfolg auf den jeweiligen Infektionstyp bezogen stellt sich wie folgt dar:
Art der Infektion %  erheblich % geringfügig
Gebessert gebessert
Strep             2,8 %  75,0 %  25,0 %
Staph          10,5 %  60,0 %  33,3 %
Viral             21,7 %  35,5 %  61,3 %
Fungus        33,6 %  39,6 % 60,4 %
Parasiten     42,7 %  59,0 %  37,7 %    
Das im Handel erhältliche Zapper-Modell benötigte anscheinend zum Erhalt ähnlicher Ergebnisse eine größere Zahl an Behandlungen als das weiter entwickelte Modell: Der Grund hierfür könnte sein, dass das weiter entwickelte Modell anders konstruiert war (zusätzlicher Schaltkreis)  und/oder weil es von den Probanden länger in den Händen gehalten wurde.  Bei der Behandlung von langzeitig präsenten Staphilococcus-Infektionen, die mit konventionellen Antibiotikas nicht zu bekämpfen waren, zeigte es sich, dass das weiter entwickelte Modell wirksamer war als das im Handel angebotene.
97,9% der Probanden berichteten von einer Besserung der Symptome.  97,4% zappten mit dem Handelsmodell und 98,4% mit dem ausgereifteren Modell (beide kombiniert mit Nahrungsergänzungsmitteln); beide stellten eine Besserung fest.  Geschlecht oder Alter hatten keine nennenswerte Auswirkung auf den Umfang der Besserung.
Vorübergehende nachteilige Reaktionen (von unter einer Stunde Dauer) auf das Zappen, besonders Schwindel oder ein leicht berauschendes Gefühl wurden von drei Teilnehmern (2,1%)  berichtet. Alle drei meinten, dass die Vorteile des Zappers gegenüber dem Nachteil der vorübergehenden Reaktionen weitaus überwogen.
(In einer kürzlich verfaßten Monografie von Dr. Robert Beck über den Gebrauch ähnlicher Geräte heißt es „wenn Probanden sich schläfrig oder träge, lustlos, aufgebläht fühlen oder zu Kopfschmerz neigen, oder aber grippe-ähnliche Symptome zeigten, so kann es sein, dass sie nicht genügend Flüssigkeit zu sich genommen haben.“ [16]: Dr: Clark riet Schwangeren oder Patienten, die einen Herzschrittmacher tragen vom Gebrauch des Zappers ab [2]. Häufiger aber hörte man, das einige Teilnehmer (5,1%)  sich nach den Zapper-Behandlungen erfrischt oder entspannt fühlten. Zu den zeitweiligen Reaktionen auf die Nahrungsergänzung gehörten zunehmender Juckreiz (bei Teilnehmern, die bereits früher über Juckreiz geklagt hatten), eine Zunahme verschiedener bereits berichteter Symptome und leichte Darmbeschwerden. Diese Beschwerden waren nur vorübergehend (gewöhnlich weniger als eine Woche).

Diskussion

An dieser Studie war niemand beteiligt, der vorher schon positiv auf vorhergehende Ernährungsumstellungen reagiert hatte.  Meine frühere Forschungsarbeit hat klar gezeigt, dass eine Ernährungsumstellung allein schon zu einer Besserung der Symptome führen kann, wenn chronische Infektionen vorhanden sind [14, 15]. Diese Studie sollte zeigen, ob die zusätzliche bioelektrische Stimulation eine stärkere symptomatische Verbesserung bei Leuten mit chronischen Infektionen erzeugen würde. Viele der Teilnehmer waren von der Wirksamkeit des Zappers sehr beeindruckt, einige aber waren der Meinung, dass der Zapper keine Wirkung hatte und die Besserung gänzlich auf die fortgesetzten Nahrungsergänzungen zurück-zuführen sei.
