Montag, 13. Juli 2015

Sommergrippe: Wissenswertes

Sommergrippe: Wissenswertes


Wie auch der grippale Infekt in den Herbst- und Wintermonaten ist die sogenannte Sommergrippe eine Infektion mit Viren. Während im Winter jedoch vor allem die Rhinoviren die Schuldigen sind, verursachen im Sommer Keime wie Entero-, Coxasackie- und Echoviren die grippeartigen Beschwerden. Denn diese Viren fühlen sich im Gegensatz zu den „Winterviren" bei warmen Temperaturen sehr wohl. Die Symptome sind jedoch bei beiden Erkrankungen die gleichen. Daran erkennen Sie eine Sommergrippe:
  • Husten
  • Schnupfen, Halsschmerzen
  • Fieber bis 38,5 Grad
  • Kopfschmerzen
  • eventuell Ohrenschmerzen
Manchmal gesellen sich auch noch Magen-Darm-Beschwerden dazu.

Da die „Sommerviren" bei Wärme und hoher Luftfeuchtigkeit besonders gut überleben, besteht die größte Ansteckungsgefahr in größeren Menschenansammlungen wie z. B. in Schwimmbädern, öffentlichen Verkehrsmitteln oder Urlaubsfliegern. 
Übertragen werden die Viren dann beim Husten oder Niesen, wenn sie in feinen Tröpfchen durch die Luft transportiert werden. Normalerweise wird der Körper mit dem Eindringen dieser Keime problemlos fertig. Zur Krankheit führen sie erst, wenn sie die schützende Schleimhautbarriere in Nase und Rachen durchdringen können und das Immunsystem zusätzlich schwächelt.
Klimaanlagen im Auto und in Kaufhäusern trocknen die Schleimhäute aus. Große Temperaturunterschiede zwischen Außen- und Innenluft führen zu einer Minderdurchblutung der Schleimhäute. Diese Auswirkungen machen die Schleimhaut angreifbar und ebnen den Keimen den Weg. Wenn dann noch die Körperabwehr geschwächt ist, haben die Viren leichtes Spiel. Was Sie dann tun können, um den Keimen Paroli zu bieten, erfahren Sie gleich.

Das können Sie selbst gegen eine Sommergrippe tun


In der Regel können Sie eine Sommergrippe sehr gut mit natürlichen Methoden selbst behandeln. Zum Arzt müssen Sie nur, wenn die Beschwerden innerhalb von drei Tagen nicht nachlassen oder das Fieber über 39 Grad steigt. 
Da die Beschwerden durch Viren verursacht werden, helfen Ihnen auch keine Antibiotika. Ihr Immunsystem muss vielmehr selbst mit den kleinen Eindringlingen fertig werden. Dazu benötigt Ihr Körper in erster Linie Ruhe. Auch wenn es draußen noch so schön ist: Meiden Sie jetzt die Sonne und ruhen Sie im Kühlen. 
Stärken Sie Ihr Immunsystem mit:
  • Rotem Sonnenhut
  • Kapland-Pelargonie
  • Zink
  • Vitamin C
  • Vitamin D

Vitamin C sollten Sie bei den ersten Anzeichen einer beginnenden Grippe in einer Dosierung von zwei bis drei Gramm pro Tag zu sich nehmen.
Für eine bessere Verträglichkeit hilft es, diese Dosis auf mehrere Portionen pro Tag zu verteilen. Zink hemmt die Entzündungsreaktionen auf den Schleimhäuten und verkürzt dadurch die Krankheitsdauer. Nehmen Sie daher gleich zu Beginn des Infekts pro Tag 10 mg von diesem Vitalstoff in Form eines Fertigpräparats ein.
Der Rote Sonnenhut (Echinacea) verbessert die Immunabwehr indem er die Fresszellen (Makrophagen) aktiviert. 



Ganz ähnlich wirkt auch die Kapland-Pellargonie (Umckaloabo). Gerade bei viralen Infekten sind daher Präparate mit Extrakten dieser Heilpflanzen eine sehr gute Maßnahme.


Nehmen Sie diese Präparate gleich zu Beginn der Erkrankung ein, und setzen Sie die Einnahme drei bis fünf Tage lang fort. Längerfristig eingenommen bewirken diese immunstärkenden Mittel das genaue Gegenteil: Die Immunzellen werden träger, da sie sich jetzt auf die Pflanzenextrakte verlassen. Nach längstens fünf Tagen haben die Präparate allerdings fast immer eine deutliche Besserung der Beschwerden bewirkt.





Warum der Indianer keinen Schmerz kennt...


(Auszug aus: Die Apotheke des Manitou)
Aus der Echinacea angustifolia DC.; Purple Coneflower, Wild Niggerhead, Black Sampson, Kansas Niggerhead

Aus der geschnittenen Wurzel wurde ein Tee gewonnen, der die Schmerzempfindung reduzierte und die antiseptische Blutqualität verbesserte. 

Dosis: 
1 Teelöffel granulierter Wurzel auf 1 Tasse kochendes Wasser. Eine halbe Stunde ziehen lassen, absieben, hiervon drei bis sechsmal täglich einen Esslöffel voll. Gleichzeitig wurde das getrocknete Wurzelpulver auf die Wunde gestreut und entfaltete dort eine hohe antiseptische und hygroskopische Wirkung.