Donnerstag, 26. Februar 2015

Die Füsse: Meistens werden sie stiefmütterlich behandelt



Wellness für strapazierte Füsse





Meist werden sie etwas stiefmütterlich behandelt: die Füße. Dabei leisten sie doch jeden Tag Schwerstarbeit. Schließlich sind sie es, die unser Gewicht den ganzen Tag tragen müssen. 
Regelmäßige Fußgymnastik, ein verwöhnendes Pflegeprogramm inklusive einer wohltuenden Fußmassage sollten daher regelmäßig auf unserem Beautyplan stehen.




Fußmassage und Fußmassage  zu Hause


Für die Fußmassage zu Hause sind im Handel zahlreiche Fußmassagegeräte, auch mit Infrarot, erhältlich. Nimmt man zu dem Fußmassagegerät, beispielsweise von Beurer oder Junghans, noch einen Fußmassageroller, ein gutes Aromaöl speziell für Fußmassagen und ein Fußbad mit Massagefunktion dazu, kann das Verwöhnprogramm für die Füße starten.

Zuerst wird ein Fußbad vorbereitet. Dazu kann eine Fußbadewanne, beispielsweise aus dem Sanitätshaus verwendet werden, oder ein Fußmassagegerät, das sowohl für Fußbäder als auch für Fußmassagen geeignet ist. Solche Geräte sind oftmals mit Vibrationsnoppen, Luftsprudelleiste und verschiedenen Massageaufsätzen ausgestattet.

Ist das Wasser auf die optimale Temperatur (etwa 37 Grad) vorgewärmt, werden die vorher gewaschenen Füße in das Fußbad gestellt. Wer möchte, kann verschiedene Zusätze für das Fußbad benutzen, um entweder für ein erfrischendes Gefühl zu sorgen oder die Füße mit pflegenden und feuchtigkeitsspendenden Zusätzen zu verwöhnen.

Nach ein paar Minuten im Fußbad werden die Füße sorgfältig abgetrocknet, vor allem auch zwischen den Zehen. 

Nun sind Nägel und Nagelhaut an der Reihe. Auch diese brauchen regelmäßige Pflege. Die Nagelhaut wird vorsichtig zurückgeschoben und besonders hartnäckige Partien mit Nagelhautentferner behandelt.

Danach werden die Fußnägel in Form gebracht. Optimal sehen Fußnägel so aus: Kurz geschnitten und relativ gerade. Idealerweise schließt das Nagelende mit der Zehenspitze ab. Am besten verwendet man dazu einen Nagelknipser und eine Feile. Scheren sollten möglichst nicht verwendet werden, da die Fußnägel doch relativ fest sind und so schnell einmal Ausrutscher passieren können. Die Ecken der Nägel werden nur ganz leicht mit der Feile abgerundet.


Gegen Hornhaut an den Füßen kann ein Hornhauthobel benutzt werden. Allerdings sollte man im Umgang mit diesem schon etwas geübt sein, da man sonst schnell abrutschen kann. Zudem dient die Hornhaut als Schutz und sollte nicht vollständig weggehobelt werden. Wer sich unsicher ist, lässt diesen Pflegeschritt am besten in einem Fußpflegesalon durchführen. Alternativ werden die aufgeweichten Stellen mit einer Raspel oder Feile leicht weggerubbelt. Wird öfters mal ein Peeling für die Füße beim Duschen verwendet, hat Hornhaut weniger Chancen.


Ein Peeling für die Füße kann man übrigens ganz leicht selbst herstellen. Wie wäre es beispielsweise mit einem Meersalz-Olivenöl-Peeling? Für dieses Peeling werden 2 Esslöffel Meersalz und die gleiche Menge Olivenöl benötigt. Beide Zutaten werden nun in einer Schale miteinander verrührt. Anschließend wird das Peeling auf die Füße aufgetragen und gut einmassiert. Die rauen Stellen an den Füßen sollten besonders gründlich massiert werden. Das Gemisch nun etwas einwirken lassen und danach mit warmem Wasser abspülen. Am besten macht man das Peeling vor dem Duschen und kombiniert das Fußpeeling auch gleich mit einem erfrischenden Körperpeeling.


Wer unter trockener Haut an den Füßen leidet, verwendet am besten spezielle Fußcremes, die einerseits pflegende Wirkstoffe enthalten und andererseits auch gleich erfrischende und desodorierende Stoffe beinhalten. Vor dem Eincremen mit Fußcreme kann beim umfassenden Pflegeprogramm eine Intensivkur für die Füße stehen. Dabei werden die Füße dick mit einer speziellen Maske bestrichen, die extra für die Bedürfnisse der Füße entwickelt wurde. Nach der Einwirkzeit wird die Maske mit warmem Wasser abgespült und die Füße gründlich abgetrocknet.