Obwohl den meisten Menschen klar ist, dass bakterielle und virale Infektionen häufig auftreten, schienen manche Gesundheitsfachleute nicht zu verstehen, dass Hefe/Pilz-Infektionen und Parasiten oft im Menschen zu finden sind [17, 18] Obwohl bei einer größere Untersuchung Parasiten in 20,1% der Stuhlproben gefunden wurden [18] scheint es, als wenn diese Parasiten nicht immer erkennbare Symptome verursachen [1] Man glaubt, dass Parasiten bei Menschen meist im Verdauungstrakt leben [1, 18], obwohl Dr. Clark angedeutet hat dass dies evtl. nicht der Fall ist. Parasiten müssen ihrer Natur gemäß in einem Organismus lange Zeit leben können ohne den Wirtsor-ganismus zu töten oder selbst von ihm getötet zu werden [19]. Es ist daher nicht überraschend, dass der höchste Prozentsatz der Teilnehmer diesen Typ Infektion hatte.
Wie funktioniert nun das Zappen? Dr. Clark schrieb: „Jede positive Offset-Spannung tötet gleichzeitig Bakterien, Viren und Parasiten wenn die Voltzahl (5 – 10 Volt) ausreicht sowie die Dauer (7 Minuten) und die Frequenz (alles von 10 Hz bis 500.000 Hz)“ [2] Eine positive Offset-Spannung wechselt zwischen positiver und Null-Spannung.  Ich bin mir überhaupt nicht sicher ob Zapping tatsächlich irgendwelche eindringenden Mikroorganismen tötet. Da nur 48,3% der Teilnehmer erhebliche Besserung erfuhren, deutet die Studie an, dass durch das Zappen nicht „alle Bakterien, Viren und Parasiten“ getötet wurden. (Nach dem Buch von Dr. Clark könnte der Grund hierfür sein, dass der Strom möglicherweise nicht alle Körper-regionen erreichte, besonders nicht den Darminhalt [2].
Es gibt verschiedene Gründe zu der Annahme, dass es mehrere wissenschaftliche Rechtfertigungen für den Gebrauch der Zapper geben könnte.  Zuerst einmal muß man verstehen dass nicht völlig bekannt ist, wie genau der Körper Parasiteninfek-tionen bekämpft [20]. Dies könnte daran liegen, dass viele krankheitsauslösende Parasiten die Fähigkeit haben, die Immunreaktion abzuschalten [20].  (Sowohl Immunreaktion und Nicht-Immunreaktion sind bei der Abwehr des Körpers gegen Krankheitserreger aller Arten beteiligt) [20].  Es ist möglich, dass der Körper zusätzliche Säure produziert, dass er eine IgG (Immunglobulin G) – Reaktion hat [1,21] oder über andere Vorgänge verfügt, um mit Darmparasiten fertig zu werden [20].  Zweitens muß man wissen dass beide, Dickdarm und Dünndarm, elektrische Spannungsspitzen erzeugen [22]. Drittens unterstützen Tierstudien die Hypothese dass elektrische Stimulation verschiedene Wirkungen auf den Körper hat, u.a. auch die Inaktivierung des Muskel-Acetyls CoA Carboxylase und die Zunahme der AMP-aktivierten Proteinkinase [23]. Die Deaktivierung des Muskel-Acetyls CoA Carboxylase kann die Pyrotraubensäure vorübergehend vermehren [24] oder die Wirkungsweise normaler Teile des Immunsystems  schwächen [25].  Es wurde berichtet, dass Forscher aus dem Albert Einstein College of Medcine herausgefunden hatten, dass eine Frequenz von lediglich 50 Mikro-Ampere bestimmte Viren (einschließlich des HIV-Virus)  daran hindern kann, sich zu vervielfältigen [26]. Es ist interessant zu notieren dass bei einer kürzlich im Royal London Hospital  entwickelten Technik eine Augmentation schlanker Muskeln kombiniert mit elektrischer Stimulation eingesetzt wurde um die Sphincter-Kontrolle in Menschen mit Fäkalinkontinenz [27] zu verbessern (einige der Teilnehmer an der Studie hatten dieses Symptom).
Möglicherweise ist es so, dass elektretrische Aktivitäten Teil von einigen der  Verteidigungsmechanismen des Körpers sind oder dass elektrische Aktivität möglicherweise die Absorption der Nahrung verbessert. Diese letzte Hypothese stimmt mit der Arbeit überein, die Dr. J.C. Weaver geleistet hat. Dr. Weaver führte eine Studie aus, in deren Verlauf er herausfand dass eine elektrische Stimulation anscheinend die Wände der Körperzellen durchlässiger macht, was die Reaktion auf Infektionen nach der Einnahme von Nahrungsmittelzusätzen gesteigert wurde [28].
Dies stimmt auch mit einer ähnlichen Hypothese überein, die 1924 von Dr. E.W. Cordingley geschrieben wurde, nach der „Elektrotherapie“ die Nahrungsverarbeitung verbessert [29].
Warum wird jemand durch dreimaliges Zappen behandelt? Dr. Clark und dieser Untersuchende haben verschiedene Meinungen. Dr. Clark hat geschrieben, dass das erste Zappen „Viren, Bakterien und Parasiten tötet.  Doch ein paar Minuten später kehren  Bakterien und Viren (andere) häufig zurück.  Ich schließe daraus, dass sie die Parasiten infiziert hatten, und durch das Abtöten der Parasiten wurden sie freige-setzt.  Durch das zweite Zappen werden die freigesetzten Viren und Bakterien getötet, doch bald erscheinen wieder ein paar Viren. Sie müssen dann einige der letzten Bakterien infiziert haben.  Nach einem dritten Zappen finde ich nie irgendwelche Viren, Bakterien oder Parasiten und das sogar noch nach Stunden.“ [2].  Dieser Untersuchende hier stimmt damit nicht überein, da häufig dieselbe Infektion immer noch vorhanden ist. Es scheint dass wiederholtes Zappen notwendig ist weil es einfach so lange dauert, bis der richtige Teil ordentlich zu einer Stimulation angeregt wird, um in Aktion zu treten. Und ich sollte hinzusetzen, dass bei einigen Menschen nur ein- oder zweimaliges Zappen notwendig sind (bei vielen sehr viel mehr).
Es gibt mindestens 130 verschiedene Parasiten [2,17] und viele verschiedene Bakterien und Viren [4-7], mindestens 150 medizinisch bedeutsame Hefen/Pilze (Candida albicans ist nur eine davon) [17,30].  Liegt die Lösung der vielfachen Infektionsauslöser einfach bei neuen Antibiotika, wie es von einigen vorgeschlagen wurde [6]? Sollte man bei tödlichen Infektionen, die auf keinerlei auf Drogen basierenden Behandlungen reagieren [4-7],  nicht andere Wege erforscht werden?
Die Ergebnisse dieser Studie deuten an, dass möglicherweise das Zappen in Verbindung mit einer Ernährungsumstellung den meisten der Teilnehmer geholfen hat.  eine Umstellung der Ernährung führt dem Körper Substanzen zu, welche er einsetzen kann um seine Immunreaktion zu verbessern [18]. Obgleich dies nicht sicher ist, sieht es doch so aus als wenn entweder die Absorption der Nährstoffe irgendwie verbessert wurde [28,29] oder dass das IgG (Immunglobin G) [1,19], einige T Zellen (T-Lymphozyten), biochemische Säuren oder ein anderer Verteidigungs-mechanismus irgendwie durch das Zappen stimuliert wird und dadurch ein Abschnitt des Immunsystems, aber nicht der Zapper, die Eindringlinge abtötet.  Ganz gleich welche (oder wessen) Hypothese richtig ist, man kann daraus schließen dass Zappen und eine Ernährungsumstellung wichtige Helfer sind bei Menschen mit verschiede-nen Formen chronischer Infektionen, und dass hier weitere Studien angebracht wären.
Es folgen die Referenzen:
[1] Targan S. Shanahan F 1990 Immunology and Immunopathology of the Liver and Gastrointestinal Tract. Igaku-Soin Medical Publishers, New York.
[2] Clark H 1995 The Cure for All Diseases. New Century Press, San Diego.