Um sich nun nach der Pflege der Füße noch etwas Besonderes zu gönnen, wird am besten zum Abschluss der Verwöhnbehandlung eine Fußmassage eingeplant. Da eine Fußmassage als besonders wohltuend empfunden wird, wenn sie von einer anderen Person, durchgeführt wird, bietet es sich an, nun den Partner mit einzubeziehen. Wie wäre es beispielsweise mit einer erotischen Fußmassage? Wer gerade keinen Partner zur Hand hat, kann die Fußmassage natürlich auch selbst durchführen. Anleitungen und Videos zu einer wohltuenden Fußmassage sind im Internet zu finden oder man lässt sich beim nächsten Besuch im Beautysalon eine kleine Einführung in die Fußmassagetechnik geben.


Um den perfekt gepflegten Füßen nun noch das i-Tüpfelchen aufzusetzen, können die Fußnägel nun noch mit einem Lack verschönert werden. Damit der Lack auch hält, werden die Nägel von Fett befreit und sind nun bereit zum Lackieren. Wer möchte, kann sie auch einfach auf Hochglanz polieren, ohne einen Nagellack aufzutragen. Dazu werden die Nägel mit einer speziellen Polierfeile poliert und dann mit pflegendem Nagelöl verwöhnt.


Sollen die Nägel farbig lackiert werden, muss immer zuerst ein Unterlack verwendet werden. Unebenheiten werden so ausgeglichen und Verfärbungen verhindert. Damit die Farbe nicht danebengeht und statt der Nägel die Zehen bemal werden, ist es praktisch, ein gedrehtes Kleenex zwischen die Zehen zu klemmen oder spezielle Schaumstoffspreizer für die Zehen zu verwenden. Passiert trotzdem ein Ausrutscher, schafft ein Wattestäbchen, das mit Nagellackentferner getränkt ist, schnell Abhilfe.


Zum Lackieren immer in der Mitte des Nagels beginnen und dann in kurzen, zügigen Pinselstrichen den Nagel ausfüllen. Für ein hervorragendes Ergebnis den Nagellack immer gut durchtrocknen lassen. Perfekt sieht es aus, wenn der Nagellack in zwei Schichten aufgetragen wird. So wirkt er besonders edel und erhält eine intensive Farbe.


Wer das Verwöhnprogramm zu Hause einmal nicht selbst durchführen möchte, gönnt sich am besten ab und an eine Pediküre mit anschließender Fußreflexzonenmassage in einem Beautysalon oder einem Kosmetikinstitut. Zusätzlich kann man dort noch ein Paraffin-Bad für die Füße buchen. Übrigens auch für die Hände eine gute Idee.


Ein Paraffinbad ist pure Pflege. Hierbei wird die trockene Haut mit Feuchtigkeit versorgt, so dass sie glatter und geschmeidiger aussieht. Bei einem Paraffinbad für die Füße werden diese als Erstes desinfiziert, eine pflegende Creme aufgetragen und danach in ein Paraffin Wärmegerät getaucht. Nachdem einige Schichten Paraffin aufgebaut wurden, werden die Füße mit Folie umhüllt und anschließend warm gehalten. Bei dieser Behandlung öffnen sich die Poren der Haut, die erzeugte Feuchtigkeit bleibt in der Haut und strapazierte Füße werden so intensiv gepflegt. Nach etwa 15 Minuten wird das Paraffin abgestreift und die Füße fühlen sich nun weich und glatt an.




Wellness und mehr – Die Fußreflexzonenmassage





Die Fußreflexzonenmassage basiert auf dem Standpunkt, dass bestimmte Zonen der Füße mit den inneren Organen des Körpers in Verbindung stehen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte der amerikanische Arzt William Fitzgerald ein Konzept, das den Körper in Zonen einteilte. 

Diese Zonentherapie war der Grundstein für die heutige Reflexzonentherapie. Die Reflexzonenmassage wird zu den alternativmedizinischen Behandlungsformen gezählt, wobei vor allem die Fußreflexzonenmassage auch zunehmend im Wellnessbereich eingesetzt wird. 

Durch die Massage der einzelnen Reflexzonen werden die Lebensenergien angeregt, die Selbstheilungskräfte der Körpers angeregt und die Abwehrkräfte gestärkt. Die Fußreflexzonenbehandlung gilt als eine ganzheitliche Behandlung, sie ist also nicht nur auf ein Organ ausgerichtet.