[3] Lobor B. Changing patterns of infectious disease revisited. Am J Phar 1991;1163:5-17.
[4] Nugent S. New viruses in the jungle. ANMA Update 1995; 1(2):1.
[5] Norby SR. Antibiotic resistance; A self-inflicted problem. J Int Med 1996; 239:373-375.
[6] Bradley J. Scheld W The challenge of penicillin-resistant Streptococcus pneumoniae meningitis; current antibiotic therapy in the 1990s. Clin Inf Dis 1997 ; (Sup.2):S213-S221.
[7] Supergerm resists antibiotics. The Good News 1997;2 (5):13.
[8] Thiel RJ 1995 Serious Nutrition for Health Care Professionals. California Health Group. Arroyo Grande (CA).
[9] Dr. Detox Circa 1987 The Scalartronix; Rife Generator Operations Manual and Training Program. San Diego.
[10] Card #36 Shock Machine at Ripley's Odditorium, Hollywood. California (Specifically Identified as Electric Magneto Machine).
[11] Beck R March 16. Experimental in vivo blood clearing device for eliminating viruses pathogens, microbes, bacteria, fungi, and parasites. Robert Beck. Santa Ana.
[12] Miller T. Building the bioelectrifier: Can you heal yourself and take a poke at the medical establishment at the same time? Amateur Radio Today, May 1997:13-19.
[13] Thiel R. Natural interventions for systemic mycoses. JANA, in review 1998.
[14] Thiel RJ. Nutrition to improve the CD4 count of persons with AIDS. National Institutes of Health, Bethesda. April 1997: Submittal NTN B1.
[15] Thiel RJ. Chronic fatigue assessment and intervention. ANMA & AANC J 1996: 1 (3): 17-19.
[16] Beck R March 20. 1997 Expanded instructions for experimental/theoretical blood electrification. Robert Beck. Santa Ana.
[17] Chandler FW. Watts JC 1990 Mycotic, actinomycotic, and algal infections. In Anderson's Pathology, 9th ed., Mosby, St. Louis, pp. 391-432.
[18] Results of testing for intestinal parasites by state diagnostic laboratories, United States, 1987. Morbidity and Mortality Weekly 1992: 40 (SS4): 25-30.
[19] Frank SA. Models of parasite virulence. Qtr Rev Bio 1996; 71 (1): 37-78.
[20] Keusch G. 1994 Nutrition and Infection. In Modern Nutrition in Health and Disease, 8th ed., Lea & Febiger, Philadelphia, pp. 1241-1258.
[21] Akue JP et al. High levels of parasite-specific IgGl correlate with the amicrofilaremic state in Loa loa infection. J Inf Dis 1997; 175 (1): 158-163.
[22] Medeiros JA. Pontes FA, Mesquita OA. Is colonic electrical activity a similar phenomena to small-bowel electrical activity? Dis. Colon Rectum 1997: 40 (1): 93-99.
[23] Hutber CA, Hardie DG, Winder WW. Electrical stimulation inactivates muscle acetyl-CoA carboxylase and increases AMP-activated protein kinase. Am J Phys 1997: (2pt1): E262-E266.
[24] Sidransky H 1990 Malnutrition and Deficiency Diseases: In Anderson's Pathology, 9th ed. Mosby St.Louis. pp. 546-565.
[25] Dakshinamurti K 1994 Biotin. In Modern Nutrition in Health and Disease, 8th ed. Lea & Febiger, Philadelphia, pp. 426-448.
[26] Shocking treatment proposed for AIDS. Science News, March 30,1991: 207.
[27] Stuchfield B. The electrically neoanal sphincter and colonic conduit, Brit J Nurs 1997; 6 (4):219-224.
[28] Weaver JC. Electroporation: A general phenomenon for manipulation of cells and tissue. J Cell Bio 1993: 51:426-435.
[29] Cordingley EW 1924 ( Reprint 1971) Principles and Practices of Naturopathy. Health Research. Mokelume Hill (CA), pp. 12-14.
[30] Larone DH 1993 Medically Important Fungi, 2nd ed. American Society of Microbiology, Washington.